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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000165</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0001656</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel</Title>
      <TitleTranslated language="en">The Medical Department of the Kiel University Library</TitleTranslated>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Kiel, Leibnizstra&#223;e 9, 24118 Kiel, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0) 431&#47;880-5404, Fax: &#43;49 (0) 431&#47;880-1596<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Kiel, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>hentschel&#64;ub.uni-kiel.de</Email>
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      <DatePublished>20090929</DatePublished>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>9</Volume>
        <Issue>2-3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinbibliotheken an Hochschulen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz</IssueTitle>
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    <ArticleNo>37</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die Medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel besitzt die gr&#246;&#223;te Sammlung medizinisch-wissenschaftlicher Literatur in Schleswig-Holstein und ist zust&#228;ndig f&#252;r die Literaturversorgung der Studierenden, Wissenschaftler und &#196;rzte am Universit&#228;tsklinikum Schleswig-Holstein &#8211; Campus Kiel. Es besteht eine enge Kooperation zwischen Medizinischer Fakult&#228;t und Universit&#228;tsbibliothek bei der Versorgung mit Zeitschriftenliteratur, deren Bezug die Universit&#228;tsbibliothek zentral organisiert und konsequent auf Online-Zug&#228;nge umgestellt hat. Dem ver&#228;nderten Nutzungsverhalten und erheblichen Betreuungsbedarf bei der Literaturbeschaffung insbesondere der klinisch t&#228;tigen Mediziner wird durch erweiterte Serviceangebote Rechnung getragen. Dazu z&#228;hlt ein umfassender, unkomplizierter und kostenfreier Artikellieferdienst, der eine gro&#223;e Akzeptanz erf&#228;hrt. Spezielle Schulungsveranstaltungen runden das Angebot ab. In Zukunft stehen umfassende Sanierungs- und Modernisierungsma&#223;nahmen an Geb&#228;ude und Bibliothek an.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The Medical Department of the Kiel University Library provides the most comprehensive collection of scientific medical literature in Schleswig-Holstein and serves students, scientists and physicians of the Univ<TextGroup><PlainText>ersit&#228;t</PlainText></TextGroup>sklinikum Schleswig-Holstein &#8211; Campus Kiel. Medical journals &#8211; mostly online &#8211; are managed by the Kiel University Library in cooperation with the Faculty of Medicine. Due to changes in user behaviour and considerable needs for assistance new services are provided, for example a full-service document delivery &#8211; easy to use and free of charge &#8211; and specialized training courses. Renovation and modernisation of the building and library are scheduled for the next years.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel">
      <MainHeadline>Die Medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel</MainHeadline>
