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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000303</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003035</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Mit Informationskompetenz im Forschungsprozess die Zukunft an der SLUB Dresden gestalten</Title>
      <TitleTranslated language="en">Shaping the future at the SLUB Dresden with information literacy in the research cycle</TitleTranslated>
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        <Address>S&#228;chsische Landesbibliothek, Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Dresden (SLUB), 01054 Dresden, Deutschland<Affiliation>S&#228;chsische Landesbibliothek, Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Dresden (SLUB), Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Michaele.Adam&#64;slub-dresden.de</Email>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">information literacy</Keyword>
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      <Keyword language="en">e-science</Keyword>
      <Keyword language="en">SLUB Dresden</Keyword>
      <Keyword language="en">branch library of medicine</Keyword>
      <Keyword language="de">Informationskompetenz</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungsprozess</Keyword>
      <Keyword language="de">E-Science</Keyword>
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      <Keyword language="de">Zweigbibliothek Medizin</Keyword>
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    <DatePublished>20140828</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>14</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Teaching Library</IssueTitle>
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    <ArticleNo>06</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Informationskompetenz als Schl&#252;sselqualifikation in der Wissenschaft erf&#228;hrt mit dem digitalen Wandel tiefgreifende inhaltliche Ver&#228;nderungen. Die Etablierung von E-Science und in der Folge neu entstehende Informationsbed&#252;rfnisse stellen gro&#223;e Herausforderungen f&#252;r wissenschaftliche Bibliotheken dar. Bisherige Konzepte sind zu &#252;berdenken und neu zu gestalten, um als kompetenter Partner im gesamten Forschungsprozess zu bestehen.</Pgraph><Pgraph>An der SLUB Dresden werden f&#252;nf Phasen des Forschungsprozesses unterschieden. Diesen Phasen lassen sich f&#252;nf grundlegende Kompetenzbereiche zuordnen. Neben Recherchekompetenz z&#228;hlen dazu Methodenkompetenz, Forschungstechnologiekompetenz, Forschungsanalysekompetenz sowie Publikationskompetenz. Im ersten Teil der Arbeit werden die inhaltlichen Aspekte dieser Kompetenzen beschrieben und auf aktuelle Informationsangebote aus der SLUB-Praxis bezogen. Der zweite Teil betrachtet Informationskompetenz im Kontext zum medizinischen Forschungsprozess. Das vierstufige fachspezifische Konzept der Zweigbibliothek Medizin wird vorgestellt.</Pgraph><Pgraph>Eine immer st&#228;rkere Vernetzung der Bibliothek mit den einzelnen Fachbereichen ist Voraussetzung, um flexibel auf Ver&#228;nderungen in deren Informationsbed&#252;rfnissen reagieren zu k&#246;nnen. Gleichzeitig wird auch eine bibliotheksinterne Vernetzung immer wichtiger, um das vorhandene Expertenwissen effektiv nutzen zu k&#246;nnen. Die Vermittlerrolle der Bibliothek im Allgemeinen und der Zweigbibliothek Medizin als fakult&#228;tsnaher Einrichtung im Besonderen gewinnt an Wichtigkeit. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Information literacy is a key skill for students and researchers. In an increasingly digital world, the scope of this skill is changing fundamentally. The establishment of e-sciences and the development of new information demands prove to be a great challenge for academic libraries. Traditional concepts of teaching information literacy need to be revised if libraries want to continue to be assistants and stewards in the entire research cycle.