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    <Identifier>mbi000430</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000430</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004307</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Umfassende Literaturrecherchen &#8211; ein Kurz&#252;berblick</Title>
      <TitleTranslated language="en">Comprehensive literature searches &#8211; an overview</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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          <Lastname>Hirt</Lastname>
          <LastnameHeading>Hirt</LastnameHeading>
          <Firstname>Julian</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
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        <Address>Institut f&#252;r Angewandte Pflegewissenschaft, Fachbereich Gesundheit, FHS St. Gallen, Schweiz<Affiliation>Institut f&#252;r Angewandte Pflegewissenschaft, Fachbereich Gesundheit, FHS St. Gallen, Schweiz</Affiliation><Affiliation>Internationale Graduiertenakademie, Institut f&#252;r Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Halle (Saale), Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>julian.hirt&#64;fhsg.ch</Email>
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          <Lastname>Neyer</Lastname>
          <LastnameHeading>Neyer</LastnameHeading>
          <Firstname>Stefanie</Firstname>
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        <Address>
          <Affiliation>Institut f&#252;r Pflegewissenschaft, Department f&#252;r Pflegewissenschaft und Gerontologie, UMIT &#8211; Universit&#228;t f&#252;r Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, Hall in Tirol, &#214;sterreich</Affiliation>
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        <Email>stefanie.neyer&#64;umit.at</Email>
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          <LastnameHeading>Nordhausen</LastnameHeading>
          <Firstname>Thomas</Firstname>
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          <Affiliation>Internationale Graduiertenakademie, Institut f&#252;r Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Halle (Saale), Deutschland</Affiliation>
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        <Email>thomas.nordhausen&#64;uk-halle.de</Email>
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    <PublisherList>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">comprehensive literature searches</Keyword>
      <Keyword language="en">methods</Keyword>
      <Keyword language="de">Literaturrecherche</Keyword>
      <Keyword language="de">Methoden</Keyword>
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    <DatePublished>20190910</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <ArticleNo>05</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Eine umfassende Literaturrecherche (Comprehensive Literature Search, CLS) bezeichnet eine umfangreiche und aufw&#228;ndige Recherche mit dem Ziel, m&#246;glichst alle Studien zur Beantwortung einer zugrundeliegenden Forschungsfrage im Rahmen einer systematischen &#220;bersichtsarbeit zu identifizieren. Konkrete Empfehlungen oder eine Definition des Begriffs CLS gibt es jedoch nicht. Der vorliegende Beitrag f&#252;hrt in eine Rahmung der CLS ein, stellt die damit einhergehenden Herausforderungen dar und weist auf methodische Implikationen sowie m&#246;gliche zuk&#252;nftige Forschungsbereiche hin.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>A comprehensive literature search (CLS) describes a complex search with the aim to identify as many studies as possible to answer an underlying research question of a systematic review. However, concrete recommendations or a definition of the CLS are not available. The present article introduces a framework of the CLS, presents the associated challenges and points to methodological implications as well as potential future research topics.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Umfassende Literaturrecherchen">
