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    <ArticleType>Interview</ArticleType>
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      <Title language="de">Plagiate und Plagiatsvermeidung an der MedUni Wien: 11 Fragen an Curriculumsdirektor Stefan B&#246;hm von Helmut Dollfu&#223;</Title>
      <TitleTranslated language="en">Plagiarism and its prevention at the Medical University Vienna. An 11-question interview with curriulum director Stefan B&#246;hm, by Helmut Dollfu&#223;</TitleTranslated>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, W&#228;hringer G&#252;rtel 18&#8211;20, 1097 Wien, &#214;sterreich, Tel.: &#43;43-1-40160&#47;26123, Fax: &#43;43-1-40160&#47;926002<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>helmut.dollfuss&#64;meduniwien.ac.at</Email>
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      <SectionHeading language="de">Plagiate und Plagiatsvermeidung</SectionHeading>
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    <DatePublished>20150812</DatePublished></DatePublishedList>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>15</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Plagiate und Plagiatsvermeidung</IssueTitle>
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    <ArticleNo>07</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Dr. Stefan B&#246;hm, Curriculumsdirektor f&#252;r den Bereich der Doktoratsstudien, berichtet in diesem 11-Fragen-Interview &#252;ber die Einf&#252;hrung und Organisation der Plagiatspr&#252;fung an der Medizinischen Universit&#228;t Wien (MedUni Wien). Weiters werden m&#246;gliche Beweggr&#252;nde f&#252;r das Plagiieren und Ma&#223;nahmen zur Vermeidung von Plagiaten angesprochen. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>This is an 11-question interview with Dr. Stefan B&#246;hm who is curriculum director for PhD studies. He reports on the implementation and organisation of plagiarism assessment at the Medical University Vienna. Furthermore motives for plagiarism and measures to prevent plagiarism will be presented.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Interview">
      <MainHeadline>Interview</MainHeadline><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Herr Professor B&#246;hm, Sie sind Curriculumsdirektor an der MedUni Wien. K&#246;nnen Sie bitte kurz Ihre T&#228;tigkeiten f&#252;r diesen Aufgabenbereich beschreiben.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>In dieser Funktion bin ich f&#252;r zahlreiche studienrechtlichen Angelegenheiten im Bereich der Doktoratsstudien zust&#228;ndig. In der Satzung der MedUni Wien erstreckt sich die Auflistung aller Aufgaben &#252;ber mehr als eine Seite, sodass ich diese hier nicht komplett widergeben will. Im t&#228;glichen Leben sind meine h&#228;ufigsten Aufgaben: Organisation der Plagiatspr&#252;fung f&#252;r alle eingereichten Dissertationen (weit &#252;ber 100 pro Jahr), hernach Auswahl von Gutachtern f&#252;r ebendiese Dissertationen, und zuletzt Auswahl von Pr&#252;fungskomitees f&#252;r die nachfolgenden Abschlusspr&#252;fungen. Daneben bin ich f&#252;r die Entwicklung der Studienpl&#228;ne zust&#228;ndig, f&#252;r die Abhaltung von akademischen Abschlussfeiern und von Seminaren f&#252;r Dissertationsbetreuer, sowie f&#252;r die Akkreditierung von Dissertationsprogrammen und Dissertationsbetreuern. Die meisten dieser Aufgaben erf&#252;lle ich in enger Kooperation mit der zust&#228;ndigen Senatskommission f&#252;r Doktoratsstudien.