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    <Identifier>mbi000191</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000191</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0001912</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Integrierte Lernumgebung am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf &#8211; Medizinische Skills-Labs in der &#196;rztlichen Zentralbibliothek</Title>
      <TitleTranslated language="en">Integrated learning environment at the University Medical Center Hamburg-Eppendorf &#8211; medical skills labs at the Central Medical Library (&#196;rztliche Zentralbibliothek)</TitleTranslated>
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          <Lastname>Soulos</Lastname>
          <LastnameHeading>Soulos</LastnameHeading>
          <Firstname>Athanasios</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Prodekanat Lehre, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>a.soulos&#64;uke.uni-hamburg.de</Email>
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          <LastnameHeading>Sunderbrink</LastnameHeading>
          <Firstname>Norbert</Firstname>
          <Initials>N</Initials>
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        <Address>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, &#196;rztliche Zentralbibliothek, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, Tel.: 040-7410-59734, Fax: 040-7410-55493<Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, &#196;rztliche Zentralbibliothek, Hamburg, Deutschland</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.uke.de&#47;aerztliche-zentralbibliothek</WebPage></Address>
        <Email>sunderbrink&#64;aezb.uke.de</Email>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Medical Library</Keyword>
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      <Keyword language="en">medical education</Keyword>
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      <Keyword language="en">medical skills labs</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinbibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Lernzentrum</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinstudium</Keyword>
      <Keyword language="de">praktische F&#228;higkeiten</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinische Skills-Labs</Keyword>
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    <DatePublished>20100512</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>10</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Hamburg 2009: "Medizinbibliotheken: Leuchtt&#252;rme im Meer elektronischer Informationen"</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>08</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Durch die Approbationsordnung von 2002 und die daraus resultierende Studienordnung der medizinischen Fakult&#228;t Hamburg sind f&#252;r das Medizinstudium ver&#228;nderte Rahmenbedingungen geschaffen worden. Von den Studierenden wird vermehrt ein selbstst&#228;ndiges theoretisches und praktisches Lernen gefordert. Zur Verbesserung der Lerninfrastruktur wurden die bisher r&#228;umlich und organisatorisch voneinander getrennten Bereiche Bibliothek, PC-Pool und Skills-Labs zu einer integrierten Lernumgebung in der &#196;rztlichen Zentralbibliothek zusammengefasst. Die Studierenden k&#246;nnen dadurch ohne einen kontrollierten Bereich zu verlassen zum Lernen auf Lehrb&#252;cher zugreifen, E-Learning Module benutzen und praktische Fertigkeiten trainieren. Im Artikel werden Konzept und Umsetzung dargestellt sowie &#252;ber erste Erfahrungen berichtet.