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    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Lizenzvertr&#228;ge f&#252;r elektronische Medien lesen lernen &#8211; Struktur und Auslegungsregeln</Title>
      <TitleTranslated language="en">Reading and understanding licensing agreements for electronic resources &#8211; structures and rules of interpretation</TitleTranslated>
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        <Address>ZB MED &#8211; Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, Gleueler Str. 60, 50931 K&#246;ln, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0) 221&#47;478 32145<Affiliation>ZB MED &#8211; Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation></Address>
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      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in Basel 2015</SectionHeading>
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    <DatePublished>20151221</DatePublished></DatePublishedList>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>15</Volume>
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        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB Jahrestagung in Basel 2015: Bibliotheken im Fluss</IssueTitle>
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    <ArticleNo>19</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Lizenzvertr&#228;ge f&#252;r elektronische Medien sind oft eng beschriebene, mehrseitige Vertr&#228;ge, die von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren gelesen, verstanden und unterschrieben werden m&#252;ssen. In diesem Beitrag wird erkl&#228;rt, wie man mit juristischen Methoden einzelne Klauseln auslegen kann. Dabei wird auch auf die Kontrolle allgemeiner Gesch&#228;ftsbedingungen eingegangen. Ein &#220;berblick &#252;ber die Struktur von Vertr&#228;gen erleichtert das Aufsp&#252;ren von Klauseln und von L&#252;cken in Vertr&#228;gen. In Exkursen wird auf Unterschiede zum angloamerikanischen Rechtsraum aufmerksam gemacht. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Licenses for electronic resources are often written in a small font size and still a couple of pages long. This article introduces rules of interpretation for vague clauses. German law regulating general terms and conditions is explained. An overview of typical structures in licensing agreements between libraries and publishers helps finding relevant clauses. Differences between German and Anglo-American law are referenced. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Warum brauchen Bibliotheken f&#252;r elektronische Medien Lizenzvertr&#228;ge und warum sind diese oft so lang und kompliziert&#63; </Pgraph><Pgraph>Das &#8218;Warum&#63;&#8216; ist eigentlich ganz einfach erkl&#228;rt. Ein Urheber oder eine Urheberin erschafft ein Werk. &#196;hnlich wie ein Eigent&#252;mer einer Sache darf ein Urheber oder eine Urheberin mit seinem Werk uneingeschr&#228;nkt machen was er will und solange er niemandem schadet. Dritte haben erst einmal keinerlei Rechte am Werk. Man spricht hier auch von einem &#8222;ausschlie&#223;lichen Recht&#8220;. Alle, die nicht Urheber oder Urheberin des Werkes sind, sind darauf angewiesen, dass ihnen durch Gesetz oder Vertrag ein Recht einger&#228;umt wird. Diese Rechte Dritter schr&#228;nken die Rechte des Urhebers bzw. der Urheberin ein. Dies gilt auch f&#252;r die USA <TextLink reference="1"></TextLink>. Deshalb spricht das Urheberrechtsgesetz (UrhG) auch von &#8222;Schranken&#8220;. Die &#167;&#167; 11&#8211;44 UrhG kl&#228;ren, wie der Urheber oder die Urheberin sein bzw. ihr Werk nutzen kann, bevor im Abschnitt 6 (<TextGroup><PlainText>&#167;&#167; 