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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000370</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003705</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">PUBLISSO: Das Open-Access-Publikationsportal f&#252;r die Lebenswissenschaften</Title>
      <TitleTranslated language="en">PUBLISSO: an open access publication portal for life sciences</TitleTranslated>
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        <Address>ZB MED &#8211; Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, Gleueler Stra&#223;e 60, 50931 K&#246;ln<Affiliation>ZB MED &#8211; Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>arning&#64;zbmed.de</Email>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <Keyword language="en">ZB MED</Keyword>
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    <DatePublished>20161222</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>16</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB Jahrestagung in G&#246;ttingen 2016: Medizinbibliotheken heute. Orte im digitalen Wandel</IssueTitle>
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    <ArticleNo>15</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Der Beitrag erl&#228;utert die Gr&#252;nde f&#252;r den Aufbau des ZB MED Publikationsportals PUBLISSO und stellt die Ziele, das Konzept und die einzelnen Services vor. Im Mittelpunkt steht dabei, den Open-Access-Gedanken zu verbreiten, dazu zu beraten und entsprechende Publikationsm&#246;glichkeiten f&#252;r alle Publikationsarten von Textpublikationen bis zu Forschungsdaten zur Verf&#252;gung zu stellen.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The article explains the reasons for the development of PUBLISSO the publication portal from ZB MED and shows its targets, the concept and the specific services. The main aspect is to spread the idea of open access, to advice and to provide possibilities for publishing for all kinds of publications from full text to research data.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Hintergrund">
      <MainHeadline>Hintergrund</MainHeadline><Pgraph>Das Publikationsportal PUBLISSO (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.publisso.de&#47;">http:&#47;&#47;www.publisso.de&#47;</Hyperlink>) b&#252;ndelt seit 2015 die Open-Access-Aktivit&#228;ten der Deutschen Zentralbibliothek f&#252;r Medizin (ZB MED) und macht sie nach au&#223;en sichtbar. PUBLISSO geh&#246;rt damit zu dem strategischen Handlungsfeld &#8222;Publizieren und Verbreiten&#8220; von ZB MED. Die anderen beiden Handlungsfelder sind &#8222;Suchen und Finden&#8220; und &#8222;Forschen und Erkennen&#8220;, mit denen PUBLISSO eng vernetzt ist. Verantwortlich f&#252;r PUBLISSO ist der Programmbereich Open-Access-Publizieren und -Beraten, der auf der &#252;ber zehnj&#228;hrigen Publikationserfahrung von German Medical Science (GMS) aufbaut. Damit werden die Services zu Open Access als ein ma&#223;gebliches Bet&#228;tigungsfeld von ZB MED weiter gest&#228;rkt. Dies geschieht aus der &#220;berzeugung heraus, dass Open Access und alle damit verwandten &#8222;Openness&#8220;-Themen wie Open Data, Open Science etc. ein zentrales Bet&#228;tigungsfeld f&#252;r wissenschaftliche Bibliotheken als Partner f&#252;r Forschende sind. ZB MED in der Funktion als Zentralbibliothek sieht sich als Motor f&#252;r Open Access in den Lebenswissenschaften und m&#246;chte gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, mit anderen Bibliotheken sowie mit Akteuren auf politischer Ebene die unterschiedlichen Facetten von &#8222;Openness&#8220; voran bringen und gemeinsam gestalten. Zudem wirken die Themen mittlerweile in viele weitere T&#228;tigkeitsbereiche einer wissenschaftlichen Bibliothek wie beispielsweise Bestandsentwicklung oder Fernleihe hinein und beeinflussen diese nachhaltig, so