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>New licensing regulations for physicians as well as modified study regulations in medical schools changed the general conditions for the study of medicine in Germany. Students are called to increase independent theoretical and practical learning. In order to improve the learning infrastructure of former physically and organisationally separated areas, library, computer lab and skills labs were now combined into an integrated learning environment in the Central Medical Library. Students can thus gain access to text books, e-learning modules and skills labs for practical training without leaving a controlled area. This article presents the idea of the integrated learning environment and its implementation and demonstrates first experiences.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einf&#252;hrung">
      <MainHeadline>Einf&#252;hrung</MainHeadline><Pgraph>F&#252;r die Studierenden der Medizin und Zahnmedizin am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wurden im Januar 2009 bisher r&#228;umlich und organisatorisch voneinander getrennte Lernbereiche zusammengef&#252;hrt. Im 1. Stockwerk der &#196;rztlichen Zentralbibliothek (&#196;ZB) wurde ein Trainingszentrum f&#252;r den praktischen Teil des Studiums zun&#228;chst f&#252;r den Testbetrieb freigegeben: Das <Mark1>Medi</Mark1>zinische <Mark1>Tr</Mark1>ainingszentrum <Mark1>e</Mark1>igener <Mark1>F</Mark1>&#228;higkeiten und <Mark1>F</Mark1>ertigkeiten &#8211; kurz MediTreFF &#8211; ist ein so genanntes Skills-Lab, in dem mit Hilfe von anatomischen Modellen Untersuchungstechniken mit medizinischen Untersuchungsger&#228;ten und grundlegende diagnostische Verfahren erlernt und ge&#252;bt werden k&#246;nnen. Studierende k&#246;nnen nun ohne den kontrollierten Bereich der Bibliothek zu verlassen</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Untersuchungstechniken in den Skills-Labs &#252;ben</ListItem><ListItem level="1">aus Lehrb&#252;chern lernen</ListItem><ListItem level="1">mit eigenem Notebook per WLAN oder im PC-Pool E-Books und E-Learning-Module aufrufen</ListItem><ListItem level="1">diese Lernmethoden innerhalb der Bibliothek miteinander kombinieren</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>So kann zum Beispiel eine Studentin oder ein Student ein Lehrbuch mit zum Untersuchungsmodell oder auch zu einem anderen Studierenden nehmen, um theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden.</Pgraph><Pgraph>Bisher befanden sich MediTreFF, PC-Pool und Bibliothek in verschiedenen Geb&#228;uden auf dem weitl&#228;ufigen UKE-Gel&#228;nde. Die Verlagerung in die &#196;ZB wurde von den f&#252;r den Betrieb verantwortlichen Mitarbeitern aus dem Prodekanat f&#252;r Lehre (Koordination), dem Institut f&#252;r Medizinische Informatik und der &#196;ZB umgesetzt. Durch die Integration in die Bibliothek konnte die Sichtbarkeit der verschiedenen Lernangebote wesentlich verbessert werden. Weitere gro&#223;e Vorteile sind die kurzen Wege und die erheblich erweiterten Nutzungszeiten montags bis freitags von 9 bis 22 Uhr, da die &#214;ffnungszeiten abgesehen vom Wochenende an die der &#196;ZB angeglichen wurden.</Pgraph><Pgraph>Das MediTreFF wurde r&#228;umlich benachbart an die Leihstelle angesiedelt. Die Fl&#228;che von 408 qm ist etwa doppelt so gro&#223; wie die Grundfl&#228;che im Leihstellenbereich, in dem der Leihstellentresen mit 2 Mitarbeiterpl&#228;tzen, sowie die Selbstverbuchungsanlage, Garderobenschr&#228;nke, Druckstation und Getr&#228;nkeautomat zug&#228;nglich sind. Die neun Untersuchungsr&#228;ume unterschiedlicher Gr&#246;&#223;e und der PC-Pool sind durch eine Glast&#252;r direkt neben dem Leihstellentresen zu erreichen (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). F&#252;r den Zugang ist eine personenbezogene UKE-Karte an ein Leseger&#228;t links neben der Eingangst&#252;r zu halten. Erst dann lassen sich auch die verschiedenen R&#228;ume im MediTreFF wiederum mit der UKE-Karte &#246;ffnen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="R&#228;ume">
