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    <Identifier>mbi000345</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000345</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003456</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Strategisches Marketing: Die Nutzen-Positionierung von Bibliotheken als Content-Anbieter im Wettbewerb</Title>
      <TitleTranslated language="en">Strategic marketing: Benefit positioning strategy of libraries as a content provider in competition</TitleTranslated>
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          <Lastname>Georgy</Lastname>
          <LastnameHeading>Georgy</LastnameHeading>
          <Firstname>Ursula</Firstname>
          <Initials>U</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>TH K&#246;ln, Institut f&#252;r Informationswissenschaft, Claudiusstra&#223;e 1, 50678 K&#246;ln, Deutschland<Affiliation>TH K&#246;ln, Institut f&#252;r Informationswissenschaft, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>ursula.georgy&#64;th-koeln.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">strategic marketing</Keyword>
      <Keyword language="en">content marketing</Keyword>
      <Keyword language="en">library</Keyword>
      <Keyword language="en">positioning</Keyword>
      <Keyword language="en">competition</Keyword>
      <Keyword language="en">information</Keyword>
      <Keyword language="de">Strategisches Marketing</Keyword>
      <Keyword language="de">Content-Marketing</Keyword>
      <Keyword language="de">Bibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Positionierung</Keyword>
      <Keyword language="de">Wettbewerb</Keyword>
      <Keyword language="de">Information</Keyword>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in Basel 2015</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20151221</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>15</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB Jahrestagung in Basel 2015: Bibliotheken im Fluss</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>18</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Content-Marketing ist einer der aktuellen Marketingtrends. Es stellt hochwertige Informationen in den Mittelpunkt, um Kunden zu gewinnen und langfristig zu binden. Dabei geht es prim&#228;r nicht darum, den Kunden direkt zum Kauf von Produkten aufzufordern; vielmehr geht es darum, durch die Schaffung von Mehrwert durch hochwertige Information den Kunden zu &#252;berzeugen, Produkte&#47;Dienstleistungen einer Einrichtung zu kaufen bzw. in Anspruch zu nehmen.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Content marketing is one of the current marketing trends. It focuses high-quality information to win and keep customers over a long term. The aim is not to persuade customers to buy products. Instead, the objective is by creating an added value through high-quality information to convince customers to buy products&#47;to use services of an institution.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Entwicklung des Marketings">
      <MainHeadline>Entwicklung des Marketings</MainHeadline><Pgraph>Das Marketing hat sich in den letzten zehn Jahren nicht zuletzt durch das Internet bzw. die Social Media stark ver&#228;ndert und weiterentwickelt. Manfred Bruhn <TextLink reference="1"></TextLink> beschreibt folgende Stufen der Entwicklung des Marketings seit den 1950er Jahren:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Produktionsorientierung in den 1950ern (reine Produktion; aufgrund enormer Nachfrage in der Nachkriegszeit)</ListItem><ListItem level="1">Verkaufsorientierung in den 1960ern (von der Produktion zum Vertrieb)</ListItem><ListItem level="1">Marktorientierung in den 1970ern (Marktsegmentierung; Spezialisierung auf einzelne Bed&#252;rfnisse)</ListItem><ListItem level="1">Wettbewerbsorientierung in den 1980ern (Betonung von