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    <Identifier>mbi000261</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000261</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002619</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Mitteilung</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">&#8222;Mich interessierten kosteng&#252;nstige Alternativen zu Citavi&#8220;: &#220;ber den Fortbildungsworkshop &#8222;Literaturverwaltung im Fokus&#8220; im Rahmen der AGMB-Tagung 2012</Title>
      <TitleTranslated language="en">&#8220;I was interested in competitive alternatives to Citavi&#8221;: About the workshop &#8220;Reference Management at the focal point&#8221;, held at the AGMB-Conference 2012</TitleTranslated>
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      <Creator>
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          <Lastname>St&#246;hr</Lastname>
          <LastnameHeading>St&#246;hr</LastnameHeading>
          <Firstname>Matti</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
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        <Address>Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW), J&#228;gerstra&#223;e 22-23, 10117 Berlin, Deutschland<Affiliation>Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW), Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>matti.stoehr&#64;online.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">reference management</Keyword>
      <Keyword language="en">workshop</Keyword>
      <Keyword language="en">AGMB-Conference 2012</Keyword>
      <Keyword language="en">attendees survey</Keyword>
      <Keyword language="de">Literaturverwaltung</Keyword>
      <Keyword language="de">Workshop</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB-Tagung 2012</Keyword>
      <Keyword language="de">Teilnehmerumfrage</Keyword>
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    <DatePublished>20121220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>12</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Aachen 2012: "Medizinbibliotheken 20XX. Zuverl&#228;ssig, Zukunftsweisend, Unverzichtbar"</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>25</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Zum Programm der AGMB-Tagung 2012 in Aachen geh&#246;rte u.a. der zweist&#252;ndige Fortbildungsworkshop &#8222;Literaturverwaltung im Fokus &#8211; Softwaretypen, bibliothekarische Services und mehr&#8220;. Im Beitrag werden weniger die referierten Workshopinhalte beschrieben, als vielmehr die Perspektive der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand einer eMail-basierten Umfrage vorgestellt. Die Kernfrage lautet hierbei: War der Workshop f&#252;r sie gewinnbringend&#63;</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>A two hour taking workshop on reference management, covering several software types, library services and more were part of the program at the AGMB-Conference 2012 in Aachen. This article is dealing less with the offered workshop contents itself. Moreover the attendees&#8217; perspective is described. With an email-based survey the following main question wanted to be answered: Was the workshop fruitful for the participants&#63;</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Zur Erleichterung und effektiveren Gestaltung der pers&#246;nlichen wissenschaftlichen Literaturarbeit existiert mittlerweile ein vielf&#228;ltiger Markt von elektronischen Literaturverwaltungssystemen (vgl. Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Unl&#228;ngst bieten (wissenschaftliche) Bibliotheken mit Campuslizenzen, Schulungen und einigen weiteren Aktivit&#228;ten ihren Nutzeri<TextGroup><PlainText>nnen</PlainText></TextGroup> und Nutzern Unterst&#252;tzung in Softwareauswahl, <TextGroup><PlainText>-erwerb</PlainText></TextGroup> und -handhabung an. Diese Services beschr&#228;nken sich jedoch meist aus personellen und finanziellen Gr&#252;nden auf ein bis zwei, in der Regel kommerzielle Programme (einschl&#228;gig sind hier Citavi (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;citavi.com&#47;">http:&#47;&#47;citavi.com&#47;</Hyperlink>), EndNote (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;endnote.com&#47;">http:&#47;&#47;endnote.com&#47;</Hyperlink>) bzw. EndNote Web (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.myendnoteweb.com&#47;">http:&#47;&#47;www.myendnoteweb.com&#47;</Hyperlink>) und RefWorks(<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.refworks.com&#47;">http:&#47;&#47;www.refworks.com&#47;</Hyperlink>)) ohne die Bandbreite der Applikationen und deren Charakteristika abzudecken.</Pgraph><Pgraph>Vor diesem Hintergrund hatte der im Rahmen der AGMB-Tagung 2012 (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.agmb.de&#47;papoopro&#47;index.php&#63;menuid&#61;107&#38;reporeid&#61;121">http:&#47;&#47;www.agmb.de&#47;papoopro&#47;index.php&#63;menuid&#61;107&#38;reporeid&#61;121</Hyperlink>) vom Autor dieses Beitrags durchgef&#252;hrte, zweist&#252;ndige Workshop &#8222;Literaturverwaltung im Fokus &#8211; Softwaretypen, bibliothekarische Services und mehr&#8220; folgenden Gegenstand: Auf Grundlage von im Impulsreferat skizzierten, ausdifferenzierten Software- und Dienstleistungstypologien wurden die Spezifika alternativer, respektive kostenfreier Literaturverwaltungsprogramme, schwerpunktm&#228;&#223;ig Mendeley (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.mendeley.com&#47;">http:&#47;&#47;www.mendeley.com&#47;</Hyperlink>) und Zotero (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.zotero.org&#47;">http:&#47;&#47;www.zotero.org&#47;</Hyperlink>), besprochen. Zudem wurden pers&#246;nliche Nutzungserfahrungen ausgetauscht und &#252;ber L&#246;sungsvorschl&#228;ge diskutiert, wie die bibliothekseigenen Serviceangebote f&#252;r die pers&#246;nliche Literaturverwaltung breiter aufgestellt werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Der vorliegende Beitrag thematisiert jedoch nicht die von der Workshopleitung vorbereiteten Inhalte, zumindest nicht direkt. Zum ersten wurden die Pr&#228;sentationsfolien unl&#228;ngst der interessierten Fach&#246;ffentlichkeit via Slideshare (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;de.slideshare.net&#47;">http:&#47;&#47;de.slideshare.net&#47;</Hyperlink>) zug&#228;nglich gemacht <TextLink reference="1"></TextLink>. Zum zweiten sind die zugrundeliegenden &#220;berlegungen bereits an anderer Stelle in ausformulierter Weise publiziert worden <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Stattdessen sind die Wahrnehmungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bzgl. des Themas Literaturverwaltung und zum Workshop selbst, die f&#252;r diesen Publikationsrahmen viel interessanteren Aspekte. Ziel des Textes ist es ein kleines Stimmungsbild der vorrangig im medizinischen Bibliothekswesen arbeitendenden Workshopbeteiligten einzufangen und zu vermitteln. Die Umfrage ist keineswegs vergleichbar mit bereits existierenden, gr&#246;&#223;eren Befragungen zur Nutzung <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink> und bibliothekarischer Unterst&#252;tzung <TextLink reference="7"></TextLink> von Literaturverwaltungsprogrammen. Sie ist ohne jeglichen Anspruch auf Repr&#228;sentativit&#228;t.