      <MainHeadline>R&#228;ume</MainHeadline><Pgraph>Neun Untersuchungsr&#228;ume, zwei Computerr&#228;ume sowie ein Seminarraum werden Dozenten und Studierenden f&#252;r curriculare Lehrveranstaltungen oder f&#252;r das Selbststudium bereitgestellt. Die grunds&#228;tzliche Ausstattung ist an die Gr&#246;&#223;e der jeweiligen R&#228;ume angepasst und darauf ausgerichtet, Studierenden das &#220;ben der klinisch-praktischen Untersuchung zu erm&#246;glichen. Daher verf&#252;gen die ausreichend gro&#223;en R&#228;ume neben der g&#228;ngigen Einrichtung von St&#252;hlen und Tischen eine oder mehrere Untersuchungsliegen, Untersuchungsroller und je nach Verwendung der R&#228;ume &#252;ber zus&#228;tzliche &#228;rztliche Untersuchungsger&#228;te oder -modelle. So ist ein Raum eigens f&#252;r das &#220;ben von Blutabnahmen ein anderer zum Simulieren chirurgischer Nahttechniken ausgestattet.</Pgraph><Pgraph>Im Einzelnen haben die Studierenden in den jeweiligen R&#228;umen die M&#246;glichkeit an Modellarmen mit Blutentnahmebesteck wie es in der Klinik benutzt wird Blutabnahmen zu trainieren, an Silikonhautmodellen chirurgische Nahttechniken zu &#252;ben, an fest montierten Augen- und Ohrenspiegeln einen Teil der augen- und halsnasenohren&#228;rztlichen Untersuchung sowie die Handhabung der Ger&#228;te zu erlernen und die Untersuchungsschritte zu trainieren. Au&#223;erdem bieten zwei R&#228;ume die Gelegenheit an gyn&#228;kologischen und geburtshilflichen Modellen sowie Geburtssimulatoren die gyn&#228;kologische Untersuchung und die geburtshilflichen Abl&#228;ufe kennenzulernen. </Pgraph><Pgraph>W&#228;hrend die oben genannten M&#246;glichkeiten an bestimmte R&#228;ume gebunden sind, jedoch w&#228;hrend der gesamten &#214;ffnungszeit zur Verf&#252;gung stehen, ist eine Ausleihe insbesondere von anatomischen Modellen aber auch von weiteren Untersuchungsger&#228;ten wie z.B. einem Stethoskop oder einem Reflexhammer zu bestimmten Servicezeiten m&#246;glich. Die Ausleihe wird an etwa 35 Stunden in der Woche von studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wahrgenommen.</Pgraph><Pgraph>In Zukunft werden au&#223;erdem mehrere Sonografieger&#228;te zur Verf&#252;gung stehen, so dass unter Anleitung oder auch im Selbststudium das &#220;ben der Ultraschalluntersuchung das Angebot des MediTreFF erweitern wird.</Pgraph><Pgraph>Durch Lehrveranstaltungen besetzte R&#228;ume werden in einem Raumplan auf der Homepage des Dekanats angezeigt, so dass sowohl eine St&#246;rung dieser vermieden werden soll und eine bessere Planung seitens der Nutzer erm&#246;glicht wird.</Pgraph><Pgraph>Die Ausrichtung der R&#228;ume auf das Ziel die k&#246;rperliche Untersuchung zu erm&#246;glichen, was sie im Wesentlichen von gew&#246;hnlichen Gruppenarbeits- und Seminarr&#228;umen unterscheidet, erleichtert es zus&#228;tzlich so genannte OSCE-Pr&#252;fungen (Objective Structured Clinical Examination) durchzuf&#252;hren, in denen in einem Parcour von mehreren Stationen mehrere Studierende insbesondere in ihren praktischen Fertigkeiten gepr&#252;ft werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="PC-Pool">
