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    <Identifier>mbi000150</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000150</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0001501</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Thinking the Future &#8211; Die Zweigbibliothek Medizin der SLUB Dresden plant ihren Neubau</Title>
      <TitleTranslated language="en">Thinking the Future &#8211; The Branch Library of Medicine of the Saxon State and University Library of Dresden plans a new building</TitleTranslated>
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        <Address>S&#228;chsische Landesbibliothek &#8211; Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Dresden (SLUB), 01054 Dresden, Deutschland<Affiliation>S&#228;chsische Landesbibliothek &#8211; Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Dresden (SLUB), Dresden, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>michaele.adam&#64;slub-dresden.de</Email>
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          <LastnameHeading>Pollack</LastnameHeading>
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        <Email>eva.pollack&#64;slub-dresden.de</Email>
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          <LastnameHeading>Golsch</LastnameHeading>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">SLUB Dresden</Keyword>
      <Keyword language="en">Branch Library of Medicine</Keyword>
      <Keyword language="en">Faculty of Medicine Carl Gustav Carus of the TU Dresden</Keyword>
      <Keyword language="en">University Hospital Carl Gustav Carus</Keyword>
      <Keyword language="de">SLUB Dresden, Zweigbibliothek Medizin</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus der TU Dresden</Keyword>
      <Keyword language="de">Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus</Keyword>
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    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20091217</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>9</Volume>
        <Issue>2-3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinbibliotheken an Hochschulen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>22</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die Zweigbibliothek Medizin der S&#228;chsischen Landesbibliothek &#8211; Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Dresden (SLUB) plant einen Neubau, der ihr nachhaltige Entwicklungsperspektiven als Ort des Lernens und der Kommunikation auf dem Medizincampus in Dresden-Johannstadt wie auch als Standortfaktor f&#252;r wissenschaftliche Informationsvermittlung im Universit&#228;tsklinikum und in der Medizinischen Fakult&#228;t der Technischen Universit&#228;t Dresden er&#246;ffnet.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Beitrag erl&#228;utert die Konzeption des Vorhabens und stellt dar&#252;ber hinaus das heutige Leistungsspektrum der Bibliothek vor.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The Branch Library of Medicine of the Saxon State and University Library of Dresden (SLUB) plans a new building opening effective future prospects &#8211; best place for learning and communication on medical campus in Dresden-Johannstadt and a location factor for scientific information providing at the University Hospital and Faculty of Medicine of the Dresden University of Technology too.</Pgraph>
      <Pgraph>The paper explains the intention of the plan and, in addition, introduces the present performed library services.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Visionen global: Die Bibliothek der Zukunft">
      <MainHeadline>Visionen global: Die Bibliothek der Zukunft</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Ver&#228;nderungen in der Hochschulausbildung und die sich dynamisch weiterentwickelnden technischen M&#246;glichkeiten lassen neue Lehr- und Lernformen entstehen: individuell, in Gruppen, in realen und virtuellen Umgebungen. Vor diesem Hintergrund sind Bibliotheken gefordert, &#252;ber ihre k&#252;nftige Rolle in diesem Zusammenhang nachzudenken. Neue Lernkonzepte bedingen auch neue Raumkonzepte.</Pgraph>
      <Pgraph>Wie soll die Bibliothek der Zukunft aussehen&#63;</Pgraph>