44a ff UrhG</PlainText></TextGroup>) die Rechte Dritter kodifiziert sind. </Pgraph><Pgraph>Die gesetzlichen Regelungen erm&#246;glichen Bibliotheken viele Nutzungen, aber in verschiedenen F&#228;llen brauchen Bibliotheken mehr Erlaubnisse. </Pgraph><Pgraph>In der Regel &#252;bertragen viele Urheber und Urheberinnen wissenschaftlicher Werke bei der Ver&#246;ffentlichung in einer Fachzeitschrift den Gro&#223;teil oder alle Rechte an den Verlag. Der Verlag wiederum kann Bibliotheken einzelne Nutzungs- und Verwertungsrechte einr&#228;umen. Je vielseitiger die Nutzung in der Bibliothek ist, umso mehr Rechte braucht sie. </Pgraph><Pgraph>Lizenzvertr&#228;ge nach deutschem Recht versuchen etwaige L&#252;cken des Gesetzes zu schlie&#223;en. Alles, was per Gesetz dem Dritten nicht erlaubt ist, muss durch Vertrag erlaubt werden. In der Praxis ist es oftmals einfacher und schneller, einen einzelnen Vertrag auf Vollst&#228;ndigkeit zu pr&#252;fen, anstatt parallel das Urheberrechtsgesetz und den Vertrag zu lesen und sich die Rechte zusammenzust&#252;ckeln. Au&#223;erdem k&#246;nnen durch den Vertrag Rechte ausgeschlossen werden, die eigentlich per Gesetz gew&#228;hrt wurden. Man spricht hier von sog. &#8222;abdingbaren Rechten&#8220;. </Pgraph><Pgraph>Angloamerikanische Vertr&#228;ge sind sehr komplex. Der Grund f&#252;r die Komplexit&#228;t liegt insbesondere in der &#8218;Fair Use Klausel&#8216;. Die &#8218;Fair Use Klausel&#8216; nach 17 U.S.C. 107 (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.copyright.gov&#47;title17&#47;92chap1.html">http:&#47;&#47;www.copyright.gov&#47;title17&#47;92chap1.html</Hyperlink>) ist eine Generalklausel und verwendet &#8211; im Gegensatz zu Spezialklauseln &#8211; einen allgemeinen, auslegungsbed&#252;rftigen Wortlaut, in diesem Fall den Begriff &#8222;fair use&#8220;. Da es oftmals unklar ist, wann eine Nutzung &#8222;fair use&#8220; ist und wann nicht, werden in angloamerikanische Vertr&#228;gen einfach alle denkbaren Nutzungen erlaubt beziehungsweise eingeschr&#228;nkt. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r beide Rechtsordnungen gilt: viele der im Gesetz einger&#228;umten Rechte sind vertraglich abdingbar (<TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink> <TextGroup><PlainText>Rn. 14</PlainText></TextGroup>). </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Auslegungsmethoden">
      <MainHeadline>Auslegungsmethoden</MainHeadline><Pgraph>In Lizenzvertr&#228;gen und im Gesetz versuchen die Parteien durch m&#246;glichst pr&#228;zise Sprache eine eindeutige Regelung zu finden. Dennoch sind unbestimmte Rechtsbegriffe an der Tagesordnung. Durch die Auslegungsmethoden kann man ermitteln, was mit einer unklaren Regelung eigentlich gesagt werden sollte. </Pgraph><Pgraph>Es gibt hingegen auch viele F&#228;lle, in denen gerade ein unbestimmter Begriff notwendig ist, um eine gewisse Flexibilit&#228;t zu wahren. Als Beispiel kann eine Metadatenlieferung entweder immer am 15. eines Monats vereinbart werden oder die Metadaten m&#252;ssen schnellstens nach der Freischaltung geliefert werden. Der erste Fall ist sehr pr&#228;zise. Im zweiten Fall muss man erst tats&#228;chlich feststellen, wann die Freischaltung war und au&#223;erdem eine Definition f&#252;r &#8222;schnellstens&#8220; entwickeln. Beide Varianten sind legitim, je nachdem, was gew&#252;nscht wird. </Pgraph><Pgraph>Bei der Auslegung k&#246;nnen bis zu vier verschiedene Ans&#228;tze gew&#228;hlt werden: Wortlaut, Sinn und Zweck, Systematik  sowie Entstehungsgeschichte. </Pgraph><Pgraph>Die Auslegung hat vom <Mark2>Wortlaut der Erkl&#228;rung</Mark2> auszugehen (<TextLink reference="4"></TextLink>, Rn. 14). Diese Auslegungsmethode ist sehr wichtig, leicht anwendbar und sollte immer als erstes genutzt werden. Was bedeutet ein Wort im allgemeinen Sprachgebrauch&#63; Hat das Wort unter Fachleuten eine besondere Bedeutung&#63; Was sind Synonyme&#63; Wie kann man das Wort definieren&#63;</Pgraph><Pgraph>Im angloamerikanischen Rechtsraum ist die Wortlautauslegung die wichtigste Auslegungsmethode (<TextLink reference="5"></TextLink>, A. II. 1. <TextGroup><PlainText>S. 22</PlainText></TextGroup>). Deshalb hat sich in englischsprachigen Vertr&#228;gen durchgesetzt, dass zu Beginn einige wichtige Begriffe definiert werden. &#220;ber diese Begriffe soll zwischen den Parteien kein Zweifel herrschen. Auch in Deutschland werden Definitionen am Anfang von Gesetzen und Vertr&#228;gen immer popul&#228;rer. </Pgraph><Pgraph>Die <Mark2>teleologische Auslegung</Mark2>, d.h. die Auslegung nach Sinn und Zweck (<TextLink reference="6"></TextLink>, Rn. 46) ist eine weitere wichtige Auslegungsmethode. Gem. &#167;&#167; 133 und 154 BGB ist bei der Auslegung einer Willenserkl&#228;rung der wirkliche Wille zu erforschen und Vertr&#228;ge sind so auszulegen, wie Treu und Glauben mit R&#252;cksicht auf die Verkehrssitte es erfordern. Kurz gesagt: Was wollten die Parteien mit dieser Formulierung sagen&#63; </Pgraph><Pgraph>Bei dieser Auslegungsmethode betrachtet ein neutrales Gericht die Interessen beider Parteien und die Umst&#228;nde, die zu der Vereinbarung gef&#252;hrt haben (<TextLink reference="4"></TextLink>, Rn. 18, 29). Vorvertragliche Korrespondenz kann zur Vertragsauslegung herangezogen werden. Deshalb kann es streitentscheidend sein, dass man die erkl&#228;rende E-Mail aus den Verhandlungen als qualifizierten Sachvortrag im Prozess einbringen kann. </Pgraph><Pgraph>Bei der <Mark2>systematischen Auslegung</Mark2> wird die Struktur des Vertrages betrachtet. Werden z.B. in den vorherigen oder nachfolgenden Klauseln dem Lizenznehmer Rechte einger&#228;umt, dann spricht das daf&#252;r, dass es auch in der fraglichen Klausel um diese Rechtseinr&#228;umung geht. </Pgraph><Pgraph>Die letzte Auslegungsmethode hilft selten weiter und wird deshalb in der Praxis wenig angewandt. Bei der <Mark2>Auslegung unter Ber&#252;cksichtigung der Entstehungsgeschichte</Mark2> (<TextLink reference="4"></TextLink>, Rn. 16) (historisch) werden die Umst&#228;nde ber&#252;cksichtigt, die zu der Formulierung gef&#252;hrt haben. Wenn z.B. die Klausel in einem vorherigen Vertrag bewusst anders formuliert war, dann kann diese Erkenntnis helfen, den Sinn und Zweck der heutigen Klausel oder den Ver&#228;nderungswillen der Parteien zu illustrieren. </Pgraph><Pgraph>In der Praxis werden die verschiedenen Auslegungsm<TextGroup><PlainText>et</PlainText></TextGroup>hoden zusammen angewendet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="AGB-Kontrolle">
      <MainHeadline>AGB-Kontrolle</MainHeadline><Pgraph>Nachdem man sich durch die Auslegungsmethoden Klarheit &#252;ber den Inhalt der fraglichen Klausel geschaffen hat, ist zu pr&#252;fen, ob diese Klausel wirksam ist. Ist eine Klausel nicht wirksam, so kann sich weder die Bibliothek noch der Verlag darauf berufen. </Pgraph><Pgraph>Bibliotheken werden in den meisten F&#228;llen vom Verlag vorgegebene Vertragsbedingungen vorgelegt bekommen. Daneben gibt es verschiedene online zug&#228;ngliche Muster mit bibliotheksspezifischen Regelungen. Einige Beispiele sind &#252;ber die Linksammlung auf der Seite des Goportis-Kompetenzzentrums Lizenzen verlinkt (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.goportis.de&#47;lizenzen&#47;links.html">http:&#47;&#47;www.goportis.de&#47;lizenzen&#47;links.html</Hyperlink>).