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    <Identifier>mbi000304</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000304</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003042</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Erfolgreiches Scheitern &#8211; Fiktion und Friktion einer Teaching Library zwischen Lehre, Wissenschaft und klinischem Alltag</Title>
      <TitleTranslated language="en">Sucessfully failing &#8211; fiction and friction of a teaching library in university and clinical daily routine</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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      <Creator>
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          <Lastname>Steinrisser-Allex</Lastname>
          <LastnameHeading>Steinrisser-Allex</LastnameHeading>
          <Firstname>Gregor</Firstname>
          <Initials>G</Initials>
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        <Address>Bibliothek, Medizinische Universit&#228;t Graz, Stiftingtalstra&#223;e 24, A-8010 Graz, &#214;sterreich<Affiliation>Bibliothek, Medizinische Universit&#228;t Graz, &#214;sterreich</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.medunigraz.at&#47;bmed</WebPage></Address>
        <Email>gregor.steinrisser&#64;medunigraz.at</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="de">Teaching Library</Keyword>
      <Keyword language="de">Informationskompetenz</Keyword>
      <Keyword language="de">Training</Keyword>
      <Keyword language="de">Bibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Third Space</Keyword>
      <Keyword language="de">Dienstleistung</Keyword>
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    <DatePublished>20140828</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>14</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Teaching Library</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>07</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Teaching Library ist ein komplexer Prozess, welcher von den daran teilnehmenden Personen eine st&#228;ndige Weiterentwicklung in pers&#246;nlichen, fachlichen und sozialen Gebieten erfordert. Dieser Prozess ist immer eine dynamische Entwicklung, die niemals ein Ende findet und Erfolg und Misserfolg sind dabei ein st&#228;ndiger Begleiter.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The teaching library is a complex process. Everyone participating in this process has to develop in personnel, professional and social fields. This is a dynamic process and never ends. Success or failures are permanent attendants.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Teaching Library im Nebel der Wirklichkeit">
      <MainHeadline>Teaching Library im Nebel der Wirklichkeit</MainHeadline><Pgraph>Im Jahr 1883 befand der Pr&#228;sident der Columbia University Frederick Barnard, dass eine systematische Einf&#252;hrung in die Methoden der Arbeit in einer Bibliothek die Bibliotheksrecherche der Studierenden f&#252;r den Rest ihres Lebens erfolgreicher machen w&#252;rde. Auf der Konferenz der American Library Association 1886 verlangte Edwin H. Woodruff von der Cornell University Library, dass eine Bibliothek alle M&#246;glichkeiten der Vermittlung nutzen sollte, damit die Studierenden w&#228;hrend ihres Studiums und die Absolventen auch noch Jahre nach ihrem Studium in der Lage sind, die Bibliothek und ihr Angebot umfassend zu nutzen. Und 1902 meinte der Pr&#228;sident der University of Chicago W.R. Harper, dass sich  eine Bibliothek nicht nur um B&#252;cher und deren Katalogisierung k&#252;mmern sollte, sondern auch eine Instruktion geben sollte, wie diese zu nutzen und zu finden sind <TextLink reference="1"></TextLink>. Da