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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000218</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002183</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Open Access in der deutschen Wissenschaft &#8211; Ergebnisse des EU-Projekts &#8222;Study of Open Access Publishing&#8220; (SOAP)</Title>
      <TitleTranslated language="en">Open Access in German research &#8211; Results of the FP7 funded project &#8220;Study of Open Access Publishing&#8221; (SOAP)</TitleTranslated>
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        <Email>suenje.dallmeier-tiessen&#64;cern.ch</Email>
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          <Affiliation>Max Planck Digital Library, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <Keyword language="en">Open Access</Keyword>
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    <DatePublished>20110607</DatePublished><DateRepublished>20110608</DateRepublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>11</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Krankenhausbibliotheken, Pharmabibliotheken und Veterin&#228;rmedizinische Bibliotheken</IssueTitle>
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    <ArticleNo>03</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20110608</DateLastCorrection>In Zusammenfassung Forschungsrahmenprojekt ge&#228;ndert in Forschungsrahmenprogramm.</Correction>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Das im 7. Forschungsrahmenprogramm gef&#246;rderte EU-Projekt &#8222;Study of Open Access Publishing&#8220; (SOAP; <Hyperlink href="http:&#47;&#47;soap-fp7.eu">http:&#47;&#47;soap-fp7.eu</Hyperlink>, Laufzeit M&#228;rz 2009 bis Februar 2011), hat eine umfassende Studie zum goldenen Weg zu Open Access durchgef&#252;hrt. Die von den Projektpartnern (Verlage und Wissenschaftsorganisationen) konzipierte Umfrage haben weltweit mehr als 40.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beantwortet. </Pgraph><Pgraph>In diesem Beitrag werden die Antworten von 3.000 in Deutschland arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgestellt und analysiert. Die Ergebnisse von 12 ausgew&#228;hlten Fragen aus dem urspr&#252;nglich 23-teiligen Fragenkomplex geben einen Einblick in das Publikationsverhalten und die Einstellung zum Open Access-Publizieren. </Pgraph><Pgraph>Im Ergebnis zeigt sich eine sehr positive Meinung zu Open Access, die sich mit den weltweiten Daten deckt. Ein erheblicher Anteil der in Deutschland arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat bereits Erfahrung mit Open Access Publikationen. Die Finanzierung der Publikationsgeb&#252;hren wird als eines der Haupthindernisse bei der Open Access Publikation angegeben. Verschiedene Finanzierungsquellen werden hierf&#252;r genutzt: In Deutschland sind dies, insbesondere bei Angeh&#246;rigen der au&#223;eruniversit&#228;ren Forschungseinrichtungen, &#252;berdurchschnittlich h&#228;ufig institutionelle Fonds.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Within the &#8220;Study of Open Access Publishing&#8221; (SOAP, a FP7 funded European project, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;soap-fp7.eu">http:&#47;&#47;soap-fp7.eu</Hyperlink>, project duration March 2009 until February 2011) a comprehensive study has been conducted on the golden road to Open Access. The project partners (publishers and scientific organizations) jointly designed a large-scale survey to which more than 40,000 researchers responded. This paper presents and discusses the responses of 3,000 researchers based in Germany. Results of 12 selected questions from the original 23-piece set of questions provide an insight into researchers&#8217; publishing behavior and their attitudes towards Open Access publishing. Survey respondents in Germany exhibited a very positive opinion on Open Access, which coincides with the worldwide data. A significant proportion of the researchers working in Germany have had experience with Open Access publications. Funding publication fees has been specified as one of the main barriers to publish in Open Access. Different funding sources are used to pay for Open Access fees: Researchers in Germany, in particular the employees of research institutions, often use institutional funds.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Die Zahl der Projekte und Initiativen im Kontext von Open Access ist mittlerweile fast un&#252;berschaubar geworden, die Zahl der Open Access-Zeitschriften nimmt stetig zu. Das Directory of Open Access Journals (DOAJ; <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.doaj.org&#47;">http:&#47;&#47;www.doaj.org&#47;</Hyperlink>) listet Anfang Mai 2011 bereits &#252;ber 6.400 reine Open Access-Zeitschriften auf.  Zu Beginn des EU-Projekts &#8222;Study of Open Access Publishing&#8220; (SOAP) im M&#228;rz 2009 lag diese Zahl noch bei 4.032.