</Pgraph><Pgraph>Den beim Workshop anwesenden vierzehn Personen wurden rund vier Wochen nach Stattfinden der Veranstaltung via Mail eine Zusammenstellung von neun Fragen zugeschickt, verbunden mit der Bitte sich zu den eigenen Erfahrungen und Erwartungen im Vorfeld, zur Durchf&#252;hrung des Workshops selbst sowie zum Erkenntnisgewinn im Nachhinein und schlie&#223;lich zu den Perspektiven einer Intensivierung der Auseinandersetzung mit Literaturverwaltung zu &#228;u&#223;ern. (Vgl. die vollst&#228;ndige &#220;bersicht der Fragen in Anhang 1 <AttachmentLink attachmentNo="1"/>; auf Fragen nach bzw. Dokumentation konkreter institutioneller Herkunft, beruflicher Position, Geschlecht etc. wurde bewusst verzichtet.) Von den angeschriebenen Personen sind sechs dieser Bitte gefolgt. (Vgl. den konkreten, anonymisierten Wortlaut aller Antworten im Anhang 2 <AttachmentLink attachmentNo="2"/>.) Die Publikation der Fragen und Antworten in ihrer Rohform wird im folgenden durch eine zusammenfassende Interpretation aus Sicht der Workshopleitung erg&#228;nzt.</Pgraph><Pgraph>Ehe es dazu kommt: Es sei festgestellt, dass diese Form der Aufarbeitung der Veranstaltung nicht geplant war, sondern aus einer nach der AGMB-Tagung 2012 in Aachen von Herausgeberseite formulierten Bitte um Verschriftlichung f&#252;r die Konferenz-Schwerpunktausgabe dieser Zeitschrift hervorging. Der Beitrag inkl. Umfrage musste innerhalb sehr kurzer Zeit realisiert werden. Umso bemerkenswerter ist dabei die Bereitschaft von fast der H&#228;lfte aller Workshopbeteiligten, sich &#8211; spontan und unangek&#252;ndigt konfrontiert &#8211; mit der nachgereichten Umfrage zu besch&#228;ftigen und bereitwillig Auskunft zu geben. Ihnen sei herzlich gedankt, da sonst der vorliegende Beitrag nicht m&#246;glich gewesen w&#228;re.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Vor dem Workshop &#8211; Vorwissen und Erwartungen">
      <MainHeadline>Vor dem Workshop &#8211; Vorwissen und Erwartungen</MainHeadline><Pgraph>Explizite Vorkenntnisse im Umgang mit bzw. in der serviceorientierten Vermittlung von Literaturverwaltungsprogrammen waren keine zwingenden Voraussetzungen zur Teilnahme am Workshop. Entsprechend erwartbar heterogen war der Kenntnisstand bei den Anwesenden. In der Tendenz waren die Personen mit ganz wenig oder keinem praktischen Vorwissen zum Themengebiet in der &#220;berzahl. Wurden Erfahrungen mit Literaturverwaltungsapplikationen angegeben, dann bezogen sich diese vor allem auf die &#8222;etablierten&#34;, mit dem institutionellen Abschluss von Campuslizenzen verbundenen Programmen Citavi und EndNote. Letzteres ist erfahrungsgem&#228;&#223; die in der Medizin &#252;berwiegend genutzte Software. Ebenso unterschiedlich stellt sich in den Angaben die gegenw&#228;rtige Praxis im Angebot von Dienstleistungen f&#252;r die pers&#246;nliche Literaturverwaltung und eigener aktiver Beteiligung daran dar. Dass Campuslizenzen f&#252;r bestimmte Programme existieren, hei&#223;t nicht automatisch, dass vor Ort aktive Unterst&#252;tzung bei der Handhabung geleistet wird (vgl. z.B. die entsprechende Antwort von Person 1). Das Vorhaben die Serviceaktivit&#228;ten zu intensivieren, war dabei eine mehrfach artikulierte Motivation zum Besuch des Workshops.</Pgraph><Pgraph>Analog zur Workshopank&#252;ndigung wurden dann auch sehr &#228;hnliche bis deckungsgleiche Erwartungen an die Veranstaltung formuliert: Man erhoffte sich einen fundierten &#220;berblick zur Produktpalette, wollte vor allem Alternativen zu den lizenzpflichten Programmen kennenlernen und erwartete eine genauere Einf&#252;hrung in ein&#47;zwei g&#228;ngige Varianten f&#252;r kostenfreie Software. Hauptziel: Auf der Grundlage der &#220;berblicksinformationen ging es um die Gewinnung und Austausch von Anregungen f&#252;r die Einrichtung bzw. zur Ausweitung eines Serviceangebots f&#252;r Literaturverwaltung. Dabei scheinen Dienstleistungen f&#252;r Rechner aus dem Hause Apple zunehmend gefragt zu sein, wie die folgende Aussage belegt:</Pgraph><Pgraph>&#8222;Mich interessierten kosteng&#252;nstige Alternativen zu Citavi. Es kommen immer mehr MAC-Nutzer zu uns. Citavi kann zwar auf dem MAC mit Parallels verwendet werden, allerdings finden das viele Nutzer unbefriedigend. Gerade Studenten suchen dann nach preiswerten Alternativen&#8220; (siehe die betreffende Antwort von Person 5).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="W&#228;hrend des Workshops &#8211; Eindr&#252;cke und Erkenntnisse">