dass eine umfassende Auseinandersetzung auf unterschiedlichen Ebenen ohnehin zwingend notwendig ist. Insbesondere sorgen steigende Subskriptionsgeb&#252;hren daf&#252;r, dass wissenschaftliche Bibliotheken ihrem Auftrag &#8222;Bereitstellung von wissenschaftlicher Literatur&#8220; nur noch unter st&#228;ndigem Kostendruck nachkommen k&#246;nnen, was die Frage nach Alternativen aufwirft. Auf der anderen Seite l&#228;sst sich eine wachsende Unzufriedenheit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der jetzigen Organisation des Publikationswesens und seinen Kosten konstatieren. Kritisiert wird insbesondere, dass gerade im STM-Bereich das Publikationswesen in den H&#228;nden einiger weniger Verlage liegt, die Preise und Publikationsablauf vorgeben und teilweise Einfluss darauf nehmen, was als publikationsw&#252;rdig erachtet wird. Insgesamt ist somit auf Wissenschaftlerseite der Wunsch nach Ver&#228;nderungen sp&#252;rbar und dass die Organisation der wissenschaftlichen Kommunikation wieder st&#228;rker in die H&#228;nde der Wissenschaft selbst gelegt wird. Wissenschaftliche Bibliotheken bieten sich aufgrund ihrer langj&#228;hrigen Erfahrung im Bereich Literaturbereitstellung als Partner f&#252;r eine entsprechende Transformation an, um derartige Ver&#228;nderungen gemeinsam mit den wissenschaftlichen Communities anzusto&#223;en. Denn wenn Bibliotheken traditionell wissenschaftliche Literatur ausw&#228;hlen, erschlie&#223;en und verf&#252;gbarmachen, warum sollten sie diese nicht auch selbst publizieren&#63;</Pgraph><Pgraph>Gest&#252;tzt wird dieses Engagement durch eine Marktstudie, die 2013 von ZB MED beauftragt wurde. Dabei wurde das Bed&#252;rfnis nach &#8222;Unterst&#252;tzung bei der Publikation von Forschungsergebnissen, Prim&#228;rdaten und E-Learning-Medien&#8220; und bei &#8222;der Finanzierung der Publikation&#8220; identifiziert <TextLink reference="1"></TextLink>. Daneben wurden strategische L&#252;cken im Hinblick auf die Publikationsberatung und Publikation von Forschungsdaten erkannt (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 106). Auch den Bedarf nach einem Aufbau einer Publikationsplattform konnte die Marktstudie konstatieren (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 102ff).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zielsetzung von PUBLISSO">
      <MainHeadline>Zielsetzung von PUBLISSO</MainHeadline><Pgraph>Die Arbeit des Bereichs Open-Access-Publizieren und <TextGroup><PlainText>-Beraten</PlainText></TextGroup> beruht auf den drei S&#228;ulen PUBLIZIEREN &#8211; <TextGroup><PlainText>BERATEN</PlainText></TextGroup> &#8211; VERNETZEN. Neben der Schaffung von konkreten Publikationsm&#246;glichkeiten f&#252;r den goldenen und gr&#252;nen Weg des Open Access werden auch umfangreiche Beratungsleistungen angeboten, um ein Bewusstsein f&#252;r Open Access zu schaffen, Hemmnisse abzubauen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Unterst&#252;tzung bei der Wahl des Publikationsweges zu geben. Als weitere Zielgruppe werden auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Fokus genommen, um diese bei ihrer Arbeit zu unterst&#252;tzen. Im Bereich &#8222;Vernetzen&#8220; geht es darum, einen engen Kontakt zu den lebenswissenschaftlichen Communities zu kn&#252;pfen, um die eigene Produktentwicklung am Bedarf der Wissenschaft auszurichten. Zudem wird &#8211; beispielsweise bei Veranstaltungsformaten wie &#8222;Leibniz im Landtag&#8220; &#8211; der Kontakt zur Politik gesucht, um einerseits die politische Weichenstellung zu begleiten als auch konkrete politische Ma&#223;nahmen (wie z.B. &#196;nderung von Drittmittelf&#246;rderbedingungen) an die wissenschaftlichen Communities heranzutragen. </Pgraph><Pgraph>Bei der Schaffung von Publikationsm&#246;glichkeiten werden konsequent die M&#246;glichkeiten des digitalen Formats