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    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Quo vadis AGMB&#63; Ergebnisse der Online-Mitgliederbefragung 2019 sowie Ausblick auf m&#246;gliche Konsequenzen f&#252;r die AGMB</Title>
      <TitleTranslated language="en">Quo vadis AGMB&#63; Results of the online member survey 2019 and outlook on possible consequences for the AGMB </TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Reimann</LastnameHeading>
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        <Address>Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg, Theodor-Kutzer-Ufer 1&#8211;3 (Haus 42), 68167 Mannheim, Deutschland<Affiliation>Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg, Mannheim, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>semmler-schmetz&#64;medma.uni-heidelberg.de</Email>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">survey</Keyword>
      <Keyword language="en">AGMB members</Keyword>
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      <Keyword language="de">Plenumsdiskussion</Keyword>
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      <Keyword language="de">AGMB-Workshops</Keyword>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in G&#246;ttingen 2019</SectionHeading>
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    <DatePublished>20191220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>19</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in G&#246;ttingen 2019: Gemeinsam neue Wege gestalten</IssueTitle>
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    <ArticleNo>28</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r medizinisches Bibliothekswesen e.V. (AGMB) ist traditionell die zentrale Fortbildungsveranstaltung f&#252;r Bibliothekar&#42;innen und Informationsspezialist&#42;innen aus allen Bibliothekssparten im Bereich der Medizin und Gesundheitswissenschaften im deutschsprachigen Raum. In den vergangenen Jahren lassen sich r&#252;ckl&#228;ufige Zahlen f&#252;r die Teilnahme an den Tagungen feststellen und es wird zunehmend schwierig, Tagungsorte, ausstellende Firmen und Kandidat&#42;innen f&#252;r den Vorstand zu finden. Um die Gr&#252;nde hierf&#252;r analysieren zu k&#246;nnen, wurde 2019 eine Online-Befragung der AGMB-Mitglieder durchgef&#252;hrt. Insgesamt zogen die 169 Umfrageteilnehmer&#42;innen zum Format der Tagung mehrheitlich ein positives Fazit. Im Detail l&#228;sst sich aus den Umfrageergebnissen eine F&#252;lle von W&#252;nschen und Anregungen f&#252;r die inhaltliche und formale Gestaltung zuk&#252;nftiger Tagungen ableiten. Ebenso geben die Ergebnisse Aufschluss &#252;ber die Motivation der Teilnehmenden, Fortbildungsworkshops zwischen den Tagungen zu besuchen und sich in der AGMB zu engagieren. Die Umfrageergebnisse werden dargestellt und interpretiert. Anschlie&#223;end wird ein Ausblick auf die Plenumsdiskussion bei der AGMB-Tagung 2019 in G&#246;ttingen sowie auf m&#246;gliche Konsequenzen f&#252;r die Arbeit der AGMB gegeben. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Traditionally, the yearly conference of the Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen e.V. (German Medical Library Association) is the central continuing education event for librarians and information specialists working in all types of medical and health science libraries in German-speaking countries. In the past few years there has been a decline in registration numbers. Moreover, it has become increasingly difficult to find conference venues, exhibitors and candidates for the AGMB board. To analyze and interpret the reasons for this trend, a member survey was conducted in 2019. Overall, the 169 survey participants agree with the conference format. In detail, the results offer a wide range of wishes and suggestions concerning the design and content of future conferences. The survey results also provide detailed insights into the participants&#39; motivation for taking part in workshops between the conferences and for member engagement in the AGMB. An outline and interpretation of the survey results are given, followed by an outlook on the plenum discussion at the AGMB conference in G&#246;ttingen 2019 and on possible conclusions to be drawn for the AGMB.