Alleinstellungsmerkmalen)</ListItem><ListItem level="1">Umfeldorientierung in den 1990ern (Reaktion auf &#246;kologische, politische, technologische oder gesellschaftliche Ver&#228;nderungen)</ListItem><ListItem level="1">Dialogorientierung ab 2000 (interaktive Ausrichtung der Kommunikation durch Internet, E-Mails)</ListItem><ListItem level="1">Netzwerkorientierung ab 2010 (Web 2.0, soziale Netzwerke, Word-of-Mouth)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Dialog-, Netzwerk- und Contentorientierung sind somit die zentralen Aspekte des aktuellen Marketings. Zugleich entwickelt sich das Marketing weg von den klassischen Massenmedien hin zu unkonventionellen Ma&#223;nahmen und Kommunikationswegen. Werbung soll nicht direkt als solche wahrgenommen werden, Kampagnen sollen sich deutlich von der Masse an Werbung abheben, d.h. Aufmerksamkeit erregen, positive Reaktionen hervorheben und die Empfehlung steigern.</Pgraph><Pgraph>Mit der Entwicklung des Marketings hat sich auch das Kundenverhalten ver&#228;ndert. Konnte fr&#252;her das Entscheidungsverhalten mit dem Marketingtrichter erkl&#228;rt werden, so hat dieser heute nur noch bedingt G&#252;ltigkeit. Fr&#252;her ging man davon aus, dass (potenzielle) Kunden ihren Entscheidungsprozess mit einer gro&#223;en Zahl an Marken im Kopf starteten, und die Zahl der Marken im Laufe des Entscheidungsprozesses immer weiter reduziert wurde, bis eine einzige Marke &#252;brig blieb: die Marke, die letztendlich gekauft wurde. Unterst&#252;tzt wurde dieser Prozess durch Push-Marketing, durch das die Markenaufmerksamkeit erh&#246;ht wurde. </Pgraph><Pgraph>Insbesondere Social Media und Bewertungsfunktionen im Internet haben zu einem Verhaltenswandel gef&#252;hrt. Weiterhin startet der Kunde mit einer Zahl ihm bekannter Marken; er reduziert die Anzahl der Marken, wenn diese ihm nicht geeignet erscheinen, seine Bed&#252;rfnisse zu befriedigen. Gleichzeitig erweitert er im Rahmen des Prozesses aber wieder die Zahl der Marken, wenn diese ihn z.B. positiv emotional ansprechen, oder wenn Marken sehr positiv durch andere bewertet wurden. Der Kunde lernt also in dieser Phase seines Entscheidungsprozesses durch die Erfahrung anderer neue Marken kennen und passt m&#246;glicherweise auch seine Auswahlkriterien den neuen Marken an. Am Ende kann sogar ein v&#246;llig neues Entscheidungsprofil stehen. F&#252;r eine erfolgreiche Marke gilt daher: sie muss das Know-how und die Expertise erfolgreich kommunizieren. Nur dann steht am Ende die eigene Marke (die der Bibliothek oder Informationsei<TextGroup><PlainText>nr</PlainText></TextGroup>ichtung). Und f&#252;r diese eine Marke soll sich der Kunde immer wieder entscheiden, d.h. aus Kundenzufriedenheit entwickelt sich Kundenbindung sowie Markenloyalit&#228;t. Markenloyalit&#228;t entwickelt sich keinesfalls aus einer einmaligen Zufriedenheit, sondern es geht um eine dauerhafte Zufriedenheit mit der Marke, was im Umkehrschluss auch bedeutet, dass tempor&#228;re Pr&#228;senz&#47;Zufriedenheit keine Loyalit&#228;t erzeugt. Der Kunde muss &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum so angesprochen werden, dass er daraus immer wieder (neuen) Nutzen ziehen kann. Content-Marketing scheint eine Methode des Marketings zu sein, genau diese Markenloyalit&#228;t zu bef&#246;rdern &#8211; zudem ist sie f&#252;r Bibliotheken geeignet, da Bibliotheken per se &#252;ber hinreichend Content verf&#252;gen, den sie an ihre (potenziellen) Kunden und Multiplikatoren kommunizieren k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Content-Marketing">
