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<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000161</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000161</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0001610</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Die Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover</Title>
      <TitleTranslated language="en">The Hannover Medical School library</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Felsch-Klotz</Lastname>
          <LastnameHeading>Felsch-Klotz</LastnameHeading>
          <Firstname>Annamarie</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Bibliothek OE 8900, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, Tel: &#43;49 (0) 511 532 - 6605, Fax: &#43;49 (0) 511 532 - 3346<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Bibliothek OE 8900, Hannover</Affiliation></Address>
        <Email>direktion.bibliothek&#64;mh-hannover.de</Email>
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        <PersonNames>
          <Lastname>M&#246;hlhenrich</Lastname>
          <LastnameHeading>M&#246;hlhenrich</LastnameHeading>
          <Firstname>Angelika</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
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        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Bibliothek OE 8900, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, Tel: &#43;49 (0) 511 532 - 6605, Fax: &#43;49 (0) 511 532 - 3346<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Bibliothek OE 8900, Hannover</Affiliation></Address>
        <Email>direktion.bibliothek&#64;mh-hannover.de</Email>
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          <Lastname>Schmidt-Rohland</Lastname>
          <LastnameHeading>Schmidt-Rohland</LastnameHeading>
          <Firstname>Sigrid</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
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        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Bibliothek OE 8900, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, Tel: &#43;49 (0) 511 532 - 6605, Fax: &#43;49 (0) 511 532 - 3346<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Bibliothek OE 8900, Hannover</Affiliation></Address>
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          <Lastname>Weiss</Lastname>
          <LastnameHeading>Weiss</LastnameHeading>
          <Firstname>Christiane</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
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        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Bibliothek OE 8900, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, Tel: &#43;49 (0) 511 532 - 6605, Fax: &#43;49 (0) 511 532 - 3346<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Bibliothek OE 8900, Hannover</Affiliation></Address>
        <Email>direktion.bibliothek&#64;mh-hannover.de</Email>
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    <PublisherList>
      <Publisher>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Hannover Medical School</Keyword>
      <Keyword language="en">medical library</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinische Hochschule Hannover</Keyword>
      <Keyword language="de">Bibliothek</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20090902</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>9</Volume>
