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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000223</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002235</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Das DFG-Sondersammelgebiet Pharmazie der Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig</Title>
      <TitleTranslated language="en">DFG-Special Subject Collection Pharmacy of Braunschweig University Library</TitleTranslated>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig, Pockelsstr. 13, 38106 Braunschweig, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig, Braunschweig, Deutschland</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.biblio.tu-bs.de</WebPage></Address>
        <Email>s.wulle&#64;tu-bs.de</Email>
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      <Keyword language="en">Braunschweig University Library</Keyword>
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      <Keyword language="en">Special Subject Collection</Keyword>
      <Keyword language="en">German Research Foundation (DFG)</Keyword>
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      <Keyword language="de">Virtuelle Fachbibliothek Pharmazie (ViFaPharm)</Keyword>
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    <DatePublished>20110914</DatePublished></DatePublishedList>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
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        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Krankenhausbibliotheken, Pharmabibliotheken und Veterin&#228;rmedizinische Bibliotheken</IssueTitle>
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    <ArticleNo>08</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Mit dem Sondersammelgebiet Pharmazie besitzt die Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig den gr&#246;&#223;ten Bestand pharmazeutischer Literatur in Mitteleuropa. Hier wurde durch die F&#246;rderung der DFG, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, eine &#252;berragende Sammlung der internationalen Fachliteratur aufgebaut. Das Sondersammelgebiet besteht seit 1949 und ist vor allem ab den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit nachhaltiger Unterst&#252;tzung der DFG stark gewachsen. Heute umfasst die Sammlung &#252;ber 51.000 B&#252;cher und &#252;ber 600 Pharmaziezeitschriften aus aller Welt werden aktuell abonniert. Die &#8216;Virtuelle Fachbibliothek Pharmazie&#8216; stellt Fachinformationen, konventionelle und elektronische Dokumente, Internetobjekte und Datenbankinhalte aus dem Bereich der Pharmazie in einem Internetportal bereit.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The Special Subject Collection of Braunschweig University Library is the most  extensive collection of pharmaceutical literature in Central Europe. For some 62 years the Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG, has supported the Special Subject Collection of Pharmacy that now involves about 51,000 monographs and more than 600 journal subscriptions. The aim of the Virtual Library of Pharmacy is the global detection of conventional and electronic sources, internet items and database contents for the subject of pharmacy through a single portal.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Das DFG-Sondersammelgebiet Pharmazie der UB Braunschweig">
