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    <Identifier>mbi000335</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000335</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003359</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Plagiatspr&#228;vention als Herausforderung f&#252;r die Schreibdidaktik. Ein Erfahrungsbericht aus dem Schreibzentrum der FHWien, der Fachhochschule der Wiener Wirtschaftskammer (WKW)</Title>
      <TitleTranslated language="en">Plagiarism prevention challenging writing didactics. An account from the writing center at the FHWien, the University of Applied Sciences of the Viennese Economic Chamber</TitleTranslated>
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          <Firstname>Regina</Firstname>
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        <Address>FHWien der WKW, Schreibzentrum, W&#228;hringer Stra&#223;e 61, Wien, &#214;sterreich, Tel.: &#43;43 (1) 476 77-5781, Fax: &#43;43 (1) 476 77-5704<Affiliation>FHWien der WKW, Schreibzentrum, Wien, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>regina.fenzl&#64;fh-wien.ac.at</Email>
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          <LastnameHeading>Miglar</LastnameHeading>
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          <AcademicTitle>Mag.</AcademicTitle>
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        <Address>FHWien der WKW, Schreibzentrum, W&#228;hringer Stra&#223;e 61, Wien, &#214;sterreich, Tel.: &#43;43 (1) 476 77-5779, Fax: &#43;43 (1) 476 77-5704<Affiliation>FHWien der WKW, Schreibzentrum, Wien, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>katrin.miglar&#64;fh-wien.ac.at</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">plagiarism prevention</Keyword>
      <Keyword language="en">citation</Keyword>
      <Keyword language="en">academic writing center</Keyword>
      <Keyword language="de">Plagiatspr&#228;vention</Keyword>
      <Keyword language="de">zitieren</Keyword>
      <Keyword language="de">Schreibzentrum</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Plagiate und Plagiatsvermeidung</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20150812</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>15</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Plagiate und Plagiatsvermeidung</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>08</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Als Plagiat bezeichnet man die unrechtm&#228;&#223;ige Verwendung fremden Gedankengutes. Wenn zum Beispiel fremde Erkenntnisse als eigene deklariert werden und die urspr&#252;ngliche Quelle nicht angegeben wird, spricht man von einem Plagiatsvorfall. Hochschulen und Universit&#228;ten stehen in der Pflicht, Plagiate zu sanktionieren, aber auch Ma&#223;nahmen zur Pr&#228;vention zu setzen.</Pgraph><Pgraph>Das Schreibzentrum der FHWien der WKW macht es sich als akademisches Schreibzentrum zur Aufgabe, die Studierenden vor den Versuchungen und Gefahren des Plagiierens zu bewahren. Als Anlaufstelle f&#252;r Fragen rund um das Thema wissenschaftliches Arbeiten bietet das Schreibzentrum Hilfestellung zum effizienten Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und deren korrekte Zitation. Somit geh&#246;rt auch Plagiatspr&#228;vention zu den Kernaufgaben der Schreibzentrumsarbeit. Was ist also zu tun, um Studierende auf dem korrekten Weg zu halten&#63; Welche Ma&#223;nahmen k&#246;nnen im terti&#228;ren Sektor ergriffen werden, um Plagiatsf&#228;llen vorzubeugen&#63; Diese und