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<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000124</Identifier>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Was H&#228;nschen nicht lernt, lernt Hans durch Weiterbildung: Die Bibliothek eines Gesundheitsunternehmens als kompetenter Partner beim lebenslangen Lernen</Title>
      <TitleTranslated language="en">What you do not learn as a child, you will learn through further education: The library of a health enterprise as a competent partner in lifelong learning</TitleTranslated>
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          <Lastname>Johannsmeyer</Lastname>
          <LastnameHeading>Johannsmeyer</LastnameHeading>
          <Firstname>Betty</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
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        <Address>HELIOS Zentralbibliothek, Karower Str. 11, Haus 214, 13125 Berlin<Affiliation>HELIOS Zentralbibliothek, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>betty.johannsmeyer&#64;helios-kliniken.de</Email>
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          <Lastname>Pfob</Lastname>
          <LastnameHeading>Pfob</LastnameHeading>
          <Firstname>Sandra</Firstname>
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          <Affiliation>HELIOS Zentralbibliothek, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>sandra.pfob&#64;helios-kliniken.de</Email>
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          <Lastname>Schr&#246;der</Lastname>
          <LastnameHeading>Schr&#246;der</LastnameHeading>
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          <Affiliation>HELIOS Zentralbibliothek, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>alexander.schroeder&#64;helios-kliniken.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">knowledge management</Keyword>
      <Keyword language="en">knowledge networking</Keyword>
      <Keyword language="en">libraries in health companies</Keyword>
      <Keyword language="de">Wissensmanagement</Keyword>
      <Keyword language="de">Wissensvernetzung</Keyword>
      <Keyword language="de">Bibliotheken in Gesundheitsunternehmen</Keyword>
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    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20081218</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>8</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Magdeburg 2008: "AGMB: weiter bilden - Netze  kn&#252;pfen - Zukunft sichern"</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>27</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die althergebrachte Weisheit &#8222;Was H&#228;nschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr&#8220; ist l&#228;ngst &#252;berholt. Der wichtigste Produktionsfaktor bei der Erstellung der Dienstleistung &#8222;Gesundheit&#8220; ist zweifelsfrei das Humankapital. Es werden gut ausgebildete, hochqualifizierte und zum Weiterlernen bef&#228;higte Menschen ben&#246;tigt, um diese Dienstleistung f&#252;r den Patienten in h&#246;chster Qualit&#228;t zu erbringen. F&#252;r ein Unternehmen, das erfolgreich am Gesundheitsmarkt bestehen will, bedeutet das, seinen Mitarbeitern ein lebenslanges Lernen zu erm&#246;glichen.</Pgraph>
      <Pgraph>Zur Unternehmensstrategie der HELIOS Kliniken geh&#246;rt es deshalb, das Wissen der Mitarbeiter zu mehren und optimale Voraussetzungen daf&#252;r zu schaffen, sich fortlaufend weiteres Wissen anzueignen. Ziel ist es, die vorhandenen Wissensstrukturen des Konzerns zu b&#252;ndeln und komfortabel auf einer Plattform zur Verf&#252;gung zu stellen. Wie sich auch bibliothekarische Dienstleistungen in die Wissenslandschaft eines Gesundheitskonzerns einbringen und sich mit strategischen Partnern in Sachen Wissen vernetzen k&#246;nnen, wird am Beispiel der Zentralbibliothek des Unternehmens dargestellt.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The traditional wise saying &#34;you can&#8217;t teach an old dog new tricks&#8220; has long been outdated. The most important production factor in the establishing of a &#8220;health&#8221; service is no doubt the human capital. Well trained, highly qualified people who are able to learn further are needed in order to provide the patients with a service at its highest quality. This means, that the success of an enterprise in the health market resides in its ability to make it possible for its employees to acquire a lifelong education.</Pgraph>