      <MainHeadline>Das DFG-Sondersammelgebiet Pharmazie der UB Braunschweig</MainHeadline><SubHeadline>DFG-Sondersammelgebiete</SubHeadline><Pgraph>Sondersammelgebiete bilden ein System der &#252;berregionalen Literaturversorgung von Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Leistungsf&#228;hige Bibliotheken kooperieren dabei miteinander mit dem Ziel, jedes wissenschaftlich relevante Buch und jede relevante Zeitschrift in mindestens einem Exemplar zu erwerben und der Forschung bei Bedarf zur Verf&#252;gung zu stellen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) f&#246;rdert hierbei eine verteilte nationale Forschungsbibliothek, die von <TextGroup><PlainText>23 Staats-</PlainText></TextGroup> und Universit&#228;tsbibliotheken gebildet wird. Neben den zentralen Fachbibliotheken, zu denen die Technische Informationsbibliothek Hannover und die Deutsche Zentralbibliothek f&#252;r Medizin in K&#246;ln geh&#246;ren, sind es die Sondersammelgebietsbibliotheken, die systematisch fachlich spezialisierte wissenschaftliche Literaturversorgungs- und  Informationssysteme aufgebaut haben <TextLink reference="1"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>Zur Geschichte der Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig und des Sondersammelgebietes Pharmazie</SubHeadline><Pgraph>Was waren die Gr&#252;nde daf&#252;r, dass 1949 das Sondersammelgebiet Pharmazie nach Braunschweig vergeben wurde&#63; Der Bibliotheksausschuss der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft hat 1950 Kriterien daf&#252;r genannt und &#8222;die Tradition der Bibliothek auf den jeweiligen Gebieten, die Tradition der Universit&#228;t und die Tradition der Lehrst&#252;hle des Fachgebietes&#8220; als ausschlaggebend bezeichnet <TextLink reference="2"></TextLink>. Diesen Traditionen soll kurz nachgegangen werden. </Pgraph><Pgraph>Die Universit&#228;tsbibliothek wurde am 18. Mai 1748 als Bibliothek des Collegium Carolinum er&#246;ffnet. Diese Vorl&#228;ufereinrichtung der heutigen Technischen Universit&#228;t ist 1745 gegr&#252;ndet worden. Die Bibliothek ist damit nicht nur die &#228;lteste ununterbrochen existierende Einrichtung der TU Braunschweig,  sondern auch die &#228;lteste Bibliothek einer TH&#47;TU in Deutschland.</Pgraph><Pgraph>Im Zuge einer Reorganisation des Collegium Carolinum ist seit 1835 die Pharmazie in Braunschweig als Hochschulfach vertreten. Nach der Reichsgr&#252;ndung 1871 wurde der Besuch der Braunschweiger Hochschule einer Universit&#228;tsausbildung gleichgestellt. Dies war ein besonderes Privileg, da erst 1899 die Technischen Hochschulen mit den Universit&#228;ten auf eine Stufe gestellt wurden.</Pgraph><Pgraph>Einzigartig in Deutschland war die sehr fr&#252;he Gr&#252;ndung eigenst&#228;ndiger Institute sowohl f&#252;r Pharmakognosie (heutige Pharmazeutische Biologie) und auch f&#252;r angewandte Pharmazie (heutige Pharmazeutische Technologie). Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang dann, trotz erheblicher Zerst&#246;rungen der Geb&#228;ude ein z&#252;giger Wiederaufbau mit sehr  guten Voraussetzungen f&#252;r eine moderne pharmazeutische Forschung und f&#252;r eine moderne Ausbildung der Apothekerinnen und Apotheker. Braunschweig ist der einzige Hochschulstandort der Pharmazie im Land Niedersachsen.</Pgraph><Pgraph>Die Bibliothek hatte durch weitgehende Auslagerung der B&#228;nde im Zweiten Weltkrieg vergleichsweise wenige Verluste erlitten. In der Nachkriegszeit gab es wechselnde Notunterk&#252;nfte, darauf eine Unterbringung  im Hauptgeb&#228;ude der Hochschule und 1971 konnte  &#8211; endlich &#8211;  ein eigenes Bibliotheksgeb&#228;ude mit 8.000 m&#178; Nutzfl&#228;che bezogen werden. 