ausgesch&#246;pft. Neben der Maschinenlesbarkeit, die die Voraussetzung f&#252;r weitere Anwendungen beispielsweise im Kontext &#8222;Text- und Data-Mining&#8220; bildet, oder Verlinkungsm&#246;glichkeiten im Hypertext geh&#246;rt unter anderem die Einbindung von Anschauungsmaterial in Form von Videos, Bildern oder Audio-Dateien dazu. Dar&#252;ber hinaus gilt es, die Auffindbarkeit und Referenzierbarkeit von digitalen Open-Access-Inhalten &#252;ber die Verwendung von Schnittstellen und persistenten Identifikatoren sicherzustellen und weiter auszubauen. Das digitale Format erm&#246;glicht dar&#252;ber hinaus die Gestaltung der Webangebote mit Responsive Design, die Einbindung von Social Media, die M&#246;glichkeit der 3D-Darstellung sowie die Anbindung an E-Book-Reader. </Pgraph><Pgraph>Es geht ZB MED bei PUBLISSO aber insbesondere darum, nicht l&#228;nger nur die Publikation von wissenschaftlichen Ergebnissen in Textform zu ber&#252;cksichtigen, sondern auch die den Ergebnissen zugrundeliegenden Forschungsdaten. Dieses Thema gewinnt zunehmend an Aktualit&#228;t, insbesondere durch die Forderung von Mittelgebern wie beispielsweise der EU im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 <TextLink reference="2"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Im Folgenden werden die PUBLISSO-Services im Einzelnen vorgestellt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Services im Bereich &#8222;Publizieren&#8220;">
      <MainHeadline>Services im Bereich &#8222;Publizieren&#8220;</MainHeadline><Pgraph>Anhand des aktuellen Status Quo ist schwer einzusch&#228;tzen, welcher Weg des Open Access &#8211; gr&#252;n oder gold (oder gar weitere Alternativen wie &#8222;diamond&#8220; bzw. &#8222;platinum&#8220;) &#8211; sich durchsetzen wird oder inwieweit sie gleichrangig nebeneinander existieren werden. Wenngleich die Beschreitung des goldenen Wegs Vorteile hat, weil eine Publikation in der endg&#252;ltigen Verlagsversion mit der Ver&#246;ffentlichung frei verf&#252;gbar ist, sollte die Diskussion &#252;ber die Vor- und Nachteile und des besten Weges in den jeweiligen wissenschaftlichen Communities gef&#252;hrt werden. ZB MED stellt daher &#252;ber PUBLISSO f&#252;r beide Wege Services zur Verf&#252;gung. </Pgraph><SubHeadline>Open Access Gold: German Medical Science, Living Handbooks und die Publikationsplattform Lebenswissenschaften</SubHeadline><Pgraph>Seit &#252;ber zehn Jahren ist ZB MED mit German Medical Science (GMS) im Bereich Open-Access-Publizieren aktiv und geh&#246;rt &#252;ber die Leibniz-Gemeinschaft mit zu den ersten Unterzeichnern der Berliner Erkl&#228;rung. Das Portal GMS (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;">http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;</Hyperlink>) betreibt ZB MED gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und dem Deutschen Institut f&#252;r Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Die GMS-Redaktion ist bei ZB MED angesiedelt: Unter anderem ber&#228;t sie die herausgebenden Fachgesellschaften und bereitet die zuvor im Peer-Review-Verfahren begutachteten Fachartikel f&#252;r die Ver&#246;ffentl<TextGroup><PlainText>ic</PlainText></TextGroup>hung vor. &#220;ber das Publikationssystem vom DIMDI werden die Artikel und Beitr&#228;ge anschlie&#223;end ver&#246;ffentlicht. Das Angebot von GMS konzentriert sich in erster Linie auf den medizinischen Bereich. Derzeit werden <TextGroup><PlainText>16 Z</PlainText></TextGroup>eitschriften sowie j&#228;hrlich &#252;ber 5.500 Kongressbeitr&#228;ge ver&#246;ffentlicht. Dabei sind sieben Zeitschriften in PubMed indexiert, so dass deren Beitr&#228;ge weltweit rezipiert werden. Damit leistet GMS einerseits einen Beitrag, deutsche medizinische Forschung in der internationalen Wissenschaft bekannt zu machen und zu verankern, andererseits sind in den Zeitschriften von GMS auch