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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000455</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004559</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Publikationsunterst&#252;tzung f&#252;r Mediziner &#8211; Bibliotheken als Servicepartner</Title>
      <TitleTranslated language="en">Publication support for scientists &#8211; libraries as service partners</TitleTranslated>
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          <Lastname>W&#246;ckel</Lastname>
          <LastnameHeading>W&#246;ckel</LastnameHeading>
          <Firstname>Claudia</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Leipzig, Bibliothek Medizin&#47;Naturwissenschaften, Liebigstr. 23&#47;25, 04103 Leipzig, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Leipzig, Bibliothek Medizin&#47;Naturwissenschaften, Leipzig, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>claudia.woeckel&#64;medizin.uni-leipzig.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">support services</Keyword>
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      <Keyword language="de">Bibliotheken</Keyword>
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      <Keyword language="de">Manuskripte</Keyword>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in G&#246;ttingen 2019</SectionHeading>
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    <DatePublished>20191220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>19</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in G&#246;ttingen 2019: Gemeinsam neue Wege gestalten</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>30</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Das Poster, das auf der AGMB-Tagung 2019 vorgestellt wurde, stellt M&#246;glichkeiten der Publikationsunterst&#252;tzung f&#252;r MedizinerInnen durch Bibliotheken vor. Der Schwerpunkt liegt auf Services in den ersten Schritten der Manuskripterstellung und Ver&#246;ffentlichung. Au&#223;erdem wurde eine Umfrage zu m&#246;glichen Serviceentwicklungen unter den Teilnehmenden der Tagung durchgef&#252;hrt, deren Ergebnisse ebenfalls vorgestellt werden.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>This poster, presented at the 2019 AGMB conference, summarizes possible publication services for scientists. The focus is on support scientists in the medical field provided by libraries. The conference participants were encouraged to take part in a dot voting survey about possible services. The results will be summarized in this article.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Publikationsunterst&#252;tzung f&#252;r Mediziner &#8211; Bibliotheken als Servicepartner">
      <MainHeadline>Publikationsunterst&#252;tzung f&#252;r Mediziner &#8211; Bibliotheken als Servicepartner</MainHeadline><Pgraph>Wissenschaftliche Bibliotheken nehmen eine wichtige Rolle in der Verbreitung, Erhaltung und Benutzung von Fachartikeln ein. Bibliothekarische Dienstleistungen und Angebote decken diese Schritte des Publikationszyklus bereits weitgehend ab und sind durch die WissenschaftlerInnen akzeptiert und gut genutzt. Dar&#252;ber hinaus gibt es weitere Schritte in der Entstehung und Ver&#246;ffentlichung von Aufs&#228;tzen, in denen Bibliotheken unterst&#252;tzen k&#246;nnen. Die Entwicklung zielgruppenspezifischer Services, Schulungen und Materialien erfordert einen intensiven Austausch mit der angestrebten Nutzergruppe. Um die Anforderungen und Bed&#252;rfnisse der MedizinerInnen, als beispielhafte Zielgruppe, besser zu verstehen, wurden Interviews mit klinischen und nicht-klinischen MitarbeiterInnen der Leipziger Universit&#228;tsmedizin durchgef&#252;hrt. Die Ergebnisse sind in meiner Masterarbeit an der <TextGroup><PlainText>TH K&#246;ln</PlainText></TextGroup> zusammengefasst. Die Strichprobe setzt sich aus DoktorandInnen, PostDocs und ProfessorInnen zusammen. </Pgraph><Pgraph>In den Gespr&#228;chen wurden die Personen nach aktuellen Herausforderungen im Publikationsprozess gefragt und es wurden erste Ideen ge&#228;u&#223;ert, wie die Bibliothek in diesem Bereich unterst&#252;tzen kann. Dabei war besonders auff&#228;llig, dass die Interviewees sich Unterst&#252;tzung in den Bereichen Erzeugung von Manuskripten, Evaluation und Publikation w&#252;nschen. Also gerade in den Bereichen, die bisher selten von wissenschaftlichen Bibliotheken bedient werden. </Pgraph><SubHeadline>Erzeugung</SubHeadline><Pgraph>Im Bereich der Erzeugung von Publikationen k&#246;nnen Bi<TextGroup><PlainText>b</PlainText></TextGroup>liotheksmitarbeiterInnen beispielsweise direkt bei der Verwaltung von Quellen unterst&#252;tzen. Auch wenn es hierf&#252;r bereits vielerorts Schulungen zur Literaturverwaltung gibt, wurde immer wieder nach