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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000379</IdentifierDoi>
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    <ArticleType>Tagungsbericht</ArticleType>
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      <Title language="de">Medizinbibliotheken heute. Orte im digitalen Wandel &#8211; Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. vom 26. bis 28. September 2016 in G&#246;ttingen</Title>
      <TitleTranslated language="en">Medical libraries today. Spaces in digital transformation &#8211; Annual Meeting 2016 of the German MLA (AGMB), September 26<Superscript>th</Superscript> to 28<Superscript>th</Superscript> in G&#246;ttingen</TitleTranslated>
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        <Address>Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien, Universit&#228;tsbibliothek, Veterin&#228;rplatz 1, 1210 Wien, &#214;sterreich<Affiliation>Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien, Universit&#228;tsbibliothek, Wien, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>georg.zippenfenig&#64;vetmeduni.ac.at</Email>
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      <Keyword language="en">German MLA</Keyword>
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      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in G&#246;ttingen 2016</SectionHeading>
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    <DatePublished>20161222</DatePublished></DatePublishedList>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>16</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB Jahrestagung in G&#246;ttingen 2016: Medizinbibliotheken heute. Orte im digitalen Wandel</IssueTitle>
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    <ArticleNo>24</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die j&#228;hrliche Tagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) fand 2016 von 26.09. bis 28.09. unter dem Motto &#8222;Medizinbibliotheken heute. Orte im digitalen Wandel&#8220; in G&#246;ttingen statt. Die Tagung wurde von der Bereichsbibliothek Medizin der Nieders&#228;chsischen Staats- und Universit&#228;tsbibliothek G&#246;ttingen (SUB G&#246;ttingen) ausgerichtet. Der Tagungsbericht gibt eine R&#252;ckschau &#252;ber die drei Veranstaltungstage, &#252;ber Programmschwerpunkte, das Rahmenprogramm und den Tagungsort. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The Annual Meeting of the German MLA (AGMB) took place in G&#246;ttingen, Germany from September 26<Superscript>th</Superscript> to 28<Superscript>th</Superscript>, 2016. The meeting was organised and co-hosted by the Departmental Library for Medicine of G&#246;ttingen State and University Library. This year&#8217;s motto was &#8220;Medical libraries today. Spaces in digital transformation&#8221;. In the following, we provide a short summary of the conference programme.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Er&#246;ffnung">
      <MainHeadline>Er&#246;ffnung</MainHeadline><Pgraph>Die Tagung wurde Montagnachmittag feierlich er&#246;ffnet. Unter der Moderation von Iris Reimann, der Vorsitzenden des Vorstands der AGMB, hob die Veranstaltung traditionell mit Gru&#223;worten, in diesem Fall vom Direktor der Nieders&#228;chsischen Staats- und Universit&#228;tsbibliothek G&#246;ttingen (SUB G&#246;ttingen) Wolfram Horstmann, an. Im Anschluss daran folgte ein von Dagmar H&#228;rter gehaltener lokaler Beitrag unter dem Titel <Mark2>&#8222;Die Bereichsbibliothek Medizin der Universit&#228;t G&#246;ttingen. Ein Ort im digitalen Wandel&#8220;</Mark2>. Den Schluss der Er&#246;ffnungs-Session bildete der Festvortrag<Mark2> &#8222;Wie sieht moderne medizinische Lehre aus&#63; Neues aus der Forschung an der UMG&#8220;</Mark2> von Nikolai Schulper.