</Pgraph><Pgraph>Ziel des SOAP-Projekts war eine umfassende Untersuchung zum so genannten goldenen Weg des Open Access, bei dem eine Publikation bereits bei ihrem Erscheinen in einer Zeitschrift f&#252;r jedermann &#252;ber das Internet weltweit und dauerhaft frei zug&#228;nglich ist. Laut der Analyse von Bj&#246;rg et al. <TextLink reference="1"></TextLink> lag der Anteil dieser Art des Open Access an dem Gesamtpublikationsaufkommen im Jahr 2008 bei 8,5&#37;. Die sechs SOAP Projektpartner, BioMed Central, European Organization for Nuclear Research (CERN), Max Planck Gesellschaft, SAGE, Science and Technology Facilities Council (STFC) und Springer Science&#43;Business Media (also zur H&#228;lfte aus wissenschaftlichen Einrichtungen und aus der Verlagswelt stammend), haben zum einen die Open Access Verlagslandschaft mit ihren Gesch&#228;ftsmodellen analysiert. Zum anderen wurde in einer gro&#223; angelegten Umfrage weltweit das Publikationsverhalten von Wissenschaftlern ebenso wie deren Meinung zu Open Access erhoben und analysiert. Insgesamt haben &#252;ber 50.000 Personen geantwortet, womit eine sehr gro&#223;e Datenbasis vorliegt. Das Projekt endete im Februar 2011. Die wichtigsten Ergebnisse wurden w&#228;hrend eines Symposiums &#246;ffentlich pr&#228;sentiert. N&#228;here Informationen, Materialien und Publikationen finden sich auf der Projektwebsite unter <Hyperlink href="http:&#47;&#47;soap-fp7.eu">http:&#47;&#47;soap-fp7.eu</Hyperlink>. </Pgraph><Pgraph>Die bei der Umfrage entstandene reiche Datensammlung, die unter einer CC0-Lizenz durch das Projektteam ver&#246;ffentlicht wurde, ist bereits f&#252;r die Niederlande von Marnix van Berchum <TextLink reference="2"></TextLink> ausgewertet worden. Hier hatten 1.015 Personen an der Umfrage teilgenommen, welche &#252;berwiegend aus dem universit&#228;ren Umfeld stammten und schon l&#228;ngere Zeit wissenschaftlich t&#228;tig waren (mehr als 5 Jahre). Von einer Mehrheit wurde eine positive Einsch&#228;tzung bez&#252;glich Open Access f&#252;r den eigenen Forschungsbereich geteilt. Die Publikationsgeb&#252;hren wurden meist von der eigenen Einrichtung getragen, die Verf&#252;gbarkeit dieser Finanzierung wurde nahezu zu gleichen Teilen als schwierig bzw. einfach angesehen.</Pgraph><Pgraph>In diesem Artikel werden die Daten nun f&#252;r die Teilnehmer, die als Arbeitsort Deutschland angegeben haben, auswertet. Durch ihre T&#228;tigkeit im Rahmen des SOAP-Projekts haben die Autorinnen einen umfassenden Einblick in die SOAP-Daten erhalten und werden die Ges<TextGroup><PlainText>amterg</PlainText></TextGroup>ebnisse der SOAP-Umfrage in Relation zu den Deutschland-Daten setzen. Zun&#228;chst wird eine Einf&#252;hrung in die Durchf&#252;hrung der SOAP-Umfrage und der Rahmenbedingungen gegeben und anschlie&#223;end eine Auswahl von interessanten Ergebnissen vorgestellt. Abschlie&#223;end richtet sich der Fokus auf verschiedene Disziplinen, sowie die Finanzierung der Open Access-Publikationen. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r die bessere Lesbarkeit wird in diesem Artikel jeweils nur die m&#228;nnliche Form von Berufs- und Personenbezeichnungen verwendet, sie bezieht sich in diesem Fall aber immer auf beide Geschlechter.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Methoden">
      <MainHeadline>1 Methoden</MainHeadline><Pgraph>Der Analyse des Open Access-Publikationsverhaltens und der Haltung unter deutschen Wissenschaftlern zu Open Access liegen die Umfragedaten des Projektes &#8222;Study of Open Access Publishing&#8220; (SOAP) zugrunde. Die Daten wurden am 13.01.2011 im Rahmen des SOAP Symp<TextGroup><PlainText>osium</PlainText></TextGroup>s in Berlin unter der CC0-Lizenz (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;creativecommons.org&#47;publicdomain&#47;zero&#47;1.0&#47;">http:&#47;&#47;creativecommons.org&#47;publicdomain&#47;zero&#47;1.0&#47;</Hyperlink>) ver&#246;ffentlicht <TextLink reference="3"></TextLink>. Der Artikel fokussiert auf die Darstellung einiger von den beiden Autorinnen als interessant erachteter Aspekte. Alle weiteren Zusammenh&#228;nge k&#246;nnen jederzeit durch eigene Analyse des Datensatzes herausgearbeitet werden. </Pgraph><Pgraph>Die im Rahmen des Projekts durchgef&#252;hrte weltweite Online-Umfrage war f&#252;r die Teilnehmer vom 28.04. bis 17.11.2010 verf&#252;gbar; die meisten Antworten gingen bis August 2010 ein. Die Umfrage wurde in englischer Sprache durchgef&#252;hrt. Der Fragebogen wurde in dem Programm Survey Monkey online implementiert, der Link dazu wurde mit einem Begleittext verschickt.</Pgraph><Pgraph>Die Umfrage bestand aus 23 Fragen, die &#252;berwiegend im Multiple Choice-Verfahren zu beantworten waren. Bei einigen Fragen gab es die M&#246;glichkeit, Freitextantworten zu geben. Letztere wurden im Rahmen des SOAP-Projektes analysiert, gruppiert und interpretiert. Auf die betreffenden Antworten wird im Analyseteil dieses Artikels gesondert hingewiesen. Die Fragen und Antworten wurden in den hier abgebildeten Tabellen und Graphiken in der Originalsprache belassen.