</Pgraph><Pgraph>At the SLUB Dresden we pragmatically distinguish five phases of the research cycle correlating with five different areas of competence. Among these competencies are &#8211; apart from information retrieval skills &#8211; methodological, technological, and analytical skills as well as publication skills. The first part of this article examines these skills and shows how the SLUB tries to provide adequate services. The second part looks at information literacy in the context of the research cycle in the field of medicine. The quadripartite subject-specific concept of teaching information literacy in medicine is presented.</Pgraph><Pgraph>To be able to continually adjust to the ever-changing information needs, it is a prerequisite that libraries increase their networking efforts and reach out to the faculties. Internal networking is also necessary in order to exchange expert knowledge. The role of the library in general and of the branch library of medicine with its faculty specificity is becoming more important.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Informationskompetenz im Wandel">
      <MainHeadline>Informationskompetenz im Wandel</MainHeadline><Pgraph>Informations- und Medienkompetenz geh&#246;ren grunds&#228;tzlich zu den Schl&#252;sselqualifikationen von Studierenden. Sie zu erwerben bedeutet, sich auf wissenschaftliche T&#228;tigkeit vorzubereiten. Wissenschaftliche Bibliotheken spielen bei der Vermittlung dieser Kompetenzen eine gro&#223;e Rolle. Bereits 2004 entwarfen Lux und S&#252;hl-Strohmenger <TextLink reference="1"></TextLink> ein umfassendes Bild der Situation der Bibliotheken in ihrer Rolle als Vermittler von Informationskompetenz. Aus dem angloamerikanischen Raum wurde neben dem Begriff &#8222;information literacy&#8220; (&#252;bersetzt mit Informationskompetenz) mit viel Enthusiasmus das Konzept der &#8222;Teaching Library&#8220; &#252;bernommen <TextLink reference="2"></TextLink>. Die Aufgabe und das Selbstverst&#228;ndnis von Bibliotheken war damit etabliert.</Pgraph><Pgraph>Unbestritten ist, dass Bibliotheken als &#246;ffentliche Einrichtungen einen Bildungsauftrag haben. Noch dezidierter l&#228;sst sich sagen, dass die Wahrnehmung dieses Auftrages eines der legitimierenden Prinzipien von modernen Bibliotheken ist. In einer Welt, in der Informationsressourcen zunehmend in digitaler Form vorliegen und auch au&#223;erhalb von Bibliotheken Zugriff auf sie besteht, m&#252;ssen Informationseinrichtungen Angebote schaffen, die ihren weiteren Unterhalt rechtfertigen. Im Bereich der Vermittlung von Informationskompetenz lassen sich solche Angebote konzipieren. Allerdings ist es unabdingbar, dass Bibliotheken sich dabei eng am Bedarf ihrer Klientel orientieren und ihre Vermittlerrolle neu interpretieren. Ebenso wie ihre potentiellen Nutzer sind Bibliotheken heute n&#228;mlich Teil einer vollst&#228;ndig von Informationstechnologien bestimmten Welt, die in immer schnellerer Folge von seismischen Ersch&#252;tterungen des technologischen Wandels durchzogen wird. Nicht nur die Menge an Informationen ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Neue Kommunikationswege haben zu einem ver&#228;nderten Informationsverhalten der &#8222;digitalen Konsumenten&#8220; <TextLink reference="3"></TextLink> gef&#252;hrt. Die heute elektronisch vorliegenden Daten erm&#246;glichen v&#246;llig neue Forschungsfelder, die h&#228;ufig als E-Science beschrieben werden. E-Science setzt sich aus einer Kombination technologisch erforderlicher Werkzeuge und Methoden f&#252;r die Untersuchung riesiger Datenmengen zusammen und bildet gleichzeitig die Grundlage f&#252;r das kollaborative und interdisziplin&#228;re Arbeiten. Diese sich ver&#228;ndernden M&#246;glichkeiten in der Forschung erfordern neue Kompetenzen der Wissenschaftler. </Pgraph><Pgraph>Aber auch Bibliothekare m&#252;ssen neue Wege beschreiten und sich neuartige Kompetenzen aneignen, um eine Funktion im Prozess ihrer Vermittlung &#252;bernehmen zu k&#246;nnen. Der Begriff &#8222;Teaching Library&#8220; kann dabei schnell hinderlich werden. In der bibliothekarischen Praxis hat er die Tendenz, nicht als das Lehren von Inhalten durch die Bibliothek, sondern vielmehr als &#8222;Bibliothekslehre&#8220; verstanden zu werden. In