sich Bibliotheken daher schon immer auch als Ort des Lernens und Lehrens verstanden haben, ist eine Kernaufgabe jeder Bibliothek seit jeher die Teaching Library, welche das Wissen &#252;ber die Ressourcen und die Recherche den Studierenden vermitteln m&#246;chte <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Dennoch werden Schulungen, die sich auf das Verstehen von Katalog, Klassifikation und Datenbanken beschr&#228;nken, nicht jene Erfolge bringen die erwartet werden, da es immer schwieriger wird, das komplexe Angebot an Informationen und ihrer Suchm&#246;glichkeiten zu &#252;berblicken bzw. effizient f&#252;r sich zu nutzen. Auch deswegen ist heute die Vermittlung von Wissen &#252;ber die Potentiale moderner Informationsressourcen ein wichtiges Qualit&#228;tskriterium einer Bibliothek <TextLink reference="4"></TextLink>. Denn die Nutzer &#252;bersch&#228;tzen oftmals ihre eigenen Kenntnisse und es fehlen die grundlegendsten F&#228;higkeiten der Informationssuche und Informationsbewertung. Die einfach zu bedienenden Suchmaschinen des Internets lassen die Nutzer im Glauben dieses Instrument zu beherrschen, aber die  Reflexion und Bewertung der gefundenen Informationen findet nicht statt <TextLink reference="5"></TextLink>. Die Nutzer befinden sich in einer selbstgew&#228;hlten Informations-Komfortzone, in der sie f&#252;r ihre Recherche prim&#228;r Google und Wikipedia nutzen <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Auch in der Medizin werden diese beiden Ressourcen von vielen Studierenden oftmals als prim&#228;re Informationsquelle bei Recherchen im Internet genannt. Erst danach kommen PubMed oder die Webseite der Bibliotheken <TextLink reference="7"></TextLink>. Wikipedia-Artikel, meist &#252;ber Google gefunden, sind oftmals der erste Kontakt Studierender mit einem Thema im Internet. Und wenn die Verwendung von solchen Artikeln in Arbeiten eingeschr&#228;nkt wird, sucht man nach einer Methode der alternativen Zitierung  <TextLink reference="6"></TextLink>. Da es f&#252;r den Einzelnen schwierig ist, die F&#252;lle an wissenschaftlichen Informationsquellen zu durchschauen, werden diese vermeintlich einfachen und allgemein bekannten Ressourcen verwendet <TextLink reference="8"></TextLink>. Diese Realit&#228;t wird auch mit dem derzeitigen Schulungsaufwand nur langsam bis gar nicht ver&#228;nderbar sein. Daher ist es umso wichtiger, den Studierenden klar darzustellen, dass von einem Wikifizieren, also dem &#220;berpr&#252;fen von Sachverhalten und gar Zitieren als wissenschaftlichen Beleg von Wikipedia-Artikel abzuraten ist. Andererseits kann die M&#246;glichkeit des Wikipeden aber genutzt werden, um sich zu orientieren und sich &#252;ber ein Thema kundig zu machen <TextLink reference="9"></TextLink>. Alle Nutzer sollten sich im Klaren sein, dass der Prozess der Recherche niemals an diesem Punkt enden kann.</Pgraph><Pgraph>Die Nutzer befinden sich im Nebel des Informations&#252;berflusses. Die Teaching Library soll nicht den Weg weisen, sondern die M&#246;glichkeiten zeigen, wie es individuell am besten m&#246;glich ist, diesen Nebel zu lichten. Deswegen sollte sich eine &#8222;Bibliothek als Netz in der Manege der Google-Gesellschaft&#8220; <TextLink reference="10"></TextLink> verstehen, denn speziell im Studium der Medizin sind die Notwendigkeiten von Wissen &#252;ber die effiziente Nutzung von Ressourcen von entscheidender Bedeutung. Das Lehren der systematischen Recherche nur durch die Bibliothek macht zu Beginn des Studiums aber noch wenig Sinn, denn durch das Fehlen der unmittelbaren praktischen Anwendung der Lerninhalte haben die Studierenden keine direkte Motivation das Geh&#246;rte sp&#228;ter auch anzuwenden. Diese Problematik