andere Fragen werden im vorliegenden Beitrag beantwortet. Dazu wird zun&#228;chst zwischen verschiedenen Formen des Plagiierens unterschieden, anschlie&#223;end wird die Perspektive der Studierenden n&#228;her beleuchtet und er&#246;rtert, welche Faktoren aus Studierendensicht dazu f&#252;hren k&#246;nnen, ein Plagiat zu begehen. Am Ende werden M&#246;glichkeiten der Plagiatspr&#228;vention im Zuge der Schreibzentrumsarbeit vorgestellt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Plagiarism could be defined as the unlawful use of the intellectual property of others, e.g. when the original source of literature is not correctly cited in a paper. Colleges and universities are obliged to sanction plagiarism. Moreover they have the duty to prevent plagiarism in the first place.</Pgraph><Pgraph>The focus of the academic writing center of the FHWien of the Viennese Economic Chamber is to prevent students from the temptations and risks of plagiarism. The center provides assistance for the efficient work with scientific literature and its correct quotation and is one of the main contact points for students&#8217; questions related to academic writing. Thus plagiarism prevention is a core duty of the writing center. So, what needs to be done to keep students on the right track and how to avoid plagiarism in the tertiary education sector&#63; These and other related questions will be addressed in this article with comments on various forms of plagiarism, followed by assessing the students&#8217; point of view and their possible motives to commit plagiarism. Finally we will present several services of the writing center to prevent students from plagiarism.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Als Schutzgott der Wissenschaften gilt in der antiken Mythologie der gefl&#252;gelte G&#246;tterbote Hermes. Zugleich ist Hermes aber auch der Patron der Diebe. Interessant ist diese Doppeldeutigkeit besonders im Hinblick auf die Plagiatsskandale, die in den letzten Jahren medial bekannt wurden. 2011 ersch&#252;tterte die Plagiatsdebatte um den damaligen deutschen Bundesminister f&#252;r Verteidigung, Karl-Theodor zu Guttenberg, sowie die nachfolgende Plagiatsaff&#228;re um die ehemalige deutsche Bundesministerin f&#252;r Wissenschaft, Annette Schavan, nicht nur die deutsche Wissenschaftsgemeinschaft heftig <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Wenn im Wissenschaftsbetrieb fremdes geistiges Eigentum als eigene Idee ausgegeben wird, handelt es sich bei diesem geistigen Diebstahl um ein Plagiat. Zwar erzeugt Wissenschaft nicht nur neues Wissen, sondern bewahrt auch historisches Wissen, doch die &#220;bernahme fremder Texte ohne Quellenbeleg ist rechtlich und wissenschaftlich problematisch. &#196;ltere wissenschaftliche Erkenntnisse leben in aktuellen Texten fort, deshalb ist das Verweisen und Heranziehen von Quellen in wissenschaftlichen Arbeiten nicht nur erlaubt, sondern ausdr&#252;cklich erw&#252;nscht. Wissenschaftliche Erkenntnis fu&#223;t auf bereits erlangtem Wissen und ist darauf angewiesen, fremde Erkenntnis zu nutzen und weiterzuentwickeln. Doch wo muss man die Grenze ziehen&#63; Wo liegen die Trennlinien zwischen der zul&#228;ssigen Tradierung von Wissen, schlechter Zitation und der Absicht, fremde Erkenntnis als eigene auszugeben&#63; <TextLink reference="3"></TextLink></Pgraph><Pgraph>Als Plagiat bezeichnet man die unrechtm&#228;&#223;ige Verwendung fremden Gedankenguts: Wenn fremde Erkenntnisse als eigene deklariert werden und die urspr&#252;ngliche Quelle nicht angegeben wird, spricht man von einem Plagiatsvorfall <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>. Hochschulen und Universit&#228;ten stehen in der Pflicht Plagiate zu sanktionieren, aber auch diese zu pr&#228;ventieren.