</Pgraph><Pgraph>Dagmar H&#228;rter war dar&#252;ber hinaus ma&#223;geblich daran beteiligt, dass das j&#228;hrliche Treffen zum vollen Erfolg wurde. Die Organisation der Tagung klappte (aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer) einwandfrei, an den drei Tagen fand ein reger Austausch in &#228;u&#223;erst gelungener Atmosph&#228;re statt. Nicht zuletzt trug dazu auch die malerische Universit&#228;tsstadt G&#246;ttingen bei, die sich im herbstlichen Gewand von ihrer besten Seite zeigte.</Pgraph><Pgraph>Im Anschluss an den lokalen Beitrag fanden, den Gepflogenheiten fr&#252;herer Tagungen folgend, die Arbeitskreissitzungen der Krankenhausbibliotheken, Universit&#228;tsbibliotheken sowie Pharmabibliotheken statt. Da die Nachfrage nach dem Arbeitskreis der Pharmabibliotheken in den letzten Jahren faktisch nicht gegeben war, wird dieser Arbeitskreis in Zukunft auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Nach den Arbeitskreisen begann die Mitgliederversammlung der AGMB. Unter reger Beteiligung wurde hier beispielsweise dar&#252;ber diskutiert, wie es mit dem Leuchtturmwettbewerb in Zukunft weiter gehen soll, aber auch das Redesign des AGMB-Logos sorgte f&#252;r zahlreiche Wortmeldungen. Den Abschluss des ersten Tages bildete der lokale Abend in der Bereichsbibliothek Medizin, begleitet von F&#252;hrungen durch die fulminanten R&#228;umlichkeiten der Bibliothek. Die wenigsten Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer k&#246;nnen in ihren Bibliotheken einen Eltern-Kind Bereich mit Spielecke, Wickelraum und Eltern-Kind-Arbeitszimmer anbieten. Ein weiterer, wohl nicht allt&#228;glicher Service ist die Bereitstellung eines Maker-Spaces, bestehend aus 3-D-Drucker, 3-D-Scanner und Poster Plotter. An diesen Ger&#228;ten k&#246;nnen Studierende ihren Ideen freien Lauf lassen &#8211; sei es, um Knochen oder andere studienrelevante Dinge herzustellen, oder sei es, um Figuren aus Star Wars und anderen Welten plastische Gestalt zu verleihen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Schwerpunkt ZB MED">
      <MainHeadline>Schwerpunkt ZB MED</MainHeadline><Pgraph>Eines der bestimmenden Themen, das sich wie ein Leitmotiv immer wieder in den drei Tagen wiederfand, war ZB MED. Der Prozess um die drohende Abwicklung zog sich wie ein roter Faden durch das Jahr 2016. Auch auf der AGMB-Tagung war ZB MED, die einen unverzichtbaren Beitrag in den Bereichen Medizin, Gesundheitswesen, Ern&#228;hrungs-, Umwelt- sowie Agrarwissenschaften leistet, verst&#228;ndlicherweise in aller Munde.</Pgraph><Pgraph>Dies allerdings nicht nur als Gespr&#228;chsthema im Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen, sondern auch weil sich Vortr&#228;ge &#252;ber diverse Produkte, Dienstleistungen und Angebote im Tagungsprogramm wieder fanden. So wurden Beitr&#228;ge zu <Mark2>&#8222;LIVIVO&#8220;</Mark2> und <Mark2>&#8222;Forschungsdaten in der Medizin&#8220;</Mark2> angeboten. Zu diesen beiden Themen fand auch jeweils ein Treffpunkt am Dienstagnachmittag statt.</Pgraph><Pgraph>Weiters war ZB MED durch Ursula Arning und das Thema <Mark2>&#8222;ZB MED &#8211; Open-Access Publikationsspezialist f&#252;r die Lebenswissenschaften&#8220;</Mark2> sowie durch Ulrike Ostrzinski und Elke Roesner mit <Mark2>&#8222;Krisenkommunikation bei ZB MED&#8220;</Mark2> beim diesj&#228;hrigen Posterwettbewerb vertreten.</Pgraph><Pgraph>Der letzte Vortrag der Tagung wurde von Ulrich Korwitz mit dem Titel <Mark2>&#8222;Die ZB MED in rauer See&#8220;</Mark2> gehalten. In diesem wurde die weitere Zukunft der ZB MED thematisiert, die es gl&#252;cklicherweise Weise geben wird. Korwitz wurde wegen seiner Verdienste um das medizinische Bibliothekswesen im Allgemeinen und die AGMB im Speziellen zum AGMB-Ehrenmitglied ernannt.</Pgraph><Pgraph>Nicht zuletzt &#252;berzeugten Ursula Arning, Birte Lindst&#228;dt und Jasmin Schmitz mit dem eingereichten Projekt <Mark2>&#8222;</Mark2><TextGroup><Mark2>PUBLISSO</Mark2></TextGroup><Mark2>, das Open-Access-Publikationsportal von </Mark2><TextGroup><Mark2>ZB MED</Mark2></TextGroup><Mark2>&#8220;</Mark2> die Jury des Leuchtturmwettbewerbes, die diesem Projekt den ersten Preis zusprachen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Honoriges: Posterwettbewerb und Leuchtturmprojekte">