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">In der Richtlinie &#8222;Good Scientific Practice&#8220; der MedUni Wien wird Plagiarismus explizit als wissenschaftliches Fehlverhalten angef&#252;hrt. Wie weit ist Ihre Arbeit als Curriculumsdirektor durch Plagiate betroffen&#63;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Wie oben angedeutet, wird jede eingereichte Dissertation einer strengen Plagiatspr&#252;fung unterzogen. Hierf&#252;r gibt es eine eigens eingerichtete Plagiatspr&#252;fungsstelle an unserer Universit&#228;t, die diese Aufgabe durch Einsatz kommerzieller Plagiatspr&#252;fungsprogramme erf&#252;llt. Werden im Rahmen dieser Plagiatspr&#252;fung auf Plagiarismus verd&#228;chtige Textstellen gefunden, so liegt es danach in meinem Verantwortungsbereich, &#252;ber die weitere Vorgehensweise zu entscheiden.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Durch die gro&#223;e mediale Berichterstattung &#252;ber Plagiatsf&#228;lle und Aberkennung der akademischen Grade r&#252;ckte das Thema ins &#246;ffentliche Interesse. Registrieren Sie eine verst&#228;rkte Nachfrage von verunsicherten Studenten, Dissertanten und Wissenschaftlern&#63;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Nach Einf&#252;hrung der fl&#228;chendeckenden Plagiatspr&#252;fung im Bereich der Doktoratsstudien an der MedUni Wien im Jahr 2010 gab es initial eine betr&#228;chtliche Zahl eingereichter Dissertationen mit fraglichen Plagiatsstellen. Dies hat dann auch zu einer gewissen Verunsicherung und zu zahlreichen Anfragen gef&#252;hrt. Mittlerweile halten wir regelm&#228;&#223;ig Informationsveranstaltungen ab, die Dissertationsbetreuer werden in verpflichtenden Betreuerfortbildungen dahingehend informiert, und es gibt auf der Internetseite f&#252;r die Doktoratsstudien ausf&#252;hrliche Informationen. Infolge dieser Ma&#223;nahmen ist die Zahl der Verdachtsf&#228;lle in Dissertationen deutlich gesunken, sind die Anfragen stark zur&#252;ckgegangen, und ich vermute, dass die Verunsicherung ebenso abgenommen hat.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Viele Institutionen verwenden bereits EDV-Unterst&#252;tzung bei der Kontrolle akademischer Arbeiten. Setzen Sie Software f&#252;r die Plagiatspr&#252;fung ein und wie sind Ihre Erfahrungen im Umgang mit dieser Software&#63;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Nat&#252;rlich setzten wir, wie auch zuvor erw&#228;hnt, Software zur Plagiatspr&#252;fung ein. Anders lie&#223;e sich das ja &#252;berhaupt nicht durchf&#252;hren, denn man muss bei der &#220;berpr&#252;fung einer Dissertation simultan auf Tausende Quellen zugreifen k&#246;nnen, die auch teilweise gar nicht kostenfrei zur Verf&#252;gung stehen.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Angenommen bei einer medizinischen Abschlussarbeit taucht ein Plagiatsverdacht auf. K&#246;nnten Sie uns bitte beschreiben, wie die Vorgangsweise in diesem Fall aussehen w&#252;rde.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Hierf&#252;r gibt es an unserer Universit&#228;t eine genau festgelegt SOP. Das Procedere beginnt damit, dass ich den Betreuer &#252;ber vermutete Plagiatsstellen informiere, ohne letztere aber auf den Buchstaben genau zu definieren. Es gibt also Hinweise auf Kapitel und eventuell Seiten, aber der exakte Wortlaut der Textstellen wird nicht bekannt gegeben. Der Betreuer diskutiert den Sachverhalt mit dem Einreicher der Dissertation, welcher einmalig die M&#246;glichkeit zur Einreichung einer neuen Version erh&#228;lt. Prinzipiell k&#246;nnten Studierende sich weigern, eine neue Version einzureichen, dann m&#252;sste der Rat f&#252;r Wissenschaftsethik involviert werden. Bis heute ist dies aber noch nicht passiert.