      <MainHeadline>PC-Pool</MainHeadline><Pgraph>Auf den 31 internetf&#228;higen PCs der &#196;ZB au&#223;erhalb des MediTreFF lassen sich Dateien mittels Viewer-Software ansehen, drucken und bei Bedarf lokal auf USB-Stick speichern. Eine Bearbeitung ist bisher nicht m&#246;glich. Mit dem in das MediTreFF integrierten PC-Pool wurde der lange gehegte Wunsch nach PC-Arbeitspl&#228;tzen erf&#252;llt, an denen die Nutzerinnen und Nutzer beispielsweise mit MS-Office arbeiten k&#246;nnen. Erstinstallation und die weitere Betreuung des PC-Pools erfolgt durch das Institut f&#252;r Medizinische Informatik. Ausgestattet sind die zwei Seminarr&#228;ume mit jeweils 10 PCs, Scanner, Drucker, Beamer und Leinwand. Das Log-in erfolgt mittels g&#252;ltigem Bibliotheksausweis und Passwort. Die Nutzung ist wie an den weiteren PCs innerhalb der &#196;ZB auf 10 Stunden pro Woche beschr&#228;nkt, um eine m&#246;glichst gerechte Aufteilung zu erreichen. Eine Verl&#228;ngerung kann beantragt werden, wenn etwa f&#252;r eine Promotion mehr Stunden ben&#246;tigt werden. Zus&#228;tzlich zu Internetbrowsern und Viewern sind noch anatomische VOXEL-MAN Atlanten und Bildbearbeitungssoftware installiert. Bei Bedarf ist das Spektrum erweiterbar. Geplant ist f&#252;r interne Fortbildungen auch bibliothekarische Software, wie etwa die WinIBW, zu installieren. Der PC-Pool ist ebenfalls &#252;ber das Raumbuchungsprogramm des UKE buchbar, jedoch erfolgt die Freigabe durch Bibliotheksmitarbeiter. Dadurch soll gew&#228;hrleistet bleiben, dass die attraktiven Seminarr&#228;ume des PC-Pools nicht durch andere curriculare Veranstaltungen in Anspruch genommen werden. Momentan wird ein Seminarraum zu den &#214;ffnungszeiten des MediTreFF st&#228;ndig f&#252;r die Studierenden freigehalten, w&#228;hrend in dem anderen Raum Veranstaltungen der curricularen Regellehre, interne Seminare und Fortbildungen und die Schulungsveranstaltungen der &#196;ZB stattfinden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Nutzungsszenarien">
      <MainHeadline>Nutzungsszenarien</MainHeadline><Pgraph>Durch die N&#228;he von Skills-Labs und PC R&#228;umen wird im MediTreFF eine Br&#252;cke zwischen realen und virtuellen Lernr&#228;umen geschlagen. Es lassen sich Lernsettings gestalten, die den theoretischen und praktischen Lernprozess besser miteinander verkn&#252;pfen. </Pgraph><Pgraph>Ein Beispiel aus der Praxis ist der Unterricht in einem HNO-Kurs. Die Infrastruktur wird durch die Aufteilung in zwei Gruppen optimal ausgenutzt. W&#228;hrend die erste Gruppe in einem PC-Raum anhand von Bildmaterial aus der Klinik die Befunderhebung an den Computerarbeitspl&#228;tzen oder &#252;ber den Beamer erarbeitet, &#252;bt die zweiten Gruppe in den Untersuchungsr&#228;umen die Handhabung der Ohren- und Nasenspiegel durch gegenseitiges Untersuchen. Im Anschluss tauschen die Gruppen ohne Zeitverlust die R&#228;ume. Durch die r&#228;umliche N&#228;he bietet das MediTreFF zudem die M&#246;glichkeit kurzfristig das Konzept umzustellen, um z.B. mit der gesamten Gruppe im Computerraum eine Einf&#252;hrung vorzuschalten.</Pgraph><Pgraph>In der Lehre spielen E-Learning Methoden eine zunehmende Rolle. Studierende lernen in E-Learning-Modulen anhand bestimmter F&#228;lle (Kasuistiken) die strukturierte Anamnese, die f&#252;r die Diagnose relevanten Untersuchungsmethoden und diagnostischen Verfahren, um daraufhin geeignete Therapien einzuleiten. In den Modulen sind Verst&#228;ndnisfragen enthalten, deren Beantwortung zu individuell kommentierten und erkl&#228;renden Abschnitten f&#252;hrt. Die Kasuistiken helfen Studierenden dabei die strukturierte Herangehensweise an eine Patientengeschichte zu &#252;ben. Sie bieten jedoch nur bedingt die M&#246;glichkeit das eigene Verhalten in einer wirklichkeitsgetreuen Situation zu simulieren und zu schulen. Nachdem solche fallbasierten Module durchlaufen werden, haben die Studierenden im MediTreFF anschlie&#223;end in den Untersuchungsr&#228;umen die Gelegenheit, die in der Kasuistik theoretisch angewandten Untersuchungstechniken in der Praxis umzusetzen und mit Kommilitonen und Lehrenden zu besprechen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die &#196;ZB als Lernzentrum">
