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    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Semantische Metadaten f&#252;r den Webauftritt einer Bibliothek</Title>
      <TitleTranslated language="en">Semantic metadata for a library website</TitleTranslated>
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        <Address>Medizinische Fakult&#228;t Mannheim, Universit&#228;t Heidelberg, Ludolf-Krehl-Str. 13&#8211;17, 68167 Mannheim, Deutschland<Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t Mannheim, Universit&#228;t Heidelberg, Mannheim, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>andreas.bohne-lang&#64;medma.uni-heidelberg.de</Email>
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      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in G&#246;ttingen 2016</SectionHeading>
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    <DatePublished>20170104</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>16</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB Jahrestagung in G&#246;ttingen 2016: Medizinbibliotheken heute. Orte im digitalen Wandel</IssueTitle>
        <VolumeDescriptor>2016</VolumeDescriptor>
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    <ArticleNo>17</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Das Semantic Web ist schon seit &#252;ber 10 Jahren viel beachtet und hat mit der Verf&#252;gbarkeit von Resource Description Framework (RDF) und den entsprechenden Ontologien einen gro&#223;en Sprung in die Praxis gemacht. Vertreter kleiner Bibliotheken und Bibliothekare mit geringer Technik-Affinit&#228;t stehen aber im Alltag vor gro&#223;en H&#252;rden, z.B. bei der Frage, wie man diese Technik konkret in den eigenen Webauftritt einbinden kann: man kommt sich vor wie Don Quijote, der versucht die Windm&#252;hlen zu bezwingen. RDF mit seinen Ontologien ist fast unverst&#228;ndlich komplex f&#252;r Nicht-Informatiker und somit f&#252;r den praktischen Einsatz auf Bibliotheksseiten in der Breite nicht direkt zu gebrauchen. Mit Schema.org wurde urspr&#252;nglich von den drei gr&#246;&#223;ten Suchmaschinen der Welt Google, Bing und Yahoo eine einfach und effektive semantische Beschreibung von Entit&#228;ten entwickelt. Aktuell wird Schema.org durch Google, Microsoft, Yahoo und Yandex weiter gesponsert und von vielen weiteren Suchmaschinen verstanden. Vor diesem Hintergrund hat die Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim auf ihrer <TextGroup><PlainText>Homepage</PlainText></TextGroup> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;</Hyperlink>) verschiedene maschinenlesbare semantische Metadaten eingebettet. Sehr interessant und zukunftsweisend ist die neueste Entwicklung von Schema.org, bei der man eine &#8218;Library&#8216; (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;schema.org&#47;Library">https:&#47;&#47;schema.org&#47;Library</Hyperlink>) mit &#214;ffnungszeiten und vielem mehr modellieren kann. Ferner haben wir noch semantische Metadaten im Open Graph- und Dublin Core-Format eingebettet, um alte Standards und Facebook-konforme Informationen maschinenlesbar zur Verf&#252;gung zu stellen.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The semantic web has been developing for the last 10 years and with its Resource Description Framework (RDF) and vocabularies it seems to be usable today. Unfortunately RDF is a quite complex technique that comes with loads of standards and high IT know-how and is at least not designed for simple use in libraries or for normal web site operators. In contrast to this large-scale and complex solution the great and leading companies for search engine sites like Google, Microsoft, Yahoo und Yandex formed an alliance and defined &#8216;structured data&#8217; to describe semantic infomation for web pages.  Basing on the structured data definition &#8216;Library&#8217; (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;schema.org&#47;Library">https:&#47;&#47;schema.org&#47;Library</Hyperlink>), the Library of the Medical Faculty Mannheim defines some of its basic data as machine-readable structured data on its web site. Furthermore, the website&#8217;s starting page contains semantic metadata in Open Graph format (that Facebook crawls and analyses) and Dublin Core format.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Das World Wide Web wird auch als WWW, W3 oder Web abgek&#252;rzt. H&#228;ufig wird auch der Begriff &#8218;Internet&#8216; als Synonym verwendet, was nicht korrekt ist, da das WWW nur ein Teil dessen ist, was das Internet ausmacht. Eine der gro&#223;en Herausforderungen des Word Wide Web der Gegenwart ist es, die bereitgestellten Informationen so aufzubereiten, dass diese pr&#228;zise bei einer Websuche gefunden werden k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Informationen im WWW werden auf Webseiten (Web <TextGroup><PlainText>Pages</PlainText></TextGroup>) zur Verf&#252;gung gestellt, die in der Regel im Dateiformat html erstellt sind. Die Gesamtheit der Webseiten eines Webauftritts (z.B. einer Bibliothek) wird als Website bezeichnet, da sie zusammen an einem Speicherort unter einer logischen URL (uniform resource locator, symbolische Web-Adresse) bzw. einer physischen Adresse (IP-Nummer) abgelegt sind. Die &#228;hnlich klingenden Begriffe &#8222;Website&#8220; und &#8222;Webseite&#8220; bezeichnen also verschiedene Sachverhalte und d&#252;rfen nicht verwechselt oder gar synonym benutzt werden.