        <Issue>2-3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinbibliotheken an Hochschulen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>33</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover wurde von Beginn an als das einzige wissenschaftliche Literatur- und Informationszentrum der gesamten Hochschule konzipiert. Als zentrale Einkaufsstelle beschafft sie den gesamten Literaturbestand der Hochschule. Als Freihandbibliothek bietet sie den Studenten und Besch&#228;ftigten einen zentralen Informations- und Lernort. Der Ausbau der elektronischen Angebote und ein umfangreiches Servicespektrum geh&#246;ren zu den zentralen Aufgaben der Bibliothek.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The Hannover Medical School library was initially the only source to provide literature and information for the whole of the Medical School. Literature in every form is now made available by the central location of purchase based in the library. The traditional library is the main area to provide information and learning facilities for all students and employees. The extension of electronic facilities together with a broad spectrum of services offered by the library personnel constitutes the main functions of the library.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover">
      <MainHeadline>Die Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover</MainHeadline>
      <SubHeadline>Einleitung</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover ist nicht nur eine traditionelle Bibliothek, sondern wurde von Anfang an als das wissenschaftliche Literatur- und Informationszentrum f&#252;r die gesamte Hochschule mit einem umfangreichen Servicespektrum konzipiert. Informationsversorgung ist der Motor f&#252;r Forschung, daher orientieren sich die Dienstleistungen der Bibliothek an den stetig wachsenden Bed&#252;rfnissen von Wissenschaft, Lehre und Klinik (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Als traditionelle Bibliothek ist sie der zentrale Lern- und Informationsort der Hochschule, deren Best&#228;nde im Wesentlichen als Freihandbibliothek angeboten werden. Eingebunden in das Hannoversche Bibliothekssystem (HOBSY) bietet die Bibliothek nicht nur den eigenen Studierenden, sondern auch den MHH-Besch&#228;ftigten und den Studierenden der Partnerhochschulen den Zugriff auf medizinische Literatur. Als Mitglied von Subito, dem Lieferdienst der Bibliotheken, werden die vorhandenen gedruckten Best&#228;nde weltweit zug&#228;nglich gemacht. </Pgraph>
      <Pgraph>Als zentrale Einkaufsstelle f&#252;r Literatur beschafft, erschlie&#223;t und vermittelt sie den gesamten ben&#246;tigten wissenschaftlichen Literatur- und Medienbestand der Hochschule in gedruckter und elektronischer Form. </Pgraph>
      <Pgraph>Durch den zukunftsweisenden Ausbau der digitalen Bibliothek, die zurzeit etwa 1000 B&#228;nde und &#252;ber 7000 medizinische Zeitschriften im Volltextzugriff umfasst, garantiert die MHH-Bibliothek als kompetenter Partner f&#252;r Studium, Lehre und Forschung, Klinik und Verwaltung eine schnelle und aktuelle Informationsversorgung. </Pgraph>
      <Pgraph>Die bereits 1982 er&#246;ffnete Mediothek bietet AV-Medien und interaktive Computerprogramme zum Selbststudium an.</Pgraph>
      <Pgraph>Nutzerschulung und die F&#246;rderung von Informationskompetenz geh&#246;ren zu den zentralen Aufgaben der Bibliothek. Folgerichtig ist daher seit 2005 die Bibliothek in einer Pflichtveranstaltung des Modellstudiengangs zur Vermittlung von Informationskompetenz eingebunden. Regelm&#228;&#223;ige Schulungen zu Fragen der Bibliotheksnutzung runden das Angebot ab (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). </Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek der Medizinischen Hochschule erm&#246;glicht allen Hochschulangeh&#246;rigen, ihre Arbeiten auf dem Dokumentenserver der Bibliothek zu ver&#246;ffentlichen. Seit 2008 erstellt und pflegt sie die elektronische Hochschulbibliographie, mit deren Hilfe die Verteilung der Leistungsorientierten Mittel in der Hochschule erfolgt. </Pgraph>
      <Pgraph>Die zur Bibliothek geh&#246;rende B&#252;cherei f&#252;r Patienten und Hochschulangeh&#246;rige versorgt einerseits die Patientinnen und Patienten der MHH w&#228;hrend ihres Krankenhausaufenthaltes mit Unterhaltungs- und Sachliteratur und bietet andererseits Hochschulangeh&#246;rigen die M&#246;glichkeit, sich nahe ihrem Arbeitsplatz mit Freizeitliteratur zu versorgen. F&#252;r Patienten gibt es au&#223;erdem auf vielen Stationen einen w&#246;chentlichen Ausleihservice per B&#252;cherwagen, der von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen betreut wird. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover bildet sowohl Fachangestellte f&#252;r Medien- und Informationsdienste (Fachrichtung Bibliothek), als auch angehende Diplom-Bibliothekare im Praxissemester des Fachhochschulstudiums aus. </Pgraph>