      <Pgraph>In unmittelbarer N&#228;he zur Kieler F&#246;rde, in Sichtweite ein- und auslaufender Kreuzfahrt- und F&#228;hrschiffe ist die Medizinische Abteilung (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.ub.uni-kiel.de&#47;ueber&#47;oeffnungszeiten&#47;med&#47;index.html">http:&#47;&#47;www.ub.uni-kiel.de&#47;ueber&#47;oeffnungszeiten&#47;med&#47;index.html</Hyperlink>) der Universit&#228;tsbibliothek Kiel (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.ub.uni-kiel.de&#47;">http:&#47;&#47;www.ub.uni-kiel.de&#47;</Hyperlink>) in einem der &#228;ltesten Geb&#228;ude der Christian-Albrechts-Universit&#228;t zu Kiel (CAU, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.uni-kiel.de&#47;">http:&#47;&#47;www.uni-kiel.de&#47;</Hyperlink>) untergebracht (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Das unter Denkmalschutz stehende historische Geb&#228;ude (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>, Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>) wurde als reiner Bibliotheksbau von Martin Gropius und Heino Schmieden geplant und ist nach massiven Zerst&#246;rungen im 2. Weltkrieg eines von zwei erhaltenen Geb&#228;uden der preu&#223;ischen Universit&#228;tsbauten aus den Jahren ab 1876. Es diente der Universit&#228;tsbibliothek (UB) nach der Fertigstellung 1884 bis 1966 als Hauptsitz. Mit dem Umzug der UB zum neuen Campus im Jahre 1966 verblieb das Fach Medizin als Abteilung am Standort in der Brunswiker Stra&#223;e 2, um f&#252;r das in der Nachbarschaft gelegene Universit&#228;tsklinikum die Literaturversorgung zu erhalten.</Pgraph>
      <Pgraph>Seit dem Auszug der Universit&#228;tsbibliothek teilt sich die Medizinische Abteilung das Geb&#228;ude mit dem Institut f&#252;r Geschichte der Medizin und Pharmazie (heute Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung). Eine zwischenzeitliche Unterbringung des heutigen Instituts f&#252;r Medizinische Informatik und Statistik mit seinen Gro&#223;rechnern hat bauliche Spuren hinterlassen, die auch heute noch das Bild der Bibliotheksr&#228;ume pr&#228;gen.</Pgraph>
      <Pgraph>Nachdem nahezu 40 Jahre lang keine wesentlichen Bau- oder Sanierungsma&#223;nahmen durchgef&#252;hrt worden waren, ergab eine Begehung der Feuerwehr im Jahr 2005, dass das Geb&#228;ude den heutigen Brandverh&#252;tungsvorschriften nicht mehr entspricht. Seitdem planen Universit&#228;t, Universit&#228;tsbibliothek und Geb&#228;udemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) im Auftrag des Ministeriums f&#252;r Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr eine umfangreiche Brandschutzsanierung. Mit dieser soll gleichzeitig eine modernisierte Medizinische Bibliothek entstehen, die in Ausstattung, Nutzungsm&#246;glichkeiten und Services den heutigen Anspr&#252;chen beim Lernen und Arbeiten in der Klinischen Medizin voll gerecht wird. Der Planungsprozess ist weit gediehen. Detailplanungen f&#252;r mehrere Ausstattungsvarianten und Kosten liegen vor. Bisher ist es jedoch den Entscheidungstr&#228;gern nicht m&#246;glich, den Zuschlag f&#252;r einen der Vorschl&#228;ge zu erteilen.</Pgraph>
      <Pgraph>In der Medizinischen Abteilung der UB Kiel befindet sich die gr&#246;&#223;te Sammlung medizinisch-wissenschaftlicher Literatur in Schleswig-Holstein. Der Bibliothek stehen auf 7 Etagen insgesamt ca. 1400 qm f&#252;r die ca. 250.000 Medien zur Verf&#252;gung. Der &#246;ffentliche Bereich mit Lesesaal, Freihandbestand, Lehrbuchsammlung, Lese- und PC-Arbeitspl&#228;tzen, Online-Katalog, Ausleihtheke sowie Arbeitsbereich f&#252;r die Mitarbeiter der Bibliothek ist im 1. Obergeschoss untergebracht. Alle weiteren zur Verf&#252;gung stehenden Bereiche sind nicht &#246;ffentlich und werden ausschlie&#223;lich als Magazinfl&#228;che genutzt.</Pgraph>
