<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>mbi000293</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000293</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002936</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien goes e-only: Umstellung des Zeitschriftenbezugs von p&#43;e auf e-only ab 1. Januar 2013</Title>
      <TitleTranslated language="en">The university library at the Medical University Vienna goes e-only. Change in the provision of literature from p&#43;e to e-only on January 1<Superscript>st</Superscript>, 2013.</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Bauer</Lastname>
          <LastnameHeading>Bauer</LastnameHeading>
          <Firstname>Bruno</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
          <AcademicTitle>Mag.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, W&#228;hringer G&#252;rtel 18&#8211;20, A-1097 Wien, Tel.: &#43;43 (0) 140160-26100, Fax: &#43;43 (0) 140160-926001<Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Wien, Universit&#228;tsbibliothek, Wien, &#214;sterreich</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;ub.meduniwien.ac.at</WebPage></Address>
        <Email>bruno.bauer&#64;meduniwien.ac.at</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Dollfu&#223;</Lastname>
          <LastnameHeading>Dollfu&#223;</LastnameHeading>
          <Firstname>Helmut</Firstname>
          <Initials>H</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Wien, Universit&#228;tsbibliothek, Wien, &#214;sterreich</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Formanek</Lastname>
          <LastnameHeading>Formanek</LastnameHeading>
          <Firstname>Daniel</Firstname>
          <Initials>D</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Wien, Universit&#228;tsbibliothek, Wien, &#214;sterreich</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Medical University Vienna</Keyword>
      <Keyword language="en">university library</Keyword>
      <Keyword language="en">provision of literature</Keyword>
      <Keyword language="en">electronic journals</Keyword>
      <Keyword language="en">e-only</Keyword>
      <Keyword language="de">Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien</Keyword>
      <Keyword language="de">Literaturversorgung</Keyword>
      <Keyword language="de">elektronische Zeitschriften</Keyword>
      <Keyword language="de">e-Journals</Keyword>
      <Keyword language="de">e-only</Keyword>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in Berlin 2013</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20131220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>13</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Berlin 2013: "Medizinbibliotheken beta - Konstant im Wandel"</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>29</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Seit J&#228;nner 2013 versorgt die Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien ihre Nutzer mit aktueller Forschungsliteratur nur noch in Form elektronischer Journale, die gedruckten Zeitschriften wurden abbestellt. Nach dem ersten Jahr der neuen &#196;ra zieht die Bibliothek ein positives Res&#252;mee. Der Artikel beschreibt diesen radikalen Umbruch in der Literaturversorgung der Universit&#228;t. Vorausgehende &#220;berlegungen und Analysen der Bibliothek zum Nutzerverhalten, zu r&#228;umlichen, finanziellen und personellen Ressourcen, sowie die Ziele der Umstellung auf <Mark2>e-only</Mark2> werden dargelegt. Die Phase des &#220;berganges und damit verbundene organisatorische Aufgaben werden beschrieben und weitere Schritte zur zuk&#252;nftigen Optimierung sind aufgelistet.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Since January 2013 the university library of the Medical University Vienna provides its users with current research literature only in the form of electronic journals, printed journals were canceled. After the first year of the new era the library draws a positive conclusion. The article describes this radical change in the provision of literature at the university. Preliminary considerations and analyzes are given for library user behavior and for spatial, financial and human resources. Furthermore, the goals of the transition to <Mark2>e-only</Mark2> are described. The phase of transition and related organizational tasks are described and future steps for optimization are listed.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Zeitschriftenbezug im Umbruch">
      <MainHeadline>Zeitschriftenbezug im Umbruch</MainHeadline><Pgraph>Mit dem Jahrtausendwechsel kam Schwung in den Bereich der elektronischen Zeitschriften an der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, der gr&#246;&#223;ten medizinischen Fachbibliothek &#214;sterreichs <TextLink reference="1"></TextLink>. Dem &#252;blichen Bezug von gedruckten Zeitschriften wurde vermehrt der Zugang zu elektronischen Zeitschriften zur Seite gestellt, als kostenlose Draufgabe des Verlages zum bezogenen Printabonnement. Der daraufhin folgende Umbruch in der Zeitschriftenversorgung f&#252;hrte in der Bibliothek bis Ende 2012 zu einem komplexen Mix an verschiedensten Zeitschriftenformaten und Bezugsquellen. Neben den reinen Printabonnements (<Mark2>p-only</Mark2>) setzte sich der Bezug der kombinierten Abos durch, in Form der gedruckten und elektronischen Version (<Mark2>p&#43;e</Mark2>). Vorauseilende Verlage aber stoppten ihre Druckerpressen g&#228;nzlich und bescherten der Bibliothek schon sehr bald das Format der rein elektronischen Zeitschrift (<Mark2>e-only</Mark2>). Auch die Zahl der Bezugsquellen stieg an. Zus&#228;tzlich zur Subskriptionsadministration durch mehrere altbew&#228;hrte Agenturen erfolgte die Lizenzierung einzelner eJournals direkt bei den Verlagen, w&#228;hrend ganze Titelpakete an elektronischen Zeitschriften &#252;ber die 2005 geschaffene Konsortialstelle Kooperation E-Medien &#214;sterreich (KEM&#214;) geordert wurden, eine Einkaufsgemeinschaft &#246;sterreichischer Bibliotheken f&#252;r elektronische Ressourcen. Mit der Abbestellung aller gedruckten Zeitschriften Ende 2012 sollte sich zwar die Anzahl der unterschiedlichen Formate verringern, nicht aber die Zahl der Bezugsquellen f&#252;r elektronische Zeitschriften.