      <MainHeadline>Honoriges: Posterwettbewerb und Leuchtturmprojekte</MainHeadline><Pgraph>Dennoch stellt eine Fokussierung auf die ZB MED eine allzu grobe Verk&#252;rzung dar, die dem umfassenden Programm der Tagung nicht gerecht wird. Fangen wir von hinten an &#8211; und gratulieren den Preistr&#228;gerinnen und Preistr&#228;gern der Postersession und der Leuchtturmprojekte herzlich&#33;</Pgraph><Pgraph>Die ausgestellten Poster pr&#228;sentierten auf komprimierter Fl&#228;che verschiedene in der Vergangenheit durchgef&#252;hrte Projekte. Diese konnten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die ganze Tagung &#252;ber bewertet werden. Diana Mader schaffte es, mit ihrem Poster zum Projekt <Mark2>&#8222;24 h-Bibliothek&#8220;</Mark2> der Medizinbibliothek des  Universit&#228;tsklinikums T&#252;bingen am meisten zu &#252;berzeugen und holte damit den ersten Platz. Petra Burkert von der Bibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Graz belegte mit dem Poster <Mark2>&#8222;Besuch &#38; Buch: Soziale Bibliotheksarbeit in Graz nach dem Modell der B&#252;cherhallen Hamburg&#8220;</Mark2> den zweiten Platz. Den dritten Platz sicherte sich Christian Vogel von der medizinischen Bibliothek der Vinzenzgruppe respektive dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz und dem Projekt <Mark2>&#8222;Newsletter der Krankenhausbibliothek&#8220;</Mark2>.</Pgraph><Pgraph>Nicht unerw&#228;hnt bleiben sollen Sergio Trevisan von der APSS Biblioteca Medica Trento und sein Posterbeitrag <Mark2>&#8222;Die Biblioteca medica Trient und die Initiative: Es gibt ein Kind im Krankenhaus... Schenk ihm ein Buch&#33;&#8220;</Mark2> sowie Evamaria Krause vom Bibliotheks- und Informationssystem der Universit&#228;t Oldenburg mit dem Poster zum Thema <Mark2>&#8222;Dienstleistungen rund um elektronische Laborb&#252;cher (ELNs) &#8212; Ein Vergleich der Herangehensweisen verschiedener Bibliotheks- und Informationseinrichtungen&#8220;</Mark2> und nat&#252;rlich die oben schon beschriebenen Beitr&#228;ge <Mark2>&#8222;Krisenkommunikation bei ZB MED&#8220;</Mark2> von Ulrike Ostrzinski und Elke Roesner sowie <Mark2>&#8222;ZB MED &#8211; Open-Access-Publikationsspezialist f&#252;r die Lebenswissenschaften&#8220;</Mark2> von Ursula Arning. </Pgraph><Pgraph>Dagmar H&#228;rter war nicht nur Gastgeberin und Organisatorin, sie stellte sich zudem mit dem Projekt <Mark2>&#8222;Einrichtung eines Eltern-Kind-Bereiches in der Bereichsbibliothek Medizin&#8220;</Mark2> der Leuchtturmprojekt-Fachjury. Diese war vom Ergebnis begeistert und bedachte es mit einem geteilten zweiten Platz. Die andere H&#228;lfte des zweiten Platzes ging an die Fachbereichsbibliothek B&#252;hlplatz der UB Bern und namentlich an die Preistr&#228;ger Gerhard Bissels, Stefan Grossjean, Franziska Lanz sowie Michelle Schaffer, die mit der gelungenen Durchf&#252;hrung des <Mark2>&#8222;Berner e-Day-Projekts&#8220;</Mark2> zu &#252;berzeugen wussten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Vorgetragenes">