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Seit 1971 veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. regelm&#228;&#223;ige Tagungen. Diese dienen Medizinbibliothekar&#42;innen und Informationsspezialist&#42;innen aus Krankenhausbibliotheken, Hochschulbibliotheken, Pharma-Bibliotheken, Forschungseinrichtungen und anderen Bibliotheken aus den Bereichen der Medizin&#47;Gesundheitswissenschaften zur Fortbildung und bieten einen einzigartigen Rahmen f&#252;r den kollegialen Austausch. Die Abfolge der Tagungstermine und Tagungsorte ist auf der AGMB-Website unter: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.agmb.de&#47;de&#95;DE&#47;tagungsarchiv-uebersicht">https:&#47;&#47;www.agmb.de&#47;de&#95;DE&#47;tagungsarchiv-uebersicht</Hyperlink> dokumentiert. W&#228;hrend bis 1973 zwei Veranstaltungen pro Jahr stattfanden, eine Fr&#252;hjahrs- und eine Herbstta<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>ung, wird die Tagung seit 1974 einmal j&#228;hrlich durchgef&#252;hrt. Die Termine liegen jeweils im Oktober bzw. in den letzten Jahren im September, an wechselnden Orten in Deutschland, &#214;sterreich oder der Schweiz. Seit 1990 umfasst die Tagung statt zwei Tagen ein dreit&#228;giges Programm, das seit den sp&#228;ten Achtzigerjahren von einer Firmenausstellung begleitet wird. Als eine seiner Kernauf<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>aben bereitet der Vorstand der AGMB die Tagungen vor und leitet sie; ein Ortskomitee der jeweils gastge<TextGroup><PlainText>ben</PlainText></TextGroup>den Einrichtung organisiert Firmenausstellung, Rahmenprogramm und Catering. Die satzungsgem&#228;&#223; (vgl. <Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.agmb.de&#47;de&#95;DE&#47;satzung">https:&#47;&#47;www.agmb.de&#47;de&#95;DE&#47;satzung</Hyperlink>) mindestens einmal j&#228;hrlich geforderte AGMB-Mitgliederversammlung und darin wiederum alle zwei Jahre die Neuwahl des Vorstandes finden im Rahmen der Tagungen statt.</Pgraph><Pgraph>Verschiedene Entwicklungen dieses Jahrzehnts haben den Vorstand dazu veranlasst, die eingespielten Format<TextGroup><PlainText>e u</PlainText></TextGroup>nd Konzepte f&#252;r die Tagungsorganisation und die Vorstandsarbeit insgesamt zu &#252;berpr&#252;fen. Betrachtet man die Entwicklung der Tagungsteilnahmen seit 2012 (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>), so ist &#8211; mit Ausnahme einer besonders gut besuchten Tagung in Berlin 2013 (200 Anmeldungen) &#8211; insgesamt ein r&#252;ckl&#228;ufiger Trend zu beobachten. Dieser spiegelt sich vor allem seit der Tagung 2017 in Wien in kontinuierlich deutlich sinkenden Anmeldezahlen wider und l&#228;sst sich nicht bzw. nicht allein mit der geografischen Lage der Tagungsorte erkl&#228;ren. Dar&#252;ber hinaus wird es in den letzten Jahren zunehmend schwierig, ausstellende Firmen, Tagungsorte und gastgebende Einrichtungen zu finden oder Kandidat&#42;innen f&#252;r den AGMB-Vorstand zu gewinnen. </Pgraph><Pgraph>Die informellen R&#252;ckmeldungen der AGMB-Mitglieder zu den Beweggr&#252;nden f&#252;r bzw. gegen die Tagungsteilnahme oder ein pers&#246;nliches Engagement in der AGMB, die den Vorstand erreichten, ergaben ein vielschichtiges und heterogenes Bild. Um die Situation systematisch zu analysieren und aus den Ergebnissen Konsequenzen f&#252;r die zuk&#252;nftige Gestaltung der Tagungen sowie der Vorstandsarbeit insgesamt ziehen zu k&#246;nnen, trat der Vorstand seit der Jahrestagung 2018 in einen Dialog mit den Mitgliedern ein. In Oldenburg wurde die Diskussion zun&#228;chst im Rahmen der Mitgliederversammlung begonnen; 2019 folgte eine Online-Befragung der Mitglieder, deren Ergebnisse im selben Jahr bei der Tagung in G&#246;ttingen pr&#228;sentiert und im Plenum diskutiert wurden. Umfrage und Plenumsdiskussion sowie die aus ihnen sich ergebenden Schlussfolgerungen werden im Folgenden beschrieben.  </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Methode">
      <MainHeadline>Methode</MainHeadline><Pgraph>F&#252;r die Mitgliederbefragung wurde das Open Source <TextGroup><PlainText>Online</PlainText></TextGroup>-Umfrage-Tool LimeSurvey im Rahmen des bei <TextGroup><PlainText>der G</PlainText></TextGroup>esellschaft f&#252;r wissenschaftliche Datenverarbeitun<TextGroup><PlainText>g mbH</PlainText></TextGroup> G&#246;ttingen gehosteten LimeSurvey Dienstes (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.gwdg.de&#47;de&#47;application-services&#47;online-surveys">https:&#47;&#47;www.gwdg.de&#47;de&#47;application-services&#47;online- surveys</Hyperlink>) genutzt. Mit der Ausgabe des elektronischen Newsletters vom 04. April 2019 wurden alle 376 aktiven AGMB-Mitglieder (das sind Mitglieder mit einer g&#252;ltigen E-Mail-Adresse in der Mitgliederdatenbank) &#252;ber die Umfrage informiert, die vom 04. April bis zum 15. Mai 2019 freigeschaltet war.