</Pgraph><Pgraph>Die Einladung zur Umfrage wurde zu Beginn &#252;ber die Partner des Projektes, insbesondere &#252;ber die Adresslisten der Verlage verteilt. Dar&#252;ber hinaus wurde die Einladung &#252;ber weitere Verlage, Projekte und bekannte Emailverteiler verbreitet. Insgesamt sind ca. 1,5 Millionen Adressaten weltweit erreicht worden <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Insgesamt gingen 53.890 Antworten ein, davon haben sich 46.006 Personen selbst als Wissenschaftler eingestuft. Aus dieser Auswahl wurden f&#252;r die hier vorgenommene Analyse diejenigen gefiltert, die als Arbeitsort Deutschland angegeben haben. Dabei ergab sich die Zahl von exakt 3.000 Personen. In der vorliegenden Analyse f&#252;r Deutschland werden in den Fragen zum Publikationsverhalten (siehe 2.3, 2.4, 3.1, 3.2) nur die Antworten der 2.715 Wissenschaftler analysiert, welche bereits publiziert haben. </Pgraph><Pgraph>In der SOAP Umfrage wurde Open Access f&#252;r die Teilnehmer folgenderma&#223;en definiert: &#8222;An article is open access if its final, peer-reviewed, version is published by a journal and is free of charge to all users without restrictions on access or use&#8220;. Damit untersucht die Umfrage, wie auch das gesamte SOAP-Projekt, den sogenannten goldenen Weg zu Open Access und nicht den sogenannten gr&#252;nen Weg, der durch Zweitver&#246;ffentlichungen von Publikationen &#252;ber Repositorien erfolgt. F&#252;r die Definition dieser Beg<TextGroup><PlainText>riffe sei</PlainText></TextGroup> auf die entsprechende Seite der Informationsplattform Open Access unter <Hyperlink href="http:&#47;&#47;open-access.net&#47;de&#47;allgemeines&#47;was&#95;bedeutet&#95;open&#95;access&#47;">http:&#47;&#47;open-access.net&#47;de&#47;allgemeines&#47;was&#95;bedeutet&#95;open&#95;access&#47;</Hyperlink> verwiesen.</Pgraph><Pgraph>Beinahe zeitgleich hat das an der Universit&#228;t Frankfurt angesiedelte DFG-gef&#246;rderte Projekt &#8222;Economic Implications of New Models for Information Supply for Science and Research in Germany&#8220; eine Umfrage unter deutschen Wissenschaftlern zur Annahme der Open Access Modelle durchgef&#252;hrt <TextLink reference="5"></TextLink>. Um die von John Houghton u.a. entwickelte Methodik einer Cost-Benefit-Analyse nicht nur auf Open-Access-Szenarien, sondern auch auf die Literaturversorgung mit Nationallizenzen anwenden zu k&#246;nnen, werden hier Nationallizenzen methodologisch als eine Art Variante des &#252;ber Repositorien realisierten Open Access betrachtet. Die von September bis Mitte November 2010 durchgef&#252;hrte Umfrage hatte ihren Schwerpunkt folglich auf dem gr&#252;nen Weg. Die daran teilnehmenden 1.883 Wissenschaftler best&#228;tigten, dass ihnen &#252;berwiegend Open Access als Publikationsmodell bekannt ist und sie Selbstarchivierung als sinnvoll ansahen, jedoch selten selbst in Open Access Zeitschriften publizieren. </Pgraph><Pgraph>Mit 3.000 ausgef&#252;llten Frageb&#246;gen im Zuge der SOAP-Umfrage kann eine aussagekr&#228;ftige deutschlandweite Auswertung der Einstellung von Wissenschaftlern zu Open Access und ihrem Publikationsverhalten vorgelegt werden. Der hier verfolgte Ansatz kann nicht den Anspruch erheben, die Wissenschaftslandschaft in Deutschland vollst&#228;ndig und repr&#228;sentativ abzubilden. Doch vor dem Hintergrund der vollst&#228;ndigen SOAP-Umfrage, auf die in den Auswertungen immer wieder Bezug genommen wird, und durch den Vergleich zur Situation in anderen L&#228;ndern, lassen sich einige interessante Grundz&#252;ge und Tendenzen der wissenschaftlichen Situation in Deutschland aufzeigen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 Ergebnisse: Ein Einblick in die Antworten der in Deutschland arbeitenden Wissenschaftler">
      <MainHeadline>2 Ergebnisse: Ein Einblick in die Antworten der in Deutschland arbeitenden Wissenschaftler</MainHeadline><SubHeadline>2.1 Wer hat geantwortet&#63; (Demographie)</SubHeadline><Pgraph>Die 3.000 Antworten aus Deutschland bilden die zweitgr&#246;&#223;te Gruppierung in der SOAP-Umfrage, einzig aus USA sind mit &#252;ber 7.000 Antworten mehr R&#252;cklaufer eingegangen. (Einige Fragen wurden nur von einem Teil der Wissenschaftler beantwortet, die Anzahl der jeweiligen Antworten ist in allen Fragen&#47;Abbildungen angegeben.) </Pgraph><Pgraph>Von den 3.000 Wissenschaftlern besitzen 25,7&#37; weniger als 5 Jahre Arbeitserfahrung in der Wissenschaft, 41,4&#37; arbeiten seit 5&#8211;14 Jahren in diesem Bereich und 32,9&#37; der Befragten geben an, seit 15 oder mehr Jahren wissenschaftlich aktiv zu sein. </Pgraph><Pgraph>52,2&#37; der Befragten haben angegeben, an einer Universit&#228;t t&#228;tig zu sein, gefolgt von 31,9&#37;, die in einer Forschungseinrichtung arbeiten. 7,4&#37; arbeiten in einem Krankenhaus bzw. einer medizinischen Hochschule. Der Rest der Befragten verteilt sich auf andere staatliche Einrichtungen, Industrie und &#8222;andere&#8220; Einrichtungen. </Pgraph><Pgraph>Die Abdeckung der Disziplinen erscheint recht unterschiedlich (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>), da die naturwissenschaftlichen F&#228;cher, insbesondere die Biologie und die medizinischen F&#228;cher, stark vertreten sind. Es ist hervorzuheben, dass insgesamt die Teilnahme aus den Sozialwissenschaften und den geisteswissenschaftlichen F&#228;chern gut ist, so dass insbesondere in den Sozialwissenschaften eine fachspezifische Betrachtung erm&#246;glicht wird. Vergleicht man die Zahl der Antworten aus den einzelnen Fachbereichen mit der oben erw&#228;hnten DFG-Umfrage <TextLink reference="5"></TextLink>, so f&#228;llt auf, dass in der SOAP-Umfrage deutlich mehr Naturwissenschaftler geantwortet haben. </Pgraph><Pgraph>Setzt man das Antwortverhalten der SOAP-Umfrage ins Verh&#228;ltnis mit den vorliegenden Daten des statistischen Bundesamts von 2009 <TextLink reference="6"></TextLink>, ergibt sich f&#252;r die au&#223;eruniversit&#228;ren Forschungseinrichtungen, deren wissenschaftliches Personal mit 60.283 Vollzeit&#228;quivalenten angegeben ist, eine Teilnahme an der SOAP-Umfrage von knapp 1,6&#37;. F&#252;r den Hochschulbereich ohne den Medizinbereich, zentrale Einrichtungen und Hilfskr&#228;fte sind 215.621 haupt- und nebenberuflich t&#228;tige Personen angegeben. Somit haben in Deutschland 0,7&#37; an der Umfrage teilgenommen. F&#252;r den Medizinbereich mit 51.853 Personen ergibt sich ein Prozentsatz von 0,4&#37;.