dieser Interpretation lehrt die Bibliothek sich selbst, ihre zunehmend inad&#228;quaten, weil auf sich selbst gerichteten Werkzeuge, und wird damit Selbstzweck. Aber selbst im urspr&#252;nglich intendierten Sinne gedeutet, schreibt der Begriff &#8222;Teaching Library&#8220; ein traditionelles Rollenverst&#228;ndnis fest, das anachronistisch ist. Im modernen Informationsuniversum sind Agens und Patiens der Vermittlungshandlungen entgrenzt; es gibt nicht mehr den wissenden Bibliothekar, der den unwissenden Benutzer unterrichtet. Informationsvermittlung findet zunehmend auf Augenh&#246;he und bidirektional statt, denn im Setup der Kommunikationspartner sind Kompetenzen auf beiden Seiten verteilt. Diejenigen, die fr&#252;her gelehrt haben, sehen sich heute st&#228;rker als je damit konfrontiert, selbst lernen zu m&#252;ssen, und zwar in einem lebenslangen Prozess. Um der Authentizit&#228;t der Kommunikation willen m&#252;ssen sich Bibliothekare vom Ideal des Wissensh&#252;ters verabschieden <TextLink reference="4"></TextLink> und in die Rolle des Helfens, Vermittelns und Vernetzens hineinwachsen.</Pgraph><Pgraph>Als Partner in der Hochschullehre und Forschung sind Bibliotheken also gefordert, ihre bisherigen Konzepte zu &#252;berdenken und diese den neuen Bedingungen anzupassen. In engem Zusammenhang ist hierbei die Erarbeitung eines neuen &#8222;Framework for Information Literacy for Higher Education&#8220; zu sehen, das seit 2013 von der Association of College and Research Libraries (ACRL) erarbeitet und voraussichtlich im Herbst 2014 verabschiedet wird <TextLink reference="5"></TextLink>. Als zentrales Thema darin wird die Metaliteracy angenommen <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>. Darunter ist eine Kompetenz zu verstehen, welche die traditionellen Basiskompetenzen um die F&#228;higkeit zum kollaborativen Arbeiten und zum Teilen von Informationen in digitalen Umgebungen erweitert <TextLink reference="8"></TextLink>. Die gesamte Wissenswelt wird als &#214;kosystem begriffen, von dem das Individuum ein Teil ist, das von jedem Individuum mitbestimmt wird und an das es sich fortw&#228;hrend in kritischer Selbstreflexion anpassen muss <TextLink reference="6"></TextLink>. Diese Erkenntnis spiegelt sich auch in der L&#246;sung der ACRL von feststehenden Standards und der Entwicklung von Konzepten wieder. Mit der damit verbundenen Flexibilit&#228;t sollen k&#252;nftige Ver&#228;nderungen im Forschungsprozess besser unterst&#252;tzt werden k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Konzept SLUB &#8211; inhaltliche Aspekte">
      <MainHeadline>Konzept SLUB &#8211; inhaltliche Aspekte</MainHeadline><Pgraph>Die besondere Situation in Dresden ist dadurch gepr&#228;gt, dass die SLUB als Landesbibliothek, Staats- und Universit&#228;tsbibliothek sehr unterschiedliche und komplexe Aufgaben im Freistaat Sachsen erf&#252;llt. In ihrer Rolle als Universit&#228;tsbibliothek ist sie zust&#228;ndig f&#252;r die Informationsversorgung an der Technischen Universit&#228;t Dresden.</Pgraph><Pgraph>Bereits seit Anfang 2000 existiert ein sehr vielf&#228;ltiges Schulungskonzept an der SLUB. Bisher betrafen die Inhalte &#8211; in eher traditioneller Weise &#8211; insbesondere die Bereiche der Recherchekompetenz (fachbezogenes Information Retrieval) und in einigem Umfang auch die Publikationskompetenz (Literaturverwaltung). Unterst&#252;tzt wurden damit vor allem T&#228;tigkeitsbereiche am Anfang und gegen Ende des Informationsverarbeitungszyklus. Im Bestreben, den gesamten Forschungsprozess zu begleiten, wurde an der SLUB ein neues, ganzheitliches Konzept entwickelt. Die immer st&#228;rkere Herausbildung und Etablierung von E-Science stellt dabei eine grunds&#228;tzliche Herausforderung f&#252;r Bibliotheksmitarbeiter dar, der sie sich allerdings stellen m&#252;ssen, wenn sie auch weiterhin die wissenschaftlichen Prozesse begleiten und unterst&#252;tzen wollen. Um diesen Prozessen entsprechende, ineinandergreifende Dienstleistungen entwickeln zu k&#246;nnen, werden folgende Phasen des Forschungsprozesses unterschieden: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Ideation (Ideen erzeugen, Fragen stellen, Informationen finden)</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Operationalisierung (Methoden w&#228;hlen, Partner suchen und vernetzen, F&#246;rderer finden)</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Kollektion und Kreation (Techniken und Technologien identifizieren, Daten erzeugen und sammeln, Experimente durchf&#252;hren)</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Interpretation (Daten darstellen und analysieren, Ergebnisse beschreiben, Publikation vorbereiten)</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Dissemination (Forschungsergebnisse publizieren)</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Innerhalb dieser Phasen lassen sich auch f&#252;nf grundlegende Kompetenzbereiche verorten, Recherchekompetenz, Methodenkompetenz, Forschungsanalysekompetenz, Forschungstechnologiekompetenz und Publikationskompetenz (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Diese Bereiche sind nicht losgel&#246;st voneinander zu betrachten. Es gibt zahlreiche Schnittstellen und Wechselwirkungen untereinander. Einige sollen im Folgenden genannt werden.</Pgraph><Pgraph>Zu Beginn des Forschungsprozesses wird vor allem Recherchekompetenz ben&#246;tigt, um die Frage nach bereits vorliegenden Forschungsergebnissen zum interessierenden Thema beantworten zu k&#246;nnen und um deren Ver&#246;ffentlichungen aufzufinden. Kenntnisse der Datenquellen und Medien geh&#246;ren ebenfalls dazu. Die umfangreichen Angebote an der SLUB dazu reichen von den klassischen zentralen Einf&#252;hrungsveranstaltungen zu Beginn des Studiums bis zu fachbezogenen vertiefenden Kursen f&#252;r fortgeschrittene Studierende, Doktoranden und Wissenschaftler. Eine Verbindung gibt es hier bereits beim Sammeln von Literaturquellen zur Literaturverwaltung, die unter dem Aspekt des forschungsethisch korrekten Zitierens dieser Quellen in der Publikation gleichzeitig mit zur Methodenkompetenz und zur Publikationskompetenz zu z&#228;hlen ist.</Pgraph><Pgraph>Methodenkompetenz umfasst Themen wie Kenntnisse zur Anwendung fachspezifischer Forschungsmethoden, der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis, aber auch zum Auffinden von potentiellen Forschungspartnern. Bereits hier wie vor allem auch bei der Forschungsanalyse- und Publikationskompetenz k&#246;nnen bibliometrische Methoden zum Einsatz kommen.</Pgraph><Pgraph>Forschungstechnologiekompetenz betrifft vor allem die Anwendung etablierter und neuer Techniken bei der Analyse von Forschungsdaten, die heute zunehmend in digitaler Form vorliegen. Sie steht in engem Kontext zur Forschungsanalyse. Dazu geh&#246;rt beispielsweise die Visualisierung als Werkzeug zur Darstellung von inhaltlichen Zusammenh&#228;ngen bei gro&#223;en Datenmengen. Im Forschungsfeld der Digital Humanities, einer fachlichen Auspr&#228;gung der E-Science, sind besonders Verfahren des Data-Minings und der Textanalyse von Belang. Allgemeine Fragen der Datensicherheit und Datenverschl&#252;sselung geh&#246;ren ebenfalls in diesen Kompetenzbereich. Hierzu konnten k&#252;rzlich erste Erfahrungen mit der Gestaltung einer sogenannten Kryptoparty an der SLUB gesammelt werden. Experimentellen Charakter hatte der gerade erst geschaffene Makerspace <TextLink reference="9"></TextLink>, an dem die SLUB als Partner beteiligt war. Das mehrw&#246;chige Projekt hatte das Ziel, Ideen, Menschen, Projekte und neue Technologien zu verkn&#252;pfen. Von gro&#223;em Wert ist gerade bei diesen technologiebasierten Themen die gute Kooperation mit entsprechenden Instituten oder Fachbereichen an der TU Dresden.