</Pgraph><Pgraph>Inhalt der Umfrage waren die Themen &#8222;Teilnahme an den AGMB-Tagungen&#8220;, &#8222;Interesse an eigenem Engagement in der AGMB oder im Vorstand&#8220; und &#8222;Teilnahme an Fortbildungsworkshops zwischen den Tagungen&#8220;. Bei der Konzeption des Fragebogens legte sich der AGMB-Vorstand auf eine einfache, &#252;bersichtliche Struktur mit einer einleitenden Frage zur Zuordnung der eigenen Bibliothek, je einer allgemein gehaltenen Ja&#47;Nein-Hauptfrage zu den drei genannten Themenkomplexen und nachgelagerten differenzierten Antwortm&#246;glichkeiten in Form von Freitextfeldern und&#47;oder Auswahllisten fest. Die &#252;berwiegend freien Antwortoptionen machten es m&#246;glich, auf eine Differenzierung der Fragen nach Bibliothekstypen zu verzichten, und erm&#246;glichten es den Teilnehmer&#42;innen, spezifische Gegebenheiten der eigenen Einrichtung und individuelle Beweggr&#252;nde detailliert wiederzugeben.</Pgraph><Pgraph>Insgesamt nahmen 169 AGMB-Mitglieder an der Befragung teil; davon beantworteten 123 Teilnehmer&#42;innen den Fragebogen vollst&#228;ndig. In der Auswertung der Umfrage, die in Excel durchgef&#252;hrt wurde, wurden alle Antworten ber&#252;cksichtigt. </Pgraph><Pgraph>Bei der AGMB-Jahrestagung in G&#246;ttingen wurden alle Umfrageergebnisse am 17. September 2019 im Rahmen einer einst&#252;ndigen Plenumsveranstaltung zun&#228;chst anhand einer PowerPoint-Pr&#228;sentation vorgestellt, die anschlie&#223;end auf den Tagungswebseiten ver&#246;ffentlicht wurde (s. <Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.agmb.de&#47;de&#95;DE&#47;2019-vortraege">https:&#47;&#47;www.agmb.de&#47;de&#95;DE&#47;2019-vortraege</Hyperlink>). Im zweiten Teil der Veranstaltung diskutierten die Teilnehmer&#42;innen m&#246;gliche Szenarien f&#252;r die Umgestaltung des Tagungsformates sowie W&#252;nsche und Erwartungen an inhaltliche Schwerpunktsetzungen der Tagungen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ergebnisse">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline><Pgraph>Von den 169 an der Umfrage teilnehmenden Mitgliedern kamen 41 (24,3&#37;) aus einer Krankenhausbibliothek, 78 (46,2&#37;) aus einer Hochschulbibliothek, 38 (22,5&#37;) gaben an, in einer sonstigen Institution zu arbeiten. H&#228;ufig wurden dabei au&#223;eruniversit&#228;res Forschungsinstitut, Firmen- oder Pharmabibliothek, zentrale Fachbibliothek, Kombination aus Kranken- und Hochschulbibliothek, Instituts- oder Spezialbibliothek genannt. Zw&#246;lf Mitglieder beantworteten diese Frage nicht bzw. brachen die Umfrage ab (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Regelm&#228;&#223;ig nahmen 63 Mitglieder (37,3&#37;) an den Jahrestagungen der AGMB teil, 88 (52,1&#37;) nahmen nicht regelm&#228;&#223;ig teil, 18 beantworteten diese Frage nicht (<TextGroup><PlainText>Abbildung 3 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Um die Gr&#252;nde f&#252;r eine Nichtteilnahme zu erfahren, wurden einerseits mehrere Antwortm&#246;glichkeiten vorgegeben, andererseits wurde aber auch nach sonstigen Gr&#252;nden gefragt. Der h&#228;ufigste Grund bestand darin, dass die Tagungsorte zu weit entfernt sind, dicht gefolgt von sonstigen Gr&#252;nden. Dazu z&#228;hlen Ruhestand, aktuell keine T&#228;tigkeit im Bereich Medizin mehr bzw. Verschiebung der Schwerpunkte, famili&#228;re, pers&#246;nliche oder zeitliche Gr&#252;nde, erst seit kurzem Mitglied in der AGMB, zu viele andere Veranstaltungen, Budgetgr&#252;nde, Themen zu speziell oder zu bibliothekslastig oder bereits von anderen Tagungen bekannt. &#220;ber 50&#37; der Teilnehmer&#42;innen beantworteten diese Frage nicht (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Die n&#228;chste Frage, was sich &#228;ndern sollte, um zuk&#252;nftig an den Tagungen teilzunehmen, wurde lediglich von 47 der 169 Teilnehmer&#42;innen beantwortet. Die Antworten lassen sich grob in drei Kategorien gruppieren: externe Gr&#252;nde, auf die die AGMB keinen Einfluss hat, formale sowie inhaltliche Gr&#252;nde. Externe Gr&#252;nde waren u.a. die Politik der eigenen Bibliothek oder ein zu geringer Reisekostenetat. W&#252;nsche bez&#252;glich des Formates der Tagung waren ein strafferes Programm, die Ausrichtung nur alle zwei bis drei Jahre bzw. insgesamt eine k&#252;rzere Tagung und das Tagungsprogramm