<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>mbi000384</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000384</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003844</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Die Rolle der Bibliothek im Forschungszyklus am Beispiel der Bibliothek des RKI. Ein Praxisbericht</Title>
      <TitleTranslated language="en">The role of the library in the research lifecycle using the example of the Robert Koch Institute&#8217;s library. A field report</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Senst</Lastname>
          <LastnameHeading>Senst</LastnameHeading>
          <Firstname>Henriette</Firstname>
          <Initials>H</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Robert Koch-Institut, Nordufer 20, 13353 Berlin, Deutschland<Affiliation>Robert Koch-Institut, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>bibliothek&#64;rki.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Heldt</Lastname>
          <LastnameHeading>Heldt</LastnameHeading>
          <Firstname>Katharina</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Robert Koch-Institut, Berlin, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">library</Keyword>
      <Keyword language="en">research lifecycle</Keyword>
      <Keyword language="en">field report</Keyword>
      <Keyword language="en">scientists</Keyword>
      <Keyword language="en">user</Keyword>
      <Keyword language="en">information infrastructure</Keyword>
      <Keyword language="de">Bibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungszyklus</Keyword>
      <Keyword language="de">Praxisbericht</Keyword>
      <Keyword language="de">Wissenschaftler</Keyword>
      <Keyword language="de">Nutzer</Keyword>
      <Keyword language="de">Informationsinfrastruktur</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20170921</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>17</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinhistorische Quellen an Wiener Universit&#228;ten</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>05</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Bibliotheken stehen sp&#228;testens seit Beginn der Digitalisierung von Wissenschaft und Gesellschaft unter dem Druck, ihre Services konkurrierend zum Internet und zu sozialen Medien anzubieten. Um diesem Konkurrenzdruck zeitgem&#228;&#223; zu begegnen, m&#252;ssen heute radikal die Erfahrungen und Bed&#252;rfnisse der Nutzer in den Mittelpunkt der Bibliotheksarbeit gestellt werden. Dazu sind zwei Gedanken hilfreich: Wie nehmen uns eigentlich unsere Wissenschaftler wahr&#63; Und: Was brauchen unsere Nutzer wirklich&#63; Die Beantwortung dieser Fragen kann zeigen, dass wir sowohl unser Selbstverst&#228;ndnis als auch unsere Angebote grundlegend &#252;berdenken m&#252;ssen. Bibliotheksdienstleistungen m&#252;ssen weniger unter dem Aspekt &#8222;Was k&#246;nnen wir anbieten&#63;&#8220;, sondern vermehrt unter dem Fokus &#8222;Was brauchen die Wissenschaftler&#63;&#8220; betrachtet werden. Bibliotheksdienstleistungen k&#246;nnen am &#8222;Research Lifecycle&#8220; ausgerichtet werden. Welche Ziele und welche Anforderungen an die Informationsinfrastruktur haben die Wissenschaftler w&#228;hrend dieses Prozesses und wie k&#246;nnen wir uns als Bibliothek an dem Prozess beteiligen&#63;</Pgraph><Pgraph>Wir betrachten diese Frage am Beispiel der strategischen Ausrichtung der Bibliothek des RKI.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>At least since the beginning of digitization of science and society libraries are set under the pressure of competing with their services against the internet and social media. To encounter this competition, the experience and the needs of the users must be the central point of today&#8217;s library work. For this purpose two questions should be raised: How do our scientists notice us&#63; What do our users really need&#63; The answers to these questions might show that we will have to reconsider our self-concept as well as our services. Library services should not be designed in terms of &#8220;What can we offer&#63;&#8221; but rather focus on the needs of the scientists. The services of a library can be aligned to the &#8220;research lifecycle&#8221;. Which aims and which requirements do the scientists have regarding the information infrastructure during this process and how can we as a library support them in this process. We will examine this question using the example of the strategy of the Robert Koch Institute&#8217;s library.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einf&#252;hrung">