zahlreiche internationale Beitr&#228;ge publiziert, die somit der deutschen Wissenschaftsgemeinschaft zur Verf&#252;gung stehen. </Pgraph><Pgraph>Das GMS-Portfolio wurde 2014 um das Format &#8222;Living Handbooks&#8220; erweitert. Das auf wissenschaftliche Handb&#252;cher konzentrierte Open-Access-Projekt wurde gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) 2013 konzipiert. Es basiert auf einer Idee von Dr. Richarda B&#246;ttcher, einer Handchirurgin, die sich an ZB MED gewendet hat, mit der Bitte, eine Alternative zu den Angeboten der Verlage zu schaffen, bei der die Autoren die Rechte an ihren Publikationen behalten. Ende 2014 ist mit &#8222;<TextGroup><PlainText>Living</PlainText></TextGroup> Textbook of Handsurgery&#8220; der Prototyp eines Living Handbooks online gegangen. Das Format &#8222;Living Handbooks&#8220; erlaubt es, Forschungsergebnisse kapitelweise und zeitnah zu publizieren und regelm&#228;&#223;ig zu aktualisieren, ohne von einem langwierigen Print-P<TextGroup><PlainText>ub</PlainText></TextGroup>likationsprozess und dem vollst&#228;ndigen Vorliegen aller Kapitel abh&#228;ngig zu sein. Dadurch sind die B&#252;cher weniger statisch, sondern &#8222;leben&#8220;. Ihre Attraktivit&#228;t erhalten sie zus&#228;tzlich durch die M&#246;glichkeit der Einbindung von multimedialen Inhalten oder Forschungsdaten etc. Die Zitierf&#228;higkeit der einzelnen Kapitel wird durch die Vergabe von DOIs als persistente Identifikatoren sichergestellt. &#8222;Living Handbooks&#8220; hat das Open Source Content Management System DRUPAL als technische Basis, w&#228;hrend das GMS Publikationssystem auf einer propriet&#228;ren Software (<TextGroup><PlainText>Eigen</PlainText></TextGroup>entwicklung) basiert. Um langfristig nicht auf zwei unterschiedlichen Systemen entwickeln und operieren zu m&#252;ssen, wurde der Entschluss gefasst, eine Publikationsplattform aufzusetzen, die einerseits s&#228;mtliche Formate bedienen kann und die andererseits die Publikationsgewohnheiten der unterschiedlichen lebenswissenschaftlichen Communities ber&#252;cksichtigt bzw. dahingehend anpassbar ist. Zudem schlie&#223;t das Selbstverst&#228;ndnis von ZB MED &#8211; Motor f&#252;r Open Access in den Lebenswissenschaften zu sein &#8211; eine Pr&#228;ferenz f&#252;r nicht-propriet&#228;re Systeme mit ein. Mit dem Open Source System DRUPAL ist diese Voraussetzung erf&#252;llt und es steht eine Entwickler-Community zur Verf&#252;gung, die das System in Zukunft mit weiterentwickeln kann. Im weiteren Verlauf wird DRUPAL &#8211; mit finanzieller Unterst&#252;tzung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) &#8211; auf den Publikationsworkflow von Buchbeitr&#228;gen weiter angepasst. Gleichzeitig wird dabei das Living Handbook of Perishable Food Supply Chains in Zusammenarbeit mit der Cold Chain Management Group der Universit&#228;t Bonn realisiert. Zwei weitere Buchprojekte mit der &#8222;European Association of Urology&#8220; (EAU) und den Fachgesellschaften der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie sind ebenfalls in Vorbereitung. Basierend auf den im DFG-Projekt gemachten Erfahrungen erfolgt dann auch die Anpassung der Publikationsplattform f&#252;r die &#252;brigen Formate wie Zeitschriften, Kongresse, Leitlinien, Berichte etc. </Pgraph><Pgraph>Mit der Entwicklung von ZB MED als Deutsche Zentralb<TextGroup><PlainText>ib</PlainText></TextGroup>liothek f&#252;r Medizin hin zu einem Informationszentrum Lebenswissenschaften hat sich auch der Bedarf einer Ausweitung des F&#228;cherspektrums ergeben, der sowohl mit den Living Handbooks als auch dem Fachrepositorium Lebenswissenschaften bereits umgesetzt wird.