      <MainHeadline>Content-Marketing</MainHeadline><Pgraph>Content-Marketing stellt hochwertige Informationen (im Internet) in den Mittelpunkt, um Kunden zu gewinnen bzw. vor allem langfristig zu binden, wobei es nicht prim&#228;r darum geht, den Kunden direkt zum Kauf von Produkten aufzufordern; vielmehr geht es darum, durch das Schaffen von Mehrwert den Kunden zu &#252;berzeugen, Produkte&#47;Dienstleistungen einer Einrichtung zu kaufen bzw. in Anspruch zu nehmen. Im Zuge der Entwicklung des Marketings ist davon auszugehen, dass Content-Marketing mittel- bis langfristig klassische Push-Werbung im Online-Marketing deutlich in den Hintergrund wird treten lassen bzw. sogar abl&#246;sen wird.</Pgraph><Pgraph>Der BVDW definiert Content-Marketing wie folgt: <Mark2>&#8222;Ziel des Content Marketings ist die Positionierung einer Firma, Marke oder Person als Experte in ihrem Fachgebiet. Der Fokus liegt dabei auf den Fragestellungen des Kunden. Durch Bereitstellung von relevanten Informationen sendet Content Marketing nicht nur Botschaften sondern tritt den Beweis an, dass der Absender &#252;ber Know How und Expertise im Thema verf&#252;gt. In der operativen Umsetzung umfasst Content Marketing die Planung und Erschaffung zielgruppenrelevanter Inhalte sowie deren strukturierte Verbreitung &#252;ber verschiedene Kan&#228;le&#8220;</Mark2> <TextLink reference="2"></TextLink>. Im Mittelpunkt der Definition steht das Know-how sowie die Expertise des Absenders&#47;des Anbieters auf einem bestimmten Gebiet; beides geht weit &#252;ber das Senden von einzelnen Botschaften hinaus. Und dieser Content muss so relevant f&#252;r den Kunden sein, dass dar&#252;ber seine Fragen beantwortet werden. Dies f&#252;hrt letztendlich zu der Entscheidung f&#252;r die eine Marke.</Pgraph><Pgraph>Das Content Marketing Institute setzt etwas andere Schwerpunkte in seiner Definition: <Mark2>&#8222;Content Marketing is the art of communicating with your customers and prospects without selling. It is non-interruption marketing. Instead of pitching your products or services, you are delivering information that makes your buyer more intelligent. The essence of this content strategy is the belief that if we, as businesses, deliver consistent, ongoing valuable information to buyers, they ultimately reward us with their business and loyalty&#8220;</Mark2> <TextLink reference="3"></TextLink>. Bei dieser Definition wird deutlich hervorgehoben, dass nicht das Verkaufen im Mittelpunkt steht, sondern die Information, die den K&#228;ufer &#8222;intelligenter&#8220; macht. Als Gegenleistung erh&#228;lt das Unternehmen insbesondere Loyalit&#228;t. Damit &#252;bernimmt der Content immer st&#228;rker die Rolle des eigentlichen Werbemittels, z.B. eines Banners, und steht somit im Mittelpunkt der Online-Marketinginstrumente. </Pgraph><Pgraph>Content-Marketing ist jedoch mehr als ein Marketingi<TextGroup><PlainText>ns</PlainText></TextGroup>trument. Erfolgreiches Content-Marketing bedarf einer umfassenden Konzeption mit einer klar konzipierten Strategie, die sich aus den strategischen Zielen einer Institution ableiten lassen k&#246;nnen muss. Der Content-Marketing-Prozess l&#228;sst sich in folgende Stufen gliedern <TextLink reference="4"></TextLink>:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Content-Konzeption und -Planung</ListItem><ListItem level="1">Content-Produktion</ListItem><ListItem level="1">Content-Seeding und Content-Promotion</ListItem><ListItem level="1">Monitoring&#47;Controlling</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die Content-Konzeption und -Planung als strategische Vorgehensweise verfolgt insbesondere langfristige bzw. mittelfristige Ziele, die Zeitr&#228;ume von mehr als einem Jahr umfassen. Dazu geh&#246;ren u.a. <TextLink reference="4"></TextLink>:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Aufbau einer Community</ListItem><ListItem level="1">Aufbau&#47;Verbesserung des Images einer Marke</ListItem><ListItem level="1">Schaffung von Vertrauen</ListItem><ListItem level="1">Aufbau und Optimierung eines Reputationsmanagements</ListItem><ListItem level="1">Kundenbindung und -loyalit&#228;t</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Zur