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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000364</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003649</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Bedeutung von ZB MED f&#252;r die AGMB</Title>
      <TitleTranslated language="en">The importance of ZB MED for the German MLA (AGMB)</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Reimann</LastnameHeading>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek RWTH Aachen University, Medizinische Bibliothek, Pauwelsstra&#223;e 30, 52074 Aachen, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek RWTH Aachen University, Medizinische Bibliothek, Aachen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>reimann&#64;ub.rwth-aachen.de</Email>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">German MLA (AGMB)</Keyword>
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      <Keyword language="en">recommendation of the senate of the Leibniz Association</Keyword>
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      <SectionHeading language="de">Zukunft von ZB MED</SectionHeading>
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    <DatePublished>20160923</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>16</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Zukunft von ZB MED</IssueTitle>
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    <ArticleNo>09</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die AGMB e.V. kooperiert seit Jahren mit der Deutschen Zentralbibliothek f&#252;r Medizin, ZB MED &#8211; Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften. Ihre Mitglieder profitieren von deren umfangreichen Bestand und dem auf ihre Bed&#252;rfnisse und der ihrer Kunden ausgerichteten Dienstleistungsangebot. Die Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft im M&#228;rz 2016 wurde mit Best&#252;rzung zur Kenntnis genommen. Der Vorstand der AGMB f&#252;hrte daraufhin eine Umfrage unter ihren Mitgliedern durch mit dem Ziel, diejenigen Besonderheiten von ZB MED zusammenzutragen, die f&#252;r die AGMB von besonderer Wichtigkeit sind. In diesem Beitrag werden die Alleinstellungsmerkmale von ZB MED und ihre Bedeutung f&#252;r die AGMB skizziert.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The German MLA (AGMB) cooperates with the German National Library of Medicine, ZB MED &#8211; Leibniz Information Centre for Life Sciences for a very long time. Its members benefit from the portfolio and the services of ZB MED. The recommendation of the senate of the Leibniz Association in March 2016 led to a survey organized by the executive board of the German MLA (AGMB). Here you can read the most important aspects of ZB MED for the members of German MLA (AGMB).</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Bedeutung von ZB MED f&#252;r die AGMB">
      <MainHeadline>Die Bedeutung von ZB MED f&#252;r die AGMB</MainHeadline><Pgraph>In der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Krankenhaus-, &#196;rzte- und Pharmabibliotheken, aus Medizinischen Bibliotheken an Universit&#228;ten, aus medizinischen Informations- und Dokumentationsstellen und aus weiteren medizinischen Bibliotheken der deutschsprachigen L&#228;nder und dar&#252;ber hinaus mit den Zielen zusammengeschlossen, das medizinische Bibliotheks- und Informationswesen zu f&#246;rdern, die Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Bibliotheken auf nationaler und internationaler Ebene zu unterst&#252;tzen und Gemeinschaftsprojekte zu f&#246;rdern. </Pgraph><Pgraph>Von