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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000460</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004604</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Einige Aspekte des russischen medizinischen Bibliothekswesens</Title>
      <TitleTranslated language="en">Some aspects of the Russian medical library system</TitleTranslated>
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          <Lastname>Jargin</Lastname>
          <LastnameHeading>Jargin</LastnameHeading>
          <Firstname>Sergei V.</Firstname>
          <Initials>SV</Initials>
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        <Address>Peoples&#8217; Friendship University of Russia, Moskau, Russland<Affiliation>Peoples&#8217; Friendship University of Russia, Moskau, Russland</Affiliation></Address>
        <Email>sjargin&#64;mail.ru</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <Keyword language="en">Russia</Keyword>
      <Keyword language="en">Central Scientific Medical Library of I.M. Sechenov</Keyword>
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      <Keyword language="de">Bibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Russland</Keyword>
      <Keyword language="de">Zentrale Medizinische Bibliothek Moskau</Keyword>
      <Keyword language="de">Russische Staatsbibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Gesundheitswesen</Keyword>
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    <DatePublished>20200901</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
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        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Evidenzbasierte Medizin und Systematic Review</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>03</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die j&#252;ngste Geschichte des russischen medizinischen Bibliothekswesens wird hier mit Bezug auf die wichtigsten Moskauer Bibliotheken im &#220;berblick dargestellt. Dabei werden die Probleme und Erfolge der Zentralen Medizinischen Bibliothek in Moskau und der Russischen Staatsbibliothek detaillierter beschrieben. Der Zugang zur internationalen Fachliteratur ist in Russland seit langem mehr oder weniger eingeschr&#228;nkt, was Nachteile f&#252;r die Praxis und Forschung zur Folge hat. Der Literaturmangel wurde teilweise durch russischsprachige Ausgaben kompensiert, bei denen es sich zum Teil um Kompilationen aus ausl&#228;ndischen Quellen handelte, die &#220;bersetzungen unterschiedlicher Qualit&#228;t enthielten und sp&#228;rlich illustriert waren. Heute werden diese Hindernisse dank der Internetressourcen allm&#228;hlich &#252;berwunden. Freie Internetquellen k&#246;nnen jedoch nicht im vollen Ma&#223;e den fortbestehenden Mangel an Papierausgaben von Handb&#252;chern und Zeitschriften beheben. Nach Meinung des Verfassers sollte sich das russische Bibliothekwesen mit mehr internationaler Zusammenarbeit weiterentwickeln, nach dem Muster von westeurop&#228;ischen Nachbarn.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The recent history of Russian medical libraries is presented here with special reference to the most important Moscow libraries. The problems and successes of the Central Medical Library in Moscow and the Russian State Library will be described in more detail. In Russia access to international specialist literature has long been more or less restricted, which has disadvantages for practice and research. The lack of literature was partially compensated for by Russian-language editions, some of which were compilations from foreign sources that contained translations of different quality and were sparsely illustrated. Today, thanks to internet resources, these obstacles are gradually being overcome. However, free internet sources cannot fully address the persistent shortage of paper issues of handbooks and journals. According to the author, the Russian librarianship should develop with more international cooperation, following the pattern of Western European neighbors. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Der Zugang zur internationalen Fachliteratur ist in Russland seit 1917 mehr oder weniger eingeschr&#228;nkt, was Nachteile f&#252;r die Praxis und Forschung zur Folge hat <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Zudem ist die Tendenz bemerkbar &#246;ffentliche Bibliotheken einzuschr&#228;nken oder zu schlie&#223;en, indem deren R&#228;umlichkeiten privaten oder staatlichen Einrichtungen &#252;bergeben werden. Das letztere betrifft auch die f&#252;r die medizinische Praxis und Forschung wichtigsten Bibliotheken, die Russische Staatsbibliothek (RSB) und besonders die Zentrale Medizinische Bibliothek (ZMB) in Moskau. Diese nachteiligen Ver&#228;nderungen kann man sowohl auf eine mangelnde Finanzierung als auch auf das abnehmende Interesse von Seiten des Publikums zur&#252;ckf&#252;hren. Einige Bibliotheken sind heute tats&#228;chlich oft menschenleer. Die RSB ist hingegen fast immer voll, die Besucherschaft hat sich aber ge&#228;ndert: Es sind weniger Akademiker und mehr zuf&#228;llig vorbeikommende Leute, die sich unter anderem f&#252;r den Internetzugang interessieren. Zudem werden die Leser von den Bibliothekaren nicht immer helfend und freundlich behandelt, was verschiedene Ursachen haben kann. Eine davon ist die auch im staatlichen Gesundheitswesen bemerkbare, zunehmend nachl&#228;ssige Einstellung gegen&#252;ber nichtzahlenden Kunden. Die Ursache kann unter Umst&#228;nden aber auch viel spezifischer sein. Zum Beispiel stellen Gesch&#228;ftsleute, meist gleichzeitig Bibliotheksmitarbeiter an Fachbibliotheken, Literatur&#252;bersichten bzw. Literaturverzeichnisse f&#252;r Dissertationen zusammen. Sogar hochgestellte Personen an Universit&#228;ten und &#228;hnlichen Einrichtungen nehmen solche Leistungen in Anspruch <TextLink reference="5"></TextLink>. Dadurch entsteht aber beim Bibliothekspersonal die Neigung, die selbstst&#228;ndige Literaturrecherche von potentiell zahlender Kundschaft zu verhindern. Fr&#252;her hat auch der im selben Geb&#228;ude stattfindende Buchhandel unter Beteiligung von Bibliotheksmitarbeitern zu Interessekonflikten beigetragen, das scheint aber heute weniger eine Rolle zu spielen. Das Thema der Benutzerfreundlichkeit ist besonders an der ZMB, die im n&#228;chsten Absatz beschrieben wird, aktuell: Die wenigen vorhandenen ausl&#228;ndischen Handb&#252;cher sind schwer zu finden, die Suchmaschine ist benutzerunfreundlich und viel Literatur, auch aus der Sowjetzeit, wird den Lesern aus technischen Gr&#252;nden nicht herausgegeben. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Zentrale Medizinische Bibliothek (ZMB) in Moskau">
      <MainHeadline>Die Zentrale Medizinische Bibliothek (ZMB) in Moskau</MainHeadline><Pgraph>Die ZMB besitzt die gr&#246;&#223;te Sammlung medizinischer Literatur im Lande <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Seit 2001 ist die Bibliothek in die Moskauer Medizinische Universit&#228;t (ehemals Akademie) &#8222;I. M. Setschenow&#8220; eingegliedert. Die Universit&#228;t hat der Bibliothek viele R&#228;ume weggenommen, die heute f&#252;r den Unterricht und andere Zwecke benutzt werden. Von einem gro&#223;r&#228;umigen Geb&#228;ude (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>), das in den 1980er Jahren ganz der Bibliothek geh&#246;rte, ist nur ein kleiner Lesesaal im Erdgescho&#223; &#252;briggeblieben. Die Anzahl der Leser im Saal ist allerdings oft sehr gering.