</Pgraph><Pgraph>Das Schreibzentrum der FHWien der WKW macht es sich als akademisches Schreibzentrum zur Aufgabe, die Studierenden vor den Versuchungen und Gefahren des Plagiierens zu bewahren. Als Anlaufstelle f&#252;r Fragen rund um das Thema wissenschaftliches Arbeiten bietet es Hilfestellung an zum richtigen Zitieren und den korrekten Umgang mit wissenschaftlicher Literatur. Die Plagiatspr&#228;vention geh&#246;rt daher auch zu den Kernelementen der Schreibzentrumsarbeit. Was ist also zu tun&#63; Welche Ma&#223;nahmen k&#246;nnen im terti&#228;ren Sektor ergriffen werden, um Plagiatsf&#228;llen vorzubeugen&#63; Um diese Frage ansatzweise zu beantworten, muss zun&#228;chst zwischen den verschiedenen Formen des Plagiats unterschieden werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Formen des Plagiats">
      <MainHeadline>Formen des Plagiats</MainHeadline><SubHeadline>Text&#252;bernahme</SubHeadline><Pgraph>Eine Text&#252;bernahme liegt vor, wenn S&#228;tze, ganze Textpassagen oder gar Publikationen wortw&#246;rtlich und vollst&#228;ndig &#252;bernommen werden, ohne als Zitat ausgewiesen zu werden. Auch wenn eine w&#246;rtliche &#220;bernahme mit einem so genannten Distanzzitat wie &#8222;vgl.&#8220; (vergleiche) versehen wurde, macht sich der&#47;die AbschreiberIn eines Plagiats schuldig. Entscheidend ist, die rechtm&#228;&#223;ige Autorenschaft kenntlich zu machen. Selbst wenn Textver&#228;nderungen, Satzumstellungen oder die Verwendung von Synonymen den Originaltext ver&#228;ndern, bleibt die &#220;bernahme ohne oder mit falscher Quellenangabe ein Plagiat. Dieses wissenschaftliche Fehlverhalten kann urheberrechtlich belangt werden und f&#252;hrt in H&#228;rtef&#228;llen zum Entzug des erworbenen akademischen Grades, oder &#8211; im schlimmsten Fall &#8211; bei Studierenden zu einer Exmatrikulation (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 37-41).</Pgraph><SubHeadline>Inhalts&#252;bernahme</SubHeadline><Pgraph>Nachdem ein wissenschaftlicher Text nicht nur aus W&#246;rtern, S&#228;tzen und Formulierungen besteht, kann auch auf inhaltlicher Ebene abgeschrieben werden. Inhaltsverzeichnisse, Gliederungen und &#220;berschriften, also nicht-sprachliche Elemente der Textorganisation, k&#246;nnen genau wie Gedanken, Ideen und Konzeptionen plagiiert werden. Der deutsche Jurist Volker Rieble formuliert hierzu pointiert: &#8222;Wer Gedanken, Argumente und Ideen in Serie &#252;bernimmt, dem glaubt man keine serielle Neufindung. Ansonsten aber ist der &#8218;Wissenschaftler&#91;Innen&#93;&#8216;-Typus, der um fremde Ideen ein eigenes Argumentationshaus baut, fein heraus.&#8220; (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 42). Besonders problematisch erscheinen sogenannte &#220;bersetzungsplagiate: Wird ein Text beispielsweise in deutscher Sprache verfasst und von einer anderen Autorin oder einem anderen Autor in einem Bearbeitungsschritt in englische Sprache &#252;bersetzt und publiziert, liegt ein Plagiat vor. Solche &#220;bersetzungen in andere Sprachen lassen sich allerdings &#252;ber Suchmaschinen und Plagiatspr&#252;f-Software nur schwer ermitteln (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 42f. und <TextLink reference="6"></TextLink>).