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<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000116</Identifier>
    <ArticleType>Kurzbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Der Einsatz von PDAs durch &#196;rzte&#47;&#196;rztinnen im Stationsalltag und in der Praxis</Title>
      <TitleTranslated language="en">Physician&#39;s use of  PDAs in clinic and general practice</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Offenberger</Lastname>
          <LastnameHeading>Offenberger</LastnameHeading>
          <Firstname>Wolfgang</Firstname>
          <Initials>W</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Scheffelstrasse 1, 97072 W&#252;rzburg<Affiliation>W&#252;rzburg</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.pda-medicus.de</WebPage></Address>
        <Email>wolfgang.offenberger&#64;gmail.com</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
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    <PublisherList>
      <Publisher>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Personal Digital Assistant</Keyword>
      <Keyword language="en">PDA</Keyword>
      <Keyword language="en">Palm</Keyword>
      <Keyword language="en">PocketPC</Keyword>
      <Keyword language="en">medical software</Keyword>
      <Keyword language="en">PDA-usage</Keyword>
      <Keyword language="de">Personal Digital Assistant</Keyword>
      <Keyword language="de">PDA</Keyword>
      <Keyword language="de">Palm</Keyword>
      <Keyword language="de">PocketPC</Keyword>
      <Keyword language="de">medizinische Software</Keyword>
      <Keyword language="de">PDA-Verwendung</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20080917</DatePublished>
      <DateRepublished>20080919</DateRepublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>8</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>PDA (editiert von Oliver Obst &amp; Helmut Dollfu&#223;)</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>19</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20080919</DateLastCorrection>Issue-Titel</Correction>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Der Personal Digital Assistant (PDA) bietet dem Mediziner in Klinik und Praxis neben seinen Grundfunktionen weitere interessante Einsatzm&#246;glichkeiten, die aber oftmals unbekannt sind. In diesem Artikel werden Software-Produkte f&#252;r den PDA vorgestellt, die im Stationsalltag oder in der Arztpraxis hilfreich sind, um bei der Patientenversorgung die richtige Information rasch zur Hand zu haben.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>Beside its basic functionality the Personal Digital Assistant (PDA) offers interesting features to the medical doctor working in a clinic or general practice. However, these possibilities are often unknown even to the medical professional. This paper introduces medical software for the PDA which is helpful in the daily routine in order to have valuable information at hand at the point-of-care.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>Als Arzt oder &#196;rztin zu arbeiten &#8211; egal ob frisch nach dem Studium oder nach langj&#228;hriger Praxis &#8211; ist eine konstante Herausforderung den Anforderungen von unterschiedlichsten Krankheitsbildern in den verschiedenen Fachgebieten, immer &#228;lter werdenden, polymorbiden Patienten, st&#228;ndigen Neuerungen der Medizin, sowie dem permanentem Zeitdruck gerecht zu werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein Personal Digital Assistant (PDA) kann hier f&#252;r den technophilen Mediziner eine exzellente Erg&#228;nzung seines Arbeitsinstrumentariums sein. Im folgenden Artikel m&#246;chte ich aus meiner nun knapp 5-j&#228;hrigen Erfahrung im Umgang mit PDAs Beispiele aufzeigen, wie ein PDA im Stationsalltag oder in der Arztpraxis n&#252;tzlich sein kann.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Verwendung des PDAs">
      <MainHeadline>Die Verwendung des PDAs</MainHeadline>
      <Pgraph>Zun&#228;chst: Was sind pers&#246;nliche und technische Voraussetzungen sowie welche Art von Ger&#228;t empfiehlt sich&#63;</Pgraph>