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6.">&#220;ber welche Sanktionsm&#246;glichkeiten verf&#252;gt die <TextGroup><PlainText>MedUni</PlainText></TextGroup> Wien, wenn Plagiate oder sonstiges wissenschaftliches Fehlverhalten aufgedeckt wurden&#63;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Das ist eine Frage, die mich in meiner Funktion als Curriculumdirektor nicht direkt betrifft. Ich kann maximal in die Zwangslage kommen, wissenschaftliches Fehlverhalten den Leitungsgremien der Universit&#228;t bekanntgeben zu m&#252;ssen. Die eventuell resultierenden Sanktionen liegen weit au&#223;erhalb meines Einflussbereichs.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="7" numString="7.">Die akademischen und beruflichen Konsequenzen von Plagiarismus k&#246;nnen ja sehr schwerwiegend sein. Wieso gehen Ihrer Meinung nach Studenten und Dissertanten, oder auch Wissenschaftler dieses hohe Risiko ein&#63;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Dar&#252;ber kann ich bestenfalls spekulieren. In sehr vielen F&#228;llen wird bei Doktoranden wohl ein gewisses Ma&#223; an Unwissenheit verantwortlich sein. Bei erfahrenen Wissenschaftlern hingegen werden sicherlich andere Gr&#252;nde im Vordergrund stehen. Dazu tr&#228;gt wohl auch der stetig zunehmende Konkurrenzdruck unter Wissenschaftlern bei, der nicht zuletzt durch die immer knapper werdenden Ressourcen gef&#246;rdert wird. </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="8" numString="8.">Kontrollen und Sanktionen sind wohl n&#246;tig, wichtig sind aber sicherlich auch Ma&#223;nahmen zur Plagiatsvermeidung. Wie und wann werden die Studierenden der MedUni mit den korrekten Zitierregeln und mit &#8222;Good Scientific Practice&#8220; vertraut gemacht&#63;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>In den Diplomstudien an unserer Universit&#228;t werden Zitierregeln und &#8222;Good Scientific Practice&#8220; schon im 3. Semester erstmals unterrichtet, und zwar in Seminaren mit Anwesenheitspflicht. Im Doktoratsstudium gibt es ein f&#252;r alle DoktorandInnen verpflichtendes Prop&#228;deutikum zu &#8222;Good Scientific Practice&#8220;. </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="9" numString="9.">Einen gro&#223;en Einfluss auf die Studierenden haben auch die Lehrenden und die Betreuer von medizinischen Abschlussarbeiten. Welche Ma&#223;nahmen w&#252;rden Sie diesen Personen empfehlen um Plagiarismus oder wissenschaftliches Fehlverhalten bei Studentinnen und Studenten von Anfang an zu vermeiden&#63;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Es ist ganz wesentlich, Doktorandinnen zu regelm&#228;&#223;igem Schreiben zu motivieren: &#220;bung macht den Meister. Und wann immer Betreuer Texte von Studierenden korrigieren, sollten Letztere darauf hingewiesen werden, dass jegliches Kopieren (oder w&#246;rtliches Abschreiben) unbedingt zu vermeiden ist. Ich pers&#246;nlich empfehle immer, das Verfassen von Texten nur an Computerger&#228;ten vorzunehmen, die &#252;ber keinen Internetzugang verf&#252;gen, und beim Schreiben keinerlei Unterlagen bei der Hand zu haben. Dies macht Plagiieren praktisch unm&#246;glich.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="10" numString="10.">Sie sind ja selbst auch Wissenschaftler. Es scheint in der medizinischen Forschung eine Zunahme von F&#228;llen wissenschaftlichen Fehlverhaltens zu geben, von nichtberechtigter Autorenschaft bis zu Datenf&#228;lschungen. Entspricht das auch Ihrer Wahrnehmung und wie k&#246;nnte man dem entgegentreten&#63;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Wie oben erw&#228;hnt konnten wir in den Dissertationen keine Zunahme wissenschaftlichen Fehlverhaltens feststellen, da entsprechende Gegenma&#223;nahmen ergriffen wurden. Ob in der medizinischen Forschung im Allgemeinen die H&#228;ufigkeit wissenschaftlichen Fehlverhaltens zunimmt, kann ich pers&#246;nlich nicht beurteilen. Ebenso schwierig ist es, solchem Fehlverhalten entgegenzutreten. Letztendlich ist dies eine Frage von Ehrlichkeit und Anstand, und beides l&#228;sst sich nicht erzwingen.