      <Pgraph>W&#228;hrend sich die Aufgaben der Bibliotheken in der Vergangenheit lange Zeit vorwiegend auf die Erwerbung, Sammlung und Bereitstellung von B&#252;chern und Zeitschriften konzentrierten, stellen sie nun schon seit einigen Jahren und mit deutlich zunehmender Tendenz auch digitale Informationen &#252;ber einschl&#228;gige nutzerfreundliche Plattformen zur Verf&#252;gung. Bibliotheken etablieren sich mehr und mehr als Orte des Lernens und &#8211; bezogen auf ihre vielf&#228;ltigen Angebote zur Vermittlung von Informationskompetenz &#8211; auch der Lehre. Damit entstehen ganz neue Herausforderungen an den Bau und an die Gestaltung von Bibliotheken. </Pgraph>
      <Pgraph>Bereits im Jahr 2007 hat der international renommierte Bibliothekspraktiker Andrew McDonald als Richtschnur f&#252;r die Einrichtung von Bibliotheken die nachstehenden &#8222;Top Ten Qualities of Good Libraries Spaces&#8220; beschrieben <TextLink reference="1"></TextLink>. Danach sollen moderne Bibliotheken:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>funktional</Mark1> aber auch &#228;sthetisch ansprechend gestaltet sein und die Interessen aller Nutzergruppen ber&#252;cksichtigen,</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>anpassungsf&#228;hig</Mark1> sein, um auch k&#252;nftig flexibel auf ver&#228;nderte Nutzungsw&#252;nsche reagieren zu k&#246;nnen,</ListItem>
          <ListItem level="1">einladend und <Mark1>einfach zug&#228;nglich</Mark1> sein sowie eine unabh&#228;ngige Nutzung erm&#246;glichen,</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>vielseitig</Mark1> sein, um mit einer Vielzahl von Lernumgebungen den unterschiedlichen Lernstilen zu entsprechen. Dazu z&#228;hlen ruhige Einzelpl&#228;tze f&#252;r individuelles Lernen, aber auch gut ausgestattete Gruppenpl&#228;tze f&#252;r gemeinsames Arbeiten und Platz f&#252;r Entspannung und Kommunikation, f&#252;r Wissens- und Erfahrungsaustausch,</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>interaktiv</Mark1> sein und durch eine optimale Raumaufteilung den Kontakt zwischen Nutzern und die Nutzung der Services unterst&#252;tzen,</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>motivierend und inspirierend</Mark1> sein, um den Lern- und Forschungsprozess zu f&#246;rdern,</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>geeignete Umgebungsbedingungen</Mark1> f&#252;r die Nutzer bieten, f&#252;r die Arbeit am PC aber auch f&#252;r die physisch vorhandenen Medienbest&#228;nde haben,</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Schutz und Sicherheit</Mark1> bieten,</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>effizient</Mark1> sein in Bezug auf Raumfl&#228;chen, Personal und laufende Kosten,</ListItem>
          <ListItem level="1">f&#252;r <Mark1>Informationstechnologie geeignet</Mark1> sein.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>International ist seit einigen Jahren der Trend zu Bibliotheksneubauten zu beobachten, die Aspekte der Multifunktionalit&#228;t, Flexibilit&#228;t, Technik und Atmosph&#228;re ber&#252;cksichtigen. Letztere beschreibt McDonald mit dem emotionalen &#8222;Wow-Effekt&#8220;.</Pgraph>
      <Pgraph>Der im Januar 2003 eingeweihte Neubau der S&#228;chsischen Landesbibliothek &#8211; Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Dresden (SLUB) bietet ein gutes Beispiel f&#252;r einen modernen, &#228;sthetisch und funktional gelungenen Bau, der sich im Tagesgesch&#228;ft einer Gro&#223;bibliothek (35.000 Studierende an der TU Dresden) sehr gut bew&#228;hrt.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Visionen konkret: Der geplante Neubau der Zweigbibliothek Medizin in Dresden">
      <MainHeadline>Visionen konkret: Der geplante Neubau der Zweigbibliothek Medizin in Dresden</MainHeadline>
      <Pgraph>Seit ihrer Gr&#252;ndung im Jahr 1954 nutzt die Zweigbibliothek Medizin der S&#228;chsischen Landesbibliothek &#8211; Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Dresden (SLUB) die gleichen R&#228;ume in der zweiten Etage des Dekanatsgeb&#228;udes. Allerdings haben im Laufe der vergangenen Jahre sowohl das Universit&#228;tsklinikum (UKD) als auch die Medizinische Fakult&#228;t der TU Dresden wiederholt Erweiterungsfl&#228;chen und finanzielle Mittel f&#252;r Bauma&#223;nahmen zur Verf&#252;gung gestellt. Die vorl&#228;ufig letzte dieser Umbau- und Modernisierungsma&#223;nahmen verdoppelte in 2003&#47;2004 die Bibliotheksnutzfl&#228;che nahezu auf nun reichlich 500 m<Superscript>2</Superscript>. Eine beruhigte Lesesaalzone, Gruppenarbeitsr&#228;ume, ein Multimedia-Arbeitsraum, ein Computerbereich entstanden neu. Investiert wurde au&#223;erdem in die Erweiterung der Lehrbuchsammlung und der Zeitschriftenauslage einschlie&#223;lich Freihandaufstellung der jeweils vier j&#252;ngsten gebundenen Jahrg&#228;nge.</Pgraph>