      <MainHeadline>Einf&#252;hrung</MainHeadline><Pgraph>Die digitale Transformation von Forschungsdaten, Forschungsmethoden und Forschungsprozessen hat die Wissenschaft grundlegend erfasst und ver&#228;ndert. Die datengetriebene Wissenschaft gilt heute neben Theorie, Empirie und Simulation als etabliertes Paradigma. Damit einher geht eine immer st&#228;rkere Vernetzung zwischen den Wissenschaftlern und auch den Wissenschaftsdisziplinen. Wissenschaftler arbeiten heute international vernetzt und ben&#246;tigen f&#252;r ihre Arbeit den zeit- und standortunabh&#228;ngigen Zugriff auf Ressourcen der Forschungsinfrastruktur. Dies gilt insbesondere f&#252;r die IKT-Infrastrukturen wie GRID, Rechner, Software und Verbindungen sowie die Informationsinfrastruktur. Bestandteile der Forschungsinfrastruktur sind Gro&#223;ger&#228;te oder Instrumente f&#252;r Forschungszwecke; IKT-Infrastrukturen wie GRID, Rechner, Software und Verbindungen; jegliche sonstige f&#252;r die wissenschaftliche Forschung genutzte Einrichtung (das sind z.B. Laborgeb&#228;ude) sowie die Informationsinfrastruktur. Diese umfasst die Wissensressourcen der wissenschaftlichen Forschung, wie Sammlungen, Bibliotheken, Archive, strukturierte Informationen oder Systeme der Datenverarbeitung; Datenzentren <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Kommission <Mark2>Zukunft der Informationsinfrastruktur</Mark2> schlussfolgerte schon 2011: &#8222;Heute und in Zukunft geht es um komplexe, integrierte Dienstleistungen zur Unterst&#252;tzung des Wissenschaftlers auf allen Stufen des Forschungsprozesses bis hin zur Integration der Forschungsergebnisse in die Lehre.&#8220; <TextLink reference="2"></TextLink></Pgraph><Pgraph>Diese umfassende Sicht auf moderne Informationsdienstleistungen stellt Bibliotheken vor neue Herausforderungen. Um k&#252;nftig erfolgreich zu sein, m&#252;ssen sie st&#228;rker als bisher den Bedarf der Wissenschaftler im Umgang mit Informationen als Grundlage ihres strategischen Handelns sehen. Insbesondere f&#252;r Spezialbibliotheken an Forschungseinrichtungen empfiehlt es sich, in engem Kontakt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen des Hauses Bibliotheksservices &#252;ber den gesamten Forschungszyklus hinweg zu entwickeln. Dies setzt die Bereitschaft der Bibliotheken voraus, ihre klassischen Aufgabenfelder zu erweitern und als Partner auf Augenh&#246;he mit den Forschenden zu arbeiten. Im Folgenden wird beschrieben, wie die Bibliothek des Robert Koch-Instituts sich diesen Herausforderungen stellt. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Institutionelle Rahmenbedingungen">
      <MainHeadline>Institutionelle Rahmenbedingungen</MainHeadline><Pgraph>Das Robert Koch-Institut ist die wissenschaftlich-medizinische Leitinstitution der Bundesregierung und nimmt die Aufgaben eines nationalen Public Health-Instituts wahr. Es ist ein Bundesinstitut im Gesch&#228;ftsbereich des Bundesministeriums f&#252;r Gesundheit.</Pgraph><Pgraph>Es wurde 1891 als <Mark2>K&#246;niglich Preu&#223;isches Institut f&#252;r Infektionskrankheiten</Mark2> gegr&#252;ndet. Sein erster Direktor war der Bakteriologe Robert Koch, dessen Namen das Institut 1912, zwei Jahre nach seinem Tod, als Beinamen erhielt <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Das Robert Koch-Institut sieht seine Aufgaben im Bereich der Vorbeugung und Bek&#228;mpfung sowohl von Infektionskrankheiten wie auch von nicht-&#252;bertragbaren Krankheiten. Es analysiert gesundheitliche Trends in der deutschen Bev&#246;lkerung und nutzt dazu sowohl selbst im Rahmen von Surveys erhobene Daten als auch externe Daten (z.B. vom Statistischen Bundesamt). Daneben entwickelt es Standards im Gesundheitsbereich und leistet Politikberatung <TextLink reference="4"></TextLink>. Seit Beginn des neuen Jahrtausends ist die Internationalisierung der Arbeit des Instituts ausgebaut worden. So waren z.B. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen des RKI an der Bek&#228;mpfung des Ebolafieber-Ausbruches im Jahr 2014&#47;2015 auch vor Ort beteiligt <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Derzeit arbeiten am RKI rund 1.100 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon sind ca. 450 wissenschaftlich t&#228;tig. Das RKI hat seinen Hauptsitz in Berlin-Wedding am Nordufer. Dar&#252;ber hinaus gibt es noch zwei weitere Liegenschaften in Berlin sowie einen Institutsteil in Wernigerode im Harz.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Bibliothek des Robert Koch-Instituts">