</Pgraph><Pgraph>Trotz der &#252;berzeugenden Vorteile des elektronischen Formates f&#252;r die Benutzer wurde der komplette Umstieg der Bibliothek auf <Mark2>e-only</Mark2> lange Zeit eher z&#246;gerlich in Angriff genommen. Die Gr&#252;nde daf&#252;r waren vielf&#228;ltig. Ein besonders wichtiges Hemmnis bildete der fiskalische Nachteil der elektronischen Zeitschriften. F&#252;r elektronische Medien sind in &#214;sterreich 20&#37; Mehrwertsteuer zu bezahlen. Das bedeutet einen erheblichen Mehraufwand an Geldmitteln, verglichen mit der nur 10&#37;igen Mehrwertsteuer auf gedruckte Zeitschriften. Weiters erf&#252;llte die heutige Universit&#228;tsbibliothek von 1994 bis 2003 die Rolle einer &#214;sterreichischen Zentralbibliothek f&#252;r Medizin, verbunden mit dem wichtigen Auftrag, den medizinischen Zeitschriftenbestand in &#214;sterreich auf Dauer zu archivieren. Gerade aber diese Aufgabe lie&#223; sich auch weit &#252;ber 2003 hinaus mit elektronischen Zeitschriften nicht erf&#252;llen. Der Content blieb fest in der Hand der Verlage, die nur Zugriffsrechte in Form von Jahreslizenzen verkauften, die aber nach Ablauf oder K&#252;ndigung in der Bibliothek nichts zur&#252;ck lie&#223;en au&#223;er Kosten und veralteteten Katalogeintr&#228;gen. Die Situation besserte sich etwas, nicht zuletzt auch auf Dr&#228;ngen der Bibliotheken, als sich Lizenzvertr&#228;ge etablierten, die permanenten Zugriff (<Mark2>perpetual access</Mark2>) auf die bezahlten Jahrg&#228;nge durch die Verlage zusicherten. Nur sehr langsam zeichneten sich auch verlagsunabh&#228;ngige L&#246;sungen zur dauerhaften Sicherung des Zuganges zu elektronischen Inhalten ab, die vom Standpunkt der Bibliothek aus vertrauensw&#252;rdig genug erschienen, um aus dem Bezugsmodell der gedruckten Zeitschriften auszusteigen.</Pgraph><Pgraph>Ungeachtet der z&#246;gerlichen Haltung auf Bibliotheksseite entwickelte sich die elektronische Zeitschrift vom Start weg zum Publikumsliebling  und f&#252;hrenden Medium im Forschungsbereich <Mark2>Science &#8211; Technology &#8211; Medicine</Mark2> (STM). Die Preisgestaltung vieler Verlage zog nat&#252;rlich rasch nach und oftmals wurden die elektronische und die gedruckte Version einer Zeitschrift zu etwa gleich hohen Kosten angeboten, mit Verg&#252;nstigungen beim kombinierten Bezug. W&#228;hrend also die Bibliothek &#252;ber Jahre hindurch gedruckte Zeitschriftendubletten abgebaut hatte, lebte dieser teure Doppelbezug in anderer Form wieder auf, als <Mark2>p&#43;e</Mark2>-Abo. Auf Seite der Benutzer erfolgte die Umstellung der Lesegewohnheit auf <Mark2>e-only</Mark2> n&#228;mlich schon lange vor 2012. Die gedruckte Dublette im Lesesaal der Bibliothek mutierte damit rasch zum Archivexemplar, w&#228;hrend die elektronische Version zum favorisierten Benutzungsexemplar der betreffenden Zeitschrift aufstieg. Diese &#196;nderung im Nutzungsverhalten entspricht auch den eigenen Erfahrungen im Lesesaal und wird belegt durch Nutzungsdaten des Elektronischen Zeitschriftenkataloges (EZB) (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Die schnelle Zunahme der Nutzungszahlen in den ersten Jahren zeigt den rasanten Umstieg der Leser auf das wachsende Angebot an elektronischen Zeitschriften. Der Scheitelpunkt des Verlaufes deutet auf den bereits erw&#228;hnten, schon um 2007 fast vollst&#228;ndig vollzogenen Wechsel der Leser auf <Mark2>e-only</Mark2> hin. Die in den Folgejahren zu sehende Abnahme der Nutzungszahlen ist durch die 2008 erfolgte Einf&#252;hrung einer Linking-Software zu erkl&#228;ren, die den Literatursuchenden aus bibliographischen Datenbanken heraus direkt zum Volltextartikel f&#252;hrt, ohne Umweg &#252;ber die EZB. Diese Entwicklung wird in der Zahl der Downloads von Volltextartikeln evident, die seit 2008 kontinuierlich angewachsen ist (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Die Studenten, &#196;rzte und Wissenschaftler der Medizinischen Universit&#228;t Wien wechselten also mit fliegenden Fahnen in das elektronische Zeitschriftenlager. Die anf&#228;nglich auftretenden  Probleme beim Lesen von eJournals wurden durch die rasche technologische Weiterentwicklung von Internet und Leseger&#228;ten bald vermindert. Auf Seite der Bibliothekare mussten aber noch viele andere, sehr begr&#252;ndete Bedenken beachtet und gel&#246;st werden, bevor eine &#252;ber Jahrhunderte bew&#228;hrte Tradition der Informationsversorgung und Archivierung aufgegeben werden konnte.</Pgraph><Pgraph>Mit Ende 2012 liefen mehrj&#228;hrige, konsortial abgeschlossene Lizenzvertr&#228;ge der Bibliothek mit den gr&#246;&#223;ten Verlagen f&#252;r medizinische Zeitschriften aus. Diese dr&#228;ngten bereits seit Jahren in Richtung <Mark2>e-only</Mark2> und boten nun, zum Teil noch letztmalige Preisnachl&#228;sse f&#252;r die Umstellung an. Dieses Zeitfenster bot sich also zu einer radikalen Umstellung auf den alleinigen Bezug von elektronischen Zeitschriften an und traf auf eine gut vorbereitete Bibliothek mit einem zurechtgelegten Plan.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ziele der Umstellung des Zeitschriftenbezugs auf e-only ab 2013">
