<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>

<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>mbi000162</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000162</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0001623</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Filiale im Feld &#8211; Die Zweigstelle f&#252;r Medizin und Naturwissenschaften der Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg</Title>
      <TitleTranslated language="en">Neuenheim Branch Library of Medicine and Natural Sciences, University Library of Heidelberg</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Mauthe</Lastname>
          <LastnameHeading>Mauthe</LastnameHeading>
          <Firstname>Sybille</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg, Zweigstelle f&#252;r Medizin und Naturwissenschaften, INF 368, 69120 Heidelberg, Fon 06221-544274, Fax 06221-546145<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg, Zweigstelle f&#252;r Medizin und Naturwissenschaften, Heidelberg, Deutschland</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.ub.uni-heidelberg.de</WebPage></Address>
        <Email>mauthe&#64;ub.uni-heidelberg.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">University Library of Heidelberg</Keyword>
      <Keyword language="en">Branch Library of Medicine and Natural Sciences</Keyword>
      <Keyword language="en">medical library</Keyword>
      <Keyword language="de">Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg</Keyword>
      <Keyword language="de">Zweigstelle f&#252;r Medizin und Naturwissenschaften</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinbibliothek</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20090902</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>9</Volume>
        <Issue>2-3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinbibliotheken an Hochschulen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>34</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die Zweigstelle f&#252;r Medizin und Naturwissenschaften der UB Heidelberg wurde 1978  im Neuenheimer Feld er&#246;ffnet und ist f&#252;r die Literatur- und Informationsversorgung von &#252;ber 11.000 Studierenden und &#252;ber 5000 Wissenschaftlern und &#196;rzten zust&#228;ndig. Der Artikel beschreibt das Aufgabenspektrum der Bibliothek, die r&#228;umliche Situation und  die Verankerung in der universit&#228;ren Landschaft, zeigt aber auch  Entwicklungen der j&#252;ngeren Vergangenheit bzw. weist auf  perspektivische M&#246;glichkeiten der Bibliothek hin.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The Neuenheim Branch Library of Medicine and Natural Sciences of the University Library of Heidelberg was founded in 1978 and is responsible for the literature and information supply of about 11.000 students and more than 5000 scientists and physicians. The article describes the range of tasks of the library and its positioning in the university system, but also shows developments of the recent past and points to future aspects.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Zweigstelle f&#252;r Medizin und Naturwissenschaften der UB Heidelberg">
      <MainHeadline>Die Zweigstelle f&#252;r Medizin und Naturwissenschaften der UB Heidelberg</MainHeadline>
      <SubHeadline>Geschichte und Gegenwart</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Zweigstelle f&#252;r Naturwissenschaften und Medizin der Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg  wurde vor &#252;ber 30 Jahren, n&#228;mlich im April 1978 er&#246;ffnet. Die Herausl&#246;sung der (neueren) naturwissenschaftlich-medizinischen Best&#228;nde aus der Hauptbibliothek Altstadt und Neueinrichtung der Filiale im Neuenheimer Feld 368 waren durch die Verlagerung zahlreicher universit&#228;rer Institute und Kliniken auf die andere Neckarseite  notwendig geworden</Pgraph>
