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<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000148</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000148</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0001482</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Die Medizinische Bibliothek der Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin &#8211; eine Bibliothek im Wandel</Title>
      <TitleTranslated language="en">The Medical Library of the Charit&#233; - Universitaetsmedizin Berlin &#8211; a library in a time of change</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Paepcke</Lastname>
          <LastnameHeading>Paepcke</LastnameHeading>
          <Firstname>Ulf</Firstname>
          <Initials>U</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin, Medizinische Bibliothek, Luisenstr. 65, 10117 Berlin, Tel.: &#43;49 (0) 30  - 450 576078<Affiliation>Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin, Medizinische Bibliothek, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>ulf.paepcke&#64;charite.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
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      <Publisher>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Charit&#233;</Keyword>
      <Keyword language="en">Berlin</Keyword>
      <Keyword language="en">medical library</Keyword>
      <Keyword language="de">Charit&#233;</Keyword>
      <Keyword language="de">Berlin</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinische Bibliothek</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20090902</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>9</Volume>
        <Issue>2-3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinbibliotheken an Hochschulen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>20</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Nach einem kurzen Abriss der Geschichte der Medizinischen Bibliothek der Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin stellt der Aufsatz deren organisatorische Einbindung in die Charit&#233; und die Verbindung zur Freien Universit&#228;t und zur Humboldt Universit&#228;t vor. Es folgt eine ausf&#252;hrliche Beschreibung ihrer Aufgabenstellung, Informationsangebote und sonstigen Serviceleistungen.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The article starts with a brief outline of the history of the Medical Library of the Charit&#233; - University Medicine Berlin. It then describes the library&#8217;s organizational status within the Charit&#233; and its relation to the Free University and the Humboldt University of Berlin. Then follows a detailed description of its mission and tasks, the wide range of the different sources of information and other services it offers.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Medizinische Bibliothek der Charit&#233;">
      <MainHeadline>Die Medizinische Bibliothek der Charit&#233;</MainHeadline>
      <SubHeadline>Ursprung und Geschichte</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Gr&#252;ndung der Charit&#233; erfolgte im Jahr 1710. Die Geschichte der &#39;Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin&#39;, wie sie heute offiziell hei&#223;t, beginnt im Jahre 2003 mit einem Universit&#228;tsmedizingesetz, das vom Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde. Durch dieses Gesetz wurden die bis dahin eigenst&#228;ndigen medizinischen Fakult&#228;ten von Freier Universit&#228;t (FU) und Humboldt Universit&#228;t (HU) zur gemeinsamen medizinischen Fakult&#228;t beider Universit&#228;ten zusammengeschlossen, eine rechtliche Konstruktion, wie es sie bisher anderswo in Deutschland noch nicht gegeben hat. Vorausgegangen war Ende der neunziger Jahre eine erste Fusion zwischen der Charit&#233; in Mitte und dem zur FU geh&#246;renden Virchow-Klinikum, das damit Bestandteil der HU wurde. Ziel dieser Zusammenschl&#252;sse ist es, den Staatszuschuss durch das Land Berlin um j&#228;hrlich 98 Millionen Euro abzusenken.</Pgraph>