      <Pgraph>Ge&#246;ffnet hat die Medizinische Abteilung Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 9.00 bis 13.00 Uhr. Von Montag bis Freitag wird der Bibliotheksbetrieb ab 16.30 Uhr durch studentische Hilfskr&#228;fte gew&#228;hrleistet. Insgesamt arbeiten in der Medizinischen Abteilung 5 Fachkr&#228;fte, die sich 4 Vollzeitstellen teilen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Medizinische Abteilung ist f&#252;r die Literaturversorgung der Studierenden (Zahlen siehe <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.uni-kiel.de&#47;ueberblick&#47;statistik&#47;index.shtml">http:&#47;&#47;www.uni-kiel.de&#47;ueberblick&#47;statistik&#47;index.shtml</Hyperlink>), wissenschaftlichen Mitarbeiter und &#196;rzte am Universit&#228;tsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) &#8211; Campus Kiel (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.uk-sh.de&#47;startseite.phtml">http:&#47;&#47;www.uk-sh.de&#47;startseite.phtml</Hyperlink>) mit seinem medizinischen Medienbestand und der Ausleihe von Lehr- und Fachb&#252;chern zust&#228;ndig. Sie steht ebenfalls allen B&#252;rgern von Schleswig-Holstein offen, die an medizinischer Literatur interessiert sind. Auch werden hier subito- und Fernleihbestellungen auf den im Haus vorhandenen Bestand erledigt.</Pgraph>
      <Pgraph>Erg&#228;nzend zur Medizinischen Abteilung der UB unterh&#228;lt das UK S-H eigene Klinikbibliotheken, die f&#252;r die spezialisierte Literaturversorgung in den einzelnen medizinischen Fachgebieten stehen. Allerdings befinden sich viele Bibliotheken des UK S-H in einem Zustand der langsamen Aufl&#246;sung. Einige wurden bereits geschlossen, andere haben ihre vorgehaltenen Best&#228;nde drastisch reduziert. Von 21 Klinikbibliotheken befinden sich heute nur noch 2 in Betreuung durch bibliothekarische Fachkr&#228;fte. Der Rest wird nebenbei durch Klinikbesch&#228;ftigte mitbetreut. Es ist zu erwarten, dass die Zahl der Klinikbibliotheken in den n&#228;chsten Jahren weiter abnehmen wird.</Pgraph>
      <Pgraph>Zentral durch die UB wird die Versorgung mit Zeitschriftenliteratur in der Medizin organisiert. Seit 2005 besteht hierzu eine enge Kooperation zwischen Universit&#228;tsbibliothek und Medizinischer Fakult&#228;t. Beide Einrichtungen finanzieren gemeinsam ein abgestimmtes Zeitschriftenpaket, dessen Titelspektrum nach einer Bedarfsumfrage in allen Einrichtungen und einem Ranking-Verfahren zusammengestellt wurde und regelm&#228;&#223;igen Pr&#252;fungen unterzogen wird. Durch DFG-Nationallizenzen und neue Kooperationspartner wie die Exzellenzcluster der CAU konnte das Zeitschriftenangebot weiter ausgebaut werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Als einzige Voll-Universit&#228;t des Landes muss die CAU bei der Finanzierung von elektronischen Fachinformationen, anders als Universit&#228;ten in anderen Bundesl&#228;ndern, ohne regul&#228;re zentrale Konsortialmittel auskommen. Abhilfe schafft das bis Ende 2009 befristete &#8222;Programm zur F&#246;rderung der schleswig-holsteinischen Hochschulbibliotheken&#8220; des Ministeriums f&#252;r Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr. Unter F&#252;hrung der UB Kiel konnten hieraus im Rahmen von &#8222;Mini-Konsortien&#8220; sogenannte Landeslizenzen f&#252;r einige Datenbanken und E-Books auch in Zusammenarbeit mit der Universit&#228;t zu L&#252;beck, die die zweite Medizinische Fakult&#228;t des Landes unterh&#228;lt, organisiert werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Nutzungsverhalten der Studierenden, &#196;rzte und wissenschaftlichen Mitarbeiter hat sich im Laufe der letzten Jahre massiv auseinander entwickelt. W&#228;hrend die Studierenden weiterhin die Medizinische Abteilung aufsuchen, um Lehrb&#252;cher zu entleihen, Online-Recherchen durchzuf&#252;hren oder vor Ort zu lernen, geh&#246;ren &#196;rzte und Wissenschaftliche Mitarbeiter inzwischen zu einer selten erscheinenden Spezies.