      <Pgraph>Die Unterbringung in einem umgewidmeten Institutsgeb&#228;ude erfolgte gleichsam als Notl&#246;sung und anstelle eines seit den 1960er Jahren geforderten und immer wieder Rezessionen zum Opfer gefallenen Bibliotheksneubaus. Da bis heute ein eigenes Geb&#228;ude f&#252;r eine naturwissenschaftlich-medizinische Zweigbibliothek auf dem Neuenheimer Campus fehlt, dauert dieser provisorische Zustand und der daraus resultierende Raummangel weiterhin an.</Pgraph>
      <Pgraph>Als Teil der UB Heidelberg ist die Zweigstelle f&#252;r die Versorgung der Universit&#228;tsangeh&#246;rigen und Studierenden mit gedruckten und digitalen Medien der Bereiche Medizin, Naturwissenschaften, Mathematik und Sport zust&#228;ndig. Die Medizin nimmt als mit Abstand gr&#246;&#223;tes Fach (sowohl hinsichtlich der Erwerbungsmittel als auch im Hinblick auf die Zahl der Studierenden und Wissenschaftler) eine pr&#228;gende Rolle ein.</Pgraph>
      <Pgraph>W&#228;hrend T&#228;tigkeiten wie Medienerwerbung, Katalogisierung etc. in der Hauptbibliothek Altstadt durchgef&#252;hrt werden, bietet die Zweigstelle der UB Heidelberg alle Benutzungsdienstleistungen an  und fungiert als zentrale Ausleihbibliothek im Campus Neuenheim. In den letzten Jahren hat sich die Bibliothek daneben mehr und mehr zu einem Lern- und Arbeitszentrum f&#252;r die Studierenden der Universit&#228;t entwickelt.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Bibliothekssystem der Universit&#228;t Heidelberg zeichnete sich lange durch eine starke Zersplitterung und ein relativ unverbundenes Nebeneinander von Informationseinrichtungen aus <TextLink reference="1"></TextLink>. Die UB unternahm in den letzten Jahren verst&#228;rkte Anstrengungen, dieses System zu reorganisieren, so dass inzwischen eine funktionalen Einschichtigkeit erreicht werden konnte.</Pgraph>
      <Pgraph>Die neben der Zweigstelle mit Abstand gr&#246;&#223;te medizinische Bibliothek des Campus Neuenheim, die in den siebziger Jahren von den Instituten der theoretischen F&#228;cher gegr&#252;ndet und finanziert wurde, wurde schon 1998 in die Zweigstelle integriert. In den vergangenen Jahren wurden weitere Medizinbibliotheken aufgel&#246;st, die Best&#228;nde in wesentlichen Teilen von der UB &#252;bernommen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die augenblicklich noch existierenden bibliothekarischen Einrichtungen der Fakult&#228;t bzw. des Klinikums sind den jeweiligen Institutionen zugeordnet, wurden&#47;werden aber seit einigen Jahren sukzessive durch die UB restrukturiert und versorgt.</Pgraph>
      <Pgraph>Die zur Universit&#228;t Heidelberg geh&#246;rende Medizinische Fakult&#228;t Mannheim wird durch eine eigene Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek versorgt, mit der die UB jedoch eng zusammenarbeitet.</Pgraph>
      <SubHeadline>R&#228;ume und Best&#228;nde </SubHeadline>
      <Pgraph>Die Zweigstelle der UB beansprucht insgesamt rund 3300 m&#178; Fl&#228;che und ist &#252;ber vier Stockwerke verteilt:</Pgraph>
      <Pgraph>Im Untergeschoss befindet sich das Zeitschriftenmagazin, in sich fast ausschlie&#223;lich &#228;ltere, bestellbare B&#228;nde naturwissenschaftlich-medizinischer Journale lagern.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Erdgeschoss ist das Informationszentrum (IZN) angesiedelt, das als zentrale Auskunftsstelle der Bibliothek fungiert. Daneben befinden sich hier die &#8211; nicht ausleihbaren &#8211; letzten 10 Jahrg&#228;nge und neuesten Hefte der 500 noch verbliebenen Druckzeitschriften. Ca. 300 Journale sind dem Bereich Biologie&#47;Medizin zuzuordnen. Erg&#228;nzt wird der Bestand durch eine Auswahl regionaler und &#252;berregionaler Zeitungen. An den PC-Arbeitspl&#228;tzen k&#246;nnen Bibliotheksnutzer im Internet recherchieren, diverse Programme nutzen und mailen. Reservierbare Gruppenarbeitsr&#228;ume und einige Arbeitspl&#228;tze komplettieren das Angebot.