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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000337</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003372</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Mehr Schaden als Nutzen&#63; Problematischer Einsatz von Textvergleichsprogrammen zur vermeintlichen Plagiatsvermeidung</Title>
      <TitleTranslated language="en">Doing more harm than good&#63; Disputable use of text matching software as assumed plagiarism prevention method</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Miljkovi&#263;</LastnameHeading>
          <Firstname>Natascha</Firstname>
          <Initials>N</Initials>
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        <Address>Zitier-Weise, Agentur f&#252;r Plagiatpr&#228;vention e.U., M&#252;llnergasse 12&#47;13, 1090 Wien, &#214;sterreich<Affiliation>Zitier-Weise, Agentur f&#252;r Plagiatpr&#228;vention e.U., Wien, &#214;sterreich</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.plagiatpruefung.at</WebPage></Address>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">plagiarism detection</Keyword>
      <Keyword language="en">plagiarism detection software</Keyword>
      <Keyword language="en">text matching analysis</Keyword>
      <Keyword language="en">scientific writing</Keyword>
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      <Keyword language="de">Plagiatspr&#252;fung</Keyword>
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      <Keyword language="de">wissenschaftlich Schreiben</Keyword>
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      <Keyword language="de">Falschannahmen</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Plagiate und Plagiatsvermeidung</SectionHeading>
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    <DatePublished>20150812</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
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        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
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        <IssueTitle>Plagiate und Plagiatsvermeidung</IssueTitle>
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    <ArticleNo>10</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Liste an selbst ernannten Plagiatspr&#252;fprogrammen ist lang und w&#228;chst st&#228;ndig, brauchbar wie propagiert sind jedoch nur wenige davon. Besonders durch die gezielte Werbung der ProgrammherstellerInnen mit dem Begriff Plagiatsdetektion &#8211; im Gegensatz zu ihrer einzigen tats&#228;chlichen Funktionsweise, dem blo&#223;en Textvergleich &#8211;, haben sich einige falsche Annahmen zu diesen Produkten ergeben, die sich im universit&#228;ren Bereich leider sehr hartn&#228;ckig halten und bei der Konzeptionierung effizienter Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen sogar hinderlich sein k&#246;nnen. Als einzige eingesetzte pr&#228;ventive Ma&#223;nahme (im weitesten Sinne) sind diese Programme v&#246;llig unzureichend und k&#246;nnen technisch zudem ohnedies nicht alle Formen von unwissenschaftlichen Schreibverhalten finden.