1996 wurde das millionste Buch erworben und 1997 ein Erweiterungsbau eingeweiht, der die Nutzfl&#228;che um weitere 4.000 m&#178; erh&#246;hte. Heute umfasst der Bestand &#252;ber 2,2 Millionen Medien, davon &#252;ber 1,4 Millionen B&#252;cher (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Zur Entwicklung des Sondersammelgebietes nach 1949 ist festzuhalten, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in der Anfangszeit nur die Beschaffung von Zeitschriften f&#246;rderte. Die damals aktuellen Jahrg&#228;nge und besonders die Schlie&#223;ung kriegsbedingter L&#252;cken standen dabei im Vordergrund. Der verf&#252;gbare Finanzrahmen war aus heutiger Sicht bescheiden. Durch eine zentrale Erwerbung &#252;ber die DFG in Bonn floss zun&#228;chst auch kein Geld direkt an die Bibliothek. Erst sp&#228;ter wurden dieser die Mittel f&#252;r den Buch- und Zeitschriftenkauf zugewiesen <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kam es zu einer beachtlichen Erweiterung: Der damalige Betreuer des Sondersammelgebietes, Dr. Johannes Krause, an der UB Braunschweig von 1970 bis 1979 t&#228;tig, erstellte eine Desideratenliste bei den Zeitschriftentiteln. Die DFG stellte dann Geld f&#252;r einen &#252;berproportionalen Ausbau bereit, und in der Folge stieg die Zahl der Abonnements der Pharmaziezeitschriften auf &#252;ber 400 an. Auch in den 80er Jahren, das Sondersammelgebiet lag in den H&#228;nden des heutigen Bibliotheksdirektors, Prof. Dr. Dietmar Brandes, wurde die Zahl der Abonnements wiederum erheblich vermehrt und Bestandsl&#252;cken durch R&#252;ckerg&#228;nzungen geschlossen. </Pgraph><SubHeadline>Die pharmazeutischen Best&#228;nde </SubHeadline><Pgraph>Im Sondersammelgebiet Pharmazie konnte w&#228;hrend der 62 Jahre seines Bestehens der gr&#246;&#223;te Bestand pharmazeutischer Literatur in Mitteleuropa aufgebaut werden. Neben den 600 Abonnements umfasst er heute &#252;ber 51.000 Monographien, davon ca. 7.900 Publikation in elektronischer Form und j&#228;hrlich kommen etwa 1.000 hinzu (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Zweifellos liegt in der F&#252;lle der Pharmaziezeitschriften aus aller Welt die gr&#246;&#223;te St&#228;rke des Sondersammelgebietes der Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig. Dabei stehen nat&#252;rlich die aktuellen Zeitschriften im Vordergrund. Unter den 600 Abonnements finden sich Zeitschriften, die international ein sehr hohes Renommee genie&#223;en. Daneben gibt es eher regional bedeutende Titel, die sich einem geographischen Raum widmen und eine Plattform f&#252;r Autoren der betreffenden L&#228;nder bieten. Neben Zeitschriften, die die gesamte Breite des Faches abdecken, gibt es auch Titel f&#252;r spezielle Teilgebiete, und neben den rein wissenschaftlichen Zeitschriften finden sich Periodika, die Praxis und Wissenschaft verbinden, etwa mit der Zielgruppe der Offizinapothekerinnen und Offizinapotheker oder auch Publikationen f&#252;r die Pharmazeutische Industrie.  Dabei liegen zahlreiche Titel parallel in elektronischer Form vor und die Mehrzahl der Lizenzvertr&#228;ge mit den Verlagen erlaubt dabei auch die &#252;berregionale Lieferung von Kopien im Leihverkehr. </Pgraph><Pgraph>2004 startete die DFG das Programm zum Erwerb nationaler Lizenzen von wissenschaftlich bedeutsamen  Datenbanken, aber auch Zeitschriftenpaketen. So wurden &#8216;Backfiles&#8217; wichtiger Verlage erworben, die deutschlandweit den Hochschulen zug&#228;nglich sind und dazu beitrugen, die Literaturversorgung der Wissenschaft zu verbessern. Bibliotheksetats erhielten dadurch wieder mehr Spielraum bei den laufenden