<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>mbi000421</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000421</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004219</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Der Kerndatensatz Forschung: Aufbau, Anwendung und die Rolle der Bibliothek</Title>
      <TitleTranslated language="en">The Research Core Dataset for the German science system: structure, application and the role of the library</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Thiedig</Lastname>
          <LastnameHeading>Thiedig</LastnameHeading>
          <Firstname>Christoph</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Deutsches Zentrum f&#252;r Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH, Abteilung &#8222;Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik&#8220;, Sch&#252;tzenstr. 6a, 10117 Berlin, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0)30 2064177 25<Affiliation>Deutsches Zentrum f&#252;r Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH (DZHW), Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>thiedig&#64;dzhw.eu</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Research Core Dataset</Keyword>
      <Keyword language="en">standard</Keyword>
      <Keyword language="en">research information</Keyword>
      <Keyword language="en">research information systems</Keyword>
      <Keyword language="en">information infrastructure</Keyword>
      <Keyword language="en">research reporting</Keyword>
      <Keyword language="en">helpdesk</Keyword>
      <Keyword language="de">Kerndatensatz Forschung</Keyword>
      <Keyword language="de">Standard</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungsinformationen</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungsinformationssysteme</Keyword>
      <Keyword language="de">Informationsinfrastruktur</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungsberichterstattung</Keyword>
      <Keyword language="de">Helpdesk</Keyword>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in Oldenburg 2018</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20181221</DatePublished><DateRepublished>20181228</DateRepublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>18</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB Jahrestagung in Oldenburg 2018: Medizinbibliotheken: offen und innovativ aus Tradition</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>20</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20181228</DateLastCorrection>In den Literaturangaben wurde Deutsche Forschungsgesellschaft in Deutsche Forschungsgemeinschaft korrigiert.</Correction>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Mit den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Spezifikation und Einf&#252;hrung eines &#8222;Kerndatensatz Forschung&#8220; ist ein Prozess der Standardisierung von Forschungsinformationen im deutschen Wissenschaftssystem angesto&#223;en worden. Der Beitrag gibt eine Einf&#252;hrung in den Kerndatensatz Forschung, geht auf den Entwicklungsprozess des Standards und seinen Hintergrund ein, beschreibt &#252;berblicksartig Struktur und Inhalte der Spezifikation und betrachtet vertiefend die Inhalte und Erfassungsanforderungen des Kerndatensatz-Bereichs &#8222;Publikationen&#8220;. Weiterhin widmet sich der Artikel dem derzeitigen Prozess der Implementierung des Kerndatensatz Forschung und beschreibt in diesem Zusammenhang Aufgaben und Unterst&#252;tzungsangebote des Helpdesks. Abschlie&#223;end thematisiert er die Rolle bibliothekarischer Expertise f&#252;r die Umsetzung und Weiterentwicklung des Standards im Kontext aktueller Entwicklungen in der deutschen Forschungsinformationslandschaft.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Recommendations by the German Council of Science and Humanities regarding the specification and introduction of a German &#8220;Research Core Dataset&#8221; have initiated a process of research information standardization in the German science system. The article provides an introduction to the Research Core Dataset, its development process, structure and contents, with a focus on the area of publications and its requirements for data collection. It further addresses the current implementation process of the standard and describes the tasks and support structures of its helpdesk. It concludes with a discussion on the role of libraries&#8217; expertise in implementation and future development of the standard in the context of recent developments in the German research information landscape.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Hintergrund und Entwicklung des Kerndatensatz Forschung">
      <MainHeadline>Hintergrund und Entwicklung des Kerndatensatz Forschung</MainHeadline><Pgraph>Mit den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Spezifikation und Einf&#252;hrung eines Kerndatensatz Forschung ist ein Prozess der Standardisierung von Informationen &#252;ber Forschungsaktivit&#228;ten (sogenannten Forschungsin<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>ormationen) im deutschen Wissenschaftssystem angesto&#223;en worden <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Vor dem Hintergrund der bestehenden Vielfalt von Datenabfragen und Berichtsprozessen an Forschungseinrichtungen wirkt er auf die Etablierung von Definitionen und Standardformaten f&#252;r die Vorhaltung und den Austausch dieser Forschungsinformationen hin. Auf diese Weise soll der Aufwand in der Bereitstellung von Informationen f&#252;r die institutionelle Berichtslegung und Auskunftsf&#228;higkeit verringert werden <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Ziel ist hierbei die Generierung qualit&#228;tsgesicherter, vergleichbarer sowie flexibel nutzbarer Informationen &#252;ber verschiedene Berichtsanl&#228;sse und -bedarfe hinweg &#8211; einrichtungs- und f&#228;cher&#252;bergreifend, systemagnostisch und datenschutzkonform.