Anbeginn an war die Deutsche Zentralbibliothek f&#252;r Medizin, heute ZB MED &#8211; Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, ein wichtiger Ansprech- und Kooperationspartner der AGMB. Auf den j&#228;hrlich stattfinde<TextGroup><PlainText>nd</PlainText></TextGroup>en Tagungen ist ZB MED seit vielen Jahren mit einem eigenen Stand vertreten und berichtet &#252;ber neue Projekte, vor allem auch &#252;ber die im Zuge der letzten Evaluation angesto&#223;enen Ver&#228;nderungen. Viele der f&#252;r die Kundinnen und Kunden der AGMB-Mitglieder wichtigen Aspekte konnten so einflie&#223;en und bestimmten ma&#223;geblich die Ausgestaltung neuer Dienstleistungen von ZB MED mit. Ein Wegfall dieser Serviceangebote w&#252;rde die Medizinbibliotheken nachhaltig in ihrer Arbeit behindern. Viele der eigenen Angebote bauen auf diesen auf.</Pgraph><Pgraph>Die am 17. M&#228;rz 2016 ver&#246;ffentlichte Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft zur Beendigung der Bund-L&#228;nder-F&#246;rderung von ZB MED f&#252;hrte zu einer gro&#223;en Verunsicherung unter den Mitgliedern der AGMB. Aus den Reihen der AGMB entstand der Wunsch, diese Empfehlung nicht einfach kommentarlos hinzunehmen, sondern mit einer eigenen Stellungnahme darauf zu reagieren. Daraufhin startete der Vorstand der AGMB eine Umfrage. Folgende Fragen wurden gestellt:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Welche ZB MED-Services habe ich f&#252;r meine Kunden&#47; meine Organisation in der Vergangenheit regelm&#228;&#223;ig in Anspruch genommen&#63;</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Welche (alten und neuen) ZB MED-Services werde&#47; w&#252;rde ich f&#252;r meine Kunden&#47; meine Organisation in Zukunft regelm&#228;&#223;ig in Anspruch nehmen&#63;</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Welche ZB MED-Services w&#252;rden mir&#47; meinen Kunden&#47; meiner Organisation fehlen, wenn sie nicht mehr angeboten werden k&#246;nnen&#63;</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">ZB MED mit dem gesamten bereits vorhandenen und in Planung befindlichen Portfolio ist wichtig f&#252;r das medizinische Bibliothekswesen und dessen Umgebungs- und Kundenstrukturen in Deutschland&#47; in Europa, weil ...</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Der Verlust des ZB MED-Portfolios w&#252;rde f&#252;r das medizinische Bibliothekswesen und dessen Umgebungs- und Kundenstrukturen in Deutschland&#47; in Europa bedeuten, dass ...</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Die Resonanz war gro&#223;. Vor allem beteiligten sich Mitglieder aus Medizinbibliotheken an Hochschulen, aber auch aus Krankenhaus- und sonstigen medizinischen Bibliotheken. Die Auswertung der Beitr&#228;ge ergab ein recht stimmiges Bild. Aus nachfolgend genannten Gr&#252;nden halten die Mitglieder der AGMB eine Fortf&#252;hrung von <TextGroup><PlainText>ZB MED</PlainText></TextGroup> als &#252;bergeordnete Einrichtung f&#252;r unerl&#228;sslich.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1."