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="11" numString="11.">Die Leitungen von Hochschulen haben weltweit zum Teil recht sp&#228;t oder unzureichend auf die Problematik von Plagiarismus und wissenschaftlichem Fehlverhalten reagiert. Welche Empfehlungen w&#252;rden Sie den Universit&#228;tsleitungen aufgrund Ihrer Erfahrungen gerne weitergeben und welche W&#252;nsche h&#228;tten Sie f&#252;r den zuk&#252;nftigen Umgang mit dieser Thematik&#63;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Meines Erachtens kann man nur danach trachten, dieses Problem immer wieder zu thematisieren, damit es niemals aus dem Bewusstsein schwindet. Daneben k&#246;nnte man allen Mitarbeitern ein &#8222;Plagiatsservice&#8220; anbieten, in welchem man alle Texte &#252;berpr&#252;fen lassen kann, bevor diese die Universit&#228;t verlassen. Die Plagiatspr&#252;fungsstelle der MedUni Wien kann dies gegenw&#228;rtig nicht leisten, da sie personell und informationstechnisch daf&#252;r nicht ausreichend ausgestattet ist. Eine entsprechende Vergr&#246;&#223;erung der Plagiatspr&#252;fungsstelle w&#252;rde enorme Kosten verursachen, sodass an eine Umsetzung eines solchen Vorhabens angesichts der finanziellen Lage der Universit&#228;ten wohl eher nicht zu denken ist.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kontakt und biographische Daten">
      <MainHeadline>Kontakt und biographische Daten</MainHeadline><SubHeadline>Kontaktadresse</SubHeadline><Pgraph>Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> </Pgraph><Pgraph>Univ. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Stefan B&#246;hm<LineBreak></LineBreak>Curriculumdirektor f&#252;r Doktoratsstudien<LineBreak></LineBreak>Leiter der Abteilung Neurophysiologie und Neuropharmakologie<LineBreak></LineBreak>Zentrum f&#252;r Physiologie und Pharmakologie<LineBreak></LineBreak>Medizinische Universit&#228;t Wien<LineBreak></LineBreak>W&#228;hringer Strasse 13a<LineBreak></LineBreak>1090 Wien<LineBreak></LineBreak>&#214;sterreich<LineBreak></LineBreak>Email: <Hyperlink href="mailto:&#47;&#47;Stefan.Boehm&#64;meduniwien.ac.at">Stefan.Boehm&#64;meduniwien.ac.at</Hyperlink><LineBreak></LineBreak>Website des Institutes: <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.meduniwien.ac.at&#47;hp&#47;zpp&#47;institute-abteilungen&#47;neurophysiologie-und-neuropharmakologie&#47;">http:&#47;&#47;www.meduniwien.ac.at&#47;hp&#47;zpp&#47;institute-abteilungen&#47;neurophysiologie-und-neuropharmakologie&#47;</Hyperlink> </Pgraph><SubHeadline>Biographische Daten</SubHeadline><Pgraph>Universit&#228;tsprofessor Dr. Stefan B&#246;hm leitet die Abteilung f&#252;r Neurophysiologie und Neuropharmakologie am Zentrum f&#252;r Physiologie und Pharmakologie der MedUni Wien. Er fungiert auch als Curriculumdirektor f&#252;r die Doktoratsstudien an der MedUni Wien. Stefan B&#246;hm erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter der Preis der Hoechst-Stiftung f&#252;r Biomedizinische Forschung, der Wissenschaftspreis des Landes Nieder&#246;sterreich und der Otto-Loewi-Preis der &#246;sterreichischen Gesellschaft f&#252;r Neurowissenschaften. Stefan B&#246;hm ist Mitglied mehrerer Editorial Boards internationaler Journale und Pr&#228;sident der &#214;sterreichischen  Gesellschaft f&#252;r Neurowissenschaften (Quelle: Archiv der MedUni Wien).