      <Pgraph>The strategy of the HELIOS hospitals has thus been to increase the knowledge of its employees and to provide the optimal conditions for the appropriation of further knowledge. The aim is to gather the existing knowledge structures of the concern and to make it easily available on a platform. The central library of the concern is used as an example to illustrate how the library services can also be brought into the knowledge landscape of a health concern and how they could be linked with strategic partners in the field of knowledge.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>Ein jeder kennt das unbefriedigende Gef&#252;hl, trotz intensiver Weiterbildungsaktivit&#228;ten nie auf dem neuesten Entwicklungsstand zu sein, und jeder wei&#223; auch, wie wichtig Lernen in der heutigen Zeit auf dem Weg zur Wissensgesellschaft ist. Die Halbwertszeit medizinischen Wissens verringert sich besonders schnell, so dass lebenslanges Lernen f&#252;r &#196;rzte und Mitarbeiter in Gesundheitsberufen und somit f&#252;r ihre Unternehmen zwingend notwendig ist <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Diese Verpflichtung zum Lernen besteht in besonderem Ma&#223;e f&#252;r Gesundheitsunternehmen und ihre Mitarbeiter, die neben wirtschaftlichen Gesichtspunkten auch die ethische Verantwortung gegen&#252;ber den Patienten zu beachten haben.</Pgraph>
      <Pgraph>Wissen sinnvoll und nutzbringend bereit zu stellen kann nicht dem Selbstlauf &#252;berlassen werden, sondern setzt den festen Willen der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung zum aktiven und bewussten Wissensmanagement voraus. Fehlt es dabei an Zielorientierung und Zieldefinition, wird der Aufwand an Personal und Technik untersch&#228;tzt, werden falsche Priorit&#228;ten gesetzt, wird Quantit&#228;t statt Qualit&#228;t angeboten und orientieren sich die Ma&#223;nahmen nicht konsequent am Nutzer, wird Wissensmanagement nicht den gew&#252;nschten Effekt erzielen, n&#228;mlich das Unternehmen leistungs- und wettbewerbsf&#228;higer zu machen <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. In der betriebswirtschaftlichen Literatur ist &#8222;lebenslanges Lernen&#8220; unterschiedlich definiert und die Termini &#8222;Wissen&#8220; und &#8222;Wissensnetz&#8220; werden je nach Profession unterschiedlich verstanden. Es gibt Definitionen und Darstellungen nach Senge, nach Probst et al. und unz&#228;hlige weitere Theorien <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink>. Wenn hier beschrieben werden soll, wie bibliothekarische Dienstleistungen in das Wissensnetz eines Gesundheitskonzerns eingebracht werden k&#246;nnen, muss definiert werden, was darunter verstanden wird.</Pgraph>
      <Pgraph>Mit <Mark2>lebenslangem Lernen</Mark2> ist nicht nur die Weiterbildung einzelner Mitarbeiter gemeint, sondern ganzer Abteilungen, Fachdisziplinen, Kliniken und somit der Wissenszuwachs und die Fortentwicklung des gesamten Unternehmens. Ebenso wie der Einzelne erwirbt ein Unternehmen Wissen, das durch die sinnvolle Verkn&#252;pfung von Individualwissen entsteht, das hei&#223;t, dass das Wissen jedes Einzelnen bei Bedarf der Gesamtheit der Mitarbeiter zur Verf&#252;gung steht (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Damit entwickelt sich das Unternehmen, lernt also, und gibt dem Einzelnen wieder Wissen f&#252;r seine Arbeit zur&#252;ck. Will das Unternehmen &#246;konomisch erfolgreich sein, muss das Lernen ein lebenslanger Prozess sein. </Pgraph>