      <MainHeadline>Die Bibliothek des Robert Koch-Instituts</MainHeadline><Pgraph>Die Bibliothek des RKI existiert seit der Gr&#252;ndung des Instituts <TextLink reference="6"></TextLink>. Sie verf&#252;gt &#252;ber einen Bestand von ca. 100.000 B&#252;chern und gedruckten Zeitschriften. In der Bibliothek wird auch die private Fachbibliothek Robert Kochs aufbewahrt. In den letzten Jahren konnten wichtige Zug&#228;nge zu medizinischer Fachliteratur lizensiert werden. Die Nutzer und Nutzerinnen k&#246;nnen auf &#252;ber 4.600 elektronische Zeitschriften sowie Nachschlagewerke, kostenpflichtige Literaturdatenbanken wie Scopus und Embase sowie E-Books zugreifen. </Pgraph><Pgraph>Die Bibliothek wird von 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Drei Bibliotheksbesch&#228;ftigte sowie die Leitung haben ihr B&#252;ro in Berlin. Eine Mitarbeiterin betreut die Bibliothek in der Liegenschaft Wernigerode. Neben den klassischen Dienstleistungen wie der Medienbeschaffung und -bereitstellung betreibt die Bibliothek seit 2009 erfolgreich das institutionelle Repositorium des RKI <TextLink reference="7"></TextLink> und bietet Schulungen f&#252;r die Erh&#246;hung der Informationskompetenz der wissenschaftlich T&#228;tigen an <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Reorganisation der Bibliotheksarbeit 2015">
      <MainHeadline>Reorganisation der Bibliotheksarbeit 2015</MainHeadline><Pgraph>Nachdem altersbedingt in den Jahren 2012 bis 2014 fast alle Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus dem aktiven Dienst ausgeschieden waren und ein neues Bibliotheksteam zusammengestellt worden war, bot es sich an, die Bibliotheksstrategie umfassend neu zu definieren. Dazu wurde im Mai 2015 ein zweit&#228;giger Workshop unter externer Leitung durchgef&#252;hrt, der zum Ziel hatte, ein neues Arbeitsprogramm f&#252;r die Bibliothek zu entwickeln. Inhaltliche Schwerpunkte waren eine Stakeholder- und Zielgruppen-Analyse, die &#220;berarbeitung der Schwerpunkte der Kernt&#228;tigkeiten der Bibliothek sowie der Entwurf einer Vision der k&#252;nftigen Arbeit. Es fand eine Kl&#228;rung dar&#252;ber statt, ob aus Sicht der Bibliotheksbesch&#228;ftigten die bibliothekarische Arbeit noch einen Sinn in einem zunehmend digitalen Umfeld hat, welchen Bedarf an Information im weitesten Sinn die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben, und ob sie diesen Bedarf noch mit der Bibliothek in Verbindung bringen. Es wurde herausgearbeitet, dass die Bibliotheksmitarbeiter und -mitarbeiterinnen zu wenig &#252;ber die &#8222;gains and pains&#8220; <TextLink reference="9"></TextLink> ihrer Kunden wissen, und dass ein wichtiger Schritt beim Aufbau neuer Services darin besteht, den tats&#228;chlichen Bedarf gemeinsam mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu eruieren. </Pgraph><Pgraph>Es wurden verschiedene M&#246;glichkeiten der Bedarfserfassung diskutiert. Das &#8222;management by walking around&#8220; <TextLink reference="10"></TextLink>, bei dem der Bibliothekar&#47; die Bibliothekarin die Forschenden an ihrem Arbeitsplatz aufsucht, wurde als eine gute M&#246;glichkeit der Kontaktaufnahme angesehen. Da die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aufgefordert sind, ihre Publikationen f&#252;r die Ablage auf dem institutionellen Repositorium in der Bibliothek abzuliefern, ergibt sich hier ein weiterer Punkt, mit ihnen ihre Arbeitsergebnisse zu diskutieren und sie zum Beispiel darauf hinzuweisen, wie hoch die Zugriffe auf ihre Arbeiten &#252;ber das Repositorium sind &#8211; Sichtbarkeit ist schlie&#223;lich die &#8222;W&#228;hrung&#8220; in der Wissenschaft. </Pgraph><Pgraph>Um zu erfahren, mit welchen Themen und Fragestellungen die Forschenden besch&#228;ftigt sind, bietet es sich an, Fachvortr&#228;ge und -veranstaltungen zu besuchen. H&#228;ufig ergeben sich f&#252;r die Bibliothekare und Bibliothekarinnen spannende Einblicke in die &#8222;gains and pains&#8220; eines Projektes oder zu den Trends in der jeweiligen Wissenschaftsdisziplin. So konnte die Bibliothek beispielsweise &#252;ber die wissenschaftlichen Publikationen hinausreichende Informationen zum Zika-Virus-Ausbruch bereitstellen, weil sie Tweets bei Twitter und bibliometrische Analysen via Altmetrics auswertete. </Pgraph><Pgraph>Als &#252;beraus wichtig f&#252;r die Entwicklung einer Bibliotheksstrategie wurde es angesehen, die Rolle der Bibliothek innerhalb der Tr&#228;gerinstitution zu kl&#228;ren. Diskussionsgrundlage war hier die Aussage Guy St. Clairs, nach dem es der Auftrag oder die Mission der Bibliothek ist, &#8222;die Beratungs- und Informationsdienstleistungen und Produkte vorzuhalten, die die informationssuchenden Nutzer der Bibliothek in den Stand versetzen, wiederum <Mark2>ihrem</Mark2> Auftrag gerecht zu werden.&#8220; <TextLink reference="10"></TextLink></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Bibliothek im Forschungszyklus">