</Pgraph><Pgraph>Der Kerndatensatz Forschung stellt keinen zentralen Datensatz dar, sondern umfasst Regelungen f&#252;r die dezentrale Vorhaltung eines beschr&#228;nkten, standardisierten und definierten Sets von Aggregatdaten (aggregierten Forschungsinformationen) an Forschungseinrichtungen. Er hegt als solcher nicht den Anspruch, alle relevanten Forschungsinformationen einer Einrichtung abbilden zu k&#246;nnen, sondern beschr&#228;nkt sich auf einen &#8222;Kern&#8220; an Informationen, welche f&#252;r die meisten Einrichtungen bereits jetzt zentrale Elemente ihrer Erfassungs- und Berichtspraktiken darstellen. Er ist in diesem Sinne datensparsam. Als freiwillige Standard-Spezifikation zur Harmonisierung bestehender Berichtsabfragen schafft er keine neuen Berichtspflichten. Vielmehr sind die berichtsnachfragenden Einrichtungen ihrerseits dazu angehalten, ihre Abfragen zuk&#252;nftig kerndatensatzkonform zu gestalten und dar&#252;berhinausgehende Abfragen nur selten und in begr&#252;ndeten Ausnahmef&#228;llen zu stellen <TextLink reference="1"></TextLink>. Die berichtenden Forschungseinrichtungen bleiben Dateneigner und entscheiden auf Einzelfallbasis &#252;ber Art und Umfang der Weitergabe ihrer Daten im Kerndatensatz-Format.</Pgraph><Pgraph>In seinen &#8222;Empfehlungen zu einem Kerndatensatz Forschung&#8220; formuliert der Wissenschaftsrat konkrete Vorgaben zur Gestaltung dieses Standards, welche sich sowohl auf die Inhalte der Standard-Spezifikation als auch auf ihre Architektur und den Erarbeitungsprozess selbst erstrecken <TextLink reference="1"></TextLink>. Die Empfehlungen umfassen dar&#252;ber hinaus die Ausarbeitung einer konsensf&#228;higen F&#228;cherklassifikation und die Ber&#252;cksichtigung der technischen Umsetzung, unter anderem durch die Erstellung eines technischen Datenmodells basierend auf dem europ&#228;ischen Informationsformat CERIF <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Erarbeitung des Kerndatensatz Forschung erfolgte in einem durch das Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung finanzierten Projekt mit Laufzeit von Mitte 2013 bis Ende 2015, welches vom Institut f&#252;r Forschungsinformation und Qualit&#228;tssicherung (iFQ, heute Teil des Deutschen Zentrums f&#252;r Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH &#8211; DZHW) koordiniert und in Kooperation mit der Gesch&#228;ftsstelle des Wissenschaftsrates sowie dem Fraunhofer-Institut f&#252;r Angewandte Informationstechnik &#8211; FIT durchgef&#252;hrt wurde. Die vom Wissenschaftsrat vorgegebene Projektstruktur sah die Erarbeitung der Elemente, Definitionen und Formate des Kerndatensatz Forschung durch vier Expert&#42;innengruppen gemeinsam mit einer Vielzahl externer Kooperationspartner und Piloteinrichtungen vor, welche von einem Beirat (in Form einer Arbeitsgruppe des Wissenschaftsrates) begleitetet wurden <TextLink reference="6"></TextLink>. Die so erarbeitete Spezifikation wurde im Anschluss in einer &#8222;Open Beta&#8220;-Phase der &#214;ffentlichkeit zur Kommentierung und Bewertung vorgelegt. &#220;ber das entsprechende Online-R&#252;ckmeldesystem wurden so &#252;ber 1.800 Kommentare eingebracht, die dann in einem letzten &#220;berarbeitungsschritt in die Version 1.0 des Kerndatensatz Forschung einflossen. Diese wurde im Januar 2016 vom Wissenschaftsrat zur fl&#228;chendeckenden Einf&#252;hrung im deutschen Wissenschaftssystem empfohlen <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Struktur und Inhalte der Spezifikation">
      <MainHeadline>Struktur und Inhalte der Spezifikation</MainHeadline><Pgraph>Die Architektur des Kerndatensatz Forschung sieht die Unterscheidung von Aggregatdatenebene und Basisdatenebene vor (s. Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Erstere enth&#228;lt aggregierte Forschungsinformationen in Summen- oder Listenform (&#8222;Kerndaten&#8220;) sowie erg&#228;nzende Kriterien f&#252;r die Aufschl&#252;sselung dieser Kerndaten anhand zus&#228;tzlicher Merkmale (sogenannter &#8222;Ausdifferenzierungen&#8220; und &#8222;Aggregationsniveaus&#8220;). Letztere umfasst die f&#252;r die Aggregation notwendigen Basisdaten und stellt einen Vorschlag f&#252;r die einrichtungsinterne Datenverarbeitung dar. Diese Basisdaten sind kein Bestandteil der eigentlichen Kerndatensatz-Spezifikation und als solche nicht zur Weitergabe vorgesehen; eine kerndatensatzkonforme Berichtslegung findet stets auf der Ebene von Aggregatdaten statt. Sowohl Aggregat- als auch Basisdatenebene sind in einem technischen Datenmodell abgebildet, welches als unterst&#252;tzendes, nicht verbindliches Angebot f&#252;r implementierende Einrichtungen bereitgestellt wird, die den Kerndatensatz Forschung in ihren Systemen abbilden m&#246;chten.</Pgraph><Pgraph>Auf der Ebene der Aggregatdaten wird der sogenannte &#8222;Kern&#8220; des Kerndatensatz Forschung (hier gr&#252;n dargestellt) von der &#8222;Schale&#8220; und dem Weiterentwicklungsbereich unterschieden. Der &#8222;Kern&#8220; umfasst dabei die Bestandteile der Spezifikation, die f&#252;r alle Forschungseinrichtungen zur Implementierung empfohlen werden. Die in der &#8222;Schale&#8220; enthaltenen Angaben sind demgegen&#252;ber nur f&#252;r spezifische Einrichtungen oder F&#228;cher relevant und stellen eine Erg&#228;nzung des &#8222;Kerns&#8220; dar. Der f&#252;r die Weiterentwicklung empfohlene Bereich enth&#228;lt Elemente, f&#252;r die noch keine abschlie&#223;enden Definitionen oder Formate erarbeitet werden konnten und die in einem zuk&#252;nftigen Weiterentwicklungsprozess Bestandteil der Spezifikation werden sollen <TextLink reference="6"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Die im Kerndatensatz Forschung spezifizierten Forschungsinformationen sind sechs Bereichen zugeordnet: Besch&#228;ftigte, Nachwuchsf&#246;rderung, Drittmittel und Finanzen, Patente und Ausgr&#252;ndungen, Publikationen sowie Forschungsinfrastrukturen. Sowohl auf Ebene der Bereiche und der ihnen zugeordneten Kerndaten als auch f&#252;r die jeweiligen Ausdifferenzierungen und Aggregationsni<TextGroup><PlainText>v</PlainText></TextGroup>eaus liegen Definitionen vor, die neben der inhaltlichen Ausgestaltung auch Aggregations- und Zuordnungsregeln