      <MainHeadline>Umfassende Literaturrecherchen</MainHeadline><Pgraph>Einigen Formen von &#220;bersichtsarbeiten wie Systematic Reviews und Leitlinien wird eine gro&#223;e klinische Bedeutung zugeschrieben, da sich daraus Empfehlungen f&#252;r die klinische Praxis ableiten lassen, etwa zur Anwendung oder Nichtanwendung bestimmter Therapie- und Versorgungsma&#223;nahmen <TextLink reference="1"></TextLink>. Eine umfassende Literaturrecherche, im Englischen auch als comprehensive literature search (CLS) bezeichnet, ist eine umfangreiche und aufw&#228;ndige Recherche mit dem Ziel, m&#246;glichst alle Studien zur Beantwortung der zugrundeliegenden Forschungsfrage zu identifizieren &#8211; beispielsweise zur Wirksamkeit einer pflegerischen oder therapeutischen Ma&#223;nahme <TextLink reference="2"></TextLink>. Das Durchf&#252;hren einer CLS stellt in Aussicht, systematischen Verzerrungen im Reviewprozess vorzubeugen <TextLink reference="3"></TextLink>. Bei weniger umfangreichen Literaturrecherchen birgt z. B. das Durchsuchen von lediglich einer Fachdatenbank die Gefahr, Studien aus Zeitschriften zu &#252;bersehen, die nicht in der entsprechenden Fachdatenbank gelistet sind. Eine unzureichend oder fehlerhaft durchgef&#252;hrte Literaturr<TextGroup><PlainText>ec</PlainText></TextGroup>herche kann Auswirkungen auf die Aussagekraft einer &#220;bersichtsarbeit und auf die Qualit&#228;t der pflegerischen Versorgung haben, etwa wenn m&#246;gliche negative Auswirkungen einer Ma&#223;nahme aufgrund von &#252;bersehenen Studien unber&#252;cksichtigt bleiben <TextLink reference="4"></TextLink>. F&#252;r Forschende erf&#228;hrt die Literaturrecherche aus diesem Grund eine hohe ethische Relevanz.</Pgraph><Pgraph>Im MECIR Manual zur Anfertigung eines Cochrane Reviews von Interventionsstudien &#8211; dem sogenannten Goldstandard unter den Systematic Reviews &#8211;  ist festgehalten, welche Recherchem&#246;glichkeiten zwingend und empfehlenswerter Weise zum Einsatz kommen sollten. Demnach ist es erforderlich CENTRAL, MEDLINE, Embase, ClinicalTrials.gov und das Meta-Studienregister der WHO zu durchsuchen sowie eine r&#252;ckw&#228;rtsgerichtete Suche durchzuf&#252;hren <TextLink reference="5"></TextLink>. Die Empfehlungen einer CLS von Egger et al. beinhalten dar&#252;ber hinaus eine Suche, welche nicht auf englischsprachige Studien beschr&#228;nkt wird <TextLink reference="6"></TextLink>. Cooper et al. kommen unter Einbezug verschiedener Referenzen zu dem Schluss, dass eine CLS neben der Fachdatenbankrecherche aus zus&#228;tzlichen Recherchem&#246;glichkeiten wie einer Handsuche, einer vorw&#228;rts- und&#47;oder r&#252;ckw&#228;rtsgerichteten Suche und&#47;oder der Kontaktaufnahme mit Forschenden bestehen sollte <TextLink reference="7"></TextLink>. Konkrete Empfehlungen oder eine Definition der CLS liegen jedoch nicht vor. Wom&#246;glich f&#252;hrt das vermehrt dazu, dass der Begriff verwendet wird, ohne diesen zu beschreiben <TextLink reference="8"></TextLink>. Nach dem derzeitigen Verst&#228;ndnis handelt es sich bei einer CLS um die Anwendung multipler Methoden, um den aktuellen Stand der Forschung zu einer bestimmten Fragestellung m&#246;glichst vollumf&#228;nglich darstellen zu k&#246;nnen. Dabei stellt die Fachdatenbank eine unausweichliche Komponente dar. Erg&#228;nzende Recherchem&#246;glichkeiten sind die zweite unausweichliche Komponente der CLS, bei der jedoch eine begr&#252;ndete Auswahl einzelner Methoden vorgenommen werden kann <TextLink reference="7"></TextLink>. Im Manual RefHunter (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;refhunter.eu&#47;">http:&#47;&#47;refhunter.eu&#47;</Hyperlink>) sind einige der erg&#228;nzenden Recherchem&#246;glichkeiten ausf&#252;hrlich dargestellt.</Pgraph><Pgraph>Beispielhaft werden an dieser Stelle Publikationsanalysen aus der Pflegewissenschaft sowie der Zahnmedizin herangezogen, welche darauf hindeuten, dass &#220;bersichtsa<TextGroup><PlainText>rb</PlainText></TextGroup>eiten gr&#246;&#223;tenteils nicht auf einer CLS basieren. Wie <TextGroup><PlainText>Toronto</PlainText></TextGroup> et al. zeigen, wurde in nahezu 60&#37; der 152 untersuchten pflegewissenschaftlichen &#220;bersichtsarbeiten aus den Jahren 2013 bis 2015 lediglich eine Fachdatenbank durchsucht; eine Handsuche fand nur in 14&#37; und eine r&#252;ckw&#228;rtsgerichtete Suche nur in 38&#37; der Arbeiten statt <TextLink reference="9"></TextLink>. Zu einem &#228;hnlichen Ergebnis kommen Aveyard und Bradbury-Jones anhand ihres Focused Mapping Reviews von &#220;bersichtsarbeiten aus f&#252;nf pflegewissenschaftlichen Zeitschriften. Demnach zeigt sich die Tendenz, dass die Bezeichnung CLS verwendet wird, obwohl die Recherche vielfach auf eine Fachdatenbank limitiert ist und sich keine Angaben zu erg&#228;nzenden Recherchem&#246;glichkeiten finden <TextLink reference="8"></TextLink>. Anhand einer Analyse zahnmedizinischer &#220;bersichtsarbeiten wird deutlich, dass f&#252;r lediglich etwas mehr als die H&#228;lfte (54&#37;) bis zu drei Fachdatenbanken durchsucht wurden und bei circa drei von vier untersuchten Arbeiten keine Handsuche durchgef&#252;hrt