      <MainHeadline>W&#228;hrend des Workshops &#8211; Eindr&#252;cke und Erkenntnisse</MainHeadline><Pgraph>Das Konzept und der Verlauf der Veranstaltung wurden ohne Ausnahme in den R&#252;ckmeldungen als (sehr) positiv empfunden. Entsprechend sahen die an der Umfrage beteiligten Personen die gestellten Erwartungen als &#252;berwiegend erf&#252;llt an. Es wurde die erhoffte typologische Programmvielfalt (vgl. Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>) und die damit in Zusammenhang stehenden bibliothekarischen Dienstleistungsoptionen vermittelt. Die Darstellung des Dozenten wurde dabei lobend hervorgehoben, so etwa in der folgenden Einsch&#228;tzung: &#8222;Der Workshop hat mir gefallen, der Vortrag bzw. die Pr&#228;sentation war klar gegliedert und wurde verst&#228;ndlich vorgetragen&#8220; (vgl. die Antwort von Person 4). Viel gewichtiger erscheint jedoch die Freude dar&#252;ber, dass die Gelegenheit zu einem regen Austausch unter den Teilnehmenden selbst, genutzt wurde. In Artikulation der jeweiligen Erfahrungen mit diversen Literaturverwaltungsprogrammen sowie durch Schilderungen praktischer Realisierung und theoretischer Ansichten zu komplement&#228;ren, bibliothekarischen Services, entwickelte sich eine lebendige Diskussion.</Pgraph><Pgraph>Vermisst wurde allerdings eine gewisse inhaltliche Tiefe. Ausf&#252;hrlichere Detailinformationen zu den &#8222;gro&#223;en&#8220; Programmen, z.B. in Form eines pointierten Vergleichs w&#228;re z.B. Sicht der Personen 1 und 2 sinnvoll gewesen. Gleichwohl wurde das Bewusstsein deutlich gemacht, dass vor dem Hintergrund des eng gesteckten Zeitrahmens ein ausdifferenzierter Softwarevergleich vieler Programme &#8211; nicht nur eine Thematisierung der St&#228;rken und Schw&#228;chen von Mendeley und Zotero &#8211; nicht m&#246;glich war. Eine intensive, auch praktische-vergleichende Auseinandersetzung mit einschl&#228;gigen Programmen braucht erfahrungsgem&#228;&#223; mehr Zeit. So erscheint die Form eines Ganztagsworkshops produktiv, beispielsweise in der Art wie sie ein Mitarbeiter des nordrhein-westf&#228;lischen Hochschulbibliothekszentrums (hbz), Peter Mayr, am 15. Oktober 2012 in Wien anbot und unmittelbar danach sowohl die Pr&#228;sentationsfolien als auch ein mehrseitiges Skript in seinem Weblog ver&#246;ffentlichte <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Nach dem Workshop &#8211; Bewertungen und Perspektiven">
      <MainHeadline>Nach dem Workshop &#8211; Bewertungen und Perspektiven</MainHeadline><Pgraph>Gemessen an den Umfrageantworten beinhaltete der Workshop die wichtigen, relevanten Informationen zur Breite des Softwaremarkts und gab Impulse zur intensiveren Auseinandersetzung mit den Applikationen und best&#228;rkte in der Absicht, Serviceangebote einzuf&#252;hren oder auszuweiten. So schrieb Person 5: &#8222;Ich kenne jetzt Alternativprogramme und kann diese auch den Nutzern empfehlen.&#8220; Person 2 bemerkte: &#8222;Werde mir jetzt doch die Zeit nehmen zwei oder drei Programme selbst zu installieren und zu testen. Langfristig (2013) m&#246;chte ich an unserer Bibliothek Dienstleistungen zu Literaturverwaltungsprogrammen anbieten k&#246;nnen.