      <MainHeadline>Bibliothek im Forschungszyklus</MainHeadline><Pgraph>Will sich die Bibliothek k&#252;nftig st&#228;rker am Bedarf der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen orientieren, ist es hilfreich sich zu vergegenw&#228;rtigen, welche Schritte der Forschungsprozess im Allgemeinen durchl&#228;uft. Dabei entwickelt der Wissenschaftler&#47; die Wissenschaftlerin eine Projektidee, formuliert eine Forschungsfrage, beantragt Gelder (<Mark2>Funding</Mark2>), sammelt mit geeigneten Methoden Informationen (z.B. auch in Form von Daten) und wertet diese Informationen im Hinblick auf die eingangs generierte Forschungsfrage aus. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden in einer wissenschaftlichen Publikation der Fachwelt zug&#228;nglich gemacht. Dar&#252;ber hinaus werden immer h&#228;ufiger auch die verwendeten Daten ver&#246;ffentlicht (in Abh&#228;ngigkeit zur Forschungsdisziplin k&#246;nnen das die gewonnenen Rohdaten oder die im Blick auf die Forschungsfrage prozessierten Daten sein).</Pgraph><Pgraph>Diese neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse flie&#223;en in den Wissenskanon der Fachdisziplin ein und k&#246;nnen Ans&#228;tze f&#252;r weitere Forschungsfragen bilden und in die Lehre einflie&#223;en <TextLink reference="11"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Beispielhaft wurde durch das Bibliotheksteam ein den Forschungsprozess begleitender Kreis der Bibliotheksdienstleistungen erarbeitet. Dabei wurden die Fragestellungen, die Wissenschaftler in der jeweiligen Zyklusphase in Bezug auf Informationen und Informationsdienstleistungen haben, zugrunde gelegt. Es zeigte sich, dass sich das Spektrum m&#246;glicher bibliothekarischer Dienstleistungen signifikant ausweiten l&#228;sst, wenn der Begriff der &#8222;wissenschaftlichen Information&#8220; weiter gefasst wird als das im bibliothekarischen Kontext &#252;blich ist und eher die Sichtweise des Wissenschaftlers&#47;der Wissenschaftlerin bedient (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Schon zur <Mark2>Generierung der Forschungsfrage</Mark2> und zur <Mark2>Sichtung der Forschungslandschaft</Mark2> ben&#246;tigt der Wissenschaftler&#47; die Wissenschaftlerin entsprechende Kompetenzen, um geeignete Datenbanken f&#252;r die Suche zu identifizieren und zu nutzen, die Suchanfrage zu gestalten und die erzielten Treffer auf ihre Relevanz zu pr&#252;fen. Diese Suche umfasst heute nicht mehr nur den Bereich der Literaturdatenbanken. Da Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die Daten, die sie selbst erheben, zunehmend mit Sekund&#228;rdaten aus anderen Prozessen verkn&#252;pfen, m&#252;ssen sie in der Lage sein, Datenrepositorien zu finden und f&#252;r ihre Zwecke zu nutzen. Die Bibliothek kann hier ad&#228;quate Schulungsangebote entwickeln und die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bei ihren individuellen Recherchen z.B. durch Helpdesks unterst&#252;tzen <TextLink reference="12"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>In die Phase der <Mark2>Datensammlung</Mark2> fallen die &#8222;klassischen&#8220; Bibliotheksdienstleistungen der Informationsbeschaffung und -bereitstellung. Hierzu kann auch die Beschaffung von externen Daten geh&#246;ren, indem die Bibliothek die entsprechenden Kontakte herstellt, Nutzungsvertr&#228;ge organisiert und verwaltet.</Pgraph><Pgraph>Der gro&#223;e Komplex des <Mark2>Forschungsdatenmanagements</Mark2> soll hier nur kurz erw&#228;hnt werden. Die Rolle von Bibliotheken in diesem Prozess wird derzeit in gr&#246;&#223;erem Rahmen diskutiert <TextLink reference="13"></TextLink>. Im RKI forciert die Bibliothek das Thema Forschungsdatenmanagement und war an der Erstellung der Data Policy des Hauses aktiv beteiligt <TextLink reference="14"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Im RKI ist die Bibliothek schon seit Jahren ein zentraler Anlaufpunkt bei der <Mark2>Ver&#246;ffentlichung</Mark2> von wissenschaftlichen Publikationen. Die umfassende Betreuung der Autoren und Autorinnen des Hauses st&#228;rkt die Vertrauensw&#252;rdigkeit der Arbeit der Bibliothek und bietet damit eine gute Ausgangsbasis f&#252;r die Platzierung neuer Services <TextLink reference="15"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Aufgrund der niedrigschwelligen Angebote der Bibliothek im Bereich der <Mark2>Wissenschaftskommunikation</Mark2> wird &#252;berlegt, gemeinsam mit dem Beauftragten f&#252;r die Gute Wissenschaftliche Praxis Schulungsangebote f&#252;r spezielle Gruppen, z.B. Doktoranden anzubieten. Die Bibliothek kann hier ihre  Veranstaltungsformate sind noch nicht etabliert, aber in Vorbereitung. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Auswirkung auf die Arbeitsorganisation in der Bibliothek">