</Pgraph><SubHeadline>Wissenschaftliches Ghostwriting</SubHeadline><Pgraph>Wenn Studierende unter Zeitdruck geraten, Probleme mit dem Schreiben haben oder gar mit einer Schreibblockade k&#228;mpfen, scheint die Idee reizvoll, geheime <TextGroup><PlainText>(Mit-)AutorInnen</PlainText></TextGroup> mit dem Schreiben zu beauftragen. Jedoch muss jede wissenschaftliche Qualifikationsarbeit an Universit&#228;ten und Hochschulen mit einer eidesstaatlichen Erkl&#228;rung versehen sein, die best&#228;tigt, dass man die Arbeit selbst verfasst hat. Die Zuhilfenahme eines Ghostwriters ist demnach eine offene Betrugsabsicht und verst&#246;&#223;t gegen die Pr&#252;fungsordnungen <TextLink reference="7"></TextLink>. Selbst hochschulintern existiert das &#8222;Geistschreiben&#8220;, und zwar dann, wenn AssistentInnen und DoktorantInnen f&#252;r ihre ProfessorInnen Forschungsergebnisse verschriftlichen (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 48f.).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Sicht der Studierenden">
      <MainHeadline>Die Sicht der Studierenden</MainHeadline><Pgraph>Als Kompetenzzentrum f&#252;r Schreibdidaktik wird im Schreibzentrum der FHWien der WKW mit Qualit&#228;tsverantwortlichen, Lehrenden und Studierenden zusammengearbeitet. Das Kollegium (unter der Leitung von Beate Huber) tr&#228;gt in Kooperation mit Peter Winkler (dem Qualit&#228;tsverantwortlichen f&#252;r den Fachbereich &#8222;Wissenschaftliches Arbeiten&#8220; an der FHWien der WKW) ma&#223;geblich zur Kl&#228;rung der Frage bei, was Studierende dazu veranlasst, das Risiko eines Plagiats einzugehen und wie man als Institution vorgehen kann, um Plagiate nachhaltig zu vermeiden. Daraus ergab sich ein umfassendes Bild von den Schwierigkeiten mit den Themen Zitieren und Plagiat.</Pgraph><Pgraph>Welche Faktoren f&#252;hren also dazu, dass Studierende ein Plagiat begehen&#63; Aus Perspektive der Studierenden gibt es unterschiedliche Zug&#228;nge zu diesem Thema, die vielfach von gro&#223;er Unsicherheit gegen&#252;ber den wissenschaftlichen Arbeitsprozessen gepr&#228;gt sind:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">In der Mehrheit der F&#228;lle entstehen Plagiate unbeabsichtigt in Form von formalen Ungenauigkeiten. Diese passieren beispielsweise dann, wenn Studierende die Korrektheit der verwendeten Zitate und Quellen erst zum Schluss, kurz vor dem Abgabetermin und unter gro&#223;em Zeitdruck &#252;berpr&#252;fen. Wird kein Arbeits- und Zeitplan f&#252;r die Abschlussarbeit erstellt und der Aufwand f&#252;r eine wissenschaftliche Arbeit untersch&#228;tzt, verf&#252;gen sie &#252;ber keine Zeit mehr, um die korrekte Zitierweise ad&#228;quat zu &#252;berpr&#252;fen.</ListItem><ListItem level="1">Ebenso kann es vorkommen, dass Studierende den eigenen Text im Nachhinein mit Zitaten ausschm&#252;cken, um einen wissenschaftlichen Sprachduktus zu evozieren. Dabei werden Quellen weggelassen, um die eigene Arbeit (vermeintlich) wissenschaftlich glaubhaft zu formulieren. In diesem Fall mangelt es an Zutrauen und Selbstbewusstsein in die eigene Position als <TextGroup><PlainText>AutorIn</PlainText></TextGroup>.</ListItem><ListItem level="1">In der Bearbeitungsphase kann es au&#223;erdem passieren, dass die gelesenen Inhalte dem Kontext entzogen werden. Dabei zieht man die Lekt&#252;re f&#252;r die eigene Argumentationslinie heran, ohne auf den kontextuellen und argumentativen Rahmen des&#47;der AutorIn einzugehen. In diesem Fall fehlt die F&#228;higkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit der Lekt&#252;re. Damit ger&#228;t auch die Zuordnung und Verortung im Forschungsstand und letztendlich die eigene Positionierung im wissenschaftlichen Diskurs ins Wanken.