Abonnements und vor allem f&#252;r die Kompensation der Preissteigerungen bestehender Angebote. Zu den Nationallizenzen z&#228;hlen in der Pharmazie viele einschl&#228;gige Titel gro&#223;er Verlage. So steht durch fr&#252;here, kooperativ mit anderen Bibliotheken gestellte Antr&#228;ge des Sondersammelgebietes z. B. das Elsevier-Paket  &#8216;Pharmacology, Toxicology and Pharmaceutics&#8217; mit 55 Titeln zur Verf&#252;gung (u.a. mit den Zeitschriften &#8216;European Journal of Pharmaceutical Sciences&#8217;, &#8216;European Journal of  Pharmaceutics and Biopharmaceutics&#8217;, &#8216;International Journal of  Pharmaceutics&#8217;). Auch in weiteren Paketen anderer Verlage gibt es einschl&#228;gige Titel, beispielhaft seien aus einem Paket des Verlages Wiley das &#8216;Archiv der Pharmazie&#8217; oder das &#8216;Journal of Pharmaceutical Sciences&#8217; genannt.</Pgraph><Pgraph>Bei den ca. 51.000 Monographien der Pharmazie werden alle Bereiche der Pharmazie abgedeckt, so dass neben der Pharmazeutischen Chemie, der Pharmazeutischen Technologie, der Pharmazeutischen Biologie und der Pharmakologie auch die Themen Arzneimittelforschung und -entwicklung vor allem im Hinblick auf die pharmazeutische Industrie ber&#252;cksichtigt ist. Weiterhin werden Titel zu gesundheits&#246;konomischen, administrativen oder rechtlichen Aspekten der Arzneimittelversorgung und des Arzneimittelmarktes erworben. Dazu kommen B&#252;cher zum Apothekenwesen, Werke zu (legalen und illegalen) Drogen, zum Arzneimittel- und Apothekenrecht und zur Geschichte der Pharmazie, u.a. zur Apothekengeschichte.</Pgraph><Pgraph>Kaum ein Gebiet ist besser geeignet, die Breite der Braunschweiger Pharmazieliteratur zu veranschaulichen als das Thema Heilpflanzen, finden sich doch ca. 5.000 Titel dazu im Bestand. Zeitlich erstrecken sich die Werke &#252;ber die Jahrhunderte: Zu den &#228;ltesten dieser Bibliothek geh&#246;ren die Kr&#228;uterb&#252;cher, also Kompendien, die Heilpflanzen und Arzneidrogen beschreiben und ihre medizinischen Anwendungsgebiete nennen. Eine Inkunabel, der &#8216;Gart der Gesundheit&#8217; aus dem Jahr 1485, ist das &#228;lteste Buch im diesem Bestand. R&#228;umlich finden sich B&#252;cher aus beinahe allen Regionen der Welt im Besitz der UB. Sie beschreiben die dort einheimischen Heilpflanzen, berichten vielfach &#252;ber ihre traditionelle Verwendung und behandeln die Phytotherapie der jeweiligen V&#246;lker. Damit liefern sie wertvolle Hinweise auf die pharmakologische Aktivit&#228;t von Inhaltsstoffen einer Pflanzenart, so dass es lohnenswert erscheint, diese mit modernen Methoden im Labor zu untersuchen.</Pgraph><Pgraph>Der finanzielle Aufwand f&#252;r den Buch- und Zeitschriftenerwerb ist betr&#228;chtlich. Die Pharmazie weist &#8211; wie andere Naturwissenschaften auch &#8211; eine vergleichsweise hochpreisige Literaturproduktion auf. Die beachtliche Entwicklung der DFG-F&#246;rderung &#252;ber die letzten Jahrzehnte zeigt Tabelle 1. <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> </Pgraph><Pgraph>Insgesamt sind ca. 4 Millionen Euro von der DFG f&#252;r die Erwerbung der ausl&#228;ndischen pharmazeutischen Literatur nach Braunschweig geflossen. Dazu kommen die sogenannten Eigenleistungen  mit ca. 2 Millionen EUR. Aktuell liegt die H&#246;he der Drittmittel f&#252;r das Sondersammelgebiet, d. h. die DFG-F&#246;rderung, bei ca. 300.000 EUR pro Jahr.