</Pgraph><Pgraph>Suchmaschinen und deren Betreiber spielen eine federf&#252;hrende Rolle bei der Suche von Information anhand von Suchvorgaben im Web; denn sie bestimmen die auf eine Anfrage gefundenen Suchtreffer und somit die Sichtbarkeit potentieller Funde im Web. Derzeit ist der Suchraum von Suchmaschinen eingeschr&#228;nkt, da diese nur die Webseiten-Inhalte indexieren und in der Regel keine Information &#252;ber deren Bedeutung haben. Komplexe Kontextinformationen &#252;ber den Inhalt einer Webseite werden von den Webseiten-Erstellern meist nicht zur Verf&#252;gung gestellt. Suchanfragen von Benutzern basieren bei den gro&#223;en Suchmaschinen f&#252;r gew&#246;hnlich auf einzelnen Stichworten, welche mit einem logischen &#8218;und&#8216; verkn&#252;pft werden. Anfragen komplexerer semantischer Natur wie &#8218;Welche Bibliothek im Umkreis hat heute bis 20  Uhr ge&#246;ffnet und hat das Buch &#8222;Anatomische Pr&#252;fungsfragen&#8220;&#8216; sind derzeit nicht m&#246;glich. Einer der Gr&#252;nde hierf&#252;r ist die fehlende semantische Kodierung der Inhalte der Webseite in Form von Metadaten innerhalb ihrer html-Datei, so dass diese maschinenlesbar und bedeutungstragend hinterlegt w&#228;ren. Dieser Artikel soll kurz beschreiben, wie (Medizin-)Bibliotheken, Arztpraxen, Krankenh&#228;user und andere Webseitenbetreiber hier selber aktiv eingreifen und somit semantische Inhalte auf ihrem Webauftritt verankern k&#246;nnen, um zuk&#252;nftig komplexe Suchanfragen zu f&#246;rdern und zu erm&#246;glichen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Metadaten in Bibliotheken">
      <MainHeadline>Metadaten in Bibliotheken</MainHeadline><Pgraph>Bei der Definition von Metadaten in Bibliotheken sei hier die Deutsche Nationalbibliothek zitiert, welche auf ihrer Website folgendes schreibt: &#8222;Metadaten sind (strukturierte) Daten, die eine Ressource, eine Entit&#228;t, ein Objekt oder andere Daten beschreiben. Sie k&#246;nnen dar&#252;ber hinaus dem Auffinden, der Verwendung sowie der Verwaltung einer Ressource, einer Entit&#228;t etc. dienen. Der Begriff Metadaten wird in unterschiedlichen Kontexten verwendet. Im informationswissenschaftlichen und bibliothekarischen Kontext versteht man hierunter Daten, die der Beschreibung von elektronischen Ressourcen dienen. Der Trend geht jedoch dahin, den Begriff Metadaten auch f&#252;r Daten und Kataloge in Datenbanken zu verwenden, die nicht-elektronische Ressourcen beschreiben.&#8220; <TextLink reference="1"></TextLink>. In Bibliotheken ist die Erfassung von Metadaten von Medien schon seit jeher eines der Hauptaufgabengebiete des Erwerbungsprozesses.  Dabei unterscheidet man in der Erschlie&#223;ung zwei Teilbereiche: Die  Formalerschlie&#223;ung  und die Sacherschlie&#223;ung. Die Formalerschlie&#223;ung erfasst die bibliographische Beschreibung des Werkes wie Name des Autors, Erscheinungsjahr, Erscheinungsort und Verlag, aber auch Seitenanzahl, Gr&#246;&#223;e und Kaufpreis. Dabei h&#228;lt sich die Formalerschlie&#223;ung eng an bibliothekarische Regelwerke, um einen Austausch der Daten mit anderen Einrichtungen zu erm&#246;glichen. Die aktuellen Regelwerke sind Regeln f&#252;r die alphabetische Katalogisierung (RAK) und Resource Description and Access (RDA). Im Gegensatz zu der Formalerschlie&#223;ung  steht die Sacherschlie&#223;ung  oder auch Inhaltserschlie&#223;ung. Hierzu wird der Inhalt des Mediums per Autopsie von einer geschulten Person wie z.B. einem Fachreferent erfasst und klassifiziert. Bei der Klassifikation wird das Medium bestimmten semantischen Kategorien eines meist hierarchischen Ordnungssystems zugeordnet. Als bekannteste und gebr&#228;uchlichste sind die Dewey Decimal Classification (DDC), die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) und die Library of Congress Classification (LCC) zu nennen. Aber auch Klassifikationen von Verlagen und dem Buchhandel wie ONline Information eXchange (ONYX) oder Business Industry Classification (BIC) werden verwendet. </Pgraph><Pgraph>Allen Metadaten gemein ist, dass sie das Auffinden von Medien bzw. Medieninhalten erleichtern und erm&#246;glichen sollen. Betrachtet man die Aufstellungssystematik &#8218;numerus currens&#8216; (fortlaufende Nummer) in Bibliotheken, bei der die Medien in der zeitlichen Abfolge der Erwerbung in die Regale gestellt werden (was konkret einer zuf&#228;lligen Aufstellung entspricht), so bedarf das Auffinden einzelner Medien umfangreiche Kenntnisse &#252;ber das Werk. Dabei stammen die Ans&#228;tze und L&#246;sungen zum Auffinden aus Zeiten ohne Computer und Suchmaschinen und konnten nur mit Mitteln der lokalen Bibliothek umgesetzt werden. </Pgraph><SubHeadline>Semiotisches Dreieck</SubHeadline><Pgraph>Das Semiotische Dreieck  (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>) beschreibt das Problem, welches die Verarbeitung von Informationen mit sich bringt. Dieses l&#228;sst sich in drei Teilbereiche aufteilen: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Zum einen gibt es in unserer Vorstellung die (abstrakte) Idee eines Objektes. Wenn wir uns einen Baum vorstellen, so assozieren wir Gedanken wie: &#8222;oben Zweige, unten Wurzeln, betreibt Photosynthese, ben&#246;tigt Wasser, ist im Sommer gr&#252;n, der Stamm ist aus Holz&#8220;, etc. Dass alles zusammen bildet die Idee eines Baumes.</ListItem><ListItem level="1">Dann gibt es die konkrete Auspr&#228;gung (das Objekt) dessen, worauf sich unsere Vorstellung beruft, also einen echten Baum in der Landschaft wie eine Eiche, Fichte oder einen Apfelbaum. </ListItem><ListItem level="1">Der dritte Teil des Semiotischen Dreiecks ist die Benennung. Durch die Sprachvielfalt hat jede Sprache ihren eigenen Ausdruck f&#252;r &#8218;Baum&#8217;. Die Engl&#228;nder bezeichen es als &#8218;tree&#8217;, die Franzosen als &#8218;arbre&#8217; und im Arabischen ist es &#8218;<ImgLink imgNo="1" imgType="inlineFigure"/>&#8217;. </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Bei der maschinellen Verarbeitung von Daten muss man die drei Teilbereiche ber&#252;cksichtigen.  Neben der eigentlich Information muss man Daten &#252;ber die Information bereit halten. So ist z.B. die Zahl 45678 zun&#228;chst nur eine Zahl ohne Bedeutung. Erst mit der Zuordnung einer Verwendung, wie &#8222;Telefonnummer&#61;45678&#8220;, wird der Kontext festgelegt, in dem diese Zahl Anwendung findet. Die gleiche Zahl kann in einem anderen Kontext eine andere Bedeutung haben. Daher bedarf es bei der Verarbeitung von Informationen semantischer Angaben dar&#252;ber, in welchem Kontext die Daten anzuwenden sind. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man ein gemeinsames W&#246;rterbuch mit Schl&#252;sseln definiert und diese eindeutig festlegt. Die Verwendung verschiedener Schl&#252;ssel (Systeme) erschwert oder verhindert die maschinelle Verarbeitung, da man auf Konkordanzen angewiesen w&#228;re. F&#252;r die maschinelle Verarbeitung muss das Wissen ferner strukturiert abgebildet werden. Hierf&#252;r gibt es verschiedene M&#246;glichkeiten mit unterschiedlicher M&#228;chtigkeit. Neben dem reinen Festlegen von Begriffen gibt es die M&#246;glichkeiten, &#220;ber- und Unterordnungen, Wenn-Dann-Beziehungen, Begriffs-R&#228;ume, Synonyme und &#196;hnlichkeiten etc. zu definieren.</Pgraph><Pgraph>Im Bereich der Wissensrepr&#228;sentation kann man die semantische Reichhaltigkeit nach Pellegrini und Blumauer <TextLink reference="2"></TextLink> in ihrer M&#228;chtigkeit bewerten:</Pgraph><Pgraph><Mark1></Mark1><Mark1>Semantische Reichhaltigkeit</Mark1></Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1."><Mark2>Glossar:</Mark2> Ist eine einfache, meist alphabetisch sortierte Liste von W&#246;rtern und ihren Erkl&#228;rungen.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2."><Mark2>Folksonomy:</Mark2> Ist ein Kofferwort, das sich aus Folk und Taxonomie zusammensetzt. Es beschreibt von Benutzern (folks) vergebene Schlagworte (Tags) zu einem Begriff und entspringt dem Web 2.0-Umfeld. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3."><Mark2>Taxonomie:</Mark2> Die Taxonomie ist ein hierarchisches System, das mit dem Bildungsprinzip &#220;ber-&#47;Unterordnung Elemente strukturiert. Taxonomien spielen z.B. in der Biologie mit der Unterteilung  der Lebewesen in Art, Gattung oder Familie eine bedeutende Rolle.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4."><Mark2>Thesaurus:</Mark2> Der Thesaurus erweitert die  Taxonomie um die zwei fest definierten Relationen der Objekte untereinander: die &#196;hnlichkeits- und die Synonym-Relation.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5."><Mark2>Topic Map:</Mark2> Sie besteht aus abstrakten Dingen, Assoziationen, G&#252;ltigkeitsbereichen f&#252;r abstrakte Dinge und zugeordneten Dokumenten au&#223;erhalb der Topic Map. Es lassen sich Assoziationen zwischen den Objekten selbst definieren.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6."><Mark2>Ontologie:</Mark2> Die K&#246;nigsdisziplin &#8211; sie besteht aus Begriffen, Typen, Instanzen, Relationen, Vererbung und Axiomen, welche Zusammenh&#228;nge zwischen den einzelnen Objekten der Ontologie als auch mit anderen Ontologien mittels &#8222;wenn-dann&#8220;-Beziehungen, Zuweisungen, logischen Verkn&#252;pfungen und weiteren Funktionen ausdr&#252;cken kann.</ListItem></OrderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Austausch von Informationen im Computerzeitalter">