ist nicht nur von der Gruppengr&#246;&#223;e abh&#228;ngig, sondern auch von der Phase in der sich die Studierenden gerade in ihrem Studium befinden. Demnach macht es sehr viel mehr Sinn &#252;ber Lehrveranstaltungen diese Informationen zu transportieren und am Curriculum teilzunehmen, um sicher zu stellen, dass die Inhalte auf die Bed&#252;rfnisse und den idealen Zeitpunkt abgestimmt werden k&#246;nnen. Zus&#228;tzlich kann ein Teil der Wissensvermittlung in den virtuellen Raum der Lehr- und Lernplattformen verlagert werden, aber nur wenn das mit Selbstlernkompetenz und Selbstdisziplin der Studierenden verbunden ist <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Aber die Teaching Library hat nicht nur die Studierenden im Fokus, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Universit&#228;t und an der Klinik sollen von dem Angebot profitieren k&#246;nnen. Auch hier zeigt sich, dass sich die Nutzer in der Regel in ihrer Recherche auf wenige Informationsressourcen verlassen. In der Medizin, sowohl im klinischen wie im nichtklinischen Bereich, ist dies vor allem die Datenbank PubMed. Aber auch Google spielt bei dieser Nutzergruppe eine immer wichtigere Rolle. Google ist zwar nicht die erste Anlaufstelle f&#252;r die Informationssuche, aber vor allem Google Scholar wird gern genutzt <TextLink reference="11"></TextLink>. Dennoch zeigt sich, dass Google Scholar in der systematischen Recherche im Vergleich zu Datenbanken wie PubMed, Embase oder der Cochrane Library nicht dieselbe Tiefe und Relevanz erzeugen kann <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink>, <TextLink reference="14"></TextLink>. Aber da die Verwendung solcher Ressourcen allt&#228;gliche Realit&#228;t ist, m&#252;ssen Schulungen nicht nur mehr die Suche in Datenbanken und Suchmaschinen in den Vordergrund stellen. Es ist wichtig f&#252;r die Nutzer zu verstehen, dass vor jeder Suche die richtige Frage stehen sollte. Denn die Suche kann nur dann funktionieren, wenn ich die Frage verstehe. Und es geht nicht nur darum die richtige Frage f&#252;r die Recherche zu stellen, sondern auch darum, das Ergebnis zu hinterfragen. Daher ist es unabdingbar nicht nur die Suche zu erkl&#228;ren, sondern um es mit Geert Lovink zu sagen: &#8222;H&#246;r auf zu suchen, fang an zu fragen&#8220; <TextLink reference="15"></TextLink>. Die Frage wie Ergebnisse zustanden kommen, sollte mehr in den Vordergrund r&#252;cken. Komplexe Sachverhalte zu verstehen und mittels neuer Suchtechnologien zu verarbeiten f&#252;hrt weg vom Informationsprozess hin zu einem ganzheitlichen Ansatz der Informationsumwelt, setzt aber von den Nutzern die Bereitschaft voraus, die w&#228;hrend der Schulungen erlernten Basiskenntnisse und das kritische Hinterfragen der Ergebnisse durch lebenslanges Lernen zu festigen und zu vertiefen <TextLink reference="16"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Demnach muss ein Teil des Kurses immer auch damit verbracht werden, Fragestellungen zu konstruieren und das Ergebnis nicht nur auf inhaltliche Relevanz hin zu hinterfragen, sondern eben auch zu reflektieren, wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist. Dies funktioniert bei Datenbanken wie Pubmed sehr gut, da die Suche transparent, nachvollziehbar und erkl&#228;rbar durchgef&#252;hrt wird. Bei Recherchen in kommerziellen und freien Datenbanken sowie Suchmaschinen wird dies f&#252;r Laien wie Experten oftmals schnell undurchschaubar und un&#252;bersichtlich. Besonders durch die Einf&#252;hrung von Discovery Systemen in Bibliotheken und die Vergoogelung der Suchen in Fachdatenbanken wird das Ergebnis einer Recherche und dessen Interpretation und Bewertung noch mehr in den Vordergrund treten <TextLink