      <Pgraph>Die jetzige Medizinische Bibliothek der Charit&#233; ist hervorgegangen aus folgenden urspr&#252;nglich selbst&#228;ndigen medizinischen Bibliotheken: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Medizinische Zentralbibliothek der Charit&#233; Mitte (HU) </ListItem>
          <ListItem level="1">Medizinische Bibliothek des Virchow-Klinikums (FU) </ListItem>
          <ListItem level="1">Medizinische Bibliothek des Universit&#228;tsklinikums Benjamin Franklin (FU)</ListItem>
          <ListItem level="1">Bibliothek der Zahn-, Mund- u. Kieferheilkunde (FU)</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Im Zuge der Fusionen blieben diese Bibliotheken r&#228;umlich erhalten, wurden aber organisatorisch miteinander verbunden. Seit 2006 gibt es eine gemeinsame Leitung. Dieser zentralen Leitung sind auch die in Mitte und am Campus Benjamin Franklin vorhandenen Patientenbibliotheken unterstellt.</Pgraph>
      <SubHeadline>Aufgabe und Leitbild</SubHeadline>
      <Pgraph>In ihrem Leitbild beschreibt die Charit&#233; ihre Aufgaben mit den Begriffen &#8222;Forschen, Lehren, Heilen, Helfen&#8220; und setzt sich zum Ziel, im Jahr 2010 eine der in Forschung und Lehre international f&#252;hrenden medizinischen Fakult&#228;ten zu sein.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Medizinische Bibliothek der Charit&#233; versteht sich als eine zentrale Dienstleistungseinrichtung zur Erf&#252;llung der genannten Aufgaben. Sie unterst&#252;tzt durch ihre Arbeit das Streben der Charit&#233; nach Exzellenz in Forschung, Krankenversorgung, Studium und Lehre. Sie tut dies in dem ihr vorgegebenen finanziellen und personellen Rahmen durch eine schnelle und zielgerichtete Informationsversorgung sowie durch Beratung und Unterst&#252;tzung aller Angeh&#246;rigen der Charit&#233; und interessierter externer Nutzer bei der Beschaffung von Informationen.</Pgraph>
      <Pgraph>In einer Zeit raschen Wandels passt sie ihr Angebot und ihre Arbeitsweise kontinuierlich neuen Gegebenheiten an.</Pgraph>
      <SubHeadline>Organisation und Struktur</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin ist wie ein Unternehmen mit einem Aufsichtsrat und einem Vorstand an der Spitze strukturiert, die beide den gro&#223;en organisatorischen Einheiten Klinikum und Fakult&#228;t &#252;bergeordnet sind. Auf der Ebene darunter gliedert sich die Charit&#233; in insgesamt 17 Centren und eine Reihe von Gesch&#228;ftsbereichen, wie z.B. Finanzen, Technik &#38; Betriebe und das IT-Zentrum. Innerhalb dieses Organisationsrahmens ist die Medizinische Bibliothek der Fakult&#228;t und damit der Forschung und Lehre zugeordnet. An der Spitze der Fakult&#228;t steht eine f&#252;r f&#252;nf Jahre gew&#228;hlte hauptberufliche Dekanin, der zwei nebenamtliche Prodekane f&#252;r Forschung und Lehre zur Seite stehen. Die Haushalte f&#252;r die Krankenversorgung sowie f&#252;r die Forschung und Lehre sind voneinander getrennt. Die Medizinische Bibliothek erh&#228;lt ihren Etat von der Fakult&#228;t. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek befindet sich seit 2003 in einem kontinuierlichen Reorganisationsprozess. Auf Beschluss der Fakult&#228;tsleitung sollen die bestehenden Bibliotheksstandorte erhalten bleiben, jedoch wird die Bibliothek am Campus Virchow-Klinikum (CVK) ab Herbst 2009 die Funktion einer Bibliothekszentrale &#252;bernehmen (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>, Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). Die Bibliotheken an den anderen drei Standorten &#8211; Campus Benjamin Franklin (CBF), Campus Charit&#233; Mitte (CCM) und  Zahnklinik (ZMK) &#8211; erhalten den Status von Zweigbibliotheken mit deutlich weniger Personal und k&#252;rzeren &#214;ffnungszeiten als die Zentrale. Als erster Schritt f&#252;r diese neue Aufgabenverteilung wurde die bisher auf alle Standorte verteilte Medienbearbeitung Anfang 2009 am CVK konzentriert. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Zahl der Vollkraftstellen soll bis 2010 auf 27,75 verringert werden, Ende 2008 waren es 30,5. Hinzu kommen noch 15 studentische Hilfskr&#228;fte mit 40 Stunden pro Monat, die in erster Linie eingesetzt werden, um die &#214;ffnungszeiten in den Abendstunden und an Samstagen zu gew&#228;hrleisten.</Pgraph>
      <Pgraph>Die urspr&#252;nglich recht zahlreichen Instituts- und Klinikbibliotheken, die teilweise sogar &#252;ber eigenes bibliothekarisches Fachpersonal verf&#252;gten, wurden in den vergangenen Jahren weitgehend aufgel&#246;st bzw. haben nur noch den Charakter von Handapparaten mit Literatur, die f&#252;r die t&#228;gliche Arbeit ben&#246;tigt wird. Zu den wenigen Ausnahme geh&#246;ren z.B. die Bibliotheken des Instituts f&#252;r Geschichte der Medizin und der Sozialmedizin.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Medizinische Bibliothek ist Mitglied des Kooperativen Bibliotheksverbunds Berlin-Brandenburg (KOBV). Sie nutzt im Rahmen einer Verwaltungsvereinbarung mit der Universit&#228;tsbibliothek der FU deren Bibliotheksverwaltungssystem ALEPH, hat jedoch im gemeinsamen OPAC eine eigene Sicht auf ihre Best&#228;nde. Diese L&#246;sung bot sich an, da der Standort CBF (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>, Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>) bereits seit 1999 als damalige Fachbereichsbibliothek der FU alle seine Best&#228;nde in den FU-Katalog eingegeben hatte, w&#228;hrend die Standorte CCM und CVK einen eigenen Allegro-Katalog aufgebaut hatten. Dieser wurde nach der Fusion in den ALEPH-Katalog &#252;berf&#252;hrt.</Pgraph>
      <Pgraph>Auch die an der Charit&#233; angefertigten Dissertationen und Habilitationsschriften, die nach den neuen Promotions- und Habilitationsordnungen in elektronischer Form abzugeben sind, werden auf einem Rechner der FU gehostet.</Pgraph>
      <SubHeadline>Erwerbung und Medienbearbeitung</SubHeadline>
      <Pgraph>Weit &#252;ber 60&#37; der Erwerbungsmittel, die im Jahr 2008 rund 2,4 Mio. Euro betrugen, werden f&#252;r Zeitschriften ausgegeben. Mehr als 4100 Zeitschriften, die in rein elektronischer Form oder in der kombinierten Version print &#43; electronic lizenziert waren, standen nur noch 162 Titel gegen&#252;ber, die ausschlie&#223;lich in Printform bezogen wurden, da vom Verlag keine elektronische Version angeboten wird. Damit steht das f&#252;r das &#228;rztliche und wissenschaftliche Personal der Charit&#233; wichtigste Literaturangebot &#252;ber alle Standortgrenzen hinweg rund um die Uhr zur Verf&#252;gung.</Pgraph>
      <Pgraph>Neben den reinen Printzeitschriften werden nur noch wenige besonders wichtige Titel, die sowohl elektronisch als auch in Print-Form bezogen werden, gebunden, wie z.B. das New England Journal of Medicine, JAMA oder Science.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Medizinische Bibliothek ist Mitglied im Friedrich <TextGroup><PlainText>Althoff</PlainText></TextGroup> Konsortium, nimmt aber auch an Vertr&#228;gen anderer Konsortien im Bundesgebiet teil oder schlie&#223;t Einzelvertr&#228;ge mit Verlagen ab.</Pgraph>
      <Pgraph>Nachgewiesen werden die Print- und die Online-Zeitschriften in einem eigenen Allegro-Zeitschriftenkatalog, in der Zeitschriftendatenbank (ZDB), der elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) und &#8211; mittels Datentransfer aus der ZDB &#8211; auch im OPAC. Bei Literaturrecherchen in PubMed ist &#252;ber die LinkOut-Funktion sofort ersichtlich, ob sich ein gew&#252;nschter Artikel in elektronischer oder gedruckter Form im Bestand der Bibliothek befindet.</Pgraph>