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The number of so called plagiarism detection software is ever-growing, though hardly any of those products are really useful as marketed. <TextGroup><PlainText>Especially</PlainText></TextGroup> since their producers force-fed the term plagiarism detection &#8211; in stark contrast to the only function they have, which is text matching &#8211; to their customers, several misconceptions have established, which keep circulating within higher education institutions rather persistently, thus even hindering the establishment of efficient prevention strategies within. By all means are those products not sufficient enough as sole preventing method against plagiarism and will never be technically mature enough to find all forms of scientifically unethical writing <TextGroup><PlainText>methods</PlainText></TextGroup>.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Keine Frage &#8211; Hochschulen stehen unter einem enormen Druck: Einerseits wurde mit der Bologna-Studienarchitektur eine Anpassung an internationale Studieng&#228;nge anvisiert, deren Umsetzung teuer, schwierig und zumindest in &#214;sterreich noch lange nicht vollst&#228;ndig abgeschlossen ist (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 28f). Andererseits wollen Studierende ihrer Bildung und Ausbildung m&#246;glichst effizient zugef&#252;hrt werden, die gepr&#228;gt ist von steigendem technologischen Einsatz <TextLink reference="2"></TextLink>, mehr Konkurrenz, teuren Lebensbedingungen und beidseitig sehr hohen Erwartungen an den Arbeitsmarkt <TextLink reference="3"></TextLink>. Auch die Forschung und Lehre muss in Balance gehalten werden, eine Gratwanderung, die h&#228;ufig auf dem R&#252;cken des oft nur befristet eingestellten Forschungs- und Lehrpersonals gegangen wird (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 14, <TextLink reference="5"></TextLink>, S. 38ff). Zudem fordern Akkreditierungsagenturen, Drittmittelquoten, Rankings <TextLink reference="6"></TextLink> und Qualit&#228;tssicherungsabteilungen Hochschulen best&#228;ndig.</Pgraph><Pgraph>Viele Mittel- und Hochschulen hoffen daher v&#246;llig verst&#228;ndlicherweise auf eine schnelle und praktikable L&#246;sung f&#252;r das dr&#228;ngende Problem der Plagiate. Plagiate werden verteufelt, die Peinlichkeit bei Skandalen ist zu gro&#223;, der Imageschaden k&#246;nnte noch betr&#228;chtlich weitreichender sein als bislang bef&#252;rchtet, langanhaltend ist er in jedem Fall. Monet&#228;r vielleicht nicht bezifferbar, sind die Bedenken um die Auswirkungen von Plagiaten zur Zeit sehr gro&#223;: Kommen noch genug talentierte Jungstudierende, diese h&#246;chst begehrte &#8222;Ware&#8220; im Hochschulsektor, nach, wenn sie h&#246;ren, wie schlecht eine Hochschule in den Medien dargestellt wird&#63; Werden Forschende in Top-Journalen abgelehnt, weil sie eine &#8222;skandal&#246;se&#8220; Hochschule als Arbeitsplatz angeben&#63; Fallen eventuell gar wichtige F&#246;rderinstitutionen weg&#63; Sinkt man um noch mehr Rankingpl&#228;tze ab&#63;</Pgraph><Pgraph>Plagiaten geh&#246;rt der Garaus gemacht, keine Frage&#33; So oder sogar noch ein wenig martialischer <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink> sind die Einstellungen bez&#252;glich Plagiatspr&#228;vention. Sinnvoll&#63; Fraglich&#33; Fehlende moralische Grundhaltung der Studierenden <TextLink reference="9"></TextLink>, <TextLink reference="10"></TextLink>, zu wenig Engagement der Lehrenden <TextLink reference="11"></TextLink> und zu lasche oder unausgegorene Bestimmungen der Verwaltungen <TextLink reference="12"></TextLink>. Schuld wird &#252;berall vermutet und fast schon dogmatisch rezitiert, nat&#252;rlich immer dort, wo man selbst nicht ist. Der &#8222;schwarze Peter&#8220; wird zwischen den drei, im Grunde gleichwertigen S&#228;ulen der Hochschulen &#8211; Verwaltung, Lehrende und Studierende &#8211; hin- und hergeschoben. Einzig kleben bleiben will er bei keiner so ganz. Doch die Gr&#252;nde f&#252;r Plagiate sind zu mannigfaltig, um per &#8222;bootcamp&#8220;-Methoden bekriegt zu werden&#33; Mehr Weitsicht und Mut sind n&#246;tig, das ganze bestimmt und doch behutsam anzugehen erforderlich.