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    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Integration von Tablet-Computern in das Medizinstudium. Teil 2: Das easyphysikum-Projekt</Title>
      <TitleTranslated language="en">Use of tablets for the study of medicine. Part 2: The project &#8220;easyphysikum&#8221;</TitleTranslated>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Zweigbibliothek Medizin, Universit&#228;ts- &#38; Landesbibliothek, Domagkstrasse 9, 48149 M&#252;nster, Deutschland, Tel.: &#43;49 251 83-58550, Fax: &#43;49  251 83-52583<Affiliation>Zweigbibliothek Medizin, Universit&#228;ts- &#38; Landesbibliothek, Westf&#228;lische Wilhelms-Universit&#228;t M&#252;nster, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>obsto&#64;uni-muenster.de</Email>
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    <DatePublished>20160923</DatePublished><DateRepublished>20200305</DateRepublished></DatePublishedList>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>16</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Zukunft von ZB MED</IssueTitle>
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    <ArticleNo>05</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>00010101</DateLastCorrection>Ein VG-WORT-Z&#228;hlpixel wurde hinzugef&#252;gt.</Correction>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>132 Studierenden des 4. vorklinischen Semesters wurden alle f&#252;r das Physikum ben&#246;tigten Lernmedien f&#252;r den Tablet-Computer zur Verf&#252;gung gestellt. 72 benutzten daf&#252;r ihr eigenes Tablet, den &#252;brigen 60 wurde ein Bibliotheks-iPad leihweise zur Verf&#252;gung gestellt. Die wichtigsten Ergebnisse in K&#252;rze: Studierende bevorzugen elektronische Lernmedien vor gedruckten, wenn diese auf einem mobilen Ger&#228;t angeboten werden. Fast drei Viertel (72&#37;) sch&#228;tzten es, dass man mit dem Tablet immer und &#252;berall lernen konnte. 58&#37; empfanden es als deutlichen Vorteil, dass man &#8222;ungeplant&#8220; lernen konnte, wenn es sich gerade aufgrund von Warte- und Transferzeiten ergab. 62&#37; nannten als gro&#223;en Vorteil die Zeitersparnis durch die Suchfunktion bei E-Books.70&#37; unterstrichen, dass sie sich dank des Projekts einfacher und besser auf das Physikum vorbereiten konnten. Einhellige Meinung der Studierenden: Die Bibliothek solle weiterhin Inhalte, Apps und iPads zur Verf&#252;gung stellen, am besten bereits schon im 1. oder 2. vorklinischen Semester. 88&#37; der easyphysikum-Teilnehmer waren sehr zufrieden oder zufrieden mit dem Projekt. Insbesondere der Support durch die Bibliothek wurde positiv angemerkt. 94&#37; aller Entleiher w&#252;rden ihren Kommilitonen empfehlen, an easyphysikum teilzunehmen.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>132 students of 4<Superscript>th</Superscript> semester preclinical were offered all learning media needed for the preclinical exam for the tablet computer. 72 used their own tablet, the other 60 were given a library iPad on loan. Key findings were: Students prefer electronic learning media over printed ones if they are offered on a mobile device. Nearly three-quarters (72&#37;) liked to be able to learn always and everywhere with the tablet. 58&#37; felt it a distinct advantage that you could learn &#8220;unplanned&#8221; , e.g. at waiting and transfer times. 62&#37; noted the advantage of saved time due to the search functionality of e-books. 70&#37; stated that they were easier and better prepared for the exam due to the resources of &#8220;easyphysikum&#8221;. The students suggested that the library should continue to provide content, apps and iPads, at the best already to the 1<Superscript>st</Superscript> or 2<Superscript>nd</Superscript> preclinical semesters. 88&#37; of &#8220;easyphysikum&#8221; participants were very satisfied or satisfied with the project. In particular, the support by the library was noted positively. 94&#37; of all borrowers would recommend their fellow students to participate in &#8220;easyphysikum&#8221;.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einf&#252;hrung">
      <MainHeadline>Einf&#252;hrung</MainHeadline><Pgraph><Indentation><Mark2>&#8222;Wenn man das irgendwo so erz&#228;hlt, dann machen alle so gro&#223;e Augen, so: &#8218;Was bekommt ihr ausgeliehen&#63;&#8216;&#8230;&#8220;</Mark2> (Zitat aus einem Nutzerinterview)</Indentation></Pgraph><Pgraph>Seit 2010 wird die Tablet-Nutzung von Studierenden in der Medizinischen Fakult&#228;t M&#252;nster intensiv begleitet, untersucht und gef&#246;rdert. So leiht die Zweigbibliothek Medizin iPads an Studierende aus (2-Wochenausleihe) und best&#252;ckt diese mit ausgew&#228;hlten Apps. 2013 wurde vom Institut f&#252;r Ausbildungs- und Studienangelegenheiten zusammen mit der Zweigbibliothek Medizin eine Umfragestudie zur Benutzung von Tablet-Computern im Medizinstudium durchgef&#252;hrt <TextLink reference="1"></TextLink>. Es stellte sich heraus, dass mobile Computer unter Studenten weit verbreitet sind, da sie einen einzigartigen und mobilen Zugang f&#252;r alle Arten von studienbezogenen Ressourcen wie z.B. E-Books oder Vorlesungsskripte bieten. </Pgraph><Pgraph>In einer weiterf&#252;hrenden Untersuchungsstudie sollte die Integration und Einbettung dieser Ressourcen in die medizinische Ausbildung getestet werden. Die Absicht war zu zeigen, dass erstens digitale Lehrb&#252;cher auf Tablets einen echten Mehrwert gegen&#252;ber gedruckten B&#252;cher und somit einen Schritt zum Lehrbuch der Zukunft darstellen, und dass zweitens durch die Kombination von mobilem Ger&#228;t, Lerninhalten, Studienorganisation und Dokumenten-Sharing eine neuartige, digitale Lernumgebung entsteht, die f&#252;r die Studierenden zielf&#252;hrend, n&#252;tzlich und hochattraktiv ist. Der Fokus lag dabei auf dem 1. Staatsexamen (Physikum) &#8211; der Pr&#252;fung, die den vorklinischen Teil des Studiums nach dem vierten Semester beendet. Das Physikum gilt als schwierigste Pr&#252;fung f&#252;r Medizinstudierende. </Pgraph><SubHeadline>Studie easyphysikum</SubHeadline><Pgraph>Das Projekt easyphysikum lief ein Jahr (von April 2014 bis April 2015). Es richtete sich an die Studenten des <TextGroup><PlainText>4. v</PlainText></TextGroup>orklinischen Semesters, also an alle, die im Sommersemester 2014 (&#8222;R&#246;ntgen-Semester&#8220;) oder im Wintersemester 2014&#47;2015 (&#8222;Sanger-Semester&#8220;) das Physikum ablegen wollten. Zwei bis drei Monate vor Projektstart wurden alle Studenten der beiden Semester via Email und Facebook eingeladen, an diesem Projekt teilzunehmen. Von den insgesamt 288 Studierenden meldeten sich 255 (88,5&#37;) f&#252;r das Projekt an. </Pgraph><Pgraph>Zeitgleich wurde eine mobile, digitale Lern-Infrastruktur in Form einer &#8222;Tablet-Toolbox&#8220; konfiguriert. Diese Toolbox enthielt alle zum Bestehen des Physikums ben&#246;tigten Lernmedien auf einem Tablet-Computer. Der Claim war: &#8222;Medizinstudierende k&#246;nnen mit easyphysikum zeit- und ortsunabh&#228;ngig auf die besten verf&#252;gbaren Lernmaterialien zugreifen.