</Pgraph><SubHeadline>Erschlie&#223;ung</SubHeadline><Pgraph>Die inhaltliche Erfassung der Fachzeitschriften geh&#246;rt zu den wichtigen Aufgaben des Sondersammelgebietes Pharmazie. Dazu werden Inhaltsverzeichnisse von pharmazeutischen Zeitschriften in der Universit&#228;tsbibliothek von Studierenden im Angestelltenverh&#228;ltnis in die Online-Contents-Datenbank des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) &#252;berf&#252;hrt (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Daraus entsteht, zusammen mit anderen vom GBV hinzu erworbenen Daten, ein fachbezogener Ausschnitt: Der Sondersammelgebietskatalog Pharmazie. Dieser ist ein Bestandteil der Virtuellen Fachbibliothek Pharmazie. Darin sind neben den Monographien des Faches bibliographische Angaben zu ca. 950.000 Aufs&#228;tzen aus 380 Pharmaziezeitschriften zu finden.</Pgraph><Pgraph>Auch bei den Monographien werden die Katalogisate mit Inhaltsverzeichnissen angereichert. Diese werden dazu gescannt und mit einer Software zur Texterkennung bearbeitet, so dass sie recherchierbar sind. Dazu wurde  2007 mit Sondermitteln des GBV ein Grundstock von 12.000 Titeln erfasst. Jetzt hat die UB Braunschweig f&#252;r den Neuzugang das Verfahren in den Gesch&#228;ftsgang integriert. Insgesamt weisen ca. 17.000 Monographien-Katalogisate des Faches Inhaltsverzeichnisse auf. Selbstverst&#228;ndlich sind diese nicht nur im Verbundkatalog des GBV oder im OPAC der UB Braunschweig zu finden, sondern sind Bestandteil des Sondersammelgebietskataloges Pharmazie und damit in die Virtuelle Fachbibliothek Pharmazie integriert. </Pgraph><Pgraph>Neben der Erwerbung konventioneller Titel wird die Akquisition von Internetquellen immer bedeutender, da sich hier mehr und mehr diejenigen Schriften finden, die noch vor einigen Jahren in gedruckter Form als &#8218;graue Literatur&#8216; herausgegeben wurde und die selbstverst&#228;ndlich zum Erwerbungsprofil der Sondersammelgebiet z&#228;hlt. Es sind bisher 2.300 derartige Titel erfasst und archiviert worden und auf insgesamt 6.900 Titel im Bereich der Internetquellen wird dauerhaft verlinkt. </Pgraph><SubHeadline>&#220;berregionale Nutzung</SubHeadline><Pgraph>Die &#252;berregionale Nutzung ist als ein wesentliches Leistungskriterium in den j&#228;hrlichen Rechenschaftsberichten des Sondersammelgebietes zu dokumentieren. Dazu geh&#246;ren die Lieferungen in der Fernleihe und die Direktbestellungen &#252;ber den Dienst &#8216;subito &#8211; Dokumente aus Bibliotheken e. V.&#8217; Beim subito-Verein z&#228;hlte die Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig &#252;brigens zu den Gr&#252;ndungsmitgliedern.  Au&#223;erdem ist die Besonderheit zu erw&#228;hnen, dass hier ein System f&#252;r die Online-Dokumentenlieferung (Gefjon) entwickelt wurde, bei dem die Verwaltung der Bestellungen &#252;ber das Datenbanksystem allegro realisiert wurde. Seit 1980 wird allegro kontinuierlich an der Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig entwickelt. Es ist nach Zahl der Installationen die erfolgreichste Bibliothekssoftware (mindestens) europaweit und wird in K&#252;rze potentiellen Entwicklern als Open-Source-Software zur Verf&#252;gung stehen.</Pgraph><Pgraph>Die Braunschweiger L&#246;sung f&#252;r die Dokumentlieferung hat sich bew&#228;hrt, da mit ihr ein einfach zu bedienendes  und robustes Liefersystem vorliegt, das dem Verwalter keine detaillierten Systemkenntnisse abverlangt und mit unterschiedlichsten Scannertypen zusammenarbeitet. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r die subito-Bestellungen gelangen die Braunschweiger Best&#228;nde &#252;ber einen Abzug aus der Zeitschriftendatenbank (ZDB)  in das subito-Portal und &#252;ber den Katalog des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) sind sie f&#252;r den Leihverkehr, selbstverst&#228;ndlich auch im Rahmen der verbund&#252;bergreifen Fernleihe, deutschlandweit nachgewiesen, so dass sie hier&#252;ber bestellt werden k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Nimmt man bei der Fernleihe und bei &#8216;subito&#8217; den mehrj&#228;hrigen Durchschnitt, werden pro Jahr &#252;ber 12.000 Dokumente (Zeitschriftenaufs&#228;tze oder B&#252;cher) aus den Best&#228;nden des Sondersammelgebietes an die Besteller versandt.</Pgraph><Pgraph>Weiterhin erreichen zahlreiche fachbezogene Anfragen den Betreuer des Sondersammelgebietes, vor allem im direkten Email-Kontakt oder auch per Fax oder Telefon. Dabei handelt es sich h&#228;ufig um Rechercheanfragen auf pharmazeutische Datenbanken. Das Themenspektrum umfasst dabei Arzneistoffe, Fertigarzneimittel, Arzneibuchvorschriften, rechtliche Aspekte bei der Arzneimittelzulassung und vieles mehr, wobei die Fragen allermeist unverz&#252;glich beantwortet werden k&#246;nnen. </Pgraph><SubHeadline2>Virtuelle Fachbibliothek Pharmazie </SubHeadline2><Pgraph>Auch die &#8216;Virtuelle Fachbibliothek Pharmazie, ViFaPharm&#8217; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.vifapharm.de&#47;">http:&#47;&#47;www.vifapharm.de&#47;</Hyperlink>) tr&#228;gt zur &#252;berregionalen Nutzung bei (Abbildung 4  <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). Sie ist seit dem Jahr 2000 online und geh&#246;rte zu den ersten vier  DFG-gef&#246;rderten Virtuellen Fachbibliotheken <TextLink reference="4"></TextLink>. Die &#8216;ViFaPharm&#8217; bietet einen umfassenden Zugang zu gedruckten und elektronischen Informationsquellen der Pharmazie. Es werden Fachinformationen, konventionelle und elektronische Dokumente, Internetobjekte und Datenbankinhalte aus dem Bereich der Pharmazie in einem Internetportal bereitgestellt.</Pgraph><Pgraph>In der &#8216;ViFaPharm&#8217; ist der Sondersammelgebietskatalog der zentrale Rechercheeinstieg mit Nachweisen zu &#252;ber 50.000 B&#252;chern, darunter zahlreichen digitalen Volltexten des Faches. Zugleich sind dort bibliographische Angaben zu ca. 950.000 Aufs&#228;tzen aus ca. 380 Fachzeitschriften nachgewiesen. Ein Fachinformationsf&#252;hrer bietet nach Themengebieten geordnet den Zugang zu ausgew&#228;hlten, weiterf&#252;hrenden Informationsquellen. Auch wurde eine Websuche mit einer individualisierten Suchmaschine konfiguriert. Dabei wird nur eine gezielte Auswahl relevanter Webseiten in eine Google-Suche einbezogen. Rechercheergebnisse werden so weitaus pr&#228;ziser und sind auch von kommerziellem Ballast befreit. </Pgraph><Pgraph>Mit der ViFaPharm verkn&#252;pft ist die &#8218;Digitale Bibliothek Braunschweig&#8216;, die einerseits die digitalisierten historischen Best&#228;nde bereith&#228;lt (siehe unten) und andererseits auch als Publikationsserver f&#252;r aktuelle Titel des Faches dient.</Pgraph><Pgraph>Weiterhin betreibt die Virtuelle Fachbibliothek Pharmazie die  &#39;Mailingliste Pharma&#39; ein pharmazeutisches Email-Forum, um Fragen aus dem Gebiet der wissenschaftlichen Pharmazie zu er&#246;rtern.