</Pgraph><Pgraph>Und das ist ganz gut so&#33; Denn Schuld, wenn man diesen christlich-moralisch konnotierten Begriff in diesem Zusammenhang &#252;berhaupt verwenden m&#246;chte, sind alle Beteiligten, und alle sind Betroffene und Beschuldigte gleicherma&#223;en&#33; Schnelle, unkomplizierte und im Idealfall nachhaltige L&#246;sungen zu finden liegt somit im Interesse aller drei Gruppen zu gleichen Anteilen. Einzig, darin liegt die Krux begraben &#8211; wie kann etwas, das so mannigfaltige Entstehungsgeschichten und Beweggr&#252;nde hat, wie absichtlich oder unwissentlich (wohl die Mehrheit&#33;) fabrizierte Plagiate, so einfach beizukommen sein&#63; Dies ist schon eine von mehreren Falschannahmen, die in diesem Artikel aufgearbeitet werden sollen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Falschannahmen">
      <MainHeadline>Falschannahmen</MainHeadline><SubHeadline>Annahme 1 &#8211; Plagiatspr&#252;fprogramme finden Plagiate</SubHeadline><Pgraph>Nein, das tun sie nicht&#33; So genannte Plagiatspr&#252;fprogramme sind lediglich Textvergleichsprogramme, die die &#196;hnlichkeiten zwischen mindestens zwei Texten in Prozent angeben und der &#220;bersichtlichkeit halber unterstreichen oder bunt markieren. Was als sehr klare Zahl daherkommt, ist somit nichts als ein gewisser Richtwert, um nicht zu sagen eine blo&#223;e Hausnummer. Die dahinterliegenden Berechnungen sind sehr komplex und die genaue Menge und Art der oftmals hundert bis tausend Vergleichstexte unbekannt. Das Gesch&#228;ft mit den Studierendenkontrollen ist ein globales und lukratives geworden, man m&#246;chte selbstverst&#228;ndlich nach M&#246;glichkeit keinen KonkurrentInnen genauere Einblicke gew&#228;hren und verschweigt solche Einblicke in die Wirkungsweise des eigenen Produktes tunlichst.</Pgraph><Pgraph>Lehrenden und anderen BenutzerInnen von &#8222;Plagiatspr&#252;fsoftware&#8220; bleibt daher die meist langwierige Aufgabe nicht erspart, sich die hochgeladenen Texte genau durchzusehen, da Progamme nicht automatisch entscheiden k&#246;nnen, ob ein Textbaustein richtig zitiert wurde, es sich um ein direktes Zitat oder um Literaturangaben (zum Beispiel in den Fu&#223;noten) handelt. Genau diese Elemente sind auch f&#252;r die meisten &#8222;false positives&#8220; (vermeintlich positive Anzeigen) zust&#228;ndig und m&#252;ssen bei der Durchsicht der Texte aus den Ergebnissen entfernt werden, um ein klareres Bild zu erhalten. Das alles mag sich nun sehr umst&#228;ndlich und aufw&#228;ndig anh&#246;ren &#8211; ist es auch&#33; Es lohnt jedoch sehr diesen Vorgang gewissenhaft durchzuf&#252;hren.</Pgraph><Pgraph>Die besten dieser Programme erf&#252;llen grunds&#228;tzlich ihren Zweck, der da lautet, Hinweise (sic&#33;) auf schlechten wissenschaftlichen Arbeits- und Schreibstil zu entdecken. Es besteht so zum Beispiel die Chance, das Paraphrasieren zu verbessern, das laut Programmen schon gut genug sein k&#246;nnte, den Lehrenden jedoch stilistisch und inhaltlich noch lange nicht. Selbst v&#246;llig korrekt gesetzte Zitate k&#246;nnen aus veralteten Quellen stammen, diese kann ein Programm auch nicht beanstanden, Lehrende oder ProgrammverwenderInnen jedoch sehr wohl.