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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000178</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0001785</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Von der Klinikbibliothek Schnarrenberg zur Medizinbibliothek T&#252;bingen</Title>
      <TitleTranslated language="en">From Medical Library Schnarrenberg to Medical Library T&#252;bingen</TitleTranslated>
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          <Lastname>Walter</Lastname>
          <LastnameHeading>Walter</LastnameHeading>
          <Firstname>Christina</Firstname>
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        <Address>Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen, Medizinbibliothek T&#252;bingen, Hoppe-Seyler-Str. 3, 72070 T&#252;bingen, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen, Medizinbibliothek T&#252;bingen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Christina.Walter&#64;med.uni-tuebingen.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Medical Library</Keyword>
      <Keyword language="en">University Hospital T&#252;bingen</Keyword>
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      <Keyword language="de">Medizinische Bibliothek</Keyword>
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      <Keyword language="de">Entwicklung</Keyword>
      <Keyword language="de">konventioneller Bestand</Keyword>
      <Keyword language="de">Digitale Bibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Dienstleistungen</Keyword>
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      <DatePublished>20091217</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>9</Volume>
        <Issue>2-3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinbibliotheken an Hochschulen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz</IssueTitle>
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    <ArticleNo>50</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>In einem kurzen &#220;berblick wird die Gr&#252;ndung der Bibliothek im Jahre 1989 sowie die Entwicklung seitdem beschrieben. Die Aufgaben und Dienstleistungen sowie  konventionelle und digitale Bibliothek werden dargestellt. Die aktuellen Ver&#228;nderungen sowie ein Ausblick auf die zuk&#252;nftige Funktion der Bibliothek werden erl&#228;utert.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>In a short overview the foundation of the library in 1989 and the following development is described. Tasks and Services as well as conventional and digital library are illustrated. Actual changings and outlook on future function of the library are explained.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Klinikbibliothek Schnarrenberg">
      <MainHeadline>Die Klinikbibliothek Schnarrenberg</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Klinikbibliothek Schnarrenberg wurde 1989 aus den Bibliotheken der Chirurgischen-, Radiologischen-, Orthop&#228;dischen-, Neurologischen-, und An&#228;sthesiologischen Kliniken gegr&#252;ndet. Dies geschah im Zuge einer Zusammenlegung der genannten Kliniken in einem gemeinsamen Neubau auf dem Schnarrenberg. </Pgraph>
      <Pgraph>Die fachliche und organisatorische Leitung der neuen gemeinsamen Bibliothek wurde der Universit&#228;tsbibliothek &#252;bertragen. Die finanziellen Mittel wurden von der Fakult&#228;t bereitgestellt.  Erwerbunsgsentscheidungen wurden von einer Bibliothekskommission, in die jede beteiligte Klinik Beauftragte entsandte, getroffen. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek sollte der Grundstein f&#252;r eine gemeinsame Zentralbibliothek f&#252;r Medizin in T&#252;bingen werden &#8211; aber erst in allerj&#252;ngster Zeit ist man diesem Ziel einen entscheidenden Schritt n&#228;her gekommen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek wurde zwar noch erweitert &#8211; im Jahre 1998 zog die Kinderklinik auf den Berg und die Best&#228;nde ihrer Bibliothek wurden in unsere integriert. Gleiches geschah mit den B&#252;chern und Zeitschriften der Bibliothek der Medizinischen Klinik nebenan, deren Bibliothek 2005 aufgel&#246;st wurde. Zus&#228;tzlich wird seit 2005 die Bibliothek der HNO-Klinik von uns betreut. Dabei blieb es aber erstmal bis zum Herbst 2009.</Pgraph>