      <MainHeadline>Austausch von Informationen im Computerzeitalter</MainHeadline><Pgraph>Nachdem ab den 80er Jahren immer mehr Rechner von gro&#223;en Einrichtungen &#252;ber fest definierte Adressen, Schnittstellen und Protokolle miteinander vernetzt wurden, entstand das &#8222;Internet&#8220;. Das World Wide Web im engeren Sinne entstand 1989 als Projekt an der Forschungseinrichtung CERN und wurde von Tim Berners-Lee entwickelt. Dazu programmierte er einen Server und einen Client, der in der Lage war, Hypertexte, also Texte mit Verweisungen auf andere Adressen, zu verarbeiten. Am 6. August 1991 ver&#246;ffentlichte er das &#8218;World Wide Web-Projekt&#8216; in einem Beitrag zur Newsgroup alt.hypertext und lud dazu ein, diese Software zu benutzen <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Das zugrunde liegende Hypertext Transfer Protocol (HTTP) war als offener Standard konzipiert und hat bis heute Bestand. Seit dieser Zeit spielt Tim Berners-Lee eine ma&#223;gebliche Rolle bei der Weiterentwicklung des World Wide Web, da er 2004 das World Wide Web Consortium (W3C) gr&#252;ndete, diesem als Direktor vorsteht und Standards, Spezifikationen, Richtlinien, Software und Hilfsprogramme (Tools) (mit-)entwickelt. </Pgraph><SubHeadline>Metadaten in Webseiten</SubHeadline><Pgraph>F&#252;r die Kennzeichnung von Metadaten innerhalb von Webseiten griff Berners-Lee auf das Konzept der Auszeichnungssprachen (Markup Languages) zur&#252;ck, das schon in Form der Standard Generalized Markup Language (SGML) bekannt war. Bereits im ersten Entwurf von 1993 &#8222;Hypertext Markup Language (HTML) &#8211; A Representation of Textual Information and Meta Information for Retrieval and Interchange&#8220; <TextLink reference="4"></TextLink> sah Tim Berners-Lee vor, dass Webseiten einen Kopfbereich &#60;head&#62; haben, in dem Metadaten &#252;ber die Webseite untergebracht werden sollen, und einen Inhaltsbereich &#60;body&#62;. Der damalige Entwurf definierte im Kopfbereich nur die Tags &#60;title&#62;, &#60;isindex&#62;, &#60;nextid&#62; und  &#60;link&#62;. In der zweiten Version von HTML, die im November 1995 unter Request for Comments &#8218;rfc1866&#8216; <TextLink reference="5"></TextLink> erschien, war der Metadatenbereich erweitert worden. Diese Version von HTML f&#252;gte dem HEAD-Bereich ein weiteres Elemente hinzu und sah hier nun unter Punkt 5.2.5 den Bereich &#8218;Associated Meta-information&#8216; vor. Dieses neu eingef&#252;hrte Meta-Element sah vor, dass &#252;ber dessen Verwendung sowohl der Zugriff auf das Dokument geregelt werden sollte als auch, dass es Information &#252;ber den Inhalt, die Eigenschaft und Dienlichkeit des Inhalts bereit hielt. Diese zweite Version von HTML stellte jedoch f&#252;r das META-Tag nur ein Attribut  das HTTP-EQUIV  zur Verf&#252;gung. Dieses Attribut war so definiert, dass es universell eingesetzt werden konnte. So war es hiermit m&#246;glich, die G&#252;ltigkeit des Webseiten-Inhaltes zu definieren &#8211; Beispiel &#60;META HTTP-EQUIV&#61;&#34;Expires&#34; CONTENT&#61;&#34;Tue, 04 Dec 1993 21:29:02 GMT&#34;&#62;. Aber auch einfach Schlagw&#246;rter wie &#60;Meta Http-equiv&#61;&#34;Keywords&#34; CONTENT&#61;&#34;Beany&#34;&#62; konnten so dem Server und damit auch dem Web-Browser &#252;bermittelt werden. </Pgraph><SubHeadline>Dublin Core</SubHeadline><Pgraph>Die 1995 in der Planung <TextLink reference="6"></TextLink> vorliegende Version 3.0 von HTML wurde 1996 als W3C-Empfehlung herausgegeben und im gleichen Jahr wurden auch &#220;berlegungen zu der Einbettung von Metadaten in HTML angestellt <TextLink reference="7"></TextLink> (siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>). Im Jahr 1997 wurde die HTML-Version 3 durch die Version 4.0 ersetzt, welche 1999 die Einbindung von Dublin-Core-Elementen in die technischen Spezifikationen der Requests For Comments  (RFC) mit &#8218;Encoding Dublin Core Metadata in HTML&#8216; festlegte <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>. Ab 2010 war die Einbindung von Metadaten keine RFC-Empfehlung mehr, sondern wanderte in die Obhut der Dublin Core Metadata Initiative DCMI (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;dublincore.org&#47;">http:&#47;&#47;dublincore.org&#47;</Hyperlink>). In Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/> wird gezeigt, wie aktuelle Dublin-Core-Metadaten in Webseiten mittels HTML in der Version 5 zu integrieren sind. </Pgraph><SubHeadline>Suchanfragen</SubHeadline><Pgraph>Betrachtet man, wie die heutigen Benutzer im Web suchen, so wird man feststellen, dass die Suchanfragen meist aus einem oder mehreren Stichw&#246;rtern bestehen, welche die Benutzer in den Suchschlitz der Suchmaschinen eingeben. Dabei