</Pgraph><SubHeadline>Annahme 2 &#8211; Plagiatspr&#252;fprogramme helfen Plagiate zu vermeiden</SubHeadline><Pgraph>Nein, das tun sie nicht&#33; Plagiate, wie auch immer man sie denn zu definieren gedenkt, entstehen schon fr&#252;h: beim Exzerpieren von Rechercheergebnissen beispielsweise, die nicht zitiert in den Masterarbeitstext &#252;bernommen werden. Oder beim mangelhaften Paraphrasieren, indem nach allen drei bis vier Worten ein Wort synonymisiert wiedergegeben wird. Oder auch beim Unverst&#228;ndnis, warum man zitiert <TextLink reference="13"></TextLink>. H&#228;ufig werden Zitate zwar formell richtig gesetzt, dennoch sind sie falsch. Das kann leicht passieren, wenn beispielsweise viel zu lange direkte Zitate &#252;bernommen werden. Ab wann ein Zitat als lang angesehen wird, ist im Einzelfall genau zu kl&#228;ren. All das k&#246;nnte ein Plagiatspr&#252;fprogramm nicht feststellen, ganz abgesehen davon, dass es fast ausschlie&#223;lich erst nach dem Erstellen der gesamten Arbeit eingesetzt wird.</Pgraph><Pgraph>Eine M&#246;glichkeit zu einem sinnvollen Beitrag zur Plagiatspr&#228;vention best&#252;nde darin, diese Programme f&#252;r alle Textarten, die Studierende w&#228;hrend  ihres Studiums zu verfassen haben, zu verwenden und SchreibtutorInnen die Ergebnisse, also die Text&#228;hnlichkeiten, mit den Studierenden besprechen zu lassen.</Pgraph><Pgraph>So kann man viel leichter verstehen, warum man zitiert, ab wann zu lang &#252;bernommen wirklich zu lang ist usw. Eine andere M&#246;glichkeit w&#228;re Plagiatspr&#252;fprogramme auch den Studierenden selbst zur Verf&#252;gung zu stellen, damit sie proaktiv lernen k&#246;nnen wie das Zitieren funktioniert <TextLink reference="14"></TextLink>, <TextLink reference="15"></TextLink>. Dies wird an vielen mitteleurop&#228;ischen Hochschulen allerdings h&#228;ufig als Versuch gewertet, die Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen &#8222;auszutricksen&#8220;. Wie beschrieben vermeiden die Programmeins&#228;tze am Ende des Studiums Plagiate ohnehin nicht. Plagiatspr&#252;fprogramme k&#246;nnten im besten Falle Studierenden also lediglich ein wenig effizienter zeigen, wo sie noch Schreibdefizite haben, Lehrende unterst&#252;tzen ein wachsames Auge auf die formelle Qualit&#228;t von Studierendenarbeiten zu haben und Hochschulen vor nachtr&#228;glichen Plagiatskandalen sch&#252;tzen.</Pgraph><SubHeadline>Annahme 3 &#8211; Plagiatspr&#252;fprogramme zu verwenden senkt die Risiko- bereitschaft Studierender zu plagiieren</SubHeadline><Pgraph>Nein, das tun sie nicht&#33; Die &#8222;Plagiatspolizei&#8220; einzusetzen bringt wahrscheinlich nur zu Beginn einen gr&#246;&#223;eren Effekt ein, allerdings ist auch das noch ungesichert <TextLink reference="16"></TextLink>. Hier muss allerdings scharf kritisiert werden, dass anscheinend beinahe bewusst Panik unter den Studierenden verbreitet wurde oder noch wird, um eine gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Abschreckung vor Plagiaten zu erreichen. Bald jedoch ist Studierenden, besonders wenn die Konsequenzen f&#252;r Plagiarismusverdacht nicht zu dramatisch sind und&#47;oder nicht konsequent genug umgesetzt werden, die &#220;berpr&#252;fung egal. Zudem wird von Hochschulseite manchmal nicht klar genug definiert, was &#252;berhaupt unter einem Plagiat verstanden wird, was T&#252;r und Tor f&#252;r Diskussionen &#246;ffnet.