umfassen. </Pgraph><Pgraph>Diese Struktur des Kerndatensatz Forschung soll es den Einrichtungen erm&#246;glichen, mithilfe eines flexibel aggregierbaren Sets an definierten Forschungsinformationen eine Vielzahl unterschiedlicher Informations- und Berichtsbedarfen bedienen zu k&#246;nnen. So mag beispielsweise das Kerndatum &#8222;Vollzeit&#228;quivalente&#8220; aus dem Bereich &#8222;Besch&#228;ftigte&#8220; f&#252;r einen Bericht nach &#8222;Geschlecht&#8220; und &#8222;Fach&#8220; aufgeschl&#252;sselt werden, f&#252;r einen anderen hingegen nach &#8222;Personalkategorie&#8220;, &#8222;Befristung&#8220; und &#8222;Fach&#8220;; beide stellen kerndatensatzkonforme Berichtsabfragen dar. </Pgraph><Pgraph>Auf der Ebene der Kerndaten weist der Bereich &#8222;Besch&#228;ftigte&#8220; hierbei neben der Anzahl an Vollzeit&#228;quivalenten ebenfalls die Kopfzahlen sowie die Gesamtsumme des Personals der berichtenden Einrichtung auf. F&#252;r den Bereich der &#8222;Nachwuchsf&#246;rderung&#8220; sind neben der Anzahl an Doktorand&#42;innen an titelvergebenden bzw. nicht-titelvergebenden Einrichtungen die Anzahl abgeschlossener Qualifizierungsverfahren und Angaben zu den Strukturierten Promotionsprogrammen spezifiziert. Der Bereich &#8222;Drittmittel und Finanzen&#8220; enth&#228;lt Angaben zu Drittmitteleinnahmen bzw. -ertr&#228;gen, Angaben zu Drittmittelprojekten, die Summe sonstiger Einnahmen sowie das Gesamtbudget der Einrichtung. Unter &#8222;Patenten und Ausgr&#252;ndungen&#8220; werden Patente in Listenform erfasst, ebenso die Anzahl an Patentfamilien, priorit&#228;tsbegr&#252;ndenden Patentanmeldungen, erteilten Patenten und Ausgr&#252;ndungen sowie die Summe der Ertr&#228;ge aus Schutzrechten. Im Bereich &#8222;Publikationen&#8220; findet sich eine Liste von Publikationen als einziges Kerndatum, welches allerdings anhand einer vergleichsweise gro&#223;en Zahl von Merkmalen ausdifferenziert werden kann. Der Bereich der &#8222;Forschungsinfrastrukturen&#8220; z&#228;hlt vollst&#228;ndig zur &#8222;Schale&#8220; des Kerndatensatz Forschung; hier ist analog zum Publikationsbereich die Angabe &#252;ber Forschungsin<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>rastrukturen in Listenform zu t&#228;tigen.</Pgraph><Pgraph>Die Bereiche des Kerndatensatz Forschung sind &#252;ber diverse Merkmale untereinander verkn&#252;pft. So kann eine Person gleichzeitig an der Einrichtung besch&#228;ftigt sein, dort in einem Drittmittelprojekt mitwirken und als Erfinder f&#252;r ein Patent aufgef&#252;hrt werden. Vor dem Hintergrund dieser Verkn&#252;pfung von mitunter separat vorliegenden Datenbest&#228;nden verweist der Wissenschaftsrat in seinen Empfehlungen auf die Vorteile von integrierten Forschungsinformationssystemen f&#252;r die Verwendung des Kerndatensatz Forschung <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Erfassung von Publikationen">
      <MainHeadline>Erfassung von Publikationen</MainHeadline><Pgraph>Die Erarbeitung des Publikationsbereichs des Kerndatensatz Forschung erfolgte durch die Projektgruppe &#8222;Bibliometrie&#8220;. Zu ihren Aufgaben geh&#246;rte die Standardisierung der Publikationsformate, die Pr&#252;fung von Schnittstellen zu bestehenden Datenbanken sowie die Erarbeitung von Empfehlungen f&#252;r die Prozesse der Datenlieferung, -eingabe und -validierung <TextLink reference="6"></TextLink>. In einem konsensorientierten Prozess unter breiter Beteiligung von Fachgesellschaften, Piloteinrichtungen und au&#223;eruniversit&#228;ren Forschungseinrichtungen wurde eine konsolidierte Liste von Publikationsformaten und ihren Definitionen erstellt. In Anlehnung an das Modell f&#252;r das nationale Forschungsinformationssystem Norwegens (CRIStin) wurde ein Metadatenmodell f&#252;r diesen Publikationsbereich entwickelt und auf Kompatibilit&#228;t mit bestehenden Systemen &#252;berpr&#252;ft. In Auseinandersetzung mit bestehenden Anbietersystemen sprach die Projektgruppe dar&#252;ber hinaus Empfehlungen f&#252;r den Prozess der Meldung und Validierung von Publikationsdaten aus (ausf&#252;hrliche Beschreibungen der T&#228;tigkeiten dieser und der &#252;brigen Arbeitsgruppen finden sich im Ergebnisbericht zum Projekt &#8222;Kerndatensatz Forschung&#8220; <TextLink reference="7"></TextLink>).</Pgraph><Pgraph>Kerndatum des Bereichs &#8222;Publikationen&#8220; (s. <TextGroup><PlainText>Abbildung 2 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>) ist eine Liste der Publikationen, die im Kalenderjahr von Personen der berichtenden Forschungseinrichtung &#8211; als Besch&#228;ftigte im Sinne des Kerndatensatz Forschung und&#47;oder als Angeh&#246;rige des wissenschaftlichen Nachwuchses &#8211; ver&#246;ffentlicht worden sind. Diese Personen werden als &#8222;Sch&#246;pfer&#8220; im Kerndatensatz Forschung erfasst und erg&#228;nzend nach ihrem &#8222;Sch&#246;pfertyp&#8220; ausdifferenziert. Die einzelne Autorin findet hier ebenso Ber&#252;cksichtigung wie eine K&#246;rperschaft mit Herausgeberfunktion. Basale bibliographische Angaben &#252;ber das ver&#246;ffentlichte Werk und seine Quelle (die Fachzeitschrift, den Sammelband etc.) finden im Kerndatensatz Forschung Abbildung, ebenso wie Angaben zu Zugangsrechten und Peer Review-Status. F&#252;r jeden Eintrag ist dar&#252;ber hinaus nach M&#246;glichkeit mindestens ein eindeutiger Identifier anzugeben. Eine umfangreiche Differenzierung findet f&#252;r die verschiedenen Publikations- bzw. Dokumententypen statt: W&#228;hrend erstere zwischen diversen Buch- und Artikelformaten sowie weiteren Publikationsformaten wie Sonderheften, Software, aber auch Forschungsdaten unterscheidet, stellt letztere eine erg&#228;nzende Aufschl&#252;sselung f&#252;r den Publikationstyp &#8222;Journalartikel&#8220; dar, die neben dem wissenschaftlichen Artikel unter anderem die Rezension, das Review und die Bibliographie umfasst und den unterschiedlichen Eigenschaften und Wertigkeiten dieser Dokumententypen Rechnung tragen soll. Vollst&#228;ndig in der Schale des Kerndatensatz Forschung finden sich die Ausdifferenzierungen nach &#8222;Ressource&#8220; &#8211; Text, Bild, Audio oder <TextGroup><PlainText>bewegte</PlainText></TextGroup> Bilder &#8211; sowie Angaben zum finanziellen <TextGroup><PlainText>(Mit-)</PlainText></TextGroup>F&#246;rderer der Publikation und dem entsprechenden F&#246;rderkennzeichen. &#220;ber letzteres besteht die M&#246;glichkeit, den Publikationsbereich des Kerndatensatz Forschung mit Informationen &#252;ber Drittmittelprojekte zu verkn&#252;pfen. Eine Verkn&#252;pfung mit dem Besch&#228;ftigten- und dem Nachwuchsbereich wird &#252;ber die Erfassung des Sch&#246;pfers erm&#246;glicht. Weitere Verkn&#252;pfungen bestehen zwischen Publikationen und Forschungsinfrastrukturen sowie zu m&#246;glichen weiteren Rollen, die eine sch&#246;pfende Person in der Einrichtung innehat, etwa als Promovierender in einem Strukturierten Promotionsprogramm, als Sprecher von selbigem oder als Erfinder eines Patents (f&#252;r eine ausf&#252;hrliche Erl&#228;uterung dieser Verkn&#252;pfungsattribute, siehe das Spezifikationsdokument des Kerndatensatz Forschung <TextLink reference="6"></TextLink>).</Pgraph><Pgraph>Diese so spezifizierbare Liste an Publikationen soll anhand von diversen Merkmalen aggregierbar sein. Zu den Aggregationsniveaus des Publikationsbereichs z&#228;hlen die Organisationseinheit &#8211; die kleinste, an der Forschungseinrichtung bestehende organisatorische Einheit, der Personal&#47;Stellen zugeordnet ist&#47;sind &#8211; sowie das Fach und das Forschungsfeld. Alle drei Merkmale stellen zentrale Aggregationsniveaus im Kerndatensatz Forschung dar und sind f&#252;r die meisten Kerndaten angef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>Beispiele f&#252;r kerndatensatzkonforme Abfragen von Publikationsdaten sind eine Liste aller im Kalenderjahr ver&#246;ffentlichten Journalartikel f&#252;r das Fach Medizin oder eine auf Ebene der Organisationseinheiten aggregierte Liste von Open-Access-Publikationen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Helpdesk">
      <MainHeadline>Helpdesk</MainHeadline><Pgraph>Den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung folgend <TextLink reference="2"></TextLink>, betreibt das DZHW am Standort Berlin einen Helpdesk f&#252;r die Einf&#252;hrung des Kerndatensatz Forschung, welcher den Implementationsprozess an Forschungseinrichtungen mit einem Beratungs- sowie Austausch- und Vernetzungsangebot unterst&#252;tzt. Als Ansprechpartner f&#252;r definitorische und konzeptuelle Fragen zur Spezifikation sowie f&#252;r Fragen der kerndatensatzkonformen Datenabfrage steht er seit Februar 2017 allen Nutzer&#42;innen des Kerndatensatz Forschung zur Verf&#252;gung. Neben seiner Beratungst&#228;tigkeit betreibt der Helpdesk die offizielle Webseite des Kerndatensatz Forschung, welche neben der versionierten Darstellung der Spezifikation und des Datenmodells auch Informationen und Dokumente &#252;ber den Kerndatensatz Forschung und seinen Erarbeitungsprozess sowie &#252;ber Aufgaben und T&#228;tigkeiten des Helpdesks bereitstellt <TextLink reference="8"></TextLink>. Die Webseite stellt einen wichtigen Anlaufpunkt f&#252;r die Beratung zum Kerndatensatz Forschung dar: Nutzer&#42;innen finden hier Informationen f&#252;r die Kontaktaufnahme zum Helpdesk und k&#246;nnen die Anfragemaske auf der Webseite nutzen, um ihre Anfragen an den Helpdesk zu stellen. Des Weiteren stellt der Helpdesk hier eine Informationsbasis bereits beantworteter Anfragen zur Verf&#252;gung. </Pgraph><Pgraph>Neben dem Helpdesk als bundesweitem Ansprechpartner f&#252;r definitorische Fragen zum Kerndatensatz Forschung existieren mit der Landesinitiative CRIS.NRW in Nordrhein-Westfalen sowie dem HeFIS-Verbund in Hessen komplement&#228;re Unterst&#252;tzungsprojekte f&#252;r die koordinierte Einf&#252;hrung des Kerndatensatz Forschung sowie von Forschungsinformationssystemen auf L&#228;nderebene. Im Rahmen seiner Informations- und Vernetzungsaktivit&#228;ten kooperiert der Helpdesk mit diesen Initiativen und organisiert themenbezogene, zielgruppenspezifische Veranstaltungen und Workshops. Vergangene Veranstaltungen adressierten die Anwendung des Kerndatensatz Forschung f&#252;r spezifische Berichtsanforderungen von Hochschulen und au&#223;eruniversit&#228;ren Forschungseinrichtungen. Ein kommender Workshop wird sich vertiefend mit dem Datenmodell des Kerndatensatz Forschung besch&#228;ftigen. Dar&#252;ber hinaus sind Formate f&#252;r weitere Zielgruppen, unter ihnen auch Vertreter&#42;innen von Bibliotheken, angedacht.</Pgraph><Pgraph>Das im Laufe der Beratungst&#228;tigkeit sowie im Austausch mit Akteuren des Wissenschaftssystems gewonnene Prozesswissen wird vom Helpdesk dokumentiert und aufbereitet und flie&#223;t als Diskussionsgrundlage in den Weiterentwicklungsprozess des Kerndatensatz Forschung ein. Eine Anpassung der Spezifikation wird vermutlich alle f&#252;nf Jahre erforderlich sein <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Umsetzung des Kerndatensatz Forschung">
      <MainHeadline>Umsetzung des Kerndatensatz Forschung</MainHeadline><Pgraph>Als freiwilliges Format f&#252;r die harmonisierte Vorhaltung und Weitergabe von definierten Forschungsinformationen legt der Kerndatensatz Forschung perspektivisch die Grundlage f&#252;r eine verbesserte Auskunftsf&#228;higkeit &#252;ber die Forschungsaktivit&#228;ten der implementierenden Einrichtung. Die Anwendungsm&#246;glichkeiten eines solchen Datenbestandes sind vielf&#228;ltig und umfassen neben der externen Berichtslegung unter anderem einrichtungsin<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>erne Dokumentations- und Qualit&#228;tssicherungsprozesse, die Au&#223;endarstellung und potentielle Vernetzung der Einrichtung und ihrer Wissenschaftler&#42;innen sowie Vergleiche zwischen Forschungseinrichtungen <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Nutzen und Mehrwert eines solchen Standards h&#228;ngen in hohem Ma&#223;e von seiner Umsetzung an den Einrichtungen ab. Wenngleich der Kerndatensatz Forschung ganz &#252;berwiegend Informationen standardisiert, die bereits an den Forschungseinrichtungen erfasst