      <Pgraph>Trotz dieses sichtbaren Engagements aller Beteiligten ist die Zweigbibliothek nach wie vor durch unzureichende R&#228;umlichkeiten gehandicapt. Die baulichen Gegebenheiten lassen weitere signifikante Verbesserungen der Nutzungsbereiche nicht mehr zu. Damit sind auch der Automatisierung der Ausleihprozesse und einer besseren r&#228;umlichen und zeitlichen Zug&#228;nglichkeit der Best&#228;nde am jetzigen Bibliotheksstandort endg&#252;ltige Grenzen gesetzt. Eine Reihe von intensiv nachgefragten Services, die andernorts &#8211; beispielsweise auch in den &#252;brigen Standorten der SLUB &#8211; bereits zum Standard geh&#246;ren, sind f&#252;r die Zweigbibliothek Medizin am gegenw&#228;rtigen Standort und ausschlie&#223;lich r&#228;umlich bedingt nicht zu realisieren. Carrels f&#252;r die Einzelarbeit fehlen ebenso wie Buchboxen, in denen Nutzer ausgeliehene Medien zeitweise aufbewahren k&#246;nnen. Diese Liste der Desiderata lie&#223;e sich weiter fortsetzen.</Pgraph>
      <Pgraph>Bereits heute muss die Bibliothek also ohne eigenes Verschulden Wettbewerbsnachteile hinnehmen, die sich angesichts der dynamischen Entwicklung der Bibliotheks- und Informationsbranche rasch vergr&#246;&#223;ern werden. Dass die Bibliothek f&#252;r das Universit&#228;tsklinikum und die Medizinische Fakult&#228;t der TU Dresden ein wichtiger Standortfaktor ist, bedarf an dieser Stelle keiner zus&#228;tzlichen Erl&#228;uterung. Wettbewerbsnachteile der Bibliothek beeintr&#228;chtigen damit unmittelbar die Wettbewerbsf&#228;higkeit medizinischer Lehre und Forschung in Dresden.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein Bibliotheksneubau f&#252;r die Zweigbibliothek Medizin der SLUB ist daher ohne Alternative und mit erheblichen Synergieeffekten f&#252;r die Nutzer verbunden. Pars pro toto seien an dieser Stelle die Zusammenf&#252;hrung der jetzt noch auf eine Vielzahl von Teilbibliotheken verstreuten Best&#228;nde ebenso erw&#228;hnt wie die umfassende Erweiterung der &#214;ffnungszeiten und die Profilierung der Bibliothek als Ort des Lernens und der Kommunikation.</Pgraph>
      <Pgraph>Dieser Neubau ist eine gemeinsame und bereits sehr konkrete Vision der SLUB Dresden, des Universit&#228;tsklinikums und der Medizinischen Fakult&#228;t der TU Dresden, die bei der Realisierung des Vorhabens eng zusammenwirken.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Bau- und Strukturplan der Medizinischen Fakult&#228;t und des Universit&#228;tsklinikums 2005 bis 2015 sch&#228;tzt die r&#228;umliche und funktionale Unterbringung der ZwB Medizin als zur Zeit v&#246;llig unbefriedigend ein und nennt als Zielstellung f&#252;r 2015 den Um- und Ausbau vorhandener Altbausubstanz in der Campusmitte der Medizin (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>), in dem die ZwB Medizin ein integraler Bestandteil sein soll. Favorisiert wird die gemeinsame Nutzung des frei werdenden Geb&#228;udekomplexes Haus 12 und 14 (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>) durch Bibliothek und Lehre. F&#252;r die erforderliche Erweiterung der Platzkapazit&#228;t wird ein Verbindungsneubau zwischen diesen H&#228;usern &#252;ber vier Ebenen vorgeschlagen, um gro&#223;e zusammenh&#228;ngende Fl&#228;chen f&#252;r die dominierende Freihandaufstellung zu schaffen. Dimensioniert ist der Freihandbestand auf rd. 200.000 B&#228;nde (80&#37; des jetzigen Gesamtbestandes), darunter 24.000 B&#228;nde in der Lehrbuchsammlung und 50.000 Zeitschriftenb&#228;nde.</Pgraph>