</Pgraph><SubHeadline>2.2 Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln und Einstellung zu Open Access in Deutschland</SubHeadline><Pgraph>In einem Fragenkomplex wurden die Wissenschaftler &#252;ber die Literaturversorgung und ihre Einstellung zum Open Access-Publizieren befragt.</Pgraph><Pgraph>Die Zugangsm&#246;glichkeit zu wissenschaftlicher Literatur in Deutschland wird als recht gut gesehen (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>): 66,5&#37; der Wissenschaftler geben an, einfach oder sehr einfach online-Zugang zu den Artikeln, die f&#252;r ihre Forschung interessant sind, zu haben. Allerdings geben auch knapp &#252;ber 30&#37; an, dass sie Schwierigkeiten haben, auf diese Artikel zuzugreifen oder kaum Zugang dazu zu haben. Im Vergleich mit den Ergebnissen der TOP30-L&#228;nder liegt Deutschland mit diesen Anteil von &#8222;very easily&#8220; und &#8222;quite easily&#8220; gleichauf mit L&#228;ndern wie Spanien, Belgien und Singapur. Kanada und die USA liegen an der Spitze, w&#228;hrend L&#228;nder wie die Russische F&#246;deration, Iran und Indien die Schlusslichter bilden.</Pgraph><Pgraph>Die Wahrnehmung von Open Access ist sehr positiv (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>): 89,7&#37; der Wissenschaftler halten Open Access f&#252;r f&#246;rderlich f&#252;r ihr Forschungsfeld, gegenw&#228;rtig oder in der Zukunft; 4,2&#37; der Wissenschaftler halten Open Access hingegen nicht f&#252;r zutr&#228;glich f&#252;r ihr Forschungsfeld. Im Vergleich mit den globalen Ergebnissen ist dieses Ergebnis im Mittelfeld einzuordnen <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>In der Umfrage konnten die Wissenschaftler in einem Freitextfeld ihre Antwort weiter erl&#228;utern. In der Freitextanalyse wurden in den Antworten der in Deutschland arbeitenden Wissenschaftler 1.881 Schlagworte vergeben, 1.749 davon positiv, 132 negativ. Die positiven Gr&#252;nde werden in Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/> dargestellt. In einer Freitextantwort sind oftmals mehrere Schlagworte&#47;Gr&#252;nde zu finden.</Pgraph><Pgraph>Die Analyse der positiven Freitextantworten ergaben, dass 32&#37; &#8222;scientific community benefit&#8220;, gefolgt von finanziellen Aspekten (20,8&#37;) und &#8222;public good&#8220; (17,4&#37;) als Gr&#252;nde f&#252;r ihre positive Meinung von Open Access angaben.</Pgraph><SubHeadline>2.3 Wie publizieren die Wissenschaftler, die in Deutschland arbeiten&#63; (allgemein und fokussiert auf Open Access)</SubHeadline><Pgraph>Ein weiterer Fragenkomplex der SOAP-Umfrage widmete sich dem Publikationsverhalten der Wissenschaftler im Allgemeinen und fokussiert auf Open Access. </Pgraph><Pgraph>Die Mehrheit der Befragten hat bereits Fachartikel publiziert (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>): 37,7&#37; haben 1&#8211;5 Artikel in den letzten f&#252;nf Jahren ver&#246;ffentlicht (global 38&#37;). 22,7 &#37; haben 6&#8211;10 Artikel publiziert. &#220;ber 30&#37; der Befragten geben an, dass sie mehr als 10 begutachtete Artikel ver&#246;ffentlicht haben. Nur 7,7&#37; der Wissenschaftler haben keinen begutachteten Artikel ver&#246;ffentlicht (egal ob Open Access oder nicht), darunter k&#246;nnten allerdings auch Autoren aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sein, die zwar publiziert haben, deren Werke aber nicht &#252;ber ein Peer-Review-Verfahren begutachtet wurden. Im Vergleich zu den globalen Ergebnissen der Umfrage sieht die Verteilung der Antworten sehr &#228;hnlich aus (global: 6&#8211;10 Artikel: 21&#37;, 11&#8211;20 Artikel: 16&#37;, 21&#8211;50 Artikel: 10&#37;), lediglich der Anteil der Antworten der Wissenschaftler, die keinen Artikel publiziert haben, ist in Deutschland niedriger (global 12&#37;).</Pgraph><Pgraph>In Bezug auf ihre Open Access Publikationen geben 53,8&#37; von 2.663 Wissenschaftlern an, 1&#8211;5 Open Access-Artikel in den letzten f&#252;nf Jahren ver&#246;ffentlicht zu haben (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>). 8,9&#37; haben mehr als 5 Open Access-Artikel publiziert. Das globale Antwortverhalten ist durchaus mit diesem Bild vergleichbar <TextLink reference="4"></TextLink>, auch hier gibt mit Abstand die gr&#246;&#223;te Gruppe der Wissenschaftler an, bereits 1&#8211;5 Open Access-Artikel publiziert zu haben.</Pgraph><Pgraph>Die Wissenschaftler konnten in einem Freitextfeld erl&#228;utern, wenn es einen besonderen Grund gab, warum sie keinen Artikel Open Access publiziert haben. Die Freitextantworten wurden im Rahmen des SOAP-Projekts analysiert und in Themengruppen zusammengefasst; zwei Gr&#252;nde werden dabei besonders h&#228;ufig genannt: Finanzierung und Prestige&#47;Qualit&#228;t der Zeitschrift (Abbildung 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/>). F&#252;r die genaue Erl&#228;uterung der Analyse und Definition der Schlagw&#246;rter siehe <TextLink reference="4"></TextLink>. Es zeigt sich damit ein deutlich h&#246;herer Anteil des Faktors Qualit&#228;t in Deutschland, welcher im globalen Mittel bei 30&#37; liegt.