      <Pgraph>Unter <Mark2>Wissen</Mark2> ist hier also nicht nur das Fachwissen Einzelner zu verstehen, sondern Wissen im weitesten Sinne wie gesellschaftliches Wissen, F&#252;hrungswissen, Expertenwissen und Milieuwissen oder einfacher ausgedr&#252;ckt:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Wissen, wo was steht </ListItem>
          <ListItem level="1">Wissen, was wie wann geht oder nicht geht</ListItem>
          <ListItem level="1">Wissen, wo man wen oder was findet</ListItem>
          <ListItem level="1">Wissen, wer was am Besten wei&#223;</ListItem>
          <ListItem level="1">Wissen um Rechte, Erwartungen und Anspr&#252;che der Mitarbeiter</ListItem>
          <ListItem level="1">Wissen um das Recht und die Rahmenbedingungen, in denen sich der Konzern bewegt</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Ziel muss es sein, das Wissen Einzelner und das Gesamtwissen des Unternehmens durch moderne Kommunikationsmittel allen Mitarbeitern zug&#228;nglich zu machen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Wissen als strategisches Ziel der HELIOS Kliniken Gruppe">
      <MainHeadline>Wissen als strategisches Ziel der HELIOS Kliniken Gruppe</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Unternehmensf&#252;hrung von HELIOS (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.helios-kliniken.de&#47;">http:&#47;&#47;www.helios-kliniken.de&#47;</Hyperlink>) setzt auf vier strategische Ziele, die miteinander abgestimmt sind, die sich sinnvoll erg&#228;nzen und sich gegenseitig bedingen. Das sind im Einzelnen<Mark2> Patientennutzen, Wissen, Wirtschaftlichkeit und Wachstum</Mark2>. Wissen als eine Dimension dieser Strategiematrix ist gleichsam die Grundlage der drei anderen strategischen Ziele (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). So ist Patientennutzen nur mit sehr gut ausgebildetem und &#252;berdurchschnittlich motiviertem Personal in Medizin und Pflege zu erreichen. Auch Wachstum ist eng mit Wissen verwoben, wenn man es zum Beispiel versteht, das Wissen eines neu erworbenen Krankenhauses, seiner Mitarbeiter und Experten f&#252;r alle Standorte des Konzerns sinnvoll zu nutzen. Schlie&#223;lich besteht auch zur Wirtschaftlichkeit eine interessante Wechselwirkung, denn wirtschaftliches Handeln setzt Wissen im Sinne von Fertigkeiten und Qualifikationen voraus.</Pgraph>
      <Pgraph> </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Wissensstrukturen der HELIOS Kliniken Gruppe">
      <MainHeadline>Die Wissensstrukturen der HELIOS Kliniken Gruppe</MainHeadline>
      <Pgraph>Wie Wissen bei HELIOS organisiert ist und wie &#8211; um im Bild des Titels der Arbeit zu bleiben &#8211; &#8222;Hans&#8220; durch Weiterbildung lernen kann, soll im Folgenden dargelegt werden. Ein Konzern, der sich die Entwicklung zum <Mark2>Wissenskonzern</Mark2> auf die Fahne geschrieben hat, muss durch intensive F&#246;rderung von Forschung und Wissenschaft und vor allem durch ein optimales Personalmanagement das lebenslange Lernen seiner Mitarbeiter gew&#228;hrleisten. Was &#8222;H&#228;nschen&#8220; nicht lernt, lernt &#8222;Hans&#8220; heutzutage durch bewusst gef&#246;rderte systematische und fortlaufende Weiterbildung. Dazu gilt es, zielgerichtet geeignete Wissensstrukturen aufzubauen, die mit ihren spezifischen Aufgabenstellungen und durch Interaktion daf&#252;r sorgen, dass jeder durch Weiterbildung lernen kann. Besonders Bibliotheken haben dabei optimale M&#246;glichkeiten, die Weiterbildungsbestrebungen von &#8222;Hans&#8220; zu unterst&#252;tzen. Die gemeinsame Zielgruppe sind alle Mitarbeiter des Konzerns, die in der Mitte des Wissensnetzes versammelt sind: &#196;rzte, Pflegende, Management, Mitarbeiter aller anderen Gesundheitsberufe und letztendlich der gesamte Konzern als das lernende Unternehmen (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph> </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die HELIOS Zentralbibliothek (HZB) als Teil des Wissensnetzes">