sollte fr&#252;her feststehen. Negativ wurde die Abh&#228;ngigkeit von den Aussteller&#42;innen und Sponsor&#42;innen gesehen, die zeitliche Lage Mitte bis Ende September und dass Tagungsorte zu weit entfernt sind. Zum Programm der Tagung wurden folgende Vorschl&#228;ge gemacht: Themen aus einem &#228;hnlichen Interessengebiet hintereinander pr&#228;sentieren, eine Gespr&#228;chsrunde speziell f&#252;r Fachreferent&#42;innen einf&#252;hren, die Vorstellung von Bauangelegenheiten und die Gestaltung von bibliothekarischen Einrichtungen aufnehmen, st&#228;rker das medizinische Curriculum in den Mittelpunkt stellen und wie Bibliotheken integriert werden k&#246;nnen oder m&#252;ssen, verst&#228;rkt europ&#228;ische und &#252;berhaupt internationale Vortragende einladen, weniger Frontalvortr&#228;ge, daf&#252;r mehr Workshops und World Caf&#233;s. </Pgraph><Pgraph>Die Frage, was an den Tagungen gef&#228;llt, wurde von <TextGroup><PlainText>56 M</PlainText></TextGroup>itgliedern beantwortet. Neben dem vielf&#228;ltigen und aktuellen inhaltlichen Programm, das der eigenen Fortbildung dient und sich durch Praxisn&#228;he auszeichnet, sch&#228;tzen die meisten Mitglieder vor allem den Austausch mit den Fachkolleg&#42;innen, die M&#246;glichkeit zur Vernetzung und die informelle Kommunikation, aber auch die geselligen Abende und die F&#252;hrungen sowie die pers&#246;nlichen Gespr&#228;che mit den Firmenvertreter&#42;innen und die Informationen &#252;ber neue Produkte. Einige sch&#228;tzen gerade auch den Umfang der Tagung. So wurde z.B. genannt: &#8222;die Tagung hat eine gute Gr&#246;&#223;e, um sich wohlzuf&#252;hlen und gleichzeitig nicht gelangweilt zu sein&#8220;. Vereinzelt wurden die Postersession mit Autorengespr&#228;ch, Beitr&#228;ge aus anderen L&#228;ndern und die zeitliche Terminierung am Anfang der Woche erw&#228;hnt. Kommentare wie &#34;f&#252;r das Fachgebiet Medizin ist es grunds&#228;tzlich das informativste Angebot&#8220; &#8222;die Tagung als Forum f&#252;r Medizinbibliothekare und Medizinbibliothekarinnen&#8220; oder &#8222;mir gef&#228;llt die Freundlichkeit und Offenheit der Teilnehmer&#8220; zogen ein insgesamt positives Fazit. </Pgraph><Pgraph>Trotz der hohen Zufriedenheit mit der Tagung wurden dennoch zahlreiche Vorschl&#228;ge gemacht, was man noch verbessern k&#246;nnte. So w&#252;nschte man sich mehr interak<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>ive Formate, mehr Diskussionsforen, die Motivation bei den Teilnehmer&#42;innen, selbst aktiv zu werden, gezielt zu f&#246;rdern, eine st&#228;rkere internationale Ausrichtung und mehr englischsprachige Referent&#42;innen, das Programm ggfs. auf 2 Tage zu k&#252;rzen, das Verh&#228;ltnis zwischen Theorie und Praxis bei den Vortr&#228;gen zu wahren, m&#246;glichst zentrale und gut erreichbare Standorte zu w&#228;hlen. Bei dieser, aber auch bei der vorherigen Frage best&#228;tigt sich unsere Erfahrung, dass das inhaltliche Programm zu sehr auf die Hochschulbibliotheken ausgerichtet ist und vor allem die Kolleg&#42;innen in Krankenhausbibliotheken, die ja h&#228;ufig dazu auch noch OPLs sind, nicht erreicht. Allerdings wurde auch die Schwierigkeit gesehen, geeignete Referent&#42;innen zu finden. Hier k&#246;nnte m&#246;glicherweise der Vorschlag hilfreich sein, das inhaltliche Programm in Veranstaltungen mit verschiedenen Levels zu unterteilen: HighEnd (Vortr&#228;ge von ZB MED und gro&#223;en Einrichtungen), mittleres Niveau (aus der Praxis f&#252;r die Praxis) und One Person Libraries (Einstiegshilfen z.B. zu PubMed-Kursen oder der Verwaltung von Abonnements). Einige Kritik kam zu den Arbeitskreisen, so wurde u.a. der Vorschlag gemacht, die Arbeitskreise zugunsten weiterer Treffpunkte oder Workshops zeitlich zu k&#252;rzen. Anderen war wiederum der Austausch in den Arbeitskreisen besonders wichtig. In Bezug auf das inhaltliche Programm w&#252;nschte man sich mehr Open Access, Trends aus verschiedenen Perspektiven (z.B. &#252;ber die Landesgrenzen hinweg), Tipps zur Unterst&#252;tzung der &#196;rzteschaft und der Pflegenden mit wissenschaftlicher Literatur, Vortr&#228;ge und Poster zu Recherchen, Literaturbeschaffung, Wissensmanagement, Fachenglisch, Fachdatenbanken, einen h&#228;ufigeren Informationsaustausch &#252;ber aktuelle Schwerpunkte, einen regelm&#228;&#223;igen theoretischen Vortrag (z.B. zu aktuellen Trends, Zukunftsf&#228;higkeit, Visionen) und f&#252;r die Krankenhausbibliotheken mehr Themen, die die Bedeutung von