</Pgraph><Pgraph>Diese Vertr&#228;ge und Klauseln werden in der Regel allgemeine Gesch&#228;ftsbedingungen (AGBs) gem. &#167; 305 Abs. 1 BGB sein. Dabei ist es unerheblich, ob in der &#220;berschrift von Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen gesprochen wird oder wie das sonstige Layout der Klauseln ist. Selbst in Briefen, E-Mails oder handschriftlichen Notizen kann man AGBs verstecken (<TextLink reference="7"></TextLink>, Rn. 8), solange diese gem. &#167; 305 Abs. 1 BGB (1) f&#252;r eine Vielzahl von Vertr&#228;gen (2) vorformuliert (3) bei Vertragsschluss (4) einseitig gestellt wurden. </Pgraph><Pgraph>Eine AGB ist am Pr&#252;fungsma&#223;stab der &#167;&#167; 305&#8211;310 BGB zu pr&#252;fen (<TextLink reference="3"></TextLink>, Rn. 15). Diese Normen dienen dem Schutz desjenigen, der die AGBs der anderen Partei akzeptieren muss. Wenn Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Rahmen ihrer beruflichen T&#228;tigkeit einen Lizenzvertrag abschlie&#223;en, dann agieren sie als Unternehmer oder Unternehmerin i.S.d. &#167; 14 BGB oder sie sind juristische Personen des &#246;ffentlichen Rechts. <Mark2>Unternehmer, Unternehmerinnen und juristische Personen des &#246;ffentlichen Rechts werden nicht so stark gesch&#252;tzt wie Verbraucher oder Verbraucherinnen</Mark2> (<TextLink reference="8"></TextLink>, Rn. 2ff). F&#252;r sie gelten gem. &#167; 310 I S. 1 BGB nicht die &#167;&#167; 305 II, III, 308 Nr. 1, 2&#8211;8 und 309 BGB. Oder andersherum gesagt: AGBs d&#252;rfen gegen&#252;ber einem Unternehmer nicht gegen die vier Paragrafen &#167; 308 Nr. 1b BGB (Klausel Verbot mit Wertungsm&#246;glichkeit); &#167; 307 BGB (Inhaltskontrolle); &#167; 305c BGB (&#220;berraschende und mehrdeutige Klauseln) oder &#167; 305b BGB (Vorrang der Individualabrede) versto&#223;en. Anstatt auf Details dieser Regelungen einzugehen, verweise ich auf Kommentarliteratur und Rechtsprechung. </Pgraph><Pgraph>Wenn eine Klausel der AGB-Pr&#252;fung nicht standh&#228;lt, dann ist diese Klausel unwirksam. Die Rechtsfolgen sind in <TextGroup><PlainText>&#167; 306</PlainText></TextGroup> BGB kodifiziert. Die Teilunwirksamkeit f&#252;hrt nur zur Unwirksamkeit des gesamten Vertrages, wenn ein Festhalten am Vertrag auch unter Ber&#252;cksichtigung von &#196;nderungen eine unzumutbare H&#228;rte darstellen w&#252;rde. Statt der unwirksamen Klausel gelten die gesetzlichen Vorschriften (<TextLink reference="9"></TextLink>, Rn. 12). </Pgraph><Pgraph>Eine AGB-Pr&#252;fung nach deutschem Recht sollte im Streitfall immer gemacht werden. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Struktur und Inhalt von Lizenzvertr&#228;gen">
      <MainHeadline>Struktur und Inhalt von Lizenzvertr&#228;gen</MainHeadline><Pgraph>Lizenzvertr&#228;ge enthalten regelm&#228;&#223;ig Regelungen, die sich in die folgenden zehn Kategorien einsortieren lassen: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Parteien </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Pr&#228;ambel </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Definitionen</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Rechte und Pflichten</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Preise und Zahlungsmodalit&#228;ten</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6.">Haftung</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="7" numString="7.">Beendigung des Vertrages</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="8" numString="8.">Sonstiges: Gerichtsstandsklausel, anwendbares Recht, salvatorische Klausel,  Vollst&#228;ndigkeit des