      <MainHeadline>Die HELIOS Zentralbibliothek (HZB) als Teil des Wissensnetzes</MainHeadline>
      <Pgraph>Bibliothekarische Dienstleistungen sind im HELIOS Gesundheitskonzern fester Bestandteil der Wissenslandschaft. Die <Mark2>HELIOS Zentralbibliothek</Mark2> ist verantwortlich f&#252;r die konzernweite Versorgung mit wissenschaftlicher Fachliteratur und Information. Die HZB ist eine virtuelle Bibliothek, die sowohl dem Endnutzer als auch allen anderen Wissenstr&#228;gern des Konzerns zur Verf&#252;gung steht. Neben den &#252;blichen bibliothekarischen Dienstleistungen wie der Bereitstellung von mehr als 1000 e-Journals und &#252;ber 1000 e-Books zur Weiterbildung und Forschung, sorgt die HZB &#252;ber ihr Bibliotheksportal auch f&#252;r internen Wissenstransfer. Wissenschaftliche Publikationst&#228;tigkeit der HELIOS Mitarbeiter wird transparent gemacht, so dass sich jeder informieren kann, wo welches Wissen im Konzern vorhanden ist. Daf&#252;r werden regelm&#228;&#223;ig Zeitschriftenartikel vorgestellt, die in der medizinischen Datenbank PubMed ermittelt werden bzw. die der HZB gemeldet wurden. Einige dieser Arbeiten, die f&#252;r viele Standorte interessant sind und von m&#246;glichst vielen Mitarbeitern gelesen werden sollten, werden in den Fokus gesetzt und im Volltext zur Verf&#252;gung gestellt. Ebenso werden Monographien und Hochschulschriften von HELIOS Mitarbeitern vorgestellt, die je nach vorhandener Lizenz zum Volltext verlinkt werden. Weiterhin gibt es im Bibliotheksportal eine Informationsplattform, auf der HELIOS Mitarbeiter standort&#252;bergreifend ihre Fachkollegen auf interessante, zukunftstr&#228;chtige, innovative und auch streitbare Artikel in der Fachliteratur aufmerksam machen. Diese Leseempfehlungen sind mit kurzen Kommentaren oder einem Fazit versehen oder geben explizit Hinweise auf Artikel, die besonders relevant f&#252;r die praktische Arbeit im Konzern sind.</Pgraph>
      <Pgraph>Wer effektiv lernen will, braucht Informationskompetenz. Mit der Bereitstellung von Online-Lehrg&#228;ngen im Bibliotheksportal hilft die Bibliothek den Mitarbeitern, sich bei der Beschaffung und Erschlie&#223;ung von Wissensquellen besser zurechtzufinden. Zurzeit werden 4 kleine Lernmodule zum Bibliotheksportal, zu PubMed, zur Elektronischen Zeitschriftenbibliothek und zu CME-Lehrg&#228;ngen angeboten.</Pgraph>
      <Pgraph>Um aus Informationen Wissen zu machen und um das Gesamtwissen des Unternehmens abrufbereit und m&#246;glichst verlustfrei zur Verf&#252;gung zu stellen, sind Kooperationen und Interaktionen mit allen Wissenstr&#228;gern unerl&#228;sslich. Wie sieht die Mitwirkung der HZB nun im Einzelnen aus, wie werden bibliothekarische Dienstleistungen in die Wissenslandschaft des Gesundheitskonzerns eingebracht und wie erfolgt die Vernetzung mit den strategischen Partnern in Sachen Wissen&#63; Bei der Einbindung der HELIOS Zentralbibliothek ins Wissensnetz gibt es einfache aufgabenbezogene Verkn&#252;pfungen mit den anderen Wissenstr&#228;gern, die sich auf die Hauptdienstleistung einer Bibliothek &#8211; die Bereitstellung von Literatur und Information &#8211; beschr&#228;nken. Solche einfachen Bibliothek-Nutzer-Beziehungen bestehen zum Medizinischen Beirat, zur Abteilung Medizinische Entwicklung, zum Research Center, zur NESA (New European Surgical Academy) und zur Abteilung Recht, die mit ihren spezifischen Aufgaben im Wissensnetz zuerst vorgestellt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Der<Mark2> Medizinische Beirat</Mark2> besteht aus f&#252;nf erfahrenen, langj&#228;hrig im Konzern t&#228;tigen Chef&#228;rzten verschiedener Fachrichtungen. Das Gremium ber&#228;t die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung in medizinischen Fragen und betreut das Peer-Review-Verfahren, das ein wichtiges Element des konzernweiten Qualit&#228;tsmanagements darstellt. Hierf&#252;r liefert die HZB die n&#246;tigen Informationen und die Literatur.</Pgraph>