</Pgraph><SubHeadline>Publikationen (in Auswahl)</SubHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Boehm S, Betz H.  Somatostatin inhibits excitatory transmission at rat hippocampal synapses via presynaptic receptors. J Neurosci. 1997 Jun;17(11):4066-75.</ListItem><ListItem level="1">O&#8217;Connor V, El Far O, Bofill-Cardona E, Nanoff C, Freissmuth M, Karschin A, Airas JM, Betz H, Boehm S.  Calmodulin dependence of presynaptic metabotropic glutamate receptor signaling. Science. 1999 Nov;286(5442):1180-4. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1126&#47;science.286.5442.1180">DOI: 10.1126&#47;science.286.5442.1180</Hyperlink></ListItem><ListItem level="1">Boehm S.  ATP stimulates sympathetic transmitter release via presynaptic P2X purinoceptors. J Neurosci. 1999 Jan;19(2):737-46.</ListItem><ListItem level="1">Boehm S, Kubista H.  Fine tuning of sympathetic transmitter release via ionotropic and metabotropic presynaptic receptors. Pharmacol Rev. 2002 Mar;54(1):43-99. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1124&#47;pr.54.1.43">DOI: 10.1124&#47;pr.54.1.43</Hyperlink></ListItem><ListItem level="1">Kubista H, Edelbauer H, Boehm S.  Evidence for structural and functional diversity among SDS-resistant SNARE complexes in neuroendocrine cells. J Cell Sci. 2004 Feb;117(Pt 6):955-66. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1242&#47;jcs.00941">DOI: 10.1242&#47;jcs.00941</Hyperlink></ListItem><ListItem level="1">Lechner SG, Hussl S, Schicker KW, Drobny H, Boehm S.  Presynaptic inhibition via a phospholipase C- and phosphatidylinositol bisphosphate-dependent regulation of neuronal Ca2&#43; channels. Mol Pharmacol. 2005 Nov;68(5):1387-96. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1124&#47;mol.105.014886">DOI: 10.1124&#47;mol.105.014886</Hyperlink></ListItem><ListItem level="1">Schicker K, Hussl S, Chandaka GK, Kosenburger K, Yang JW, Waldhoer M, Sitte HH, Boehm S. A membrane network of receptors and enzymes for adenine nucleotides and nucleosides. Biochim Biophys Acta. 2009 Feb;1793(2):325-34. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1016&#47;j.bbamcr.2008.09.014">DOI: 10.1016&#47;j.bbamcr.2008.09.014</Hyperlink></ListItem><ListItem level="1">Schicker KW, Chandaka GK, Geier P, Kubista H, Boehm S. P2Y1 receptors mediate an activation of neuronal calcium-dependent K&#43; channels. J Physiol. 2010 Oct 1;588(Pt 19):3713-25. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1113&#47;jphysiol.2010.193367">DOI: 10.1113&#47;jphysiol.2010.193367</Hyperlink></ListItem><ListItem level="1">Yousuf A, Klinger F, Schicker K, Boehm S. Nucleotides control the excitability of sensory neurons via two P2Y receptors and a bifurcated signaling cascade. Pain. 2011 Aug;152(8):1899-908. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1016&#47;j.pain.2011.04.016">DOI: 10.1016&#47;j.pain.2011.04.016</Hyperlink></ListItem><ListItem level="1">Buchmayer F, Schicker K, Steinkellner T, Geier P, St&#252;biger G, Hamilton PJ, Jurik A, Stockner T, Yang JW, Montgomery T, Holy M, Hofmaier T, Kudlacek O, Matthies HJ, Ecker GF, Bochkov V, Galli A, Boehm S, Sitte HH. Amphetamine actions at the serotonin transporter rely on the availability of phosphatidylinositol-4,5-bisphosphate. Proc Natl Acad Sci U S A. 2013 Jul 9;110(28):11642-7. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1073&#47;pnas.1220552110">DOI: 10.1073&#47;pnas.1220552110</Hyperlink></ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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