      <Pgraph>In diesen zukunftsorientierten Planungen spiegeln sich die eingangs genannten Qualit&#228;tskriterien von McDonald f&#252;r eine Bibliothek der Zukunft eindrucksvoll wider:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Die deutlich gr&#246;&#223;ere r&#228;umliche N&#228;he zur Lehre und funktionale Vernetzungen f&#246;rdern den konsequenten Ausbau der Bibliothek zu einem Lehr- und Lernzentrum. Mit der Konzentration der flexibel gestalteten Seminarr&#228;ume in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bibliothek lassen sich  entscheidende Verbesserungen der Lernbedingungen f&#252;r die Studierenden und Lehrenden im Reformcurriculum DIPOL erzielen. Vorgesehen ist, in der Bibliothek verschiedene und auf die speziellen Lernbed&#252;rfnisse der jeweiligen Zielgruppen zugeschnittene Lernbereiche einzurichten.</ListItem>
          <ListItem level="1">In einem neu konzipierten attraktiven Eingangsbereich ist der Ausleih- und Informationsbereich der zentrale Anlaufpunkt f&#252;r alle Nutzer. Angesichts des von der Staatsregierung verf&#252;gten und seit Jahren ungebremst anhaltenden Personalabbaus der SLUB (113 Stellen oder knapp 30&#37; der Kapazit&#228;t allein zwischen 2002 und 2008) ist die weitgehende Automatisierung der Medienausleihe und -r&#252;ckgabe Voraussetzung daf&#252;r, dass die knappen Personalressourcen in den Informationsservice bei komfortablen &#214;ffnungszeiten gelenkt werden k&#246;nnen.</ListItem>
          <ListItem level="1">Die zentrale Lage im Herzen des Medizincampus bietet die Gew&#228;hr f&#252;r kurze Wege aus den Fachbereichen und Kliniken zur Bibliothek.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Auch wenn bis zur Realisierung des Neubaus noch ein weiter und m&#246;glicherweise steiniger Weg zur&#252;ckzulegen ist, unternimmt die SLUB bereits jetzt erhebliche Anstrengungen, um die Best&#228;nde ihrer Zweigbibliothek Medizin f&#252;r die k&#252;nftige Nutzung in gro&#223;en Freihandbereichen vorzubereiten. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang vor allem die &#220;berf&#252;hrung bisher nur in Kartenform vorliegender Kataloge in den elektronischen SLUB-Katalog. Diese vom Europ&#228;ischen Fonds f&#252;r regionale Entwicklung (EFRE) gef&#246;rderte retrospektive Katalogkonversion wird in den kommenden Jahren bis zum Projektabschluss 2013 rd. 90.000 Titel Monographien und 13.500 Zeitschriftenb&#228;nde der Zweigbibliothek elektronisch erschlie&#223;en.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Classics: Die Leistungsangebote">
      <MainHeadline>Classics: Die Leistungsangebote</MainHeadline>
      <SubHeadline>&#220;berblick </SubHeadline>
      <Pgraph>Als Teil der S&#228;chsischen Landesbibliothek &#8211; Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Dresden (SLUB) und als zentrale Serviceeinrichtung auf dem Medizin-Campus betreut die Zweigbibliothek (ZwB) Medizin die fachspezifische Literatur- und Informationsversorgung f&#252;r Wissenschaft und Forschung, Lehre, Studium und berufliche Aus- und Weiterbildung im Universit&#228;tsklinikum und an der Medizinischen Fakult&#228;t (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Die SLUB Dresden ist ein einschichtiges Bibliothekssystem mit einer Zentralbibliothek und vier dezentralen Zweigbibliotheken (ZwB): Erziehungswissenschaften, Forstwesen, Medizin und Rechtswissenschaft, die sich jeweils im Campusbereich ihrer Fakult&#228;t befinden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die SLUB geh&#246;rt dem S&#252;dwestdeutschen Bibliotheksverbund an. Als lokales Bibliothekssystem ist Libero im Einsatz.</Pgraph>
      <Pgraph>Aus der Funktion der Zweigbibliothek Medizin der SLUB ergeben sich ihre verschiedenen Aufgabenbereiche. Neben der Servicefunktion f&#252;r Klinikum, Universit&#228;t und Region z&#228;hlt die Sammlung der regionalen Literatur zu den landesbibliothekarischen Aufgaben in Verbindung mit dem s&#228;chsischen Pflichtexemplar. Hauptsammelgebiete sind daher Medizin und angrenzende Gebiete sowie medizinische Saxonica und Literatur von und &#252;ber den Namenspatron der Medizinischen Fakult&#228;t und des Universit&#228;tsklinikums, den Dresdner Maler, Arzt, Naturforscher und Philosoph Carl Gustav Carus (1789&#8211;1869).</Pgraph>