&#8220; Kern dieser Lern-Infrastruktur waren Anatomie-Apps, Online-Lehrb&#252;cher und Kreuztools <TextLink reference="2"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Die Projektteilnehmer bestanden aus den folgenden beiden Kohorten: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Tabletbesitzer konnte die Lernressourcen auf ihr eigenes Tablet herunterladen.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Tablet-Entleihern wurden Bibliothek-iPads ausgeliehen, die mit den Lernressourcen best&#252;ckt waren. Die Leihfrist endete mit der m&#252;ndlichen Pr&#252;fung des Physikums (4&#8211;5 Monate). Dazu standen f&#252;r das R&#246;ntgen-Semester 60 iPads zur Verf&#252;gung, f&#252;r das Sanger-Semester 66 iPads.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Der Zugriff auf die Materialien war au&#223;erdem auch &#252;ber Desktop-PCs oder Laptops m&#246;glich. Ein Projektbeirat begleitete das Angebot, um es an den Bed&#252;rfnissen der Studierenden und Lehrenden ausrichten  zu k&#246;nnen. Mitglieder des Beirats waren der Bibliotheksleiter, die Teamleiterin, ein Dozent, der Studiendekan und zwei Studierendenvertreter <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>iPads als Leihger&#228;te</SubHeadline><Pgraph>Zur Vorbereitung der &#8211; politisch heiklen &#8211; Entscheidung, welchem Anbieter man bei der Auswahl der Tablet-Computer f&#252;r das Projekt den Vorzug geben sollte, wurde eine Taskforce gegr&#252;ndet. Diese pr&#252;fte die markt&#252;blichen Tablet-Computer und Betriebssysteme auf ihre Eignung f&#252;r easyphysikum und erstellte eine detaillierte Vergleichsstudie <TextLink reference="4"></TextLink>: </Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>&#8222;Mittlerweile gibt es einige Konkurrenzprodukte, die mit dem iPad in Technik, Ausstattung und Bedienung gleichgezogen haben. Auch bei den f&#252;r das Studium essenziellen &#91;Lern-&#93;Ressourcen gibt es keine eindeutige Marktf&#252;hrerschaft f&#252;r das ein oder andere Ger&#228;t: Sie k&#246;nnen mit allen Ger&#228;ten (mehr oder weniger) gut benutzt werden. Geht es aber um die Versorgung von Studierenden mit einem Tablet in Form einer Bibliotheks-Ausleihe, ist das iPad konkurrenzlos, denn Apple bietet mit dem Volume Purchase Program </Mark2><TextLink reference="5"></TextLink><Mark2> &#252;berhaupt erst die M&#246;glichkeit, Apps an Studierende zu verteilen. Die M&#246;glichkeit, beliebig viele iPad auf Knopfdruck zu synchronisieren, zu l&#246;schen, wiederherzustellen und mit Anwendungen zu beschicken, ist einzigartig unter den Betriebssystemen und erlaubt erst die massenhafte Ausleihe.&#8220;</Mark2></Indentation></Pgraph><Pgraph>Mit dieser Empfehlung im R&#252;cken konnte die Bibliothek voll und ganz auf das Apple-Betriebssystem setzen, was die Ausleihe von Tablets und damit das Projekt &#252;berhaupt erst m&#246;glich machte.  </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ergebnisse">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline><SubHeadline>Teilnehmer und Fragestellungen</SubHeadline><Pgraph>Alle Projektteilnehmer aus dem R&#246;ntgen-Semester wurden vor und nach dem Projekt (d.h. vor und nach dem Sommersemester) nach ihrer Nutzung derjenigen Lernmedien gefragt, die von der Bibliothek im Rahmen des Projekts angeboten wurden. Die Frageb&#246;gen finden Sie in Anhang 1 <AttachmentLink attachmentNo="1"/> und Anhang 2 <AttachmentLink attachmentNo="2"/>.</Pgraph><Pgraph>Die Auswertung unterteilte sich in zwei Teile:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Allgemeine Nutzung von Bibliothek und Lernmedien nach Projektende in der Gesamtkohorte. Hierzu werden die Ergebnisse der zweiten Umfrage (nach dem Physikum, d.h. nach Projektende) dargestellt. Diese wurde 117-mal beantwortet, was einem R&#252;cklauf von 89&#37; entsprach. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Auswirkungen des Projekts. Hierzu wurden die folgenden beiden Forschungsfragen ausgewertet:<LineBreak></LineBreak>a. Welche Nutzungs&#228;nderungen bewirkte die iPad-Toolbox in der Gruppe der Tablet-Entleiher (Umfrage nach Projektende versus Umfrage vor Projektbeginn)&#63; Hierzu wurden nur die Antworten von denjenigen 101 Teilnehmern in die Auswertung einbezogen, die sowohl die erste als auch die zweite Umfrage beantwortet hatten. <LineBreak></LineBreak>b. Gibt es nach Projektende noch Unterschiede in der Nutzung von Bibliothek und Lernmedien zwischen Tablet-Besitzern und Tablet-Entleihern oder haben sich diese in ihren Nutzungscharakteristika einander angen&#228;hert&#63; Hierzu wurde die zweite Umfrage (nach Projektende) mit den obigen 101 Teilnehmern ausgewertet (darunter 50 Tablet-Besitzer und 51 Tablet-Entleiher).</ListItem></OrderedList></Pgraph><SubHeadline>Auswertung der einzelnen Fragen</SubHeadline><SubHeadline2>Frage 1: Wie h&#228;ufig suchten Sie die ZB Med in der Domagkstra&#223;e w&#228;hrend des vergangenen Sommersemesters auf&#63;</SubHeadline2><Pgraph>Diese Frage zielte nach der Besuchsfrequenz der Bibliothek. Sie konnte auf einer siebenteiligen Skala angegeben werden (1&#61; nahezu t&#228;glich, 7&#61; gar nicht). 22,4&#37; der Antwortenden suchten die Bibliothek mehrmals in der Woche auf (nahezu t&#228;glich bzw. einige Male die Woche), 28,9&#37; mehrmals im Monat (einmal pro Woche bzw. einige Mal pro Monat), 19,6&#37; einmal im Monat und 23,4&#37; weniger als einmal im Monat. Sechs Studierende (5,6&#37;) hatten die Bibliothek nach ihren Angaben im Sommersemester gar nicht benutzt.</Pgraph><Pgraph>In einer zweiten Auswertung wurde untersucht, ob Studierende, die ein Tablet besa&#223;en, im Sommersemester seltener in die Bibliothek gekommen waren. Dazu wurden Studierende vor und nach iPad-Entleihung gegen&#252;bergestellt bzw. Tablet-Entleiher und -Besitzer (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Die Besuchsfrequenz wurde entsprechend der siebenteiligen Skala in Zahlen von 1 bis 7 angegeben (1&#61; nahezu t&#228;glich, 7&#61; gar nicht) und mit SPSS auf Signifikanz untersucht. Wie Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> zeigt, benutzten Tablet-Besitzer die Bibliothek mit einem Wert von 4,4 bzw. 4,5 tendenziell seltener als Tablet-Entleiher (3,9). Dies war jedoch nur vor der iPad-Entleihung bei Tablet-Besitzern vs. Tablet-Entleihern signifikant (p&#60;0,05). </Pgraph><Pgraph>Die Intervention &#8222;App-Ausleihe&#8220; bei den Tablet-Besitzern (rechte Seite, orange vs. blaue Balken) bzw. &#8222;iPad- und App-Ausleihe&#8220; bei den Tablet-Entleihern (linke Seite, orange vs. blaue Balken) hatte keine signifikanten Folgen auf den Bibliotheksbesuch.