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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000225</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002257</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Bibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Title>
      <TitleTranslated language="en">The library of the Veterinary University Vienna</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Reinitzer</LastnameHeading>
          <Firstname>Doris</Firstname>
          <Initials>D</Initials>
          <AcademicTitle>Mag.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek, Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien (Vetmeduni Vienna), Veterin&#228;rplatz 1, 1210 Wien, &#214;sterreich, T &#43;43 1 250 77-1400,  F &#43;43 1 250 77-1490<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek, Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien (Vetmeduni Vienna), Wien, &#214;sterreich</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.vetmeduni.ac.at&#47;bibl&#47;</WebPage></Address>
        <Email>doris.reinitzer&#64;vetmeduni.ac.at</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <Keyword language="en">Vetmeduni Vienna library</Keyword>
      <Keyword language="en">veterinary medical library</Keyword>
      <Keyword language="de">Universit&#228;tsbibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Keyword>
      <Keyword language="de">Vetmeduni Wien Bibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Veterin&#228;rmedizinische Bibliothek</Keyword>
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    <DatePublished>20110914</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>11</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Krankenhausbibliotheken, Pharmabibliotheken und Veterin&#228;rmedizinische Bibliotheken</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>10</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Universit&#228;tsbibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien, der einzigen Ausbildungsst&#228;tte in &#214;sterreich, an der das Fach Veterin&#228;rmedizin studiert werden kann, betreibt die Sammelschwerpunkte veterin&#228;rmedizinische Literatur und Literatur aus verschiedenen Bereichen der medizinischen Grundlagenforschung. Die Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien, gegr&#252;ndet 1765, ist eine der &#228;ltesten tier&#228;rztlichen Hochschulen der Welt. Im Jahr 1777 wurde die Bibliothek mit einer B&#252;chersammlung errichtet.  Der Artikel gibt einen kurzen &#220;berblick &#252;ber die Einrichtungen der Bibliothek, die Dienstleistungen und die Schulungen. Die Bedeutung der elektronischen Medien in der Bibliothek f&#252;hrt zu einem st&#228;ndigen Ausbau der elektronischen Angebote. In j&#252;ngster Zeit hat die Bibliothek Primo implementiert um verschiedene  elektronische  Ressourcen,  wie unseren traditionellen Katalog und unsere Datenbanken  in einem System zu kombinieren.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The Library of Austria&#39;s only veterinary school  serves as a specialized referral center for applied veterinary science and in several areas of basic medical research. Established in 1765, the Veterinary University Vienna is one of the oldest veterinary universities in the world and the library collection dates back to 1777. This paper provides you with a brief overview of the facilities, the services and support that are available to our users. With the influx of electronic resources the library is rapidly changing and we move our collection to an electronic environment. The library recently implemented Primo to combine various electronic resources in one system. We included not only our traditional catalog, but our databases and other electronic resources.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Bibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien">