      <Pgraph>Die Best&#228;nde der ZwB Medizin, insgesamt ca. 254.000 Medieneinheiten (Monographien, Dissertationen,  gebundene Zeitschriften, Videos, DVDs, CD-ROMs) und 886 laufend gehaltene Printzeitschriften, sind am Hauptstandort der ZwB Medizin in der Dresdner Johannstadt (Fiedlerstra&#223;e 27) sowie in 43 Klinik- und Institutsbibliotheken (Teilbibliotheken) sehr unterschiedlicher Raum- und Bestandsgr&#246;&#223;e aufgestellt. Sie werden unter fachlicher Anleitung der ZwB Medizin von Besch&#228;ftigten des Klinikums bzw. der Fakult&#228;t betreut. Die gesamte Bearbeitung der Medien erfolgt f&#252;r alle Standorte auf dem Medizin-Campus in einem einheitlichen Gesch&#228;ftsgang zentral in der Zweigbibliothek Medizin.</Pgraph>
      <Pgraph>Am Hauptstandort der Zweigbibliothek sind vor allem Lehrb&#252;cher f&#252;r die vorklinische und klinische Ausbildung in der Human- und Zahnmedizin sowie f&#252;r Pflegeberufe, interdisziplin&#228;re und allgemeine medizinische Literatur, W&#246;rterb&#252;cher, Lexika, Atlanten, Handb&#252;cher, Rechtsliteratur und popul&#228;rwissenschaftliche medizinische Literatur aufgestellt. Die Lehrbuchsammlung, ein Lesesaal-Pr&#228;senzbestand, der Bestand an Videos, CD, DVD sowie die aktuellen und vier abgeschlossene Jahrg&#228;nge von etwa 25&#37; der abonnierten Printzeitschriften werden in Freihandaufstellung angeboten. Ein weiterer Bestand an Lehrb&#252;chern von jeweils 60 Titeln wird f&#252;r das Reformcurriculum <TextGroup><PlainText>DIPOL</PlainText><Superscript>&#174;</Superscript></TextGroup> (Dresdner Integratives Problem-&#47;Praxis-&#47;Patienten-orientiertes Lernen) in jedem der ca. 30 Seminarr&#228;ume verteilt &#252;ber den gesamten Medizincampus bereitgestellt. Die systematische Aufstellung erfolgt wie an allen SLUB-Standorten einheitlich nach der Regensburger Verbundklassifikation (RVK). Der weitaus gr&#246;&#223;ere Teil des Bibliotheksbestandes (B&#252;cher, Zeitschriftenb&#228;nde, Dissertationen und Habilitationen) am Standort der Zweigbibliothek Medizin befindet sich aus den bereits ausf&#252;hrlich erl&#228;uterten r&#228;umlichen Einschr&#228;nkungen derzeit in geschlossenen Magazinen.</Pgraph>
      <Pgraph>In den Teilbibliotheken konzentriert sich die Sammelaufgabe haupts&#228;chlich auf spezielle Fachliteratur zur jeweiligen medizinischen Disziplin bzw. zur Aufgabenstellung der Struktureinheiten. Der &#252;berwiegende Teil der Printzeitschriften, ca. 75&#37;, befindet sich ebenfalls in den Teilbibliotheken. Der Medienbestand der Zweigbibliothek Medizin und der Teilbibliotheken ist ab Erwerbungsjahr 1993 &#252;ber den elektronischen SLUB-Katalog erschlossen.</Pgraph>
      <Pgraph>Nicht in Dresden verf&#252;gbare Literatur beschafft die ZwB Medizin im Bedarfsfall &#252;ber Online-Fernleihe oder den Dokumentlieferdienst SUBITO. Die ZwB Medizin nimmt zudem am internen Leihverkehr der Medizinbibliotheken (ILV) teil. F&#252;r MitarbeiterInnen der TU Dresden bietet die SLUB dar&#252;ber hinaus einen TU-internen Lieferdienst von Aufs&#228;tzen aus Zeitschriften und B&#252;chern an.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Hauptstandort Fiedlerstra&#223;e 27 der ZwB Medizin in der zweiten Etage des Dekanatsgeb&#228;udes (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>) ist Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 20.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr und damit 51 Stunden w&#246;chentlich ge&#246;ffnet. </Pgraph>
      <Pgraph>Derzeit verf&#252;gt die ZwB Medizin &#252;ber reichlich 100 Arbeitspl&#228;tze, davon 40 im Lesesaal (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). Kleine Lerngruppen nutzen zudem die drei Gruppenarbeitsr&#228;ume.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r die elektronischen Informationsangebote werden 11 Computerarbeitspl&#228;tze mit Internetzugang bereitgestellt. Wahlweise verf&#252;gbar sind au&#223;erdem die WLAN-Dienste der SLUB oder der TU Dresden.  Jeweils ein Arbeitsplatz mit Videorecorder und DVD-Player stehen im Multimediaraum zur Nutzung dieser Medien in der ZwB bereit.</Pgraph>
      <Pgraph>Die SLUB Dresden f&#246;rdert auch in ihrer Zweigbibliothek Medizin aktiv die Initiative &#8222;Uni mit Kind&#8220; der TU Dresden. F&#252;r die Kinder steht im &#214;ffentlichkeitsbereich eine entsprechend ausgestattete Spielecke zur Verf&#252;gung.</Pgraph>
      <SubHeadline>Digitale Bibliothek</SubHeadline>