</ListItem><ListItem level="1">Vielfach suchen Studierende auch &#8222;Inspiration&#8220; in nicht-wissenschaftlichen Quellen und durchforsten das Internet oder sie lesen nur Ausschnitte aus <TextGroup><PlainText>&#8222;Google</PlainText></TextGroup> Books&#8220;. Ihnen mangelt es an der F&#228;higkeit, Textgenres und -sorten zu unterscheiden, die zitierf&#228;hig oder nicht zitierf&#228;hig sind. Die Recherche-Kenntnisse, in Bezug auf die Frage wie man an einschl&#228;gige Fachliteratur kommt, sind unzureichend.</ListItem><ListItem level="1">Auch wenn passende Literatur gefunden wird, kann es zu Fehlern in Folge eines ausschnitthaften und ungenauen Lesens der Schl&#252;sselquellen und damit zur inkorrekten Wiedergabe kommen: Wenn die Lekt&#252;re nicht selbstst&#228;ndig zusammengefasst (paraphrasiert) wird, bleiben Studierende meist zu nah an der Originalquelle verhaftet. Unter dem Eindruck, dass der&#47;die AutorIn ohnehin die eigene Meinung wiedergibt, h&#228;lt man sich dann an die Wortfolge des Originals mit kleinen Satzver&#228;nderungen.</ListItem><ListItem level="1">Eine offene Betrugsabsicht liegt vor, wenn Studierende davon ausgehen, dass eine abgeschriebene Textstelle, die geschickt durch kleine Satzumstellungen vertuscht wird, ohnehin unbemerkt bleibt. Besonders kritisch wird es also, wenn eine wissenschaftliche Arbeit nur noch eine Textcollage aus Zitaten ist &#8211; eine lose Aneinanderreihung, die via &#8222;copy&#38;paste&#8220;-Verfahren zu einem neuen Textgewebe vermengt wird. Inhaltliche und textuelle &#220;bernahmen zielen hier darauf ab, die Herkunft des Wissens und der Erkenntnis zu verschleiern und Eigenleistung vorzut&#228;uschen. Diese T&#228;uschungsabsicht st&#246;rt den offenen Prozess der wissenschaftlichen Kommunikation. Das Ziel einer wissenschaftlichen Arbeit besteht darin, objektive Ergebnisse zu pr&#228;sentieren, die f&#252;r die wissenschaftliche Diskursgemeinschaft nachvollziehbar sind <TextLink reference="4"></TextLink>.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Abgesehen von diesen Gr&#252;nden mangelt es im Studium oft an Zeit oder auch an Motivation, um korrekt wissenschaftlich zu arbeiten. Auch der Leistungsdruck sowie Konkurrenzdenken unter den Studierenden kann dazu verleiten, sich f&#252;r die eigene Arbeit aus fremden Publikationen zu bedienen. Schlie&#223;lich kann aber auch die fehlende Betreuung oder Anleitung im Studium dazu f&#252;hren, dass man aus &#220;berforderung fremde Inhalte &#252;bernimmt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Plagiatspr&#228;vention im Schreibzentrum der FHWien der WKW">
      <MainHeadline>Plagiatspr&#228;vention im Schreibzentrum der FHWien der WKW</MainHeadline><Pgraph>Diese vielf&#228;ltigen Ursachen und Hintergr&#252;nde von Plagiatsf&#228;llen zeigen, dass es beim wissenschaftlichen Arbeiten nicht nur auf das Handwerk des Schreiben an sich ankommt. Ein Plagiat zeugt viel eher von Unsicherheit und Unwissenheit &#252;ber die Gepflogenheiten des wissenschaftlichen Diskurses. Daher braucht es mehrere Teilkompetenzen, wie Wissen rund um die Recherche von Literatur und deren kritische Lekt&#252;re sowie Einbettung der gelesenen Inhalte in einen Forschungsstand. Der&#47;die Studierende muss auch lernen eine Forschungsfrage an die zu bearbeitende Literatur zu richten, die eine selbstst&#228;ndige Gedankenf&#252;hrung aufweist