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Lesesaal (1. OG) mit rund 140 Arbeitspl&#228;tzen stehen &#252;ber 18.000 B&#228;nde naturwissenschaftlich-medizinischer Grundlagenliteratur als Pr&#228;senzbestand zur Verf&#252;gung. F&#252;r Veranstaltungen der UB bzw. der Universit&#228;t kann ein Schulungsraum mit Rechnerausstattung, Beamer etc. genutzt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>&#220;ber die &#8211; aus baulichen Gr&#252;nden im 3. OG befindliche &#8211; Ortsausleihe (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>) k&#246;nnen Medien bestellt, vorgemerkt, ausgeliehen und zur&#252;ckgegeben werden. Dar&#252;ber hinaus sind hier alle Nutzungsfunktionen wie Neuanmeldungen, Adressen&#228;nderungen u.a. m&#246;glich. Benachbart der Ausleihe befindet sich zum einen der Freihand-Monographienbestand, der die naturwissenschaftlich-medizinischen  Erwerbungen von 1975 bis heute umfasst, zu anderen die umfangreiche Lehrbuchsammlung &#8211; das Herzst&#252;ck der Bibliothek.</Pgraph>
      <Pgraph>Insgesamt  beherbergt die Bibliothek einen Bestand von rund 235.000, zum gr&#246;&#223;ten Teil ausleihbaren B&#228;nden (zum Vergleich: Gesamtbestand der UB Heidelberg: 3,02 Mio. B&#228;nde), der sich wie folgt verteilt: Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Sacherschlie&#223;ung der Medien erfolgt durch die RSWK. Im Lesesaal bzw. in der Lehrbuchsammlung werden hauseigene Systematiken eingesetzt.</Pgraph>
      <SubHeadline>Benutzung</SubHeadline>
      <SubHeadline2>&#214;ffnungszeiten und konventionelle Nutzung</SubHeadline2>
      <Pgraph>Die &#214;ffnungszeiten der UB konnten vor zwei Jahren durch Einwerbung von Studiengeb&#252;hren stark erweitert werden und sind nun in Hauptbibliothek und Zweigstelle wie folgt:<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak>Ausleihe: Mo&#8211;Fr 9:00&#8211;19:00, Sa 9:00&#8211;13:00<LineBreak></LineBreak>Auskunft, Lesesaal: Mo&#8211;Fr 8:30&#8211;22:00, Sa&#8211;So 9:00&#8211;22:00<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak>Insbesondere die Wochenend&#246;ffnung der Leses&#228;le wurde von den UB-Kunden sehr positiv aufgenommen. 2008 wurden in der Zweigstelle durchschnittlich 350 Besucher&#47;Sonntag gez&#228;hlt.</Pgraph>
      <Pgraph>Die  seit Jahren zu beobachtende  Steigerung der Pr&#228;senznutzung setzt sich bis heute fort. Mit &#252;ber 230.000 Besuchern  im Jahr 2008 hat die Zweigstelle hier die Zahl des Vorjahres nochmals steigern k&#246;nnen. Die Zahl der Ausleihen (2008: rund 248.000) bewegt sich seit einigen Jahren auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Das breit ausgebaute Angebot an E-Books hat hier bislang keinen bremsenden Einfluss genommen. </Pgraph>
      <SubHeadline2>Digitales Angebot</SubHeadline2>
      <Pgraph>Als Koordinations- und Verwaltungszentrum versorgt die UB Heidelberg die universit&#228;ren Einrichtungen mit digitalen Medien. &#220;ber ihre Homepage sind augenblicklich knapp 70 lizenzierte bzw. frei zug&#228;ngliche medizinische Datenbanken verf&#252;gbar. </Pgraph>
      <Pgraph>Der E-Book-Pool umfasst augenblicklich rund 1700 Titel. Auf die &#252;ber 700 elektronischen B&#252;cher, die dem Fach Medizin zuzurechnen sind, wurde im letzten Jahr rund 150.000 mal zugegriffen.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Angebot an E-Journals wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut. &#220;ber die EZB bzw. den Bibliothekskatalog HEIDI haben die Nutzer der UB Heidelberg augenblicklich auf fast 50.000 E-Journals (davon &#252;ber 6000 medizinische Zeitschriften) Zugriff.</Pgraph>
      <Pgraph>2008 konnten f&#252;r die medizinischen E-Journals &#252;ber <TextGroup><PlainText>1 Mio</PlainText></TextGroup>. Downloads verzeichnet werden. </Pgraph>
      <Pgraph>Sind Zeitschriften  nur gedruckt verf&#252;gbar &#8211; inzwischen eher die Ausnahme &#8211;, so erm&#246;glicht das Heidelberger EDD (Electronic Document Delivery) den wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universit&#228;t die kostenlose elektronische Bestellung und Lieferung von Zeitschriftenaufs&#228;tzen aus den Best&#228;nden der Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg und der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim.</Pgraph>
      <SubHeadline2>F&#252;hrungen und  Kurse</SubHeadline2>