&#8220;</Pgraph><Pgraph>Die Auspr&#228;gung der Motivation und deren M&#252;ndung in konkrete Aktivit&#228;ten ist individuell und h&#228;ngt vor allem davon ab, ob es die zeitlichen Ressourcen zulassen (insbes. von Person 3 angemerkt) und ob das Thema in der eigenen Institution &#252;berhaupt von (aktueller) Relevanz ist, wie etwa Person 6 in ihrer Antwort verneinte und offensichtlich deshalb gar keine Motivation zur weiteren Besch&#228;ftigung mit Literaturverwaltungsprogrammen vers<TextGroup><PlainText>p&#252;rt.</PlainText></TextGroup> Zudem blieben vereinzelt noch Unsicherheiten in deren perspektivischen, praktischen Anwendung, wie das Statement von Person 3 zeigt:</Pgraph><Pgraph>&#8222;&#91;...&#93; Allerdings bleiben f&#252;r mich noch ungekl&#228;rte Fragen, da ich ja keine Praxis habe, z. B. machen diese Programme Sinn f&#252;r eine kleine Bibliothek&#63; Wie kann man sie da nutzbringend anwenden&#63; Sollte man sie z. B. auch den Leuten empfehlen, die eine kleinere Arbeit im Sinne einer Weiterbildung oder Qualifikation verfassen&#63;&#8220;</Pgraph><Pgraph>Dies ist nicht in wenigen S&#228;tzen, schon gar nicht ohne das Wissen der institutionellen Gegebenheiten und individuellen Bed&#252;rfnisse zu beantworten. Allgemein formuliert macht der Einsatz von (pers&#246;nlichen) Literaturverwaltungsprogrammen klassischerweise dort Sinn, wo es darum geht wissenschaftliche Publikationst&#228;tigkeit, insbesondere das einheitliche Zitieren effizienter zu gestalten. Hierzu geh&#246;rt unter anderem die Nachnutzung bereits existierender bibliographischer Daten (Stichwort: &#8222;Nie mehr abtippen&#8220;). Durch die seit einigen Jahren fortschreitende funktionale Aufwertung von Literaturverwaltungsprogrammen mit Elementen zur Wissensorganisation (einschl&#228;gig: Citavi), MindMapping (z.B. die im Workshop kurz vorgestellten &#8222;Newcomer&#8220; Qiqqa (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.qiqqa.com&#47;">http:&#47;&#47;www.qiqqa.com&#47;</Hyperlink>) und Docear (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.docear.org&#47;">http:&#47;&#47;www.docear.org&#47;</Hyperlink>)), oder etwa zum kollaborativen Volltext-&#47;PDF-Management (div. Tools, allen voran Mendeley), gibt es viele Argumente f&#252;r eine Anwendung, auch im vermeintlich kleineren Rahmen.</Pgraph><Pgraph>Der Workshop gab hierzu das R&#252;stzeug, der Programm&#252;berblick ist nun vorhanden und es gilt Wege zur Anwendung der vermittelten und diskutierten Informationen zu finden. Von einem erneuten Besuch des Workshops wird daher mehrheitlich abgesehen, es sei denn dieser wird auf einen Vormittag ausgedehnt (Statement Person 3).</Pgraph><Pgraph>Bzgl. der Frage nach den M&#246;glichkeiten und W&#252;nschen f&#252;r eine zuk&#252;nftige, allt&#228;gliche Besch&#228;ftigung mit dem Thema wurde die im Workshop angesprochene Plattform &#8222;Literaturverwaltung &#38; Bibliotheken&#8220; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;literaturverwaltung.wordpress.com&#47;">http:&#47;&#47;literaturverwaltung.wordpress.com&#47;</Hyperlink>) mehrfach als n&#252;tzliche Informationsplattform gew&#252;rdigt. Allerdings scheint das Informationsspektrum der Plattform f&#252;r die Servicealltagspraxis noch als unzureichend bewertet zu werden, sonst w&#228;re folgende R&#252;ckmeldung nicht existent:</Pgraph><Pgraph>&#8222;Gut w&#228;ren zusammenfassende Informationen &#252;ber die aktuellen Programme in Kurzform (St&#228;rken und Schw&#228;chen). Damit kann ich leichter entscheiden ein Programm selbst zu testen, oder mir die M&#252;he zu sparen.&#8220; (Person 2).</Pgraph><Pgraph>Im Moment sind dort Programmprofile, abgesehen von kursorischen Beitr&#228;gen im Weblog, tats&#228;chlich eher mittelbar pr&#228;sent &#8211; &#252;ber die zusammenfassende &#220;bersichtsliste einschl&#228;giger Softwarevergleiche (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;literaturverwaltung.wordpress.com&#47;vergleich-literaturverwaltungssoftware&#47;">http:&#47;&#47;literaturverwaltung.wordpress.com&#47;vergleich-literaturverwaltungssoftware&#47;</Hyperlink>). In diesem Sinne ist die Anmerkung zur bedarfsgerechten Verbesserung dieses Webangebots sehr hilfreich.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit&#47;Ausblick">