</Pgraph><SubHeadline>2.4 Wieviel und wie haben die Wissenschaftler ihre letzte Open Access Publikation bezahlt&#63;</SubHeadline><Pgraph>Im finalen Themenkomplex der Umfrage wurden die finanziellen Aspekte der letzten Open Access Publikation erfragt, d.h. die H&#246;he der Publikationsgeb&#252;hren und deren Finanzierung. </Pgraph><Pgraph>1.675 Wissenschaftler aus Deutschland, die bereits publiziert haben, gaben an, wieviel sie f&#252;r den letzten Open Access-Artikel gezahlt haben (Abbildung 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/>): 42,2&#37; gaben an, dass sie keine Geb&#252;hr gezahlt haben, 12,4&#37; haben bis zu 500 Euro gezahlt, 14,8&#37; zwischen 500 und 1.000 Euro und 13,3&#37; 1.001&#8211;3.000 Euro. Immerhin 17,1&#37; wissen nicht, wieviel f&#252;r den letzten Open Access-Artikel bezahlt wurde. Im Vergleich zum globalen Bild zeigt sich, dass der Anteil der Wissenschaftler, die keine Geb&#252;hr gezahlt haben, in Deutschland geringer ist (global: 50,2&#37;), daf&#252;r der Anteil der Wissenschaftler, die h&#246;here Geb&#252;hren gezahlt haben, und der Wissenschaftler, die es nicht wissen, h&#246;her ist (global: &#8222;501&#8211;1.000 Euro&#8220;: 12,6&#37;, &#8222;1.001&#8211;3.000 Euro&#8220;: 9,9&#37;, &#8222;I do not know&#8220;: 14&#37;). </Pgraph><Pgraph>Der hohe Anteil an Wissenschaftlern, die keine Publikationsgeb&#252;hr gezahlt haben, wurde in einer zweiten Umfrage weiterverfolgt (siehe Pr&#228;sentationen auf dem SOAP-Symposium, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.slideshare.net&#47;ProjectSoap">http:&#47;&#47;www.slideshare.net&#47;ProjectSoap</Hyperlink>). Hier stellte sich heraus, dass der haupts&#228;chliche Grund daf&#252;r die Ver&#246;ffentlichung in Zeitschriften ist, die keine Publikationsgeb&#252;hren verlangt haben.</Pgraph><Pgraph></Pgraph><Pgraph>Das Bild des monet&#228;ren Aspekts wird komplettiert durch die Frage nach den Finanzierungswegen: 42,6&#37; der Wissenschaftler (845 beantworteten die Frage, Abbildung 9 <ImgLink imgNo="9" imgType="figure"/>) geben an, dass ihre Institution die Publikationsgeb&#252;hr zahlte. 25,9&#37; geben an, dass in ihren F&#246;rdermitteln Gelder f&#252;r diese Geb&#252;hren enthalten sind. Weitere 25,0&#37; nutzten F&#246;rdermittel, welche urspr&#252;nglich nicht f&#252;r die Bezahlung solcher Geb&#252;hren gedacht waren. 3,1&#37; der Wissenschaftler haben die Geb&#252;hren &#8222;selber&#8220; gezahlt. Im globalen Vergleich zeigt sich, dass damit ein deutlich h&#246;herer Anteil an Wissenschaftlern vorliegt, die Institutionsf&#246;rderung nutzen (global: 24&#37;, <TextLink reference="4"></TextLink>), auf der anderen Seite ist der Anteil derjenigen, die selber zahlen, in Deutschland deutlich geringer (global: 12&#37;).</Pgraph><Pgraph></Pgraph><Pgraph>Auf die Frage, ob es einfach gewesen ist, die Finanzierung f&#252;r die letzte Open Access-Publikation zu finden, haben 681 Wissenschaftler geantwortet, von denen es 44,9&#37; einfach fanden, finanzielle Ressourcen f&#252;r die Publikationsgeb&#252;hr zu mobilisieren (Abbildung 10 <ImgLink imgNo="10" imgType="figure"/>). 41,3&#37; empfanden es hingegen als schwierig. Dieses Ergebnis unterscheidet sich deutlich von den globalen Umfrageergebnissen. Das globale Ergebnis zeigt, dass 31&#37; es einfach fanden, Gelder zu mobilisieren und 54&#37; als schwierig. Ob Mittel f&#252;r die Bestreitung von Publikationskosten leichter oder schwerer zu beschaffen sind, h&#228;ngt nicht nur von den institutionellen Gegebenheiten ab, sondern auch von den finanziellen Rahmenbedingungen f&#252;r die Forschung in den einzelnen L&#228;ndern. In der SOAP-Gesamtumfrage zeigt es sich, dass Gelder f&#252;r Publikationsgeb&#252;hren in finanzschw&#228;cheren L&#228;ndern generell schwerer zu beschaffen sind als in finanzkr&#228;ftigeren <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Fokus">
      <MainHeadline>3 Fokus</MainHeadline><SubHeadline>3.1 Die Disziplinen &#8211; ein Einblick</SubHeadline><Pgraph>Es haben zahlreiche in Deutschland arbeitende Wissenschaftler sowohl aus den Naturwissenschaften als auch aus den Geistes- und Sozialwissenschaften geantwortet. Die umfangreiche Datenlage erlaubt es, einen tieferen Einblick in die unterschiedlichen Disziplinen zu bekommen. Dabei wurden nur die Disziplinen mit mehr als 100 Antworten herangezogen.</Pgraph><Pgraph>Die Einstellung zu Open Access (Frage 9 im originalen Fragebogen, siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>) wurde in allen analysierten Disziplinen &#252;berwiegend positiv beantwortet. In den betrachteten Disziplinen liegt der Anteil der positiven Antworten grunds&#228;tzlich &#252;ber 80&#37;. Die Unterschiede zwischen den Disziplinen sind dessen ungeachtet beachtlich: am wenigsten positiv bewertet wird Open Access von Chemikern (80,9&#37;), am deutlichsten positiv von Biologen und Geowissenschaftlern (93,8&#37; bzw. 94,8&#37;). Die Sozialwissenschaften weisen einen Anteil von knapp 90&#37; positiver Antworten aus.