Unterst&#252;tzung f&#252;r die Arbeitsgruppen gefragt. Die Konvertierung zwischen EndNote und Citavi bzw. Desktop- und Cloud-Versionen bereitet einige Probleme. Dadurch wird in den Arbeitsgrup<TextGroup><PlainText>p</PlainText></TextGroup>en mit fehleranf&#228;lligen Behelfsl&#246;sungen gearbeitet. Bibliotheken k&#246;nnten direkt in den Arbeitsgruppen als Ansprechpartner fungieren und optimale L&#246;sungen <TextGroup><PlainText>kreieren</PlainText></TextGroup>. </Pgraph><Pgraph>Die MedizinerInnen w&#252;nschen sich au&#223;erdem Unterst&#252;tzung durch Englisch-MuttersprachlerInnen f&#252;r die Korrektur ihrer Manuskripte und professionelle GrafidesignerIn<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>en um wissenschaftliche Abbildungen zu erzeugen. In beiden F&#228;llen kann das aktuelle Bibliothekspersonal bisher nicht helfen. Geht es nach den W&#252;nschen der WissenschaftlerInnen, k&#246;nnten k&#252;nftig freiwerdende Stellen durch entsprechend ausgebildete Personen besetzt werden. Die Bezahlung entspricht in beiden F&#228;llen in etwa einer TVL E9 bis E10. </Pgraph><SubHeadline>Evaluation</SubHeadline><Pgraph>Im Bereich der Evaluierung von Manuskripten haben vor allem die erfahrenen WissenschaftlerInnen Bedarf bei der Versionierung und der Kommunikation mit den Verlagen. W&#228;hrend der Manuskripterstellung und dem Review-Prozess entstehen zahlreiche Versionen, die zwischen den verschiedenen BearbeiterInnen ausgetauscht werden m&#252;ssen. H&#228;ufig entstehen dabei Fehler bzw. geht der &#220;berblick verloren. Hierbei handelt es sich um einen Prozess der mit bekannten Werkzeugen, wie GitHub, gut gesteuert werden kann. In vielen Bibliotheken gibt es bereits eine gro&#223;e Expertise auf diesem Gebiet, die mit den WissenschaftlerInnen geteilt werden k&#246;nnte. </Pgraph><Pgraph>Im Bereich der Kommunikation mit Verlagen liegen ebenfalls ungenutzte Potentiale. Bibliotheken pflegen bereits langj&#228;hrige Kontakte zu den Verlagen und einige WissenschaftlerInnen w&#252;rden sich w&#252;nschen, diese guten Beziehungen nachnutzen zu k&#246;nnen und einen Teil des Aufwandes an Bibliotheken abzugeben.</Pgraph><SubHeadline>Publikation</SubHeadline><Pgraph>Vor allem die Formatierung von Quellen in Texten anhand unterschiedlicher Verlagsvorgaben bereitet den Befragten Probleme. Mit entsprechenden Literaturverwaltungspro<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>rammen k&#246;nnten wissenschaftliche Bibliotheken relativ einfach unterst&#252;tzen. H&#228;ufig m&#252;ssen Manuskripte bei anderen Verlagen nach einer Ablehnung eingereicht werden. Dadurch beginnt der Formatierungsprozess von neuem, bei dem wissenschaftliche Bibliotheken unterst&#252;tzen k&#246;nnen. </Pgraph><SubHeadline>Umfrage auf der AGMB</SubHeadline><Pgraph>W&#228;hrend der AGMB-Tagung 2019 konnten die Teilnehmenden an einer offenen Umfrage auf dem beschriebenen Poster partizipieren. Ziel war es zu erfahren, wie andere MedizinbibliothekarInnen zu den unterschiedlichen Services stehen. Daf&#252;r wurden drei Angebote exemplarisch ausgew&#228;hlt: English-Proofreading (z.B. in Kooperation mit LektorInnen), Formatierung von Manuskripten und Erstellung von Autoren-Identifikatoren (z.B. ORCID). Frei verf&#252;gbare Klebepunkte wurden auf drei Skalen aufgeklebt, die jeweils von &#8222;Auf gar keinen Fall&#33;&#8220; bis &#8222;Super, das werden wir machen&#33;&#8220; verliefen. Die drei Services lieferten sehr verschiedene Zustimmungswerte. Die Erstellung von ORCIDs k&#246;nnen sich 14 Teilnehmende vorstellen. F&#252;r dieses Thema gab es auch keine Gegenstimmen. Im Gegensatz dazu liefert English-Proofreading 12 Stimmen, die das Korrekturlesen nicht als bibliothekarische Aufgabe sehen. Eine Stimme liegt hier allerdings auch bei &#8222;Super, das werden wir machen&#33;&#8220;. Die Stimmen bei der Frage nach der Formatierung von Manuskripten sind nahezu gleichm&#228;&#223;ig &#252;ber das ganze Spektrum verteilt. W&#228;hrend es eine generelle Zustimmung zu Autoren-Identifikatoren zu geben scheint und Proofreading f&#252;r die meisten nicht in Frage kommt, ist die Formatierung von Manuskripten wohl der kontroverseste Service. Nat&#252;rlich handelt es sich bei dieser Umfrage nur um einen kleinen Ausschnitt an Themen und Meinungen. Es ist deshalb spannend zu beobachten, welche Services zuk&#252;nftig f&#252;r WissenschaftlerInnen zug&#228;nglich gemacht und wie diese genutzt werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><Pgraph>Das Poster sehen Sie in Anhang 1 <AttachmentLink attachmentNo="1"/>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Interessenkonflikte">
      <MainHeadline>Interessenkonflikte</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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