reference="16"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Hinzu kommt der klinische Alltag, der Fragestellungen oftmals rasch entstehen l&#228;sst. Die Suchenden ben&#246;tigen dann Tools, die sie mit gro&#223;er Geschwindigkeit und Pr&#228;zision einsetzen k&#246;nnen. Solche Ressourcen f&#252;r den klinischen Alltag sind nur mit erheblichem finanziellem Aufwand zu erwerben. Trotz ihrer intuitiven Bedienung und Einfachheit in der Nutzung darf auf die Vermittlung von Information &#252;ber ihre Anwendungs- und Einsatzm&#246;glichkeiten nicht verzichtet werden. Die gr&#246;&#223;te Herausforderung dabei ist, dem Nutzer die Notwendigkeit der Vermittlung der Basiskenntnisse zur Benutzung verst&#228;ndlich zu machen, damit die  Recherche jene  Ergebnisse bringt, die er sich  erwartet. Es muss vermittelt werden, dass solche Ressourcen eine systematische Recherche nach Literatur und&#47;oder Information nicht g&#228;nzlich ersetzen k&#246;nnen und das Know How &#252;ber die M&#246;glichkeiten des Einsatzes anderer Ressourcen auch erlernt werden sollte. Dem Nutzer m&#252;ssen jene Ressourcen gezeigt werden, auf die er sich qualitativ verlassen kann, sodass er &#252;ber die von ihm bevorzugten Hilfsmittel hinaus weitere Ressourcen verwenden m&#246;chte. Das Gelernte muss kurzfristig und unmittelbar im universit&#228;ren und klinischen Alltag einsetzbar sein <TextLink reference="17"></TextLink>. Die Unmittelbarkeit ist von h&#246;chster Bedeutung um nachhaltiges Wissen zu vermitteln, da sonst alles im &#220;berfluss der allt&#228;glichen Informationen und Aufgaben verschwimmt. Da mit dem Abschluss der Kurse das Informationsbed&#252;rfnis der Teilnehmer in der Regel nur angesto&#223;en werden kann, ergibt sich als eine mittelbare Konsequenz daraus ein Prozess der telefonischen, elektronischen oder pers&#246;nlichen  Nachbetreuung.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Lehren als Prozess ohne Produkt">
      <MainHeadline>Lehren als Prozess ohne Produkt</MainHeadline><Pgraph>Damit es zu diesem Prozess des gegenseitigen Austausches von Bed&#252;rfnissen und Informationen kommt, d&#252;rfen die Kurse und deren Inhalte nicht statisch gesehen werden, sondern unterliegen einer immer w&#228;hrenden Weiterentwicklung, da sich auch die Fragen und Techniken &#228;ndern. Schulungen m&#252;ssen daher eher wie Trainings aufgebaut sein. Der Lehrende wird immer mehr zum Coach und Partner, der konstruktivistische Methoden benutzt und die rein instruktionalen Methoden klassischer Schulungen in den Hintergrund dr&#228;ngt <TextLink reference="18"></TextLink>. Und solche Trainings finden niemals im luftleeren Raum statt. Die Rahmenbedingungen  daf&#252;r sind heute mehr denn je gesellschaftlichen, kulturellen und &#246;konomischen Dynamiken ausgesetzt. Die Zeit und die finanziellen Mittel werden knapper. Die Komplexit&#228;t der Arbeitsabl&#228;ufe und unserer Umwelt nimmt zu. Das Wissen wird internationalisiert, die Halbwertzeit von Wissen verk&#252;rzt sich immer mehr und es wird f&#252;r die Institutionen zu einem wichtigen Faktor, um gegen die Konkurrenz zu bestehen <TextLink reference="17"></TextLink>. Neben den individuellen Ebenen der Teilnehmer ist es wichtig auch die Ebenen der Kultur und der einzelnen  Institution zu ber&#252;cksichtigen, um die eigenen Stereotype sowie die der Gruppe oder Institution erkennen zu k&#246;nnen, um sie im Trainingsalltag zu vermeiden Diese Gender und Diversity gerechte Didaktik bildet immer ein Kernst&#252;ck einer&#47;s erfolgreichen Schulung&#47;Trainings. Die wechselseitige Beziehung in welcher sich Lehrende und Teilnehmer bewegen, ist daher ein integrativer Bestandteil jeder Schulung. Diversit&#228;ten m&#252;ssen einer Enthierachisierung