</Pgraph><Pgraph>Im Publikationsverhalten der Wissenschaftler (siehe auch 2.3 und Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>) zeigt sich &#252;bergeordnet eine &#228;hnliche Verteilung &#252;ber Disziplingrenzen hinweg. Die Gruppe der Wissenschaftler, die 1&#8211;5 traditionelle und Open Access-Artikel publiziert haben, nehmen in allen betrachteten Disziplinen &#8211; die Physiker ausgenommen &#8211; den gr&#246;&#223;ten Anteil ein. Dieser ist insbesondere in den Sozialwissenschaften mit &#252;ber 50&#37; sehr hoch (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>). </Pgraph><Pgraph>Betrachtet man nur die Open Access-Artikel, die bisher ver&#246;ffentlicht wurden, so schwankt der Anteil derjenigen, die keinen Open Access-Artikel publiziert haben, stark zwischen 20,1&#37; (Biologie) und 48,7&#37; (Engineering and Technology). Die Sozialwissenschaften liegen mit 33,3&#37; im Mittelfeld, die medizinischen F&#228;cher nur bei 23,1&#37;. In fast allen Disziplinen (mit mehr als 100 Antworten) nimmt die Klasse &#8222;1&#8211;5 OA-Artikel&#8220; den gr&#246;&#223;ten Anteil ein, angef&#252;hrt von der Biologie mit 65,0&#37;, gefolgt von den medizinischen F&#228;chern (62,1&#37;); den Schluss bilden &#8222;Engineering and Technology&#8220; mit 38,5&#37;. In den Sozialwissenschaften weist die Kategorie 1&#8211;5 OA-Artikel einen Anteil von 57,6&#37; auf (Tabelle 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="table"/>).</Pgraph><Pgraph>Erhebliche Unterschiede zwischen den Disziplinen treten auf, wenn es um die H&#246;he der Publikationsgeb&#252;hren geht (Tabelle 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="table"/>). In der Mathematik und in den Sozialwissenschaften gibt es einen sehr hohen Anteil an Wissenschaftlern, die keine Geb&#252;hren f&#252;r den letzten Open Access-Artikel gezahlt haben (Mathematik fast 70&#37;, Sozialwissenschaften fast 80&#37;). Aber auch in den anderen Disziplinen liegt der Anteil bei mindestens 20&#37;. In der Biologie, den medizinischen F&#228;chern und den Geowissenschaften ist (im Vergleich der analysierten Disziplinen) ein respektabler Anteil an Publikationsgeb&#252;hren von mehr als 500 Euro zu verzeichnen. </Pgraph><Pgraph>Diese interessanten Unterschiede lassen auf verschiedene Publikationskulturen und Gesch&#228;ftsmodelle der fachrelevanten Zeitschriften schlie&#223;en. Es l&#228;sst sich aber auch spekulieren, ob eine &#8222;versteckte&#8220; &#220;bernahme der Geb&#252;hren existiert, z.B. &#252;ber individuelle oder Institutsmitgliedschaften bei Fachgesellschaften oder bei Verlagen, die f&#252;r die Wissenschaftler wom&#246;glich unentdeckt im Hintergrund laufen.</Pgraph><Pgraph>Die Datenlage zur Finanzierung der letzten Open Access-Publikation wird bei einer disziplinspezifischen Betrachtung d&#252;nn (Tabelle 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="table"/> und Tabelle 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="table"/>). In den Disziplinen Medizin und Biologie werden in Deutschland vorwiegend institutionelle Fonds zur Finanzierung herangezogen. W&#228;hrend es in der Biologie 46,7&#37; der Wissenschaftler einfach fanden, die Finanzierung zu arrangieren, geben in den medizinischen F&#228;chern nur 34,1&#37; der Wissenschaftler an, es einfach gefunden zu haben. Dieses Antwortverhalten l&#228;sst auf unterschiedliche finanzielle Rahmenbedingungen in den Disziplinen schlie&#223;en. </Pgraph><SubHeadline>3.2 Die Finanzierung von Open Access Publikationen in Deutschland &#8211; hoher Anteil der Nutzung von &#8222;institutionellen Fonds&#8220;</SubHeadline><Pgraph>Wie schon unter 2.4 gezeigt, gibt ein sehr hoher Anteil der Wissenschaftler an, &#8222;institutionelle Fonds&#8220; f&#252;r die Finanzierung der letzten OA Publikation genutzt zu haben. </Pgraph><Pgraph>&#220;ber 40&#37; der Wissenschaftler nutzen institutionelle Fonds, 25,0 bzw. 25,9&#37; nutzen andere F&#246;rdermittel, nur sehr wenige (3,1&#37;) bezahlen die Geb&#252;hren selbst. Setzt man diese Zahlen in Bezug zum Arbeitsort der Wissenschaftler, so sehen wir, dass ein Gro&#223;teil der Antworten zu dieser Frage von Wissenschaftlern gegeben wurden, die an einer Universit&#228;t oder an einem Forschungsinstitut arbeiten. In diesen beiden Kategorien ergibt sich nun folgendes Bild (Tabelle 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="table"/>):</Pgraph><Pgraph>Insgesamt haben 259 Wissenschaftler, die an einer Forschungseinrichtung t&#228;tig sind, auf diese Frage geantwortet. Aus dieser Gruppe haben 22,0&#37; angegeben, dass ihre F&#246;rdermittel Gelder f&#252;r Publikationsgeb&#252;hren enthalten, 18,1&#37; geben an, dass sie F&#246;rdergelder genutzt haben, die nicht speziell f&#252;r die Bezahlung dieser Geb&#252;hren vorgesehen sind. Die Mehrheit dieser Gruppe (54,4&#37;) gibt an, dass ihre Institution die Geb&#252;hren gezahlt hat. </Pgraph><Pgraph>Von den Universit&#228;ten haben 447 Wissenschaftler auf diese Frage geantwortet. 