Content-Konzeption und -Planung geh&#246;rt es dar&#252;ber hinaus, eine klare Zielgruppendefinition vorzunehmen. Content muss noch sensibler als Push-Marketing &#252;ber klassische Massenmedien auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sein. So ist es notwendig, dass ein Unternehmen unterschiedliche Ziele im Bereich des Content-Marketings verfolgt und diese Zielgruppen auch mit unterschiedlichem Content versorgt, denn der bereitgestellte Content muss von der jeweiligen Zielgruppe als relevant und wertvoll wahrgenommen und bewertet werden. Die Content-Konzeption muss systematisch erfolgen. Dazu sind im Vorfeld von der Institution u.a. folgende Fragen zu beantworten <TextLink reference="4"></TextLink>:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Was will man erreichen&#63; Ziele&#63;</ListItem><ListItem level="1">Wer ist die Zielgruppe f&#252;r den Content, die man zur Zielerreichung ben&#246;tigt&#63;</ListItem><ListItem level="1">Wer soll den Content konsumieren&#63;</ListItem><ListItem level="1">Wie spricht man die Zielgruppe(n) an&#63;</ListItem><ListItem level="1">Welche Medienformate kommen in Frage&#63;</ListItem><ListItem level="1">Muss man zus&#228;tzliche emotionale Trigger nutzen&#63;</ListItem><ListItem level="1">Ist Storytelling notwendig&#63;</ListItem><ListItem level="1">Wie erfolgt die Ansprache&#63;</ListItem><ListItem level="1">Gibt es einen Redaktionsplan&#63;</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Der dritte Schritt des Content-Marketings umfasst das Seeding sowie die Promotion. Seeding bezeichnet die Verbreitung von Inhalten &#252;ber die Kan&#228;le, die von der Zielgruppe konsumiert werden und von dort aus weiter verbreitet zu werden. Prim&#228;r geht es um die (schnelle) Verbreitung der Inhalte &#252;ber alle relevanten Netzwerke, Website, Blog oder Video. Seeding bedarf einer Initialz&#252;ndung, um erfolgreich zu verlaufen. Sofern die eigene Community in den Netzwerken wie Twitter, Facebook, YouTube, Google&#43;, XING etc. nicht hinreichend gro&#223; ist, m&#252;ssen dar&#252;ber hinaus Multiplikatoren und Influencer wie z.B. besonders aktive Kunden separat informiert werden, ggf. bereits im Vorfeld des eigenen Seedings. Der Inhalt ist nur wertvoll, wenn er auch sichtbar ist, gefunden und konsumiert wird. Der Traffic muss im Rahmen des Seedings gezielt auf die eigene Seite gelenkt werden, auf der der Content pr&#228;sentiert wird. Nur so gelingt es, langfristig Kundenbeziehungen zu pflegen sowie Markenvertrauen bzw. -loyalit&#228;t aufzubauen.</Pgraph><Pgraph>Hilfreich f&#252;r eine Gesamtkonzeption ist die Orientierung an der Frage: was &#8211; wird wie &#8211; von wem &#8211; f&#252;r wen &#8211; weshalb &#8211; wo &#8211; wie publiziert &#8211; verteilt und kontrolliert&#63; Sie erm&#246;glicht eine umfassende Planung zu allen wesentlichen Aspekten des Content-Marketings <TextLink reference="5"></TextLink>:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">was: How-to-Anleitung &#8211; Report &#8211; Fallbeispiel &#8211; Experten-Interview &#8211; ...</ListItem><ListItem level="1">wird wie: Video &#8211; Whitepaper &#8211; Infografik &#8211; Texte &#8211; Bildgalerie &#8211; Story &#8211; ...</ListItem><ListItem level="1">von wem: Grafiker &#8211; Texter &#8211; Product Manager &#8211; Ghostwriter &#8211; ...</ListItem><ListItem level="1">f&#252;r wen: Kunden &#8211; Interessenten &#8211; Blogger &#8211; Opinion Leader &#8211; ...</ListItem><ListItem level="1">weshalb: Markenaufbau &#8211; Kundenbindung &#8211; Leadg<TextGroup><PlainText>en</PlainText></TextGroup>erierung &#8211; ...</ListItem><ListItem level="1">wo: Website &#8211; Slideshare &#8211; Blog &#8211; Newsletter &#8211; Facebook &#8211; ...</ListItem><ListItem level="1">wie produziert: Text &#8211; Grafik &#8211; Video &#8211; Infografik &#8211; Fotogalerie &#8211; ...