</Pgraph><SubHeadline2>Frage 2: Mit dem Medienbestand der ZB Med bin ich in den Bereichen &#8230; zufrieden</SubHeadline2><Pgraph>Als Antwortm&#246;glichkeiten f&#252;r die Zufriedenheit wurde die Skala &#8222;sehr zufrieden &#47; zufrieden &#47; teils-teils &#47; unzufriede<TextGroup><PlainText>n &#47;</PlainText></TextGroup> sehr unzufrieden&#8220; angeboten und mit den Farben dunkelblau, hellblau, gr&#252;n, hellrot, dunkelrot kodiert. In Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/> wurden die Lernmedien nach der Antwortm&#246;glichkeit sehr zufrieden &#47; zufrieden gerankt. Die resultierende Hitliste wird von Thieme examen online angef&#252;hrt: 97&#37; waren sehr zufrieden&#47;zufrieden mit diesem Produkt, gefolgt von 91&#37;, die mit dem Bestand an gedruckten Lehrb&#252;chern sehr zufrieden&#47;zufrieden waren. Mit den elektronischen Lehrb&#252;chern waren &#252;ber zwei Drittel der Antwortenden sehr zufrieden&#47;zufrieden, insbesondere mit denen von Thieme (84&#37;). Elsevier- (77&#37;) und Springer-E-Books (69&#37;) fielen dagegen etwas ab. Apps f&#252;r E-Books wie z.B. Campus oder iPublishCentral erhielten mit 78&#37; eine sehr gute Zufriedenheit attestiert und zwei Drittel (66&#37;) waren mit den Anatomie-Apps Sobotta und Prometheus zufrieden oder sehr zufrieden. </Pgraph><Pgraph>In einer zweiten Auswertung wurde untersucht, ob sich die Zufriedenheit mit den Bibliotheksmedien (auf einer Skala von 1&#61; sehr zufrieden bis 5&#61; sehr unzufrieden) &#228;nderte, sobald man &#252;ber ein Tablet verf&#252;gte. Dazu wurden Studierende vor und nach iPad-Entleihung gegen&#252;bergestellt (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Tendenziell stieg die Zufriedenheit mit den E-Books durch die Benutzung mit einem iPad; doch nur bei den Elsevier-E-Books war dies auch signifikant. Die Zufriedenheit mit gedruckten Lehrb&#252;chern oder Thieme examen online &#228;nderte sich nicht durch die iPad-Entleihung.</Pgraph><Pgraph>In einer dritten Auswertung wurden die Unterschiede zwischen Tablet-Entleihern und Besitzern untersucht. Es stellte sich heraus, dass Entleiher mit den Lernmedien tendenziell zufriedener waren als Besitzer, dies war allerdings nur bei den gedruckten Lehrb&#252;chern signifikant. Die Entleiher lie&#223;en sich auch nicht durch das iPad gegen&#252;ber dem gedruckten Buch korrumpieren: Ihre Zufriedenheit blieb auch nach der iPad-Ausleihe auf einem h&#246;heren Niveau als bei den Besitzern (vorher 1,39 vs. 1,78; p&#60;0,05; nachher 1,42 vs. 1,78; p&#60;0,01). Der Fakt, dass Tablet-Entleiher vorher und nachher signifikant zufriedener mit gedruckten Lehrb&#252;chern waren als Tablet-Besitzer, k&#246;nnte auf ein generell unterschiedliches Lernverhalten beider Gruppen hinweisen &#8211; ein Lernverhalten, das sich nicht einfach durch die tempor&#228;re Verf&#252;gbarkeit eines iPads so schnell &#228;ndern lie&#223;e.</Pgraph><SubHeadline2>Frage 3: Welche der folgenden Ressourcen haben Sie im Sommersemester 2014 zur Vorbereitung auf das Physikum benutzt&#63;</SubHeadline2><Pgraph>Diese Frage zielte nach der Nutzungsh&#228;ufigkeit im vergangenen Semester. Sie wurde nach &#8222;nahezu immer &#47; oft &#47; teils-teils &#47; selten &#47; nie&#8220; aufgeschl&#252;sselt und mit den Farben dunkelblau, hellblau, gr&#252;n, hellrot, dunkelrot kodiert. In Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/> wurden die Lernmedien nach den Nutzungsh&#228;ufigkeiten nahezu immer &#47; oft gerankt. Die resultierende Hitliste wird mit weitem Abstand von Thieme examen online angef&#252;hrt: 94&#37; der Antwortenden nutzten dieses Kreuztool zur Vorbereitung auf das Physikum nahezu immer (85&#37;) bzw. oft (9&#37;). Thieme examen online erwies sich damit als wahrhaft unverzichtbar f&#252;r die Vorbereitung auf das Physikum. Am zweith&#228;ufigsten wurde die Campus-App f&#252;r Thieme-Lehrb&#252;cher genutzt (79&#37;), dicht gefolgt von den gedruckten Lehrb&#252;chern (76&#37;). Mit gro&#223;em Abstand folgten Vorlesungsskripte auf dem Tablet (46&#37;) und Thieme E-Books im Web (32&#37;). Wiederum nach einer gr&#246;&#223;eren L&#252;cke folgte die Prometheus-App mit 25&#37;, eigene Mitschriften auf dem Tablet (24&#37;), App f&#252;r Elsevier-E-Books (24&#37;), Lernkarten auf dem Tablet (18&#37;), Elsevier E-Books im Web (18&#37;) und die Sobotta-Anatomie-App (14&#37;). Weniger als 10&#37; Nutzung wies das Kreuztool iPhysikum auf (9&#37;), sonstige Fragensammlungen (7&#37;), die Springer E-Books im Web (6&#37;) und das Onlinekreuztool Elsevier mediScript (5&#37;).</Pgraph><Pgraph>In einer zweiten Auswertung wurde untersucht, ob die angebotenen Lernmedien von Entleihern und Besitzern gleich stark genutzt wurden. Auf 13 der 15 Lernmedien traf dies zu, die beiden einzigen Ausnahmen waren die Elsevier-E-Books im Web und via der App iPublishCentral, die von den Entleihern signifikant (p&#60;0,01; p&#60;0,05) st&#228;rker genutzt wurden als von den Tabletbesitzern. Ein Grund mag darin bestanden haben, dass iPublishCentral auf den Bibliotheks-iPads vorinstalliert war, die Nutzung der Elsevier-E-Books also vereinfachte. </Pgraph><Pgraph>In einer dritten Auswertung (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>) wurde untersucht, welchen Einfluss die Verf&#252;gbarkeit eines iPads auf die Nutzung von Lernmedien hat. Dazu wurde zwischen Entleihern vor (orange Balken) und nach iPad-Entleihung (blaue Balken) unterschieden (n&#61;51). Die verschiedenen M&#246;glichkeiten wurden diesmal entsprechend den Antworth&#228;ufigkeiten nach Entleihung gerankt. 11 der 13 sowohl vor als auch nach der Entleihung verf&#252;gbaren Lernmedien wurden von Entleihern nach der Entleihung signifikant unterschiedlich genutzt. Der Zugriff auf ein iPad triggerte &#8211; wenig &#252;berraschend &#8211; den verst&#228;rkten Gebrauch von digitalen Angeboten wie E-Books oder Kreuztools und eine geringere Nutzung von Vorlesungsskripten auf dem Tablet&#47;Computer bzw. sonstige Fragensammlungen. Der Unterschied war am Eklatantesten bei der Thieme Campus App mit einer Steigerung von 2&#37; auf 82&#37; (&#43;80 Prozentpunkte), E-Books &#252;ber die Elsevier App und Webseite (je &#43;22 Prozentpunkte), die Prometheus Lernkarten App (&#43;20 Prozentpunkte) sowie Thieme examen online und E-Books &#252;ber die Thieme-Webseite (je &#43;17 Prozentpunkte). Vorlesungsskripte auf dem Tablet (&#8211;19 Prozentpunkte) und Sonstige Fragensammlungen (&#8211;10 Prozentpunkte) wurden nach der Entleihung seltener genutzt. Mitschriften auf Tablet&#47;Computer und Springer E-Books im Web wurden vor und nach Entleihung nicht signifikant unterschiedlich genutzt. </Pgraph><Pgraph><LineBreak></LineBreak></Pgraph><SubHeadline2>Frage 4: Wie zufrieden waren Sie mit den folgenden Ressourcen&#63;</SubHeadline2><Pgraph>Hier wurde &#8211; im Gegensatz zu Frage 2 &#8211; vor dem Projekt nach allen verf&#252;gbaren Lernmedien gefragt, nicht nur nach denen, welche die Bibliothek lizenziert oder gekauft hatte. Als Antwortm&#246;glichkeiten f&#252;r die Zufriedenheit wurde wieder die Skala &#8222;sehr zufrieden &#47; zufrieden &#47; teils-teils &#47; unzufrieden &#47; sehr unzufrieden&#8220; angeboten und mit den Farben dunkelblau, hellblau, gr&#252;n, hellrot, dunkelrot kodiert. In Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/> wurden die Lernmedien nach der Antwortm&#246;glichkeit sehr zufrieden &#47; zufrieden gerankt. Die resultierende Hitliste wird von Thieme examen online und den gedruckten Lehrb&#252;chern angef&#252;hrt, mit denen jeweils 95&#37; sehr zufrieden &#47; zufrieden waren. Auf dem dritten Platz folgte die Campus-App der Thieme-Lehrb&#252;cher mit hervorragenden 89&#37;, gefolgt von 88&#37; f&#252;r Vorlesungsskripte auf dem Tablet. Mit deutlichem Abstand folgten die sonstigen Fragensammlungen (72&#37;), die elektronischen Lehrb&#252;cher von Elsevier (71&#37;) und Thieme (70&#37;), eigene Mitschriften auf dem Tablet (69&#37;), iPublishCentral (68&#37;), die Sobotta-Anatomie-App (66&#37;) und E-Books von Springer (62&#37;). 