      <Pgraph>Wir hatten zwar damit etwa zwei Drittel der Best&#228;nde der T&#252;binger Klinikbibliotheken erfasst, aber zum Ziel &#8222;Zentralbibliothek&#8220; fehlten au&#223;er dem restlichen Dritttel noch die medizinischen Best&#228;nde der Universit&#228;tsbibliothek mit ihrer Lehrbuchsammlung sowie kleinere Institutsbibliotheken. </Pgraph>
      <Pgraph>Immerhin sind in der Bibliothek die gro&#223;en Fachgebiete wie Chirurgie und Innere Medizin vertreten. Dazu kommen die Radiologie, Orthop&#228;die, Neurologie, An&#228;sthesie und alle Aspekte der P&#228;diatrie. Unser Bestand enth&#228;lt momentan etwa 10.000 Monographien, 3000 Dissertationen, 307 laufende Zeitschriftenabonnements und 36.000 Zeitschriftenb&#228;nde.  Monographien und Dissertationen k&#246;nnen von Mitarbeitern und Doktoranden der angeschlossenen Kliniken ausgeliehen werden. F&#252;r alle weiteren Besucher gibt es die M&#246;glichkeit, die Bibliothek im Pr&#228;senzbestand zu nutzen (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Finanziell standen uns ohne Personalkosten insgesamt etwa 440.000 Euro zur Verf&#252;gung. Darin enthalten war ein Betrag von 120.000 Euro. Damit wurden gemeinsam mit der Universit&#228;tsbibliothek elektronische Medien f&#252;r die gesamte medizinische Fakult&#228;t gekauft.</Pgraph>
      <Pgraph>In den letzten Jahren haben wir zus&#228;tzliche Mittel aus Studiengeb&#252;hren erhalten. Damit wurde auf Wunsch der Studenten eine kleine Lehrbuchsammlung aufgebaut, die im Pr&#228;senzbestand genutzt werden kann.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Monographien sind nach einer den Fachgebieten angepassten, speziell f&#252;r diese Bibliothek entwickelten Systematik aufgestellt und werden im Verbundkatalog (S&#252;dwestdeutscher Bibliothekskatalog) verzeichnet. Zeitschriftenb&#228;nde erhalten eine Signatur, die laufenden Jahrg&#228;nge werden in Zeitschriftenauslagen aufgestellt. Alle B&#228;nde vor 1996 befinden sich aus Platzgr&#252;nden im Magazin und k&#246;nnen von dort in die Bibliothek bestellt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek ist von Montag bis Freitag von 8.30 bis 19.30 Uhr ge&#246;ffnet und bietet ihren Benutzern 10 PC-Arbeitspl&#228;tze sowie 18 Lesepl&#228;tze mit WLAN-Anschluss auf einer Fl&#228;che von insgesamt etwa 400 Quadratmetern. Ausdrucken ist &#252;ber die Kopierger&#228;te m&#246;glich. </Pgraph>
      <Pgraph>&#220;ber die gemeinsame Finanzierung mit der Universit&#228;tsbibliothek stehen uns die Datenbanken Medline-OvidSP, Biosis, Web of Science ab 1985, Psyndex, PsycINFO und EBM-Reviews zur Verf&#252;gung. Unsere Benutzer haben Zugriff auf die Volltexte von &#252;ber 3000 f&#252;r T&#252;bingen lizensierte elektronische Zeitschriften aus dem Bereich Medizin, die in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) organisiert sind.</Pgraph>
      <Pgraph>57 Lehrb&#252;cher des Thieme-Verlages stehen &#8211; auch aus Studiengeb&#252;hren finanziert &#8211; als E-Books zur Verf&#252;gung und erfreuen sich reger Nutzung.</Pgraph>
      <Pgraph>Als Service bieten wir f&#252;r die &#196;rzte, wissenschaftlichen Mitarbeiter, Doktoranden und sonstigen Angestellten aus den der Bibliothek angeschlossenen Kliniken kostenlose Literaturbestellungen an. Speziell daf&#252;r gibt es ein Bestellformular auf unserer Homepage. Zur Erledigung der eingehenden Auftr&#228;ge benutzen wir &#8211; je nachdem wie eilig die Bestellung ist &#8211; Subito, T&#252;binger Aufsatz Dienst (TAD), Internen Leihverhehr (ILV)  und Fernleihe. Subito-Bestellungen werden erst seit 2008 durchgef&#252;hrt, die Anzahl der Bestellungen nimmt dabei  kontinuierlich zu: von 690 im Jahre 2008, zu bereits 656 bis Ende September 2009.</Pgraph>