><Mark1>Breite Literaturversorgung, umfassende Archivbest&#228;nde, Dokumentlieferung, elektronische Ressourcen</Mark1> (Zeitschriften und B&#252;cher)<LineBreak></LineBreak>Viele Medizinbibliotheken k&#246;nnen aus Platzgr&#252;nden und aufgrund der beschr&#228;nkten Budgets immer weniger Print- und elektronische Medien erwerben. Insbesondere bei den Zeitschriften steht den einzelnen Einrichtungen aufgrund der starken Preisentwicklung nur noch ein Bruchteil der ben&#246;tigten Titel zur Verf&#252;gung. Ein verl&#228;sslicher Partner war hier aufgrund ihres umfangreichen Bestandes immer ZB MED. Als gr&#246;&#223;ter Lieferant im europ&#228;ischen Raum kommt ihr eine tragende Rolle f&#252;r das gesamte medizinische Bibliothekswesen zu. Dank der schnellen Bereitstellung ben&#246;tigter Artikel und Medien &#252;ber die Fernleihe und &#252;ber Dokumentlieferdienste wie subito konnte die Minderausstattung an den einzelnen Einrichtungen bisher gut kompensiert werden. <LineBreak></LineBreak>Die Aussonderung ihrer Printbest&#228;nde in erster Linie aus Platzgr&#252;nden ist f&#252;r viele Bibliotheken ein aktuelles Thema. Hilfreich f&#252;r die Entscheidung, welche Zeitschriften und welche Jahrg&#228;nge ausgesondert werden k&#246;nnen, ist ein Abgleich mit den Best&#228;nden von ZB MED. Einige Bibliotheken kommen jedoch nicht umhin, weitere Titel absetzen zu m&#252;ssen. Im Januar 2013 erarbeitete die AGMB Archivierungsregeln, die sicherstellen sollten, dass dennoch mindestens 2 Archivexemplare an gedruckten Zeitschriften dauerhaft &#252;ber die Lieferdienste in Deutschland zur Verf&#252;gung stehen. ZB MED und die Bayerische Staatsbibliothek erkl&#228;rten sich bereit, bei Aussonderungen in letzter Instanz fehlende Titel in ihren Bestand aufzunehmen. Diese Archivierungsregeln wurden inzwischen von 26 medizinischen Bibliotheken unterschrieben. Einige Bibliotheken machten von diesem Angebot bereits Gebrauch und verlie&#223;en sich auf die st&#228;ndige Verf&#252;gbarkeit der von ihnen ausgesonderten Best&#228;nde &#252;ber ZB MED.<LineBreak></LineBreak>E-Books werden f&#252;r die Nutzer medizinischer Bibliotheken zunehmend bedeutsam. Bedingt durch die unterschiedlichen Lizenzierungsmodelle und vor allem durch die wenig transparenten Kosten ist es jedoch nur den gro&#223;en Bibliotheken m&#246;glich, eine gr&#246;&#223;ere Auswahl an E-Books zu lizenzieren. Daher begr&#252;&#223;en viele Bibliotheken die Anstrengungen von ZB MED, <TextGroup><PlainText>E-Books</PlainText></TextGroup> auch deutschlandweit, ortsunabh&#228;ngig zur Verf&#252;gung zu stellen.<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Medizinbibliothekarische Kompetenz bei <Mark1>Lizenzverhandlungen</Mark1> mit internationalen Verlagen und gegen&#252;ber der DFG (<Mark1>National- und Allianzlizenzen</Mark1>)<LineBreak></LineBreak>Die Preispolitik der einzelnen Verlage ist un&#252;berschaubar. Preise f&#252;r einzelne Angebote und Pakete werden zwischen den Verlagen und den Lizenznehmern ausgehandelt, eine Transparenz ist gr&#246;&#223;tenteils nicht gegeben. Erschwerend kommt hinzu, dass die Zeitschriften immer teurer werden, die Nachfrage f&#252;r Forschung und Lehre aber immer noch hoch ist, Open-Access-Zeitschriften noch l&#228;ngst nicht den Bedarf decken k&#246;nnen. Einzelne Bibliotheken sind mehr oder weniger der Willk&#252;r der Verlage ausgeliefert. ZB MED dagegen vertritt wesentlich gr&#246;&#223;ere Kundenkreise und hat daher einen ganz anderen Stellenwert in den Lizenzverhandlungen mit den Verlagen. Au&#223;erdem verf&#252;gt sie als Verhandlungsf&#252;hrer f&#252;r elektronische Inhalte bei den National- und Allianzlizenzen nicht nur in den Fachbereichen Medizin, Gesundheitswesen und Ern&#228;hrung &#252;ber einen gro&#223;en Erfahrungsschatz. Auch konnten Juristinnen und Juristen f&#252;r diese Aufgabe eingestellt werden. Gro&#223;e Hoffnungen setzen die Medizinbibliotheken daher auf ZB MED, dass sie zu vertretbaren Kosten Preise aushandeln kann f&#252;r Produkte, von denen &#8211; zumindest in Deutschland &#8211; die Medizinbibliotheken