      <Pgraph>Beim Erwerb von Monographien geht die Bibliothek nach folgenden Grunds&#228;tzen vor: Bestellw&#252;nsche von Charit&#233;-Mitarbeitern werden fast ausnahmslos realisiert; je spezieller und je umfangreicher ein Buch ist, desto zur&#252;ckhaltender ist die Bibliothek mit einem Kaufentscheid; es wird ausschlie&#223;lich deutsch- oder englischsprachige Literatur erworben.</Pgraph>
      <Pgraph>Da von Charit&#233;-Mitarbeitern nur relativ wenige Anschaffungsvorschl&#228;ge f&#252;r Monographien eingehen, beruht der Bestandsaufbau im wesentlichen auf der Auswahl der Bibliothek. Es ist das Bestreben der Bibliothek, ein thematisch m&#246;glichst breit gef&#228;chertes Angebot zu bieten. Ein gro&#223;er Teil des f&#252;r Monographien insgesamt ausgegebenen Geldes (ca. 350.000 Euro) flie&#223;t in den Ausbau und die Erneuerung der Lehrbuchsammlungen, die es an allen Standorten gibt. Sie umfasst mehr als 50.000 Exemplare, die sich auf etwa 3000 verschiedene Titel verteilen.</Pgraph>
      <Pgraph>Erg&#228;nzt wird dieses Print-Angebot durch rund 1600 elektronische Lehrb&#252;cher, wobei es sich vorwiegend um deutschsprachige B&#252;cher aus den Verlagen Springer und Thieme handelt. Der gesamte Bestand an gedruckten und elektronischen B&#252;chern ist im OPAC nachgewiesen. Dar&#252;ber hinaus gibt es auf den Webseiten der Bibliothek eine sog. virtuelle Handbibliothek, in der zu den einzelnen medizinischen Fachgebieten entsprechend der Aufstellungssystematik der National Library of Medicine elektronische B&#252;cher nachgewiesen sind.</Pgraph>
      <Pgraph>Abgerundet wird das Informationsangebot der Bibliothek durch die Lizenzierung zahlreicher Datenbanken, wie z.B. des Web of Science, Embase, Cinahl, Carelit, der Cochrane Library u.a.m.</Pgraph>
      <Pgraph>Trotz umfangreicher Neuerwerbungen sind die Bestandszahlen der Medizinischen Bibliothek in den letzten Jahren deutlich gesunken, da in gro&#223;em Ma&#223;e Dubletten von gebundenen Zeitschriften ausgesondert wurden, die sich im Zuge der Fusionen ergaben. Der Gesamtbestand an Monographien und gebundenen Zeitschriften betr&#228;gt z.Zt. etwa 380.000 B&#228;nde.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r die Monographien gibt es eine Absprache mit der Fakult&#228;tsleitung, dass die Medizinische Bibliothek k&#252;nftig keine Archivfunktion mehr wahrnehmen wird. Das bedeutet, dass veraltete und nicht mehr genutzte Monographien aus dem Bestand ausgesondert bzw. an das Institut f&#252;r Geschichte der Medizin abgegeben werden. Die Medizinische Bibliothek wird nur noch Monographien archivieren, wenn sie einen speziellen  Bezug zur Charit&#233; haben.</Pgraph>
      <Pgraph>Zu den Aufgaben der Medienbearbeitung geh&#246;rt schlie&#223;lich auch die Beschaffung von Literatur f&#252;r alle Einrichtungen der Charit&#233;, einschlie&#223;lich der Kliniken, Institute und der Verwaltung. Hier werden Bestellung und Bearbeitung von der Bibliothek durchgef&#252;hrt; die Bezahlung erfolgt aus Mitteln der bestellenden Einrichtungen. Im OPAC werden diese Erwerbungen nicht nachgewiesen.</Pgraph>
      <SubHeadline>Benutzung und Service</SubHeadline>
      <Pgraph>Auf einer Gesamtfl&#228;che von 4926 m<Superscript>2</Superscript> stehen den rund 51.400 angemeldeten Lesern (2008 aktiv: 9200) insgesamt 288 Lesepl&#228;tze zur Verf&#252;gung. An allen Bibliotheksstandorten ist f&#252;r Angeh&#246;rige der Charit&#233; eine anmeldepflichtige Nutzung der Online-Angebote der Bibliothek sowohl an den Benutzer-PCs als auch &#252;ber das WLAN m&#246;glich. An den insgesamt 57 PC-Arbeitspl&#228;tzen haben auch externe Nutzer die M&#246;glichkeit, auf diese Online-Informationen zuzugreifen, sofern sie sich als Leser angemeldet haben (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>, Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Fast alle Monographien sind f&#252;r vier Wochen ausleihbar. Lediglich f&#252;r einige Nachschlagewerke und sehr h&#228;ufig genutzte Lehrb&#252;cher gibt es Pr&#228;senzexemplare. Die Leihfrist kann, sofern keine Vormerkungen vorliegen, beliebig h&#228;ufig bis zu maximal einem halben Jahr verl&#228;ngert werden. </Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r diejenigen, die der Bibliothek ihre E-Mail-Adresse angegeben haben, erfolgt der Versand der 1. und 2. Mahnung sowie die Benachrichtigung, dass ein vorbestelltes Buch zur Abholung bereit liegt, per E-Mail. Seit 2007 wird auch einige Tage vor Ablauf der Leihfrist automatisch eine E-Mail versendet, die auf das bevorstehende Leihfristende hinweist. &#196;hnlich wie an anderen Bibliotheken ist erstaunlicherweise auch in der Medizinischen Bibliothek die Zahl der Mahnungen (25.000 in 2008) und der anfallenden Mahngeb&#252;hren dadurch nicht zur&#252;ckgegangen.</Pgraph>
      <Pgraph>Mitarbeiter der Charit&#233; k&#246;nnen B&#252;cher anderer Standorte an den Standort bestellen, an dem sie arbeiten, und dort auch wieder zur&#252;ckgeben. F&#252;r Studierende und externe Leser ist dies nicht m&#246;glich.</Pgraph>
      <Pgraph>Verl&#228;ngerungen und Vormerkungen k&#246;nnen &#252;ber den OPAC entweder von den Lesern selbst vorgenommen oder aber telefonisch bzw. an Ort und Stelle bei den Bibliotheksmitarbeitern veranlasst werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Fast der komplette Monographienbestand ist als Freihandbestand f&#252;r die Leser zug&#228;nglich und nach der Systematik der National Library of Medicine (NLM) aufgestellt. Auch f&#252;r die gesondert aufgestellten Lehrbuchsammlungen wird die NLM-Systematik verwendet. Eine weitere sachliche Erschlie&#223;ung erfolgt durch die eigene Vergabe bzw. die &#220;bernahme der in die B&#252;cher eingedruckten oder von anderen Bibliotheken vergebenen Medical Subject Hea<TextGroup><PlainText>ding</PlainText></TextGroup>s (MeSH). Die Literatur f&#252;r die Zweigbibliothek in der Zahnklinik wird nicht verschlagwortet. Die Aufstellung erfolgt dort nach einer eigenen Systematik.</Pgraph>
      <Pgraph>Zur Sicherung der Best&#228;nde wurde im vergangenen Jahr in der zuk&#252;nftigen Bibliothekszentrale am CVK eine Buchsicherungsanlage der Firma 3M installiert, als Vorstufe f&#252;r die k&#252;nftige Beschaffung einer Selbstverbuchungsanlage.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Jahr 2008 wurden an allen Standorten rund 150.000 B&#228;nde von ca. 9200 Lesern entliehen, von denen knapp 2000 nicht zur Charit&#233; geh&#246;rten. Im Wintersemester 2008&#47;09 gab es rund 7000 Studierende der Human- und Zahnmedizin an der Charit&#233; und ca. 10.000 Mitarbeiter in allen Einrichtungen der Charit&#233;.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r die Mitarbeiter stellen die von der Medizinischen Bibliothek zur Verf&#252;gung gestellten elektronischen Zeitschriften und Datenbanken das wichtigste Angebot dar, das auch sehr intensiv genutzt wird. Die Gesamtzahl der heruntergeladenen Artikel aus den Zeitschriften der Verlage Elsevier, Karger, LWW, Nature Publishing Group, Oxford University Press, Springer, Thieme und Wiley-Blackwell betrug 2008 deutlich mehr als eine Million. Auf die e-Books von Springer und Thieme wurde insgesamt 136.000 mal zugegriffen.</Pgraph>