</Pgraph><Pgraph>Im Vergleich zu den 1980er Jahren ist die Anschaffung ausl&#228;ndischer Zeitschriften und B&#252;cher zur&#252;ckgegangen. Die entsprechenden Ausgaben in russischer Sprache enthalten oft Kompilationen aus ausl&#228;ndischen Quellen mit &#220;bersetzungen unterschiedlicher Qualit&#228;t und Pr&#228;zision (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>) und sind, wenn &#252;berhaupt, nur sp&#228;rlich illustriert. Zitierungen ohne Verweise sind darin keine Seltenheit. Umfangreiche Plagiate scheinen dabei allerdings derzeit weniger h&#228;ufig zu sein <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink> als noch im 20. Jahrhundert. Ausl&#228;ndische Literatur wird heute generell mehr zitiert, offenbar dank des Internets.</Pgraph><Pgraph>Im Gegensatz zu den 1980er Jahren abonniert die Bibliothek heute keine Papierausgaben vieler weltbekannter Zeitschriften wie BMJ, Lancet, JAMA, Deutsches &#196;rzteblatt, Virchows Archiv und Minerva Medica mehr. Der Autor erinnert sich, dass in den 1980er Jahren ein Besucher noch durch Papierausgaben bl&#228;ttern konnte, was interessant und informativ war. Diese Zeitschriftenausgaben boten mit ihren Artikeln oft eine thematisch sehr breite &#220;bersicht an. Viele ausl&#228;ndische Zeitschriften aus den Jahren 1990 bis 2010, die in der Bibliothek vorhanden sind, k&#246;nnen aber von Lesern schon seit langem nicht mehr bestellt werden, weil sie sich im Keller befinden (Abbildung 3a <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>) <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. Auch einige neuere Ausgaben werden nach dem Eintreffen sofort in den Keller verlagert und stehen deswegen dem Leser ebenfalls nicht zur Verf&#252;gung. Wegen wiederholter Sch&#228;den durch Auslaufen von Wasser, &#220;berschwemmungen und Renovierungen ist auch die russischsprachige Literatur teilweise nicht mehr verf&#252;gbar (Abbildung 3b <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Viele B&#252;cher und Zeitschriften haben Zeichen von Wassersch&#228;den, darunter auch kostbare historische Ausgaben (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>) <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>. Einige dieser wertvollen Exemplare und weitere antiquarische B&#252;cher konnten zwar um das Jahr 2009 in einem Ausstellungssaal angesehen werden, im elektronischen Katalog der ZMB sind sie aber nicht verzeichnet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Russische Staatsbibliothek (RSB) und andere Bibliotheken">
      <MainHeadline>Die Russische Staatsbibliothek (RSB) und andere Bibliotheken</MainHeadline><Pgraph>Der einzigartige Status, reiche Traditionen und die erfahrene Belegschaft der RSB erm&#246;glichen eine hohe Dienstleistungsqualit&#228;t. Die Arbeitsbelastung ist in letzter Zeit gestiegen, die Leses&#228;le sind oft voll. Einige der schon beschriebenen Nachteile bestehen jedoch fort <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. Zum Beispiel wurden mehrere 2&#8211;3 Jahre alte Druckausgaben von Zeitschriften so gebunden, dass der Text weder kopiert noch vern&#252;nftig fotografiert werden kann. Wie bereits hinsichtlich der ZMB erw&#228;hnt, hat auch die RSB die Papierausgaben vieler Zeitschriften abbestellt. </Pgraph><Pgraph>Bibliotheken an Universit&#228;ten und &#228;hnlichen Einrichtungen, wie auch medizinisch orientierte B&#252;chereien in anderen St&#228;dten, haben nur kleinere Best&#228;nde an medizinischer Fachliteratur im Vergleich zu ZMB und RSB. Insbesondere ist nur eine sehr begrenzte Anzahl von international benutzten Handb&#252;chern vorhanden, von denen die meisten ziemlich alt sind. Zugegebenerma&#223;en wird aber im Zeitalter des Internets die internationale Literatur, speziell &#220;bersichtsartikel zu verschiedenen Themen, zunehmend online erreichbar, und somit immer mehr benutzt und auch zitiert. </Pgraph><Pgraph>Das Institut f&#252;r Sozialwissenschaften der Russischen Akademie der Wissenschaften (als INION bekannt) besitzt eine gro&#223;e Bibliothek, die beim Brand im Jahr 2015 umfangreiche Sch&#228;den erlitten hat (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>). Der dort aufbewahrte Teil der ehemaligen Bibliothek des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha hat dabei angeblich nur leichte Besch&#228;digungen durch Wasser und Ru&#223; erfahren <TextLink reference="9"></TextLink>. Im Jahre 1946 waren 330.000 B&#228;nde dieser Bibliothek in die Sowjetunion abtransportiert worden <TextLink reference="10"></TextLink>. Im Jahre 1956 wurde ein Teil davon nach Gotha zur&#252;ckgebracht. Der andere Teil der Bibliothek wurde mindestens 30 Jahre lang gestapelt in einer stillgelegten Kirche aufbewahrt und nicht benutzt. Ende der 1970er begann man diese B&#228;nde an die INION zu &#252;bersiedeln <TextLink reference="9"></TextLink>. Es wird jetzt auch geplant, das INION-Geb&#228;ude nach dem Brand zu restaurieren. Nach Meinung des Autors  ist das eine Fehlentscheidung, denn das zweist&#246;ckige Geb&#228;ude (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>) nimmt eine zu gro&#223;e Fl&#228;che neben der Metrostation ein. Es w&#228;re von Vorteil, die INION-Bibliothek mit der RSB zu vereinigen, und an der Stelle des abgebrannten Geb&#228;udes eine moderne mehrst&#246;ckige RSB-Filiale anstatt der entlegenen Filiale in der Vorstadt Chimki <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink> einzurichten. Es soll auch erw&#228;hnt werden, dass die Russische Nationale &#214;ffentliche Bibliothek f&#252;r Wissenschaft und Technologie im Jahre 2014 aus der Stadtmitte Moskaus in die Peripherie verlagert wurde. Und nicht zuletzt ist es ung&#252;nstig, dass die meisten Bibliotheken w&#228;hrend der gesamten Winterferien, vom 31. Dezember bis zum 8. Januar, geschlossen bleiben.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Die Folgen des beschr&#228;nkten Zuganges zur internationalen medizinischen Fachliteratur in Russland f&#252;r die Praxis und Forschung wurden bereits im Detail diskutiert <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink>. Zusammenfassend f&#252;hrt der eingeschr&#228;nkte Zugang einerseits zur Beibehaltung veralteter Einstellungen und Methoden in der Alltagspraxis, andererseits werden unter Umst&#228;nden Arzneimittel und Behandlungsmethoden ohne wissenschaftlich bewiesene Wirksamkeit (nicht evidenzbasiert) amtlich registriert und von &#196;rzten verschrieben. Die internationale Literatur wird heutzutage dank Open Access immer mehr benutzt. Diese freien Quellen k&#246;nnen aber bis jetzt die Papierausgaben von Zeitschriften und Handb&#252;chern nicht in vollem Ma&#223;e ersetzen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefYear>1998</RefYear>
        <RefBookTitle>Patologicheskaya Anatomia. Kurs lekzij</RefBookTitle>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Die Zentrale Medizinische Bibliothek (ZMB) in Moskau, erbaut im Jahr 1978</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Fehlerhafte &#220;bersetzung eines Lehrbuches der Pathologie &#91;12&#93;. Ein Absatz aus diesem (a) reproduziert (b) in einem russischen Lehrbuch &#91;13&#93;. Der wortw&#246;rtlich &#252;bersetzte Text ist unterstrichen. Carbon monoxide (a) wurde allerdings als CO</Mark1><Mark1><Subscript>2</Subscript></Mark1><Mark1> &#252;bersetzt (b).</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Im Keller der Zentralen Medizinischen Bibliothek (ZMB) in Moskau. Gestapelte, nicht zug&#228;ngliche Zeitschriften der Jahre 1990&#8211;2010 (a) und Zeitschriften mit Wasserschaden (b).</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Wertvolle, besch&#228;digte B&#252;cher der Zentralen Medizinischen Bibliothek (ZMB) in Moskau aus dem 18. Jahrhundert &#91;7&#93;, &#91;8&#93;. Eine Papiertasche ist &#252;ber die Grav&#252;re geklebt und Wassersch&#228;den sind sichtbar (a). Ein Stempel der ZMB und sichtbare Wassersch&#228;den (b).</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Das INION-Geb&#228;ude im Jahr 2017, nachdem die Bibliothek bei einem Brand in 2015 gro&#223;e Sch&#228;den erlitten hatte</Mark1></Pgraph></Caption>
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