      <MainHeadline>Vorgetragenes</MainHeadline><Pgraph>Die erste Session des Mittwochs (und siebte Session der Tagung) hielt drei spannende Vortr&#228;ge bereit, die von Stefanus Schweizer anmoderiert wurden. Zun&#228;chst berichtete Marta Nadraga, Leiterin der wissenschaftlichen Bibliothek der Lviver nationalen medizinischen Danylo-Halyzky-Universit&#228;t, &#252;ber die <Mark2>&#8222;Aktuelle Situation der medizinischen Bibliotheken in der Ukraine&#8220;</Mark2>. Danach referierten Margo Bargheer und Sabine Witt vom Gastgeber, der SUB G&#246;ttingen zum Thema <Mark2>&#8222;Wer Open Access fordert, tut gut daran, Open Access zu f&#246;rdern&#8220;</Mark2> und boten hier einen kompakten Einblick in die Herangehensweise der SUB. Der dritte Beitrag war ein Erfahrungsbericht &#252;ber den diesj&#228;hrigen <Mark2>&#8222;EAHIL-Kongress in Sevillia&#8220;</Mark2>.  Maurizio Grilli von der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg berichtete &#252;ber die Veranstaltung und machte allen H&#246;rerinnen und H&#246;rern eine Teilnahme am n&#228;chstj&#228;hrigen Kongress schmackhaft.</Pgraph><Pgraph>Rund 24 Stunden zuvor wurde in Session zwei, die von Dagmar H&#228;rter moderiert wurde, von Andreas Bohne-Lang ein Einblick in die immer wichtiger werdende Thematik <Mark2>&#8222;Semantische Daten f&#252;r den Webauftritt einer Bibliothek&#8220;</Mark2> gegeben. Dieser Manifestation des digitalen Wandels folgte der oben schon erw&#228;hnte Vortrag <Mark2>&#8222;LIVIVO: Neue Herausforderungen an das interdisziplin&#228;re Suchportal Lebenswissenschaften&#8220;</Mark2> von Jana P&#246;ssel und Christoph Poley.</Pgraph><Pgraph>Nach einer vormitt&#228;glichen Pause referierten in Session drei, von Katrin Wibker moderiert, Henriette Senst und Katharina Heldt von der Bibliothek des Robert Koch-Instituts in Berlin und Wernigerode zur <Mark2>&#8222;Rolle der Bibliothek im Forschungszyklus&#8220;</Mark2>. Hier wurden vor allem praktische Einblicke geboten, wie sich eine Bibliothek geschickt aus dem Dornr&#246;schenschlaf wecken l&#228;sst und f&#252;r Forscherinnen und Forscher (wieder) attraktiv wird. Auch in dieser Session gab es einen Beitrag der ZB MED, der ebenso weiter oben schon Erw&#228;hnung fand. Jasmin Schmitz stellte <Mark2>&#8222;Forschungsdaten in der Medizin &#8211; Management und Publikation aus bibliothekarischer Sicht&#8220;</Mark2> vor.</Pgraph><Pgraph>In der Mittagspause bestand die M&#246;glichkeit, die Firmenausstellung zu besuchen. Angef&#252;hrt von Hauptsponsor EBSCO Health warteten an nicht weniger als 25 St&#228;nden Vertreterinnen und Vertreter von Firmen, die Produkte anbieten, die die bibliothekarische Arbeit vereinfachen und Bibliotheksnutzerinnen und -benutzern einen Mehrwert bieten  auf Besuch und Interessensaustausch. </Pgraph><Pgraph>Auch dieses Jahr gab es wieder zahlreiche Product Reviews, denen es sich durchaus lohnte beizuwohnen. Diese fanden vornehmlich in den Mittagspausen statt.</Pgraph><Pgraph>Auch gab es vor dem Beginn der Tagung bereits die bew&#228;hrten Fortbildungsworkshops. Zum einen wurde von Elke Zitzke vom Unternehmen L&#252;schow Zitzke aus Krefeld ein praxisnaher Einblick in eine spannende Thematik geboten: <Mark2>&#8222;Verhandeln (nicht nur) f&#252;r Krankenhausbibliothekare&#8220;</Mark2>. Der zweite Workshop behandelte ein Thema, das in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat:<Mark2> &#8222;Bibliometrische Methoden zur Forschungsunterst&#252;tzung&#8220;</Mark2>. Dieser wurde von Michaele Adam von der SLUB Dresden gehalten.</Pgraph><Pgraph>Der Dienstagnachmittag begann mit der vierten Session, die von Stefanus Schweizer und Katrin Wibker geleitet wurde. In ihr fanden sich f&#252;nf Kurzvortr&#228;ge im Format f&#252;nf plus f&#252;nf &#8211; f&#252;nf Minuten Vortrag, f&#252;nf Minuten Diskussion &#8211; wieder. Der erste Vortrag wurde von Christine Ebel vom Prodekanat f&#252;r Lehre und Julia Thor von der &#196;rztlichen Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf gehalten und besch&#228;ftigte sich mit der hauseigenen L&#246;sung <Mark2>&#8222;iMED Textbook &#8211; Eine innovative, webbasierte Lernplattform mit ma&#223;geschneiderter und lizenzierter Curriculumsliteratur&#8220;</Mark2>. Die zweiten zehn Minuten geh&#246;rten Eike Spielberg von der UB Duisburg-Essen. Er stellte das <Mark2>&#8222;Bibliometrieservice der UB DuE&#8220;</Mark2> genauer vor. Die umtriebige Gastgeberin Dagmar H&#228;rter pr&#228;sentierte danach den<Mark2> &#8222;Aufbau eines Makerspace in der Bereichsbibliothek Medizin G&#246;ttingen&#8220;</Mark2> frei nach dem Motto <Mark2>&#8222;Studieren &#8211; aber auch mal was Probieren&#33;&#8220;.