</Pgraph><Pgraph>Manche sehen den Einsatz sogar durchaus positiv, wie erste Studien belegen <TextLink reference="17"></TextLink>, da man bei korrekter Verwendung im Sinne der ErfinderInnen viel mehr Textfeedback bekommen kann. Einige Kritikpunkte, wie die Serverstandorte im Ausland (h&#228;ufig USA), auf denen alle Arbeiten der UrheberInnen abgespeichert werden, und die nach wie vor v&#246;llig uneinheitliche Behandlung von studentischen Arbeiten vor der Einf&#252;hrung solcher Programme sind wesentlich diskussionsw&#252;rdiger. Eindeutig ist jedoch, dass einfach nur Abschlussarbeiten in Programme einzuspeisen und m&#246;glichen Plagiarismus oder auch nicht entdecken zu hoffen dann entschieden zu sp&#228;t und absolut nicht nachhaltig im Sinne einer gelungenen Plagiatsvermeidungsstrategie ist.</Pgraph><SubHeadline>Annahme 4 &#8211; Plagiatspr&#252;fprogramme schrecken GhostwriterInnen ab</SubHeadline><Pgraph>Nein, das tun sie nicht&#33; Diese f&#228;lschliche Annahme geht meist Hand in Hand mit der Meinung, dass akademische GhostwriterInnen Plagiate erstellen. Dem ist nicht so&#33; Akademische GhostwriterInnen erstellen &#8211; sofern sie ihre Arbeit &#8222;gut&#8220; machen &#8211; Originale&#33; Diese Vergehen haben somit auch absolut nichts mit Plagiaten oder Urheberrechtsverletzungen zu tun, sie sind viel mehr ein Vergehen gegen bestehende Hochschulgesetze und grunds&#228;tzlich (noch) nicht unrechtlich. Des Weiteren sind auch GhostwriterInnen schon vor langer Zeit auf die Idee gekommen diese Werke vorsichtshalber auch durch Plagiatspr&#252;fprogramme zu schicken und &#252;berpr&#252;fen zu lassen <TextLink reference="18"></TextLink>.  </Pgraph><Pgraph>Wer wird mit diesen &#8222;Angeboten&#8220; also mehr get&#228;uscht &#8211; Hochschulen, die nicht den wahren UrheberInnen der Abschlussarbeiten Diplome und akademische Grade bescheinigen und all das Wissen und K&#246;nnen, das damit einhergeht, oder die Studierenden als KundInnen dieser Agenturen, die einerseits bewusst etwas Unredliches kaufen und dennoch offiziell nichts Unrechtliches tun&#63; VerliererInnen von Ghostwriting sind alle au&#223;er den sehr gut verdienenden Agenturen, die Konsequenzen bei Aufdeckung tragen hingegen wie auch bei Plagiatsverdacht ausschlie&#223;lich die Studierenden&#33; Dies kann nicht als faires Vorgehen der Hochschulen angesehen werden.</Pgraph><SubHeadline>Annahme 5 &#8211; Plagiatspr&#252;fprogramme zeugen von einem Generalverdacht gegen Studierende</SubHeadline><Pgraph>Nein, das tun sie nicht&#33; Sie sind lediglich Stichprobenzi<TextGroup><PlainText>ehu</PlainText></TextGroup>ngen zur Sicherung der formellen Qualit&#228;t von Abschlussarbeiten. Man kann es mit Planquadraten im Stra&#223;enverkehr vergleichen: wer hier einer stichprobenartigen Kontrolle unterzogen wird, wird auch nicht per se verd&#228;chtigt schlecht Auto zu fahren. Man f&#252;hrt diese Kontrollen vielmehr zur Absicherung gegen &#8222;schwarze Schafe&#8220; durch. Vergleichbares geschieht bei Plagiatspr&#252;fungen an Hochschulen. Da Lehrende h&#228;ufig nicht allen Studierenden permanent auf die Finger sehen k&#246;nnen (und auch sollen, eine Abschlussarbeit ist ja ein unter Anleitung selbstst&#228;ndig erstelltes Werk) und zudem auch nicht die gesamte Literatur ihres Fachgebietes auswendig kennen k&#246;nnen, werden diese Programme als Unterst&#252;tzung verwendet. Genauso gut k&#246;nnten Lehrende auch einzelne Textstellen in Online-Suchmaschinen eingeben und so &#252;berpr&#252;fen, ob jemand etwas abgeschrieben hat, mit Plagiatspr&#252;fprogrammen erleichtert man sich die Arbeit ein wenig. Dass diese Programme aus vielerlei Gr&#252;nden nicht ganz so problemfrei einsetzbar sind (finden nicht alle Arten von akademischen