</Pgraph><SubHeadline>Open Access Gr&#252;n: Fachrepositorium Lebenswissenschaften</SubHeadline><Pgraph>Dem Archivierungsauftrag von ZB MED entsprechend, wird die graue Literatur auch in digitalisierter Form in den Bestand von ZB MED aufgenommen, indem eine Einspeisung in das daf&#252;r aufgebaute elektronische Regal erfolgt. Das vormals unter dem Name ElliNET bekannte Repositorium ist gemeinsam mit dem technischen Kooperationspartner Hochschulbibliothekszentrum Nordrhein-Westfalen (hbz) zum &#8222;Fachrepositorium Lebenswissenschaften&#8220; ausgebaut und auf eine neue technische Grundlage (<TextGroup><PlainText>Fedora</PlainText></TextGroup>; in der Ansicht: DRUPAL) gestellt worden. Neu entwickelte Erfassungsmasken erlauben es unter anderem, weitere Publikationsformate und -arten, insbesondere auch unselbstst&#228;ndige Literatur aufzunehmen und zweitzuver&#246;ffentlichen. Auch Video-, Bild- und Audiodateien k&#246;nnen ver&#246;ffentlicht und &#252;ber einen integrierten Viewer direkt abgespielt oder dargestellt werden. Zus&#228;tzlich zum bisherigen Angebot erlauben institutionelle Sichten auch kleineren Einrichtungen wie Verb&#228;nden ohne eigenes Repositorium etc., ihre Publikationen auf einer eigenen Seite darzustellen. Das Fachrepositorium Lebenswissenschaften fungiert in diesem Fall als quasi-institutionelles Repositorium. Die neue technische Grundlage erlaubt es zudem, Forschungsdaten (singul&#228;r sowie in Verbindung mit einer Publikation) aufzunehmen (s. auch Abschnitt &#8222;Forschungsdaten&#8220;). Des weiteren fungiert das System als Hochschulschriftenserver der Medizinischen Abteilung der Universit&#228;t zu K&#246;ln, auf dem die medizinischen Dissertationen archiviert werden. Sofern noch nicht vorhanden, erhalten alle aufgenommenen Publikationen einen persistenten Identifikator (Digital Object Identifier). Zur Verbesserung der Sichtbarkeit der Publikationen, werden alle Inhalte des Fachrepositoriums Lebenswissenschaften in das ZB MED Discovery-System LIVIVO &#252;bernommen. Eine OAI-Schnittstelle erlaubt dar&#252;ber hinaus das Harvesten durch andere Systeme wie beispielsweise Bielefeld Academic Search Engine (BASE).</Pgraph><Pgraph>In das Fachrepositorium werden ab Januar 2017 auch die Publikationen der lebenswissenschaftlichen Institute der Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen und an <TextGroup><PlainText>LeibnizOpen</PlainText></TextGroup> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.leibnizopen.de">http:&#47;&#47;www.leibnizopen.de</Hyperlink>) transferiert. LeibnizOpen macht die frei verf&#252;gbaren Ver&#246;ffentlichungen von Forscherinnen und Forschern der Leibniz-Institute unter einer Oberfl&#228;che zug&#228;nglich. </Pgraph><SubHeadline>Publikation von Forschungsdaten </SubHeadline><Pgraph>Das Thema &#8222;Publikation von Forschungsdaten&#8220; ist im Sinne einer freien und transparenten Wissenschaft von gro&#223;er Wichtigkeit. Nach Jahren der Willensbekundung, aber sehr z&#246;gerlichen Publikationshaltung von Seiten der Forschenden r&#252;ckt das Thema insbesondere durch den  Druck der Mittelgeber weiter ins Zentrum der Aufmerksamkeit. ZB MED ist einer der Infrastrukturanbieter, die sich daf&#252;r einsetzen, dass Forschungsdaten frei im Internet ver&#246;ffentlicht werden, sofern nicht Datenschutz relevante Aspekte oder &#246;konomische Gr&#252;nde (z.B. Patentierung) dagegen sprechen. Bis zur fl&#228;chendeckenden Publikation von Forschungsdaten, so zeigt die Praxis, ist es noch ein weiter Weg. So ist zun&#228;chst Arbeit und Zeit in die Bewusstseinsbildung bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu investieren, dass das Teilen von Forschungsdaten unabh&#228;ngig von der blo&#223;en Erf&#252;llung von Vorgaben der Mittelgeber weitere Vorteile bietet. Dazu geh&#246;ren u.a. die Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen, die Vermeidung der Durchf&#252;hrung gleicher Versuchsreihen, die &#8222;Belohnung&#8220; durch Zitierungen von Datens&#228;tzen etc. Zudem m&#252;ssen erst