      <MainHeadline>Ziele der Umstellung des Zeitschriftenbezugs auf e-only ab 2013</MainHeadline><Pgraph>Auch nach 2004 stand die Universit&#228;tsbibliothek in ihrer Sammelpolitik in den ersten Jahren als Nachfolgeinstitution der &#214;sterreichischen Zentralbibliothek f&#252;r Medizin in deren Tradition. Wichtige medizinische Journale sollten nach M&#246;glichkeit zumindest einmal print und online in &#214;sterreich vorhanden sein. Mit der zunehmenden Nutzung der elektronischen Zeitschriften wurde das bisherige Konzept der Mitversorgung anderer Universit&#228;ten auf Basis der gedruckten Zeitschriften zusehends au&#223;er Kraft gesetzt. Wesentlich f&#252;r die Mitversorgung waren nun nicht mehr die physischen Exemplare, sondern dass eine Zeitschrift innerhalb eines Konsortiums von einem Partner lizenziert wurde und somit in Form des sogenannten <Mark2>cross-access</Mark2> auch den anderen beteiligten Institutionen online zur Verf&#252;gung stand. </Pgraph><Pgraph>Vor diesem Hintergrund reduzierte sich die Bedeutung des gedruckten Exemplars auf die Funktion eines Archivexemplars und einer Basis f&#252;r Fernleihe- und Literaturlieferdienst. Mitte der 2000er Jahre war f&#252;r die Bibliotheksleitung der Medizinischen Universit&#228;t Wien evident, dass in den n&#228;chsten Jahren ein Umstieg auf <Mark2>e-only</Mark2> <TextGroup><PlainText>erfolgen</PlainText></TextGroup> m&#252;sste. Nachdem der von der Universit&#228;tsbibliothek angestrebte gemeinsame Umstieg aller Partner der Kooperation E-Medien &#214;sterreich (KEM&#214;) <TextLink reference="2"></TextLink>, der f&#252;r alle finanzielle Vorteile und auch eine gemeinsame Archivstr<TextGroup><PlainText>at</PlainText></TextGroup>egie erm&#246;glicht h&#228;tte, f&#252;r die Vertragsperiode 2010&#8211;2012 nicht realisiert werden konnte, wurde mit Blickrichtung 2013 ein eigenes Umstiegs-Szenario f&#252;r die Medizinische Universit&#228;t Wien erarbeitet. Eine wesentliche Pr&#228;misse f&#252;r die Bibliotheksleitung war, dass der Umstieg auf <Mark2>e-only</Mark2> nicht zuf&#228;llig oder von den Verlagen gelenkt, sondern als strategische Entscheidung von der Universit&#228;tsleitung getragen wird. </Pgraph><SubHeadline>Positionspapier e-only</SubHeadline><Pgraph>Als Entscheidungsgrundlage wurde f&#252;r das Rektorat ein &#8222;<Mark2>Positionspapier der UB der MedUni Wien: Umstellung von Print auf e-only der Fachzeitschriften ab J&#228;nner 2013</Mark2>&#8220; erstellt, das die wesentlichen Gr&#252;nde f&#252;r den Umstieg, die zu erwartenden Vorteile sowie die zu setzenden Rahmenbedingungen umfasste.</Pgraph><Pgraph>Ende 2012 erfolgte die Zustimmung des Rektorates der Medizinischen Universit&#228;t Wien zum Positionspapier und die Beauftragung der Universit&#228;tsbibliothek, entsprechend dem vorgelegten Szenario vorzugehen. </Pgraph><Pgraph>Folgende Punkte wurden als Ziele festgelegt:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Eindeutige strategische und operative Ausrichtung der Bibliothek auf Online-Versionen (die Bibliothek folgt dem Nutzerverhalten der letzten Jahre);</ListItem><ListItem level="1">Reduktion der Kosten durch den Wegfall der Print-Abos;</ListItem><ListItem level="1">Finanzierung der h&#246;heren Mehrwertsteuer (20&#37; f&#252;r Online-Medien anstelle der f&#252;r Print-Medien vorgesehene 10&#37;) durch Einsparungen der Print-Abos;</ListItem><ListItem level="1">Arbeitsentlastung f&#252;r Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zeitschriftenabteilung durch Wegfall der Zweigleisigkeit <Mark2>p&#43;e</Mark2> und Optimierung des Zeitschriften-Workflows; </ListItem><ListItem level="1">kein Zuwachs mehr ab 2013 und somit Entlastung der gravierenden Stellplatzproblematik;  </ListItem><ListItem level="1">L&#246;sung der Archivierungsfrage f&#252;r Online-Journale;</ListItem><ListItem level="1">kostenneutrale Umstellung auf <Mark2>e-only</Mark2> als generelles Ziel.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Wesentliches Kriterium f&#252;r die Entscheidung der Umstellung auf <Mark2>e-only</Mark2> zum Jahreswechsel 2012&#47;13 war die sich immer gravierender bemerkbare Ressourcenknappheit im Bereich der finanziellen Mittel sowie bei Raum und Personal. </Pgraph><SubHeadline>Finanzielle Ressourcen</SubHeadline><Pgraph>Durch den Wegfall von Kosten f&#252;r gedruckte Abonnements sollte ein kostenneutraler Umstieg von <Mark2>p&#43;e</Mark2> auf <TextGroup><Mark2>e-only</Mark2></TextGroup> f&#252;r die Jahre 2013 bis 2015 erm&#246;glicht werden. F&#252;r den Umstieg lautete die finanzielle Vorgabe, dass f&#252;r die Jahre 2013, 2014 und 2015 im Durchschnitt nicht mehr ausgegeben werden soll als im Ausgangsjahr 2012. Durch die Einsparungen der gedruckten Zeitschriften sollten die Preissteigerungen der kommenden Jahre sowie der Mehraufwand durch die h&#246;here Mehrwertsteuer auf  elektronischen Versionen finanziert werden.</Pgraph><Pgraph>Die bisherigen Ausgaben f&#252;r Buchbinderarbeiten (als Infrastrukturkosten f&#252;r gedruckte Zeitschriften) sollten f&#252;r die Beteiligung an einer L&#246;sung zur Langzeitarchivierung (als Infrastrukturkosten f&#252;r elektronische Zeitschriften) umgeschichtet werden.