sowie nicht nach grauer Literatur gesucht wurde <TextLink reference="10"></TextLink>. Problematisch an der Durchf&#252;hrung weniger umfangreicher Literaturrecherchen ist, dass sie ein erh&#246;htes Risiko f&#252;r systematische Verzerrungen im Reviewprozess bergen <TextLink reference="3"></TextLink>. Daher sollte das grunds&#228;tzliche Ziel hochwertiger systematischer &#220;bersichtsarbeiten sein, mithilfe einer CLS die Wahrscheinlichkeit zu erh&#246;hen, m&#246;glichst alle relevanten Studien zu identifizieren. Egger et al. weisen jedoch auf die Schattenseiten einer CLS hin und zeigen, dass auch mit einer CLS Studien &#252;bersehen werden <TextLink reference="6"></TextLink>. Zudem thematisieren sie die Gefahr, dass zus&#228;tzlich identifizierte Studien geringerer methodischer Qualit&#228;t zu Ergebnisverzerrungen f&#252;hren k&#246;nnen. Weitere Herausforderungen einer CLS sind die hohe fachliche Expertise, welche f&#252;r die Durchf&#252;hrung ben&#246;tigt wird sowie der enorme zeitliche, personelle und damit finanzielle Aufwand, der durch die Ausgestaltung der Recherche entsteht. In diesem Zusammenhang stellen Egger et al.  berechtigterweise zur Diskussion, ob die zu Verf&#252;gung stehenden Ressourcen nicht eher f&#252;r Aktualisierungen von &#220;bersichtsarbeiten oder die Erkundung der Studienlage zu weiteren Fragestellungen investiert werden sollten <TextLink reference="6"></TextLink>. Diese &#220;berlegungen f&#252;hren zwangsl&#228;ufig zu der Frage, wann es sinnvoll bzw. notwendig ist, eine CLS durchzuf&#252;hren. Nach Einsch&#228;tzung von Egger et al.  sollte der Umfang einer Literaturrecherche stets von der Zielstellung der &#220;bersichtsarbeit sowie den zur Verf&#252;gung stehenden Ressourcen abh&#228;ngig sein <TextLink reference="6"></TextLink>. Kritisch anzumerken ist jedoch, dass die (Nicht-)Durchf&#252;hrung einer CLS aufgrund der vorhandenen Ressourcen rein pragmatischen &#220;berlegungen geschuldet ist und keiner qualitativ hochwertigen Arbeitsweise entspricht. Aus methodischer Sicht ist daher das entscheidende Kriterium f&#252;r die Notwendigkeit einer CLS das Ziel der &#220;bersichtsarbeit bzw. die daraus resultierende Frage, wie wichtig es ist, ein m&#246;glichst vollst&#228;ndiges Bild der relevanten Studien zum jeweiligen Thema zu erhalten. Zu dieser Einsch&#228;tzung gelangen auch Nussbaumer-Streit et al., die bei 60 Cochrane Reviews die Literaturrecherche mit einer weniger umfangreichen Suchstrategie wiederholt und anschlie&#223;end dahingehend verglichen haben, ob sich an den Gesamtergebnissen bzw. Schlussfolgerungen der &#220;bersichtsarbeiten etwas ver&#228;ndert h&#228;tte <TextLink reference="11"></TextLink>. Ein zentrales Ergebnis ist, dass eine weniger umfangreiche Suchstrategie die Sicherheit der abgeleiteten Schlussfolgerungen insgesamt beeintr&#228;chtigt. Die Autorinnen und Autoren schlie&#223;en daraus, dass sich &#220;bersichtsarbeiten mit weniger umfangreiche Suchstrategien ggf. eignen k&#246;nnten, wenn eine geringere Ergebnissicherheit tolerierbar ist, w&#228;hrend bei Vorhaben mit hoher ben&#246;tigter Ergebnissicherheit zwingend eine CLS durchgef&#252;hrt werden sollte.</Pgraph><Pgraph>Da es nie eine Sicherheit gibt, alle relevanten Studien zur Beantwortung einer Fragestellung gefunden zu haben, sind die M&#246;glichkeiten zur Evaluation der Vollst&#228;ndigkeit und Wirksamkeit einer CLS begrenzt. Daher sind methodische Arbeiten zur Feststellung der Wirksamkeit von CLS f&#252;r gesundheitsbezogene Fragestellungen zu begr&#252;&#223;en. Aufbauend darauf k&#246;nnten sich konkrete Empfehlungen f&#252;r das Durchf&#252;hren einer CLS ableiten lassen. Bis dahin sollte angestrebt werden, die Optionen einer CLS m&#246;glichst auszusch&#246;pfen, diese auf einem methodisch hochwertigen Niveau durchzuf&#252;hren und transparent zu berichten. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Abk&#252;rzungen">
      <MainHeadline>Abk&#252;rzungen</MainHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">CENTRAL: Cochrane Controlled Register of Trials</ListItem><ListItem level="1">CLS: Comprehensive literature searches</ListItem><ListItem level="1">MECIR: Methodological Expectations of Cochrane Intervention Reviews</ListItem><ListItem level="1">MEDLINE: Medical Literature Analysis and Retrieval System Online</ListItem><ListItem level="1">WHO: World Health Organization</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren und die Autorin erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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