</Pgraph><SubHeadline>Kooperationen</SubHeadline><Pgraph>Das Sondersammelgebiet unterh&#228;lt eine Reihe von Kooperationen zu wissenschaftlichen Organisationen und weiteren Einrichtungen des Faches. </Pgraph><Pgraph>Besonders deutlich wurde dies im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG), die 2010 in Braunschweig stattfand. In das Tagungsprogramm ist dabei die Pr&#228;sentation des Sondersammelgebietes aufgenommen worden: Es wurde eine Ausstellung unter dem Titel &#8222;Weltliteratur der Pharmazie &#8211; Das DFG-Sondersammelgebiet der Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig&#8220; gezeigt und ein Vortrag und spezielle F&#252;hrungen f&#252;r die Tagungsteilnehmer angeboten. Hier zeigte sich der enge Kontakt zwischen den Wissenschaftlern des Faches mit dem Sondersammelgebiet, wobei die daraus resultierende intensive fachliche R&#252;ckkopplung f&#252;r die Pflege und den Ausbau des SSG-Bestandes und dessen &#252;berregionale Nutzung sehr hilfreich ist.</Pgraph><Pgraph>Als besonders langlebig hat sich die dar&#252;ber hinaus die Zusammenarbeit mit dem Informationsverbund der Apothekerkammern (AMINO) erwiesen, an dem Einrichtungen aus zw&#246;lf Bundesl&#228;ndern beteiligt sind. Hierbei werden vor allem gemeinsam gepflegte Fachdatenbanken f&#252;r die Arzneimittelinformation bereitgestellt. Diese sind wertvoll f&#252;r die Informationst&#228;tigkeit des SSG und im Gegenzug profitieren die Apothekerkammern durch die Einbindung von Aufsatzdatenbanken des Faches und durch die einfache Vermittlung von Originalliteratur durch das SSG.  </Pgraph><SubHeadline>Bestandserhaltung und Digitalisierung</SubHeadline><Pgraph>Das Sondersammelgebiet Pharmazie besitzt nicht nur eine einzigartige Sammlung neuerer Literatur, auch die historischen Titel sind in seltener Geschlossenheit vorhanden, so dass ihre Digitalisierung ein &#252;beraus lohnendes Projektziel war. </Pgraph><Pgraph>Bereits vor 10 Jahren wurden in der UB Braunschweig dazu erste Erfahrungen gesammelt: Ausgew&#228;hlte B&#252;cher wurden digitalisiert und im Internet &#252;ber die &#8216;Digitale Bibliothek Braunschweig&#8217; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.digibib.tu-braunschweig.de">http:&#47;&#47;www.digibib.tu-braunschweig.de</Hyperlink>) zur Verf&#252;gung gestellt. Neben der Pr&#228;sentation der B&#252;cher werden hier Strategien der Langzeitarchivierung verfolgt, um die elektronischen Volltexte dauerhaft verf&#252;gbar zu machen. </Pgraph><Pgraph>Zun&#228;chst wurden vor allem Arzneib&#252;cher und Arzneitaxen digitalisiert, da hier ein besonders umfangreicher historischer Bestand, auch im internationalen Ma&#223;stab, vorliegt. Bei dieser guten Ausgangssituation lag es nahe, einen Antrag bei der DFG zu stellen, als diese eine eigene Aktionslinie f&#252;r Sondersammelgebiete im Jahr 2008 auflegte. Der Antrag wurde bewilligt und  Sachmittel in H&#246;he von ca. 200.000 EUR sowie Personalmittel f&#252;r Studierende im Angestelltenverh&#228;ltnis f&#252;r die Erschlie&#223;ung zur Verf&#252;gung gestellt. Insgesamt sind ca. 950.000 Seiten gescannt und Struktur- und Metadaten, insbesondere Inhaltsverzeichnisse,  erfasst worden.</Pgraph><Pgraph>Zur Zeit stehen &#252;ber 1.500 Titel, &#252;berwiegend aus dem 19. und fr&#252;hen 20. Jahrhundert, zur Verf&#252;gung und sind f&#252;r Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und alle Interessierten von jedem beliebigen PC-Arbeitsplatz aus zugreifbar. Bei der Zeitschriftendigitalisierung steht die &#8216;Pharmazeutische Zeitung&#8217; im Mittelpunkt,  ein zentrales Organ des Faches in Deutschland. F&#252;r pharmaziehistorische Untersuchungen und dar&#252;ber hinaus f&#252;r die Geschichte weiterer Fachgebiete ist sie eine hervorragende Quelle. Dankenswerterweise hat der Govi-Verlag die erforderlichen Rechte f&#252;r die Digitalisierung der neueren Jahrg&#228;nge einger&#228;umt. Damit besteht die M&#246;glichkeit, diese wichtige