31,3&#37; nutzten daf&#252;r vorgesehene F&#246;rdergelder, 30,4&#37; nutzten Teile von F&#246;rdergeldern, die nicht speziell f&#252;r die Bezahlung dieser Geb&#252;hren vorgesehen waren und 31,3&#37; geben an, dass ihr Institut&#47;ihre Universit&#228;t die Geb&#252;hren gezahlt hat. </Pgraph><Pgraph>Dieser deutliche Unterschied l&#228;sst auf unterschiedliche finanzielle Rahmenbedingungen an den jeweiligen Arb<TextGroup><PlainText>eitsorte</PlainText></TextGroup>n schlie&#223;en. Es sollte in diesem Rahmen auch darauf hingewiesen werden, dass eine hohe Repr&#228;sentanz von Wissenschaftlern aus der Biologie und Medizin vorliegt. Eben in diesem Bereich sind institutionelle Mitgliedschaften zu finden, wie z.B. die von BioMed Central (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.biomedcentral.com&#47;info&#47;about&#47;instmembership">http:&#47;&#47;www.biomedcentral.com&#47;info&#47;about&#47;instmembership</Hyperlink>). Es kann davon ausgegangen werden, dass diese Art der Kosten&#252;bernahme als Bezahlung durch die Institution angesehen wird. </Pgraph><Pgraph>Solche Mitgliedschaften werden bei einigen deutschen au&#223;eruniversit&#228;ren Forschungseinrichtungen durch zentrale Einrichtungen unterhalten (z.B. bei der Fraunhofer-Gesellschaft und der Max-Planck-Gesellschaft), bei anderen von einzelnen Instituten oder Zentren (z.B. bei der Helmholtz-Gemeinschaft und der Leibniz-Gemeinschaft). Dar&#252;berhinaus werden anfallende Publikationsgeb&#252;hren &#252;ber zentrale Publikationsfonds (wiederum Fraunhofer-Gesellschaft und Max-Planck-Gesellschaft als Beispiel, jeweils nur genuine Open Access-Publikationen) oder &#252;ber Fonds an einzelnen Zentren (z.B. bei der Helmholtz-Gemeinschaft) finanziert.</Pgraph><Pgraph>Die institutionelle Finanzierung von Open Access Gold an Hochschulen wird seit kurzem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterst&#252;tzt. Im Rahmen des DFG-Programms &#8222;Open Access Publizieren&#8220; k&#246;nnen wissenschaftliche Hochschulen seit 2010 Mittel einwerben, um dann die Artikelgeb&#252;hren f&#252;r ihre Wissenschaftler zu &#252;bernehmen <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>. Im DFG-Programm werden bislang (Stand April 2011) 13 Projekte gef&#246;rdert, das Gesamtvolumen der F&#246;rderung betr&#228;gt ca. 0,5 Mio. Euro f&#252;r das Jahr 2011. Ziel des Programms ist der Aufbau einer dauerhaften Struktur zur Finanzierung von Open Access-Publikationen im Hochschulbereich. Bisher existieren hierzu oftmals innerhalb der Institutionen keine Arbeitsabl&#228;ufe. Das DFG-Programm beschr&#228;nkt sich auf die F&#246;rderung von OA-Publikationen in genuinen Open-Access-Zeitschriften, hybride Modelle werden nicht gef&#246;rdert. Artikelbearbeitungsgeb&#252;hren k&#246;nnen nur dann aus DFG-Mitteln finanziert werden, wenn sie 2.000 Euro nicht &#252;berschreiten. Die Verteilung der Kosten f&#252;r den insgesamt beantragten Publikationsfonds betr&#228;gt 75&#37; DFG und 25&#37; Hochschule. Die hier vorliegende SOAP-Umfrage wurde im Herbst 2010 abgeschlossen, daher l&#228;sst sich ein direkter Einfluss der DFG-Initiative auf die Umfrageergebnisse ausschlie&#223;en. Die Umfrage zeigt aber, dass es einen unterschiedlichen Umgang mit der Finanzierung von Publikationsgeb&#252;hren in den Institutionen (Universit&#228;t und Forschungseinrichtung) gibt (siehe oben) und die Zukunft wird zeigen, wie die DFG-Initiative diese Situation &#228;ndern wird. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 Fazit">
      <MainHeadline>4 Fazit</MainHeadline><Pgraph>Auf Basis des SOAP-Datensatzes wurde hier eine deutschlandweite Analyse zur Einstellung von Wissenschaftlern zu Open Access und ihrem Publikationsverhalten vorgelegt. Die Antworten von 3.000 Wissenschaftlern wurden insbesondere genutzt, um einen vertieften Einblick in die Finanzierung von Open Access zu bekommen. Aufgrund der eingegangenen Antworten hat diese Studie, im Gegensatz zu der Studie von Kr&#246;nung et al. <TextLink reference="5"></TextLink>, einen Schwerpunkt auf den Naturwissenschaften.</Pgraph><Pgraph>Es ergibt sich folgendes Bild f&#252;r die Antworten, der in Deutschland arbeitenden Wissenschaftler:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die Einstellung zu Open Access ist sehr positiv und ist damit vergleichbar mit dem globalen Mittel.</ListItem><ListItem level="1">Viele Wissenschaftler haben bereits Erfahrungen mit Open Access-Publikationen sammeln k&#246;nnen (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>).</ListItem><ListItem level="1">Viele Wissenschaftler haben keine Geb&#252;hr f&#252;r die letzte Open Access-Publikation gezahlt (Abbildung 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/>).</ListItem><ListItem level="1">Die Publikationsgeb&#252;hren der letzten Open Access-Publikation wurden in 42,6&#37; der Antworten durch institutionelle Fonds beglichen &#8211; ein deutlich h&#246;herer Anteil als im globalen Mittel. 25,0 bzw 25,9&#37; der Wissenschaftler nutzen andere F&#246;rdermittel. Der Arbeitsplatz des Wissenschaftlers (Universit&#228;t, Forschungseinrichtung) spielt offenbar eine Rolle: die Nutzung der institutionellen Fonds ist deutlich h&#246;her an der Forschungseinrichtung (siehe 3.2).</ListItem><ListItem level="1">44,9&#37; der Wissenschaftler fanden es einfach, die Finanzierung der Publikationsgeb&#252;hren zu arrangieren, 41,3&#37; fanden es schwierig (Abbildung 10 <ImgLink imgNo="10" imgType="figure"/>).</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikt</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Danksagung">