Fachliteratur im Krankenhaus aufzeigen und damit die Position von Bibliotheken und qualifiziertem Personal st&#228;rken und auch Teilnehmer&#42;innen aus den Krankenh&#228;usern helfen, die Tagungsteilnahme genehmigt zu bekommen. Vorgeschlagen wurden auch berufspolitische Themen, so wurden Fragen skizziert wie: &#8222;wo stehen wir als Fachcommunity&#8220;, &#8222;wie werden wir wahrgenommen&#8220;, &#8222;mehr Selbstreflektion &#252;ber den Berufsstand&#8220;, &#8222;wohin entwickeln wir uns&#8220;. Au&#223;erdem w&#252;nschte man sich einen Austausch dazu, wie wir uns noch besser vernetzen k&#246;nnen, um den Erhalt der eigenen Bibliothek zu gew&#228;hrleisten und sich gegen Google, diverse Apps etc. zu behaupten. Bei allgemeinen Themen wie dem Urheberrecht sollten kommerzielle Einrichtungen st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden, die Postersession sollte mehr Poster zeigen oder notfalls auch nicht stattfinden. Einige der hier gegebenen Vorschl&#228;ge bezogen sich weniger auf die Tagung, sondern auf die AGMB allgemein. So sollte die AGMB st&#228;rker als bisher politisch wirksam werden, indem sie Interessen b&#252;ndelt. Dies auch gern in engster Abstimmung mit ZB MED, da Konsortialabschl&#252;sse f&#252;r Medizinbibliotheken auf diesem Wege verhandelt werden k&#246;nnen und wir gemeinsam m&#246;glicherweise eine bessere Verhandlungsposition finden und ein besseres Ergebnis erreichen k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Von 134 Mitgliedern konnten sich 22 grunds&#228;tzlich vorstellen, sich in der AGMB oder auch im Vorstand zu engagieren, 88 Mitglieder konnten sich keine Mitarbeit vorstellen, 24 waren sich dar&#252;ber unsicher (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Die Auswahl mehrerer vorgegebener Antworten war wieder bei der Frage, in welcher Form ein Engagement denkbar w&#228;re, m&#246;glich. Die &#220;bernahme eines Vortrages oder die Moderation eines Treffpunktes k&#246;nnten sich 17 bzw. 16 Mitglieder vorstellen, 12 die Mitarbeit im Vorstand und 8 die Organisation einer Tagung. F&#252;r Sonstiges entschieden sich 10 Mitglieder, wobei lediglich ein Mitglied diese Antwort weiter ausf&#252;hrte, indem die Bef&#246;rderung und Nutzung eines webbasierten Austausches zwischen den Tagungen skizziert wurde (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>In einer weiteren Darstellung wurde auf die Option &#8222;Keine Antwort&#8220; verzichtet, um die Relation der gegebenen Antworten besser visualisieren zu k&#246;nnen (Abbildung 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Die Frage: &#8222;Was k&#246;nnte f&#252;r Sie ausschlaggebend sein oder werden, um sich in der AGMB zu engagieren&#63;&#8220; wurde von lediglich 21 Mitgliedern beantwortet. Einige gaben an, sich aus zeitlichen Gr&#252;nden nicht engagieren zu k&#246;nnen bzw. machten eine Mitarbeit davon abh&#228;ngig, in ihrer hauptamtlichen T&#228;tigkeit entlastet zu werden. Als eine wesentliche und nicht vorhandene Voraussetzung wurde mehrfach der R&#252;ckhalt der eigenen Institution genannt. Ein Engagement k&#246;nnten manche sich vorstellen, wenn die AGMB andere Schwerpunkte setzt wie z.B. die Gr&#252;ndung einer Arbeitsgruppe, die sich mit der Recherche f&#252;r Evidenzsynthesen besch&#228;ftigt. Auf jeden Fall sollte der zeitliche Aufwand angemessen sein und auch planbar. Auch wurde die Bef&#252;rchtung ge&#228;u&#223;ert, dass der AGMB-Vorstand auf der Tagung so fest eingebunden sei, dass dann keine Zeit mehr bleibe f&#252;r den Austausch mit den Kolleg&#42;innen. </Pgraph><Pgraph>Von 81 Mitgliedern wurden Gr&#252;nde genannt, warum f&#252;r sie ein Engagement in der AGMB nicht in Frage kommt. Vielfach waren es wieder zeitliche und famili&#228;re, aber auch finanzielle Aspekte bzw. der fehlende R&#252;ckhalt des Arbeitgebers. Einige sch&#228;tzten ihren eigenen Kenntnisstand als zu gering ein, waren nicht oder nicht mehr oder k&#252;nftig nicht mehr im medizinischen Bereich t&#228;tig bzw. entsprachen die eigenen Aufgaben nicht der Ausrichtung der AGMB. Auch sehr kritische Antworten zur Ausrichtung der AGMB wurden genannt, so sei diese zu wenig innovativ und interessant oder gar f&#252;r engagierte Medizinbibliothekar&#42;innen nicht der richtige Verband. </Pgraph><Pgraph>Die letzten 3 Fragen zielten auf ein m&#246;gliches Interesse an einer der zwischen den Tagungen angebotenen Fortbildungen. Eine Teilnahme konnten sich 87 der Teilnehmer&#42;innen vorstellen, 37 schlossen sie