die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Daten nachvollziehbar aufbereitet werden, damit ein Teilen der Daten &#252;berhaupt sinnvoll ist. So gibt es bereits einige Standards f&#252;r die Erhebung und Erstellung von &#8222;scientific usefiles&#8220;, diese sind jedoch oft spezifisch auf eine bestimmte wissenschaftliche Community ausgerichtet. F&#252;r andere Fachbereiche m&#252;ssen sich die jeweiligen Communities einigen. ZB MED steht hierbei mit Beratungsdienstleistungen zur Verf&#252;gung und entwickelt im engen Austausch mit Vertretern der F&#228;cher entsprechende Standards. Des Weiteren stellt ZB MED die technischen Systeme bereit, die die Speicherung und Verf&#252;gbarmachung von Daten erm&#246;glichen. Autorinnen und Autoren, die &#252;ber GMS ver&#246;ffentlichen, k&#246;nnen die ihren Artikeln zugrunde liegenden Forschungsdaten bereits kostenfrei publizieren. ZB MED kooperiert zu diesem Zweck mit dem Forschungsdatenrepositorium Dryad (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;datadryad.org&#47;">http:&#47;&#47;datadryad.org&#47;</Hyperlink>) und &#252;bernimmt f&#252;r die Forschenden die Publikationskosten. Durch die wechselseitige Zitierung von Artikel und Forschungsdaten wird die Sichtbarkeit f&#252;r beide Publikationen gesteigert. Was den Aufbau von eigenen technischen Speicherungsm&#246;glichkeiten angeht, so ist ZB MED der &#220;berzeugung, dass institutionelle und generische L&#246;sungen zwar eine wichtige Funktion im Forschungsdatenmanagement einnehmen k&#246;nnen, indem sie die initiale M&#246;glichkeit darstellen, Forschungsdaten systematisch und gesichert zu speichern. Langfristig sollte die Publikation aber in einem spezifischen Fachrepositorium erfolgen, welches an die Notwendigkeiten (z.B. Speicherkapazit&#228;t, Metad<TextGroup><PlainText>at</PlainText></TextGroup>enschema zur Beschreibung der Daten etc.) der jeweiligen Disziplin angepasst ist. ZB MED hat im Rahmen von PUBLISSO daf&#252;r erste Schritte unternommen, das Fachrepositorium Lebenswissenschaften f&#252;r die Aufnahme von Forschungsdaten vorbereitet und erste Datens&#228;tze aufgenommen. Zu den Vorbereitungsarbeiten z&#228;hlt unter anderem die Entwicklung eines Metadatenschemas f&#252;r lebenswissenschaftliche Forschungsdaten. Auf den daraus resultierenden Erfahrungen aufbauend, wird &#8211; im engen Austausch mit den lebenswissenschaftlichen Fachcommunities &#8211; die Infrastruktur weiterentwickelt. </Pgraph><SubHeadline>Infrastruktur f&#252;r die Publikation von Forschungsdaten: Digital Object Identifier &#8211; DOI-Service </SubHeadline><Pgraph>ZB MED ist Mitglied im DataCite-Konsortium und agiert als DOI-Vergabestelle f&#252;r akademische Online-Angebote aus den Lebenswissenschaften. DOIs werden schwerpunktm&#228;&#223;ig f&#252;r Forschungsdaten, aber auch f&#252;r Volltexte vergeben. Derzeit hat ZB MED mit rund 40 Einrichtungen eine vertragliche Beziehung, die die betreffenden Einrichtungen in die Lage versetzt, DOIs f&#252;r die eigenen Publikationen zu vergeben. Neben den externen Vertragspartnern nutzt ZB MED die DOI-Registrierung auch f&#252;r die eigenen Services. So werden beispielsweise die k&#252;nftig im Fachrepositorium Lebenswissenschaften publizierten Forschungsdaten mit einem DOI versehen. Die im Zuge dessen gespeicherten Metadaten erm&#246;glichen sowohl eine Identifizierung als Forschungsdatensatz als auch eine fachliche Zuordnung zu einer lebenswissenschaftlichen Fachdisziplin.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Services im Bereich Beratung">