      <MainHeadline>Fazit&#47;Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Aus den eingereichten Antworten zur Umfrage geht eindeutig hervor: die Inhalte und der Verlauf des zweist&#252;ndigen Workshops wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, mit Ausnahme einiger weniger Kritikpunkte, als sehr gewinnbringend eingesch&#228;tzt. Es wurden neben den vermittelten typologischen &#220;berblicksinformationen zu Literaturverwaltungsprogrammen und entsprechenden bibliothekarischen Dienstleistungsangeboten vor allem der rege Erfahrungsaustausch positiv gew&#252;rdigt. Als ein Wermutstropfen wurde der eng gesteckte Zeitrahmen empfunden, der keine detaillierte, vergleichende Auseinandersetzung mit bzw. eine praktische Erprobung von bestimmten, ausgew&#228;hlten Programmen zulie&#223;.</Pgraph><Pgraph>Halb- oder Ganztagsworkshops sind hier geeignetere Varianten. Korrespondierend dazu steigt das Interesse und der Bedarf an derartigen Veranstaltungen f&#252;r im Bibliotheks- und Informationswesen Besch&#228;ftigte, mit dem Ziel das Wissen um Literaturverwaltungssoftware auszubauen und schlie&#223;lich die lokalen Dienstleistungen zur Unterst&#252;tzung der Nutzerinnen und Nutzer zu verbessern. Eine erh&#246;hte Nachfrage f&#252;r Workshopangebote bei dem Autor dieses Beitrags ist ein Indiz daf&#252;r.</Pgraph><Pgraph>Die Einbettung einer vergleichsweise kurzen Veranstaltung in den Rahmen einer (bibliothekarischen) Fachkonferenz, wie in die AGMB-Tagung, hat aber ebenso seine Berechtigung. Sie bietet vor allem Personen, die sich bisher weniger mit der Thematik auseinandergesetzt haben, eine Einstiegsm&#246;glichkeit mit gleichzeitigen Kennenlernen der Erfahrungen und Ansichten versierterer Kolleginnen und Kollegen. Eine Ausweitung des Angebots auf weitere Tagungen wie z.B. Verbundkonferenzen erscheint sinnvoll.</Pgraph><Pgraph>Zum Abschluss: Es ist sehr erfreulich wahrzunehmen, dass die noch junge, seit Beginn 2011 existierende und ehrenamtlich betreute Informations- und Austauschplattform &#8222;Literaturverwaltung &#38; Bibliotheken&#8220; in mehreren Feedbacks konkret anerkennend erw&#228;hnt wurde. Dies zeigt dem an diesem Webangebot ma&#223;geblich beteiligten Verfasser dieses Artikels, dass deren Gr&#252;ndung, Pflege und Weiterentwicklung sinnvoll war und ist. Sie sei allen am Thema Interessierten zur fortlaufenden Lekt&#252;re bzw. Konsultation empfohlen; besonders in den Zeiten ohne M&#246;glichkeit eines direkten pers&#246;nlichen Erfahrungsaustausch im Rahmen eines (Tagungs-)Workshops.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>St&#246;hr M</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefBookTitle>Literaturverwaltung im Fokus &#8211; Softwaretypen, bibliothekarische Services und mehr: Folien zum Workshop am 24.09.2012 im Rahmen der AGMB-Tagung in Aachen</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>St&#246;hr M. Literaturverwaltung im Fokus &#8211; Softwaretypen, bibliothekarische Services und mehr: Folien zum Workshop am 24.09.2012 im Rahmen der AGMB-Tagung in Aachen. Aachen; 2012 &#91;cited 2012 Nov 16&#93;. Available from: http:&#47;&#47;de.slideshare.net&#47;mattistoehr&#47;literaturverwaltung-im-fokus</RefTotal>
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        <RefYear>2012</RefYear>
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