grunds&#228;tzlich aus, 45 beantworteten diese Frage nicht (Abbildung 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Folgende Themenvorschl&#228;ge wurden gemacht: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Systematische Literaturrecherche und Evidenzbasierte Medizin (&#220;bersichtsarbeiten, Metaanalysen, Methodik der Evidenzsynthese, Integration in den Lehrplan medizinischer Fakult&#228;ten, Aufbau EBM-konformer Informationsinfrastrukturen f&#252;r niedergelassene &#196;rzt&#42;innen und andere Mitarbeitende des Gesundheitswesens, Umgang mit Studien)</ListItem><ListItem level="1">Umgang mit Datenbanken und Suchmaschinen, Bildung von Recherchestrategien, Finden grauer Literatur, PubMed und weitere Datenbanken</ListItem><ListItem level="1">Vermittlung von Informationskompetenz (neue Ans&#228;tze, Entwicklungen und Formate insbesondere f&#252;r Mediziner&#42;innen, eLearning, Copyright Literacy in der Lehre, Teaching Library, Datenbankschulungskonzepte, Train-the-Trainer-Schulungen, beispielsweise wie konzipiere ich Schulungen f&#252;r Literaturrecherchen f&#252;r systematische &#220;bersichtsarbeiten)</ListItem><ListItem level="1">Neue Entwicklungen in der medizinischen Lehre (z.B. Open Educational Resources)</ListItem><ListItem level="1">Open Access, Open Science, Urheberrecht, Datenschutz </ListItem><ListItem level="1">(Forschungs)datenmanagement, Living Handbooks, Metadaten</ListItem><ListItem level="1">Library carpentry, EDV-Grundkenntnisse und neue IT-Entwicklungen, Excel, K&#252;nstliche Intelligenz</ListItem><ListItem level="1">Literaturverwaltungsprogramme (Endnote, Citavi, Zotero, JabRef) und alternative Metriken</ListItem><ListItem level="1">E-Books (in Krankenhausbibliotheken) und Angebote in Bibliotheksportalen (aktuelle Entwicklungen, g&#252;nstige Plattformangebote z.B. f&#252;r Discovery-Systeme, Open Source Produkte, Ver&#228;nderungen bei Vertrags- und Zugangsmodellen, Austausch zu besonderen Produkten in Bezug auf die Medizin wie AMBOSS, Meditricks und JoVE, Fragen der Lizenzierung inkl. Lizenzrechte und Umgang mit Verlagen, Apps und andere mobile Anwendungen)</ListItem><ListItem level="1">Wissenschaftskommunikation und Wissensmanagement</ListItem><ListItem level="1">(strategische) Bibliotheksausrichtung, Trends in Bibliotheken</ListItem><ListItem level="1">Bibliotheksneubauten im medizinisch-naturwissenschaftlichen Bereich</ListItem><ListItem level="1">&#214;ffentlichkeitsarbeit, Nutzerbindung, Marketing</ListItem><ListItem level="1">Personalmanagement, Ausbildung, Berufsnachwuchs</ListItem><ListItem level="1">Clinical librarianship</ListItem><ListItem level="1">Grafische Gestaltung von Infomaterialien und Postern</ListItem><ListItem level="1">Erfahrungsaustausch medizinisches Fachreferat</ListItem><ListItem level="1">Verwendung eines 3-D Scanners und Druckers oder Tablets effizient konfigurieren</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die letzte Frage gab schlie&#223;lich wieder mehrere Antwortm&#246;glichkeiten vor und wurde von 41 Mitgliedern noch beantwortet. Keine Zeit, um an einer Fortbildung au&#223;erhalb der Tagung teilzunehmen, haben 14, kein Interesse gaben 4 Mitglieder an und jeweils 6 bekommen entweder keine Genehmigung oder besuchen gen&#252;gend andere Fortbildungen (Abbildung 9 <ImgLink imgNo="9" imgType="figure"/>), (Abbildung 10 <ImgLink imgNo="10" imgType="figure"/>).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Auswertung">
      <MainHeadline>Auswertung</MainHeadline><Pgraph>Von den zum Zeitpunkt der Umfrage 376 aktiven Mitgliedern kamen 100 (26,6&#37;) aus einer Krankenhausbibliothek und 194 (51,6&#37;) aus einer Hochschulbibliothek. Damit entspricht die Verteilung der Mitglieder, die an der Umfrage teilgenommen haben (ca. 25&#37; Krankenhausbibliothekar&#42;innen, ca. 50&#37; Hochschulbibliothekar&#42;innen), in etwa der Verteilung unter den aktiven Mitgliedern und kann aufgrund der hohen Beteiligung (ca. 45&#37;) als repr&#228;sentativ angesehen werden. Von den 169 Teilnehmer&#42;innen an der Umfrage gaben 63 an, die AGMB-Tagung regelm&#228;&#223;ig zu besuchen. Ber&#252;cksichtigt man eine durchschnittliche Zahl von 120 Teilnehmer&#42;innen (ohne die Firmenteilnehmer&#42;innen) pro Tagung, so liegt auch hier die Beteiligung bei ca. 50&#37;. </Pgraph><Pgraph>Die &#252;berwiegende Mehrheit der Mitglieder, die nicht regelm&#228;&#223;ig an den Tagungen teilnehmen, gab Gr&#252;nde an, die haupts&#228;chlich in der Verantwortung der