Unredlichkeiten, helfen nicht gegen Ghostwriting, Speicherung im Ausland usw.), wurde in diesem Artikel bereits ausf&#252;hrlich dargestellt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Die Verwendung von so genannten Plagiatspr&#252;fprogrammen muss unter zumindest diesen drei Pr&#228;missen erfolgen:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Es muss allen Hochschulangeh&#246;rigen &#8211; von der Verwaltung, &#252;ber das Lehrpersonal bis zu den Studierenden &#8211; v&#246;llig klar sein, dass diese Programme keine Plagiate sondern lediglich Text&#228;hnlichkeiten aufdecken und daher zur Plagiatsvermeidung noch einiges mehr an Bem&#252;hungen aller n&#246;tig ist.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Ihr Einsatz ist ausschlie&#223;lich arbeitserleichternd anzusehen und wird nur dann zur Wahrung und F&#246;rderung der formellen Qualit&#228;t beitragen k&#246;nnen, wenn die Ergebnisse in den Pr&#252;fberichten stets von geschulten BearbeiterInnen ausgelesen werden und Feedback dar&#252;ber an die Studierenden und Lehrenden zur&#252;ckgespiegelt wird.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Die Plagiatspr&#252;fprogramme m&#252;ssen in einer konkreten, wahrscheinlich immer individuellen hochschulweiten Plagiatsvermeidungsstrategie verankert und im Lernprozess zum akademischen Schreiben von Studierenden fest integriert sein (zum Beispiel indem Pr&#252;fberichte den Studierenden durch TutorInnen erkl&#228;rt werden, f&#252;r die endg&#252;ltige &#220;berpr&#252;fung kann auch ein anders Programm verwendet werden als das zuvor zur Verf&#252;gung gestellte).</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Die im Artikel erw&#228;hnten Falschannahmen und so manch andere halten sich nicht zuletzt auch durch die zuvor rigorosen Marketingstrategien der ProgrammherstellerInnen hartn&#228;ckig, dass die Programme Plagiate finden w&#252;rden. Klang wohl zu einfach, als dass es wahr sein k&#246;nnte&#33; Manche HerstellerInnen haben bereits den ersten wichtigen Schritt unternommen und begonnen plagiarism detection (Plagiatsdetektion) durch die Begriffe text-matching (Textvergleich) oder auch originality check (Untersuchung der Originalit&#228;t von Texten) zu ersetzen <TextLink reference="19"></TextLink>, da die Erwartungshaltung der VerwenderInnen bislang schlicht falsch war, was sich auf die Vermeidungsstrategien sehr negativ und v&#246;llig kontraproduktiv auswirken k&#246;nnte.</Pgraph><Pgraph>Hochschul-Administrationen und Lehrenden wiederum steht nun ins Haus, gegen diese Plagiatsprogramm-Vorurteile konstruktiv anzugehen und auch die Hintergr&#252;nde zur Plagiatspr&#252;fung und die Vorz&#252;ge der Programme in der Schreibdidaktik deutlicher zu kommunizieren, um nicht weiterhin Gefahr zu laufen, die Schuldfrage sehr einseitig auf dem R&#252;cken der Studierenden auszufechten oder das gegenseitige Beschuldigen noch weiter hochkochen zu lassen. Zu einer gelungenen Plagiatspr&#228;ventionsstrategie m&#252;ssen alle Beteiligten ins Boot geholt werden, abzuholen am jeweiligen derzeitigen Wissensstand.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat und weiters keinerlei berufliches oder anderweitiges Nahverh&#228;ltnis zu HerstellerInnen von Plagiatspr&#252;fprogrammen besteht. Die dargestellten Sachverhalte sind v&#246;llig unbeeinflusst entstanden und basieren zu einem gro&#223;en Teil auf langj&#228;hrigen eigenen Anwenderinnen- und Beratungserfahrungen.</Pgraph></TextBlock>
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