unterzogen werden, damit es gleiche Lern- und Beteiligungsm&#246;glichkeiten gibt <TextLink reference="19"></TextLink>. Daneben wachsen die Anspr&#252;che nicht nur in Bezug auf die Inhalte, sondern auch auf die Art Durchf&#252;hrung und Pr&#228;sentation der Schulung. Die Teilnehmer wollen effektiv lernen und das Gelernte sofort im Alltag umsetzen k&#246;nnen. Vorwissen und Erfahrungen sind zu respektieren und schlussendlich wollen die Teilnehmer auch unterhalten werden <TextLink reference="17"></TextLink>. Um all diese Faktoren erf&#252;llen zu k&#246;nnen, braucht es nicht nur die Teaching Library sondern auch ein st&#228;ndiges &#8218;<TextGroup><PlainText>teach</PlainText></TextGroup> the library&#8217;.</Pgraph><Pgraph>Die Aus- und Weiterbildung der&#47;s Trainer&#47;Coaches&#47;Lehrenden soll sich an den Bed&#252;rfnissen der Nutzer orientieren, die Lernen immer mehr als individuellen und selbstgesteuerten Prozess betrachten, der auf Grund dieser Individualit&#228;t unterschiedlich verlaufen kann. Es geht darum eigenst&#228;ndig Fragen zu l&#246;sen und nicht nur um Faktenwissen. Es braucht neben p&#228;dagogisch ausgebildeten Lehrenden, auch die richtige Lernumgebung um den Prozess zu unterst&#252;tzen und zu lenken <TextLink reference="18"></TextLink>. Zus&#228;tzlich stellt die Schnelllebigkeit der Technik die Lehrenden vor gro&#223;e Herausforderungen. Einmal Gelerntes kann auf Grund neuer Ressourcen oder Zug&#228;nge sehr schnell veraltet sein. Die Bed&#252;rfnisse und Vorstellungen der Teilnehmer &#228;ndern sich genau so schnell, wie die Geschwindigkeit mit der sich der Lehrende auf neue Erfordernisse einstellen muss. Die Problematik diese Bed&#252;rfnisse und Vorstellungen in der F&#252;lle der Informationen herauszufiltern ist ein eigenes Problem. &#196;rzte auf der Klinik haben andere Vorstellungen und vor allem Dienstpl&#228;ne als Forscher im Vorklinischen Bereich, die Lehrenden und Betreuer sehen ganz andere Schwerpunkte und die Studierenden wollen auch ihre eigenen Lerninteressen ber&#252;cksichtigt wissen. Oftmals sind die Nutzer mehr daran interessiert m&#246;glichst schnell an Information zu kommen und sind durchaus bereit, dabei an Qualit&#228;t und Seriosit&#228;t einzusparen <TextLink reference="20"></TextLink>. Die Bibliothek ist auf der anderen Seite daran interessiert, dass die Nutzer am Ende des Prozesses der Schulungen nicht nur die Ressourcen einer Bibliothek finden und nutzen k&#246;nnen, sondern diese sinnvoll verwenden. Sie sollten erkennen welche Informationen sie wirklich ben&#246;tigen <TextLink reference="21"></TextLink> und darauf vertrauen lernen, dass der Startpunkt einer professionellen Recherche im Internet immer die Startseite der Bibliothek ist <TextLink reference="20"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Bibliotheken und die Lehrenden der Teaching Library m&#252;ssen daher immer mehr Ressourcen auch darauf verwenden, um herauszufinden wer, was und wie die Nutzer die Bibliothek nutzen m&#246;chten und welche Erwartungen sie an ein Schulungsangebot haben. Die Nutzerforschung wird ein immer wichtigerer Bereich in den Bibliotheken. Welche Bibliothek hat noch nicht versucht mit Befragungen, Beobachtungen oder pers&#246;nlichen Erfahrungen des Servicepersonals die Nutzer besser zu verstehen und durch solche Methoden auf ver&#228;nderte Erwartungen und Verhaltensweisen eingehen zu k&#246;nnen und die eigenen Services danach anzupassen <TextLink reference="22"></TextLink>. Dasselbe wird bei Schulungskonzepten versucht. St&#228;ndiges Feedback und Evaluierung w&#228;hrend, nach und manchmal sogar vor dem Kurs, sowie die pers&#246;nlichen Eindr&#252;cke und Erfahrungen der Lehrenden flie&#223;en in neue Konzepte oder in die Verbesserung bestehender Schulungen ein. Dennoch ist es nicht zwingend, dass ein Konzept, das einmal funktioniert hat, auch zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt wieder zum Erfolg f&#252;hrt. Dies kann Ursachen in ver&#228;nderten Bed&#252;rfnissen, Techniken oder Interessen haben.