Vertrages, Form</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="9" numString="9.">Unterschriften</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="10" numString="10.">Anlagen: Titellisten</ListItem></OrderedList></Pgraph><SubHeadline>1. Parteien </SubHeadline><Pgraph>Die <Mark2>Vertragsparteien</Mark2> sollten zu Beginn des Vertrages eindeutig identifizierbar benannt werden &#91;10&#93;. Dazu geh&#246;ren die Angabe der Rechtsform und die Adresse. Die pr&#228;zise Identifikation der Parteien ist wichtig. H&#228;ufig werden die Parteien im restlichen Vertrag nur noch &#252;ber Abk&#252;rzungen oder allgemeine Begriffe definiert. Durch eine sogenannte Klammerdefinition wird die entsprechende Abk&#252;rzung eingef&#252;hrt, z.B. &#8222;ZB MED&#8220; anstelle von &#8222;Deutsche Zentralbibliothek f&#252;r Medizin (ZB MED) &#8211; Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften&#8220;.</Pgraph><SubHeadline>2. Pr&#228;ambel </SubHeadline><Pgraph>Eine <Mark2>Pr&#228;ambel</Mark2> wird in vielen Vertr&#228;gen nicht vorkommen. In einer Pr&#228;ambel kann man das Ziel einer Zusammenarbeit beschreiben. Standard-Lizenzgesch&#228;fte sind Massenvertr&#228;ge, bei denen eine prosaische Einleitung oftmals nicht n&#246;tig sein wird. Die Pr&#228;ambel ist im angloamerikanischen Bereich von gr&#246;&#223;erer Bedeutung, da sie den Gerichten erm&#246;glicht, den Willen der Parteien bei der Auslegung zu ber&#252;cksichtigen. </Pgraph><SubHeadline>3. Definitionen</SubHeadline><Pgraph>Die <Mark2>Definitionen</Mark2> sind ein wichtiger Bestandteil moderner Lizenzvertr&#228;ge. Dieses Stilelement stammt aus dem angloamerikanischen Bereich, wo die Wortlautauslegung entscheidend ist. &#220;ber pr&#228;zise Definitionen k&#246;nnen die Anwender Zweifel ausr&#228;umen. Bei der Lekt&#252;re des weiteren Vertragswerkes wird immer wieder auf die definierten Begriffe zur&#252;ckgegriffen. In englischsprachigen Vertr&#228;gen heben sich definierte Begriffe dadurch ab, dass sie mit Gro&#223;buchstaben beginnen. So bekommen &#8222;Authorized Users&#8220; Rechte einger&#228;umt. Die Gro&#223;buchstaben sind ein Hinweis darauf, dass man die Definition meistens am Anfang des Vertrages nachbl&#228;ttern kann. </Pgraph><SubHeadline>4. Rechtekatalog</SubHeadline><Pgraph>Aus bibliothekarischer Sicht das wichtigste Kapitel ist die <Mark2>Rechteeinr&#228;umung</Mark2>. Nach &#167; 29 II UrhG kann der Urheber oder die Urheberin Dritten Rechte einr&#228;umen. Dieser Regelung entspricht in den USA 17 U.S.C. 106. Der Verhandlungsf&#252;hrer &#47; die Verhandlungsf&#252;hrerin muss wissen, welche Rechte die Nutzer&#47;Nutzerinnen f&#252;r eine sinnvolle Nutzung brauchen. Das kann je nach Einrichtung sehr unterschiedlich sein. Empfehlenswert ist die Erstellung einer Checkliste aller ben&#246;tigten Rechte <TextLink reference="10"></TextLink>. Beispiele von Checklisten s. <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Wenn im vorformulierten Vertrag ein ben&#246;tigtes Recht nicht erw&#228;hnt wird, dann sollte es eingef&#252;gt werden. Dabei sollte man die Formerfordernisse beachten. H&#228;ufig hei&#223;t es zu Ende des Vertrages, dass nur schriftliche &#196;nderungen oder Erg&#228;nzungen Vertragsbestandteil werden k&#246;nnen. </Pgraph><SubHeadline>5. Preise und Zahlungsmodalit&#228;ten</SubHeadline><Pgraph>Im Anhang werden h&#228;ufig Paket- oder Einzel<Mark2>preise</Mark2> detailliert aufgef&#252;hrt. Im Hauptvertrag gibt es hingegen allgemeine Regelungen. Hier wird u.a. festgelegt, wann das Zahlungsziel ist, in welcher W&#228;hrung Rechnungen erstellt werden oder ob es j&#228;hrliche Preissteigerungen gibt.