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Gr&#252;nde f&#252;r das Nichterscheinen der UK S-H-Mitarbeiter liegen unter anderem in einem ver&#228;nderten Klinikalltag, wo wachsende Aufgaben in der Patientenversorgung sich zum Teil zu Lasten von Forschung und Lehre auswirken. Ein weiterer Erkl&#228;rungsgrund liegt in der komfortableren Literaturversorgung durch Online-Zeitschriften. 2005 wurden die medizinischen Zeitschriften der UB Kiel konsequent von Print- auf Online-Bezug umgestellt. Die Nationallizenzen der DFG verst&#228;rken diese Entwicklung zus&#228;tzlich.</Pgraph>
      <Pgraph>Um wieder st&#228;rker als Serviceeinrichtung f&#252;r das UK S-H in das Bewusstsein der dortigen Mitarbeiter zu gelangen, wurden in den letzten Jahren in der Medizinischen Abteilung Dienstleistungen eingef&#252;hrt, die sich noch n&#228;her an den Bed&#252;rfnissen der &#196;rzte und wissenschaftlichen Mitarbeiter am Klinikum orientieren. Diese Klientel wird heute mit Hilfe der EDV online &#8222;aus der Ferne&#8220; betreut. Neben den inzwischen standardm&#228;&#223;igen Angeboten von Online-Zeitschriften und E-Books stehen Serviceleistungen wie die vereinfachte Beantragung einer Benutzerkarte und Einrichtung von Fernleihkonten per E-Mail oder die Beschaffung von Zeitschriftenliteratur &#252;ber einen kostenfreien Artikellieferdienst im Mittelpunkt.</Pgraph>
      <Pgraph>Trotz des verbesserten Zugangs zu medizinischen Fachinformationen &#252;ber Online-Zeitschriften und E-Books direkt am Arbeitsplatz besteht im UK S-H weiterhin ein gro&#223;er Betreuungsbedarf bei der Beschaffung von Zeitschriftenliteratur, insbesondere wenn diese nicht unmittelbar &#8222;im Internet&#8220; oder &#8222;in PubMed&#8220; verf&#252;gbar ist. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die zur Verf&#252;gung stehenden bibliothekarischen Instrumente wie Online-Katalog, Fernleihe oder selbst Elektronische Zeitschriftenbibliothek insbesondere von den klinisch t&#228;tigen Medizinern nur in einem geringen Ma&#223;e angenommen und benutzt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Um es den Medizinern am UK S-H leicht zu machen, eine Bestellung &#252;ber den Artikellieferdienst der Medizinischen Abteilung aufzugeben, wurde ein Online-Formular entwickelt, das nur geringe formale H&#252;rden aufweist. Als einzige bibliografische Angabe zur Artikelbestimmung wird die PMID aus PubMed verlangt. Steht die PMID nicht zur Verf&#252;gung, k&#246;nnen weitere Felder f&#252;r Angaben zum Artikel genutzt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Weiterf&#252;hrende Recherchen bei unklaren bibliographischen Angaben und die Durchf&#252;hrung der Bestellung werden durch die Mitarbeiter der Bibliothek &#252;bernommen. Der Artikel wird innerhalb einer garantierten Frist als Papierkopie mit der Hauspost an die Dienstadresse des Bestellers geschickt. Die Dienstleistung des Artikellieferdienstes stellt inzwischen einen wichtigen Bestandteil der t&#228;glichen Arbeit dar. </Pgraph>
      <Pgraph>Zur Verbesserung des Artikellieferdienstes nimmt die Medizinische Abteilung der UB Kiel seit 2007 am Internen Leihverkehr (ILV) der AGMB teil mit der Wirkung, dass die Quote der Absagen auf unter 20&#37; gesenkt werden konnte. Um einen weitgehenden Vollservice bieten zu k&#246;nnen, werden bei Artikelbestellungen, die nicht &#252;ber den vorhandenen lokalen Bestand oder den ILV abgedeckt werden k&#246;nnen, seit Anfang 2009 subito-Bestellungen auf Kosten der Medizinischen Abteilung get&#228;tigt.</Pgraph>