      <Pgraph>Der<Mark2> Bereich Medizinische Entwicklung</Mark2> ist zust&#228;ndig f&#252;r die Leistungsanalyse und Leistungsplanung innerhalb der HELIOS Kliniken GmbH. F&#252;r die Analyse werden wesentliche medizinische Leistungskennzahlen aller Kliniken aufbereitet, wie beispielsweise Diagnosen, Operationen, Liegedauer, Mortalit&#228;t, Komplikationen usw. Die Ergebnisse der Analysen dienen der weiteren Verbesserung der Leistungsangebote, die patientenorientiert und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll sind. F&#252;r die Arbeit der Medizinischen Entwicklung stellt die HZB ebenfalls Literatur und andere Medien zur Verf&#252;gung.</Pgraph>
      <Pgraph>Das<Mark2> HELIOS Research Center (HRC)</Mark2> entspricht in etwa den Koordinierungszentren f&#252;r Klinische Studien an den Universit&#228;ten. Es versteht sich als Mittler und Schnittstelle zwischen wissenschaftlich t&#228;tigen Mitarbeitern und externen Interessenten, die klinische Studien oder Forschungsvorhaben durchf&#252;hren wollen. Das HRC vergibt Boni und verleiht Preise f&#252;r wissenschaftliche Aktivit&#228;ten an Mitarbeiter und Abteilungen bzw. Kliniken. Mit diesen monet&#228;ren Anreizen werden die Mitarbeiter zum Lernen und zum wissenschaftlichen Publizieren animiert und durch die HZB mit Literatur f&#252;r ihre Forschungsvorhaben unterst&#252;tzt.</Pgraph>
      <Pgraph>Die<Mark2> New European Surgical Academy (NESA)</Mark2> ist eine wissenschaftliche Institution, die durch HELIOS initiiert und gef&#246;rdert wird. Sie wurde im Oktober 2004 als Einrichtung zur F&#246;rderung von Wissenschaft und Qualit&#228;t in der Medizin in Berlin gegr&#252;ndet und hat nunmehr Mitglieder in 28 L&#228;ndern. Ziel der Akademie ist es, Operationsverfahren strukturell zu analysieren, zu evaluieren und zu optimieren und europ&#228;ische Qualit&#228;tsstandards einzuf&#252;hren. F&#252;r dieses ambitionierte Vorhaben ben&#246;tigen die Mitarbeiter der NESA innovatives Fachwissen und geh&#246;ren deshalb zu den h&#228;ufigsten Nutzern des Bibliotheksportals.</Pgraph>
      <Pgraph>Die HELIOS Kliniken GmbH verf&#252;gt &#252;ber eine eigene <Mark2>Rechtsabteilung</Mark2>, die f&#252;r die Konzernzentrale und alle Kliniken und Abteilungen die Rechtsberatung und die rechtliche Vertretung im Au&#223;enverh&#228;ltnis &#252;bernimmt. Auch die Rechtsabteilung vermittelt also Wissen, wof&#252;r die HZB die Quellen in Form von Rechtsdatenbanken und juristischer Literatur zur Verf&#252;gung stellt und auch juristische Recherchen durchf&#252;hrt.</Pgraph>
      <Pgraph>&#220;ber das reine Dienstleistungsverh&#228;ltnis Bibliothek-Nutzer hinaus gibt es aber auch engere Kooperationen und Verkn&#252;pfungen zu einigen Abteilungen und Gremien, die zur Wissenslandschaft geh&#246;ren.</Pgraph>
      <Pgraph>Schon der Arzt, der sich bei HELIOS bewerben will, erf&#228;hrt aus den Stellenanzeigen der <Mark2>Abteilung Personalmarketing</Mark2>, dass f&#252;r seine Fort- und Weiterbildung und f&#252;r seine pers&#246;nliche berufliche Entwicklung eine Online-Bibliothek zur Verf&#252;gung steht. Das macht den Konzern als Arbeitgeber attraktiv, vor allem f&#252;r Mitarbeiter und Bewerber, die promovieren, wissenschaftlich arbeiten und sich regelm&#228;&#223;ig fortbilden wollen. Bei seiner Einstellung erh&#228;lt der neue Mitarbeiter dann einen Flyer der HZB mit den wichtigsten Informationen ausgeh&#228;ndigt.</Pgraph>