      <MainHeadline>Auswirkung auf die Arbeitsorganisation in der Bibliothek</MainHeadline><Pgraph>Die konsequente Ausrichtung der Services der Bibliothek auf den tats&#228;chlichen wissenschaftlichen Informationsbedarf ver&#228;ndert auch die Arbeitsorganisation und die Anforderungen an die Bibliotheksmitarbeiter und -mitarbeiterinnen.</Pgraph><Pgraph>Neben der Bereitschaft, sich auch kurzfristig in neue Themenbereiche einzuarbeiten, ben&#246;tigen die Mitglieder des Bibliotheksteams ausgepr&#228;gte kommunikative F&#228;higkeiten sowie didaktische Kompetenzen bei der Vermittlung von Kenntnissen im Umgang mit Informationen und Daten. </Pgraph><Pgraph>Auch wenn das Bibliotheksteam nur f&#252;nf Teammitglieder umfasst, sind die regelm&#228;&#223;igen Teambesprechungen <TextGroup><PlainText>inzwischen</PlainText></TextGroup> fester Bestandteil der Arbeitsplanung und <TextGroup><PlainText>-org</PlainText></TextGroup>anisation. Um zu &#252;berblicken, welches Teammitglied welche aktuellen Aufgaben erledigt, wird in der RKI-Bibliothek die Management-Software Kanbanize erfolgreich eingesetzt. Im Backlog von Kanbanize werden die anfallenden Aufgaben erfasst und jedes Teammitglied kann sich einer konkreten Aufgabe zuordnen. Die anderen Teammitglieder k&#246;nnen jederzeit den Erf&#252;llungsgrad einsehen, Hinweise hinzuf&#252;gen oder Teilaufgaben &#252;bernehmen. Die M&#246;glichkeit, selbst&#228;ndig zu entscheiden, eine Aufgabe zu &#252;bernehmen, st&#228;rkt das Selbstvertrauen des&#47;der Einzelnen und die Bereitschaft zum eigenverantwortlichen Handeln.</Pgraph><Pgraph>Flankiert wird dieser Prozess von der M&#246;glichkeit, sich regelm&#228;&#223;ig bedarfsgerecht fortzubilden. Das RKI bietet seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine Vielzahl von M&#246;glichkeiten f&#252;r die pers&#246;nliche, soziale und fachliche Entwicklung. </Pgraph><Pgraph>Die Teilnahme an bibliothekarischen Fachveranstaltungen, Konferenzen zu Datenmanagement und Forschungsevaluation sowie Open Science werden von den Teammitgliedern regelm&#228;&#223;ig wahrgenommen. </Pgraph><Pgraph>Daneben wird der Arbeitsalltag zunehmend von der direkten Kommunikation mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen gepr&#228;gt. Dies hei&#223;t auch, dass die Mitglieder des Bibliotheksteams an Abteilungskolloquien teilnehmen, Fachvortr&#228;ge besuchen und auf Einladung von Fachgebieten zu aktuellen Entwicklungen im informationswissenschaftlichen Bereich berichten. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Verbesserungen f&#252;r die Wissenschaftler in der Bereichsbibliothek Wernigerode">
      <MainHeadline>Verbesserungen f&#252;r die Wissenschaftler in der Bereichsbibliothek Wernigerode</MainHeadline><Pgraph>Am Standort in Wernigerode sind aktuell 100 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besch&#228;ftigt.  Zu den Hauptkunden der Bereichsbibliothek, die als One-Person-Library betrieben wird, z&#228;hlen ca. 40 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen und derzeit 12 Promovierende. </Pgraph><Pgraph>Am Anfang des Jahres 2016 wurden alle Bestandskunden der Bibliothek in ihren B&#252;ros aufgesucht und eine Ausleihrevision durchgef&#252;hrt. Jede Wissenschaftlerin und jeder Wissenschaftler wurde direkt nach seinen&#47;ihren W&#252;nschen und Erwartungen an die Bibliothek befragt. Es wurden Meetings mit dem F&#252;hrungspersonal, den &#8222;St<TextGroup><PlainText>ak</PlainText></TextGroup>eholdern&#8220;, in der Bibliothek verabredet, um &#252;ber die Aktualit&#228;t des bestehenden Buchbestandes und einzelner Signaturengruppen zu sprechen. Daraufhin wurden, mit Hilfe der Auszubildenden, ganze Fachgruppen und veraltete B&#252;cher ausgesondert und der gesamte Bestand neu aufgestellt <TextLink reference="10"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Am Standort Wernigerode findet monatlich eine Sitzung der Leitungen aller Organisationseinheiten, Forschungs- und Projektgruppen statt. Die regelm&#228;&#223;ige Teilnahme an diesen Liegenschaftssitzungen ist ein wichtiger Teil der Kommunikation mit den Besch&#228;ftigten. Einerseits wird &#252;ber die