und f&#252;r die Berichtslegung verwendet werden, so ist seine Implementation je nach institutionellem Ist-Zustand hinsichtlich bestehender Erfassungspraktiken, etablierter Berichtsprozesse und der Ausgestaltung technischer Systeme initial durchaus mit zus&#228;tzlichem Ressourcenaufwand verbunden. Um die Ziele der administrativen Aufwandsminimierung sowie der verbesserten Qualit&#228;tssicherung bestm&#246;glich zu erreichen und die angestrebte Verkn&#252;pfung und flexible Nutzbarmachung der Forschungsinformationen zu realisieren, k&#246;nnen organisationale, prozessuale und technische Anpassungen an den Einrichtungen notwendig sein. Die Einf&#252;hrung des Kerndatensatz Forschung wird dabei h&#228;ufig mit der Implementation eines Forschungsin<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>ormationssystems zusammengedacht: Eine &#220;berpr&#252;fung und Anpassung bestehender technischer Systeme und Erfassungsprozesse f&#252;r die Abbildbarkeit des Standards bereitet h&#228;ufig auch die Einf&#252;hrung eines Forschungsin<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>ormationssystems vor &#8211; und umgekehrt <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Effizienzgewinne in der Berichtslegung an externe Nachfrager setzen hingegen Umstellungen bei den datennachfragenden Institutionen voraus. Einzelne Akteure, darunter der Wissenschaftsrat, haben sich bereits auf eine kerndatensatzkonforme Anpassung ihrer Datenabfragen verpflichtet <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="10"></TextLink>. Im Rahmen der Antragstellung f&#252;r die F&#246;rderlinie &#8222;Exzellenzuniversit&#228;ten&#8220; des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat durchgef&#252;hrten Programms Exzellenzstrategie erfolgt die Datenlieferung bereits gem&#228;&#223; Kerndatensatz Forschung. In Nordrhein-Westfalen erfolgt die Evaluation der Universit&#228;tsklinken ebenfalls bereits auf dieser Basis. Auch abseits konkreter Berichtsanl&#228;sse findet der Kerndatensatz Forschung Eingang in bestehende Informationsinfrastrukturen, etwa in das GERiT-Portal der DFG <TextLink reference="11"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Rolle der Bibliothek">
      <MainHeadline>Die Rolle der Bibliothek</MainHeadline><Pgraph>Die Forschungsinformationslandschaft an deutschen Forschungseinrichtungen unterliegt einer Dynamik, die &#252;ber die Einf&#252;hrung des Kerndatensatz Forschung hinausgeht, aber mit diesem verkn&#252;pft ist: Die Vorhaltung qualit&#228;tsgesicherter, vielseitig verwendbarer Informationen gewinnt, nicht nur f&#252;r Berichtszwecke, an Bedeutung. Mit der Einf&#252;hrung bzw. Verbesserung von Forschungsin<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>ormationssystemen unterschiedlicher Provenienz wird derzeit vielerorts die technische Grundlage geschaffen, um Datenbest&#228;nden an den Einrichtungen st&#228;rker zu verkn&#252;pfen und Erhebungs- und Verarbeitungsaufw&#228;nde zu minimieren. Als Bereitsteller von Informationen &#252;ber den gesamten Forschungsprozess ist die Bibliothek hierbei ein wichtiger Akteur in einer Vielzahl von Anwendungskontexten. Neben der Unterst&#252;tzung interner Prozesse und der Forschungsberichterstattung werden Informationen &#252;ber Wissenschaftler&#42;innen und ihre Forschungsleistungen zunehmend f&#252;r die Forschungsevaluation und die Au&#223;endarstellung der Einrichtung herangezogen <TextLink reference="9"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>. Wie Einbock und Hauschke dar&#252;ber hinaus darlegen, dienen bereits vorhandene Forschungsin<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>ormationssysteme vorrangig der Unterst&#252;tzung des Bibliothekswesens <TextLink reference="12"></TextLink>. Funktionierende Forschungsinformationssysteme liegen somit im ureigenen Interesse von Bibliotheken, zum einen f&#252;r die Qualit&#228;tssicherung ihrer Datenbest&#228;nde, zum anderen aufgrund der Mehrwerte f&#252;r ihre Beratung und weiteren Dienstleistungen, die durch die Verkn&#252;pfung und Integration von Datenbest&#228;nden gewonnen werden k&#246;nnen <TextLink reference="13"></TextLink>. Diese Mehrwerte erstrecken sich nicht zuletzt auf die neuen und&#47;oder sich entwickelnden Aufgabenbereiche von Bibliotheken, darunter die F&#246;rderung von Open Access, die Bibliometrie-Beratung und das Forschungsdatenmanagement. </Pgraph><Pgraph>Die zentrale Rolle der Bibliotheken in der Forschungsbe<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>ichterstattung spiegelt sich in der Struktur des Kerndatensatz Forschung wider, dessen Publikationsbereich hinsichtlich der Verkn&#252;pfungen mit anderen Bereichen der umfangreichste der Spezifikation ist. Gleichzeitig ist der Kerndatensatz Forschung als voraussichtlicher <Mark2>de facto</Mark2> Standard f&#252;r die Vorhaltung und Weitergabe von Forschungsinformationen f&#252;r Bibliotheken von Relevanz, welche seine Datenbasis f&#252;r die Bereitstellung qualit&#228;tsgesicherter und vergleichbarer Informationen im Rahmen ihrer Dienstleistungen nutzbar machen k&#246;nnen <TextLink reference="14"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Entwicklungen in der Verkn&#252;pfung, Standardisierung und Verwendung von Forschungsinformationen erfordern die Zusammenarbeit und Koordination von unterschiedlichen organisationalen Einheiten und konfigurieren die Verh&#228;ltnisse zwischen ihnen zu einem gewissen Grad neu. Wissenschaftliche und Fachbibliotheken sind dabei bereits gut aufgestellt, um diese Entwicklungen gestaltend zu begleiten: Neben ihrem gro&#223;en Erfahrungswissen in der Bereitstellung, Organisation und Verarbeitung von Publikationen und ihren Metadaten verf&#252;gen sie &#252;ber Expertise im Umgang mit Klassifikationen, Standards und technischen Schnittstellen. Auch im Hinblick auf die Einf&#252;hrung und das Management von Identifikatoren wie DOI oder ORCID nehmen Sie eine zentrale Funktion ein; hier bestehen mitunter bereits Informations- und Unterst&#252;tzungsangebote. Auf Basis ihrer Erfahrungen im Vorhalten, Verkn&#252;pfen