</Mark2> Istv&#225;n Tibor Nebel von der Zentralbibliothek Medizin der Universit&#228;t Leipzig brachte der H&#246;rerschaft ein Konzept n&#228;her, das auch direkt mit dem digitalen Wandel zusammenh&#228;ngt: <Mark2>&#8222;Moderne Informationsvermittlung mittels MOOC &#8211; ein Konzept der Zentralbibliothek Medizin&#8220;</Mark2>. Das Ende dieser Session nahm das Thema <Mark2>&#8222;Fit f&#252;r die Facharbeit&#8220;</Mark2>,  pr&#228;sentiert von Simone Petermeise von der Medizinischen Bibliothek der RWTH Aachen ein.</Pgraph><Pgraph>Im Anschluss wartete auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Session f&#252;nf, die aus f&#252;nf Treffpunkten bestand, in denen explizit zum Gedankenaustausch und zur Mitarbeit eingeladen wurde.</Pgraph><Pgraph>Den ersten Treffpunkt gestaltete Jasmin Schmitz von der ZB MED zum Thema <Mark2>&#8222;Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement: Wie kann die Rolle von Bibliotheken aussehen&#63;&#8220;</Mark2></Pgraph><Pgraph>In Treffpunkt zwei ging es verrucht zur Sache. Unter der Moderation von Katrin Wibker f&#252;hrte <Mark2>&#8222;Alternative Beschaffungswege f&#252;r Literatur: SciHub, ResearchGate und Co. Welche Konsequenzen ziehen Bibliotheken daraus&#63;&#8220;</Mark2> zu einer regen Diskussion zwischen den Kolleginnen und Kollegen.</Pgraph><Pgraph>Treffpunkt drei wurde kurz und sachlich mit <Mark2>&#8222;LIVIVO&#8220;</Mark2> betitelt &#8211; Jana P&#246;ssel und Christoph Poley gestalteten ihn gewohnt professionell. </Pgraph><Pgraph>Treffpunkt vier wurde von Frau Jutta Matrisciano von der Universit&#228;tsmedizin Mannheim geleitet &#8211; er behandelte mit <Mark2>&#8222;Coffee Lectures - eine gute Idee auch f&#252;r Medizinbibliotheken&#33;&#8220;</Mark2> einen innovativen Weg f&#252;r Bibliotheken, unkonventionell Publikum zu erreichen, das andernfalls Bibliotheken eventuell fern bleibt. Schlie&#223;lich moderierte Oliver Obst den f&#252;nften Treffpunkt <Mark2>&#8222;Neue Lerntools in der Medizin: Amboss, Via Medici und Co.&#8220;</Mark2>.</Pgraph><Pgraph>Nach einer Pause wurden vier der f&#252;nf Treffpunkte wiederholt, um den Kolleginnen und Kollegen die M&#246;glichkeit zu geben, einem der anderen Themen beizuwohnen. Leider konnte der Vortrag von Oliver Obst aus Termingr&#252;nden nicht wiederholt werden, an seiner statt schlug sich allerdings Alexander Messerschmid vom kbo-Isar-Amper-Klinikum M&#252;nchen-Ost mit dem Thema <Mark2>&#8222;Patient&#47;innen als Kund&#47;innen der Krankenhausbibliothek&#8220;</Mark2> mehr als wacker.</Pgraph><Pgraph>Damit war diesem Veranstaltungstag ein Ende beschieden, aber erfreulicher Weise setzte er sich im geselligen Abend fort. Im wunderbar stimmungsvollen Ambiente eines Restaurants am Rande der G&#246;ttinger Innenstadt kamen bei hervorragendem Essen und gepflegten Getr&#228;nken Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmer sowie Ausstellerinnen und Aussteller rasch ins Gespr&#228;ch. </Pgraph><Pgraph>Wie oben beschrieben erlebten die Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmer eine perfekt organisierte Tagung mit spannenden Programmpunkten. Daf&#252;r an dieser Stelle ein herzliches Dankesch&#246;n an das G&#246;ttinger Ortskomitee.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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