</Pgraph><SubHeadline>Raum-Ressourcen</SubHeadline><Pgraph>Durch R&#252;ckgabe von gedruckten Best&#228;nden aus den Instituten und Universit&#228;tskliniken  (Zeitschriften und Monografien) wurden in den letzten Jahren die Stellplatzreserven der Universit&#228;tsbibliothek komplett verbraucht. Erg&#228;nzend musste eine externe Lagerm&#246;glichkeit geschaffen werden, die sich au&#223;erhalb Wiens befindet und nur der Lagerung dient, aber keine Benutzungsm&#246;glichkeit bietet. </Pgraph><Pgraph>Durch die Umstellung auf <Mark2>e-only</Mark2> sollte der Platzbedarf f&#252;r den Zuwachs von Zeitschriftenb&#228;nden mit J&#228;nner 2013 auf eine satte Null reduziert werden.</Pgraph><SubHeadline>Personal-Ressourcen</SubHeadline><Pgraph>Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams Zeitschriftenbearbeitung sollten von ihren Agenden f&#252;r Zeitschriftenabonnements vollst&#228;ndig entlastet werden. Ihr Aufgabenbereich sollte in Zukunft ausschlie&#223;lich die Bearbeitung von elektronischen Zeitschriften umfassen.</Pgraph><Pgraph>Durch den Wegfall von bisher zu leistenden Arbeiten f&#252;r gedruckte Zeitschriften sollten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch f&#252;r neue Bibliotheksaufgaben (Stichwort: Repositorium) freigespielt werden. Das ist, im Hinblick auf den f&#252;r den Verwaltungsbereich der Medizinischen Universit&#228;t Wien verf&#252;gten Aufnahmestopp, von entscheidender Bedeutung f&#252;r die Zukunftsf&#228;higkeit der Universit&#228;tsbibliothek.</Pgraph><Pgraph>Ein wesentliches, zukunftsweisendes Ziel sollte durch die radikale Einstellung der bisherigen Bearbeitungsprozesse f&#252;r gedruckte Zeitschriften erreicht werden: Die Universit&#228;tsbibliothek sollte ihren Auftrag, eine optimale Versorgung der Medizinischen Universit&#228;t mit medizinischer Zeitschriftenliteratur sicher zu stellen, ausschlie&#223;lich auf Basis der elektronischen Zeitschriften einl&#246;sen, wie es auch als Entwicklungsziel im aktuellen Entwicklungsplan der Medizinischen Universit&#228;t Wien festgeschrieben ist: <Mark2>&#8222;Sukzessive Erweiterung des elektronischen Literatur- und Informationsangebotes, inbesondere im Bereich der wissenschaftlichen Fachzeitschriften, bei denen eine Umstellung auf e-only angestrebt wird, sofern ein dauerhafter Zugriff auf das lizenzierte Material gew&#228;hrleistet ist (Archivrechte)</Mark2>&#8220; <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Um die Einsparungspotentiale bei den finanziellen Mitteln, bei Raum- und Personalressourcen auch vollst&#228;ndig aussch&#246;pfen zu k&#246;nnen, wurde die urspr&#252;ngliche &#220;berlegung, die wichtigsten 100 oder 200 Journale auch weiterhin als gedrucktes Backup zu halten, sehr rasch verworfen.</Pgraph><Pgraph>Im Zuge der Planungen f&#252;r die digitale Zukunft musste n&#228;mlich auch folgende Frage beantwortet werden: K&#246;nnten gedruckte Journale den Ausfall von Online-Versionen ersetzen&#63; Bei t&#228;glich an der Medizinischen Universit&#228;t Wien heruntergeladenen ca. 3.000 Fachartikeln (<TextGroup><PlainText>ca. 1</PlainText></TextGroup>,1 Mio Fachartikeln pro Jahr) w&#252;rde dies bei einer m&#246;glichen Tagesarbeitszeit von max. 10 Stunden pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter bedeuteten, dass f&#252;r den hypothetischen Fall eines vollst&#228;ndigen Ausfalls des Online-Zugangs zu den elektronischen Zeitschriften pro Stunde 300 Artikelkopien zu erstellen sind. Bei einem m&#246;glichen Volumen von 12 kopierten Artikeln pro Person m&#252;ssten f&#252;r eine vollst&#228;ndige Substitution der elektron<TextGroup><PlainText>is</PlainText></TextGroup>chen Zeitschriftenaufs&#228;tze durch Artikelkopien aus <TextGroup><PlainText>gedruckten</PlainText></TextGroup> Zeitschriften kurzfristig 25 Personen und <TextGroup><PlainText>25 K</PlainText></TextGroup>opierger&#228;te bzw. Scanner mit Ausdruckm&#246;glichkeit bereitstehen. Durch dieses Rechenbeispiel wurde sehr bald deutlich, dass ein Archiv gedruckter Zeitschriften f&#252;r eine Institution ab einer bestimmten Gr&#246;&#223;e nicht mehr das Backup f&#252;r Online-Zeitschriften sein kann. Demnach wurde f&#252;r die Archivierungsfrage f&#252;r elektronische Medien, neben Zeitschriften sollten auch elektronische B&#252;cher und Datenbanken Ber&#252;cksichtigung finden, eine praktikable und finanzierbare L&#246;sung im internationalen Kontext eines etablierten Langzeitarchivierungskonzeptes gesucht. Dieses muss die Verf&#252;gbarkeit der technischen Infrastruktur und der Inhalte der elektronischen Zeitschriften sowie sonstiger elektronischer Medien gew&#228;hrleisten, sollte der Verlagsserver ausfallen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Workflow f&#252;r e-only">