Neuigkeiten der Bibliothek informiert und f&#252;r die Dienstleistungen der Bibliothek geworben, andererseits sollen die Sitzungen dazu dienen den Bedarf der Wissenschaftler zu erfassen. </Pgraph><Pgraph>Es wurde eine Informationsveranstaltung zu den einzelnen Dienstleistungen und Hilfeangeboten der Bibliothek innerhalb des Forschungsprozesses angeboten. Weitere Kunden aus dem Kreis der Besch&#228;ftigten wurden dazugewonnen und die Anzahl der Literaturbestellungen um fast 300&#37; gesteigert (siehe Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Basierend auf den W&#252;nschen der Besch&#228;ftigten wurden eine Papierschneidemaschine, ein Laminierger&#228;t und eine Ringbindemaschine angeschafft. Besonders diese bibliothekarischen Dienstleistungen werden jetzt vermehrt auch von anderen Besch&#228;ftigtengruppen, wie Laborpersonal, Sekretariatsmitarbeitern etc. genutzt.</Pgraph><Pgraph>In der Bibliothek findet auf Wunsch des wissenschaftlichen Personals seit April 2016 ein Get-together nach hausinternen Vortr&#228;gen statt (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). An diesen Veranstaltungen nehmen zwischen 15&#8211;35 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der unterschiedlichsten Berufsgruppen teil. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Das Konzept der Ausrichtung bibliothekarischer Dienstleistungen am Forschungszyklus wird seit nunmehr zwei Jahren in der RKI-Bibliothek erfolgreich eingesetzt. Die Bibliothek ist fester Bestandteil des wissenschaftlichen Alltags und wird zu vielen Fragestellungen bei Publikationen hinzugezogen. Sie bringt informationswissenschaftl<TextGroup><PlainText>ic</PlainText></TextGroup>he Expertise bei der Einf&#252;hrung eines umfassenden Forschungsdatenmanagement im RKI ein. Durch die kontinuierliche Kommunikation mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen k&#246;nnen Bibliotheksservices flexibel und bedarfsgerecht entwickelt werden. Im Zuge dessen wird auch der Fortbildungsbedarf der Bibliothekmitarbeiter und -mitarbeiterinnen davon gesteuert, welche Kompetenzen zur Unterst&#252;tzung der wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur gezielt ben&#246;tigt werden.</Pgraph><Pgraph>Das Modell der am Forschungszyklus ausgerichteten <TextGroup><PlainText>bibliothekarischen</PlainText></TextGroup> Dienstleistungen wird in beiden Bibliotheksstandorten umgesetzt. In besonderer Weise profitieren davon die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Institutsbereich in Wernigerode, da die baulichen Gegebenheiten vor Ort und die verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig geringe Gr&#246;&#223;e der Liegenschaft ideale Voraussetzungen sind, um die Kultur des &#8222;management by walking around&#8220; im Alltag umzusetzen. Durch die kontinuierliche, gezielte Ansprache aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte die Bibliothek in den Fokus der Besch&#228;ftigten r&#252;cken. Sie ist heute ein Ort der Kommunikation und des Austausches und tr&#228;gt somit ma&#223;geblich zur integrativen Arbeitsatmosph&#228;re bei.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2011</RefYear>
        <RefBookTitle>Gesamtkonzept f&#252;r die Informationsinfrastruktur in Deutschland: Empfehlungen der Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur im Auftrag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der L&#228;nder</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur. Gesamtkonzept f&#252;r die Informationsinfrastruktur in Deutschland: Empfehlungen der Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur im Auftrag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der L&#228;nder. 2011. Verf&#252;gbar unter:  https:&#47;&#47;www.leibniz-gemeinschaft.de&#47;fileadmin&#47;user&#95;upload&#47;downloads&#47;Infrastruktur&#47;KII&#95;Gesamtkonzept.pdf</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.leibniz-gemeinschaft.de&#47;fileadmin&#47;user&#95;upload&#47;downloads&#47;Infrastruktur&#47;KII&#95;Gesamtkonzept.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Gradmann C</RefAuthor>
        <RefTitle>Ein Fehlschlag und seine Folgen: Robert Kochs Tuberkulin und die Gr&#252;ndung des Instituts f&#252;r Infektionskrankheiten in Berlin 1891</RefTitle>
        <RefYear>1999</RefYear>
        <RefBookTitle>Strategien der Kausalit&#228;t: Konzepte der Krankheitsverursachung im 19. und 20. Jahrhundert</RefBookTitle>
        <RefPage>29-52</RefPage>