      <MainHeadline>Die Bibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</MainHeadline><SubHeadline>Einf&#252;hrung</SubHeadline><Pgraph>Die Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien ist die einzige Ausbildungsst&#228;tte in &#214;sterreich, an der Veterin&#228;rmedizin studiert werden kann. Auf einem weitl&#228;ufigen Campus mit 15 ha Fl&#228;che sind in 47 Geb&#228;uden Kliniken, Forschungsinstitute, Festsaal, Reithalle, Stallungen und die Universit&#228;tsbibliothek untergebracht. Als einzige Bibliothek in &#214;sterreich sammelt die Bibliothek der Vetmeduni  systematisch veterin&#228;rmedizinische Literatur. Weitere Sammelschwerpunkte sind gem&#228;&#223; den Profillinien auch Biomedizin und Biotechnologie, zwei weitere F&#228;cher aus dem Studienangebot der Universit&#228;t. Gem&#228;&#223; einem Motto der Universit&#228;t, <Mark2>&#8222;from the stable to the table</Mark2>&#8221;, also die Verantwortung f&#252;r Lebensmittel tierischer Herkunft von der Produktion beim Bauern bis zum Tisch des Konsumenten, ist ein weiterer Sammelschwerpunkt der Bereich Lebensmittelsicherheit. Verst&#228;rkt werden hier auch den Menschen betreffende Wissensgebiete erforscht. Neben der Literaturversorgung von 2.300 Studierenden und mehr als 1.000 MitarbeiterInnen an Campus und Tierspital betreut die Universit&#228;tsbibliothek auch niedergelassene Tier&#228;rzte in &#214;sterreich sowie auch externe LeserInnen.</Pgraph><SubHeadline>Geschichte der Bibliothek</SubHeadline><Pgraph>Die Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien wurde 1765 unter Kaiserin Maria Theresia gegr&#252;ndet und z&#228;hlt damit zu den &#228;ltesten Veterin&#228;rschulen der Welt. Die Bibliothek geht auf eine B&#252;chersammlung von Gottlieb Wolstein (1738&#8211;1820)  zur&#252;ck, der von Josef II. beauftragt wurde, sich in anderen L&#228;ndern den human- und veterin&#228;rmedizinischen Standard anzusehen und B&#252;cher zu kaufen. 1777 wurde das &#8222;<Mark2>Kayserlich-K&#246;nigliche Thierspital</Mark2>&#8220; er&#246;ffnet und Wolstein zum Direktor berufen. Noch im selben Jahr wurde auch eine Bibliothek an der Anstalt eingerichtet, die ca. 500 B&#228;nde umfasste, meist hippologische Werke, welche Wolstein in Frankreich und England angekauft hatte. 1823 wurde die Bibliothek in einem neuerrichteten Hauptgeb&#228;ude in einem Saal untergebracht. Aus dem Jahr 1827 gibt es Dokumente mit dem Hinweis, dass zum Ankauf von B&#252;chern schon ein bestimmter Betrag vorgesehen war. Es wurde auch bestimmt, dass die reinen Einnahmen aus dem Hufbeschlag kapitalisiert werden und die anfallenden Zinsen unter anderem zur Erhaltung der Bibliothek verwendet werden sollen. Diese Bestimmung blieb bis 1857 in Geltung und ab 1858 gab es eine feste Jahresdotation zur Erhaltung und Erweiterung. Zu dieser Zeit durften die Sch&#252;ler jeden Samstag die Bibliothek benutzen, wobei ihnen allerdings nur die ihrem Studium angemessenen B&#252;cher ausgeh&#228;ndigt wurden. Ab 1876 erfolgte die Erschlie&#223;ung durch einen Autoren- und Sachkatalog und die Neuaufstellung der &#252;ber 9.000 B&#228;nde nach Numerus currens. Die Studierenden konnten den Lesesaal ben&#252;tzen als 1908 ein Bibliotheksdiener und 10 Jahre sp&#228;ter auch ein zweiter Bibliotheksdiener angestellt wurden. 