wird in der Regel intuitiv von einer &#8218;und&#8216;-Verkn&#252;pfung ausgegangen, obschon z.B. die Suchmaschine von Google weitaus mehr Suchoperatoren unterst&#252;tzt <TextLink reference="9"></TextLink>. Durch die Schnittmengenbildung via &#8218;und&#8216; versuchen Benutzer, die Trefferseiten in Bezug auf die Fragestellung einzugrenzen. Unabh&#228;ngig von der Schwierigkeit, Suchanfragen in nat&#252;rlicher Sprache zu analysieren und zu beantworten, ist es derzeit nicht m&#246;glich, Suchanfragen einen einschr&#228;nkenden Suchraum mitzugeben oder unkonkrete &#246;rtliche (location-based) Angaben wie &#8218;in meiner Umgebung&#8216; zu machen, welche in einem ersten Schritt die Position des Ger&#228;tes bestimmen und diese in einem zweiten Schritt auf die Trefferliste anwenden m&#252;ssten. Von gro&#223;en Nutzen w&#228;re es, wenn man Suchanfragen mit komplexen Verkn&#252;pfungen und semantischen G&#252;ltigkeitsbereichen stellen k&#246;nnte. Eine solche Suchanfrage k&#246;nnte wie folgt aussehen: &#8218;Suche eine Bibliothek in meiner Umgebung, die heute bis <TextGroup><PlainText>22 Uhr</PlainText></TextGroup> ge&#246;ffnet hat und das Buch &#8222;Anatomische Pr&#252;fungsfragen&#8220; hat&#8216;. Um diese Anfrage bearbeiten zu k&#246;nnen, muss man diese in die einzelnen bedeutungstragenden Teile zerlegen und diese f&#252;r die Anfrage neu verkn&#252;pfen. Dabei ist es wichtig, die Bedeutung mit in die Suchanfrage einzubeziehen: &#8218;Ort&#61;Bibliothek und Distanz von aktuelle Position &#60;10km und &#214;ffnungzeiten &#60;&#61;22 Uhr und Wochentag&#61;Freitag(heute) und Buch&#61;Anatomische Pr&#252;fungsfragen ist im Bestand&#8216;. Damit Suchmaschinen Anfragen dieser Art bearbeiten k&#246;nnen, ben&#246;tigen sie nicht nur die reine Webseite mit deren Inhalt, welche sie indexieren, sondern sie ben&#246;tigen auch  Informationen in einer maschinenlesbaren und festgelegten Art &#252;ber die Bedeutung der Daten. Hierbei lassen sich zum Beispiel feste Elemente wie Adresse, Telefonnummer, &#214;ffnungszeiten gut modellieren.  </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Das Semantic Web">
      <MainHeadline>Das Semantic Web</MainHeadline><Pgraph>Tim Berners-Lee hat nicht nur das World Wide Web, wie wir es heute kennen, mitbegr&#252;ndet, sondern die Entwicklung &#252;ber die Jahre weiter voran getrieben. Mit der Zeit wurden die Server im Word Wide Web immer zahlreicher, und somit auch die zur Verf&#252;gung stehenden Daten. Jedoch waren diese Datensammlungen meist isoliert und propriet&#228;r. 2001 publizierte Tim Berners-Lee Artikel in Nature <TextLink reference="10"></TextLink> und  Scientific American <TextLink reference="11"></TextLink>, in denen er seine Idee zu einer neuen Stufe des WWW skizzierte. Grundidee des &#8218;Semantic Web&#8216; (inzwischen auch als Web 3.0 bezeichnet) ist zum einem eine starke Formalisierung und Standardisierung aller beteiligten und eingesetzten Komponenten. Dazu schreibt Tim Berners-Lee &#8222;The Semantic Web will enable machines to COMPREHEND semantic documents and data, not human speech and writings&#8220; <TextLink reference="11"></TextLink>. Ferner fordert er in diesem Kontext, dass f&#252;r das Semantic Web die &#8218;Datensilos&#8216; ge&#246;ffnet werden m&#252;ssen, und er forderte, dass bei dem Semantic Web die Inhalte miteinander verkn&#252;pft werden m&#252;ssen. Dies wird unter Linked Open Data (LOD) verstanden. Damit eine server&#252;bergreifende Suchanfrage (auch als f&#246;derierte Suche bezeichnet) der Daten m&#246;glich wird, m&#252;ssen alle verwendeten Komponenten klar definiert werden.</Pgraph><Pgraph>Als G&#252;teklassifikation f&#252;r Daten im Internet f&#252;hrte Tim Berners-Lee 2006 ein F&#252;nf-Sterne-System <TextLink reference="12"></TextLink> ein, in dem er die G&#252;te der zur Verf&#252;gung gestellten Daten klassifiziert:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">1 Stern: Die Daten sind frei im Netz verf&#252;gbar.</ListItem><ListItem level="1">2 Sterne: Die Daten sind strukturiert und maschinenlesbar (also keine eingescannten Bilder oder Tabellen, sondern z.B. HTML-Tabellen).</ListItem><ListItem level="1">3 Sterne: Die Daten liegen in einem offenen Format vor (also CSV-Dateien und keine Excel-Dateien).</ListItem><ListItem level="1">4 Sterne: Alle drei ersten Punkte und die Daten liegen im offenen Standard RDF und SPARQL vom W3C vor, um Objekte zu identifizieren.</ListItem><ListItem level="1">5 Sterne: Alle vier ersten Punkte und eine Verlinkung der Objekte zueinander. </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die Grundeinheit der Wissensrepr&#228;sentation im Semantic Web ist das Triple: eine Informationseinheit gibt den Verweis auf die Beziehung zu einer anderen Informationseinheit an.