      <Pgraph>Die Zweigstelle der UB bietet zu festen Terminen im Semester zahlreiche F&#252;hrungen durch die Bibliothek bzw. Schulungen zur Benutzung des OPAC, einzelner Datenbanken oder Literaturverwaltungsprogramme an. Auf Anfrage werden auch Sonderveranstaltungen durchgef&#252;hrt.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Hauptklientel besteht aus Studierenden der Universit&#228;t, aber auch anderer Einrichtungen wie PH, Fachhochschulen etc. </Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r Studenten des Fachbereichs Zahnmedizin ist die Teilnahme an einem Kurs zur Einf&#252;hrung in die Literaturrecherche verpflichtend.</Pgraph>
      <SubHeadline>Zusammenarbeit mit Fakult&#228;t und Klinikum </SubHeadline>
      <SubHeadline2>Erwerbung</SubHeadline2>
      <Pgraph>Literaturbeschaffungen der UB  f&#252;r das Fach Medizin werden kooperativ von Bibliothek und Medizinischer Fakult&#228;t finanziert. Der Beitrag der Fakult&#228;t &#8211; der durchaus substantiell zu nennen ist &#8211; wird j&#228;hrlich unter Ber&#252;cksichtigung der Preissteigerungen fortgeschrieben. In 2008 wurden f&#252;r das Fach Medizin insgesamt deutlich &#252;ber <TextGroup><PlainText>&#8364; 700.000</PlainText></TextGroup>.- an Erwerbungsmitteln aufgewendet. Die Entscheidung &#252;ber monographische Erwerbungen liegt zun&#228;chst in den H&#228;nden der Fachreferentin. Anregungen aus dem Kreis der Wissenschaftler und &#196;rzte werden in aller Regel umgesetzt. Neuanschaffungen gr&#246;&#223;eren Umfanges (Zeitschriften, Datenbanken) werden der  Bibliothekskommission der Medizinischen Fakult&#228;t, an deren Sitzungen als st&#228;ndiges Mitglied die Fachreferentin der UB teilnimmt, zur Entscheidung vorgelegt.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Betreuung dezentraler Bibliotheken &#47; Informationsversorgung der Wissenschaftler</SubHeadline2>
      <Pgraph>Seit 2006 versorgt die der Zweigstelle beheimatete &#8218;Zentrale f&#252;r Literatur- und Informationsversorgung&#8217; die bibliothekarischen Einrichtungen bzw. wissenschaftlichen Mitarbeiter und &#196;rzte der Fakult&#228;t bzw. des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg mit Literatur und medizinischer Fachinformation.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Dienstleistungen umfassen unter anderem</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Lieferung von Zeitschriftenartikeln</ListItem>
          <ListItem level="1">Freischaltung lizenzierter E-Medien</ListItem>
          <ListItem level="1">Bestellung von Medien</ListItem>
          <ListItem level="1">Einrichtung von elektronischen Semesterapparaten</ListItem>
          <ListItem level="1">Durchf&#252;hrung von Schulungen</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>34 der 36 Instituts- und Klinikbibliotheken werden inzwischen durch die UB betreut. Die Synergieeffekte hinsichtlich personeller Ressourcen, aber auch im Hinblick auf Vermeidung von Doppelerwerbungen u.&#228;. sind erheblich. Hier hat sich die UB als kompetenter Dienstleister und Gespr&#228;chpartner etabliert.</Pgraph>
      <SubHeadline>Entwicklungen und Ausblick</SubHeadline>
      <Pgraph>Von Seiten der Bibliothek wurden in der j&#252;ngeren Vergangenheit verschiedenste Ma&#223;nahmen getroffen, um das Serviceangebot der Zweigstelle den Nutzern besser zu vermitteln bzw. die Attraktivit&#228;t der Bibliothek und ihres Dienstleistungsspektrums zu steigern:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Erweiterung der &#214;ffnungszeiten</ListItem>
          <ListItem level="1">Ausbau der Rechnerausstattung</ListItem>
          <ListItem level="1">Ausweitung der Lehrbuchsammlung</ListItem>
          <ListItem level="1">Ausbau des digitalen Angebotes besonders im E-Book-Bereich</ListItem>
          <ListItem level="1">Umbauma&#223;nahmen in Lesesaal mit Ausweisung laptopfreier Zonen</ListItem>
          <ListItem level="1">Umbau der Ausleihe <TextLink reference="2"></TextLink> </ListItem>
          <ListItem level="1">Ausweisung weiterer Gruppenarbeitsr&#228;ume</ListItem>
          <ListItem level="1">Erweiterung des Schulungsangebotes </ListItem>
          <ListItem level="1">Verbesserung der Informationskompetenz der Mitarbeiter und Hiwis</ListItem>