und Anreichern von Datenbest&#228;nden, etwa in Bibliographien und Repositorien, k&#246;nnen sie sowohl Administration als auch Wissenschaftler&#42;innen f&#252;r Themen der Datenqualit&#228;t sensibilisieren. Dar&#252;ber hinaus sind sie in das Feld der Wissenschafts- und Fachverlage eingebunden, in welchem sich auch Anbieter von Forschungsinformationssystemen bewegen. Somit k&#246;nnen sie neben bestehenden Kontakten oder Lizenzvertr&#228;gen wom&#246;glich Entwicklungen und Trends im Forschungsin<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>ormationsmanagement aufgreifen und in institutionelle Gestaltungsprozesse einbringen. </Pgraph><Pgraph>Erfahrungsberichte aus anderen L&#228;ndern veranschaulichen die Bedeutung einer engen Verschr&#228;nkung von Forschungsinformationssystemen und institutionellen Repositorien f&#252;r das institutionelle Forschungsinformationsmanagement und stellen die wichtige Rolle der Bibliotheken, u.a. bei der Bereitstellung und Integration von Outputdaten, dem Forschungsdatenmanagement und der Open-Access-Verwaltung, heraus <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>. Auch in Deutschland erweitert sich das T&#228;tigkeitsspektrum von Bibliotheken durch die Einf&#252;hrung von Forschungsinformationssystemen und den Bedeutungsge<TextGroup><PlainText>w</PlainText></TextGroup>inn von Open-Science-Ma&#223;nahmen <TextLink reference="18"></TextLink>. Die Expertise der Bibliotheken ist dabei f&#252;r die Ausgestaltung der lokalen technischen Systeme sowie eine bedarfsad&#228;quate Weiterentwicklung bestehender Standardisierungsinstrumente von gro&#223;er Bedeutung. Erste empirische Befunde legen nahe, dass der Kerndatensatz Forschung bisher nur wenigen Bibliotheksvertreter&#42;innen n&#228;her bekannt ist (<TextLink reference="19"></TextLink>; eine Kurzabfrage im Rahmen der ABMG-Jahrestagung 2018 verdeutlicht &#196;hnliches, s. Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Eine Auseinandersetzung mit den Inhalten des Kerndatensatz Forschung und seiner Umsetzung k&#246;nnte ein sinnvoller Schwerpunkt im Themenportfolio der Bibliotheken in der entstehenden Forschungsinformationslandschaft sein.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor ist Mitarbeiter im Helpdesk f&#252;r die Einf&#252;hrung des Kerndatensatz Forschung.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Wissenschaftsrat</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefBookTitle>Empfehlungen zu einem Kerndatensatz Forschung. Drs. 2855-13</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Wissenschaftsrat. Empfehlungen zu einem Kerndatensatz Forschung. Drs. 2855-13. Berlin: 25.01.2013 &#91;letzter Zugriff: 11.11.2018&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;download&#47;archiv&#47;2855-13.pdf</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;download&#47;archiv&#47;2855-13.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Wissenschaftsrat</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2016</RefYear>
        <RefBookTitle>Empfehlungen zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung. Drs. 5066</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Wissenschaftsrat. Empfehlungen zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung. Drs. 5066. Berlin; 22.02.2016 &#91;letzter Zugriff: 11.11.2018&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;download&#47;archiv&#47;5066-16.pdf</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;download&#47;archiv&#47;5066-16.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Biesenbender S</RefAuthor>
        <RefTitle>Der Kerndatensatz Forschung als Instrument zur Kommunikation und Governance von Forschung</RefTitle>
        <RefYear>2018</RefYear>
        <RefBookTitle>Handbuch Qualit&#228;t in Studium, Lehre und Forschung</RefBookTitle>
        <RefPage>37-50</RefPage>
        <RefTotal>Biesenbender S. Der Kerndatensatz Forschung als Instrument zur Kommunikation und Governance von Forschung. In: Fuhrmann M, G&#252;dler J, Kohler J, Pohlenz P, Schmidt U, Hrsg. Handbuch Qualit&#228;t in Studium, Lehre und Forschung. Berlin: DUZ Verlags- und Medienhaus; 2018. S. 37-50.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Biesenbender S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hornbostel S</RefAuthor>
        <RefTitle>The Research Core Dataset for the German science system: challenges, processes and principles of a contested standardization project</RefTitle>
        <RefYear>2016</RefYear>
        <RefJournal>Scientometrics</RefJournal>
        <RefPage>837-47</RefPage>
        <RefTotal>Biesenbender S, Hornbostel S. The Research Core Dataset for the German science system: challenges, processes and principles of a contested standardization project. Scientometrics. 2016;106(2):837-47. DOI: 10.1007&#47;s11192-015-1816-y</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1007&#47;s11192-015-1816-y</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>euroCRIS</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>Main features of CERIF</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>euroCRIS. Main features of CERIF. &#91;letzter Zugriff: 11.11.2018&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.eurocris.org&#47;cerif&#47;main-features-cerif</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.eurocris.org&#47;cerif&#47;main-features-cerif</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Institut f&#252;r Forschungsinformation und Qualit&#228;tssicherung (iFQ)</RefAuthor>
        <RefAuthor> Fraunhofer-Institut f&#252;r Angewandte Informationstechnik (FIT)</RefAuthor>
        <RefAuthor> Gesch&#228;ftsstelle des Wissenschaftsrates</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Spezifikation des Kerndatensatz Forschung</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Institut f&#252;r Forschungsinformation und Qualit&#228;tssicherung (iFQ); Fraunhofer-Institut f&#252;r Angewandte Informationstechnik (FIT); Gesch&#228;ftsstelle des Wissenschaftsrates. Spezifikation des Kerndatensatz Forschung. Version 1.0. 2015 &#91;letzter Zugriff: 11.11.2018&#93;. Verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.kerndatensatz-forschung.de&#47;version1&#47;Spezifikation&#95;KDSF&#95;v1.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.kerndatensatz-forschung.de&#47;version1&#47;Spezifikation&#95;KDSF&#95;v1.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="7">