Fachzeitschrift vom ersten Jahrgang 1856 an bis zum Jahr 1969 zur Verf&#252;gung zu stellen. </Pgraph><SubHeadline>Massenents&#228;uerung von B&#252;chern zur Bestandserhaltung</SubHeadline><Pgraph>Die Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig hat in einem Pilotprojekt f&#252;r Niedersachsen Massenents&#228;uerungen ausgew&#228;hlter Best&#228;nde durchgef&#252;hrt. An erster Stelle standen dabei Titel des Sondersammelgebietes. Bereits in den  Jahren 1999 bis 2001 wurden mit Mitteln des Landes Niedersachsen 1.900 B&#228;nde der Pharmaziezeitschriften ents&#228;uert und zus&#228;tzlich 850 B&#252;cher im Jahr 2003. F&#252;r weitere Spezialbest&#228;nde der Universit&#228;tsbibliothek ist danach  diese Ma&#223;nahme fortgesetzt worden.</Pgraph><Pgraph>Bei dem  Ents&#228;uerungsverfahren werden in einer Anlage die in Drahtk&#246;rben befindlichen B&#252;cher vollst&#228;ndig f&#252;r mehrere Stunden in das wasserfreie L&#246;sungsmittel Hexamethyldisiloxan getaucht, in dem Ethanolate, vor allem Titan- und Magnesiumethanolat, gel&#246;st sind. Diese neutralisieren nicht nur die S&#228;ure im Papier, sondern hinterlassen auch eine gew&#252;nschte  &#8216;alkalische Reserve&#8216;. Durch das wasserfreie L&#246;sungsmittel werden die Einb&#228;nde aus Leder oder Leinen, aber auch eventuell enthaltene Abbildungen nicht beeintr&#228;chtigt.</Pgraph><SubHeadline>Fazit</SubHeadline><Pgraph>Im Sondersammelgebiet Pharmazie der Deutschen Forschungsgemeinschaft konnte w&#228;hrend der 62 Jahre seines Bestehens der gr&#246;&#223;te Bestand pharmazeutischer Literatur in Mitteleuropa aufgebaut werden. Er umfasst heute 600 Zeitschriftenabonnements und &#252;ber 51.000 Monographien bei einem j&#228;hrlichen Zuwachs von ca. 1.000 Titeln. Der Bestand wird &#252;ber Bibliothekskataloge und die &#8216;Virtuelle Fachbibliothek Pharmazie&#8217; erschlossen. Diese weist neben den B&#252;chern bibliographische Angaben zu ca. 950.000 Zeitschriftenaufs&#228;tzen nach. Die Literatur wird per Fernleihe und durch den Dokumentlieferdienst &#8216;subito&#8217; &#252;berregional zug&#228;nglich gemacht. </Pgraph><Pgraph>Ein gro&#223;er Teil des hervorragenden historischen Bestandes steht durch die Digitalisierung frei im Internet zur Verf&#252;gung. Die Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig unternimmt mit Mitteln der DFG und des Landes Niedersachsen ganz erhebliche Anstrengungen, die pharmazeutischen Best&#228;nde f&#252;r k&#252;nftige Generationen zu bewahren. </Pgraph><SubHeadline>Kontakt</SubHeadline><Pgraph>Stefan Wulle<LineBreak></LineBreak>Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig<LineBreak></LineBreak>Pockelsstr. 13, 38106 Braunschweig<LineBreak></LineBreak>s.wulle&#64;tu-bs.de<LineBreak></LineBreak><Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.biblio.tu-bs.de">http:&#47;&#47;www.biblio.tu-bs.de</Hyperlink><LineBreak></LineBreak></Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Entwicklung der DFG-F&#246;rderung f&#252;r das SSG Pharmazie</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Universit&#228;tsbibliothek Braunschweig</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Lesesaalbereich mit einem Teil des aktuellen Pharmaziebestandes</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Zeitschrifteninhaltserschlie&#223;ung mit &#252;ber 950.000 Aufs&#228;tzen</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Virtuelle Fachbibliothek Pharmazie &#8211; www.vifapharm.de</Mark1></Pgraph></Caption>
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