      <SubHeadline>Geschichtsdaten</SubHeadline>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">1964: Gr&#252;ndung der Medizinischen Hochschule und der MHH-Bibliothek</ListItem>
          <ListItem level="1">1970: Bezug des Bibliotheksgeb&#228;udes</ListItem>
          <ListItem level="1">1982: Er&#246;ffnung der Mediothek</ListItem>
          <ListItem level="1">1992: Einf&#252;hrung des Bibliothekssystems PICA</ListItem>
          <ListItem level="1">1999: Mitglied des Subito-Dokumentlieferdienstes</ListItem>
          <ListItem level="1">2002: Beginn des Aufbaus einer elektronischen Bibliothek</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Die MHH-Bibliothek ist in folgenden Netzwerken eingebunden:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Leihverkehr der deutschen Bibliotheken (Sigel 354) </ListItem>
          <ListItem level="1">Interner Leihverkehr medizinischer Hochschulbibliotheken (ILV)</ListItem>
          <ListItem level="1">Gemeinsamer Bibliotheksverbund (GBV) </ListItem>
          <ListItem level="1">Hannoversches Online-Bibliothekssystem (HOBSY)</ListItem>
          <ListItem level="1">Nieders&#228;chsischer Beirat f&#252;r Bibliotheksangelegenheiten </ListItem>
          <ListItem level="1">Deutscher Bibliotheksverband (DBV)</ListItem>
          <ListItem level="1">Arbeitsgemeinschaft f&#252;r das Medizinische Bibliothekswesen (AGMB)</ListItem>
          <ListItem level="1">Ligue des Biblioth&#232;ques Europ&#233;ennes de Recherche (LIBER)</ListItem>
          <ListItem level="1">European Association for Health Information and Libraries (EAHIL) </ListItem>
          <ListItem level="1">Subito.Dokumente aus Bibliotheken e.V.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>Die traditionelle Bibliothek</SubHeadline>
      <Pgraph>Von 9 Uhr morgens bis zu Schlie&#223;ung um 22 Uhr (am Wochenende von 9&#8211;18 Uhr) herrscht eine konzentrierte Lernatmosph&#228;re in den R&#228;umen der Bibliothek. Studierende, Forschende und externe Besucher lesen, studieren und lernen. Gut 1000 Besucher sind es pro Tag, die die angebotenen Dienstleistungen gerne und gut nutzen. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek der Medizinischen Hochschule befindet sich im Klinischen Lehrgeb&#228;ude und verteilt sich auf 4 Geschosse mit einer Nutzfl&#228;che von 4200 qm. Das Magazin im Untergeschoss ist zum Teil mit Kompaktregalen ausgestattet; der Transport der B&#252;cher zur Leihstelle erfolgt mit Hilfe einer Kastenf&#246;rderanlage. &#220;ber die H&#228;lfte der gedruckten Literatur sowie die Lehrbuchsammlung und die Best&#228;nde der Mediothek befinden sich in Freihandaufstellung (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>, Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>) in zwei Leses&#228;len mit circa 400 Arbeitspl&#228;tzen. Die Monographien, Videos und CDs&#47;DVDs sind systematisch nach der Klassifikation der National Library of Medicine, Bethesda&#47;MD, aufgestellt, die nicht medizinischen F&#228;cher nach der Klassifikation der Library of Congress und die gedruckten Zeitschriften alphabetisch nach Titeln. Der EDV-Einsatz im Bereich Erwerbung, Katalogisierung, OPAC und Ausleihe erfolgt &#252;ber PICA-Systeme.</Pgraph>
      <SubHeadline>Kataloge</SubHeadline>