      <MainHeadline>Workflow f&#252;r e-only</MainHeadline><Pgraph>Die Bibliothek stellt den Bezug der Zeitschriften mit 2013 auf <Mark2>e-only</Mark2> um. So lautete die Vorgabe f&#252;r die Zeitschriftenabteilung ab Mitte 2012. </Pgraph><Pgraph>Eine letzte Herausforderung bildeten die budget&#228;ren Rahmenbedingungen an der Medizinischen Universit&#228;t Wien, die den Zeitschriftenetat in zwei Kategorien teilen. Zeitschriften mit dauerhaften Archivrechten werden buchhalterisch als Anlageverm&#246;gen betrachtet, eJournals ohne dauerhafte Archivrechte hingegen als Sachaufwand. F&#252;r den Umstieg von <Mark2>p&#43;e</Mark2> auf <Mark2>e-only</Mark2> mussten Informationen &#252;ber die Archivrechte s&#228;mtlicher zu beziehenden Zeitschriften eingeholt werden.  Nur so konnte die voraussichtliche Verschiebung von finanziellen Mitteln aus dem Anlagen- zum Sachaufwandsbudget f&#252;r 2013 ermittelt und dem Rektorat gemeldet werden.</Pgraph><Pgraph>Diese Analysearbeiten wie auch die Konsortialverhandlungen f&#252;r die neuen Dreijahresvertr&#228;ge mit den wichtigsten Zeitschriftenverlagen dauerten bis Ende November 2012. </Pgraph><Pgraph>Sehr aufw&#228;ndig waren auch die administrativen Ma&#223;nahmen f&#252;r die Zeitschriftenverwaltung. Nachdem die Entscheidung f&#252;r die Umstellung auf <Mark2>e-only</Mark2> gefallen war, mussten f&#252;r s&#228;mtliche eJournals eigene Katalogisate im Bibliotheksystem Aleph 500 erstellt werden, weil bis Ende 2012 Bestellungen und Rechnungen f&#252;r <Mark2>p&#43;e</Mark2>-Zeitschriften ausschlie&#223;lich beim Katalogisat der gedruckten Zeitschrift verzeichnet worden waren.</Pgraph><Pgraph>Parallel dazu mussten auch die gedruckten Zeitschriftenabonnements in den Nachweissystemen der Bibliothek abgeschlossen, die fehlenden Hefte aus 2012 noch reklamiert und die Buchbindearbeiten f&#252;r die noch zu bindenden Zeitschriftenhefte organisiert werden.</Pgraph><Pgraph>Erg&#228;nzend zu all diesen Ma&#223;nahmen wurden s&#228;mtliche Arbeitsabl&#228;ufe einer Revision unterzogen und in die Prozesslandkarte neu eingepflegt. Dieser Arbeit war insofern gro&#223;e Bedeutung zuzumessen, weil wegen des 2012 an der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien eingerichteten Qualit&#228;tsmanagementsystems gem&#228;&#223; ISO EN 9001:2008 im Jahr 2013 eine neuerliche Zertifizierung und ein &#220;berwachungsaudit erfolgen w&#252;rde <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Langzeitarchivierung von e-Medien">
      <MainHeadline>Langzeitarchivierung von e-Medien</MainHeadline><Pgraph>Ein wesentlicher Grund f&#252;r das Festhalten an einem Printexemplars und somit am <Mark2>p&#43;e</Mark2>-Bezug, war die ungel&#246;ste Archivierungsfrage f&#252;r elektronische Zeitschriften. F&#252;r den geplanten Umstieg auf <Mark2>e-only</Mark2> musste eine akzeptable L&#246;sung f&#252;r den Fall, dass einzelne Verlagsserver l&#228;ngerfristig ausfallen, gefunden werden.</Pgraph><Pgraph>Folgende im Jahr 2012 bereits an vielen Bibliotheken etablierte L&#246;sungen wurden gepr&#252;ft: LOCKSS, CLOCKSS  und Portico. Ausf&#252;hrliche Informationen zum Thema Langzeitarchivierung von digitalen Inhalten bieten u.a. eine deutsche <TextLink reference="5"></TextLink> sowie eine britische Studie <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die drei L&#246;sungswege erfolgte eine eingehende Pr&#252;fung. Bei Portico entrichtet man eine j&#228;hrliche Geb&#252;hr, die Archivierung wird von Portico vorgenommen und man ben&#246;tigt keine eigene IT-Infrastruktur. Bei LOCKSS&#47;CLOCKSS, einer Open-Source-Software, w&#228;ren genau diese Infrastruktur und das hierf&#252;r aufzubauende Know-How notwendig gewesen. </Pgraph><Pgraph>Neben der Frage nach der (eigenen) Infrastruktur ist jene nach der Abdeckung der zu archivierenden Ressourcen von entscheidender Bedeutung.  Portico bot eindeutig die h&#246;chste Abdeckung der von der Medizinischen Universit&#228;t Wien lizenzierten elektronischen Ressourcen, sodass sich die Universit&#228;tsbibliothek, gemeinsam mit weiteren &#246;sterreichischen Bibliotheken f&#252;r eine Teilnahme am Schweizer Portico-Konsortium entschied. Auf Verlagsebene erreichte Portico eine Abdeckung von 95&#37; des elektronischen <TextGroup><PlainText>Bestands</PlainText></TextGroup>, w&#228;hrend CLOCKSS mit 85&#37; und LOCKSS mit lediglich 29&#37; deutlich dahinter blieben. Auch eine Kombination aus mehreren Archivierungsstrategien wurde evaluiert, jedoch konnte kein signifikanter Mehrwert festgestellt werden:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Portico &#43; CLOCKSS 95&#37;</ListItem><ListItem level="1">Portico &#43; LOCKSS 98&#37;</ListItem><ListItem level="1">CLOCKSS &#43; LOCKSS 87&#37;</ListItem><ListItem level="1">Portico &#43; CLOCKSS &#43; LOCKSS 98&#37; </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Bei dieser Analyse handelt es sich nur um eine Momentaufnahme, denn der Bereich der digitalen Langzeitarchivierung ist wie der gesamte Bereich der digitalen Medien stetig im Wandel. M&#246;glicherweise wird man in einigen Jahren eine 100&#37;ige Abdeckung erreichen. Wichtige Zeitschriften, die durch Portico nicht abgedeckt werden, sind vor allem die Titel von HighWire Press. Aufgrund des Naheverh&#228;ltnisses zu LOCKSS&#47;CLOCKSS (beides bei der Stanford University angesiedelt) scheint es derzeit eher unwahrscheinlich, dass diese Titel bald auch bei Portico zu finden sein werden.</Pgraph><Pgraph>Diese Analyse bezog sich ausschlie&#223;lich auf die Zeitschriften-Holdings. Dar&#252;ber hinaus bietet Portico gegen&#252;ber den anderen Anbietern auch die M&#246;glichkeit, e-Books zu archivieren. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Res&#252;mee und Ausblick">