</Pgraph><Pgraph>Die Schulungen d&#252;rfen nicht zum Selbstzweck werden. Es sollte immer hinterfragt werden, ob die Bibliothek der richtige Ansprechpartner f&#252;r spezielle Schulungen und das Angebot auch wirklich im Alltag hilfreich ist. Oftmals ist die Diskrepanz zwischen Selbst-Bild und Wirklichkeit verzerrt. Und wenn dies so ist, dann leidet darunter die Kommunikation <TextLink reference="23"></TextLink>. Und leidet die Kommunikation, dann kann der Erfolg der Ma&#223;nahmen nur schwer beurteilt werden. Es zeigt sich, dass die Selbsteinsch&#228;tzung wie erfolgreich oder wichtig diese Schulungen sind, zwischen Anbietern und Nutzern stark variieren kann. &#220;bersch&#228;tzungen der eigenen Rolle sind nicht selten, wie zum Beispiel die S&#43;R Survey Reports zeigen, die verschiedene Ansichten der Bibliotheken und Universit&#228;ten &#252;ber Schulungsma&#223;nahmen der Bibliotheken darstellen <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="24"></TextLink>. Aber nicht nur falsche Selbsteinsch&#228;tzung oder &#220;bersch&#228;tzung k&#246;nnen zum Stolperstein f&#252;r die Teaching Library werden. Auch fehlende Information &#252;ber das Angebot, Zeitmangel, Desinteresse oder einfach Ignoranz auf Seiten der Nutzer oder deren Vertreter stehen der Teaching Library im Weg. Um solche Missverst&#228;ndnisse zu vermeiden, sind nicht nur Marketingma&#223;nahmen wie der direkte Kontakt &#252;ber Roadshows wichtig, sondern die Teaching Library muss sich weniger als Teil einer verwaltungstechnischen Aufgabe sehen, sondern als Teil des Third Space betrachten, der wissenschaftlich gepr&#228;gt und wissenschaftsnah agiert, aber sehr stark serviceorientiert ist <TextLink reference="25"></TextLink>. Wird diese M&#246;glichkeit des Raumes, in dem Service im Vordergrund steht, nicht genutzt, dann wird aus dem Third Space, in dem sich die Teaching Library befinden sollte, sehr schnell ein &#8222;Empty Space&#8220;, der die M&#246;glichkeiten der Schulungen nicht n&#252;tzt und die Kurse zu einer inhaltsleeren und wenig kreativen T&#228;tigkeit verkommen l&#228;sst. </Pgraph><Pgraph>Die Voraussetzungen, die eine Teaching Library heute an den Bibliotheksalltag stellt, k&#246;nnen zwangsl&#228;ufig zum Scheitern f&#252;hren. So gehen die vielf&#228;ltigen Anforderungen an die Trainer&#47;Coaches&#47;Lehrer weit &#252;ber das hinaus, was in heutigen Ausbildungen gelehrt wird. Neben der Fachkompetenz, die mit der schnellen und st&#228;tigen Entwicklung Schritt halten muss, sind analytische, beratende, vermittelnde F&#228;higkeiten wichtig. Zus&#228;tzlich sind auch Erfahrungen in Organisation, Sensibilit&#228;t, Verhandlungs- und Moderationskompetenz notwendig <TextLink reference="25"></TextLink>. Und auch wenn alle Bedingungen p&#228;dagogischer, didaktischer, inhaltlicher und technischer Art erf&#252;llt sind, dann bleibt immer noch die Unsicherheit, ob das alles auch wirklich dort ankommt, wo wir glauben, dass es ankommen sollte. So k&#246;nnen wir am Ende jeder Schulungs- oder Trainingsma&#223;nahme wahrscheinlich schon zufrieden sein, wenn die Nutzer, die das Internet intensiv als Forschungswerkzeug verwenden, die Internetseite der Bibliothek, welche als reines Werkzeug verstanden werden sollte, als Startpunkt f&#252;r ihre Recherchen verwenden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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