      <Pgraph>Zur weiteren Serviceverbesserung wurde auch die anf&#228;ngliche Auflage, dass nur registrierte Benutzer der Universit&#228;tsbibliothek Kiel den medizinischen Artikellieferdienst nutzen durften, 2009 fallen gelassen. Bestellberechtigt sind nun grunds&#228;tzlich alle Angeh&#246;rigen des UK S-H am Campus Kiel. Die Pr&#252;fung der Bestellberechtigung erfolgt einzig &#252;ber Angabe der Dienstadresse und Instituts-E-Mail, da diese nur an Mitarbeiter der jeweiligen Einrichtung vergeben werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Abgerundet wird der Service durch ein umfangreiches Schulungsangebot im Rahmen von &#8222;kiebiz&#8220; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.ub.uni-kiel.de&#47;service&#47;schulungen&#47;index.html">http:&#47;&#47;www.ub.uni-kiel.de&#47;service&#47;schulungen&#47;index.html</Hyperlink>). Hierzu z&#228;hlen z.B. Veranstaltungen zu PubMed, Web of Science und EndNote, die allerdings nicht curricular verankert sind. Erg&#228;nzt werden die Schulungen durch umfangreiches Informationsmaterial zum Download (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.ub.uni-kiel.de&#47;ueber&#47;oeffnungszeiten&#47;med&#47;index.html">http:&#47;&#47;www.ub.uni-kiel.de&#47;ueber&#47;oeffnungszeiten&#47;med&#47;index.html</Hyperlink>, unter Infomaterialien). Besonders bei der Literaturverwaltung wird in der Medizin, aber auch in anderen F&#228;chern zur Zeit ein wachsender Bedarf an Schulungs- und Serviceangeboten festgestellt. Dieser Bereich soll in Zukunft konsequent ausgebaut werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Unter dem Motto &#8222;Wenn Sie nicht zu uns kommen, dann kommen wir zu Ihnen&#8220; wurden 2008 in einer gro&#223; angelegten Werbetour durch das UK S-H &#8211; Campus Kiel 25 Einrichtungen besucht, um die Dienstleistungen der Medizinischen Abteilung vorzustellen. Da die Pr&#228;sentationen oft im Rahmen von internen Besprechungen mit Pflichtcharakter stattfanden, konnte ein gro&#223;er Personenkreis erreicht werden. Die zum Teil lebhaften Diskussionen in diesen Veranstaltungen dokumentierten einerseits einen erheblichen Informationsbedarf und andererseits gro&#223;e Verunsicherungen seitens der Wissenschaftler bez&#252;glich der zuk&#252;nftigen Verf&#252;gbarkeit von wissenschaftlicher Literatur nach der &#196;nderung des Urheberrechts.</Pgraph>
      <Pgraph>Insgesamt haben die geschilderten Ma&#223;nahmen zu einer verst&#228;rkten Wahrnehmung der Medizinischen Abteilung, aber auch der Universit&#228;tsbibliothek insgesamt im <TextGroup><PlainText>UK S-H</PlainText></TextGroup> am Campus Kiel gef&#252;hrt. Eine vermehrte Nutzung ihrer Angebote und Dienstleistungen l&#228;sst sich in der letzten Zeit beobachten.</Pgraph>
    </TextBlock>
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              <Mark1>Abbildung 2: Medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel, S&#252;dseite und Haupteingang an der Brunswiker Stra&#223;e (Quelle: Landesamt f&#252;r Denkmalpflege Schleswig-Holstein)</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 3: Medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel, Ostseite an der Hegewischstra&#223;e (Copyright: Uni Kiel, Foto: J&#252;rgen Haacks)</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 1: Lageplan der Christian-Albrechts-Universit&#228;t zu Kiel, 19 &#61; Standort der Medizinischen Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek (Copyright: Uni Kiel)</Mark1>
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