1919 wurde die Schule dem Unterrichtsministerium unterstellt und &#246;ffentlich zug&#228;nglich. Zum ersten Direktor der Bibliothek wurde der bisherige Oberbibliothekar der Technischen Hochschule in Wien, Dr. J. Lenarcic bestellt. In den drei&#223;iger Jahren, unter der Leitung von Direktor Troll-Obergfell wurde ein Periodika- und Dissertationskatalog erstellt und der Zuwachs der Bibliothek betr&#228;chtlich erh&#246;ht. </Pgraph><Pgraph>Im zweiten Weltkrieg wurde der Bestand rechtzeitig ausgelagert, so dass der wertvolle Zeitschriften- und Buchbestand den Krieg ohne nennenswerte Verluste &#252;berstand.</Pgraph><Pgraph>Die Untersuchung der Geschichte der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien und auch der Bibliothek w&#228;hrend des Dritten Reiches wurde bisher stets vernachl&#228;ssigt. Die Provenienzforschung der Bibliothek steht noch ganz am Anfang und wurde 2011 in Angriff genommen.</Pgraph><Pgraph>1975 tritt das Universit&#228;tsorganisationsgesetz in Kraft, die Tier&#228;rztliche Hochschule wird zur  Universit&#228;t und die Bibliothek Universit&#228;tsbibliothek. Unter der Direktion von Dr. G&#252;nter Olensky (Direktor von 1981&#8211;2009) beginnt der Weg ins digitale Zeitalter. Er war auch ma&#223;geblich am Bibliotheksneubau beteiligt. Dr. Olensky kann man deshalb durchaus als Begr&#252;nder der heutigen Bibliothek bezeichnen.</Pgraph><Pgraph>Im Jahr 1995 erfolgte die &#220;bersiedlung auf den neuen Standort in den  21.Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf. Die Bibliothek besch&#228;ftigt heute 15 MitarbeiterInnen, der Bestand ist auf &#252;ber 200.000 B&#228;nde angewachsen.</Pgraph><SubHeadline>Das  Bibliotheksgeb&#228;ude</SubHeadline><Pgraph>Begleiten Sie mich auf einem Rundgang durch die Bibliothek. Auf unserer Homepage k&#246;nnen Sie dazu einen virtuellen Rundgang anklicken. Das Bibliotheksgeb&#228;ude ist von der Grundfl&#228;che her ein Quadrat mit einer Seitenl&#228;nge von 36 m, 3 Geschossen und einer Nettonutzfl&#228;che von 2.600 Quadratmetern.</Pgraph><Pgraph>Im Erdgeschoss befinden sich die Entlehnung und ein Informationsschalter, die von 8.30 bis 17.00 Uhr durchgehend besetzt sind. W&#228;hrend der weiteren &#214;ffnungszeit am Abend wird die Bibliothek derzeit durch Studierende der Universit&#228;t beaufsichtigt. Ein Ausborgen von B&#252;chern ist in dieser Zeit &#252;ber einen Selbstverbucher m&#246;glich. Au&#223;erhalb unserer &#214;ffnungszeiten k&#246;nnen die Studierenden den Buchr&#252;ckgabekasten vor dem Bibliotheksgeb&#228;ude benutzen.</Pgraph><Pgraph>Kommt man in die Bibliothek fallen die hellen Holzregale, der gr&#252;nliche Ton des Bodens und der W&#228;nde und die vielen Fensterfronten auf. An den Fensterfronten beider Geschosse sind 155 Lesepl&#228;tze angeordnet. Zus&#228;tzliches Tageslicht kommt von einer zentralen Glaskuppel und einer &#214;ffnung, wo der Blick sich &#252;ber beide Stockwerke &#246;ffnet. Beide Ebenen sind als Freihandbereich gestaltet. Im Erdgeschoss sind die Monographien nach Fachgebieten aufgestellt. Da f&#252;r das Fachgebiet Veterin&#228;rmedizin keine geeignete Systematik gefunden wurde, wurde eine eigene Aufstellungssystematik f&#252;r unsere Bibliothek entwickelt, welche auch im Verbundkatalog verzeichnet und suchbar ist. Die Lehrbuchsammlung ist nach Studienabschnitten gegliedert und die dort aufgestellten B&#252;cher z&#228;hlen zu den am h&#228;ufigsten entliehenen Medien. Die Zeitschriften sind im Oberstock aufgestellt, die gebundenen Jahrg&#228;nge nach Signatur, die Hefte des laufenden Jahrganges sind alphabetisch in eigenen Zeitschriftenregalen mit abgeschr&#228;gten Fachb&#246;den aufgelegt.