      <Pgraph>Im Rahmen des Hannoverschen Bibliothekssystems bietet die Bibliothek einen Gesamt-OPAC (262.000 Dokumente) ihres Bestands an. Dieser enth&#228;lt sowohl die Best&#228;nde der Zentralbibliothek als auch die der Handbibliotheken aller MHH-Institute.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r gezieltere Recherchen stehen Teilkataloge zur Verf&#252;gung: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark2>Online-Ressourcen</Mark2>  (12.500 Dokumente) &#8211; hier findet der Benutzer: Elektronische Zeitschriften (mit direktem Link zum Volltext), E-Books (Lehrb&#252;cher, Handb&#252;cher), Elektronische Dissertationen, Datenbanken, Elektron<TextGroup><PlainText>ische</PlainText></TextGroup> Aufsatztitel.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark2>Zeitschriften</Mark2>  (22.000 Dokumente) &#8211; hier findet der Benutzer Print- und Onlinezeitschriften, Schriftenreihen und Zeitungen.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark2>Medizingeschichte</Mark2>  (11.000 Dokumente) &#8211; hier findet der Benutzer medizinhistorische, historische und philosophische Werke, die in einem separaten Lesesaal aufgestellt sind. </ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Die Formalkatalogisierung erfolgt nach RAK. Seit einigen Jahren werden alle Sammelwerke an denen MHH-Besch&#228;ftigte mitgearbeitet haben &#8222;enriched&#8220; katalogisiert, d.h. es werden s&#228;mtliche Aufs&#228;tze katalogisiert und durch aktive Teilnahme an der Personennamendatei die Normdatens&#228;tze erstellt. Alle Best&#228;nde werden sachlich erschlossen mit den Medical Subject Headings und seit 1995 systematisch mit der Basisklassifikation. Die Freihandbest&#228;nde werden zus&#228;tzlich mit der Klassifikation der Library of Medicine, Bethesda&#47;MD, erschlossen, die nicht medizinischen Best&#228;nde mit der Klassifikation der Library of Congress in Washington. Der Benutzer verf&#252;gt auch im OPAC &#252;ber diese sachlichen Sucheinstiege. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek arbeitet aktiv an der Gemeinsamen K&#246;rperschaftsdatei und an der Zeitschriftendatenbank mit. Als eine der ersten nieders&#228;chsischen Bibliotheken wurde sie Teilnehmer der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek.</Pgraph>
      <Pgraph>Neuerwerbungslisten werden von allen medizinischen Sachgebieten nach der NLM-Klassifikation angeboten. Sie werden tagesaktuell aus dem OPAC generiert und k&#246;nnen als Newsfeed abonniert werden. </Pgraph>
      <SubHeadline>Servicebereich</SubHeadline>
      <Pgraph>Zum Servicebereich geh&#246;ren die zentrale Information, die Leihstelle, die Fernleihe, die Leses&#228;le und das Magazin. An der zentralen Information werden t&#228;glich m&#252;ndliche und telefonische Anfragen ebenso beantwortet wie solche per E-Mail oder traditioneller Post. Sie ist r&#228;umlich im Zeitschriftenlesesaal angesiedelt. Der Bibliographierdienst geh&#246;rt ebenso zu den Aufgaben der Information wie der Eilbestellservice f&#252;r alle Hochschulangeh&#246;rigen, die einen Nutzerausweis (Hobsy-Karte) haben. Seit 2008 liegt auch die Erstellung der Hochschulbibliographie in den H&#228;nden der zentralen Information. An der regelm&#228;&#223;ig einmal im Monat stattfindenden Veranstaltung f&#252;r die neuen Hochschulbesch&#228;ftigten ist die Bibliothek durch einen kurzen Vortrag und einen Stand auf dem dazu geh&#246;rigen &#8222;Marktplatz&#8220; beteiligt. </Pgraph>
      <Pgraph>An der Leihstelle werden j&#228;hrlich knapp 100.000 B&#252;cher ausgeliehen. F&#252;r ca. 10.000 B&#252;cher werden Mahngeb&#252;hren erhoben und ungef&#228;hr ebenso viele Titel werden pro Jahr vorgemerkt. An der Leihstelle steht von jeder neuesten Auflage eines Lehrbuchs ein Pr&#228;senzexemplar zur Tagesausleihe.</Pgraph>
      <Pgraph>In der Fernleihe werden allj&#228;hrlich durchschnittlich 26.000 Artikel bzw. B&#252;cher &#252;ber den nationalen und internationalen Leihverkehr verschickt und Publikationen f&#252;r MHH-Besch&#228;ftigte bestellt und bearbeitet. Au&#223;erdem werden hier alle eingehenden Subitobestellungen schnellstm&#246;glich erledigt und der Interne Leihverkehr (aktiv und passiv) bedient.</Pgraph>
      <SubHeadline>Die digitale Bibliothek</SubHeadline>