      <MainHeadline>Res&#252;mee und Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Im Dezember 2013 kann &#252;ber das erste Jahr der Umstellung auf <Mark2>e-only</Mark2> bez&#252;glich der Erreichung der angestrebten Ziele ein positives Zwischenres&#252;mee gezogen werden.</Pgraph><Pgraph>Die Beendigung des bis dahin pr&#228;ferierten Bezugsmodells von gedruckten und elektronischen Versionen eines Titels und die vollst&#228;ndige Umstellung auf <Mark2>e-only</Mark2> mit dem Stichtag 1. Januar 2013 war die richtige Entscheidung f&#252;r Benutzerinnen und Benutzer, f&#252;r Rektorat und Universit&#228;tsbibliothek.</Pgraph><Pgraph>2012&#47;13 bot sich die einmalige Gelegenheit, durch Einsparungen der gedruckten Zeitschriften den Umstieg auf die elektronischen Versionen zu finanzieren und damit die Literaturversorgung f&#252;r die Benutzerinnen und Benutzer auf dem etablierten hohen Niveau zu halten. Ein Bezug der gedruckten und elektronischen Zeitschriften auch 2013 h&#228;tte aufgrund der Preissteigerungen sowie des gleichbleibenden Bibliotheksbudgets zu massiven Abbestellungen gef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>Dar&#252;ber hinaus machte es die Umstellung auf <Mark2>e-only</Mark2> m&#246;glich, die erw&#252;nschten Einsparungen bei den Bibliotheks-Ressourcen zu erzielen und somit den ben&#246;tigten Spielraum f&#252;r mittelfristige zukunftsweisende Projekte der Bibliothek zu gewinnen.</Pgraph><SubHeadline>Ressourcen</SubHeadline><Pgraph>Die angestrebten Einsparungen bei finanziellen Ressourcen sowie Raum- und Personal-Ressourcen (bzw. deren teilweise Umschichtung) konnten erreicht werden, bzw. die Erreichung dieser Ziele ist absehbar.</Pgraph><Pgraph>Mit den f&#252;r gedruckte Zeitschriften eingesparten Mitteln konnte die h&#246;here Mehrwertsteuer abgedeckt werden. Die Einsparungen bei den Buchbinderausgaben werden aber erst 2014 voll wirksam, weil 2013 noch zahlreiche Abonnements aus 2012 abgeschlossen werden mussten. </Pgraph><Pgraph>Die angestrebten Einsparungen beim zus&#228;tzlichen Platzbedarf  konnten ab dem 2. Quartal 2013 erzielt werden, nach den letzten Lieferungen von Heften aus 2012.</Pgraph><Pgraph>Die Einsparungen bei Personal-Ressourcen durch die Umstellung auf <Mark2>e-only</Mark2> werden erst 2014 voll wirksam, weil 2013 noch zus&#228;tzliche Arbeiten f&#252;r den gedruckten Zeitschriftenbestand zu leisten waren, wie etwa Abschluss der Print-Best&#228;nde in den Katalogen oder Abbau der Zeitschriftenauslagef&#228;cher in der Regalzone. Das Team Zeitschriftenbearbeitung wird in Zukunft zus&#228;tzlich zur Administration der elektronischen Zeitschriften neue Aufgaben &#252;bernehmen, etwa die Optimierung des gesamten Zeitschriftenbestands durch laufendes Monitoring des Zeitschriftenbereichs sowie die Schaffung nachhaltiger Nutzungsm&#246;glichkeiten des vorhandenen Bestands durch Engagement der Universit&#228;tsbibliothek in zuk&#252;nftige Konzepte der Langzeitarchivierung im nationalen Kontext.</Pgraph><SubHeadline>Zeitschriften-Workflow</SubHeadline><Pgraph>Die angestrebten &#196;nderungen im Workflow der Zeitschriftenbearbeitung wurden 2013 begonnen. S&#228;mtliche nunmehr ausschlie&#223;lich elektronische Zeitschriften wurden im Bibliothekssystem eigenst&#228;ndig erfasst, soweit die Archivrechte f&#252;r die betreffenden Titel erworben wurden. Die Verrechnung sowie der Nachweis der lizenzierten Best&#228;nde erfolgt im Bibliothekssystem. Erg&#228;nzend dazu wurden die entsprechenden Eintr&#228;ge im Zeitschriftenportal EZB sowie im Verlinkungstool SFX durchgef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r 2014 ist geplant, s&#228;mtliche Zeitschriftenbearbeitungsprozesse neuerlich einem Review zu unterziehen, mit der Zielsetzung, die eindeutige strategische und operative Ausrichtung der Bibliothek auf die elektronischen Zeitschriftenversionen abzubilden. In der Prozesslandkarte der Universit&#228;tsbibliothek sollen dann ausschlie&#223;lich Prozesse zu finden sein, die der Bearbeitung der elektronischen Zeitschriften dienen. S&#228;mtliche Prozesse zur Bearbeitung von gedruckten Zeitschriften sollen entfernt werden.</Pgraph><SubHeadline>Langzeitarchivierung</SubHeadline><Pgraph>F&#252;r die Langzeitarchivierung konnte im Rahmen der Kooperation E-Medien &#214;sterreich eine gemeinsame L&#246;sung mit dem Schweizer Konsortium erreicht werden. Ab 2014 wird die Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien eine Lizenz f&#252;r Portico erwerben.</Pgraph><SubHeadline>Neue Zukunftsthemen</SubHeadline><Pgraph>Das Ende der bisherigen Doppelgleisigkeit in Form der Erwerbung von gedruckten und elektronischen Zeitschriften und die Fokussierung auf e-only seit J&#228;nner 2013 haben die Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien fit daf&#252;r gemacht, sich neuen Aufgaben zu stellen <TextLink reference="7"></TextLink>. In unmittelbarer Zukunft gilt es vier Fragen zu l&#246;sen:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Wie geht es weiter mit dem vorhandenen Archiv an gedruckten Zeitschriften&#63;<LineBreak></LineBreak>Im Rahmen des Forums Universit&#228;tsbibliotheken &#214;sterreich wurde ein landesweites Projekt der verteilten Archivierung mit der Zielsetzung entwickelt, von jedem Zeitschriftentitel zumindest ein gedrucktes Exemplar dauerhaft aufzubewahren. Sammelschwerpunkt der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien in diesem Kontext wird der Bereich der klinischen Zeitschriften sein, wo es Dank der Vergangenheit als &#214;sterreichische Zentralbibliothek f&#252;r Medizin einen umfangreichen und landesweit singul&#228;ren Bestand gibt. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Wie kann die Verwaltung der elektronischen Zeitschriften optimiert werden&#63;<LineBreak></LineBreak>Derzeit werden die elektronischen Zeitschriften wie fr&#252;her auch die gedruckten Versionen im Bibliotheksverwaltungssytem Aleph 500 administriert, das allerdings in erster Linie f&#252;r gedruckte Medien entwickelt worden ist. Vor diesem Hintergrund hat das Rektorat der Medizinischen Universit&#228;t Wien im Oktober 2013 zugestimmt, sich am Vergabeverfahren f&#252;r ein neues Bibliothekesverbundsystem im Rahmen des &#214;sterreichischen Bibliothekenverbundes zu beteiligen. Wesentliche Kriterien f&#252;r die Auswahl eines neuen Systems werden entsprechende Funktionalit&#228;ten f&#252;r ein Electronic Ressource Management (ERM) System sein, mit denen eine optimierte Verwaltung der elektronischen Medien, insbesondere auch der elektronischen Zeitschriften erm&#246;glicht wird.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Wie kann der Bestand an elektronischen Zeitschriften trotz limitierter budget&#228;rer Mittel optimiert werden&#63;<LineBreak></LineBreak>Die Zeitschriftenkrise &#8211; stark steigende Zeitschriftenpreise bei gleichbleibenden oder sinkenden Literaturbudgets &#8211; hat die wissenschaftlichen Bibliotheken in den letzten Jahrzehnten regelm&#228;&#223;ig  zu z.T. drastischen Abbestellma&#223;nahmen gedr&#228;ngt. Elektronische Zeitschriften weisen gegen&#252;ber gedruckten Zeitschriften den wichtigen Aspekt auf, dass sie eher nutzungsorientierte und nicht so sehr bestandsorientierte Entscheidungen erm&#246;glichen. Durch Entwicklung geeigneter Monitoringverfahren soll der Zeitschriftenbestand in Zukunft laufend den jeweils aktuellen Anforderungen entsprechend angepasst werden, erg&#228;nzt um geeignete Verfahren der Dokumentenlieferung. In zuk&#252;nftige Konzepte sollen auch die Entwicklungen auf dem Gebiet Open Access Publishing mit einflie&#223;en.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Welche neuen wichtigen Arbeitsfelder sind von Bibliotheken in Zukunft abzudecken&#63;<LineBreak></LineBreak>Neben dem Zeitschriftenbereich sollen in Zukunft auch andere Aufgaben, die insbesondere mangels Personalressourcen bisher als Desiderate wahrgenommen wurden, von der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien &#252;bernommen werden. Neben verst&#228;rkten Aktivit&#228;ten im Bereich der Digitalisierung des wertvollen medizinhistorischen Erbes der Medizinischen Universit&#228;t Wien, das an der Zweigbibliothek f&#252;r Geschichte der Medizin untergebracht ist, und der Teaching Library, soll in den n&#228;chsten Jahren vor allem ein institutionelles Repositorium aufgebaut werden, das als Hochschulschriftenserver und Archiv f&#252;r digitalisierte urheberrechtsfreie B&#252;cher fungieren wird.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Es bleibt die Frage, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Umstieg auf <Mark2>e-only</Mark2> aufgenommen haben. Im zweiten Halbjahr 2012 wurde in Vorgespr&#228;chen mit Klinik- und Institutsleiterinnen und -leitern der Medizinischen Universit&#228;t Wien die geplante Neuausrichtung auf dem Zeitschriftensektor angesprochen. Symptomatisch f&#252;r deren Einstellung war folgender Dialog:</Pgraph><Pgraph><Mark2>Bibliotheksleiter: &#8222;Wir werden mit Jahresende 2012 auf e-only umstellen und s&#228;mtliche gedruckten Zeitschriften</Mark2><Mark2></Mark2><TextGroup><Mark2>abonne</Mark2></TextGroup><Mark2>ments einstellen.&#8220;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Institutsleiter: &#8222;Schade.&#8220;</Mark2></Pgraph><Pgraph><Mark2>Bibliotheksleiter: &#8222;Wann waren Sie das letzte Mal in der Universit&#228;tsbibliothek und haben ein gedrucktes Journal genutzt&#63;&#8220;</Mark2></Pgraph><Pgraph>Sp&#228;testens an diesem Punkt des Gespr&#228;chs wurde evident, dass sich das Konzept der gedruckten Zeitschrift in den letzten Jahren &#252;berholt hat. </Pgraph><Pgraph>Best&#228;tigt wurde diese Einsch&#228;tzung auch durch Erfahrungen der letzten Monate. Die Umstellung auf <Mark2>e-only</Mark2> f&#252;hrte zu keiner einzigen Beschwerde von Angeh&#246;rigen der prim&#228;ren Nutzergruppe der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Bauer B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Cepicka K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Dollfu&#223; H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Erasimus E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hartl M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lotter R</RefAuthor>
        <RefTitle>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien &#8211; gr&#246;&#223;te Medizinbibliothek &#214;sterreichs: Hybridbibliothek als Zukunftskonzept</RefTitle>
        <RefYear>2009</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefArticleNo>Doc55</RefArticleNo>
        <RefTotal>Bauer B, Cepicka K, Dollfu&#223; H, Erasimus E, Hartl M, Lotter R. Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien &#8211; gr&#246;&#223;te Medizinbibliothek &#214;sterreichs: Hybridbibliothek als Zukunftskonzept. GMS Med Bibl Inf. 2009;9(2-3):Doc55. Available from: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;pdf&#47;journals&#47;mbi&#47;2009-9&#47;mbi000183.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;pdf&#47;journals&#47;mbi&#47;2009-9&#47;mbi000183.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Bauer B</RefAuthor>
        <RefTitle>Austrian university libraries on their way toward e-only for scholarly journals. By Bruno Bauer, Head of the University Library of the Medical University of Vienna&#47;Chairman of the Austrian Library Directors Working Group, Vienna, Austria</RefTitle>
        <RefYear>2011</RefYear>
        <RefJournal>Elsevier Library Connect Newsletter</RefJournal>
        <RefPage>3</RefPage>