</Pgraph><Pgraph>Die Definition eines derartigen Wissens-Triple im Semantic Web ist minimal einfach: Subjekt, Pr&#228;dikat, Objekt. Dabei kann ein Objekt wieder das Subjekt eines neuen Triple sein, wodurch sich ein Wissens-Netz aufspannt. Die Komplexit&#228;t ergibt sich aus der Definition und Verwendung der eingesetzen Ontologien, in denen die drei Bestandteile des Triple definiert werden.</Pgraph><Pgraph>Die Elemente aus Tabelle 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="table"/> stellen beim Semantic Web einen Kernbereich dar. F&#252;r den praktischen Einsatz sind weitere fundierte technische Kenntnisse notwendig, wie z.B. f&#252;r das Betreiben eines Triple-Stores, einer Datenbank welche die Daten-Tripel  speichert oder beim Erstellen oder Erweitern einer Ontologie. Einer der wichtigsten Punkte, die zum Erfolg oder auch zum Scheitern des Semantic Web beitragen, ist die Definition der Objekte und deren Beziehungen &#8211; die Ontologie (im Englischen auch als vocabulary bezeichnet). Die Initiative Linked Open Vocabularies <TextLink reference="13"></TextLink> verzeichnet derzeit  577 Ontologien (Stand: 20.10.2016). Da es jedem freigestellt ist, eine Ontologie f&#252;r seinen Themenbereich zu entwickeln und zu ver&#246;ffentlichen,  existiert ein gewisser Wildwuchs. Nicht selten kommt es daher vor, dass neu entwickelte Ontologien das Projektende, in dessen Rahmen sie erstellt wurden, nicht lange &#252;berleben. Im Bereich Bibliothek existieren derzeit einige Ontologien, wie zum Beispiel: Bibliographic Ontology Specification <TextLink reference="14"></TextLink>, FRBR-aligned Bibliographic Ontology <TextLink reference="15"></TextLink>, The Service Ontology <TextLink reference="16"></TextLink>, Holding Ontology <TextLink reference="17"></TextLink> und  Document Service Ontology <TextLink reference="18"></TextLink>. Die gesamte Komplexit&#228;t des Projektes &#8218;Semantic Web&#8216; wird sehr gut in dem Buch &#8218;(Open) Linked Data in Bibliotheken&#8217; <TextLink reference="19"></TextLink> wiedergegeben. </Pgraph><SubHeadline>Aufwand und Nutzen</SubHeadline><Pgraph>Obschon die Grundidee der Tripel sehr einfach ist, ist das f&#252;r die Verarbeitung aufgespannte Rahmenwerk um so komplexer. Der Einstieg in die Welt von Linked Open Data und RDF setzt sowohl ein hohes Fachwissen der zu verwendenden Standards als auch profunde IT-Kenntnisse voraus. Dieser Aufwand steht in keinem Verh&#228;ltnis zum Ergebnis, wenn eine Bibliothek oder eine andere Einrichtung lediglich ihre Eckdaten wie ihre Adresse, Erreichbarkeit oder Service-Bereiche  maschinenlesbar und bedeutungstragend auf der Startseite ihrer Website anbieten m&#246;chte. Gerade die maschinell lesbare Kodierung der &#214;ffnungszeiten ist allerdings f&#252;r viele Bibliotheken durchaus von Interesse. </Pgraph><SubHeadline2>GoodRelations</SubHeadline2><Pgraph>Im Jahre 2008 entwickelte Martin Hepp von der E-Business and Web Science Research Group der Universit&#228;t der Bundeswehr M&#252;nchen ein Vokabular, welches die wichtigsten Attribute und Vorg&#228;nge von Gesch&#228;ften und Gesch&#228;ftsvorg&#228;ngen beschreibt <TextLink reference="20"></TextLink>, <TextLink reference="21"></TextLink>. Dieses Vokabular umfasst einen weiten Bereich, der von Flugpreisen (Airfare) bis zu Ferienh&#228;usern (Vacation homes) und Videos reicht <TextLink reference="21"></TextLink>. Dabei setzt GoodRelations auf RDF auf und ist somit in der Anwendung sehr komplex. Auf der Homepage von GoodRelations existieren einige online zug&#228;ngliche Generatoren <TextLink reference="22"></TextLink>, um einfache Kontextdaten in syntaktisch korrekten Code umzusetzen.</Pgraph><SubHeadline2>Alternative Schema.org</SubHeadline2><Pgraph>Im Gegensatz zu GoodRelations (basierend auf RDF) bietet Schema.org eine einheitliche Ontologie f&#252;r die Strukturierung von Daten auf Websites auf der Basis von bereits bestehenden Auszeichnungssprachen an und macht somit eine Einbindung in Webseiten sehr einfach. Ein Gro&#223;teil der Klassen und Attribute von Schema.org wurde aus f&#252;hrenden Ontologien wie FOAF (FOAF ist die Abk&#252;rzung von &#8218;Friend of a Friend&#8216;. Es ist ein Projekt zur maschinenlesbaren Modellierung von Personen und deren Beziehungen zu- und untereinander), GoodRelations und OpenCyc (Cyc stammt vom englischen en<Mark3>cyc</Mark3>lopedia und beschreibt eine maschinenlesbare Wissensdatenbank) &#252;bernommen. Verliert man auf der einen Seite die Flexibilit&#228;t einer frei definierten Ontologie, so gewinnt man eine einfache Auszeichnungssprache, die jeder, der mit HTML umgeht, sich aneignen kann. </Pgraph><Pgraph>Der Aufbau von Schema.org ist hierarchisch (siehe Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). Der oberste Knoten unter schema ist das Objekt &#8218;Thing&#8217; mit den vier Attributen: name, description, url und image.</Pgraph><Pgraph>Darunter folgen weitere Objekte wie:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">CreativeWork, Book, Movie, MusicRecording, Recipe, TVSeries ...