      <MainHeadline>Die &#196;ZB als Lernzentrum</MainHeadline><Pgraph>In Gro&#223;britannien sind im letzten Jahrzehnt an einigen Universit&#228;ten &#8222;Learning Centres&#8220; entstanden <TextLink reference="1"></TextLink>. Der grundlegende Gedanke ist f&#252;r die akademische Ausbildung eine Infrastruktur aufzubauen, die den Lehr- und Lernprozess optimal unterst&#252;tzt. Dazu wurde an den Universit&#228;tsbibliotheken der Fokus vom Bestand zugunsten der Nutzung verschoben. Funktionale Aspekte spielen bei der Einrichtung die wesentliche Rolle. Die folgende Definition von Kari Gulbraar basiert auf dem Modell der<Mark2> Sheffield Hallam University Learning Centres</Mark2>:</Pgraph><Pgraph><Indentation>A Learning Centre only emerges when a Learning Resource Centre is deliberately included in a pedagogical programme... A Learning Centre is a physical combination of library, IT, reading space, group rooms etc., and a co-organisation of user support functions combined with pedagogical focus to secure optimal learning outcomes of the interaction between learning resources, support services and students <TextLink reference="2"></TextLink>.</Indentation></Pgraph><Pgraph>Nutzungsorientierung bedeutet, dass alle studienrelevanten Ressourcen auf kurzem Weg erreichbar sind und f&#252;r den Lernprozess genutzt werden k&#246;nnen. Im Fach Medizin mit dem hohen Praxisanteil geh&#246;ren dazu auch die oben beschriebenen M&#246;glichkeiten zum Erlernen und Trainieren praktischer Fertigkeiten. Je nach Informations- und Lernbed&#252;rfnis stehen den Studierenden nun in der &#196;ZB folgende Angebote zur Verf&#252;gung:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Selbstlernbereiche</ListItem><UnorderedList><ListItem level="2">Lesesaal</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Einzel- und Gruppenarbeitspl&#228;tze</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Skills-Labs f&#252;r praktische Fertigkeiten und Lerngruppen</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">PCs, PC-Pool, WLAN</ListItem></UnorderedList><ListItem level="1">Konventionelle Bibliotheksangebote</ListItem><UnorderedList><ListItem level="2">Mediendienstleistungen (Erwerbung, Erschlie&#223;ung, Ausleihe)</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Bibliothekskataloge, Datenbanken, E-Medien</ListItem></UnorderedList><ListItem level="1">Virtuelle Lernressourcen</ListItem><UnorderedList><ListItem level="2">E-Learning-Plattform</ListItem></UnorderedList><ListItem level="1">Administrative Funktionen via Internet (R&#252;ckmeldung, individuelle Stundenpl&#228;ne&#8230;)</ListItem><ListItem level="1">Supportangebote</ListItem><UnorderedList><ListItem level="2">Einf&#252;hrung in die Bibliotheksbenutzung</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Datenbankschulungen</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Einf&#252;hrungskurse zur E-Learning-Plattform f&#252;r Lehrende und E-Tutoren</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Kurse zur Informationskompetenz</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Auskunft, Informationsvermittlung</ListItem></UnorderedList></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Erfahrungen">