        <RefTotal>Bauer B. Austrian university libraries on their way toward e-only for scholarly journals. By Bruno Bauer, Head of the University Library of the Medical University of Vienna&#47;Chairman of the Austrian Library Directors Working Group, Vienna, Austria. Elsevier Library Connect Newsletter. 2011;9(1):3. Available from: http:&#47;&#47;libraryconnectarchive.elsevier.com&#47;lcn&#47;0901&#47;lcn090103.html</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;libraryconnectarchive.elsevier.com&#47;lcn&#47;0901&#47;lcn090103.html</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Bauer B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Cepicka K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Stowasser-Bloch K</RefAuthor>
        <RefTitle>Qualit&#228;tsmanagement und Zertifizierung der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien gem&#228;&#223; ISO 9001:2008</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>Mitteilungen der Vereinigung &#214;sterreichischer Bibliothekarinnen &#38; Bibliothekare</RefJournal>
        <RefPage>11-31</RefPage>
        <RefTotal>Bauer B, Cepicka K, Stowasser-Bloch K. Qualit&#228;tsmanagement und Zertifizierung der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien gem&#228;&#223; ISO 9001:2008. Mitteilungen der Vereinigung &#214;sterreichischer Bibliothekarinnen &#38; Bibliothekare. 2013;66(1):11-31. Available from: http:&#47;&#47;eprints.rclis.org&#47;19562&#47;1&#47;vm&#95;66&#95;2013&#95;1&#95;Bauer&#95;Cepicka&#95;Stowasser-Bloch.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;eprints.rclis.org&#47;19562&#47;1&#47;vm&#95;66&#95;2013&#95;1&#95;Bauer&#95;Cepicka&#95;Stowasser-Bloch.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>Charles Beagrie Ltd</RefAuthor>
        <RefAuthor> Globale Informationstechnik GmbH</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefBookTitle>Dauerhaften Zugriff sicherstellen: Auf dem Weg zu einer nationalen Strategie zu Perpetual Access und Hosting elektronischer Ressourcen in Deutschland</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Charles Beagrie Ltd; Globale Informationstechnik GmbH. Dauerhaften Zugriff sicherstellen: Auf dem Weg zu einer nationalen Strategie zu Perpetual Access und Hosting elektronischer Ressourcen in Deutschland. Deutsche &#220;bersetzung des editierten Abschlussberichtes, &#246;ffentliche Version. Februar 2010. Available from: http:&#47;&#47;www.allianzinitiative.de&#47;fileadmin&#47;hosting&#95;studie&#95;d.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.allianzinitiative.de&#47;fileadmin&#47;hosting&#95;studie&#95;d.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Beagrie N</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefBookTitle>Preservation, Trust and Continuing Access for e-Journals. DPC Technology Watch Report 13-04</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Beagrie N. Preservation, Trust and Continuing Access for e-Journals. DPC Technology Watch Report 13-04. Digital Preservation Coalition, Charles Beagrie Ltd; September 2013. (DPC Technology Watch Series.) DOI: 10.7207&#47;twr13-04</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.7207&#47;twr13-04</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="7">
        <RefAuthor>Bauer B</RefAuthor>
        <RefTitle>Medizinbibliotheken als Treiber von Innovationen f&#252;r die Digitale Bibliothek: Metamorphose von wissenschaftlichen Bibliotheken am Beispiel der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefArticleNo>Doc14</RefArticleNo>
        <RefTotal>Bauer B. Medizinbibliotheken als Treiber von Innovationen f&#252;r die Digitale Bibliothek: Metamorphose von wissenschaftlichen Bibliotheken am Beispiel der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien. GMS Med Bibl Inf. 2013;13(1-2):Doc14. DOI: 10.3205&#47;mbi000278</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000278</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Medizinische Universit&#228;t Wien</RefAuthor>
        <RefTitle>Entwicklungsplan der Medizinischen Universit&#228;t Wien</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>Mitteilungsblatt der Medizinische Universit&#228;t Wien</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Medizinische Universit&#228;t Wien. Entwicklungsplan der Medizinischen Universit&#228;t Wien. Mitteilungsblatt der Medizinische Universit&#228;t Wien. 2012;16(19). Available from: http:&#47;&#47;www.meduniwien.ac.at&#47;homepage&#47;fileadmin&#47;HP-Relaunch&#47;pdforganisation&#47;rechtsabteilung&#47;Mitteilungsblaetter&#95;2011-12&#47;16&#95;MB&#95;03&#95;07&#95;2012&#95;Entwicklungsplan&#95;Aussendung&#95;.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.meduniwien.ac.at&#47;homepage&#47;fileadmin&#47;HP-Relaunch&#47;pdforganisation&#47;rechtsabteilung&#47;Mitteilungsblaetter&#95;2011-12&#47;16&#95;MB&#95;03&#95;07&#95;2012&#95;Entwicklungsplan&#95;Aussendung&#95;.pdf</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="272" width="838">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Nutzung des Zuganges zu elektronischen Zeitschriften &#252;ber die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) an der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t in den Jahren 2000 bis 2012</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="429" width="668">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Nutzung von elektronischen Volltextartikeln an der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien in den Jahren 2008 bis 2012</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>2</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>