          <ListItem level="1">Verst&#228;rkte Zusammenarbeit mit Fakult&#228;t&#47;Klinikum</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>In den letzten Jahren hat die Bedeutung der Zweigstelle als Kompetenzzentrum, aber auch als Lern- und Arbeitsort f&#252;r Studierende stark zugenommen. W&#228;hrend von 1998 bis zum Jahr 2002  ein stetiges Sinken der Pr&#228;senznutzung zu beobachten war, konnte dieser Entwicklung in den letzten Jahren erfolgreich entgegengesteuert werden (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Die Pr&#228;senznutzung wird sich allerdings nicht in diesem Ma&#223;e weiter steigern k&#246;nnen. Schon heute sind an vielen Tagen alle Arbeitspl&#228;tze besetzt, die r&#228;umlichen Ressourcen weitgehend ausgesch&#246;pft. Umbauma&#223;nahmen zu Schaffung weiterer Lernzonen f&#252;r die Studierenden sind  nur noch in kleinem Umfang m&#246;glich.</Pgraph>
      <Pgraph>Rasant gestiegen ist in den letzten Jahren die Nutzung der digitalen Angebote. Die UB Heidelberg hat bereits fr&#252;h begonnen, ihre universit&#228;ren Kunden mit elektronischen Medien im Netz zu versorgen. Dass dies eine richtige Weichenstellung war, verdeutlicht beispielhaft die Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Entwicklung im Bereich elektronischer Informationsmittel, die gerade im medizinischen Bereich rasch voranschreitet &#8211; man denke an die bereits existierenden interaktiven und multimedialen Verlagsangebote &#8211;, muss von der UB weiter aktiv begleitet werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Verst&#228;rkten Zuspruch erfuhr in den letzten Jahren das stark erweiterte Schulungsangebot, das augenblicklich ganz &#252;berwiegend von Studierenden wahrgenommen wird. Eine curriculare Verortung in den naturwissenschaftlich-medizinischen Studieng&#228;ngen ist z.Z. nur in einem Fachbereich gegeben, von Seiten der Bibliothek wird eine st&#228;rkere Verankerung angestrebt. </Pgraph>
      <Pgraph>Augenblicklich wird in Zusammenarbeit mit der Schulungsabteilung der UB und der Wissenschaftlich-Medizinischen Bibliothek der Fakult&#228;t Mannheim das interaktive <TextGroup><PlainText>E-Le</PlainText></TextGroup>arning-Modul &#34;Informationskompetenz f&#252;r Mediziner&#34; entwickelt. Dieses baut auf den Erfahrungen des in der UB Heidelberg konzipierten storybasierten Tutorials &#8218;FIT-GYM&#8217; auf <TextLink reference="3"></TextLink>  und soll im Laufe des Winters 2009&#47;2010 &#252;ber die Homepage der UB verf&#252;gbar sein.</Pgraph>
      <Pgraph>Die in der letzten Zeit geh&#228;uft erfolgten Nachfragen von Seiten der Wissenschaftler bez&#252;glich differenzierterer Schulungs- bzw. Beratungsm&#246;glichkeiten zeigen, dass sich hier ein weiteres Aufgabenfeld er&#246;ffnet. Ganz offensichtlich liegen die Hauptprobleme hier nicht in der Durchf&#252;hrung der Recherchen begr&#252;ndet, sondern darin, sich in einer &#252;bergro&#223;en Menge von Informationen zurecht zu finden, Bewertungen vorzunehmen und Wesentliches herauszufiltern. Hier kann sich die UB verst&#228;rkt als kompetenter Ansprechpartner und Informationsspezialist etablieren.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein wichtiger Baustein bez&#252;glich einer verbesserten Positionierung der Zweigstelle im universit&#228;ren Umfeld ist die in den letzten Jahren enger gewordene Zusammenarbeit zwischen Bibliothek und  Medizinischer Fakult&#228;t Heidelberg. Das Engagement der UB hinsichtlich der Betreuung der dezentralen Einrichtungen bzw. der Informationsversorgung der Wissenschaftler hat wesentlich zu einer verst&#228;rkten Kooperation und einem positiveren Bibliotheksimage beigetragen.</Pgraph>
      <Pgraph> </Pgraph>
      <Pgraph>Auch wenn in den letzten Jahren einiges getan wurde, um aus der Zweigbibliothek ein modernes Kommunik<TextGroup><PlainText>atio</PlainText></TextGroup>ns- und Lernzentrum zu schaffen, das den heutigen Anforderungen der Informationsvermittlung und -versorgung gerecht wird, so setzen die r&#228;umlichen Bedingungen weiteren Entwicklungen doch enge Grenzen. Eine grunds&#228;tzliche Verbesserung kann nur durch den Zugewinn weiterer Fl&#228;chen im Geb&#228;ude 368 oder einen Bibliotheksneubau erreicht werden &#8211; ein dringender Wunsch, den wir nat&#252;rlich weiter aktiv verfolgen. </Pgraph>