      <Pgraph>Das f&#252;r Forschung und Klinik immer wichtiger werdende Angebot von elektronisch zug&#228;nglicher Literatur wurde seit 2002 systematisch ausgebaut. Ein eigener Katalog f&#252;r elektronische Best&#228;nde bietet Zugriff auf &#252;ber 200 Datenbanken im Bereich Medizin (&#252;ber DBIS) und auf &#252;ber 7000 medizinische Zeitschriftentitel (&#252;ber EZB). Das Angebot von E-Books ist noch im Aufbau begriffen, momentan stehen circa 1000 Titel zur Verf&#252;gung. Im Bereich der Videos steht das Angebot der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Chirurgie mit 290 Filmen zur Verf&#252;gung sowie die Campusmedien der IWF Wissen und Medien gGmbH.</Pgraph>
      <SubHeadline>Elektronische Arbeitsm&#246;glichkeiten</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Bibliothek bietet Computerarbeitspl&#228;tze im Zeitschriftenlesesaal an, hier k&#246;nnen an ca. 25 Terminals Datenbankrecherchen vorgenommen werden. Die Nutzung erfolgt &#252;ber Authentifizierung mittels Benutzerausweis und ist mit Verl&#228;ngerungsoption zun&#228;chst auf 4 Stunden pro Tag beschr&#228;nkt.  Daneben stehen noch 4 Multimediarechner mit Office-Programmen zur Verf&#252;gung.</Pgraph>
      <Pgraph>In der Mediothek sind 25 Computerarbeitspl&#228;tze ausschlie&#223;lich f&#252;r MHH-Studierende vorhanden. Die Rechner haben Internetzugang und sind mit der g&#228;ngigen Software best&#252;ckt. Im gesamten Bibliotheksbereich ist WirelessLan verf&#252;gbar. Es gibt ein freies Netz f&#252;r MHH-G&#228;ste sowie ein gesch&#252;tztes f&#252;r Studierende und MHH-Besch&#228;ftigte (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <SubHeadline>Bibliotheksserver</SubHeadline>
      <Pgraph>Bereits 1990 wagte die Bibliothek den ersten Schritt in Richtung EDV mit 6 Standalone-PC. 1991 erfolgte die Vernetzung der gesamten Bibliothek und Ausstattung mit PC durch das Land Niedersachsen. Zu diesem Zeitpunkt schlossen sich die hannoverschen Bibliotheken zu einem Verbund zusammen, HOBSY, dem Hannoverschen Online Bibliothekssystem. Zentrale dieses lokalen Verbundes, dem mittlerweile 13 Bibliotheken angeh&#246;ren, ist die TIB&#47;UB, die die Datenbanken des lokalen Bibliothekssystems pflegt und Neuerungen mit der Verbundzentrale in G&#246;ttingen koordiniert.</Pgraph>
      <Pgraph>Dar&#252;ber hinaus betreibt die Bibliothek auch eigene Server wie Dom&#228;nencontroller, Terminalserver, Proxyserver. Webaktivit&#228;ten wie die Homepage werden &#252;ber den hochschuleigenen Typo3-Server angeboten. </Pgraph>
      <Pgraph>Neben den RSS-Feeds f&#252;r Neuerwerbungen stellt die Bibliothek auch Newsfeeds f&#252;r Nachrichten aus der EZB und f&#252;r Aktuelles aus der Bibliothek zur Verf&#252;gung. Ein Blog erg&#228;nzt das aktuelle Angebot der Bibliothek.</Pgraph>
      <SubHeadline>Schulungen</SubHeadline>
      <Pgraph>Die MHH-Bibliothek bietet viermal w&#246;chentlich stattfindende Nutzerschulungen an, die modular aufgebaut sind (Schulungen in Scopus- und Pubmed-Nutzung, Literaturbeschaffung, Literaturverwaltung und Schulungen f&#252;r Promovierende, die planen, ihre Dissertation online zu ver&#246;ffentlichen). Diese Kurse werden in Kleingruppen durchgef&#252;hrt, jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin steht dabei ein Rechner zur Verf&#252;gung. Auf Anfrage von MHH-Abteilungen werden im Rahmen der abteilungsinternen Fortbildungen auch Schulungen vor Ort durchgef&#252;hrt. Thema, Dauer und Art der Veranstaltung bestimmen dabei jeweils die NutzerInnen.</Pgraph>
      <Pgraph>Ebenfalls sachgebiets&#252;bergreifend werden F&#252;hrungen mit OPAC-Schulung f&#252;r Auszubildende aller Gesundheitsfachberufe sowohl der MHH als auch regionsweit durchgef&#252;hrt und monatlich wird eine F&#252;hrung f&#252;r neue Besch&#228;ftigte angeboten. </Pgraph>