      <MainHeadline>Erfahrungen</MainHeadline><Pgraph>Die Integration des relativ &#8222;lauten&#8220; Bereichs MediTreFF in den eher &#8222;leisen&#8220; Bereich Bibliothek stellt eine gro&#223;e Herausforderung dar, deren Bew&#228;ltigung noch nicht in idealer Weise abgeschlossen ist.  Dabei sind zufrieden stellende L&#246;sungen in einem Geb&#228;ude, das nachtr&#228;glich an die Funktionen angepasst wird, nicht einfach zu erreichen. Bauliche Ma&#223;nahmen sind erforderlich, um ruhige Lernbereiche von Gespr&#228;chs- und Handy-Zonen abzugrenzen. Weitere Anpassungen an die neuen Bedingungen bestehen in einem neuen Leihstellentresen, der besser f&#252;r den ge&#228;nderten Besucherstrom ausgelegt ist sowie ein Monitor im Leihstellenbereich, an dem Interessenten gleich die Raumbelegung erkennen k&#246;nnen, ohne das MediTreFF zu betreten. Zum integrativen Ansatz geh&#246;rt auch das Angebot einer Lehrbuchauswahl als Pr&#228;senzbestand in den Untersuchungsr&#228;umen (z.B. Bates&#8217; gro&#223;es Untersuchungsbuch; Dahmer&#47;Anamnese und Befund &#8230;), damit schnell etwas nachgelesen werden kann.</Pgraph><Pgraph>Durch das MediTreFF hat die &#196;ZB bei der Realisierung von Lehr- und Lernzielen in der medizinischen Ausbildung an Bedeutung gewonnen &#8211; und ist als Lernort attraktiver geworden. Nach den ersten 10 Monaten Betrieb erweist sich das Angebot von praktischen Lernm&#246;glichkeiten in der Bibliothek als ein wichtiger Baustein f&#252;r die Weiterentwicklung zum Lernzentrum. Die Studierenden nutzen die Untersuchungsr&#228;ume inzwischen auch unabh&#228;ngig von praktischen &#220;bungen zum Lernen in der Gruppe. Die Gruppenarbeit scheint f&#252;r den Lernprozess sehr wichtig zu sein. Zus&#228;tzlich werden die sozialen Bindungen auch in Phasen intensivsten Lernens gest&#252;tzt und gest&#228;rkt. Eine zuk&#252;nftige Aufgabe ist daher, die flexibel nutzbaren R&#228;ume f&#252;r das theoretische und praktische Selbststudium, f&#252;r interne Fortbildungen und gleichzeitig auch curriculare Angebote in einem Nutzungsplan geregelt anzubieten.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Degkwitz A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Eckert K</RefAuthor>
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        <RefAuthor>Marek D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schumann S</RefAuthor>
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        <RefAuthor>Nafzger-Gl&#246;ser J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fairhurst L</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefBookTitle>Die Bibliothek als Lernzentrum: Eine Studienreise nach England</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Degkwitz A, Eckert K, Hillmann V, Wei&#223; B, Lerp M, Schaper S, Marek D, Schumann S, Steierwald U, Nafzger-Gl&#246;ser J, Fairhurst L. Die Bibliothek als Lernzentrum: Eine Studienreise nach England. Frankfurt; 2005. Available from: http:&#47;&#47;www.bi-international.de&#47;download&#47;file&#47;FA-Grossbritannien2005&#95;Sammel9-Gesamtbericht-kurz.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.bi-international.de&#47;download&#47;file&#47;FA-Grossbritannien2005&#95;Sammel9-Gesamtbericht-kurz.pdf</RefLink>
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        <RefAuthor>Gulbraar K</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>Continuing professional development &#8211; preparing for new roles in libraries: a voyage of discovery</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Gulbraar K. Development for the new academic library function: knowledge and skills requirements among library personnel and teaching faculty. In: Genoni P, Walton G, editors. Continuing professional development &#8211; preparing for new roles in libraries: a voyage of discovery. M&#252;nchen: Saur; 2005. p. 53-74.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Eingang zum MediTreFF in der Leihstelle</Mark1></Pgraph></Caption>
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