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    <Identifier>mbi000311</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000311</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003110</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Curriculumsreform &#8211; ein Arbeitsbericht aus der Universit&#228;tsbibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Title>
      <TitleTranslated language="en">Curriculum reform &#8211; a work report from the Library of the University of Veterinary Medicine Vienna</TitleTranslated>
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          <Lastname>Hausberger</Lastname>
          <LastnameHeading>Hausberger</LastnameHeading>
          <Firstname>Claudia</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien (Vetmeduni Vienna), Universit&#228;tsbibliothek, Veterin&#228;rplatz 1, 1210 Wien, &#214;sterreich<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>claudia.hausberger&#64;vetmeduni.ac.at</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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          <Lastname>Frank</Lastname>
          <LastnameHeading>Frank</LastnameHeading>
          <Firstname>David</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien, &#214;sterreich</Affiliation>
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        <Email>david.frank&#64;vetmeduni.ac.at</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">University of Veterinary Medicine Vienna</Keyword>
      <Keyword language="en">curriculum</Keyword>
      <Keyword language="en">curriculum reform</Keyword>
      <Keyword language="en">teaching library</Keyword>
      <Keyword language="de">Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien</Keyword>
      <Keyword language="de">Curriculum</Keyword>
      <Keyword language="de">Curriculumsreform</Keyword>
      <Keyword language="de">Teaching Library</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20140828</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>14</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Teaching Library</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>14</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Im Wintersemester 2014&#47;15 wird an der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien (Vetmeduni) ein neues Curriculum f&#252;r das Diplomstudium Veterin&#228;rmedizin umgesetzt, das seit 2010 geplant und entwickelt wurde. Das neue Curriculum soll vor allem das Selbststudium und vernetztes Denken f&#246;rdern. Dieser Artikel beschreibt wie die Universit&#228;tsbibliothek als Teaching Library in das neue Curriculum eingebunden ist und welche Risiken und Chancen sich durch die neuen Lernkonzepte f&#252;r die Universit&#228;tsbibliothek ergeben k&#246;nnten.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>During Winter Term 2014&#47;15 the University of Veterinary Medicine, Vienna will implement a new Curriculum for the Diploma Programme in Veterinary Medicine. The new curriculum emphasizes especially self-learning and joined-up thinking of the students. This article describes how the Library of the University of Veterinary Medicine Vienna is integrated in the new curriculum. Furthermore risks and opportunities associated with the new concepts of learning for the university library will be described.