60&#37; und weniger Zustimmung haben Tablet-Lernkarten (59&#37;), die Prometheus-Anatomie-App (52&#37;), das Kreuztool Mediscript von Elsevier (48&#37;) und als Schlusslicht das Kreuztool iPhysikum mit 29&#37;.</Pgraph><Pgraph>In einer zweiten Auswertung wurde die Zufriedenheit von Entleihern vs. Besitzern untersucht. Entleiher und Besitzer waren (auf einer Skala von 1&#61; sehr zufrieden bis 5&#61; sehr unzufrieden) mit allen 15 angebotenen Lernmedien gleich zufrieden mit der Ausnahme von Thieme- und Elsevier-E-Books (Entleiher zufriedener, p&#60;0,05) sowie iPhysikum und Tablet-Lernkarten (Besitzer zufriedener, p&#60;0,05). In einer dritten Auswertung wurde zwischen Studierenden vor und nach iPad-Entleihung unterschieden. Mit allen sowohl vor als auch nach der Entleihung verf&#252;gbaren Lernmedien waren die Entleiher vor und nach der Entleihung gleich zufrieden mit der Ausnahme von E-Books von Elsevier (p&#60;0.05), mit denen &#8211; analog zur Frage 2 &#8211; nach Entleihung eine gr&#246;&#223;ere Zufriedenheit herrschte.</Pgraph><SubHeadline2>Frage 5: Welche der folgenden Ressourcen war f&#252;r Ihre Physikumsvorbereitung am wichtigsten&#63;</SubHeadline2><Pgraph>Diese Frage wurde nur in der zweiten Umfrage nach Projektende gestellt. Als Antwortm&#246;glichkeiten f&#252;r die Wichtigkeit der Lernmedien wurde die Skala &#8222;sehr wichtig &#47; wichtig &#47; teils-teils &#47; unwichtig &#47; sehr unwichtig&#8220; angeboten und mit den Farben dunkelblau, hellblau, gr&#252;n, hellrot, dunkelrot kodiert. In Abbildung 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/> wurden die Lernmedien nach der Antwortm&#246;glichkeit sehr wichtig &#47; wichtig gerankt. Auch bei dieser Rankingliste f&#252;hren die Kreuztools unangefochten mit 99&#37; sehr wichtig bzw. wichtig. Die gedruckten Lehrb&#252;cher belegen den zweiten Platz mit 89&#37;, gefolgt von den elektronischen Lehrb&#252;chern &#8211; knapp 3&#47;4 (74&#37;) hielten diese f&#252;r sehr wichtig bzw. wichtig. 63&#37; gaben an, dass eigene Notizen wichtig bzw. sehr wichtig seien, aber nur lediglich 35&#37; fanden dies f&#252;r Anatomie-Apps und 31&#37; f&#252;r digitale Vorlesungsskripte. Nur jeder Sechste (16&#37;) gab an, gedruckte Vorlesungsskripte seien sehr wichtig oder wichtig f&#252;r die Pr&#252;fungsvorbereitung gewesen.  </Pgraph><Pgraph>Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen Entleihern und Besitzern bez&#252;glich der Wichtigkeit der Lernmedien f&#252;r die Vorbereitung zum Physikum mit Ausnahme der Lehrb&#252;cher (als PDF oder App), welche die Entleiher signifikant wichtiger fanden als die Besitzer (1,75 vs. 2,16; p&#60;0,05). </Pgraph><SubHeadline2>Portfolio Zufriedenheit vs. Wichtigkeit von Lernmedien</SubHeadline2><Pgraph>Abbildung 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/> zeigt die Zufriedenheit von Lernmedien der von den Studierenden angegebenen Wichtigkeit gegen&#252;bergestellt &#8211; jeweils auf einer f&#252;nfteiligen Skaleneinteilung (1&#61; sehr zufrieden bis 5&#61; sehr unzufrieden; 1&#61; sehr wichtig bis 5&#61; sehr unwichtig). Dazu wurden die Bewertungen in ein Koordinatensystem aufgetragen. Das sich ergebende &#8222;Aktions-Portfolio&#8220; erm&#246;glicht es, die Lernmedien in Gruppen zu unterscheiden und diesen bestimmte Aktionen zuzuordnen. Die Kreuztools besa&#223;en f&#252;r die Studierenden mit 1,10 eine extrem hohe Wichtigkeit, zeigten allerdings auch mit 1,28 eine nahezu gleich hohe Zufriedenheit, so dass hier kein unmittelbarer Handlungs- bzw. Verbesserungsbedarf besteht. &#196;hnlich sieht es mit den &#252;brigen Lernmedien aus: Was besonders wichtig war, stie&#223; auch bei den Studierenden auf eine gro&#223;e Zufriedenheit. Gedruckte Lehrb&#252;cher (1,59 Zufriedenheit vs. 1,54 Wichtigkeit), elektronische Lehrb&#252;cher (1,96 vs. 1,94) und eigene Notizen (2,17 vs. 2,30). Mit den Anatomie-Apps (2,27 vs. 3,11) und den elektronischen Vorlesungsskripten (1,81 vs. 3,16) waren die Teilnehmer zufriedener, als dass sie sie wichtig fanden. Wir haben es also in allen F&#228;llen mit Lernmedien zu tun, bei denen die Antwortenden sehr zufrieden waren mit den sehr wichtigen Lernmedien und mittel zufrieden waren mit den mittel wichtigen Lernmedien, d.h. es besteht kein unmittelbarer Verbesserungsbedarf.  </Pgraph><SubHeadline2>Frage 6: An welchen Orten haben Sie im Sommersemester gelernt&#63;</SubHeadline2><Pgraph>Diese Frage zielte nach den Lernorten im vergangenen Semester. Die Nutzungsh&#228;ufigkeiten der als Antwortm&#246;glichkeit angebotenen Lernorte wurden nach &#8222;nahezu immer &#47; oft &#47; teils-teils &#47; selten &#47; nie&#8220; aufgeschl&#252;sselt und mit den Farben dunkelblau, hellblau, gr&#252;n, hellrot, dunkelrot kodiert. In Abbildung 9 <ImgLink imgNo="9" imgType="figure"/> wurden die Lernorte nach den Nutzungsh&#228;ufigkeiten nahezu immer &#47; oft gerankt. Die resultierende Hitliste wird von &#8222;zuhause&#8220; angef&#252;hrt: 83&#37; der Antwortenden lernten zuhause nahezu immer (66&#37;) bzw. oft (17&#37;). Am zweith&#228;ufigsten &#8211; wenn auch mit &#252;bergro&#223;em Abstand &#8211; wurde in der Bibliothek gelernt (26&#37;), gefolgt von sonstige Orten an der Universit&#228;t (21&#37;), &#8222;bei Freunden&#8220; (12&#37;), &#8222;unterwegs&#8220; (11&#37;) sowie im medizinischen Lehrgeb&#228;ude (5&#37;).</Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>&#8222;Ich find&#8216; das macht es so ein bisschen einfacher. Man muss nicht &#252;berlegen, was mach ich jetzt, was nehm&#8216;  ich jetzt f&#252;r die den Tag an der Uni noch f&#252;r ein Buch mit, dass ich in den Pausen was machen kann, sondern man hat die einfach dabei und man kann auch mal im Bett liegen und was machen&#8230;&#8220;</Mark2> (Zitat aus einem Nutzerinterview)</Indentation></Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>&#8222;Ich fahre zum Beispiel vier Stunden nach Hause mit dem Zug und das war f&#252;r mich fr&#252;her immer so eine tote Zeit. Weil, du kannst, so richtig B&#252;cher mitschleppen ist auch Quatsch, weil, wenn man umsteigen muss, und die ganzen Skripte, das ist dann auch teilweise, ja, eine Zettelwirtschaft. Und jetzt kann ich die Zeit auch effektiv nutzen. Also irgendwelche Wartezeiten, die sonst verschwendet w&#228;ren.&#8220;</Mark2> (Zitat aus einem Nutzerinterview)</Indentation></Pgraph><Pgraph>In einer zweiten Auswertung (Abbildung 10 <ImgLink imgNo="10" imgType="figure"/>) wurden <TextGroup><PlainText>Tab</PlainText></TextGroup>let-Besitzer mit Tablet-Entleihern verglichen (auf einer Skala von 1&#61; nahezu immer und 5&#61; nie). Tablet-Besitzer lernten signifikant h&#228;ufiger zu Hause (1,28 vs. 1,71; p&#60;0,05) und kamen zum Lernen seltener in die Bibliothek (3,63 vs. 3,25; p&#60;0,05). Der scheinbare Widerspruch zu den Ergebnissen von Frage 1 l&#246;st sich auf, wenn man ber&#252;cksichtigt, dass Studierende nicht nur zum Lernen in die Bibliothek kommen. Bei der Nutzung anderer Lernorte unterschieden sich beide Gruppen nicht signifikant. Nun stellte sich die interessante Frage: Wie war es nach dem Projekt&#63; &#196;nderte sich die Gewichtung der Lernorte durch die Entleihung eines Tablets&#63; Die Antwort darauf ist leider nicht eindeutig: Tablet-Entleiher suchten zwar nach der Entleihung die Bibliothek seltener auf als zuvor (3,52 nachher vs. 3,25 vorher) und glichen sich damit den Tablet-Besitzern an, dies war jedoch nicht deutlich genug, um signifikant zu sein (p&#61;0,051).  </Pgraph><Pgraph>Betrachtet man nicht die Intensit&#228;t des Lernens, sondern die Benutzung derjenigen Orte, an denen &#252;berhaupt <Mark2>einmal</Mark2> gelernt wurde, dann erh&#228;lt man folgende interessante Darstellung  (Abbildung 11 <ImgLink imgNo="11" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Nicht verwunderlich ist, dass &#8222;zuhause&#8220; wieder ganz oben steht und 98&#37; mindestens einmal dort gelernt haben. Auff&#228;llig ist jedoch die gro&#223;e Fraktion von 80&#37; der Antwortenden, die unterwegs lernten &#8211; mehr als in jedem anderen Ort, abgesehen von zuhause. Dass das Lernen &#8222;unterwegs&#8220; in dieser Darstellung den zweith&#228;ufigsten Lernort darstellt, beruht vermutlich auf der Mobilit&#228;t der Tablet-Computer, die das ungeplante (so genannte akzidentelle) Lernen unterwegs sehr bef&#246;rdern. Dieses Lernen ist durch seine Zuf&#228;lligkeit, Sprunghaftigkeit und Spontanit&#228;t gekennzeichnet. In Frage 7 (s.u.) wurde das &#8222;Unterwegs-Lernen&#8220; genauer betrachtet.   </Pgraph><SubHeadline2>Frage 7: Welche der folgenden Ger&#228;te benutzten Sie zum Lernen, wenn Sie unterwegs waren&#63;</SubHeadline2><Pgraph>Die Nutzungsh&#228;ufigkeiten der angebotenen Ger&#228;tetypen wurden nach &#8222;nahezu immer &#47; oft &#47; teils-teils &#47; selten &#47; nie&#8220; aufgeschl&#252;sselt und mit den Farben dunkelblau, hellblau, gr&#252;n, hellrot, dunkelrot kodiert. In Abbildung 12 <ImgLink imgNo="12" imgType="figure"/> wurden die Ger&#228;tetypen nach den Nutzungsh&#228;ufigkeiten nahezu immer &#47; oft gerankt. Die resultierende Hitliste wird mit 78&#37; &#8222;nahezu immer&#47;oft&#8220; vom iPad angef&#252;hrt, mit weitem Abstand gefolgt vom Smartphone (25&#37;), dem Laptop (23&#37;), einem sonstigen Tablet (12&#37;) sowie dem Netbook (2&#37;). Mehr als 3&#47;4 aller Antwortenden benutzte demnach ein iPad zum Lernen unterwegs, z&#228;hlt man die Android- und Windows-Tablets hinzu, benutzten insgesamt 92&#37; einen Tablet-Computer unterwegs zum Lernen.</Pgraph><Pgraph>Die Frage wurde nur in der zweiten Umfrage gestellt, es l&#228;sst sich also keine Aussage &#252;ber die Auswirkungen der Tablet-Entleihung auf das Lernen unterwegs treffen.</Pgraph><Pgraph>In einer zweiten Auswertung (Abbildung 13 <ImgLink imgNo="13" imgType="figure"/>) wurden <TextGroup><PlainText>Tab</PlainText></TextGroup>let-Besitzer mit Tablet-Entleihern bei der Benutzung von Ger&#228;ten unterwegs verglichen. Es zeigt sich kein Unterschied im Lernen mit dem Tablet-Computer: Hier haben die Entleiher wohl schnell die starke Tablet-Nutzung der Besitzer aufgeholt. Lediglich Smartphones und Laptop wurden von den Tablet-Besitzern signifikant h&#228;ufiger unterwegs genutzt als von den Entleihern, was wohl eine generell gr&#246;&#223;ere Affinit&#228;t der Tablet-Besitzer zu technischen Ger&#228;ten wie Computern anzeigt.   </Pgraph><SubHeadline2>Frage 8: Wie haben Sie Vorlesungen verfolgt&#63;</SubHeadline2><Pgraph>Dies war eine Frage der ersten Umfrage vor Projektbeginn. In der Umfrage wurden zehn Mitschreibarten genannt, die nach &#8222;nahezu immer &#47; oft &#47; teils-teils &#47; selten &#47; nie&#8220; aufgeschl&#252;sselt und mit den Farben dunkelblau, hellblau, gr&#252;n, hellrot, dunkelrot kodiert wurden. In Abbildung 14 <ImgLink imgNo="14" imgType="figure"/> wurden die Mitschreibarten nach den Nutzungsh&#228;ufigkeiten nahezu immer &#47; oft gerankt. Knapp 2&#47;3 aller Studierenden (65&#37;) verfolgten die Vorlesungen, indem sie das ausgedruckte Vorlesungsskript mit handschriftlichen Notizen erg&#228;nzten. Etwas mehr als die H&#228;lfte (56&#37;) machte handschriftliche Notizen auch ohne Vorlesungsskript, mit weitem Abstand gefolgt von denen, die Notizen in das digitale Vorlesungsskript auf ihrem Tablet machten (35&#37;) (meist mit einer PDF-App wie z.B. Notability, Adobe- oder GoodReader). 25&#37; machten sich auch ohne Vorlesungsskript Notizen auf ihrem Tablet (25&#37;).</Pgraph><Pgraph>Weniger verbreitet waren Mitschreibarten wie das Abfotografieren der Folien (11&#37;), die Nutzung der Notizen von Kommilitonen oder Notizen auf dem Laptop&#47;Netbook (je 3&#37;) sowie Notizen in das Skript auf dem Laptop&#47;Netbook (2&#37;). Keiner gab an, die Vorlesungen auf Audio oder Video aufzunehmen (was auch nur mit Genehmigung des Vortragenden erlaubt w&#228;re). Jeder 12. machte gar keine Notizen.</Pgraph><Pgraph>Es zeigt sich, dass deutlich mehr Studierende Notizen mit dem Tablet als mit dem Laptop machten. Dies nicht etwa, weil mehr Personen ein Tablet besa&#223;en als ein Laptop &#8211; die Besitzverh&#228;ltnisse waren ja vor Projektbeginn genau umgekehrt &#8211;, sondern weil das Tablet immer dabei war und sich offensichtlich besser daf&#252;r eignete.</Pgraph><Pgraph>In einer zweiten Auswertung (Abbildung 15 <ImgLink imgNo="15" imgType="figure"/>) wurde zwischen Studierenden unterschieden, die ein Tablet besa&#223;en (blaue Balken) und denen, die keins besa&#223;en (orange Balken). Die verschiedenen M&#246;glichkeiten wurden diesmal nach den Antworth&#228;ufigkeiten der Tablet-Besitzer gerankt. Nun stehen die (digitalen) Notizen in das digitale PDF-Vorlesungsskript auf dem Tablet an der Spitze der Mitschreibarten: Knapp 2&#47;3 aller Tablet-Besitzer verfolgten die Vorlesungen all-digital (64&#37;). Handschriftliche Notizen in das ausgedruckte Vorlesungsskript nahmen mit 55&#37; den zweiten Platz ein, gefolgt von Notizen auf dem Tablet (46&#37;) und handschriftlichen Notizen ohne Vorlesungsskript (43&#37;). Erst mit weitem Abstand kam das Abfotografieren (12&#37;, kein Unterschied zu den Tablet-Besitzlosen, die dies vermutlich mit ihrem Smartphone oder seltener mit dem Netbook machten). Die &#252;brigen vier Mitschreibarten waren bei den Tablet-Besitzern wie bei den Tablet-Besitzlosen nur sehr wenig verbreitet. Interessant ist dabei, dass auch Tablet-Besitzer nicht alles mit ihrem Tablet machten: Jeder 50. (2&#37;) benutzt das Laptop&#47;Netbook zum Notizen machen. Jeder 14. machte gar keine Notizen.  </Pgraph><Pgraph>In der zweiten Umfrage nach Projektende wurde dieselbe Frage gestellt und mit den Resultaten der ersten Umfrage vor Projektbeginn korreliert. Dazu wurde die Mitschreibfrequenz auf einer Skala von 9 Stufen ermittelt (<TextGroup><PlainText>Abbildung 16 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="16" imgType="figure"/>). Die Skala ergab sich durch Addierung zweier Antworten mit jeweils einer 5er-Einzelskala (2x gar nicht&#61;0, gar nicht&#47;selten&#61;1, 2x selten&#61;2, selten&#47;teils&#61;3, 2x teils&#61;4, teils&#47;oft&#61;5, 2x oft&#61;6, oft&#47;nahezu immer&#61;7, 2x nahezu immer&#61;8). Dazu wurden die Antworten zu &#8222;handschriftlichen Notizen mit und ohne Skript&#8220; aufaddiert sowie die zu &#8222;digitalen Notizen mit und ohne Skript&#8220;. In Abbildung 16 <ImgLink imgNo="16" imgType="figure"/> sieht man eine signifikante Reduktion des handschriftlichen Notizenmachens nach iPad-Entleihung (von 6,0 auf 4,4; p&#60;0,001) und eine komplement&#228;re Erh&#246;hung des digitalen Notizenmachens (von 0,6 auf 2,7; p&#60;0,001). Es findet also ein deutlicher Shift von dem fast reinen analogen Notizenmachen vor der Begegnung mit dem iPad zu einem mehr digitalen Notizenmachen nach der Begegnung mit dem iPad statt.  </Pgraph><SubHeadline2>Frage 9: Wurden Ihre Erwartungen an das easyphysikum-Projekt erf&#252;llt&#63;</SubHeadline2><Pgraph>Die Teilnehmer wurden f&#252;r sechs Bereiche gefragt, ob das Projekt ihre Erwartungen erf&#252;llt h&#228;tte. Als Antwortm&#246;glichkeiten wurde die Skala &#8220;trifft voll zu &#47; trifft zu &#47; teils-teils &#47; trifft eher nicht zu &#47; trifft nicht zu&#8221; angeboten. In Abbildung 17 <ImgLink imgNo="17" imgType="figure"/> wurden die Erwartungen nach dem Grad der Zustimmung&#47;Erf&#252;llung &#8222;trifft voll zu&#47;trifft zu&#8220; gerankt. Die resultierende Hitliste wird von den beiden Erwartungen (oder Projektzielen) angef&#252;hrt, &#8222;Zugang zu wichtigen Lernmedien&#8220; (87&#37; Zustimmung) und &#8222;Vorteile durch Mobilit&#228;t des iPad&#8220; (84&#37;). &#8222;Fachkundiger Support durch die Mitarbeiter der ZB Med&#8220; (83&#37;), &#8222;Generelle Vorteile beim Lernen&#8220; (75&#37;) und &#8222;Bessere Pr&#252;fungsvorbereitung&#8220; (70&#37;) folgten auf den Pl&#228;tzen. &#8222;Unterst&#252;tzung von Android- und Windows-Tablets&#8220; (38&#37;) rangierte auf dem letzten Platz.</Pgraph><Pgraph>In einer zweiten Auswertung wurde zwischen Tablet-B<TextGroup><PlainText>es</PlainText></TextGroup>itzern (orange Balken) und Tablet-Entleihern (blaue Balken) unterschieden (Abbildung 18 <ImgLink imgNo="18" imgType="figure"/>). Es wurden die Antworten &#8222;trifft voll zu&#8220; und &#8222;trifft zu&#8220; aufaddiert und nach den Antworten der Tablet-Entleiher gerankt. Ein <TextGroup><PlainText>Ergebnis</PlainText></TextGroup> war, dass die Tablet-Besitzer generell etwas kritischer waren als die Entleiher: Bei den drei ersten Erwartungshaltungen: Zugang, Mobilit&#228;t und Support waren Tablet-Besitzer 11&#8211;13 Prozentpunkte weniger davon &#252;berzeugt, dass die Erwartungen, die sie an das Projekt hatten, auch erf&#252;llt worden waren. Bei den generellen Vorteilen f&#252;rs Lernen und der besseren Pr&#252;fungsvorbereitung teilten sie dagegen mehr oder weniger die Einstellung der Tablet-Entleiher. 33&#37; der Entleiher und 42&#37; der Besitzer sahen die Unterst&#252;tzung von Nicht-Apple-Tablets als erf&#252;llt an. </Pgraph><SubHeadline2>Portfolio Projektziele</SubHeadline2><Pgraph>Abbildung 19 <ImgLink imgNo="19" imgType="figure"/> stellt die Erwartungshaltung der Zufriedenheit der Studienteilnehmer mit den Projektzielen gegen&#252;ber. Dazu wurden die Wichtigkeit verschiedener Projektziele (aus der Umfrage vor Projektbeginn) gegen die Zufriedenheit der Teilnehmer mit ihrer Umsetzung (aus Frage 9 der Umfrage nach Projektende) in ein Koordinatensystem aufgetragen. Man erh&#228;lt als Resultat wiederum ein so genanntes &#8220;Aktions-Portfolio&#8221;, das es erm&#246;glicht, die Projektziele in vier Gruppen zu unterscheiden und diesen bestimmte Aktionen zuzuordnen. Bei &#8222;Bessere Pr&#252;fungsvorbereitung&#8220; (roter Punkt) hatten die Antwortenden eine besonders hohe Erwartungshaltung (82&#37;), die einer etwas geringeren Zustimmung gegen&#252;ber stand (71&#37;): Die Erwartungen waren also nicht ganz erf&#252;llt worden. Ganz anderes &#8222;Fachkundige Unterst&#252;tzung durch das Bibliothekspersonal&#8220; (gelber Punkt): Hier wurden die Erwartungen &#252;bererf&#252;llt, die Studienteilnehmer waren wesentlich angetaner vom Support der Bibliothek als erwartet. 41&#37; hatten diese Erwartung an das Projekt, aber 83&#37; gaben nach Projektende an, ihre Erwartungshaltung sei erf&#252;llt worden, waren also mit dem Support zufrieden.  </Pgraph><SubHeadline2>Frage 10: Was war der besondere Vorteil, sich mit einem Tablet auf das Physikum vorzubereiten&#63;</SubHeadline2><Pgraph>Die Teilnehmer wurden nach den Vorteilen der Pr&#252;fungsvorbereitung mit einem Tablet-Computer befragt. Es wurden die folgenden Antwortm&#246;glichkeiten zum einfachen Ankreuzen (ja&#47;nein) angeboten (Mehrfachnennungen waren m&#246;glich): </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Die Organisation der Vorlesungen und Seminare sowie der Zugriff auf Lernmaterial war einfacher; </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Man konnte immer und &#252;berall lernen, da immer alles dabei war; </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Der Transport von B&#252;chern fiel weg; </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Kosten und Papierersparnis durch weniger Ausdrucke; </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Die Qualit&#228;t der Skripte war besser (Farbigkeit, Zoom); </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6.">Bearbeitung der Skripte m&#246;glich (Verschieben und Bearbeiten der eigenen Notizen); </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="7" numString="7.">Zeitersparnis durch Suchfunktion von E-Books, Auffinden von Skripten und Notizen; </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="8" numString="8.">Man konnte &#8222;ungeplant&#8220; lernen, wenn es sich gerade so ergab (Warte- und Transferzeiten).</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>In Abbildung 20 <ImgLink imgNo="20" imgType="figure"/> wurden die Vorteile nach der Zustimmungsh&#228;ufigkeit gerankt: Der meist genannte Vorteil der Pr&#252;fungsvorbereitung mit dem Tablet war der Wegfall des Transports von gedruckten B&#252;chern &#8211; 80&#37; stimmten dem zu. Fast drei Viertel (72&#37;) sch&#228;tzten es, dass man mit dem Tablet immer und &#252;berall lernen konnte, da immer alles dabei war. Dies wurde unterst&#252;tzt durch diejenigen (58&#37;), die es als deutlichen Vorteil empfanden, dass man &#8222;ungeplant&#8220; lernen konnte, wenn es sich gerade so ergab. 62&#37; empfanden die Zeitersparnis durch die Suchfunktion von E-Books, Skripten und Notizen als segensreich. Dies fand eine Erg&#228;nzung in dem einfacheren Zugriff auf Lernmaterial der Vorlesungen und Seminare (49&#37; Zustimmung), so dass hier offensichtlich eine Mehrheit die Nutzung der Lernressourcen auf dem Tablet als einfacher und schneller und besser strukturiert empfand als im B&#252;cherregal oder Aktenordner. 56&#37; der Teilnehmer gaben an, dass ihnen die Kosten- und Papierersparnis durch weniger Ausdrucke als Vorteil der Pr&#252;fungsvorbereitung wichtig war &#8211; nicht erstaunlich, da die Studierenden einerseits als kosten- und andrerseits als umweltbewusste Gruppe gelten. 