      <Pgraph>Die <Mark2>HELIOS Akademie</Mark2> steuert und koordiniert alle zentralen Aus-, Fort- und Weiterbildungsm&#246;glichkeiten und bietet interessierten Mitarbeitern die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung. So werden z.B. Seminare &#252;ber eine zentrale Datenbank angeboten. Ebenso vergibt die Akademie Stipendien z.B. f&#252;r Mitarbeiter der Pflegeberufe, die sich in ihrem Beruf durch ein Studium weiterentwickeln wollen. Die n&#252;tzliche Interaktion der Wissensanbieter wird am Beispiel der Akademie und der HZB besonders deutlich, denn f&#252;r die Fortbildung in Seminaren und Lehrg&#228;ngen wird Fachliteratur zwingend ben&#246;tigt&#33; &#220;ber das Bibliotheksportal werden auch die Lehrg&#228;nge zur zertifizierten Fortbildung (CME) beworben und zur Verf&#252;gung gestellt. Durch eine Initiative der HELIOS Akademie wurde das Portal helios-wissen erstellt, das bereits wichtige Wissenstr&#228;ger f&#252;r die Weiterbildung vereint: die Akademie, die NESA, das Research Center, den Einkauf, die Personalentwicklung und nat&#252;rlich auch die Zentralbibliothek. Sukzessive werden die Strukturen des Portals ausgebaut und den Bed&#252;rfnissen der anderen Wissensanbieter angepasst, um auch sie in die Plattform zu integrieren. F&#252;r die Mitarbeiter, die es einmal nicht geschafft haben, sich zeitnah &#252;ber die Neuigkeiten im gemeinsamen Wissensportal zu informieren, erscheint monatlich ein <Mark2>Wissensletter</Mark2>. Darin sind die Beitr&#228;ge der HZB gut vertreten. Oft wird auch das &#8222;Monatsthema&#8220; des Wissensletters genutzt, um neue Fort- und Weiterbildungsangebote der Zentralbibliothek an dominanter Stelle zu offerieren.</Pgraph>
      <Pgraph>Wissen ist wissen, wo es steht &#8211; Werbung ist also wichtig&#33; Und so h&#228;lt die HZB auch zur <Mark2>Abteilung Public Relation&#47;Marketing</Mark2> enge Verbindung, indem sie die Instrumente der PR-Abteilung nutzt und im Gegenzug Materialien zur Verf&#252;gung stellt. In der Mitarbeiterzeitung &#8222;HELIOS aktuell&#8220; wird &#252;ber wichtige Neuigkeiten informiert, und es werden Annoncen geschaltet, um das Bibliotheksportal bekannt zu machen. Das Ziel ist auch hier, die Mitarbeiter zum Lesen von Fachliteratur zu animieren und somit zur Weiterbildung. Demselben Zwecke dienen Poster und Flyer, die in Zusammenarbeit mit der PR-Abteilung im Corporate Design gestaltet werden und die ebenfalls f&#252;r die Nutzung der Bibliothek werben. </Pgraph>
      <Pgraph>Mit Aufkl&#228;rungskampagnen und Brosch&#252;ren informieren die HELIOS Kliniken die &#214;ffentlichkeit &#252;ber Gesundheitsthemen und vorbeugende Ma&#223;nahmen. Dabei geht es beispielsweise um wirkungsvolle Schmerzbek&#228;mpfung oder den sicheren Schlaf von Babys, eine Kampagne gegen den pl&#246;tzlichen Kindstod. Diese Initiativen begleitet die Bibliothek mit der Ermittlung und Bereitstellung aktueller Literatur, um die Aussagen und Empfehlungen der Kampagne immer auf dem neuesten Stand zu halten.</Pgraph>
      <Pgraph>Den Mitarbeitern muss es erm&#246;glicht werden, Lernprozesse in den Arbeitsalltag zu integrieren. Daf&#252;r m&#252;ssen sie komfortablen Zugang zu den Quellen f&#252;r die Wissensaneignung haben. Deshalb zeigt die HZB auch im Intranet und Internet deutliche Pr&#228;sens. Das Bibliotheksportal ist &#252;ber Links im <Mark2>Intranet</Mark2> an verschiedenen Stellen zu erreichen. Die aktuellen Informationen der HZB sind einmal in einem eigenen Kasten verzeichnet und locken von hier aus ins Bibliotheksportal. Aber auch &#252;ber die Navigation erreicht man die Plattform der HZB mehrmals: einmal unter &#8222;Wissen&#8220;, dann unter &#8222;Medizin&#8220; und auch unter den &#8222;Quick Links&#8220;. Auch im <Mark2>Internet</Mark2> ist die HZB vertreten. Dort finden die Mitarbeiter den Zugang zum Bibliotheksportal, der ihnen die Nutzung auch von zu Hause aus erm&#246;glicht. Von den Nutzern gewollter und vom Arbeitgeber freudig begr&#252;&#223;ter Nebeneffekt ist die Tatsache, dass Weiterbildung seit der Bereitstellung des Bibliotheksportals &#252;ber das Internet vermehrt in den Abend- und Nachtstunden geschieht.</Pgraph>