und einen eigenst&#228;ndigen Werkanspruch f&#252;r eine wissenschaftliche Arbeit darstellt. Fremde Gedanken und Texte sollen argumentativ genutzt und zugleich gewissenhaft auf die rezipierte Literatur verwiesen werden k&#246;nnen <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Mit dieser Annahme st&#252;tzt sich das Schreibzentrum auf die Erkenntnisse der Schreibforschung, die davon ausgehen, dass die wissenschaftliche Textproduktion eine Vielzahl kognitiver Teilprozesse erfordert <TextLink reference="8"></TextLink>. Im Schreibzentrum wird Schreiben daher aus ganzheitlicher Perspektive betrachtet, das hei&#223;t, psychologische und didaktische Aspekte werden bei den Unterst&#252;tzungsma&#223;nahmen immer miteinbezogen. Die Kernkompetenz Schreiben wird als eine Summe von Teilkompetenzen verstanden, in die auch emotionale Hintergr&#252;nde und Motivationsprobleme mit einflie&#223;en.</Pgraph><Pgraph>Aus diesem Grund bietet das Schreibzentrum der FHWien der WKW &#252;ber das gesamte Studienjahr verteilt Workshops zu unterschiedlichen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens und seiner Teilkompetenzen (die da w&#228;ren Literatur zu recherchieren und zu lesen, einen Arbeitsplan und eine Gliederung zu erstellen, Texte zu exzerpieren, eigene Texte zu &#252;berarbeiten, richtig zu zitieren, usw. <TextLink reference="9"></TextLink>) an: &#8222;Schreiben im Sommer &#8211; II: Forschungsfrage, Struktur und Gliederung&#8220;, &#8222;Wissenschaftliches Schreiben f&#252;r BA-Studierende V: Text&#252;berarbeitung&#8220;, &#8222;Ohne Furcht und Tadel &#8211; der Beistrich&#8220;, uvm. Dar&#252;ber hinaus gibt es monatliche Schreibwerkst&#228;tten, die von TutorInnen geleitet werden. Dort k&#246;nnen die Studierenden an der eigenen Arbeit schreiben, sich gleichzeitig mit anderen Studierenden austauschen und der&#47;dem TutorIn Fragen stellen.</Pgraph><Pgraph>Ein weiteres Herzst&#252;ck der Schreibzentrumsarbeit sind die pers&#246;nlichen Schreibberatungen. Bei diesen vertraulichen Vier-Augen-Gespr&#228;chen stehen individuelle Fragen und Probleme rund um die eigene Abschlussarbeit im Fokus. Ein Beratungsgespr&#228;ch dauert in der Regel <TextGroup><PlainText>50 Minuten</PlainText></TextGroup>, Folgetermine sind m&#246;glich. Zitieren und der richtige Umgang mit (wissenschaftlicher) Literatur sind dabei wiederkehrende Themen. Ebenso wie die Fragen &#8222;Wie formuliere ich eine Forschungsfrage&#63;&#8220; oder &#8222;Wie gliedere ich eine wissenschaftliche Arbeit&#63;&#8220;.</Pgraph><Pgraph>Auch das Textfeedback hat sich als wertvolles Instrument bei der Beratung von Studierenden erwiesen. Es kann online per E-Mail oder pers&#246;nlich erfolgen und erm&#246;glicht den Studierenden Feedback zu Themen wie Aufbau, roter Faden, Zitierweise, gendergerechte Sprache und wissenschaftlicher Schreibstil (argumentative Gedankenf&#252;hrung) zu bekommen. Im Textfeedback wird konkret &#252;ber das Schreiben und den Text gesprochen &#8211; auch Schreibtechniken und -typen spielen dabei eine wichtige Rolle.</Pgraph><Pgraph>Neben den laufenden Angeboten sollen punktuelle, besondere Veranstaltungen Bewusstsein f&#252;r das Thema Schreiben schaffen: Am &#8222;Langen Nachmittag des Schreibens&#8220;, der in Kooperation mit der Bibliothek der FHWien der WKW organisiert wurde, erhielten Studierende Hilfestellung bei der Literatursuche und Recherche. Die Mitarbeiterinnen des Schreibzentrums standen f&#252;r individuelle Gespr&#228;che und Fragen &#252;ber die eigene Arbeit zur Verf&#252;gung. Zus&#228;tzlich gab es einen Spezial-Workshop zum Thema &#8222;Text&#252;berarbeitung und Textfeedback&#8220;. Zus&#228;tzliche Veranstaltungen im Bereich Gender Mainstraiming und Diversity Management runden das Programm ab (z.B. die Workshop-Reihe: &#8222;Deutsch als Wissenschaftssprache&#8220; und der Frauenabend &#8222;Schreiben als Werkzeug f&#252;r die berufliche Weiterentwicklung&#8220;).