      <MainHeadline>Services im Bereich Beratung</MainHeadline><Pgraph>Flankierend zu den Publikationsangeboten steht ein Beratungsservice zur Verf&#252;gung. Hierbei geht es in erster Linie darum, H&#252;rden gegen&#252;ber Open Access abzubauen und M&#246;glichkeiten bei den Publikationswegen und Finanzierungsoptionen aufzuzeigen, aber auch &#252;ber rechtliche Gegebenheiten und Lizenzierungsoptionen zu informieren. Eine produktspezifische Beratung wurde bei ZB MED auch in der Vergangenheit schon durchgef&#252;hrt, aufgrund der Ergebnisse der Marktstudie wurde diese weiter ausgebaut und thematisch und zielgruppenspezifisch erweitert. Der Beratungsservice wendet sich einerseits an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Lebenswissenschaften, aber auch an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Bibliotheken, an Graduiertenschulen sowie an lebenswissenschaftliche Fachbereiche von Hochschulen und Forschungsinstituten. ZB MED bietet sich &#252;ber PUBLISSO als ein &#8222;Kompetenzzentrum&#8220; an, das von den skizzierten Zielgruppen Fragen &#8211; u.a. nach dem Train-the-Trainer-Prinzip &#8211; beantwortet. Das thematische Spektrum des Beratungsservices umfasst:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die Open-Access-Publikation von wissenschaftlichen Ergebnissen in Textform sowie von Forschungsdaten sowie alle damit verbundenen Themen, wie Finanzierung, Lizenzierung, rechtliche Fragen etc.,</ListItem><ListItem level="1">Open Access und wissenschaftliche Reputationsbildung und damit Themen, die den Ablauf des Publikationsverfahrens (wie z.B. Peer Review) und die Reputation betreffen; hierzu geh&#246;rt auch die Impact-Messung (&#252;ber Bibliometrie), denn Open Access beeinflusst schlussendlich das wissenschaftliche Publikationswesen in G&#228;nze,</ListItem><ListItem level="1">Gr&#252;ndung von Open-Access-Zeitschriften sowie Transformation von Zeitschriften hin zu Open Access.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Beratung wurden unterschiedliche Formate entwickelt. Auf <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.publisso.de&#47;open-access-beraten&#47;faqs&#47;">http:&#47;&#47;www.publisso.de&#47;open-access-beraten&#47;faqs&#47;</Hyperlink> beantworten FAQs die wichtigsten Fragen rund ums Open-Access-Publizieren in den Lebenswissenschaften. Dar&#252;ber hinaus wird auch per E-Mail oder im pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch beraten. Au&#223;erdem veranstaltet ZB MED Workshops f&#252;r Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie f&#252;r Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den lebenswissenschaftlichen Fachcommunities. Hierzu z&#228;hlen unter anderem auch sogenannte Vernetzungsworkshops, die zum Ziel haben, mit Open Access befasste Personen auf Arbeitsebene zusammenzubringen und deren Austausch zu f&#246;rdern. Um Nutzer auf unterschiedlichen Ebenen zu erreichen, wird auch mit neuen Formaten experimentiert. Hierzu z&#228;hlen unter anderem Video-Tutorials, die &#252;ber die ZB MED Services im Bereich &#8222;Publikation von Forschungsdaten&#8220; informieren. Neben der produktspezifischen Beratung sollen Video-Tutorials k&#252;nftig auch in der Publikationsberatung zum Einsatz kommen. Dar&#252;ber hinaus wird auch verst&#228;rkt auf Social Media Instrumente gesetzt (z.B. Facebook &#8211; <Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.facebook.com&#47;zbmed.bibliothek">https:&#47;&#47;www.facebook.com&#47;zbmed.bibliothek</Hyperlink> oder Twitter &#8211; <Hyperlink href="https:&#47;&#47;twitter.com&#47;zb&#95;med">https:&#47;&#47;twitter.com&#47;zb&#95;med</Hyperlink>), um auf eigene Angebote hinzuweisen, aber auch, um Beratungsinhalte zu transportieren. So werden regelm&#228;&#223;ig Beitr&#228;ge zu Open Access relevanten Themen im ZB MED Blog ver&#246;ffentlicht (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;zbmedblog.de&#47;&#63;cat&#61;1">http:&#47;&#47;zbmedblog.de&#47;&#63;cat&#61;1</Hyperlink>). Vortr&#228;ge auf thematisch relevanten Konferenzen runden das Angebot ab.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Open Access im Zusammenspiel mit ZB MED">