</Pgraph><Pgraph>Die steigenden Datenmengen erm&#246;glichen und erfordern gleichzeitig neue Analyseformen. Forschunganalysekompetenz ist sowohl in der Forschung, in der pers&#246;nlichen wissenschaftlichen Karriere, beim Publizieren als auch im Wissenschaftsmanagement von gro&#223;em Interesse. Die recherchierten Publikationen und Zitationen k&#246;nnen thematisch oder hinsichtlich ihrer Wahrnehmung untersucht werden. Forschungstrends k&#246;nnen identifiziert und Abh&#228;ngigkeiten beziehungsweise Netzwerkstrukturen analysiert und visualisiert werden. Damit &#246;ffnet sich hier ein umfangreiches Bet&#228;tigungsfeld im Umfeld der Bibliometrie. Als Aufgabengebiet f&#252;r Bibliotheken r&#252;ckt diese zunehmend in den Fokus. Bibliothekare profitieren im Hinblick auf bibliometrische Dienstleistungen insbesondere von ihrer f&#228;cher&#252;bergreifenden Perspektive, vom Wissen &#252;ber das Publikationsverhalten der Wissenschaftler in den einzelnen Fachgebieten, aber auch von den langj&#228;hrigen Erfahrungen als Informationsspezialisten. An der SLUB entstand im Rahmen der Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren ein Bibliometrie-Team. Neben individueller Beratung werden auch Einf&#252;hrungskurse sowie auf das Fachgebiet zugeschnittene Veranstaltungen angeboten und zunehmend nachgefragt.</Pgraph><Pgraph>Zum Zeitpunkt des Publizierens sind alle Kenntnisse mit Bezug zum Schreiben wichtig. Vornehmlich werden Sachkenntnisse der Textverarbeitung, Literaturverwaltung und Zitierregeln ben&#246;tigt. Autoren interessieren sich aber auch f&#252;r Auswahlkriterien bei der Auswahl des Publikationsmediums, welches am besten f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung des Themas geeignet ist. Wie kann eine gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Sichtbarkeit erreicht werden&#63; Zunehmenden Informationsbedarf gibt es in diesem Zusammenhang hinsichtlich des Open Access-Publizierens und der damit verbundenen urheberrechtlichen Aspekte. Schulungsangebote an der SLUB unterst&#252;tzen diesen Themenkomplex schon weitgehend. Die Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren bietet Open Access- und Bibliometrie-Kurse an. Bestehende Kurse zur Literaturverwaltung mit RefWorks, Zotero und Citavi werden demn&#228;chst noch erweitert. Die erstmalige Beteiligung der Bibliothek an der diesj&#228;hrigen Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten, auch hier wieder in Kooperation mit der TU Dresden, traf auf gro&#223;e Resonanz und wird sicher fortgesetzt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Konzept SLUB &#8211; organisatorische (strukturelle) Aspekte">
      <MainHeadline>Konzept SLUB &#8211; organisatorische (strukturelle) Aspekte</MainHeadline><Pgraph>Die einzelnen Phasen im Forschungsprozess ben&#246;tigen jeweils an Inhalt und Nutzer angepasste Bildungsangebote. Das Spektrum an der SLUB hat daher eine gro&#223;e Bandbreite. Diese reicht von Einf&#252;hrungsveranstaltungen f&#252;r Studierende &#252;ber f&#228;cherbezogene Kurse, thematisch spezialisierte Kurse bis hin zu dem individuellen Angebot der Wissensbar. Das innovative Konzept der Wissensbar wurde im letzten Jahr entwickelt, um noch bedarfsgerechter und gezielter Wissen vermitteln zu k&#246;nnen. Dahinter verbirgt sich ein individuell zugeschnittener Beratungsdienst. Benutzer k&#246;nnen zu ganz speziellen Fragestellungen aus den Themenbereichen &#8222;Lernen&#47;Forschen&#8221;, &#8222;Technik&#47;Technologien&#8221; und &#8222;Schreiben&#47;Publizieren&#8221; nach einer Terminauswahl die jeweils ausgewiesenen Experten an der SLUB konsultieren <TextLink reference="10"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Im Regelfall finden die Veranstaltungen auf Grund der institutionellen Eigenst&#228;ndigkeit der SLUB auf fakultativer Basis statt. In einigen F&#228;llen sind sie auch in das Curriculum einzelner Studieng&#228;nge integriert. Als wichtiger Baustein im Schulungsangebot f&#252;r Doktoranden hat sich seit ihrer Gr&#252;ndung im Herbst 2013 die Kooperation mit der Graduiertenakademie der TU Dresden entwickelt. In dem Qualifizierungsprogramm f&#252;r junge Nachwuchswissenschaftler aller Fachbereiche, also auch der Medizin, konnten sich bisher speziell die Kurse der Bibliothek zur Literaturverwaltung sowie zur Forschungsanalyse&#47;Bibliometrie und zum Open Access-Publizieren&#47;Urheberrecht etablieren.</Pgraph><Pgraph>Die Kommunikation der Angebote findet vorrangig online statt. Die Anmeldung zu Schulungen und F&#252;hrungen erfolgt &#252;ber den SLUB-Schulungskalender <TextLink reference="11"></TextLink>, die Buchung der Wissensbar <TextLink reference="12"></TextLink> ist ebenfalls webbasiert. &#220;ber Neuerungen oder Veranstaltungstipps wird im SLUBlog <TextLink reference="13"></TextLink> und &#252;ber Twitter <TextLink reference="14"></TextLink> informiert.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Informationskompetenz im medizinischen Forschungsprozess">