AGMB bzw. des Vorstands und des jeweiligen Ortskomitees liegen. So l&#228;sst sich die Lage des Tagungsortes z.B. beeinflussen, indem verst&#228;rkt Ausrichter gesucht und gefunden werden, die an zentralen, gut zu erreichenden Standorten t&#228;tig sind. Diese Forderung zu erf&#252;llen, wird jedoch durch die Gr&#246;&#223;e des Gebietes schwierig, das Deutschland, Schweiz und &#214;sterreich zusammen einnehmen, aus dem immerhin die Mehrheit der Teilnehmer&#42;innen kommen. Au&#223;erdem ist die Zahl der Einrichtungen, die sich zur Organisation der Tagung bereit erkl&#228;ren, in der Regel nicht gro&#223; genug, um nach geografischen Aspekten auszuw&#228;hlen. Daher nimmt der Vorstand gern die Angebote auch von dezentraler gelegenen Bibliotheken an, um &#252;berhaupt die Tagung satzungskonform ausrichten zu k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Anders als der Tagungsort k&#246;nnen aber die beiden Faktoren L&#228;nge der Tagung und j&#228;hrlicher Rhythmus durch den Vorstand frei gestaltet werden, notfalls auch durch &#196;nderung der Satzung. Daher wurden diese Aspekte in der Plenumsdiskussion in G&#246;ttingen thematisiert. Die Mehrheit bef&#252;rwortete in der Diskussion die Beibehaltung eines j&#228;hrlichen Rhythmus, war aber offen f&#252;r Vorschl&#228;ge, die Tagung jedes zweite Jahr in einer reduzierten Variante (z.B. ohne Firmenausstellung, aber mit Walking Agents oder im Rahmen einer anderen Tagung) durchzuf&#252;hren. Als Diskussionsergebnis nahm der Vorstand die Option mit, in dieser Frage flexibel agieren zu k&#246;nnen. Auch begr&#252;&#223;te die Mehrheit die Beibehaltung der Dauer von <TextGroup><PlainText>3 T</PlainText></TextGroup>agen (bzw. wie bisher 2 halben und einem ganzen Tag). Der Vorstand nahm hier die Anregung mit, das Programm so umzugestalten, dass den Mitgliedern die Wahl bleibt, f&#252;r 3 Tage zu kommen oder nur f&#252;r 2 Tage. Um diese Flexibilit&#228;t zu erreichen, wird die Mitgliederversammlung zwingend verlegt werden m&#252;ssen. </Pgraph><Pgraph>Im Hinblick auf die Rolle der Firmen bei den Tagungen erkl&#228;rten viele Diskussionsteilnehmer&#42;innen, dass ihnen gerade die M&#246;glichkeit, auf der Tagung mit Firmenvertreter&#42;innen zu sprechen und neue Produkte kennenzulernen, sehr wichtig sei. Daher werden die Firmen auch zuk&#252;nftig in der einen oder anderen Form eingebunden werden. Viele weitere Verbesserungsvorschl&#228;ge wurden gemacht, so z.B. das Programm an sich interaktiver zu gestalten sowie innovative Methoden (wie World Caf&#233;) einzubinden. Auch konkrete Themenvorschl&#228;ge wurden genannt, die der Vorstand aufgreifen und bereits auf der n&#228;chsten Tagung zu realisieren versuchen wird. In seiner Arbeit best&#228;tigt sieht sich der Vorstand vor allem hinsichtlich der Tagungsvorbereitung zusammen mit den Ortsko<TextGroup><PlainText>m</PlainText></TextGroup>itees, aber auch in der Gestaltung des inhaltlichen Programmes und wird hier auch zuk&#252;nftig die Evaluationen und die Gespr&#228;che mit den Kolleg&#42;innen nutzen, um das Programm aktuell gestalten zu k&#246;nnen und die Vorschl&#228;ge umzusetzen.</Pgraph><Pgraph>Der Fragekomplex Mitarbeit im AGMB-Vorstand wurde bei der Diskussion in G&#246;ttingen aus Zeitgr&#252;nden nicht weiter er&#246;rtert. Ergebnis der Umfrage ist, dass von <TextGroup><PlainText>134 M</PlainText></TextGroup>itgliedern 88 und damit weit mehr als die H&#228;lfte (65,7&#37;) eine Mitarbeit im Vorstand bzw. in der AGMB (zum Zeitpunkt der Befragung) ausschlie&#223;en. Dieser doch recht hohen Zahl standen aber immerhin 22 Mitglieder gegen&#252;ber, die sich ein Engagement vorstellen k&#246;nnen (16,4&#37;) und 24 (17,9&#37;), die unsicher sind. Unter den Gr&#252;nden, die f&#252;r die 88 Mitglieder gegen eine Mitarbeit sprechen, finden sich einige, auf die die AGMB keinen Einfluss hat (z.B. fehlender R&#252;ckhalt in der eigenen Institution) und aus denen der Vorstand daher keine Anregungen f&#252;r zuk&#252;nftiges Handeln ableiten kann. Viele andere Gr&#252;nde jedoch wie fehlendes Fachwissen oder hoher zeitlicher&#47;finanzieller Aufwand lassen sich gr&#246;&#223;tenteils relativieren, indem der Vorstand noch st&#228;rker das Gespr&#228;ch mit den Mitgliedern sucht, um bestehende Unsicherheiten zu beseitigen. Auch k&#246;nnen manche Vorbehalte gegen&#252;ber der AGMB m&#246;glicherweise ausger&#228;umt werden, indem man sich der Themen annimmt, die Kritiker als innovativer, moderner und interessanter