      <MainHeadline>Open Access im Zusammenspiel mit ZB MED</MainHeadline><Pgraph>Das Thema &#8222;Open Access&#8220; beeinflusst mit all seinen Facetten auch viele andere T&#228;tigkeitsbereiche von ZB MED. Hierzu z&#228;hlt unter anderem der Bereich &#8222;Digitale Sammlungen&#8220; der Abteilung Retrodigitalisierung, die Bestandsentwicklung, die verst&#228;rkt auch relevante lebenswissenschaftliche Open-Access-Quellen auswertet und &#252;ber den Discovery-Service LIVIVO recherchierbar macht, sowie die Lizenz-Abteilung, die bei der Verhandlung von Lizenzen auch m&#246;gliche Open-Access-Komponenten im Blick beh&#228;lt. Mit allen diesen Abteilungen steht PUBLISSO in engem Austausch und ist beratend (z.B. bei der Ausgestaltung von Ver&#246;ffentlichungsvertr&#228;gen) t&#228;tig. Dar&#252;ber hinaus wird mit den Querschnittsbereichen IT und Marketing und der Abteilung Informationskompetenz zusammengearbeitet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausblick">
      <MainHeadline>Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Im Bereich Publizieren wird sich PUBLISSO kurz- bis mittelfristig weiterhin um den Auf- und Ausbau der Publikationsplattform &#8222;gold&#8220; konzentrieren. Unter anderem werden die bereits angesto&#223;enen Living Handbooks-Projekte weiterentwickelt und die Plattform f&#252;r Zeitschriften aus den Lebenswissenschaften eingerichtet. Um dem aktuellen State-of-the-Art zu entsprechen, wird PUBLISSO sich au&#223;erdem verst&#228;rkt den Themen &#8222;Altmetrics&#8220; und &#8222;Autorenidentifikationssysteme&#8220; widmen und entsprechende Funktionalit&#228;ten in die Plattform implementieren. Mit Beendigung des DFG-Projekts zu Living Handbooks wird zudem der Quellcode des Publikationssystems frei verf&#252;gbar gestellt, so dass die bereits existierende Entwicklercommunity f&#252;r DRUPAL das Projekt aufgreifen und k&#252;nftig Erweiterungen programmieren kann. </Pgraph><Pgraph>Im Bereich Forschungsdaten gilt es, erste Erfahrungen mit Datenpublikationen im Fachrepositorium Lebenswissenschaften zu sammeln. Au&#223;erdem soll im engen Austausch mit den lebenswissenschaftlichen Fachcommunities (im ersten Schritt vornehmlich mit der agrarwissenschaftlichen Community) der Dienst ausgebaut und fachspezifisch angepasst werden.</Pgraph><Pgraph>Im Bereich Beraten wird 2017 eine Webinar-Reihe starten, um k&#252;nftig verst&#228;rkt virtuelle Kommunikationswege zu nutzen. Die Webinare sollen nutzeraktivierende Elemente wie Chatfunktionalit&#228;t, Umfrage etc. enthalten, um die Online-Veranstaltungen interaktiver zu gestalten. Die Webinare werden aufgezeichnet und als dauerhafte Ressource zur Verf&#252;gung gestellt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen sind bei ZB MED Produktverantwortliche f&#252;r die PUBLISSO-Services. Dar&#252;ber hinaus bestehen keine weiteren Interessenkonflikte.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Heinold EF</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>Markt- und Zielgruppenstudie. Gap-Analyse und Empfehlungen f&#252;r die ZB MED &#8211; Endbericht</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Heinold EF. Markt- und Zielgruppenstudie. Gap-Analyse und Empfehlungen f&#252;r die ZB MED &#8211; Endbericht. K&#246;ln: ZB MED; 2014. DOI: 10.4126&#47;zbmed2014001</RefTotal>
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        <RefBookTitle>H2020 Programme: Guidelines on FAIR Data Management in Horizon 2020</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Europ&#228;ische Kommission. H2020 Programme: Guidelines on FAIR Data Management in Horizon 2020. 2016. Verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;ec.europa.eu&#47;research&#47;participants&#47;data&#47;ref&#47;h2020&#47;grants&#95;manual&#47;hi&#47;oa&#95;pilot&#47;h2020-hi-oa-data-mgt&#95;en.pdf</RefTotal>
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