      <Pgraph>Zurzeit gibt es bei HELIOS 22 <Mark2>Fachgruppen</Mark2>, die alle im Konzern vorhandenen medizinischen Fachdisziplinen vertreten. Aufgabe der Fachgruppen ist es, medizinische Entwicklungen und Innovationen sinnvoll in die Kliniken-Gruppe einzubringen. Sie unterst&#252;tzen die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung bei medizinischen Fragestellungen und erarbeiten Standards und Behandlungsleitlinien, die f&#252;r alle HELIOS Standorte empfohlen werden bzw. verbindlich sind. Die Fachgruppen tragen ebenfalls Verantwortung f&#252;r die Aus- und Weiterbildung, und &#252;ber sie erfolgt die interne fachspezifische Kommunikation. Sie sorgen also f&#252;r externen und internen Wissenstransfer. Dazu ben&#246;tigen sie Kenntnisse &#252;ber die neuesten Entwicklungen in der Medizin und daf&#252;r brauchen sie Fachliteratur. Dar&#252;ber hinaus sind die Fachgruppen eine wichtige Anlaufstelle, um den Bestand an elektronischen Zeitschriften bedarfsgerecht zu optimieren. Die Fachgruppen beraten die HZB, welche Zeitschriften abonniert werden sollten und auf welche verzichtet werden kann. In Anlehnung an die Fachgruppenstruktur werden im Bibliotheksportal Fachportale mit der jeweils spezifischen Literatur zur Verf&#252;gung gestellt. Weiterhin nutzt die HZB die Treffen der Fachgruppen, um ihre Dienstleistungen und Angebote vorzustellen und erzielt damit eine mannigfaltige Weitergabe der Informationen &#252;ber die Weiterbildungsm&#246;glichkeiten im Bibliotheksportal.</Pgraph>
      <Pgraph>Der<Mark2> Einkauf</Mark2> ist ein elementarer Bestandteil bei der Vernetzung der HELIOS Krankenh&#228;user untereinander. Das Einkaufsmanagement b&#252;ndelt klinik- und fach&#252;bergreifend das Wissen der Anwender, &#214;konomen und Fachexperten. Dieses Wissen flie&#223;t in alle Beschaffungsentscheidungen ein. Fachexperten beim Einkauf von Fachliteratur sind die Bibliothekare. Deshalb erfolgt f&#252;r alle Kliniken des Konzerns der Kauf von Medien f&#252;r den dezentralen Literaturbestand &#252;ber die HZB. An jedem Standort gibt es einen verantwortlichen Mitarbeiter des Einkaufs, der berechtigt ist, &#252;ber das Bibliotheksportal die Anforderung zur Weiterbearbeitung durch die HZB abzusenden. Mit der zentralen Erwerbung wird unter anderem sicher gestellt, dass Medien, die online &#252;ber das Bibliotheksportal zur Verf&#252;gung stehen, nicht mehrfach erworben werden.</Pgraph>
      <Pgraph>An der <Mark2>HELIOS Jahrestagung</Mark2> nehmen wichtige F&#252;hrungskr&#228;fte und Entscheidungstr&#228;ger, Chef&#228;rzte, Fachexperten und Mitarbeiter aller Pflegeberufe teil. Hier bringt sich die HZB durch Seminare im Vorprogramm und Posterpr&#228;sentationen ein. Bew&#228;hrt haben sich auch Informationsst&#228;nde, an denen sich die Nutzer und die Bibliothekare der virtuellen Bibliothek einmal &#252;ber den regen E-Mail-Verkehr und die Telefonate hinaus auch pers&#246;nlich kennen lernen k&#246;nnen. Diese direkten Kontakte erm&#246;glichen einerseits die Beantwortung von Fragen zur Nutzung des Bibliotheksportals und geben andererseits wichtige Hinweise zur weiteren Optimierung sowohl in Bezug auf den Bestandsaufbau als auch auf die virtuelle Darbietung.</Pgraph>
      <Pgraph>Am Beispiel der HELIOS Zentralbibliothek wurde gezeigt, welche Verbindungen, welche gemeinsamen Aktivit&#228;ten und welche gegenseitigen Dienstleistungen zwischen den Wissensstrukturen im Konzern bestehen und im Besonderen wie das Netz zur HZB gekn&#252;pft ist. Die Arbeit und die Interaktionen der genannten Abteilungen haben ein Ziel: Wissen im Konzern nicht nur zu produzieren, bereit zu stellen und zu bewerten, sondern transparent und auffindbar zu machen, gezielt zu transferieren und zur Nachnutzung anzubieten, also Wissen an den &#8222;Hans&#8220; zu bringen. Um das zu erreichen m&#252;ssen die vorgestellten einzelnen Wissenstr&#228;ger zu einem Wissens-Netzwerk verkn&#252;pft werden, das komfortabel, &#252;bersichtlich und effektiv Informationen aus allen Arbeitsbereichen des Konzerns miteinander verbindet und &#252;ber eine einheitliche Plattform zug&#228;nglich macht. Mit helios-wissen sind erste