      <Pgraph>Das medizinische Informationsangebot umfasst neben dem umfangreichen Bestand an B&#252;chern und Zeitschriften den Zugang zu allen wichtigen elektronischen Ressourcen des Fachgebietes. Es ist integraler Bestandteil des gesamten Informationsangebotes der SLUB.</Pgraph>
      <Pgraph>Zu den lizenzierten Datenbanken geh&#246;ren MEDLINE &#252;ber OvidSP, Web of Science, Journal Citation Reports, Cochrane Library, Psyndex, Psychinfo, CINAHL, AMED sowie UpToDate. Der Zugriff erfolgt seit 2008 &#252;ber den kooperativen Service zur Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken, das Datenbank-Informationssystem DBIS.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r die Versorgung mit aktuellen internationalen Forschungsergebnissen stehen rd. 4200 Zug&#228;nge zu elektronischen medizinischen Fachzeitschriften campusweit zur Verf&#252;gung.</Pgraph>
      <Pgraph>In den kontinuierlichen Ausbau des E-Learnings an der Medizinischen Fakult&#228;t der TU Dresden bringt sich die ZwB Medizin seit langem erfolgreich ein, indem sie ihr Angebot an E-Books zielgruppenorientiert und schrittweise ausbaut. Die j&#228;hrlich lizenzierten sowie die durch Kauf erworbenen Titel einschl&#228;giger Verlage &#8211; derzeit insgesamt 1200 E-Books &#8211; werden ausnahmslos &#252;ber den SLUB-Katalog angeboten. Die Erfahrungen zeigen, dass die elektronische Nutzung &#252;berwiegend im Rahmen des Medizinstudiums erfolgt und die Ausleihe der Lehrb&#252;cher in Printausgabe erg&#228;nzt, aber nicht ersetzt. Ganz aktuell hat die ZwB Medizin daher als Erg&#228;nzung zur bew&#228;hrten Schwarzen Reihe f&#252;r die Pr&#252;fungsvorbereitung Thiemes Examen Online lizenziert.</Pgraph>
      <Pgraph>Neben den online zug&#228;nglichen Ressourcen gibt es einen gro&#223;en, st&#228;ndig weiter anwachsenden Bestand an Videos, CD-ROMs, DVDs in Freihandaufstellung, die au&#223;er Haus ausleihbar sind.</Pgraph>
      <Pgraph>Auf der Basis von Konsortiallizenzen baut die SLUB Dresden den sachsenweiten Zugriff auf diese Medien sukzessive aus &#8211; nicht zuletzt &#252;ber den zentralen Dienst &#8222;DBoD &#8211; Databases on Demand&#8220;.</Pgraph>
      <Pgraph>Mit dem unter Federf&#252;hrung der SLUB entwickelten Publikationsserver &#8222;Qucosa&#8220; (Quality Content of Saxony) stellen die s&#228;chsischen Bibliotheken ein Angebot zur kostenfreien Ver&#246;ffentlichung wissenschaftlicher Dokumente zur Verf&#252;gung, insbesondere auch f&#252;r die elektronische Ver&#246;ffentlichung von Dissertationen und Habilitationen.</Pgraph>
      <Pgraph>Digitale Fotos zur Medizin, zur Pharmazie und zu angrenzenden Fachgebieten sind in der Bilddatenbank der Deutschen Fotothek der SLUB enthalten, die zu den leistungsf&#228;higsten und gr&#246;&#223;ten Bildarchiven in Deutschland z&#228;hlt.</Pgraph>
      <SubHeadline>Fachinformationen </SubHeadline>
      <Pgraph>F&#252;r die bibliothekarische Informationsvermittlung erarbeitete die SLUB bereits im Jahr 2003 ein differenziertes modulares Schulungskonzept. Dessen Bausteine umfassen ein breites Spektrum von der Bibliotheksf&#252;hrung &#252;ber Kurse zu Fachdatenbanken bis zum elektronischen Publizieren. Ziel ist es, sowohl Grundkenntnisse im Umgang mit der Bibliothek und ihren Dienstleistungen f&#252;r Studienanf&#228;nger als auch fachbezogene Informationskompetenz f&#252;r h&#246;here Semester zu vermitteln.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r das Fach Medizin wurde 2005 in der Informationsvermittlungsstelle (IVS) auf der Grundlage des Bausteins 5 &#8222;Vom Thema zum Volltext&#8220; eine Schulung &#8222;Literatursuche f&#252;r Mediziner und Zahnmediziner&#8220; aufgebaut. Hierbei handelt es sich um eine einmalige Pr&#228;senzveranstaltung von 3,5 Stunden im Computerpool der Medizinischen Fakult&#228;t. Neben allgemeinen Recherchegrundlagen werden vor allem die Datenbank PubMed&#47;MEDLINE n&#228;her vorstellt, auf weitere wichtige Datenbanken im Fachgebiet hingewiesen und verschiedene Wege zum Volltext aufgezeigt. Die Teilnehmer bekommen Gelegenheit, das erworbene Wissen in eigenen &#220;bungen zu festigen.</Pgraph>
      <Pgraph>Dieses Angebot wird seit 2008 durch eine Veranstaltung zur Literaturverwaltung erg&#228;nzt, die gleichfalls auf anhaltende Nachfrage st&#246;&#223;t. Inhalt ist die Handhabung des webbasierten Programms RefWorks, das gemeinsam von der TU und der SLUB Dresden lizenziert wird und den Studierenden und MitarbeiterInnen kostenlos zur Verf&#252;gung steht.</Pgraph>
