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    <Identifier>mbi000314</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000314</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003140</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Mitteilung</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2014: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger</Title>
      <TitleTranslated language="en">Competition of the German MLA (AGMB) &#8220;Pioneer projects in medical libraries&#8221; 2014: Introduction of the winners</TitleTranslated>
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      <Creator>
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          <Lastname>Hentschel</Lastname>
          <LastnameHeading>Hentschel</LastnameHeading>
          <Firstname>Eike</Firstname>
          <Initials>E</Initials>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Kiel, Medizinische Abteilung, Leibnizstra&#223;e 9, 24118 Kiel, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Kiel, Medizinische Abteilung, Kiel, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>hentschel&#64;ub.uni-kiel.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">competition of the German MLA (AGMB) &#8220;Pioneer projects in medical libraries&#8221; 2014</Keyword>
      <Keyword language="en">winners</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2014</Keyword>
      <Keyword language="de">Preistr&#228;ger</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Leuchtturmprojekte</SectionHeading>
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    <DatePublished>20141219</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>14</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Mannheim 2014: "Medizinbibliotheken: Information˛"</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>17</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Preistr&#228;ger des Wettbewerbs &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2014 (&#8222;Abholbox&#8220;, &#8222;MEDBOX &#8211; The Aid Library&#8220;) werden vorgestellt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The winners of the competition &#8220;Pioneer projects in medical libraries&#8221; 2014 (&#8222;Abholbox&#8220;, &#8222;MEDBOX &#8211; The Aid Library&#8220;) are introduced. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2014: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger">
      <MainHeadline>Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2014: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger</MainHeadline><Pgraph>Von Dezember 2013 bis M&#228;rz 2014 waren Medizinbibliotheken aus allen L&#228;ndern der AGMB-Mitglieder aufgerufen, sich selber mit einem Projekt zu bewerben oder eine andere Medizinbibliothek f&#252;r die Auszeichnung vorzuschlagen. Es sollten sich dabei ausdr&#252;cklich Medizinbibliotheken aller Sparten (z.B. Krankenhaus-, Pharma- und Hochschulbibliotheken sowie Bibliotheken an Forschungs- und Pflegeeinrichtungen) und aller Gr&#246;&#223;en (von gro&#223;en Universit&#228;tsbibliotheken bis hin zu OPL-Bibliotheken) angesprochen f&#252;hlen. Auch sollten bei der Preisw&#252;rdigkeit eines Projekts nicht dessen Gr&#246;&#223;e und Umfang oder der geleistete finanzielle und personelle Aufwand, sondern explizit die innovative Idee und deren Umsetzung unter den lokalen Bedingungen z&#228;hlen. So war der Wettbewerb im Dezember 2013 in GMS Medizin&#8211; Bibliothek &#8211; Information ausgeschrieben worden <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Bis zum Bewerbungsschluss am 31.03.14 wurden <TextGroup><PlainText>4 W</PlainText></TextGroup>ettbewerbsbeitr&#228;ge eingereicht.</Pgraph><Pgraph>Daf&#252;r sei an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankesch&#246;n an alle Beitr&#228;gerinnen und Beitr&#228;ger ausgesprochen. Sie alle haben mit Ihrer Teilnahme dazu beigetragen, dass in der AGMB ein lebendiger Austausch unter den Mitgliedern und im Kollegenkreis stattfindet.</Pgraph><Pgraph>Eine Jury, bestehend aus den Leitern der Arbeitskreise der Bibliothekssparten in der AGMB, dem Stifter des Preises, 2 gew&#228;hlten Mitgliedern und 2 Vorstandsmitgliedern hat sich in den darauf folgenden Monaten ausf&#252;hrlich mit allen Beitr&#228;gen besch&#228;ftigt. Es fanden sehr spannende Diskussionen und Abstimmungsrunden statt, diesmal auch mit ausf&#252;hrlichen R&#252;ckfragen an die Kandidaten. </Pgraph><Pgraph>Am Ende konnte die Jury einen 1. und einen 2. Preistr&#228;ger bestimmen. Als Preisgelder wurden den Projekten 500 bzw. 300 EUR zugesprochen. Die Reihung der einzelnen Projekte ist intensiv diskutiert worden und die Entscheidung am Ende sehr knapp ausgefallen insbesondere auch zwischen Platz 1 und 2.  </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>1. Platz:</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>&#8222;Die Abholbox&#8220;</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Maike Piegler, &#196;rztekammer Hamburg &#8211; Bibliothek des &#196;rztlichen Vereins</Mark1></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Eine Hauptzielgruppe dieser medizinischen Spezialbibliothek sind niedergelassene &#196;rzte. </Pgraph><Pgraph>Da diese in der Regel w&#228;hrend der &#214;ffnungszeiten tags&#252;ber keine Zeit haben, um in die Bibliothek zu kommen, haben sich die Hamburger Kolleginnen und Kollegen einen neuen Service ausgedacht, wie das Buch einfacher zum Arzt gelangen kann. </Pgraph><Pgraph>Ausgeliehene B&#252;cher werden von den Bibliothekaren in die verschlossene Abholbox gelegt und k&#246;nnen vom Entleiher per Zahlencode entnommen werden. </Pgraph><Pgraph>Die Jury sch&#228;tzt diese Idee und deren Umsetzung als im besten Sinne einfach wie absolut praxis- und serviceorientiert ein. Es handelt sich um einen effektiven und gleichzeitig nicht allzu kostenintensiven Service, der das Problem &#8222;Wie kommt das Buch zum Arzt&#63;&#8220; sehr gelungen l&#246;st. Auch steckt dahinter ein ganz klar analysierter Bedarf einer bestimmten Gruppe von Bibliotheksnutzern, in diesem Fall ist es sogar eine Kern-Klientel der Bibliothek. Nachfragen der Jury ergaben, dass der Service in der Praxis und bei einer wachsenden Anzahl von Nutzern angekommen ist. Bei wachsendem Bedarf kann man dynamisch vor Ort reagieren und die Abholbox erweitern. Gerade aus der Sicht von kleineren Bibliotheken, die ihre &#214;ffnungszeiten nicht beliebig ausdehnen k&#246;nnen und geringere finanzielle Spielr&#228;ume haben als gro&#223;e Universalbibliotheken, bietet dieses Projekt nachahmenswerte Ideen f&#252;r Nachnutzungen mit vertretbarem Aufwand. </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>2. Platz:</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>MEDBOX &#8211; The Aid Library</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Sieglinde Mauder und Dr. Joost Butenop, Missions&#228;rztliches Institut W&#252;rzburg</Mark1></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Bei der MEDBOX handelt es sich um eine weltweit nutzbare und frei zug&#228;ngliche medizinische Open-Source-Bibliothek, erreichbar unter <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.medbox.org&#47;">http:&#47;&#47;www.medbox.org&#47;</Hyperlink>.</Pgraph><Pgraph>Sie b&#252;ndelt Dokumente zur Gesundheitsf&#252;rsorge in ressourcenarmen L&#228;ndern auf einer Website und stellt sie dort zur Verf&#252;gung. </Pgraph><Pgraph>Ziel ist es, die Qualit&#228;t in der internationalen gesundheitsorientierten Not- und Katastrophenhilfe zu steigern und zu sichern.</Pgraph><Pgraph>Die Jury fand allein schon bemerkenswert, dass eine deutsche Medizinbibliothek an einer solchen Projektidee ma&#223;geblich mitbeteiligt ist. Denn die Not- und Katastrophenhilfe ist bei deutschen Medizinbibliotheken ein bisher absolut untersch&#228;tztes Gebiet. Im Gegensatz z.B. zu den USA, wo diverse Medizinbibliotheken sich des Themas angenommen haben. </Pgraph><Pgraph>Der Dienst wird von 18 deutschen Hilfsorganisationen und Institutionen in einem Gemeinschaftsprojekt getragen. F&#252;r die Jury war dies ein wesentliches Indiz daf&#252;r, dass von den Fachleuten ein absoluter Bedarf f&#252;r dieses Angebot gesehen und ein Service geschaffen wurde, der bisher gefehlt hat.</Pgraph><Pgraph>Die Informationen und Inhalte werden unter einer funktionellen Oberfl&#228;che nach erfolgter Relevanz-Bewertung zielgerichtet zur Verf&#252;gung gestellt. Sicherlich handelt es sich dabei um Informationen aus bisher schon frei zug&#228;nglichen Quellen. Aber wahrscheinlich sind nur eben solche sinnvoll, wenn Entwicklungsl&#228;nder mit ihren beschr&#228;nkten Ressourcen &#252;berhaupt darauf zugreifen k&#246;nnen sollen. Die Webseiten sind &#252;bersichtlich, layoutm&#228;&#223;ig sehr ansprechend gestaltet und in einem hervorragenden Englisch pr&#228;sentiert. Auch werden Soziale Netzwerke sinnvoll eingebunden. Au&#223;erdem hat die Jury es sehr positiv bewertet, dass die Praxistauglichkeit der MEDBOX in tats&#228;chlichen Krisensituationen schon belegt wurde und das Tool weiterentwickelt werden soll. Eine nachhaltige Arbeit dieses Dienstes ist auch wegen der schon erw&#228;hnten Beteiligung vieler deutscher Hilfsorganisationen an der MEDBOX sehr wahrscheinlich.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Hentschel E</RefAuthor>
        <RefTitle>Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken &#8211; Ausschreibung f&#252;r den AGMB-Wettbewerb 2014</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefPage>Doc24</RefPage>
        <RefTotal>Hentschel E. Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken &#8211; Ausschreibung f&#252;r den AGMB-Wettbewerb 2014. GMS Med Bibl Inf. 2013;13(3):Doc24. DOI: 10.3205&#47;mbi000288</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000288</RefLink>
      </Reference>
    </References>
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