Schritte in Richtung Wissensvernetzung erfolgt. Die Bem&#252;hungen der Bibliothek, neben bedarfsgerechter Fachliteratur und -information auch f&#252;r interne Information zu sorgen und mit den anderen Wissensanbietern zusammen zu arbeiten, haben zu einer kontinuierlichen Zunahme der Nutzung des Bibliotheksportals gef&#252;hrt. Im Jahr 2005 wurden rund 50.000 Besuche verzeichnet. Mit zurzeit mehr als 10.000 Besuchen pro Monat ist am Ende des Jahres 2008 ein Rekord von weit &#252;ber 120.000 Besuchen zu erwarten. Diese Zahlen zeugen von der Akzeptanz des Bibliotheksportals und verweisen auf die Notwendigkeit bibliothekarischer Angebote im Arbeitsalltag einer Klinik. Die stetige Zunahme der Portalbesuche und das positive Feedback der Nutzer belegen, dass es der Bibliothek gelungen ist, sich erfolgreich in die Wissensstrukturen des Konzerns zu integrieren.</Pgraph>
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    <TextBlock linked="yes" name="Schlussfolgerungen">
      <MainHeadline>Schlussfolgerungen</MainHeadline>
      <Pgraph>In der Wissensgesellschaft besteht die Notwendigkeit und Verpflichtung, sich ein Leben lang weiter zu bilden. Was &#8222;H&#228;nschen&#8220; einst lernte, reicht schon beim Eintritt ins Berufsleben f&#252;r eine erfolgreiche Arbeit nicht mehr aus, sondern muss kontinuierlich auf den neuesten Stand gebracht werden <TextLink reference="7"></TextLink>. Unternehmer sind gut beraten, wenn sie auf vielf&#228;ltige Weise daf&#252;r sorgen, dass sich die einzelnen Mitarbeiter und das Unternehmen als Ganzes st&#228;ndig weiterbilden k&#246;nnen, dass Informationen flie&#223;en und dass das Wissen eines Unternehmens n&#252;tzlich und komfortabel f&#252;r die Arbeit aller bereit steht. Dabei sollten diese Bestrebungen nicht dem Selbstlauf &#252;berlassen werden, sondern Weiterbildung muss durch die Unternehmensf&#252;hrung gewollt sein und durch aktives Wissensmanagement erfolgen. </Pgraph>
      <Pgraph>Wie das Beispiel der HZB zeigt, er&#246;ffnen sich f&#252;r die bibliothekarischen Berufsgruppen neue T&#228;tigkeitsfelder. Der Bibliothekar von heute kann es sich l&#228;ngst nicht mehr leisten, sich &#252;ber Tugenden wie Ordnung und Genauigkeit zu definieren. Vielmehr muss sein berufliches Engagement dahin gehen, sich mit seinem Wissen mehr denn je als Teilnehmer am Wissensmanagement seiner Einrichtung einzubringen. Seine Aufgaben sollte er vor allem darin sehen, den Nutzern im Unternehmen bei der Auswahl, Bewertung und Einbindung von Literatur, von Lernobjekten, von Informationen und von weiteren Quellen zur Wissensaneignung behilflich zu sein. Dass die Bibliothek sich hierzu in das gesamte Know-how des Unternehmens integrieren und sich modernster IT-Strukturen und Kommunikationswege bedienen muss, ist bei der vermeintlichen Konkurrenz von Google &#38; Co. unbedingte Voraussetzung. Im Gegensatz zu Google ist der Bibliothekar in der Lage, genau zu ermitteln, welches Wissen und welche Quellen die Mitarbeiter seines Unternehmens brauchen. Wenn es ihm gelingt, diese Insider-Kenntnisse und seine F&#228;higkeiten zur Strukturierung und zur Darbietung der Quellen gezielt anzuwenden, wird er letztendlich f&#252;r den Nutzer einen echten Mehrwert schaffen, indem er zum Lotsen durch die Informationsflut wird <TextLink reference="8"></TextLink>. Damit ist er in der Lage, entscheidend dazu beizutragen, dass &#8222;Hans&#8220; &#8211; um zum Schluss noch einmal die Titelfigur der Arbeit zu bem&#252;hen &#8211; dass &#8222;Hans&#8220; sich weiterbilden und ein Leben lang lernen kann.</Pgraph>
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              <Mark1>Abbildung 1: Das lernende Unternehmen</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 2: Wissen als eine Dimension der HELIOS Strategiematrix</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 3: Wissensstrukturen der HELIOS Kliniken Gruppe</Mark1>
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