        <RefAuthor>Institut f&#252;r Forschungsinformation und Qualit&#228;tssicherung (iFQ)</RefAuthor>
        <RefAuthor> Fraunhofer-Institut f&#252;r Angewandte Informationstechnik (FIT)</RefAuthor>
        <RefAuthor> Gesch&#228;ftsstelle des Wissenschaftsrates</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Projekt &#8222;Spezifikation Kerndatensatz Forschung&#8220;. Dokumentation der Ergebnisse</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Institut f&#252;r Forschungsinformation und Qualit&#228;tssicherung (iFQ), Fraunhofer-Institut f&#252;r Angewandte Informationstechnik (FIT), Gesch&#228;ftsstelle des Wissenschaftsrates. Projekt &#8222;Spezifikation Kerndatensatz Forschung&#8220;. Dokumentation der Ergebnisse. 13. Oktober 2015 &#91;letzter Zugriff: 11.11.2018&#93;. Verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.kerndatensatz-forschung.de&#47;version1&#47;Ergebnisbericht&#95;Projekt&#95;KDSF.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.kerndatensatz-forschung.de&#47;version1&#47;Ergebnisbericht&#95;Projekt&#95;KDSF.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="20">
        <RefAuthor>Deutsches Zentrum f&#252;r Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH (DZHW)</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>&#220;berblicksverzeichnis &#8211; (Version 1.1) &#8211; Reduzierte Spezifikation</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Deutsches Zentrum f&#252;r Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH (DZHW). &#220;berblicksverzeichnis &#8211; (Version 1.1) &#8211; Reduzierte Spezifikation. &#91;letzter Zugriff: 11.11.2018&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.kerndatensatz-forschung.de&#47;version1&#47;Spezifikationstabelle&#95;KDSF&#95;v1.html</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.kerndatensatz-forschung.de&#47;version1&#47;Spezifikationstabelle&#95;KDSF&#95;v1.html</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="8">
        <RefAuthor>Deutsches Zentrum f&#252;r Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH (DZHW)</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>Kerndatensatz Forschung</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Deutsches Zentrum f&#252;r Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH (DZHW). Kerndatensatz Forschung. &#91;letzter Zugriff: 11.11.2018&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.kerndatensatz-forschung.de</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.kerndatensatz-forschung.de</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="9">
        <RefAuthor>Sticht K</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Einsatz von Forschungsinformationssystemen an Universit&#228;ten und Hochschulen mit Promotionsrecht in Deutschland. Ergebnisbericht</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Sticht K. Einsatz von Forschungsinformationssystemen an Universit&#228;ten und Hochschulen mit Promotionsrecht in Deutschland. Ergebnisbericht. Zenodo. 2015. DOI: 10.5281&#47;zenodo.13841</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.5281&#47;zenodo.13841</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="10">
        <RefAuthor>Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)</RefAuthor>
        <RefAuthor> Wissenschaftsrat</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>F&#246;rderlinie Exzellenzuniversit&#228;ten. H&#228;ufig gestellte Fragen zur Antragstellung (FAQs)</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG); Wissenschaftsrat. F&#246;rderlinie Exzellenzuniversit&#228;ten. H&#228;ufig gestellte Fragen zur Antragstellung (FAQs). Stand: 14.11.2018. &#91;letzter Zugriff: 17.12.2018&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;download&#47;archiv&#47;ExStra&#95;FAQs.pdf</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;download&#47;archiv&#47;ExStra&#95;FAQs.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="11">
        <RefAuthor>Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)</RefAuthor>
        <RefTitle>&#8222;Research Explorer&#8220; hei&#223;t jetzt &#8222;GERiT&#8220;: Erweiterte Informationen zu 25 000 deutschen Forschungsinstitutionen</RefTitle>
        <RefYear>2018</RefYear>
        <RefJournal>Information f&#252;r die Wissenschaft</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). &#8222;Research Explorer&#8220; hei&#223;t jetzt &#8222;GERiT&#8220;: Erweiterte Informationen zu 25 000 deutschen Forschungsinstitutionen. Information f&#252;r die Wissenschaft. 2018 Oct 29;(81). &#91;letzter Zugriff: 11.11.2018&#93;. Verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.dfg.de&#47;foerderung&#47;info&#95;wissenschaft&#47;allgemeine&#95;informationen&#47;info&#95;wissenschaft&#95;18&#95;81&#47;</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.dfg.de&#47;foerderung&#47;info&#95;wissenschaft&#47;allgemeine&#95;informationen&#47;info&#95;wissenschaft&#95;18&#95;81&#47;</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="12">
        <RefAuthor>Einbock J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hauschke C</RefAuthor>
        <RefTitle>Anforderungen an Forschungsinformationssysteme in Deutschland durch Forschende und Forschungsadministration &#8211; Zusammenfassung zweier Studien</RefTitle>
        <RefYear>2018</RefYear>
        <RefJournal>Informationspraxis</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Einbock J, Hauschke C. Anforderungen an Forschungsinformationssysteme in Deutschland durch Forschende und Forschungsadministration &#8211; Zusammenfassung zweier Studien. Informationspraxis. 2018; 4(1). DOI: 10.11588&#47;ip.2018.1.46819</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.11588&#47;ip.2018.1.46819</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="13">