</Pgraph><SubHeadline>6. Haftung</SubHeadline><Pgraph>Nicht zu untersch&#228;tzen ist die Bedeutung von Haftungsregeln. <Mark2>Die Parteien haften, wenn eine Pflicht verletzt wurde</Mark2>. Sp&#228;testens an dieser Stelle sind die mit den Nutzungsrechten verbundenen Pflichten der Parteien aufzuf&#252;hren. </Pgraph><Pgraph>Dabei kann man unterscheiden zwischen vertraglichen Hauptleistungspflichten, vertraglichen Nebenleistungspflichten und Sorgfaltspflichten. Die <Mark2>Hauptleistungspflichten</Mark2> bestehen daraus, dass der Verlag einen Zugang zum lizenzierten Werk bereitstellt und die Bibliothek die Lizenzgeb&#252;hren zahlt. Die <Mark2>Nebenleistungspflichten</Mark2> sind sehr unterschiedlich. Hierzu kann geh&#246;ren, dass die Bibliothek die Nutzer und Nutzerinnen &#252;ber die Nutzungsrechte informiert oder dass sie ein sicheres Netzwerk unterh&#228;lt oder dass sie das Logo des Verlages im Discovery Service zeigt. Der Verlag verpflichtet sich zum Beispiel dazu, Qualit&#228;tsstandards einzuhalten, Metadaten zu liefern, St&#246;rungen in einer bestimmten Zeit zu beheben oder Nutzungsstatistiken zu liefern <TextLink reference="14"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph><Indentation>In der Praxis t&#252;ckisch sind Regelungen, die dem Verlag die Sperrung des Zugangs gestatten. Wenn die lizenzierende Bibliothek oder ein Nutzer &#47; eine Nutzerin sch&#228;digende Handlungen vornimmt, dann darf der Verlag den gesamten Zugang der Bibliothek sperren. Diese Regelung ist f&#252;r den Lizenznehmer schwierig, denn er hat h&#228;ufig keine Kontrolle &#252;ber die Nutzerinnen und Nutzer. Alles was er tun kann ist die Nutzerinnen und Nutzer auf die Nutzungsrechte hinzuweisen und bei Bekanntwerden von missbr&#228;uchlichem Verhalten deren Zugang zu sperren. Ist die Sperrungsklausel sehr offen formuliert, dann darf der Verlag den kompletten Zugang sperren, ohne vorab die Bibliothek &#252;ber den Versto&#223; zu informieren und ihr eine Chance zu geben, selber Ma&#223;nahmen zu ergreifen. Es sollte auch gekl&#228;rt werden, f&#252;r welche Zeitspanne der Verlag den Zugang sperren darf und in welchen konkreten F&#228;llen er diese Ma&#223;nahme ergreifen kann. </Indentation></Pgraph><Pgraph>In einer vertraglichen Beziehung sind die Parteien eng miteinander verbunden und haben die M&#246;glichkeit, den jeweils anderen zu sch&#228;digen. Das kann z.B. dadurch geschehen, dass man Gesch&#228;ftsgeheimnisse des anderen &#246;ffentlich macht. Die Parteien sind deshalb verpflichtet, <Mark2>Sorgfalt</Mark2> walten zu lassen, um den Anderen nicht zu sch&#228;digen. </Pgraph><Pgraph>Fehlt eine Haftungsregelung, dann bestimmt sich die Haftung gem. &#167; 280 ff BGB. Derjenige, der fahrl&#228;ssig oder vors&#228;tzlich eine Pflicht verletzt, haftet dem Gesch&#228;digten f&#252;r die daraus entstehenden Sch&#228;den. </Pgraph><Pgraph>In Haftungsregelungen wird h&#228;ufig der <Mark2>Haftungsma&#223;stab</Mark2> festgelegt. So kann man die Haftung f&#252;r fahrl&#228;ssig verursachte dingliche Sch&#228;den ausschlie&#223;en. </Pgraph><Pgraph>Es ist beliebt, eine <Mark2>Haftungsh&#246;chstgrenze</Mark2> zu vereinbaren. Dabei kommt es oft vor, dass der Verwender (z.B. ein Verlag) die eigene Haftung begrenzt, die gegnerische Partei hingegen voll haften soll. Hier sollten Bibliotheken auf die Einf&#252;gung einer eigenen Haftungsh&#246;chstgrenze bestehen. </Pgraph><Pgraph>Nimmt man z.B. an, dass sich beide Parteien gegenseitig massiv gesch&#228;digt haben (Sch&#228;den von jeweils mehreren Millionen), dann w&#252;rde, eine einseitige Haftungsh&#246;chstgrenze von 10.000 EUR bedeuten, dass A maximal 10.000 EUR