      <MainHeadline>Informationskompetenz im medizinischen Forschungsprozess</MainHeadline><Pgraph>Die sich ver&#228;ndernden Anforderungen an Informationskompetenz werden im Wissenschaftsgebiet der Medizin besonders deutlich. Vom Wandel im medizinischen Forschungsprozess sind alle oben beschriebenen Phasen betroffen. Als klassische Recherchekompetenz ist die systematische Literaturrecherche anzusehen. Sie findet auch weiterhin starke Aufmerksamkeit, da die evidenzbasierte Medizin fundierte Kenntnisse im Umgang mit Retrieval Systemen verlangt <TextLink reference="15"></TextLink>. Mit einer explorativen Literatursuche gewinnen jedoch auch vermehrt neue Suchtechnologien Beachtung. Gerade w&#228;hrend der Ideenfindung eines Forschungsthemas sowie in multimedialem Kontext helfen diese, inhaltliche Zusammenh&#228;nge von Dokumenten zu finden. Zunehmend wichtig werden Kenntnisse zur Beurteilung der Qualit&#228;t von Ver&#246;ffentlichungen.</Pgraph><Pgraph>Die enorm wachsende Menge an klinischen und experimentellen Studien und steigender Interdisziplinarit&#228;t erfordern die Ausbildung neuer Kompetenzen in den weiteren Phasen des Forschungsprozesses. Damit bieten sich zahlreiche Chancen f&#252;r medizinische Bibliotheken, die Sichtbarkeit innerhalb ihrer Institution zu erh&#246;hen. In einem systematischen Review zeigt Cooper neue bibliothekarische Aktivit&#228;ten und ver&#228;nderte Rollen auf <TextLink reference="16"></TextLink>. Ein Beispiel f&#252;r ein neues Aufgabenfeld stellt dabei die translationale Medizin als Schnittstelle zwischen experimenteller Forschung und der &#220;berleitung der Ergebnisse in die klinische Praxis dar. M&#246;gliche Formen der translationalen Forschungsunterst&#252;tzung benennt Holmes in einer weiteren Untersuchung der Rolle der Bibliothek <TextLink reference="17"></TextLink>. Dazu z&#228;hlen neben administrativen und Koordinierungsaufgaben sowie Kommunikation vor allem eine Vielzahl von Trainingsthemen im Bereich des Datenmanagements, der Evaluation des Forschungsoutputs und -impacts und des Schreibens und Publizierens. Entscheidend f&#252;r das konkrete Vorgehen vor Ort ist in jedem Fall ein enger Kontakt zu den Wissenschaftlern. Nur so lassen sich deren spezieller Informationsbedarf insbesondere auf dem Gebiet der E-Science identifizieren und passende Angebote bereitstellen <TextLink reference="18"></TextLink>. Schwierig scheint die Antwort auf die Frage, wie eine Fachbibliothek ihm Rahmen ihrer limitierten Ressourcen m&#246;glichst schnell auf diese ver&#228;nderten Anforderungen reagieren kann.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zweigbibliothek Medizin aktuell">
      <MainHeadline>Zweigbibliothek Medizin aktuell</MainHeadline><Pgraph>Die Zweigbibliothek Medizin befindet sich als dezentraler Standort der SLUB direkt auf dem Campus der Medizinischen Fakult&#228;t. Aus der N&#228;he resultiert ein enger Kontakt zu den Studierenden und Wissenschaftlern, aber auch besondere Kenntnis der Informationsbed&#252;rfnisse im Fach Medizin insgesamt. Mit welchen fachspezifischen Schulungsangeboten unterst&#252;tzt die Zweigbibliothek Medizin die Lehre und Forschung an der Fakult&#228;t&#63; Wie f&#252;gen sich diese Angebote in das SLUB-Gesamtkonzept ein&#63;</Pgraph><Pgraph>Zu den verschiedenen Nutzergruppen geh&#246;ren die Studierenden der Studieng&#228;nge Medizin, Zahnmedizin, Gesundheitswissenschaften&#47;Public Health und Pflegewissenschaft, Doktoranden und Mitarbeiter der Medizinischen Fakult&#228;t&#47;des Universit&#228;tsklinikums, Teilnehmer an der Pflegeaus- und -weiterbildung der Carus-Akademie sowie Interessenten externer Einrichtungen. Zur Vermittlung von medizinischer Recherchekompetenz bestehen bereits seit langem traditionelle Angebote. Unter Einbeziehung der neu entstandenen zentralen SLUB-Services ergab sich die M&#246;glichkeit, die unterschiedlichen Informationsbed&#252;rfnisse im Lern- und Forschungsprozess besser zu ber&#252;cksichtigen. Entstanden ist ein mehrstufiges Weiterbildungskonzept, das Raum f&#252;r k&#252;nftige bedarfsgerechte Anpassungen bietet. Damit stehen Studierenden, Lernenden und Forschenden zu jedem Zeitpunkt ihrer Arbeit geeignete Qualifikationsangebote zur Verf&#252;gung.