        <RefAuthor>Gausmann U</RefAuthor>
        <RefAuthor>Berthold H</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2016</RefYear>
        <RefBookTitle>FIS Einf&#252;hrung als gemeinsame Aufgabe von Bibliothek und Technischer Universit&#228;</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Gausmann U, Berthold H. FIS Einf&#252;hrung als gemeinsame Aufgabe von Bibliothek und Technischer Universit&#228;t &#91;FIS implementation as joint challenge for library and technical university&#93;. Zenodo. 2016. DOI: 10.5281&#47;zenodo.48939</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.5281&#47;zenodo.48939</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="14">
        <RefAuthor>Riechert M</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2016</RefYear>
        <RefBookTitle>Vorhaltung von Forschungsinformationen gem&#228;&#223; des Standards &#8222;Kerndatensatz Forschung&#8220; &#8211; Nutzen und Herausforderungen f&#252;r Hochschul- und Forschungsbibliotheken</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Riechert M. Vorhaltung von Forschungsinformationen gem&#228;&#223; des Standards &#8222;Kerndatensatz Forschung&#8220; &#8211; Nutzen und Herausforderungen f&#252;r Hochschul- und Forschungsbibliotheken. Zenodo. 2016. DOI: 10.5281&#47;zenodo.48139</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.5281&#47;zenodo.48139</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="15">
        <RefAuthor>Bryant R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Clements A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Feltes C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Groenewegen D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Huggard S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mercer H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Missingham R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Oxnam M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Rauh A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wright J</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2017</RefYear>
        <RefBookTitle>Research Information Management: Defining RIM and the Library&#8217;s Role</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Bryant R, Clements A, Feltes C, Groenewegen D, Huggard S, Mercer H, Missingham R, Oxnam M, Rauh A, Wright J. Research Information Management: Defining RIM and the Library&#8217;s Role. Dublin, OH: OCLC Research; 2017. DOI: 10.25333&#47;C3NK88</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.25333&#47;C3NK88</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="16">
        <RefAuthor>Clements A</RefAuthor>
        <RefTitle>Research information meets research data management &#8230; in the library&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>Insights</RefJournal>
        <RefPage>298-304</RefPage>
        <RefTotal>Clements A. Research information meets research data management &#8230; in the library&#63; Insights. 2013;26(3):298-304. DOI: 10.1629&#47;2048-7754.99</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1629&#47;2048-7754.99</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="17">
        <RefAuthor>Castro P de</RefAuthor>
        <RefAuthor>Shearer K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Summann F</RefAuthor>
        <RefTitle>The Gradual Merging of Repository and CRIS Solutions to Meet Institutional Research Information Management Requirements</RefTitle>
        <RefYear>2014</RefYear>
        <RefJournal>Procedia Computer Science</RefJournal>
        <RefPage>39-46</RefPage>
        <RefTotal>Castro P de, Shearer K, Summann F. The Gradual Merging of Repository and CRIS Solutions to Meet Institutional Research Information Management Requirements. Procedia Computer Science. 2014;33:39-46. DOI: 10.1016&#47;j.procs.2014.06.007</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1016&#47;j.procs.2014.06.007</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="18">
        <RefAuthor>Biesenbender S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Petersohn S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Thiedig C</RefAuthor>
        <RefTitle>Using Current Research Information Systems (CRIS) to showcase national and institutional research (potential): research information systems in the context of Open Science</RefTitle>
        <RefYear>2019</RefYear>
        <RefJournal>Procedia Computer Science</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Biesenbender S, Petersohn S, Thiedig C. Using Current Research Information Systems (CRIS) to showcase national and institutional research (potential): research information systems in the context of Open Science. Procedia Computer Science. Im Erscheinen 2019.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="19">
        <RefAuthor>Erling J</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2018</RefYear>
        <RefBookTitle>Die Rolle von Bibliotheken im Hinblick auf den Kerndatensatz Forschung &#91;Bachelorarbeit&#93;</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Erling J. Die Rolle von Bibliotheken im Hinblick auf den Kerndatensatz Forschung &#91;Bachelorarbeit&#93;. Potsdam: Fachhochschule Potsdam; 2018. DOI: 10.25646&#47;5645</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.25646&#47;5645</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="231" width="832">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Architektur des Kerndatensatz Forschung &#91;6&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="1108" width="864">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Der Publikationsbereich des Kerndatensatz Forschung (Version 1.1) &#91;20&#93; </Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="278" width="357">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Bekanntheit des Kerndatensatz Forschung bei Teilnehmer&#42;innen der AGMB-Jahrestagung 2018, N&#61;37</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>3</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>