      <Pgraph>Einf&#252;hrungen in die Literaturrecherche f&#252;r alle Benutzer finden regelm&#228;&#223;ig zweiw&#246;chig statt. Themen der Schulung sind die allgemeinen Prinzipien einer Literaturrecherche, Inhalt und Vorgehen in der Datenbank Medline (OVIDSP und PubMed) sowie praktische &#220;bungen unter Anleitung. Zus&#228;tzlich werden auf Anfrage (z.B. aus der Krankenpflegeschule) Schulungen vor Ort sowie F&#252;hrungen in der Bibliothek abgehalten. F&#252;r das Selbststudium wird das Online-Tutorial &#8222;Einf&#252;hrung in die Literatursuche f&#252;r MedizinerInnen&#8220; &#252;ber die Lernplattform ILIAS angeboten. Die Bibliothek ist f&#252;r die medizinische Fakult&#228;t auch Ansprechpartner bei Fragen und Problemen mit ILIAS.</Pgraph>
      <Pgraph>Zur Information &#252;ber Neuigkeiten aus der Bibliothek bieten wir einen Online-Newsletter an, der je nach Bedarf vier- bis sechsmal im Jahr erscheint.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r all diese Aufgaben stehen sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit insgesamt dreieinhalb Stellen zur Verf&#252;gung.</Pgraph>
      <Pgraph>In den letzen Jahren hat sich zunehmend die Klientel der Bibliothek ver&#228;ndert. Statt von Wissenschaftlern und &#196;rzten wird sie jetzt haupts&#228;chlich von Studenten benutzt. Dieser Entwicklung wurde mit der Er&#246;ffnung eines direkt an die Bibliothek angeschlossenen Lernzentrums f&#252;r Studenten mit 60 zum Teil mit PCs ausgestatteten Arbeitspl&#228;tzen im Mai 2009 Rechnung getragen. </Pgraph>
      <Pgraph>Im November 2009 wurden von der medizinischen Fakult&#228;t einschneidende &#196;nderungen in der Organsiation und Verwaltung der Bibliothek beschlossen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Entscheidungen &#252;ber Erwerbungen, Abbestellungen sowie andere inhaltliche Belange werden ab sofort von einer zehnk&#246;pfigen Bibliothekskommission getroffen, die sich aus acht &#196;rzten bzw. wissenschaftlichen Mitarbeitern des gesamten Klinikums sowie je einem Verteter der Universit&#228;tsbibliothek und der Klinikbibliothek zusammensetzt.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Universit&#228;tsbibliothek bringt ihre derzeit aufgewandten Mittel f&#252;r medizinische Zeitschriften in den Etat Klinikbibliothek ein, aus dem in Zukunft f&#252;r die gesamte Fakult&#228;t elektronische Medien beschafft werden sollen. Ab 2011 sollen m&#246;glichst alle Zeitschriften auf E-Only umgestellt sein. Weiterhin soll darauf hingewirkt werden, sukzessive mit den restlichen Klinik- und Institusbibliotheken eine gemeinsame L&#246;sung zu finden.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Zuge dieser Umgestaltung erhielt die Bibliothek einen neuen Namen: aus &#8222;Klinikbibliothek Schnarrenberg&#8220; wurde &#8222;Medizinbibliothek T&#252;bingen&#8220;.</Pgraph>
      <Pgraph>Als Vision f&#252;r die Zukunft wird daran gedacht, dem Wunsch der Studenten nach ausleihbaren Lehrb&#252;chern, nahe dem Ort, wo inzwischen ihre meisten Veranstaltungen stattfinden, nachzukommen. Dazu soll der durch die Umstellung auf Online-Zeitschriften freiwerdende Platz durch &#220;bernahme eines Teils der Lehrbuchsammlung der Universit&#228;tsbibliothek wieder gef&#252;llt werden. </Pgraph>
      <Pgraph>Im digitalen Zeitalter ist man damit der anf&#228;nglich erw&#228;hnten Zentralbibliothek f&#252;r Medizin in T&#252;bingen ein gro&#223;es St&#252;ck n&#228;her gekommen.</Pgraph>
      <SubHeadline>Kontakt</SubHeadline>
      <Pgraph>Medizinbibliothek T&#252;bingen<LineBreak></LineBreak>Hoppe-Seyler-Str. 3<LineBreak></LineBreak>72070 T&#252;bingen<LineBreak></LineBreak>Tel.: 07071&#47; 2987362<LineBreak></LineBreak>cronabib&#64;med.uni-tuebingen.de<LineBreak></LineBreak><Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.medizin.uni-tuebingen.de&#47;Forschung&#47;Bibliothek.html">http:&#47;&#47;www.medizin.uni-tuebingen.de&#47;Forschung&#47;Bibliothek.html</Hyperlink></Pgraph>
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            <Pgraph>Abbildung 1: Infotheke und Zeitschriftenauslage</Pgraph>
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