</Pgraph><Pgraph>Diese breit angelegte Palette an Angeboten des Schreibzentrums der FHWien der WKW hat zum Ziel, Schreibkompetenzen zu f&#246;rdern, die Qualit&#228;t wissenschaftlicher Arbeiten zu verbessern und Studierende in die Konventionen und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens einzuf&#252;hren. Plagiatspr&#228;vention wird im Schreibzentrum &#252;ber die Schreibdidaktik und Schreibberatungen aktiv gef&#246;rdert. Wenn das Bewusstsein f&#252;r die eigene Position als AutorIn gest&#228;rkt wird und die Praktiken des wissenschaftlichen Schreibens bekannt sind, kann ein Anschluss an den Wissenschaftsbetrieb gut gelingen &#8211; und zwar mit selbstst&#228;ndigen Gedanken, frei von Text-Diebstahl&#33;</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph><SubHeadline>Das Schreibzentrum der FHWien</SubHeadline><Pgraph>Das Schreibzentrum der FHWien der WKW ist ein von der Stadt Wien vom Magistratischen Amt MA 23 gef&#246;rdertes Projekt. Es wurde 2012 an der Fachhochschule f&#252;r Management und Kommunikation der Wirtschaftskammer Wien begr&#252;ndet <TextLink reference="10"></TextLink> und lehnt sich an die lange Tradition universit&#228;rer Schreibzentren in den USA sowie auch an mehrere Vorbilder in Deutschland und der Schweiz an. Das Schreibzentrum ist Teil des Didaktikzentrums und eine interne instituts&#252;bergreifende Einrichtung <TextLink reference="10"></TextLink>. Es steht allen Studierenden der FHWien der WKW w&#228;hrend des gesamten Studienjahres zur Verf&#252;gung.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
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        <RefAuthor>Greiner L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Trenkamp O</RefAuthor>
        <RefTitle>Plagiatsaff&#228;ren von Schavan und Guttenberg &#8211; Die Ungleichen</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>Spiegel Online</RefJournal>
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        <RefTotal>Greiner L, Trenkamp O. Plagiatsaff&#228;ren von Schavan und Guttenberg &#8211; Die Ungleichen. Spiegel Online. 2012 Oct 16 &#91;cited 2015 Mar 25&#93;. Available from: http:&#47;&#47;www.spiegel.de&#47;unispiegel&#47;studium&#47;plagiatsaffaere-um-doktorarbeit-schavan-und-guttenberg-im-vergleich-a-861600.html</RefTotal>
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        <RefAuthor>Anonym</RefAuthor>
        <RefTitle>Thema: Guttenberg-Aff&#228;re &#8211; eine Archivseite</RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Zeit Online &#91;Internet&#93;</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Zeit Online &#91;Internet&#93;. Thema: Guttenberg-Aff&#228;re &#8211; eine Archivseite. 2015 &#91;cited 2015 Mar 25&#93;. Available from: http:&#47;&#47;www.zeit.de&#47;themen&#47;politik&#47;guttenberg-affaere&#47;index</RefTotal>
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        <RefAuthor>Dreier T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ohly A</RefAuthor>
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        <RefYear>2013</RefYear>
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