37&#37; empfanden die Qualit&#228;t der Skripte besser und 36&#37; sch&#228;tzten die Bearbeitung der Skripte und B&#252;cher. </Pgraph><Pgraph>In einer zweiten Auswertung wurden die Unterschiede zwischen Tablet-Besitzern und Tablet-Entleihern bez&#252;glich der von ihnen wahrgenommenen Vorteile des Arbeitens mit dem Tablet-Computer untersucht. Entleiher und Besitzer stimmten in allen Punkten &#252;berein mit der folgenden Ausnahme: <Mark2>Zeitersparnis durch Suchfunktion von E-Books</Mark2> und <Mark2>Auffinden von Skripten und Notizen</Mark2>, welche die Entleiher signifikant weniger vorteilhaft fanden als die Besitzer. Es ist zu vermuten, dass Entleiher sich in der kurzen Zeit doch nicht so gut in das iPad und die Apps einarbeiten konnten, um diesen doch diffizilen Vorteil erkennen und nutzen zu k&#246;nnen.  </Pgraph><SubHeadline2>Frage 11: Treffen die folgenden Aussagen zu&#63;</SubHeadline2><Pgraph>Die Teilnehmer wurden nach ihrer Meinung zu 14 Aussagen bez&#252;glich des Projekts gefragt. Als Antwortm&#246;glichkeiten wurde die Skala &#8222;trifft voll zu &#47; trifft zu &#47; teils-teil<TextGroup><PlainText>s &#47;</PlainText></TextGroup> trifft eher nicht zu &#47; trifft nicht zu&#8220; angeboten. In Abbildung 21 <ImgLink imgNo="21" imgType="figure"/> wurden die zustimmenden Antwortm&#246;glichkeiten &#8222;trifft voll zu &#47; trifft zu&#8220; aufgef&#252;hrt und die Antwortm&#246;glichkeiten nach diesem Grad der Zustimmung gerankt. Die resultierende Hitliste wird von den drei Aussagen angef&#252;hrt, &#8222;Die ZB Med sollte weiterhin B&#252;cher und Apps f&#252;r Smartphones&#47;Tablets anbieten&#8220; (99&#37; Zustimmung), &#8222;Die ZB Med sollte weiterhin Tablets ausleihen&#8220; (95&#37;) und &#8222;Das Tablet ist ein prima Nachschlagewerkzeug&#8220; (92&#37;). Erst mit einigem Abstand aber immer noch deutlicher Zustimmung folgen die drei Aussagen &#8222;Die iPad-Ausleihe ist notwendig zur Chancengleichheit, da nicht jeder eins hat&#8220; (79&#37;), &#8222;Ger&#228;te und&#47;oder Inhalte w&#228;ren bereits im 1.&#47;2. Semester n&#252;tzlich&#8220; (78&#37;) und &#8222;Die Vorbereitung aufs Physikum war dank des Projekts einfacher&#8220; (70&#37;). Die n&#228;chsten drei Aussagen stie&#223;en ebenfalls auf mehrheitliche Zustimmung: &#8222;Nach dem Projekt werde ich mir selber ein Tablet anschaffen, wenn ich noch keins habe&#8220; (59&#37;), &#8222;Durch das Projekt war ich besser auf das Physikum vorbereitet&#8220; (59&#37;) und &#8222;Aufgrund des Projekts habe ich weniger gedruckte Lehrb&#252;cher ausgeliehen&#8220; (54&#37;). Ca. ein Drittel stimmte jeweils den folgenden beiden Aussagen zu: &#8222;Das Tablet ist ein hervorragender Buchersatz&#8220; (34&#37;) und &#8222;Ich habe bef&#252;rchtet, mein Tablet w&#252;rde gestohlen werden oder kaputt gehen&#8220; (32&#37;). Lediglich jeder Achte bzw. jeder Zw&#246;lfte mochte folgenden Aussagen zustimmen: &#8222;Das Tablet hat mich in Veranstaltungen abgelenkt&#8220; (13&#37;), &#8222;Das Tablet erm&#246;glicht ein Lernen ohne eigene Mitschriften&#8220; (12&#37;) und &#8222;Das Tablet verbessert die Konzentration in Veranstaltungen&#8220; (8&#37;).</Pgraph><Pgraph>In einer zweiten Auswertung wurden die Unterschiede zwischen Tablet-Besitzern und Tablet-Entleihern bez&#252;glich der Aussagen zum Projekt untersucht. Befragt zu ihrer Meinung nach den 14 Aussagen bez&#252;glich des Projekts differierten Tablet-Entleiher und Besitzer deutlich bei den folgenden vier Ausnahmen (s. Abbildung 22 <ImgLink imgNo="22" imgType="figure"/>): </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die ZB Med sollte weiterhin Tablets ausleihen (Entleiher: 100&#37; vs. Besitzer 91&#37;) </ListItem><ListItem level="1">Aufgrund des Projekts habe ich weniger gedruckte Lehrb&#252;cher ausgeliehen (57&#37; vs. 47&#37;)</ListItem><ListItem level="1">Nach dem Projekt werde ich mir selber ein Tablet anschaffen, wenn ich noch keins habe (65&#37; vs. 44&#37;)</ListItem><ListItem level="1">Ich habe bef&#252;rchtet, mein Tablet w&#252;rde gestohlen werden oder kaputt gehen (47&#37; vs. 12&#37;)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline2>Frage 12: Zufriedenheit &#47; Weiterempfehlungsrate</SubHeadline2><Pgraph>Auf die Frage nach der generellen Zufriedenheit mit dem Projekt gaben 56&#37; an, sie w&#228;ren &#8222;sehr zufrieden&#8220;, und weitere 32&#37; waren zufrieden. Insgesamt waren also 88&#37; zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Projekt. 8&#37; waren unschl&#252;ssig (teils&#47;teils) und lediglich 4 Personen (4&#37;) waren unzufrieden oder sehr unzufrieden. Bei den Letzteren handelte es sich &#252;brigens ausschlie&#223;lich um Besitzer von Android-Tablets, die &#8211; nachvollziehbarerweise &#8211; von dem Projekt nicht so sehr profitieren konnten wie die iPad-Nutzer. Ein Kommentar brachte dies auf den Punkt:</Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>Die Ausleihe von iPads ist l&#246;blich, aber leider ist dieses Projekt sehr auf das iPad fokussiert, sodass Nutzer von anderen Tablets leider leer ausgehen und auch die Apps nicht in vollem Umfang nutzen k&#246;nnen. Die Apps sind allgemein bekannt, sodass das Projekt an sich mir leider gar nichts gebracht hat.</Mark2></Indentation></Pgraph><Pgraph>Entleiher waren generell zufriedener als Besitzer (1,35 vs. 1,90; p&#60;0,001) und auch der Net Promoter Score (s.u.) war bei ihnen signifikant h&#246;her (74,5&#37; vs. 53,1&#37;; p&#60;0,05). Der Net Promotor Score ist eine Kennzahl f&#252;r den Unternehmenserfolg und wurde f&#252;r das easyph<TextGroup><PlainText>ysik</PlainText></TextGroup>um-Projekt ermittelt, indem den Teilnehmern auf einer 11-Punkteskala (von 10 &#8211; sehr wahrscheinlich bis 0 &#8211; sehr unwahrscheinlich) die Frage gestellt wurde: &#8222;Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie die Teilnahme an ,easyphysikum&#8216; einem Freund oder Kommilitonen empfehlen w&#252;rden&#63;&#8220;.  Der NPS ist dann die Differenz zwischen den Promotoren (9 und 10 Punkte) und Detraktoren (0&#8211;<TextGroup><PlainText>6 P</PlainText></TextGroup>unkte). Diejenigen, die mit 7 oder 8 antworten, sind neutral und werden nicht in die Bewertung mitei<TextGroup><PlainText>nbez</PlainText></TextGroup>ogen. Das Projekt <Mark2>easyphysikum</Mark2> wies einen insgesamten NPS von 64&#37; auf und ist damit vergleichbar mit renommierten Markenprodukten. </Pgraph><Pgraph>Wer war zufriedener mit dem Projekt&#63; Entleiher oder Besitzer&#63; Eindeutig erstere: 94&#37; der Entleiher w&#252;rden das Projekt weiterempfehlen gegen&#252;ber 84&#37; der Besitzer. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Diskussion">