profitieren k&#246;nnen. <LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Inhaltliche <Mark1>Erschlie&#223;ung deutschsprachiger Zeitschri</Mark1><TextGroup><Mark1>ft</Mark1></TextGroup><Mark1>en</Mark1> und umfassender <Mark1>Zugang zu medizinischer Literatur</Mark1> (CC MED, LIVIVO, medizinische Datenba<TextGroup><PlainText>nk</PlainText></TextGroup>en)<LineBreak></LineBreak>Ein von vielen Mitgliedern der AGMB genutzter Service ist CC MED. Dort werden deutschsprachige bzw. in Deutschland verlegte Zeitschriften aus medizinischen und gesundheitsrelevanten Themenbereichen ausgewertet, die Artikel selbst sind im Suchportal LIVIVO nachgewiesen. <LineBreak></LineBreak>Der zweisprachige Nachweis in LIVIVO erleichtert vor allem Krankenhausbibliotheken und deren Nutzergruppen, aber auch zahlreichen niedergelassenen &#196;rztinnen und &#196;rzten sowie Studierenden und Privatpersonen den Zugang zu medizinischer Fachliteratur. Parallel k&#246;nnen unterschiedliche Datenbanken durchsucht werden. Ein weiterer Pluspunkt ist die Erweiterung des Spektrums durch Literatur aus dem gesamten Bereich der Lebenswissenschaften und die Integration von n&#252;tzlichen Quellen, die in PubMed nicht enthalten sind.<LineBreak></LineBreak>Viele medizinische Datenbanken waren bisher &#252;ber das Deutsche Institut f&#252;r Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) zug&#228;nglich. Doch DIMDI beabsichtigt, bis Ende 2016 den Betrieb vieler seiner Datenbanken einzustellen, ein Teil der Angebote sollte an ZB MED abgegeben werden. Die freie und zentrale Zug&#228;nglichkeit zu Datenbanken ist auch k&#252;nftig f&#252;r die einzelnen Einrichtungen sehr wichtig, um ihren Kunden eine verl&#228;ssliche Recherche bieten zu k&#246;nnen.<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4."><Mark1>Open Access</Mark1> und <Mark1>Forschungsdatenmanagement</Mark1> (German Medical Science, PUBLISSO)<LineBreak></LineBreak>ZB MED engagiert sich seit Jahren im Open-Access-Bereich. In Kooperation mit DIMDI und der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) wurde die Plattform German Medical Science (GMS) geschaffen, die sowohl die medizinischen Fachgesellschaften f&#252;r die Herausgabe ihrer z.T. sogar in PubMed gelisteten Open-Access-Zeitschriften nutzen als auch die AGMB. GMS Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information erscheint seit 2006 und informiert &#252;ber aktuelle Entwicklungen im medizinischen Bibliotheks- und Informationswesen. Neben der freien Zug&#228;nglichkeit der Zeitschrift sch&#228;tzen die Leser die Qualit&#228;t und die Herausgeber und die Autoren den Service von GMS. Die Sichtbarkeit ist hoch. Aktuell gibt es f&#252;r die AGMB keine vergleichbare Alternative, die Vereinszeitschrift in der ben&#246;tigten Qualit&#228;t und frei zug&#228;nglich herauszugeben.<LineBreak></LineBreak>Immer wichtiger wird der gro&#223;e Themenkomplex <TextGroup><PlainText>Forschungsdatenmanagement</PlainText></TextGroup>. Viele Hochschulbibliotheken entwickeln eigene Repositorien, stehen aber vor der Herausforderung, dass die Daten sich zwischen den einzelnen F&#228;chern stark unterscheiden. Eine gemeinsame sachliche Erschlie&#223;ung der Daten ist nahezu unm&#246;glich, ein f&#228;cherspezifischer Ansatz wesentlich zielf&#252;hrender. Die Mitglieder der AGMB begr&#252;&#223;en daher die Bestrebungen von ZB MED, sich hier ebenfalls zu engagieren und ausgehend von der Open-Access-Plattform GMS das Publikationsportal <TextGroup><PlainText>PUBLISSO</PlainText></TextGroup> auf- bzw. auszubauen, um die unterschiedlichsten Daten und Ver&#246;ffentlichungen sinnvoll zusammenzuf&#252;hren und zur Verf&#252;gung zu stellen. Viele der Mitglieder erhoffen sich dar&#252;ber hinaus kompetente Beratung und den Ausbau der Publikationsf&#246;rderung.