sehen, weil sie z.B. auf den EAHIL-Veranstaltungen pr&#228;sentiert werden und aktuelle europ&#228;ische Entwicklungen widerspiegeln. Hoffnung besteht allein schon deshalb, weil auch diejenigen Umfrageteilnehmer&#42;innen, die ihre Unzufriedenheit mit der AGMB deutlich ge&#228;u&#223;ert haben, immer noch Mitglied sind und schon damit ihr grunds&#228;tzliches Interesse an der AGMB und ihrer Weiterentwicklung deutlich machen. </Pgraph><Pgraph>Auch die Frage nach dem Interesse an den Fortbildungen zwischen den Tagungen konnte aus Zeitgr&#252;nden in der Plenumsdiskussion in G&#246;ttingen nicht vertieft werden. Bei der Umfrage erkl&#228;rten deutlich mehr als die H&#228;lfte der Teilnehmer&#42;innen ihr Interesse an diesen Veranstaltungen. Zahlreich waren die Themenvorschl&#228;ge, die der Vorstand aufgreifen und nach geeigneten Referent&#42;innen suchen wird. Viele dieser Vorschl&#228;ge k&#246;nnen auch f&#252;r die Gestaltung des inhaltlichen Programms der n&#228;chsten Tagung genutzt werden. Workshops auf der Tagung werden schlie&#223;lich wie gew&#252;nscht weiterhin einen wichtigen Anteil haben.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zusammenfassung und Ausblick">
      <MainHeadline>Zusammenfassung und Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Die hohe Teilnahme an der Umfrage sowie die rege Beteiligung in der Plenumsdiskussion in G&#246;ttingen zeugen von einem gro&#223;en Interesse unter den Mitgliedern der AGMB f&#252;r die zuk&#252;nftige Ausrichtung der Tagung und des Vereines selbst. Neben den vielen positiven Kommentaren und Anregungen gab es auch vereinzelte sehr kritische Stimmen, die die Sinnhaftigkeit der AGMB und ihrer Tagung in Frage stellten. Defizite werden dabei vor allem im Vergleich zur europ&#228;ischen Vereinigung EAHIL benannt, die wesentlich st&#228;rker auf Themen wie Evidenzbasierte Medizin (EBM) und systematische Literaturrecherchen eingeht, als es in der AGMB bisher der Fall war. Einige Anregungen, wie die st&#228;rkere Ber&#252;cksichtigung von EBM-Themen, wurden bereits aufgegriffen und lassen auf eine gr&#246;&#223;ere zuk&#252;nftige Beteiligung entsprechend interessierter Mitglieder hoffen. Auch wird der Vorstand weiterhin den Austausch mit der EAHIL suchen und Anregungen f&#252;r Themen und Referent&#42;innen aufnehmen. </Pgraph><Pgraph>Die Mehrheit der Mitglieder aber ist mit der AGMB und ihrer Tagung im Gro&#223;en und Ganzen zufrieden. Die gegebenen Anregungen wird der Vorstand aufgreifen und nach M&#246;glichkeit realisieren. Ein erfreuliches Nebenergebnis der Umfrage und der anschlie&#223;enden Diskussion in G&#246;ttingen ist die Tatsache, dass sich einige Kolleg&#42;innen meldeten, die sich vorstellen k&#246;nnen, eine der n&#228;chsten Tagungen auszurichten. Auch erkl&#228;rten zw&#246;lf Mitglieder in der Umfrage ihr Interesse an einer Mitarbeit im Vorstand, so dass der Vorstand der AGMB e.V. optimistisch in die Zukunft des Vereines und seiner Tagung blickt. </Pgraph><Pgraph>Der Dialog zwischen Vorstand und Mitgliedern soll kontinuierlich weitergef&#252;hrt werden. Anregungen und Feedback, auch zu den Themen, die in G&#246;ttingen weniger intensiv diskutiert wurden, sind dem Vorstand jederzeit willkommen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Teilnehmer&#42;innen an den AGMB-Tagungen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Einrichtung der Teilnehmenden an der Umfrage</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Regelm&#228;&#223;ige Teilnahme an den AGMB-Tagungen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Gr&#252;nde f&#252;r eine nicht regelm&#228;&#223;ige Teilnahme an den AGMB-Tagungen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Interesse an Mitarbeit in der AGMB oder im Vorstand</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: Welche Form des Engagements w&#228;re denkbar&#63;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 7: Welche Form des Engagements w&#228;re denkbar (ohne &#8222;Keine Antwort&#8220;)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 8: Teilnahme an einer Fortbildung zwischen den Tagungen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 9: Gr&#252;nde, die gegen die Teilnahme an den Fortbildungen zwischen den Tagungen sprechen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 10: Gr&#252;nde gegen die Teilnahme an den Fortbildungen zwischen den Tagungen (Auszug)</Mark1></Pgraph></Caption>
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