</ListItem><ListItem level="1">verteilt: Shares &#8211; Likes &#8211; Seeding &#8211; Newsletter &#8211; ...</ListItem><ListItem level="1">und kontrolliert: Monitoring-Tools &#8211; Feedback-Kontrolle &#8211; Qualit&#228;tscheck &#8211; ... </ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Themenwahl</SubHeadline><Pgraph>Die Auswahl der richtigen Themen bildet die entscheidende Grundlage f&#252;r den Erfolg des Content-Marketings. Um geeignete Themen zu finden, lohnt es sich, z.B. Webseiten zu analysieren, die die potenzielle Zielgruppe auch besucht. Auch Foren bieten eine Basis f&#252;r die Themenfindung: Fragen, die besonders h&#228;ufig gestellt werden, oder Themen, die besonders intensiv diskutiert werden, k&#246;nnen relevant f&#252;r Content-Marketing sein. Aber auch Beitr&#228;ge, die besonders h&#228;ufig &#8222;geliked&#8220; oder geteilt werden, k&#246;nnen Hinweise auf besonderes Interesse bieten. Wichtig ist, dass es sich dabei nicht um Modethemen handelt, die nur f&#252;r kurze Zeit interessant bzw. relevant sind. Mit solchen Themen l&#228;sst sich keine langfristige Strategie und Markenloyalit&#228;t aufbauen.</Pgraph><Pgraph>Es m&#252;ssen nicht unbedingt Themen sein, die im unmittelbaren Kontext zu einem Unternehmen&#47;der Einrichtung stehen, die pr&#228;sentiert werden. Ratgeberthemen, Insidertipps oder einzigartige Pr&#228;sentationsformen bleiben den Kunden besonders in Erinnerung. Die eigenen Produkte&#47;Dienstleistungen finden bei erfolgreichem Content-Marketing vielfach gar keine Erw&#228;hnung mehr. Stattdessen steht die Marke im Mittelpunkt. Doch gleichzeitig muss der Content so authentisch&#47;glaubw&#252;rdig sein, dass die Zielgruppe am Ende die Produkte&#47;Dienstleistungen auch kauft bzw. in Anspruch nimmt. </Pgraph><Pgraph>Wichtig ist also, dass die Einrichtung &#252;ber die notwendigen Kompetenzen in den pr&#228;sentierten Themenfeldern verf&#252;gt und dass die Zielgruppe dies auch erkennt bzw. die Institution von dieser als kompetent in dem Bereich eingestuft wird. Glaubw&#252;rdigkeit ist eine Grundvoraussetzung f&#252;r erfolgreiches Content-Marketing.</Pgraph><SubHeadline>Beispiele von Unternehmen</SubHeadline><Pgraph>Im Folgenden werden einige Unternehmen vorgestellt, die Content-Marketing bereits seit l&#228;ngerer Zeit erfolgreich einsetzen.</Pgraph><Pgraph>Red Bull stellt im Rahmen seines Content-Marketings u.a. Extremsportarten in den Mittelpunkt. Das Content-Marketing m&#252;ndet beispielsweise in spektakul&#228;ren Live-Events wie dem Flugzeug-Slalomrennen Red Bull Air Race. Es geht um H&#246;chstleistungen, d.h. den pr&#228;sentierten Sportlern werden im wahrsten Sinne des Wortes &#8222;Fl&#252;gel verliehen&#8220;. Die Marke Red Bull steht immer im Mittelpunkt der Contentstrategie und ist immer pr&#228;sent; der Energy Drink wird jedoch selten oder gar nicht erw&#228;hnt. Gleichzeitig wird nicht nur Content zu Extremsportarten mit &#8222;Vertragssportlern&#8220; pr&#228;sentiert, gleichzeitig wird der Leser selbst als Abenteuersportler angesprochen. So kann sich die Zielgruppe z.B. &#252;ber die besten Orte zum Klippenspringen oder den Kletter Hot Spot Iran informieren. Beides keine Sportarten f&#252;r jedermann.</Pgraph><Pgraph>Das Unternehmen Schwarzkopf als Hersteller von Haarpflegeprodukten pr&#228;sentiert sich im Rahmen seines Content-Marketings als Berater zur Haarpflege. Vorgestellt werden z.B. Starfrisuren, Frisurentrends, Streetstyles, aber auch Pflegeanleitungen etc. Angesprochen werden sowohl Frauen als auch M&#228;nner &#8211; getrennt. Sie finden auf der Website hochwertige Artikel und Tutorials zu den genannten Themen. Die Website von Schwarzkopf &#228;hnelt somit eher einem hochwertigen Journal als einem &#8222;klassischen&#8220; Internetauftritt, was durch eine emotionale Darstellung gelingt, die mehrere Sinne gleichzeitig anspricht.