</Pgraph><Pgraph>Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/> zeigt f&#252;r Forschung und Lehre in der Medizin ein vierstufiges Konzept: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Teil 1: &#8222;Basiswissen Informationskompetenz &#8211; wissenschaftliche Literatursuche f&#252;r Studienanf&#228;nger der Medizin und Zahnmedizin&#8220;</ListItem><ListItem level="1">Teil 2: &#8222;Aufbauwissen Informationskompetenz &#8211; Literaturrecherche in medizinischen Fachdatenbanken&#8220;</ListItem><ListItem level="1">Teil 3: &#8222;Spezialwissen Informationskompetenz&#8220;</ListItem><UnorderedList><ListItem level="2">Kurs 3.1: Systematische Literaturrecherche f&#252;r Mediziner und Zahnmediziner</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Kurs 3.2: Literaturverwaltung und Wissensorganisation f&#252;r Mediziner und Zahnmediziner: Zitierregeln, Literaturverwaltungsprogramme, Beispiel RefWorks</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Kurs 3.3: Forschungsanalyse und Bibliometrie</ListItem></UnorderedList><ListItem level="1">Teil 4: &#8222;Expertenwissen Informationskompetenz (Wissensbar)&#8220;</ListItem><UnorderedList><ListItem level="2">Individuelle Beratungstermine bei Experten zu allen Themen: Lernen&#47;Forschen, Schreiben&#47;Publizieren, Technik&#47;Technologien</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="3">Zum Beispiel:<LineBreak></LineBreak>Lernen&#47;Forschen &#62; Medizin<LineBreak></LineBreak>Schreiben&#47;Publizieren &#62; Literaturverwaltung<LineBreak></LineBreak>Schreiben&#47;Publizieren &#62; Wissenschaftsstatistik (Bibliometrie)</ListItem></UnorderedList></UnorderedList></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die Teile 1 und 2 richten sich gezielt an die Studierenden zu Beginn ihres Studiums im ersten und zweiten Semester. Ziel ist es, dem Anspruch der medizinischen Fakult&#228;t entsprechend m&#246;glichst alle Studierenden mit Grundlagen wissenschaftlicher Literatursuche vertraut zu machen. Allerdings werden die Bibliothekskurse fakultativ angeboten, da sie auf Grund der institutionellen Trennung nicht in das Curriculum und damit in den Stundenplan integriert werden k&#246;nnen. Umfangreiche Werbema&#223;nahmen sind jeweils notwendig, um die Informationen zu kommunizieren. Beide Veranstaltungen wurden in Vorlesungsform neu konzipiert, wobei sich ein wechselseitiger Nutzen f&#252;r Zentralbibliothek und Zweigbibliothek ergab. Einerseits konnten Erfahrungen aus zentralen Einf&#252;hrungsveranstaltungen mit einflie&#223;en, andererseits fand das neue Konzept in der weiteren Entwicklung zentraler Kurse Ber&#252;cksichtigung.</Pgraph><Pgraph>Die Teile 3 und 4 richten sich ebenfalls an Studierende, aber gleichzeitig auch an die Wissenschaftler. Kurs 3.1 erm&#246;glicht die intensivere Besch&#228;ftigung mit der systematischen Literaturrecherche in den Fachdatenbanken PubMed, Embase, Cochrane Library, Web of Science. Kurs 3.2 vermittelt Kenntnisse zu Zitierregeln allgemein und mit Bezug zur Dissertation an der Medizinischen Fakult&#228;t, zu Literaturverwaltungsprogrammen und zur Arbeit mit RefWorks, dem aktuell an der TU und SLUB lizenzierten Programm. Beide Kurse werden monatlich im Computerpool angeboten und enthalten &#220;bungsanteile. Zus&#228;tzlich finden diese Kurse auch im Wahlpflichtfach &#8222;Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens&#8220; statt, dass jeweils im Sommersemester von der Medizinischen Fakult&#228;t in Zusammenarbeit mit der Zweigbibliothek Medizin angeboten wird.