      <Pgraph>Inzwischen haben sich diese monatlich angebotenen fakultativen Kurse gut an der Medizinischen Fakult&#228;t etabliert. Im Bereich der Zahnmedizin finden diese Veranstaltungen in abgewandelter Form bereits seit drei Jahren verpflichtend f&#252;r alle Studierenden statt. Im Bereich der Humanmedizin sind die Veranstaltungen Teil des Wahlkurses &#8222;Wissenschaftliches Arbeiten&#8220; im Rahmen des MD-Programms (Medical Doctors Program).</Pgraph>
      <Pgraph>Zu den weiteren Schulungsangeboten der Zweigbibliothek Medizin z&#228;hlen die Einf&#252;hrungsveranstaltungen in die Bibliotheksbenutzung f&#252;r Erstsemester auf freiwilliger Teilnahmebasis sowie Veranstaltungen nach Absprache f&#252;r Pflegepersonal in der Aus-, Fort- und Weiterbildung und medizinische Dokumentationsassistenten.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Traditionen">
      <MainHeadline>Traditionen</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Tradition der Medizinerausbildung in Dresden l&#228;sst sich bis ins 18. Jahrhundert zur&#252;ckverfolgen, als es in verschiedenen deutschen L&#228;ndern zur Etablierung von Medizinschulen au&#223;erhalb der Universit&#228;ten kam. Bereits 1748 erfolgte mit der Gr&#252;ndung des K&#246;niglich-Polnischen und Kurf&#252;rstlich-S&#228;chsischen Collegium medico-chirurgicum in Dresden die Er&#246;ffnung der ersten &#196;rzteschule der Stadt mit dem Ziel, Milit&#228;r- und Zivilwund&#228;rzte auszubilden. Aus dem Gr&#252;ndungsjahr existiert eine Vorlesungsmitschrift.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Geschichte der heutigen Medizinbibliothek nahm 1954 ihren Anfang mit dem Aufbau der Akademiebibliothek nach der Inauguration der Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus als dritte medizinische Hochschule (ohne vorklinische Ausbildung) in der DDR neben Erfurt und Magdeburg. 1963 ging daraus die Wissenschaftliche Bibliothek und 1965 die Zentralbibliothek der Medizinischen Akademie Dresden (MAD) hervor.</Pgraph>
      <Pgraph>In den Jahren nach 1990 erfolgte der Ausbau der TU Dresden zur Volluniversit&#228;t, in dessen Folge 1993 die Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus an der TU Dresden gegr&#252;ndet und gleichzeitig die ehemalige Zentralbibliothek der Medizinischen Akademie als Fachbibliothek f&#252;r Medizin in die Universit&#228;tsbibliothek der Technischen Universit&#228;t Dresden integriert wurde.</Pgraph>
      <Pgraph>1996 wurde die heutige S&#228;chsische Landesbibliothek &#8211; Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Dresden (SLUB) durch Fusion der S&#228;chsischen Landesbibliothek und der Universit&#228;tsbibliothek der Technischen Universit&#228;t Dresden als Anstalt &#246;ffentlichen Rechts errichtet. Die ZwB Medizin ist seither Teil der SLUB Dresden.</Pgraph>
      <Pgraph>Besondere Tradition hat die wissenschaftliche medizinische Informationsvermittlung. Bereits im Juli 1959 wurde mit der Einrichtung einer medizinischen Informationsstelle, der sp&#228;teren Abteilung Wissenschaftliche Information und Dokumentation, in der Zentralbibliothek der MAD begonnen. 1992 entstand daraus die heute noch bestehende Informationsvermittlungsstelle (IVS). Die Arbeitsaufgaben haben sich dabei mit der Entwicklung der Computertechnik, des Internets sowie der damit verbundenen rasanten Zunahme der elektronischen Informationsangebote stark gewandelt. </Pgraph>
      <Pgraph>Nach der deutschen Wiedervereinigung hielt die PC-Technik Einzug. Die Datenbank MEDLINE auf CD-ROM von SilverPlatter war 1990 der erste Kauf einer elektronischen Ressource f&#252;r die Medizin und bedeutete eine enorme Verbesserung der Recherchebedingungen f&#252;r die Nutzer, verglichen mit der bis dahin notwendigen m&#252;hevollen Suche in den B&#228;nden des Index Medicus. Die Recherche in MEDLINE gemeinsam mit dem Nutzer oder als Auftrag wurde zur Hauptaufgabe in der IVS. Bald schon reichte der einzige CD-ROM-Arbeitsplatz nicht mehr aus.</Pgraph>