</Pgraph><Pgraph>American Express stellt bei seinem Content weniger die Finanzdienstleistungen, das Kerngesch&#228;ft des Unternehmens, als vielmehr das Thema Unternehmensberatung in den Mittelpunkt. Der Leser erh&#228;lt u.a. interessante Informationen rund um Themen Networking und Lobbying, Marketing, Personalrecruiting und -Entwicklung, Teambuilding, Wachstumsstrategien etc. Als Zielgruppe sind eindeutig Start-ups sowie Klein- und mittelst&#228;ndische Unternehmen (KMU) auszumachen. Der Leser erh&#228;lt s&#228;mtliche Informationen, die ein Existenzgr&#252;nder oder KMU ben&#246;tigt, um erfolgreich im Markt bestehen zu k&#246;nnen. Die Hinweise auf die zentralen Finanzdienstleistungen von American Express werden auf den Content-Seiten kaum wahrgenommen und auch nicht zentral beworben. Der Content passt jedoch perfekt zu den zentralen Dienstleitungen&#47;Produkten des Anbieters, er ist glaubw&#252;rdig und zudem schafft er bei der Zielgruppe einen hohen Mehrwert.</Pgraph><Pgraph>Sportartikelhersteller wie Nike und Adidas etc. setzen bereits seit l&#228;ngerer Zeit erfolgreich auf Content. Dabei pr&#228;sentiert sich Nike z.B. als Fitness-Trainer, so sind z.B. Trainingstipps von Profisportlern verf&#252;gbar. Aber auch pers&#246;nliche Leistungen k&#246;nnen &#252;ber verschiedene Apps geteilt werden, die Nike anbietet. Damit wird der Hobbysportler selbst zum Content-Erzeuger. Er kann seine Leistungen innerhalb der Community einsch&#228;tzen&#47;einordnen und sich neue Ziele setzen, um innerhalb der Community ein besseres Ranking zu erreichen. Pers&#246;nliche Bestleistungen f&#252;hren zudem zu Beachtung und Ruhm. Bei Adidas erh&#228;lt ein Sportler, der z.B. Brillentr&#228;ger ist, alle notwendigen Informationen &#252;ber fokussiertes Sehen beim Sport und die damit verbundenen Technologien zu Linsen, Technologien zu Brillengestellen f&#252;r eine optimale Passform sowie die notwendige Widerstandsf&#228;higkeit von Sportbrillen f&#252;r die verschiedensten Sportarten. &#220;ber die Community micoach von Adidas ist es zudem m&#246;glich, Audio-Coaching in Echtzeit, mehrere Hundert animierte Bewegungsabl&#228;ufe, detaillierte Workout-Analysetools etc. zu erhalten. Mitgliedern der Community wird das Gef&#252;hl vermittelt, dass sie bei einem Personal Trainer trainieren und individuell betreut werden.</Pgraph><SubHeadline>Content-Marketing in Bibliotheken</SubHeadline><Pgraph>Content-Marketing ist in deutschen Bibliotheken noch nicht sehr verbreitet. Ein Beispiel f&#252;r sehr gutes Content-Marketing in Bibliotheken bietet die ZBW &#8211; Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. Sie trennt in ihrem Content-Auftritt die Zielgruppen &#8222;andere Bibliotheken&#8220; und &#8222;Wirtschaftswissenschaftler&#8220; deutlich. Beide Zielgruppen werden &#252;ber verschiedene Kan&#228;le angesprochen, internationale Kunden werden ausschlie&#223;lich in englischer Sprache adressiert. Damit ist es der ZBW m&#246;glich, den verschiedenen Zielgruppen unterschiedlichen Content zur Verf&#252;gung zu stellen <TextLink reference="6"></TextLink>. Ziel ist es u.a., sich selbst gegen&#252;ber anderen Bibliotheken als Innovator zu positionieren. Gleichzeitig haben andere Bibliotheken die M&#246;glichkeit, an diesem innovativen Prozess teilzuhaben, sich &#252;ber aktuelle Themen zu informieren und selbst davon zu profitieren.</Pgraph><Pgraph>Auch Proquest &#8211; bekannt als Host &#8211; pr&#228;sentiert sich im Internet mittels Content-Marketing. Der Host sieht Bibliotheken durchaus als Zielgruppe. So finden Bibliotheken dort in einem Blog u.a. wertvolle Informationen zum Thema &#8222;Library Content Marketing&#8220; <TextLink reference="7"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Bibliotheken sollten dar&#252;ber nachdenken, systematisches Content-Marketing in ihre Marketingstrategie zu integrieren. Themen, die f&#252;r die Zielgruppen von Hochschulbibliotheken und wissenschaftliche Spezialbibliotheken interessant sein k&#246;nnten sind z.B. </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Forschungsdatenmanagement</ListItem><ListItem level="1">Science 2.0</ListItem><ListItem level="1">Nutzung digitaler Medien </ListItem><ListItem level="1">Open Access </ListItem><ListItem level="1">Vorteile und Nutzung sozialer Forschungsnetzwerke wie Mendeley, ResearchNet etc.