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Im Wintersemester 2014&#47;15 wird an der Vetmeduni Vienna ein neues Curriculum f&#252;r das Diplomstudium Veterin&#228;rmedizin umgesetzt werden mit dem Ziel, die Absolventinnen &#8222;auf den dynamischen Alltag und die Arbeitsmarktanforderungen vorzubereiten&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 3). Das neue Curriculum soll vor allem das Selbststudium sowie das vernetzte Denken der Studierenden f&#246;rdern. Es ist in <TextGroup><PlainText>16 L</PlainText></TextGroup>ehrmodule gegliedert, welche die Grundlagen einzelner F&#228;cher in &#8222;Organsystemen&#8220; lehren und f&#228;cher&#252;bergreifendes Lernen propagieren (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Neben der Vermittlung von theoretischem und praktischem Wissen soll durch ein eigenes Lehrmodul die Ausbildung &#8222;pers&#246;nlicher, betriebswirtschaftlicher und gesellschaftlicher Kompetenzen&#8220; st&#228;rker in den Fokus ger&#252;ckt werden (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 4) wie bspw. der Erwerb von Informationskompetenz, deren Vermittlung eine der Aufgaben der Universit&#228;tsbibliothek ist. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Berichts wurde noch am konkreten Stundenplan gearbeitet. Die Universit&#228;tsbibliothek wird wie in der Vergangenheit eine tragende Rolle bei der Vermittlung von Informationskompetenzen spielen. Zurzeit ist nicht genau absch&#228;tzbar, welche Auswirkungen das neue Curriculum auf die Universit&#228;tsbibliothek der Vetmeduni Vienna als Teaching Library haben wird, es soll hier aber der Versuch unternommen werden, m&#246;gliche Folgen und Implikationen abzusch&#228;tzen. Daher wird zuerst auf die bisherigen Aktivit&#228;ten eingegangen und anschlie&#223;end auf die Herausforderungen, die der Universit&#228;tsbibliothek durch das Curriculum 2014 entstehen k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3-stufiges Angebot f&#252;r Studierende">
      <MainHeadline>3-stufiges Angebot f&#252;r Studierende</MainHeadline><Pgraph>Als Zielgruppe f&#252;r die Universit&#228;tsbibliothek sind die Studierenden der Vetmeduni relativ homogen. Neben der Hauptstudienrichtung Veterin&#228;rmedizin werden die Studieng&#228;nge Biotechnologie, Pferdewissenschaften, Mensch-Tier-Beziehungen, Komparative Morphologie sowie Wildtier&#246;konomie und Wildtiermanagement mit der M&#246;glichkeit des Bachelor- bzw. Masterabschlusses angeboten <TextLink reference="2"></TextLink>. Somit ergibt sich f&#252;r die Zielgruppe der Studierenden fachbezogen eine viel homogenere Struktur im Vergleich zu anderen Universit&#228;ten, die &#252;ber ein vielf&#228;ltigeres Studienangebot verf&#252;gen. Das versetzt die Universit&#228;tsbibliothek in die Lage, das inhaltliche Angebot auf naturwissenschaftliche und veterin&#228;rmedizinische Inhalte zu konzentrieren.</Pgraph><Pgraph>Das bisherige 3-stufige Schulungskonzept basiert auf den Vorkenntnissen der Studierenden, die im Laufe ihres Studiums von keinen oder geringen Vorkenntnissen einen hohen Standard an Informationskompetenz erreichen sollen. Zu den Standards der Informationskompetenz vgl. <TextLink reference="3"></TextLink>. In der ersten Stufe ist vor allem wichtig, die Studienanf&#228;ngerInnen in die Bibliothek zu holen, um Schwellen&#228;ngste abzubauen, da viele Erstsemesterstudierende wahrscheinlich noch nie eine Universit&#228;tsbibliothek betreten haben. In einer knappen Stunde &#8211; siehe auch Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> &#8211; sollen die Erstsemestrigen zun&#228;chst die Bibliothek vor Ort kennen lernen und eine erste Orientierung erhalten. Dar&#252;ber hinaus wird ihnen u.a. gezeigt, wie sie die Bibliothekssuchmaschine nutzen k&#246;nnen, ein Buch aus der Lehrbuchsammlung entlehnen k&#246;nnen und einen Ausleihausweis erhalten. Die Einf&#252;hrungen finden im Oktober t&#228;glich an zwei Terminen statt, werden auf der Homepage der Universit&#228;tsbibliothek beworben und sind in der Informationsmappe f&#252;r Studienanf&#228;ngerInnen zu finden. Die erfolgreichste Bewerbungsma&#223;nahme f&#252;r diese Veranstaltung ist jedoch die Pr&#228;sentation der Universit&#228;tsbibliothek anl&#228;sslich der Erstsemestrigenbegr&#252;&#223;ungsveranstaltung. In knapp 10 Minuten wird auf die wichtigsten Serviceleistungen und haupts&#228;chlich auf die einst&#252;ndige M&#246;glichkeit einer Einf&#252;hrung in die Bibliotheksnutzung hingewiesen. Seit der ersten Pr&#228;sentation 2012 hat sich die TeilnehmerInnenzahl an den Einf&#252;hrungen in die Bibliotheksnutzung verdoppelt und somit nehmen nahezu 70&#37; aller Erstsemestrigen dieses Angebot wahr.