</Pgraph><Pgraph>In der Mitte des Geb&#228;udes befindet sich eine Wendeltreppe die bis auf die Dachterrasse f&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph>Unser Dachgarten ist bei den Studierenden besonders beliebt. Unter einer Pergola kann man im Freien lernen oder die Aussicht auf den Teich des Universit&#228;tsgel&#228;ndes genie&#223;en (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Ebenfalls sehr beliebt und immer ausgebucht sind die Lernr&#228;ume, in denen die Studierenden in Gruppen arbeiten k&#246;nnen. Es gibt zudem noch einen Medienraum in dem Videos und DVDs abgespielt werden k&#246;nnen. Zur weiteren technischen Ausstattung  geh&#246;ren Kopierer, ein Buchscanner und ein Microfiche-Readerprinter. F&#252;nfzehn PC-Arbeitspl&#228;tze mit Internetanschluss stehen zum Recherchieren zur Verf&#252;gung. Diese Anzahl an internetf&#228;higen PC-Pl&#228;tzen ist derzeit ausreichend, da f&#252;r die steigende Anzahl der Nutzer, die ihren eigenen Laptop mitbringen, im gesamten Bibliotheksgeb&#228;ude ein Internetzugang &#252;ber WLAN m&#246;glich ist. Gaststudenten k&#246;nnen &#252;ber eduroam die WLAN-Infrastruktur der Universit&#228;t nutzen und im Internet surfen. Bei den meisten Lesepl&#228;tzen sind auch Steckdosen vorhanden. </Pgraph><Pgraph>Neben dem Bestand im Hauptgeb&#228;ude gibt es Bibliotheksbest&#228;nde an den Kliniken und Instituten, insgesamt <TextGroup><PlainText>45 verschiedene</PlainText></TextGroup> Standorte. Etliche Best&#228;nde werden gerade wegen Platzmangels an den Instituten wieder zur&#252;ckgegeben und zum Teil wieder in den Hauptbestand  eingegliedert.</Pgraph><Pgraph>An die Bibliothek ist das Archiv der Vetmeduni  angeschlossen. Die Archivalien und der Bildbestand wurden in eine biographische Datenbank &#8222;Historisches Archiv von 1765 &#8211; 1945&#8220;  aufgenommen, die auf der Homepage recherchierbar ist.</Pgraph><SubHeadline>Digitale Bibliothek </SubHeadline><Pgraph>Die Universit&#228;tsbibliothek der Vetmeduni ist Teilnehmerin am &#214;sterreichischen Bibliothekenverbund. Seit 1990 wird f&#252;r den gesamten Gesch&#228;ftsgang ein elektronisches Bibliotheksverwaltungssystem verwendet, zuerst Bibos, und seit 1999 Aleph 500. Im Onlinekatalog der Vetmeduni sind derzeit alle Neuzug&#228;nge ab 1990 erfasst. &#196;ltere Best&#228;nde sind zum Teil nur im Zettelkatalog erfasst, der digitalisiert wurde und online als Image-Katalog auf der Homepage zur Verf&#252;gung steht. Im konkreten Anlassfall wird jedes aus dem Magazin bestellte Buch sofort online im Bibliotheksverwaltungssystem erfasst, um entlehnt werden zu k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Der elektronische Bestand an Zeitschriften und Datenbanken wird &#252;ber die Kooperation E-Medien &#214;sterreich betrieben und erfasst. Derzeit nimmt die Bibliothek an neun Zeitschriften-Konsortien teil. In diesem Jahr wurde erstmals die Zeitschriftenplattform BioOne lizensiert. Die elektronischen Zeitschriften werden auf der Plattform der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) angeboten. Ein Verzeichnis sowie der Zugang zu den lizenzierten Datenbanken werden &#252;ber das Datenbankinformationssystem (DBIS) den Nutzern zur Verf&#252;gung gestellt. Diese lizenzierten Datenbanken bietet die Bibliothek derzeit im Campusnetz an: CAB Abstracts, CAB Archive, FSTA, Biosis, Ovid Medline, Scopus und Web of Knowledge. </Pgraph><Pgraph>Der Zugang zu den von der Vetmeduni Bibliothek lizenzierten e-Medien ist f&#252;r Angeh&#246;rige und Studierende der Universit&#228;t auch von au&#223;erhalb des Campus &#252;ber einen externen VPN&#8211;Zugang m&#246;glich. </Pgraph><Pgraph>Die Best&#228;nde der Universit&#228;tsbibliothek  sucht man am besten &#252;ber das neue Suchportal, dem wir den Namen  <Mark2>vetmed:seeker</Mark2> gegeben haben. Dahinter verbirgt sich das Produkt Primo der Firma Exlibris, eine Discovery &#38; Delivery Suchmaschine, die unseren bisherigen OPAC schrittweise ersetzt und erweitert. Diese Suchmaschine erm&#246;glicht rasches und einfaches Recherchieren nach Literatur sowohl in den Datenbanken, dem Online-Katalog und eDOC als auch in SFX- und der MetaLIB-Knowledgebase. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen auch weitere Suchm&#246;glichkeiten wie z.B. Google Books, genutzt werden. F&#252;r lizenzierte Zeitschriften gibt es einen direkten Link zum Verlag bzw. zum Volltext und zu einer Vielzahl weiterer Angebote der Bibliothek. Als n&#228;chstes Projekt bereiten wir gerade den Betrieb von Primo Central vor, wodurch die Suche in Primo um Millionen bibliographischer Datens&#228;tze, vorwiegend Nachweise von Zeitschriftenaufs&#228;tzen der gro&#223;en Anbieter wie Web of Science, Elsevier, Wiley-Blackwell, Springer etc., erweitert wird.</Pgraph><Pgraph>Durch die Teilnahme am Projekt &#8222;eDOC&#8220; der &#214;sterreichischen Bibliothekenverbund GmbH (OBVSG) kann der Verbundkatalog mit elektronischen Objekten angereichert werden. Die Anreicherung mit recherchierbaren Inhaltsverzeichnissen der naturwissenschaftlichen B&#252;cher ist eine wesentliche Verbesserung der Suche im Katalog und erg&#228;nzt die inhaltliche Erschlie&#223;ung mit Schlagw&#246;rtern. Unter Nutzung der eDOC-Infrastruktur werden die Dissertationen der Vetmeduni ab dem Erscheinungsjahr 2008 digitalisiert und,  im Volltext suchbar, online &#252;ber den Katalog zur Verf&#252;gung gestellt.</Pgraph><SubHeadline>Forschungsdokumentation VETDOC</SubHeadline><Pgraph>Seit 1984 hat die Bibliothek j&#228;hrlich eine Bibliographie der wissenschaftlichen Arbeiten der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien erstellt und als &#8222;<Mark2>Liste der wissenschaftlichen Publikationen</Mark2>&#8220; herausgegeben, die ab 1999 auf der Homepage online gestellt wurde. Seit 2001 wird von der Vetmeduni Wien ein Online-Forschungsinformationssystem &#8211; &#8222;<Mark2>Vetdoc</Mark2>&#8220; &#8211; verwendet. Die Bibliothek &#252;bernimmt die redaktionelle Bearbeitung, Erg&#228;nzung von bibliographischen Angaben, Hilfestellung bei Eingabe und auch die Bewertung der wissenschaftlichen Publikationen mit Hilfe des &#8222;<Mark2>Journal Citation Reports</Mark2>&#8220;. Auf Basis dieser Bewertungen wird eine Zuwendung von Budgetmitteln in Form eines &#8222;<Mark2>Publikationsbonus</Mark2>&#8220; f&#252;r die Institute und Kliniken errechnet. Die Bibliothek f&#252;hrt auch Zitationsanalysen im Auftrag der Universit&#228;t durch. </Pgraph><SubHeadline>Schulungen und &#214;ffentlichkeitsarbeit</SubHeadline><Pgraph>Auch die Vermittlung von Informationskompetenz hat in der Bibliothek Tradition und ist mit Lehrveranstaltungen im Curriculum eingebunden. Das Wahlfach &#8222;Einf&#252;hrung in die Literatursuche&#8220; wendet sich vor allem an Dissertanten. Seit der Einf&#252;hrung von Diplomarbeiten und Hausarbeiten steigt auch die Anzahl von Studierenden, die umfangreiche Recherchen f&#252;r ihre Abschlussarbeiten durchf&#252;hren. 2003 wurde die Pflichtlehrveranstaltung &#8222;Wissenschaftliche Literatur &#8211; Basis der Information&#8220; im 2. Semester, die stetig weiterentwickelt wird, eingef&#252;hrt. Inhalt sind Katalog und Ben&#252;tzung der Bibliothek, aber auch erste Recherchen in Fachdatenbanken und die Bedeutung von und der Umgang mit STM Fachzeitschriften. So wird von Beginn des Studiums an auf die Bedeutung von Publizieren und Zitieranalysen f&#252;r die universit&#228;re Forschung hingewiesen. Die Unterlagen der Lehrveranstaltungen werden &#252;ber die E&#8211;Learning Plattform &#8222;<Mark2>Vetucation</Mark2>&#8220; angeboten. </Pgraph><Pgraph>Auch die Pr&#252;fung k&#246;nnen die Studierenden online &#252;ber &#8222;<Mark2>Vetucation</Mark2>&#8220; absolvieren. Das System teilt jedem Studierenden nach Zufallsprinzip einen individuellen Fragebogen zu, der &#252;ber drei Wochen beliebig aufgerufen und bearbeitet werden kann. Das Stellen praktischer Aufgaben, wie z.B. die Suche eines bestimmten Buches im Verbundkatalog, der Standort einer Zeitschrift oder das Finden und anschlie&#223;end richtige Zitieren eines Onlineartikels, ist dadurch m&#246;glich.</Pgraph><Pgraph>Neben Schulungen f&#252;hrt die Universit&#228;tsbibliothek auch Auftragsrecherchen durch. Diese Dienstleistung hat sich aus der Informationsvermittlungsstelle (IVetS) entwickelt. Kunden sind Tier&#228;rztinnen und Tier&#228;rzte, Gutachter, Firmen und Privatpersonen, die individuell und umfassend betreut werden. Die gefundenen Artikel k&#246;nnen meist gleich &#252;ber unsere Fernleihe geliefert werden.</Pgraph><Pgraph>Tradition haben unsere &#8222;<Mark2>Erstsemestrigen-F&#252;hrungen</Mark2>&#8220; am Anfang des Wintersemesters und F&#252;hrungen im Rahmen der Bibliotheksausbildung. Weitere F&#252;hrungen werden nach Bedarf durchgef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph>Alle zwei Jahre organisieren die Vetmeduni Wien und die Bibliothek einen &#8222;<Mark2>Tag der offenen T&#252;r</Mark2>&#8220; f&#252;r die interessierte &#214;ffentlichkeit. Bei dieser Veranstaltung entdecken viele Besucher, dass wir auch eine &#246;ffentliche Bibliothek sind und l&#246;sen einen externen Nutzerausweis. Viele B&#252;cher und Zeitschriften der Universit&#228;tsbibliothek &#252;ber Heimtiere, Reitsport, Aquaristik, Tierschutz etc. werden auch gerne von Nichttier&#228;rzten gelesen. </Pgraph><Pgraph>Wichtig f&#252;r die &#246;ffentliche Pr&#228;sentation sind auch die Vitrinen der Bibliothek. In der Vitrine beim Entlehnschalter werden laufend ausgew&#228;hlte Neuerwerbungen ausgestellt. Die Vitrinen im Lesesaal werden hingegen zu unterschiedlichen Themen mehrmals im Jahr neu gestaltet und bieten neben B&#252;chern auch zus&#228;tzliche Informationen. Eine Onlineliste der monatlichen Neuerwerbungen findet sich auf der Homepage, wo auch immer wieder ausgew&#228;hlte B&#252;cher oder neue Medien vorgestellt und beworben werden.</Pgraph><Pgraph>Der derzeitige Schwerpunkt in der Entwicklung der Bibliothek ist der Ausbau zu einer &#8222;Digitalen Bibliothek&#8220;. Unabh&#228;ngig davon ist die stetige Intensivierung des direkten Kontaktes zu unseren Studierenden und Ben&#252;tzern  Ziel der Bibliotheksarbeit. Unsere Vermittlung von Informationskompetenz tr&#228;gt dazu bei, Forschung und Lehre auf dem neuesten Stand zu halten und den hohen Anforderungen auch in der Zukunft zu entsprechen. </Pgraph><SubHeadline>Kennzahlen der Universit&#228;tsbibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</SubHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Studierende: 2.344</ListItem><ListItem level="1">Wissenschaftliches Personal: 605</ListItem><ListItem level="1">MitarbeiterInnen der UB: 15</ListItem><ListItem level="1">&#214;ffnungsstunden&#47;Woche: 68</ListItem><ListItem level="1">B&#228;nde gesamt: 215.939</ListItem><ListItem level="1">Print Zeitschriften: 811</ListItem><ListItem level="1">Jahreszuwachs: 3.696</ListItem><ListItem level="1">Ausleihen: 29.640</ListItem><ListItem level="1">Ausgaben Medienerwerb: 977.152</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikt</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
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