</ListItem><ListItem level="1">Eingebettete nicht textuelle Objekte: AudioObject, ImageObject, VideoObject</ListItem><ListItem level="1">Event</ListItem><ListItem level="1">Organization</ListItem><ListItem level="1">Person</ListItem><ListItem level="1">Place, LocalBusiness, Restaurant ...</ListItem><ListItem level="1">Product, Offer, AggregateOffer</ListItem><ListItem level="1">Review, AggregateRating</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die gesamte Liste der Objekte steht auf der Web-Seite von Schema.org zur Verf&#252;gung <TextLink reference="23"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Die Modellierung der Objekte, Attribute und Strukturen ist das Abbilden der realen Welt in das abstrakte Ger&#252;st des Schema.org-Modells. Die Integration der so modellierten Daten in die Web-Seite ist auf drei Arten m&#246;glich (siehe Tabelle 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="table"/>, Tabelle 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="table"/> und Tabelle 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="table"/>). Hierbei ist eine Einbettung in den HTML-Code Seite mittels HTML Microdata und RDFa m&#246;glich, wobei Layout-Anweisungen und semantische Daten gemischt werden, wie Tabelle 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="table"/> und Tabelle 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="table"/> zeigen.  Der Ansatz, die semantischen Daten im JSON-LD-Format in die Webseite zu integrieren (siehe Tabelle 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="table"/>), trennt die semantischen Daten von dem Seiten-K&#246;rper (&#60;body&#62;) und platziert die Metadaten &#252;ber die Web-Seite in dem eigentlich daf&#252;r vorgesehenen Kopf-Teil (&#60;head&#62;) der Webseite.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ergebnis">
      <MainHeadline>Ergebnis</MainHeadline><Pgraph>F&#252;r die Startseite der Medizinischen Bibliothek Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg wurden die wichtigsten Eckdaten wie Anschrift, Telefonnummer, &#214;ffungszeiten etc. mit der von Schema.org zur Verf&#252;gung gestellten Library-Definition modelliert. Die Abbildung der Daten von der Webseite auf die strukturierten Daten von Schema.org ist in Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/> zu sehen. Der Erfolg und das praktische Ergebnis der Codierung semantischer Metadaten auf der Homepage l&#228;sst sich derzeit schlecht evaluieren, da sich die gro&#223;en Suchmaschinenanbieter nicht direkt in die Karten schauen lassen. Bei der Analyse des Google-Egebnisses (siehe Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>) war auff&#228;llig, dass die Positionsangabe des Geb&#228;udes auf dem Campus korrekt auf Google-Maps  angegeben wurde. Als Positionsangabe wurden Geo-Daten in Form von L&#228;ngen- und Breitengraden hinterlegt. Eine Bestimmung des Geb&#228;udes anhand der Adresse ist auszuschlie&#223;en, da der gesamte Campus unter einer Adresse firmiert. Bei der Modellierung der Daten hat sich gezeigt, dass es mitunter mehrere M&#246;glichkeiten gibt, Inhalte anzugeben. Dieses resultiert aus der Polymorphie des Konzeptes von Schema.org, wo ein Objekt von mehreren Eltern-Knoten deren Attribute erben kann. Konkret ist an dieser Stelle die Modellierung der &#214;ffnungszeiten anzuf&#252;hren. So ist eine Bibliothek unter den Objekten &#8218;Local Business&#8216; als auch unter &#8218;Place&#8216; aufgeh&#228;ngt, welche beide unabh&#228;ngig die &#214;ffnungszeiten kodieren. Bei der Entwicklung und Validierung der Daten ist dem Autor ein Fehler in dem Google-Checker <TextLink reference="24"></TextLink> f&#252;r strukturierte Daten aufgefallen, welchen er an Google &#252;ber ein daf&#252;r vorgesehenes Forum gemeldet hat. Eine Reaktion auf den Fehler hat lange gedauert und war nicht l&#246;sungsorientiert. </Pgraph><Pgraph>Das Modellieren von Metadaten f&#252;r Facebook im Open Graph-Format im Kopfbereich der Web-Seite war f&#252;r die Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim von gro&#223;er Bedeutung, da Facebook bei der Auswahl eines Vorschaubildes nach eigenem Ermessen ein Bild von der Seite ausw&#228;hlt, wenn es keine Vorgaben gibt. Hier wurde vor dem Einbau semantischer Metadaten als Vorschaubild ein Buch-Cover aus der Kollektion &#8218;Neueste e-Books&#8216; ausgew&#228;hlt, welches je nach Fachgebiet (z.B. Urologie, Gyn&#228;kologie, Suchtmedizin, etc.) des Buches nicht unbedingt die Bibliothek als solche repr&#228;sentierte.  Mit den richtig kodierten Metadaten konnte das Vorschaubild auf die gew&#252;nschte Einstellung (ein Bild von der Au&#223;enansicht der Bibliothek) gebracht werden. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Diskussion und Ausblick">