</Pgraph><Pgraph>Die Pflichtvorlesung &#8222;Wissenschaftliche Literatur &#8211; Basis der Information&#8220; ist im Curriculum der Vetmeduni Vienna fest verankert und soll die Studierenden mit der Informationskompetenz ausstatten, die sie f&#252;r den Rest des Studiums ben&#246;tigen und die ihnen im sp&#228;teren Berufsleben als solide Basis f&#252;r Fort- und Weiterbildung von Nutzen ist. Neben einer systematische Einf&#252;hrung in diverse Recherchem&#246;glichkeiten wie Bibliothekssuchmaschinen, Fachdatenbanken u.a. wird hier etwa auf die Zitierregeln, Plagiarismus, Literaturverwaltungsprogramme u.v.m. eingegangen. Die Wissensvermittlung erfolgt durch Fachvortrag und wird durch praktische &#220;bungen erg&#228;nzt. Selbstverst&#228;ndlich k&#246;nnen sich die Studierenden mit Fragen und Problemstellungen jederzeit an die Dozentin wenden. Die erworbenen Kenntnisse und F&#228;higkeiten m&#252;ssen am Ende der Lehrveranstaltung in einer sehr praxisorientierten Klausur nachgewiesen werden.</Pgraph><Pgraph>Speziell an DiplomandInnen und DissertantInnen wendet sich das Freifach Einf&#252;hrung in die wissenschaftliche Literatursuche. Es werden vor allem spezielle Informationsquellen und Suchstrategien vermittelt, die vorwiegend von den TeilnehmerInnen und ihren Zielen und Fragen bestimmt werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Curriculum 2014">
      <MainHeadline>Curriculum 2014</MainHeadline><Pgraph>Zu Beginn des Wintersemesters 2014&#47;2015 tritt das Curriculum 2014 stufenweise in Kraft. 2010 gab die Vizerektorin f&#252;r Lehre und klinische Veterin&#228;rmedizin den Ansto&#223; f&#252;r die Einrichtung der Arbeitsgruppe Curriculumsreform (AG Curr). Die AG Curr hatte den Auftrag, das Studium der Veterin&#228;rmedizin einer St&#228;rken-Schw&#228;che-Analyse zu unterziehen und aus diesem Grund wurde im Sommersemester 2011 eine breit angelegten Befragung von Tier&#228;rztInnen, potentiellen Arbeitgebern sowie den Lehrenden und AbsolventInnen der Vetmeduni Vienna durchgef&#252;hrt. Sowohl AbsolventInnen als auch Stakeholder beurteilten die fachliche Qualit&#228;t des Studiums als gut, aber vor allem die AbsolventInnen f&#252;hlten sich in Hinblick auf diverse Schl&#252;sselqualifikationen ungen&#252;gend auf den Arbeitsmarkt und das Berufsleben vorbereitet. Des Weiteren &#228;u&#223;erten sie den Wunsch nach verst&#228;rktem problemorientiertem und interaktivem Lehren (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 31 oder <TextLink reference="5"></TextLink>, S. 89).</Pgraph><Pgraph>Im J&#228;nner 2012 konstituierten sich Educational Working Groups (EWGs) mit dem Auftrag, die Konzepte der einzelnen Lehrmodule zu entwickeln. Aufgrund der in den folgenden Monaten erarbeiteten Grundlagen beschloss der Senat der Vetmeduni Vienna im Juni 2013 die Einf&#252;hrung des neuen Curriculums f&#252;r das Jahr 2014 (zur Curriculumsentwicklung siehe <TextLink reference="6"></TextLink>). Seitdem arbeiten die EWGs an den konkreten Stundenpl&#228;nen, die voraussichtlich im September 2014 feststehen werden. Auch nach Umsetzung des neuen Curriculums in die Praxis werden die EWGs f&#252;r den Inhalt und Qualit&#228;tskontrolle der jeweiligen Module verantwortlich sein (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 10).