        <RefTotal>Gradmann C. Ein Fehlschlag und seine Folgen: Robert Kochs Tuberkulin und die Gr&#252;ndung des Instituts f&#252;r Infektionskrankheiten in Berlin 1891. In: Gradmann C, Schlich T, Hrsg. Strategien der Kausalit&#228;t: Konzepte der Krankheitsverursachung im 19. und 20. Jahrhundert. Pfaffenweiler: Centaurus; 1999. S. 29-52. (Neuere Medizin- und Wissenschaftsgeschichte).</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Robert Koch-Institut</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2016</RefYear>
        <RefBookTitle>Gesundheit sch&#252;tzen, Risiken erforschen: wer wir sind, worauf wir zur&#252;ckblicken, was wir leisten</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Robert Koch-Institut, Hrsg. Gesundheit sch&#252;tzen, Risiken erforschen: wer wir sind, worauf wir zur&#252;ckblicken, was wir leisten. 4. aktualisierte Aufl. Berlin: RKI; 2016. DOI: 10.17886&#47;rkipubl-2016-001</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.17886&#47;rkipubl-2016-001</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>Robert Koch-Institut</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Gemeinsam gegen Ebolafieber &#8211; Eins&#228;tze von Mitarbeitern des Robert Koch-Instituts in Westafrika</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Robert Koch-Institut, Hrsg. Gemeinsam gegen Ebolafieber &#8211; Eins&#228;tze von Mitarbeitern des Robert Koch-Instituts in Westafrika. Berlin: RKI; 2015. DOI: 10.17886&#47;rkipubl-2015-001</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.17886&#47;rkipubl-2015-001</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>B&#246;ttger P</RefAuthor>
        <RefTitle>Das Kochsche Institut f&#252;r Infektionskrankheiten in Berlin</RefTitle>
        <RefYear>1891</RefYear>
        <RefJournal>Centralblatt der Bauverwaltung</RefJournal>
        <RefPage>223-5</RefPage>
        <RefTotal>B&#246;ttger P. Das Kochsche Institut f&#252;r Infektionskrankheiten in Berlin. Centralblatt der Bauverwaltung. 1891;11(23):223-5.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="7">
        <RefAuthor>Senst H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Erling J</RefAuthor>
        <RefTitle>Neue Arbeitsfelder in der Bibliothek des Robert Koch-Instituts: Open Access und institutionelles Repositorium</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefPage>Doc24</RefPage>
        <RefTotal>Senst H, Erling J. Neue Arbeitsfelder in der Bibliothek des Robert Koch-Instituts: Open Access und institutionelles Repositorium. GMS Med Bibl Inf. 2012;12(3):Doc24. DOI: 10.3205&#47;mbi000260</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000260</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="8">
        <RefAuthor>Senst H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Erling J</RefAuthor>
        <RefTitle>Das Fortbildungsangebot der Bibliothek des Robert Koch-Instituts: Dienstleistung im Publikationsprozess</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefPage>Doc30</RefPage>
        <RefTotal>Senst H, Erling J. Das Fortbildungsangebot der Bibliothek des Robert Koch-Instituts: Dienstleistung im Publikationsprozess. GMS Med Bibl Inf. 2013;13(3):Doc30. DOI: 10.3205&#47;mbi000294</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000294</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="9">
        <RefAuthor>Proudman V</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>10 steps to a library value proposition</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Proudman V. 10 steps to a library value proposition. 22.05.2015 &#91;Zugriff: 07.03.2017&#93;. Verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;proud2know.eu&#47;10valueprop&#95;blog21&#47;</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;proud2know.eu&#47;10valueprop&#95;blog21&#47;</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="10">
        <RefAuthor>St Clair G</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>1996</RefYear>
        <RefBookTitle>One-person libraries: Checkliste als Orientierungshilfe f&#252;r den Betrieb von OPLs</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>St Clair G. One-person libraries: Checkliste als Orientierungshilfe f&#252;r den Betrieb von OPLs. Berlin: Deutsches Bibliotheksinstitut; 1996.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="11">
        <RefAuthor>Vaughan KT</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hayes BE</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lerner RC</RefAuthor>
        <RefAuthor>McElfresh KR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pavlech L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Romito D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Reeves LH</RefAuthor>