      <MainHeadline>Diskussion und Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Der Einfluss von Metadaten beim Ranking der Suchergebnisse hat sich im Laufe der Jahre ge&#228;ndert. Die erste Suchmaschine Altavista hat noch Daten aus dem Kopf-Bereich einer Webseite f&#252;r das Positionieren des Treffers in der Trefferliste herangezogen. Im Kampf um die Plazierung der eigenen Web-Pr&#228;senz auf der ersten Trefferseite haben Webseitenbetreiber im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) vors&#228;tzlich falsche Metadaten (wie z.B. Produktnamen der Konkurrenz) auf ihren Webseiten platziert. Als Konsequenz daraus entschieden sich um 2009 die gro&#223;en Suchmaschinenanbieter, die Metadaten nicht mehr f&#252;r das Ranking heranzuziehen. Dabei unterschieden sich die verschiedenen gro&#223;en Anbieter ein wenig im Umfang <TextLink reference="25"></TextLink>, <TextLink reference="26"></TextLink>. Bei Google werden die Daten jedoch ausgewertet <TextLink reference="27"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Verwendung semantischer Metadaten zielt allerdings nicht auf die Platzierung im Ranking ab, sondern auf die M&#246;glichkeit, bei Anfragen die Auswahl von Inhalten und Bedeutungen mit zu erfassen und somit semantisch komplexe Suchen zu erm&#246;glichen. Mit der Modellierung von Daten nach den Schemata von Schema.org ist es auch Mitarbeitern einer Bibliothek (und anderen Einrichtungen wie Krankenh&#228;usern, Arzt- und Zahnarztpraxen) mit geringer IT-Erfahrung m&#246;glich, Metadaten f&#252;r ihren Webauftritt zu hinterlegen. Auch wenn man nicht die Freiheit in der Modellierung und verteilten  Suchabfragen wie bei RDF hat, hat sich das Library-Schema (und andere Schemata von Schema.org) f&#252;r Bibliotheken als einsetzbar und verst&#228;ndlich erwiesen. Inzwischen gibt es Erweiterungen des Stamm-Vokabulars von Schema.org wie MedicalWebPage <TextLink reference="28"></TextLink>, so dass auch bestimmte Bereiche, wie in diesem Fall die Webseiten von medizinischen Einrichtungen, detaillierter modelliert werden k&#246;nnen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><Pgraph>Diesem Artikel vorausgegangen ist ein Vortrag mit einem Abstract <TextLink reference="29"></TextLink>. Das Abstract dieses Artikels ist identisch mit dem Abstract des Vortrags im Proceedings-Band. Die Folien des Vortrages finden sich unter Bohne-Lang auf <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;ueberuns&#47;veroeffentlichungen.html">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;ueberuns&#47;veroeffentlichungen.html</Hyperlink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Interessenkonflikte">
      <MainHeadline>Interessenkonflikte</MainHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Diese 15 Elemente wurden 1998 offiziell als  Dublin Core Metadata Element Set, Version 1.0  &#91;30&#93; ver&#246;ffentlicht</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Implementierung von Metadaten in HTML 5. Die genaue Formatierung der Dublin Core Metadata hat sich im Laufe der ver&#246;ffentlichten HTML-Versionen ver&#228;ndert.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 3: Der  sogenannte Semantic Web Layer Cake (dt. &#8222;Schichtenkuchen&#8220;)</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
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          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 4: HTML Microdata Format</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaID>5</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 5: RDFa Format</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaNo>6</MediaNo>
          <MediaID>6</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 6: LD-JSON Format</Mark1></Pgraph></Caption>
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        <NoOfTables>6</NoOfTables>
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          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Semiotisches Dreieck </Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="405" width="1266">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Ausschnitt des Schema.org-Pfades zur &#8218;Library&#8217;-Definition und den medizinischen Einrichtungen</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="659" width="869">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Modellierung der Eckdaten der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim. (Anmerkung: Das Attribut &#8218;hoursAvailable&#8217; wurde so modelliert, dass das Test-Tool f&#252;r strukturierte Daten &#91;24&#93; dieses ohne Fehler akzeptiert, obschon  Schema.org den Wertebereich hierf&#252;r anders definiert. Siehe hierzu auch den Abschnitt Ergebnis.)</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Ergebnis einer Google-Suche. Das &#8218;Befindet sich in&#8217; ist eine &#220;bersetzungsungenauigkeit, denn das englische Pendant ist &#8218;is part of&#8217; also &#8218;ist Teil von&#8216;.</Mark1></Pgraph></Caption>
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