      <MainHeadline>Danksagung</MainHeadline><Pgraph>Die Autorinnen danken dem gesamten SOAP Team f&#252;r seine &#228;u&#223;erst hilfreiche Unterst&#252;tzung bei der Analyse der SOAP Ergebnisse f&#252;r die deutschen Teilnehmer. Ein besonderer Dank geht an Annette Holtkamp, Ralf Schimmer und Monika Ni&#223;lein f&#252;r das gewissenhafte Korrekturlesen und die vielen guten Hinweise.</Pgraph></TextBlock>
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          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Q9 Do you think your research field benefits, or would benefit from journals that publish Open Access articles&#63; &#91;nur Disziplinen mit mehr als 100 Antworten&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Q12 How many peer reviewed research articles (Open Access or not Open Access) have you published in the last five years&#63; &#91;nur Disziplinen mit mehr als 100 Antworten&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 3: Q15 Approximately how many Open Access articles have you published in the last five years&#63; &#91;nur Disziplinen mit mehr als 100 Antworten&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>4</MediaNo>
          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 4: Q17 What publication fee was charged for the last Open Access article you published&#63; &#91;nur Disziplinen mit mehr als 100 Antworten&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>5</MediaNo>
          <MediaID>5</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 5: Q18 How was this publication fee covered&#63; &#91;nur Disziplinen mit mehr als 100 Antworten&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>7</MediaNo>
          <MediaID>7</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 7: Q18 How was this publication fee covered&#63; &#91;absolute Zahlen per angegebener Institution&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
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          <MediaID>6</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 6: Q19 How easy is it to obtain funding if needed for Open Access publishing from your institution or the organisation mainly responsible for financing your research&#63; &#91;nur Disziplinen mit mehr als 100 Antworten&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Fachgebiete der an der Umfrage teilnehmenden Wissenschaftler in Deutschland. Die Naturwissenschaften sind deutlich st&#228;rker vertreten als die Sozial- und Geisteswissenschaften.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: 66,5&#37; der Umfrageteilnehmer aus Deutschland k&#246;nnen &#8222;einfach&#8220; oder &#8222;sehr einfach&#8220; auf Artikel zugreifen.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Eine gro&#223;e Mehrheit der Wissenschaftler (89,7&#37;) findet, dass sich Open Access positiv auf ihr Forschungsfeld auswirkt.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaNo>4</MediaNo>
          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Die analysierten und aggregierten positiven Freitextantworten zur Frage &#8222;Do you think your research field benefits, or would benefit from journals that publish open access articles&#63;&#8220;. Gut ein Drittel gibt den Nutzen im Umfeld des &#8222;Scientific community benefit&#8220; an.</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaNo>5</MediaNo>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Mehr als ein Drittel der befragten Wissenschaftler hat in den letzten f&#252;nf Jahren 1&#8211;5 begutachtete Artikel publiziert.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: 53,8&#37; der Wissenschaftler haben in den letzten f&#252;nf Jahren einen bis f&#252;nf Artikel Open Access publiziert.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>7</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 7: Die Wissenschaftler konnten in einem Freitextfeld Gr&#252;nde nennen, weshalb sie noch keinen Open Access-Artikel publiziert haben. Insgesamt 442 Gr&#252;nde wurden genannt und in Themengruppen zusammengefasst. Beinahe gleich wichtig war dabei die fehlende Finanzierung und die Qualit&#228;t der Zeitschriften.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaNo>8</MediaNo>
          <MediaID>8</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 8: 1.675 Wissenschaftler haben die Frage nach den Kosten ihrer letzten Open Access Publikation beantwortet. Davon geben 42&#37; an, keine Geb&#252;hr bezahlt zu haben.</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaNo>9</MediaNo>
          <MediaID>9</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 9: Bei der Finanzierung f&#252;r die Publikationsgeb&#252;hren des letzten Open Access-Artikels geben 42,6&#37; an, dass diese durch ihre Institution aufgebracht wurden.</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 10: &#196;hnlich wie in den Niederlanden &#91;2&#93; finden es in Deutschland fast ebensoviele Wissenschaftler schwierig wie leicht Gelder f&#252;r Open Access-Publikationen zu erhalten, die Beschaffung der Publikationsgeb&#252;hr ist in Deutschland somit deutlich leichter als im globalen Durchschnitt (31&#37;).</Mark1></Pgraph></Caption>
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