      <SubHeadline>Curricula</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Bibliothek ist fest in Lehrveranstaltungen eingebunden, die j&#228;hrlich zu Semesterbeginn als Prop&#228;deutikum im Rahmen des Modellstudiengangs Hannibal durchgef&#252;hrt werden. Hierbei wird zun&#228;chst eine einf&#252;hrende Vorlesung vor allen Studierenden des ersten Semesters abgehalten. In den folgenden drei Wochen werden alle Erstsemester im Rahmen der Pflichtveranstaltung &#8222;Lernen lernen&#8220; in Gruppen von 20 bis 25 TeinehmerInnen mit den Grundlagen der Bibliotheksnutzung vertraut gemacht. Au&#223;erdem werden dort Themen wie Vorlesungsmitschriften, Pr&#252;fungsvorbereitung usw. behandelt. Die zeugnisrelevanten Pr&#252;fungen zum Prop&#228;deutikum beinhalten auch eine Reihe von Fragen zu Bibliotheksthemen. Zur Pr&#252;fungsvorbereitung werden entsprechende Fragen in die Lernplattform der MHH eingestellt.</Pgraph>
      <SubHeadline>Elektronische Dissertationen</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Bibliothek erm&#246;glicht es den Promovierenden der Medizinischen Hochschule, ihre Dissertationen  neben der herk&#246;mmlichen Ver&#246;ffentlichungsart auch online zu publizieren. Die Arbeit wird auf einem Dokumentenserver des Hannoverschen Bibliothekssystems (HOBSY) abgelegt und &#252;ber die Homepage der Bibliothek verlinkt. Zugleich wird sie von der Bibliothek an die DNB gemeldet und dort auf dem Archivserver abgelegt (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <SubHeadline>Hochschulbibliographie </SubHeadline>
      <Pgraph>Anhand der Meldungen aus den wissenschaftlichen Abteilungen der Hochschule erstellt die Bibliothek eine Bibliographie aller Publikationen der MHH. Die Bibliographie wird als Datenbank im Internet bereitgestellt und laufend erweitert. Neben den bibliographischen Daten werden Abteilungsinformationen und der Impact Factor der jeweiligen Zeitschrift angezeigt. Die Daten der Hochschulbibliographie werden in den j&#228;hrlich erscheinenden Forschungsbericht der Hochschule &#252;bernommen und dienen au&#223;erdem dem Pr&#228;sidium als Grundlage f&#252;r die Vergabe der Leistungsorientierten Mittel der Hochschule. </Pgraph>
      <SubHeadline>Kennzahlen der Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover (2008)</SubHeadline>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Studierende: 2808</ListItem>
          <ListItem level="1">Wissenschaftler: 2142</ListItem>
          <ListItem level="1">Entleihungen: 95.897</ListItem>
          <ListItem level="1">Vollanzeige von digitalen Zeitschriftenartikeln: 475.645</ListItem>
          <ListItem level="1">Bestand gedruckter B&#228;nde: 304.683</ListItem>
          <ListItem level="1">MitarbeiterInnen (FTE): 24</ListItem>
          <ListItem level="1">Erwerbungsbudget: 875.668 &#8364;</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>Kontakt</SubHeadline>
      <Pgraph>Medizinische Hochschule Hannover<LineBreak></LineBreak>Bibliothek &#8211; OE 8900<LineBreak></LineBreak>Carl-Neuberg-Str. 1<LineBreak></LineBreak>30625 Hannover<LineBreak></LineBreak>Tel: &#43;49 (0)511 532 &#8211; 3326<LineBreak></LineBreak>E-Mail: information.bibliothek&#64;mh-hannover.de<LineBreak></LineBreak><Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.mh-hannover.de&#47;bibliothek.html">http:&#47;&#47;www.mh-hannover.de&#47;bibliothek.html</Hyperlink></Pgraph>
    </TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Forck H</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>Ein Konzept f&#252;r die Leihstelle einer medizinischen Bibliothek: Entwicklung von Optimierungsvorschl&#228;gen am Beispiel der Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover &#91;Diplomarbeit&#93;</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
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              <Mark1>Abbildung 3: Freihandbereich</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 6: Dissertationsbest&#228;nde im Magazin</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 5: Neu eingerichtete Arbeitspl&#228;tze im Zeitschriftenlesesaal</Mark1>
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