<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Neue Ans&#228;tze zur Unterst&#252;tzung von Forschung un<TextGroup><PlainText>d L</PlainText></TextGroup>ehre (<Mark1>Fachrepositorium</Mark1> Lebenswissenschaften, <TextGroup><Mark1>Living</Mark1></TextGroup><Mark1> Handbooks</Mark1>, EyeMoviePedia, HemaView, <TextGroup><PlainText>Morphosaurus</PlainText></TextGroup>, Informationsnetz H&#228;matologie&#47;Onkologie)<LineBreak></LineBreak>ZB MED konzipiert und realisiert gemeinsam mit verschiedensten Kooperationspartnern innovative Angebote und Dienstleistungen. Vor allem bei <Mark1>elektronischen Produkten</Mark1> sind die meisten medizinischen <TextGroup><PlainText>Bibliotheken</PlainText></TextGroup> aus eigener Kraft dazu nicht in der Lage. Gerade im Medizinbereich ist es aber wichtig, passg<TextGroup><PlainText>en</PlainText></TextGroup>aue L&#246;sungen zu entwickeln, die dann &#8211; weiter ausgebaut und verstetigt &#8211; von Medizinbibliotheken, medizinischen Fachgesellschaften und anderen Einrichtungen nachgenutzt und f&#252;r Forschung und Lehre zur Verf&#252;gung gestellt werden k&#246;nnen. ZB MED hat bisher einzelne Pilotprojekte gestartet, die von ihren Kunden gut angenommen werden.<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6.">Kompetente <Mark1>Beratung</Mark1>, Entwicklung von <Mark1>nachnutzb</Mark1><TextGroup><Mark1>ar</Mark1></TextGroup><Mark1>en Angeboten zur Vermittlung von Informat</Mark1><TextGroup><Mark1>io</Mark1></TextGroup><Mark1>nskompetenz</Mark1> <LineBreak></LineBreak>ZB MED richtet ihre Dienstleistungen stark an ihrer Nutzerschaft aus. Dabei kooperiert sie u.a. mit den Medizinbibliotheken, die als Aggregatoren oftmals das Bindeglied zwischen ZB MED und den Adressaten in Forschung und Lehre bilden. Viele Angebote erleichtern ihnen nicht nur die Arbeit, sondern schaffen einen Standard, der eine Vergleichbarkeit der eigenen Angebote und die kooperative Weiterentwicklung dieser erm&#246;glicht. Ohne ZB MED sehen sie das hohe Niveau ihrer Dienstleistungen gef&#228;hrdet.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Die oben genannten wesentlichen Punkte unterstreichen, wie wichtig ZB MED f&#252;r die Medizinbibliotheken und ihre Kundinnen und Kunden ist. Nicht nur in Deutschland, auch in der Schweiz, in &#214;sterreich und in weiteren deutschsprachigen L&#228;ndern profitieren die Mitglieder der AGMB von den oben skizzierten Angeboten. Ein Verlust h&#228;tte gravierende Auswirkungen auf den Berufsalltag und w&#252;rde massiv die Sicherstellung der ben&#246;tigten Literatur gef&#228;hrden. Eine Abwicklung von ZB MED z&#246;ge eine drastische Verschlechterung der Informationsversorgung in den lebenswissenschaftlichen F&#228;chern nach sich. Viele Dienstleistungen, die in Kooperation mit der AGMB und ihren Mitgliedern in den letzten Jahren unter hohem personellen Einsatz entwickelt wurden, h&#228;tten nicht die Chance, realisiert und in die praktische Anwendung &#252;berf&#252;hrt zu werden. Daher ist es f&#252;r die AGMB wichtig, dass ZB MED in dem bisherigen Umfang weiter bestehen bleibt.<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></Pgraph><Pgraph>Iris Reimann<LineBreak></LineBreak>f&#252;r den Vorstand der AGMB </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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