zahlt, B hingegen Millionen. </Pgraph><SubHeadline>7. Beendigung des Vertrages</SubHeadline><Pgraph>Lizenzvertr&#228;ge k&#246;nnen enden, weil der Lizenzzeitraum abgelaufen ist, oder durch ordentliche oder au&#223;erordentliche <Mark2>K&#252;ndigung</Mark2>. Bei der ordentlichen K&#252;ndigung ist eine K&#252;ndigungsfrist einzuhalten. Normalerweise kann man ohne Angabe von Gr&#252;nden ordentlich k&#252;ndigen. Bei der au&#223;erordentlichen K&#252;ndigung muss ein K&#252;ndigungsgrund vorliegen. Dann kann das Vertragsverh&#228;ltnis sofort beendet werden. Wann ein K&#252;ndigungsgrund vorliegt, steht im Vertrag. Teilweise wird noch anhand der Schwere des Versto&#223;es entschieden, ob das Vertragsverh&#228;ltnis sofort oder unter Einhaltung einer Frist endet.</Pgraph><SubHeadline>8. Sonstiges</SubHeadline><Pgraph>Bei Vertr&#228;gen mit internationalen Verlagen sollte gekl&#228;rt werden, welches <Mark2>Recht</Mark2> angewendet wird. Au&#223;erdem sollten die Parteien den <Mark2>Gerichtsstand</Mark2> festlegen. So verhindern die Parteien, dass man sich erst um Formalit&#228;ten streitet, bevor es um den Inhalt des Vertrages geht. Deutsche Bibliotheken k&#246;nnen vereinbaren, dass das zust&#228;ndige Gericht in Deutschland am Gesch&#228;ftssitz (entspricht &#167; 17 ZPO) ist und deutsches Recht angewendet wird. Das verringert den Aufwand. Sollte ein Verlag darauf bestehen, dass amerikanisches Recht von einem amerikanischen Gericht angewendet wird, lautet die allgemeine Empfehlung, dass ein Gericht in den Staaten Delaware, New York oder Kalifornien unter Anwendung des jeweiligen Landesrechts urteilt. Diese drei US-Staaten haben den Ruf, verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig ausl&#228;nderfreundlich zu urteilen. Zumindest sind in diesen Staaten sehr viele ausl&#228;ndische Unternehmen ans&#228;ssig, so dass die Richter mit typischen grenz&#252;berschreitenden Problematiken vertraut sind. </Pgraph><SubHeadline>9. Unterschriften</SubHeadline><Pgraph>Die <Mark2>Unterschriften</Mark2> geh&#246;ren unter den Vertrag. Die Unterzeichnenden sollten vorher kl&#228;ren, dass sie die ben&#246;tigten Vollmachten haben. Eine Vollmacht braucht nicht schriftlich erteilt worden zu sein. Genauso wirksam sind m&#252;ndliche Vollmachten. Daneben sind Duldungs- und Anscheinsvollmachten Besonderheiten, die in der Praxis h&#228;ufig vorkommen <TextLink reference="15"></TextLink>. Welche Formerfordernisse der Vertrag erf&#252;llen muss, entscheiden die Parteien selbst. In den USA ist es &#252;brigens &#252;blich, auf jeder Seite des Vertrages sein K&#252;rzel zu hinterlassen und auf der letzten Seite richtig zu unterschreiben. So kann sichergestellt werden, dass keine Seite (b&#246;swillig) ausgetauscht wurde. </Pgraph><SubHeadline>10. Anlagen</SubHeadline><Pgraph>Die <Mark2>Anlagen</Mark2> bestehen meistens aus den Titellisten und genauen Preisangaben. </Pgraph><Pgraph> </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Zu guter Letzt bleibt zu bemerken, dass jeder Vertrag anders ist. Jede Partei ist selbst verantwortlich daf&#252;r, dass die eigenen Rechte, Pflichten und Haftungsregelungen hinreichend pr&#228;zise eingebracht werden. Sowohl Bibliothek als auch Verlag sind an einem harmonischen Vertragsverh&#228;ltnis interessiert. Bei Unklarheiten helfen kl&#228;rende Gespr&#228;che und kleinere Probleme k&#246;nnen im Alltag geregelt werden. Sollte aber ein kleines Problem zu einem gro&#223;en Problem werden, dann ist es gut, einen mit Bedacht verhandelten Vertrag zur Hand zu haben. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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