      <MainHeadline>Diskussion</MainHeadline><Pgraph>Die Kombination aus multimedialen Lernmedien und mobilen Ger&#228;ten erleichterte die Pr&#252;fungsvorbereitung immens und hat bei zahlreichen Projektteilnehmer zu einer starken Konkurrenz mit dem gedruckten Lehrbuch gef&#252;hrt, ja sogar zu seiner Abl&#246;sung. Von den Studierenden kam die R&#252;ckmeldung, dass der digitale Zugriff nicht nur mit den gedruckten B&#252;chern mithalten kann, sondern diesen in puncto Mobilit&#228;t und Flexibilit&#228;t &#252;berlegen ist. Mehrheitlich ist das gedruckte Buch aber immer Top-Bestandteil der eigenen Lernsuite. </Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>&#8222;Die Anatomie Apps, Kreuztools, Lehrb&#252;cher greifen ja alles ineinander und f&#252;hren so insgesamt zu einem fundierteren Gesamtwissen und einer verbesserten Pr&#252;fungsvorbereitung ... und das gibt einem Sicherheit. Ich finde dass es das Schwierigste vor Pr&#252;fungen ist wenn man anf&#228;ngt Panik zu schieben und dann kann ich schnell mal was nachschauen oder selbst einen Test machen &#8230; Die Abwechslung ist dann einfach da. Ich kenn das von mir selber dass ich keine Lust mehr habe zu lesen und dann kann man einfach nochmal Bilder angucken oder kreuzen, so dass man trotzdem ja was Produktives tut ohne sich selber halt qu&#228;len zu m&#252;ssen.&#8220;</Mark2> (Zitat aus einem Nutzerinterview)</Indentation></Pgraph><Pgraph>Die Evaluation belegte, dass die Studierenden das Projekt als hilfreich, n&#252;tzlich und einzigartig empfanden. Interviews mit rund 30 Studierenden ergaben dar&#252;ber hinaus ein detailliertes Bild zu Erfolg, Nutzen und Verbesserungsm&#246;glichkeiten des Angebots.</Pgraph><Pgraph>Ein Studierender brachte die Verbesserungsm&#246;glichkeiten auf den Punkt:</Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>E-Books und Kreuztools halte ich f&#252;r eine tolle und f&#246;rdernswerte Sache - wenn denn alles offline m&#246;glich w&#228;re und reibungslos funktionieren w&#252;rde. Schade, dass dies beispielsweise bei der Dualen Reihe nicht m&#246;glich ist, denn gerade die wird doch sehr h&#228;ufig ben&#246;tigt.  Meine Meinung: entweder iPads f&#252;r alle Nicht-iPad-Besitzer anbieten oder alle Apps auch f&#252;r Android zug&#228;nglich machen, damit nachher nicht jemand benachteiligt ist, weil er aufgrund seines Android-Tablets nicht in den Genuss eines iPads kommen durfte. Ansatz sehr gut, aber Umsetzung noch verarbeitungsw&#252;rdig&#33;</Mark2></Indentation></Pgraph><Pgraph>Die Bibliothek wird verst&#228;rkt in diese neuen Ressourcen investieren. Auch finanzschwachen Studierenden muss der Zugang zu diesen Lernmitteln offen stehen, d.h. die daf&#252;r notwendigen Ger&#228;te m&#252;ssen zur Verf&#252;gung gestellt werden. Mobile Ger&#228;te erm&#246;glichen neben dem rein kognitiven Lernen im Eigenstudium den Einstieg in moderne Lehr- und Lernformen wie interaktiver Unterricht, Simulationsprogramme und Flipped Classroom, elektronische Pr&#252;fungen, den Zugriff auf Clinical Decision Systeme und KIS auf Station.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausblick">
      <MainHeadline>Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Auf Grundlage der erfolgreichen Evaluation des Projekts <Mark2>easyphysikum</Mark2> entwickelte die Zweigbibliothek das Folgeprojekt <Mark2>easystudium</Mark2>. In diesem auf zwei Jahre angelegten Projekt werden alle Medizinstudierenden die M&#246;glichkeit haben, die besten verf&#252;gbaren Lernmedien mit ihrem oder einem Bibliotheks-iPad zu benutzen. &#220;ber die Ergebnisse dieses Nachfolgeprojektes wird in einer Folgepublikation berichtet werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
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      <Figures>
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          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: &#196;nderung der H&#228;ufigkeit des Besuchs der Bibliothek durch iPad-Entleihung</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Zufriedenheit mit den Bibliotheksmedien</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: &#196;nderung der Zufriedenheit mit den Lernmedien durch iPad-Entleihung</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Nutzung der Lernmedien</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Nutzung der Lernmedien vor und nach der iPad-Entleihung</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: Zufriedenheit mit den Lernmedien</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaNo>7</MediaNo>
          <MediaID>7</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 7: Wichtigkeit verschiedener Lernmedien f&#252;r das Physikum</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaNo>8</MediaNo>
          <MediaID>8</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 8: Portfolio Lernmedien: Zufriedenheit vs. Wichtigkeit</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaNo>9</MediaNo>
          <MediaID>9</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 9: H&#228;ufigkeit der Nutzung der Lernorte im Sommersemester</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>10</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 10: Vorherige Nutzung der Lernorte durch Tablet-Besitzer und -Nichtbesitzer</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="436" width="687">
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          <MediaID>11</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 11: Nutzung der Lernorte im Sommersemester</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 12: Benutzung von Ger&#228;ten zum Lernen unterwegs</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaNo>13</MediaNo>
          <MediaID>13</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 13: Vergleich der Unterwegs-Nutzung von Ger&#228;ten zum Lernen durch Tabletbesitzer und -entleiher</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>14</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 14: Arten der Vorlesungsmitschriften</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>15</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 15: Arten der Vorlesungsmitschriften von Tablet-Besitzern und -Nichtbesitzern </Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaID>16</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 16: Digitale vs. handschriftliche Vorlesungsmitschriften vor und nach der iPad-Entleihung</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="541" width="835">
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          <MediaID>17</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 17: Erf&#252;llung der Erwartungen an das easyphysikum-Projekt</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="537" width="832">
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          <MediaID>18</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 18: Erf&#252;llung der Erwartungen an das easyphysikum-Projekt bei Tablet-Besitzern und -Entleihern</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="534" width="610">
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          <MediaID>19</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 19: Portfolio Projektziele: Zufriedenheit vs. Wichtigkeit</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaNo>20</MediaNo>
          <MediaID>20</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 20: Vorteile der Physikumsvorbereitung mit einem Tablet</Mark1></Pgraph></Caption>
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        <Figure format="png" height="584" width="902">
          <MediaNo>21</MediaNo>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 21: Aussagen zum Projekt</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 22: Aussagen zum Projekt von Tablet-Besitzern und -Entleihern</Mark1></Pgraph></Caption>
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