</Pgraph><Pgraph>In Modul 16 &#8222;&#214;konomie&#47;Kommunikation&#47;Reflexion&#47;pers&#246;nliche und wissenschaftliche Ausbildung&#8220; werden haupts&#228;chlich Schl&#252;sselqualifikationen vermittelt, zu denen der Erwerb von Informationskompetenzen z&#228;hlt. Bereits im ersten Semester sollen die Studierenden in Kleingruppen gemeinschaftlich eine Seminararbeit zu einem vorgegebenen Thema erarbeiten und verfassen. Dies schlie&#223;t eine eigenst&#228;ndige Literatursuche und Interpretation mit ein. Unterst&#252;tzung erhalten sie dabei fachlich und wissenschaftlich von Postdocs und TutorInnen. Die Studierenden sammeln so unbefangen erste Erfahrungen im Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit sowie in der Literatursuche. Sie k&#246;nnen und sollten sich gegenseitig austauschen, voneinander lernen und experimentieren. Die im Curriculum 2014 festgehaltenen Konzepte wie das des verst&#228;rkten Selbststudiums und des integrativen und interaktiven fall- bzw. problembasierten Lernens werden so umgesetzt (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 11 f.). Im folgenden zweiten Semester soll die Universit&#228;tsbibliothek als Teaching Library in einer Vorlesung und &#220;bung die gewonnenen Kenntnisse und Erkenntnisse sammeln, strukturieren und das im ersten Semester erworbene Wissen der Studierenden st&#228;rken und ausbauen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Risiken und Chancen">
      <MainHeadline>Risiken und Chancen</MainHeadline><Pgraph>Die Rolle der Universit&#228;tsbibliothek im Modul 16 &#8222;&#214;konomie&#47;Kommunikation&#47;Reflexion&#47;pers&#246;nliche und wissenschaftliche Ausbildung&#8220; ist ebenso wie die konkreten Stundenpl&#228;ne noch nicht eindeutig definiert. Es fanden bereits Gespr&#228;che mit der Leiterin der EWG des Modul<TextGroup><PlainText>s 16</PlainText></TextGroup> und der Vizerektorin f&#252;r Lehre und klinische Veterin&#228;rmedizin statt. Beide sind f&#252;r die Unterst&#252;tzung der Studierenden durch die Universit&#228;tsbibliothek sehr aufgeschlossen. Das Konzept ist f&#252;r die Universit&#228;t v&#246;llig neu und alle Beteiligten sind sich dar&#252;ber im Klaren, dass die Umsetzung allen Beteiligten ein hohes Ma&#223; an Flexibilit&#228;t abverlangt. Einige m&#246;gliche Problemfelder lassen sich bereits im Vorfeld gut eingrenzen und k&#246;nnen daher &#252;ber den Sommer 2014 sicher gel&#246;st werden.</Pgraph><Pgraph>Der personelle Aufwand seitens der Universit&#228;t f&#252;r die &#220;bung im ersten Semester wird voraussichtlich sehr gro&#223; werden, da aufgrund der Inskriptionszahlen der letzten Jahre davon ausgegangen werden kann, dass ca. 20 TutorInnen oder Postdocs f&#252;r Gruppen zu 10&#8211;12 Personen ben&#246;tigt werden. Eine weitere Herausforderung wird die Unterbringung der Kleingruppen sein.</Pgraph><Pgraph>Postdocs verf&#252;gen in der Regel &#252;ber eine sehr hohe Informationskompetenz bedingt durch ihre fachlich hochqualifizierte Ausbildung. Dies kann zur Folge haben, dass das Niveau f&#252;r Erstsemestrige fallweise zu hoch angesetzt wird. Daher wird es notwendig sein, die Ziele der Lehrveranstaltung genau zu definieren. Zudem ist noch unklar, aus welchen Bereichen sich die TutorInnen rekrutieren und welche Vorbildung diese haben. Die Universit&#228;tsbibliothek empfiehlt eine Einf&#252;hrung f&#252;r die Postdocs und TutorInnen und unterst&#252;tzt sie gerne mit ihrem Fachwissen. Es erscheint auch sinnvoll, die Postdocs und TutorInnen bei der Erf&#252;llung ihrer Aufgabe bibliotheksseitig laufend zu betreuen.