</ListItem><ListItem level="1">Richtig und erfolgreich publizieren </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Themen f&#252;r Medizinbibliotheken k&#246;nnten u.a. sein</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Arzneimitteltherapiesicherheit und Patientensicherheit</ListItem><ListItem level="1">Big Data</ListItem><ListItem level="1">Digitalisierung der Medizin(technik)</ListItem><ListItem level="1">E-Health</ListItem><ListItem level="1">Evidenzbasierte (digitalisierte) Medizin</ListItem><ListItem level="1">Kabellose Kommunikation und Daten&#252;bertragung</ListItem><ListItem level="1">Telemedizin und Health Care Services</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Letztendlich sind den m&#246;glichen Themenschwerpunkten jedoch keine Grenzen gesetzt, solange sich die Bibliothek als Spezialist pr&#228;sentiert und glaubw&#252;rdig bleibt. Und Spezialist zu sein, hei&#223;t auch, sich zu spezialisieren. Bibliotheken k&#246;nnen auch die M&#246;glichkeit nutzen, mit Spezialisten ihres Faches au&#223;erhalb der Bibliothek, z.B. aus Hochschulen zu kooperieren. Diese Spezialisten k&#246;nnen den Content erstellen, was bei der Zielgruppe noch authentischer wirken kann. Damit wird Content-Marketing auch f&#252;r kleinere Bibliotheken m&#246;glich. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausblick">
      <MainHeadline>Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Der Beitrag kann das Thema Content-Marketing in Bibliotheken nur anrei&#223;en und einige zentrale Aspekte darstellen. Bibliotheken sollten den Trend Content-Marketing jedoch in keinem Fall verschlafen, denn es handelt sich um einen Paradigmen-Wechsel im Marketing. Content-Marketing bietet auch kleineren Bibliotheken die M&#246;glichkeit, sich als Spezialist zu verschiedenen Themen zu positionieren. Entscheidend bei der Themenauswahl ist jedoch, die Sicht des Kunden einzunehmen, und nicht Themen zu w&#228;hlen, die (nur) der Bibliothek interessant erscheinen. Bibliothekarische Themen sollten nicht zwingend im Mittelpunkt stehen, bibliothekarisches Vokabular ist zu vermeiden. Vielmehr geht es darum, sich von anderen Branchen inspirieren zu lassen. Und je nach Zielgruppe ist eine andere Ansprache, ein anderer Kommunikationsstil, eine andere &#196;sthetik, ein anderes Medium als die Bibliothek bisher verwendet, notwendig, um den gew&#252;nschten Erfolg zu erreichen.</Pgraph><Pgraph>Da Bibliotheken gut vernetzt sind, bietet sich auch die M&#246;glichkeit, bei der Content-Erstellung zu kooperieren. So k&#246;nnten insbesondere unter den Aspekten der geringen personellen und finanziellen Ressourcen Synergien erzielt werden. Eines aber ist sicher: Sp&#228;testens das Content-Marketing zwingt Bibliotheken zu strategischem Marketing.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Bruhn M</RefAuthor>
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        <RefYear>2014</RefYear>
        <RefBookTitle>Integrierte Unternehmens- und Markenkommunikation: Strategische Planung und operative Umsetzung</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Bruhn M. Integrierte Unternehmens- und Markenkommunikation: Strategische Planung und operative Umsetzung. 6. Aufl. Stuttgart: Sch&#228;ffer P&#246;schel; 2014.</RefTotal>
      </Reference>
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        <RefAuthor>Anonym</RefAuthor>
        <RefTitle>Content Marketing</RefTitle>
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