        <RefAuthor>Morris EN</RefAuthor>
        <RefTitle>Development of the research lifecycle model for library services</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>J Med Libr Assoc</RefJournal>
        <RefPage>310-4</RefPage>
        <RefTotal>Vaughan KT, Hayes BE, Lerner RC, McElfresh KR, Pavlech L, Romito D, Reeves LH, Morris EN. Development of the research lifecycle model for library services. J Med Libr Assoc. 2013 Oct;101(4):310-4. DOI: 10.3163&#47;1536-5050.101.4.013</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3163&#47;1536-5050.101.4.013</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="12">
        <RefAuthor>Lohmeier F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mittelbach J</RefAuthor>
        <RefAuthor>St&#246;hr M</RefAuthor>
        <RefTitle>Informationsservices auf Augenh&#246;he &#8211; so k&#246;nnen Bibliotheken den Forschungsprozess proaktiv unterst&#252;tzen</RefTitle>
        <RefYear>2016</RefYear>
        <RefBookTitle>Handbuch Informationskompetenz</RefBookTitle>
        <RefPage>289-306</RefPage>
        <RefTotal>Lohmeier F, Mittelbach J, St&#246;hr M. Informationsservices auf Augenh&#246;he &#8211; so k&#246;nnen Bibliotheken den Forschungsprozess proaktiv unterst&#252;tzen. In: S&#252;hl-Strohmenger W, Hrsg. Handbuch Informationskompetenz. 2., vollst. &#252;berarb. u. erw. Aufl. Berlin&#47;Boston: de Gruyter Saur; 2016. S. 289-306. DOI: 10.1515&#47;9783110403367-029</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1515&#47;9783110403367-029</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="13">
        <RefAuthor>Horstmann W</RefAuthor>
        <RefAuthor>Brase J</RefAuthor>
        <RefTitle>Libraries and Data &#8211; Paradigm Shifts and Challenges</RefTitle>
        <RefYear>2016</RefYear>
        <RefJournal>Bibliothek &#8211; Forschung und Praxis</RefJournal>
        <RefPage>273-7</RefPage>
        <RefTotal>Horstmann W, Brase J. Libraries and Data &#8211; Paradigm Shifts and Challenges. Bibliothek &#8211; Forschung und Praxis. 2016;40(2):273-7. DOI: 10.1515&#47;bfp-2016-0034</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1515&#47;bfp-2016-0034</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="14">
        <RefAuthor>Robert Koch-Institut</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Data Policy f&#252;r das Robert Koch-Institut</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Robert Koch-Institut. Data Policy f&#252;r das Robert Koch-Institut. Berlin: RKI; 2015. DOI: 10.17886&#47;rkipubl-2017-001</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.17886&#47;rkipubl-2017-001</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="15">
        <RefAuthor>Senst H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Erling J</RefAuthor>
        <RefTitle>Das Fortbildungsangebot der Bibliothek des Robert Koch-Instituts</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefBookTitle>Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r medizinisches Bibliothekswesen (AGMB); 16.-18.09.2013; Berlin</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Senst H, Erling J. Das Fortbildungsangebot der Bibliothek des Robert Koch-Instituts. In: Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r medizinisches Bibliothekswesen (AGMB); 16.-18.09.2013; Berlin. D&#252;sseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2013. Doc13agmb05. DOI: 10.3205&#47;13agmb05</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;13agmb05</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung&#47;EU-B&#252;ro</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>Nationale Kontaktstellen (NKS). Forschungsinfrastrukturen</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung&#47;EU-B&#252;ro. Nationale Kontaktstellen (NKS). Forschungsinfrastrukturen. Verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.eubuero.de&#47;infra.htm</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.eubuero.de&#47;infra.htm</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="685" width="964">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Dienstleistungen der RKI-Bibliothek im Forschungszyklus</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="419" width="702">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Anzahl der Literaturbestellungen in Wernigerode</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="472" width="708">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Get-together in der Bibliothek Wernigerode</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>3</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>