</Pgraph><Pgraph>Eine didaktische Herausforderung wird zweifellos die Einbeziehung der Vorkenntnisse und Erfahrungen der Studierenden sein und das erfordert von Lehrenden neben einem gro&#223;en fachlichen Wissen viel Empathie und Flexibilit&#228;t. Hier spielt auch eine Rolle, ob und wie die Recherchen und deren Ergebnisse innerhalb der &#220;bung dokumentiert sind. Vorstellbar ist, dass neben der Erstellung einer Facharbeit die unterschiedlichen Recherchen, Recherchestrategien und -ergebnisse von den Studierenden dokumentiert werden und diese Dokumentationen in die Vorlesung &#8222;Wissenschaftliche Literatur &#8211; Basis der Information&#8220; integriert werden und auf diese Weise Grundlage von Vorlesungsinhalten und vertiefender &#220;bungen werden. (An der Universit&#228;t in Freiburg im Breisgau bspw. ist das Ziel einer Informationskompetenzschulung f&#252;r Bachelorstudierende die Erstellung einer Dokumentationsmappe, beschrieben in <TextLink reference="7"></TextLink>, S. 253 ff.). Eine verst&#228;rkte Unterst&#252;tzung der Lehrenden in den &#220;bungen und in der Vorlesung durch die Universit&#228;tsbibliothek erfordert auch den Einsatz gr&#246;&#223;erer personeller Ressourcen seitens der Bibliothek.</Pgraph><Pgraph>Im Fr&#252;hjahr 2014 zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Beitrags sind noch viele Fragen offen, von denen die meisten &#252;ber den Sommer 2014 gekl&#228;rt werden. Die Universit&#228;tsbibliothek ist in st&#228;ndigem Kontakt mit dem Vizerektorat f&#252;r Lehre und der Leiterin der EWG f&#252;r Modu<TextGroup><PlainText>l 16</PlainText></TextGroup>. Der Universit&#228;tsleitung scheint eine rasche Umsetzung des neuen Curriculums sehr wichtig zu sein wie auch eine umfassende Einbindung der Universit&#228;tsbibliothek in das betreffende Modul. Es bleibt in jedem Fall abzuwarten, wie sich das neue Curriculum weiterentwickelt und welche Schritte gesetzt werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
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        <RefAuthor>Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien</RefAuthor>
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        <RefJournal>Mitteilungsblatt der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</RefJournal>
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        <RefTotal>Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien. Curriculum Diplomstudium Veterin&#228;rmedizin 2014. Mitteilungsblatt der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien. Studienjahr 2012&#47;2013. 27. St&#252;ck. 01.07.2013. Available from: http:&#47;&#47;www.vetmeduni.ac.at&#47;uploads&#47;media&#47;Curriculum&#95;Diplom&#95;Veterinaermedizin&#95;2013-07-01.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.vetmeduni.ac.at&#47;uploads&#47;media&#47;Curriculum&#95;Diplom&#95;Veterinaermedizin&#95;2013-07-01.pdf</RefLink>
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        <RefBookTitle>Handbuch Informationskompetenz</RefBookTitle>
        <RefPage>250-60</RefPage>
        <RefTotal>Ohlhoff R. F&#246;rderung von Informationskompetenz als Schl&#252;sselqualifikation: Modell Freiburg im Breisgau (BOK-Bereich). In: S&#252;hl-Strohmenger W, editor. Handbuch Informationskompetenz. 9th ed. Berlin: De Gruyter, Saur; 2012. p. 250-60. DOI: 10.1515&#47;9783110255188.250</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1515&#47;9783110255188.250</RefLink>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Das bisherige 3-stufige Schulungskonzept f&#252;r Studierende der Universit&#228;tsbibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien </Mark1><LineBreak></LineBreak>Die Inhalte werden hier nur verk&#252;rzt wiedergegeben, Details finden sich im Online-Vorlesungsverzeichnis der Universit&#228;t unter http:&#47;&#47;www.vetmeduni.ac.at&#47;de&#47;studium&#47;vorlesungsverzeichnis&#47; </Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Schematische Darstellung des neuen Curriculum</Mark1> <LineBreak></LineBreak>(Aus einer internen Pr&#228;sentation des Curriculum 2014, mit freundlicher Genehmigung der Vizerektorin f&#252;r Lehre und klinische Veterin&#228;rmedizin Prof. Dr. Petra Winter)</Pgraph></Caption>
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