</Pgraph><Pgraph>Neu im Programm ist Kurs 3.3 mit einem &#220;berblick &#252;ber bibliometrische Kennzahlen und deren Datenquellen sowie Anwendungsszenarien wie die Analyse von Kooperationen, Forschungstrends oder Entwicklung von Publikationsstrategien. Damit zielt das Kursangebot nun auch auf die Aneignung von Kompetenzen in den weiteren Phasen des Forschungsprozesses: Methodenkompetenz, Forschungsanalysekompetenz und Publikationskompetenz. Termine sind zun&#228;chst pro Semester einmal und auf Anfrage in Kliniken bzw. Instituten geplant. Haupts&#228;chliche TeilnehmerInnen sind Doktoranden in verschiedenen Stadien ihrer Dissertation und MitarbeiterInnen der Medizinischen Fakult&#228;t&#47;des Universit&#228;tsklinikums.</Pgraph><Pgraph>&#220;ber Angebote zu weiteren Themen informiert der SLUB-Schulungskalender an zentraler Stelle, wie zum Beispiel zu den Literaturverwaltungsprogrammen Citavi und Zotero oder zum Open Access Publizieren.</Pgraph><Pgraph>Teil 4 basiert auf dem SLUB-Konzept der Wissensbar, also der bereits erw&#228;hnten individuellen Beratung zu den Themenkomplexen Lernen&#47;Forschen, Schreiben&#47;Publizieren, Technik&#47;Technologien durch Experten. Besonders deutlich wird hier die enge Verflechtung der zentralen fach&#252;bergreifenden und der medizinspezifischen Angebote.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r den wachsenden Interessentenkreis im Bereich der Pflegeaus- und -weiterbildung an der Carus-Akademie, der Bildungsakademie am Universit&#228;tsklinikum Carl <TextGroup><PlainText>Gustav</PlainText></TextGroup> Carus Dresden, wurde das vierstufige Konzept an den Informationsbedarf und Unterrichtsplan der Bildungsakademie angepasst. Die Kurse in der Pflegeausbildung finden jeweils zu Beginn des ersten Lehrjahrs f&#252;r alle Klassen in Kleingruppen statt. Die Kurse in der Pflegeweiterbildung werden nach Absprache organisiert. Zus&#228;tzlich stehen auch hier die Beratungsangebote &#252;ber die Wissensbar zur Verf&#252;gung.</Pgraph><Pgraph>Der Kommunikation aktueller Veranstaltungstermine dienen neben dem SLUB-Schulungskalender und Twitter zus&#228;tzlich noch fakult&#228;tsinterne Portale. Diese werden t&#228;glich von dem angesprochenen Nutzerkreis verwendet und eignen sich daher besonders gut zur gezielten Information.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausblick">
      <MainHeadline>Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Im digitalen Wandel ver&#228;ndern sich f&#252;r Bibliotheken die Aufgaben und die an sie gestellten Anforderungen tiefgreifend. Die technologischen Ver&#228;nderungen, neue technische Infrastrukturen im Forschungsprozess zwingen dazu, die Rolle der Bibliothek als Informationsvermittlerin neu zu &#252;berdenken und zu definieren. Gleichzeitig kann dies als Chance begriffen werden f&#252;r die &#214;ffnung f&#252;r neue T&#228;tigkeitsfelder und neue Methoden. Flexibilit&#228;t in den Angeboten wird an Bedeutung weiter zunehmen. Dies gilt f&#252;r die Bibliothek insgesamt, aber nat&#252;rlich auch f&#252;r die medizinische Fachbibliothek. Eine st&#228;rkere Vernetzung mit den Forschungsbereichen wird immer wichtiger. Gleicherma&#223;en trifft dies auch auf die Vernetzung und Kooperation unterschiedlicher Arbeitsbereiche innerhalb der Bibliothek zu, um deren Expertenwissen effektiv nutzen zu k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Von gro&#223;em Vorteil ist der nahe, auch pers&#246;nliche, Kontakt zum Fachbereich. In dem Erkennen von aktuellen Informationsbed&#252;rfnissen und der daraus abgeleiteten Vermittlerrolle zu speziellen Arbeitsgruppen in der gesamten Bibliothek ist eine wesentliche Aufgabe zu sehen. F&#252;r die Zweigbibliothek Medizin an der SLUB Dresden f&#252;hrt der Weg zu einem zukunftsf&#228;higen und flexiblen Lehr- bzw. Lernangebot &#252;ber den engen Austausch mit der Zentralbibliothek. Fachbezogene Spezifika und individuelle Gegebenheiten an der Medizinischen Fakult&#228;t k&#246;nnen so ideal ber&#252;cksichtigt werden. Gleichzeitig ist ein Partizipieren an der Entwicklung der zentralen Services m&#246;glich.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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