      <SubHeadline>Kennzahlen der Zweigstelle </SubHeadline>
      <Pgraph>(Stand: 31.12.2008, Zahlen gerundet)<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></Pgraph>
      <Pgraph><Mark1>Nutzer:</Mark1> <LineBreak></LineBreak>11.000 Studierende (davon 5000 Medizin)<LineBreak></LineBreak>5300 Wissenschaftliche Mitarbeiter (davon 4400 Medizin)<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></Pgraph>
      <Pgraph><Mark1>R&#228;ume:</Mark1><LineBreak></LineBreak>3300 m&#178; (davon rund 2750 m&#178; &#246;ffentlich zug&#228;nglich)<LineBreak></LineBreak>220 Lesepl&#228;tze<LineBreak></LineBreak>30 PC-Arbeitspl&#228;tze<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak> </Pgraph>
      <Pgraph><Mark1>Bestand:</Mark1> <LineBreak></LineBreak>235.000 B&#228;nde gesamt<LineBreak></LineBreak>61.000 B&#228;nde Lehrbuchsammlung (davon 18.000 B&#228;nde Medizin)<LineBreak></LineBreak>46.000 B&#228;nde Monographiensammlung (davon 13.000 B&#228;nde Medizin)<LineBreak></LineBreak>18.000 B&#228;nde Lesesaal (davon 4500 Medizin)<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></Pgraph>
      <Pgraph><Mark1>Digitale Medien:</Mark1><LineBreak></LineBreak>50.000 E-Journals (davon 6000 Medizin)<LineBreak></LineBreak>1700 E-Books (davon 700 Medizin)<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></Pgraph>
      <Pgraph><Mark1>Benutzung 2008:</Mark1><LineBreak></LineBreak>248.000 Ausleihen<LineBreak></LineBreak>236.00 Pr&#228;senznutzer<LineBreak></LineBreak>1 Mio. Downloads (medizinische E-Journals)<LineBreak></LineBreak>154.000 Downloads (medizinische E-Books)</Pgraph>
    </TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Bonte A</RefAuthor>
        <RefTitle>Tradition ist kein Argument: Das Bibliothekssystem der Universit&#228;t Heidelberg auf dem Weg zur funktionalen Einschichtigkeit</RefTitle>
        <RefYear>2002</RefYear>
        <RefJournal>ZfBB</RefJournal>
        <RefPage>299-305</RefPage>
        <RefTotal>Bonte A. Tradition ist kein Argument: Das Bibliothekssystem der Universit&#228;t Heidelberg auf dem Weg zur funktionalen Einschichtigkeit. ZfBB. 2002;49(5):299-305.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Mauthe S</RefAuthor>
        <RefTitle>&#34;Jetzt sieht es aus wie in einer Universit&#228;tsbibliothek...&#34;</RefTitle>
        <RefYear>2008</RefYear>
        <RefJournal>Theke aktuell</RefJournal>
        <RefPage>5-8</RefPage>
        <RefTotal>Mauthe S. &#34;Jetzt sieht es aus wie in einer Universit&#228;tsbibliothek...&#34;. Theke aktuell. 2008;15(3):5-8.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Homann B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bauer B</RefAuthor>
        <RefTitle>FIT-GYM - storybasiertes Online-Tutorial f&#252;r Gymnasien</RefTitle>
        <RefYear>2009</RefYear>
        <RefJournal>Theke aktuell</RefJournal>
        <RefPage>7-14</RefPage>
        <RefTotal>Homann B, Bauer B. FIT-GYM - storybasiertes Online-Tutorial f&#252;r Gymnasien. Theke aktuell. 2009;16(1):7-14.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <Table format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Tabelle 1: Verteilung der Best&#228;nde</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Table>
        <NoOfTables>1</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="173" width="650">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1:  Ausleihe der Zweigstelle</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="242" width="648">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 2: Pr&#228;senznutzung 2003&#8211;2008</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="254" width="612">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 3: Nutzung der medizinischen E-Journals 2005&#8211;2008</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>3</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>