      <Pgraph>Dank der Unterst&#252;tzung des DIMDI im Rahmen des Projektes des Bundesministeriums f&#252;r Forschung und Technologie (BMFT) f&#252;r die technische Ausstattung bestehender medizinischer Informationsvermittlungsstellen in den neuen Bundesl&#228;ndern konnte die technische Basis weiter ausgebaut werden. Ein W&#228;hlzugang &#252;ber Datex-P erm&#246;glichte ab 1992 eine weitere Neuerung zus&#228;tzlich zu CD-ROM-Recherchen in der Datenbank MEDLINE: eine Online-Verbindung zum DIMDI-Host und den Zugriff auf alle dort angebotenen Datenbanken.</Pgraph>
      <Pgraph>Heute nur noch schwer vorstellbar, waren zeitweise Wartezeiten von ca. zwei Wochen bei der Terminvergabe f&#252;r Literaturrecherchen Normalit&#228;t.</Pgraph>
      <Pgraph>Von 1993 bis 1999 erfolgte die redaktionelle Bearbeitung der Publikationen der MitarbeiterInnen der Medizinischen Fakult&#228;t f&#252;r die Brosch&#252;re &#8222;Publikationen und Drittmittel&#8220;, die j&#228;hrlich von der Medizinischen Fakult&#228;t herausgegeben wird, durch die IVS der Zweigbibliothek Medizin.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Aufbau eines CD-ROM-Netzes, von Nutzer-Recherchearbeitspl&#228;tzen, das Aufkommen des WWW und damit die bessere Verf&#252;gbarkeit von Datenbankzug&#228;ngen f&#252;hrte in den 1990er Jahren zu erheblichen Ver&#228;nderungen in der Informationsvermittlungst&#228;tigkeit. Die Anzahl der Literaturrechercheauftr&#228;ge ging zur&#252;ck, neue Aufgaben entstanden. Die Lizenzierung von elektronischen Zeitschriften wurde vorangetrieben. Die &#214;ffentlichkeitsarbeit nahm zu, darunter auch webredaktionelle Aufgaben. Auf Grund des wachsenden Informationsbedarfs wurden individuelle Einf&#252;hrungen in die Literaturrecherche f&#252;r Kleingruppen angeboten.</Pgraph>
      <Pgraph>Per se sind Traditionen kein Argument f&#252;r die Zukunftsf&#228;higkeit einer Institution. Verbinden sie sich jedoch mit aktiver und zielorientierter Zukunftsplanung, dann bieten sie wertvollen R&#252;ckhalt hin zu notwendigen Innovationen. Die Zweigbibliothek Medizin der SLUB Dresden ist in diesem Sinne gut unterwegs.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kontakt">
      <MainHeadline>Kontakt</MainHeadline>
      <Pgraph>S&#228;chsische Landesbibliothek &#8211; <LineBreak></LineBreak>Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Dresden (SLUB)<LineBreak></LineBreak>Zweigbibliothek Medizin<LineBreak></LineBreak>Postanschrift:<LineBreak></LineBreak>01054 Dresden </Pgraph>
      <Pgraph>Besucheradresse:<LineBreak></LineBreak>Fiedlerstr. 27, Haus 40<LineBreak></LineBreak>01307 Dresden<LineBreak></LineBreak>Tel.: &#43; 49 351 458 2521<LineBreak></LineBreak>Fax: &#43; 49 351 458 4363<LineBreak></LineBreak>E-Mail: Zweigbibliothek.Medizin&#64;slub-dresden.de<LineBreak></LineBreak>Website der SLUB: <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.slub-dresden.de">http:&#47;&#47;www.slub-dresden.de</Hyperlink></Pgraph>
    </TextBlock>
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      <Tables>
        <Table format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Tabelle 1: Kennzahlen der Zweigbibliothek Medizin (Stand 31.12.2008, Angaben z.T. gerundet)</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Table>
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      </Tables>
      <Figures>
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          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1: Lageplan</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="426" width="568">
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          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 2: Geb&#228;ude 12 und 14</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="400" width="601">
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          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 4: Lesesaal</Mark1>
            </Pgraph>
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        </Figure>
        <Figure format="png" height="480" width="640">
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          <Caption>
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              <Mark1>Abbildung 3: Dekanatsgeb&#228;ude</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
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</GmsArticle>