      <Pgraph>Gew&#252;nschte Literatur, die in den Best&#228;nden der Medizinischen Bibliothek nicht vorhanden ist, kann von Charit&#233;-Angeh&#246;rigen online bei der Bibliothek bestellt werden. Zeitschriftenaufs&#228;tze werden auf Wunsch an den Arbeitsplatz geliefert oder k&#246;nnen in der Bibliothek abgeholt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Beschaffung erfolgt, je nach Vorhandensein und Dringlichkeit, auf verschiedenen Wegen: &#252;ber den Internen Leihverkehr medizinischer Bibliotheken in Deutschland (ILV), &#252;ber den regionalen Berliner oder den Deutschen Leihverkehr oder aber &#252;ber den Dokumentlieferdienst Subito. Im vergangenen Jahr wurden 3500 Bestellungen im nehmenden Fernleihverkehr bearbeitet und rund 6000 in der gebenden Fernleihe.</Pgraph>
      <Pgraph>Bei der Informationsvermittlungsstelle der Bibliothek (IVS) k&#246;nnen von Charit&#233;-Angeh&#246;rigen kostenlos Literaturrecherchen in Auftrag gegeben werden. F&#252;r Externe ist dieser Service kostenpflichtig. Die Zahl der Suchauftr&#228;ge ist in den letzten Jahren sehr stark zur&#252;ckgegangen (173 in 2008), da sich die meisten Benutzer auf eine eigene Suche in PubMed beschr&#228;nken, oft ohne sich bewusst zu sein, dass es noch zahlreiche weitere relevante Datenbanken gibt. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek bietet auf Anfrage F&#252;hrungen und Einf&#252;hrungen in die Benutzung der Bibliothek an. Im vergangenen Jahr wurden innerhalb der Charit&#233; f&#252;r Mitarbeiter und Studierende 41 Einf&#252;hrungsveranstaltungen durchgef&#252;hrt, darunter auch Kurzeinf&#252;hrungen im Rahmen der Begr&#252;&#223;ungswoche f&#252;r Erstsemester. F&#252;r externe Nutzer gab es 8 F&#252;hrungen, und f&#252;r die Bibliotheksmitarbeiter wurden 14 interne Schulungsveranstaltungen angeboten.</Pgraph>
      <SubHeadline>Kontakt</SubHeadline>
      <Pgraph>Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin<LineBreak></LineBreak>Medizinische Bibliothek<LineBreak></LineBreak>Luisenstr. 65<LineBreak></LineBreak>10117 Berlin<LineBreak></LineBreak>Tel.: &#43;49 (0) 30  - 450 576078</Pgraph>
      <Pgraph><Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.charite.de&#47;bibliothek&#47;">http:&#47;&#47;www.charite.de&#47;bibliothek&#47;</Hyperlink> </Pgraph>
      <SubHeadline>Kennzahlen der Medizinischen Bibliothek der Charit&#233;</SubHeadline>
      <Pgraph>Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> bringt einen &#220;berblick mit Zahlen, Daten und Fakten zu den vier Standorten der Medizinischen Bibliothek der Charit&#233;.</Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark1>Fotos:</Mark1>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Charit&#233;&#47;Fotoabteilung&#47;Wiebke Peitz&#47;Simone Baar</Pgraph>
    </TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <Table format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Tabelle 1: Kennzahlen</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Table>
        <NoOfTables>1</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="635" width="940">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1: Geb&#228;ude der k&#252;nftigen Bibliothekszentrale am CVK</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="627" width="943">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 2: Blick in den Lesesaal am CVK</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="710" width="947">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 3: Luftaufnahme des CBF</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="617" width="942">
          <MediaNo>4</MediaNo>
          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 4: Leihstelle am CBF</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="723" width="503">
          <MediaNo>5</MediaNo>
          <MediaID>5</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 5: Bettenhochhaus der Charit&#233; am CCM. Die Bibliothek befindet sich in der 9. Ebene</Mark1>
            </Pgraph>
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              <Mark1>Abbildung 6: Eines der zu &#39;Lesezimmern&#39; umfunktionierten Krankenzimmer am CCM</Mark1>
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