      <Pgraph>Selbstredend ben&#246;tigt man ein gewisses Ma&#223; an PC-Kenntnissen und Spa&#223; am Umgang mit PC und PDAs, um die vielf&#228;ltigen M&#246;glichkeiten sinnvoll aussch&#246;pfen zu k&#246;nnen. In den letzten Jahren  haben verschiedene Hersteller sehr ausgereifte PDA-Ger&#228;te auf den Markt gebracht, die oft auch ein (meist ausschaltbares) Handy integrieren, so dass man das Ger&#228;t beruflich als auch privat optimal nutzen kann. Man sollte &#252;ber einen internetf&#228;higen PC oder Mcintosh verf&#252;gen, um PDA-Programme &#252;ber das Internet zu installieren oder zu synchronisieren. Der PDA selbst sollte ein gro&#223;es Farbdisplay, gro&#223;en internen Speicher und einen Speicherkarten-Slot bieten, sowie &#252;ber einen schnellen Prozessor und ausdauernden Akku verf&#252;gen. Bonus-Optionen sind WLAN, Bluetooth sowie die Handy-Funktion. </Pgraph>
      <Pgraph>Aktuell sind Ger&#228;te mit dem Palm Operating System (PalmOS) sowie mehr und mehr auf Windows Mobile basierte PDAs auf dem deutschsprachigen Markt am weitesten verbreitet, da es f&#252;r diese beiden Betriebssysteme die meisten Programme gibt. Mit dem iPhone von Apple, Blackberry-Ger&#228;ten und auf dem Betriebssystem Symbian basierte Handys wachsen aktuell allerdings aufregende Konkurrenzger&#228;te heran, f&#252;r die es in Zukunft wohl mehr und mehr Software geben wird. Ganz besonders sticht hier das iPhone hervor, das von den gro&#223;en Medizin-Softwareproduzenten hofiert wird. Ein Nachteil &#8211; dies wird bei der weiteren Lekt&#252;re dieses Artikels noch deutlich &#8211; ist die starke Dominanz hochwertiger englischsprachiger Produkte. Leider gibt es nur wenige gute deutschsprachige Medizin-Produkte f&#252;r PDAs.</Pgraph>
      <Pgraph>Hat man sich f&#252;r ein Ger&#228;t entschieden, wird es Zeit, dieses mit digitalem Leben zu f&#252;llen. </Pgraph>
      <Pgraph>Wichtige Grundfunktionen eines PDAs wie Telefonbuch, Kontaktliste, Terminkalender oder Aufgaben-Liste k&#246;nnen viel Zeit und Nerven sparen:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Beispiel <Mark2>Telefonbuch&#47;Kontaktliste</Mark2>: wichtige, h&#228;ufig genutzte Telefon- und Fax-Nummern oder Email-Adressen im eigenen Krankenhaus, Praxis-Netzwerk oder von anderen Instituten etc. im PDA zu speichern. Wenn man nicht erst den Pf&#246;rtner um die Vermittlung an die n&#228;chstgelegene Universit&#228;ts-Notaufnahme bitten muss, sondern gleich die Durchwahl-Nummer im PDA nachschl&#228;gt, geht es einfach schneller. </ListItem>
          <ListItem level="1">Beispiel <Mark2>Terminkalender</Mark2>: wenn gut gepflegt und aktualisiert, kann man schneller auf Terminanfragen reagieren, wenn es um Notdienst-Anfragen oder Fortbildungs-Veranstaltungen geht. Das Mittragen eines Taschenkalenders entf&#228;llt. Auch Geburtstage, Hochzeitstage (mit Alarmfunktion mehrere Tage zuvor&#33;) und Urlaubszeiten k&#246;nnen eingetragen werden. </ListItem>
          <ListItem level="1">Beispiel <Mark2>Aufgaben-Liste</Mark2>: wichtigste Aufgaben werden hier notiert und peu &#224; peu abgearbeitet, so geht nichts im hektischen Arbeitsalltag unter.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Hat man sich an den Umgang mit dem PDA gew&#246;hnt, liegt dem geneigten Mediziner nun nichts n&#228;her, als das Ger&#228;t in den Arbeitsalltag zu integrieren.</Pgraph>
      <Pgraph>Eines der h&#228;ufigsten Probleme im klinischen Alltag sind Fragen zu Pharmazeutika: was ist die korrekte Dosis oder Maximaldosis, ist Anpassung bei Niereninsuffizienz n&#246;tig oder nicht, was sind Kontraindikationen f&#252;r den Einsatz etc.&#63; </Pgraph>
      <Pgraph>Hier k&#246;nnen Nachschlagewerke wie das <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.media4u.com&#47;de&#47;ebooks&#47;product&#95;detail.php&#63;spid&#61;305">Arzneimittel-Pocket</Hyperlink>, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.thieme.de&#47;detailseiten&#47;digi071018014.html">Thieme&#39;s Checkliste Arzneimittel A-Z</Hyperlink> oder aber &#8211; das beste seiner Art &#8211; das amerikanische, in der Basisversion kostenfreie <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.epocrates.com&#47;">ePocrates</Hyperlink> schnell Antworten liefern. </Pgraph>
      <Pgraph>ePocrates ist das weltweit beliebteste Medikamenten-Nachschlagewerk und bietet mit seinem &#8222;Multi-Drug-Check&#8220; eine sehr n&#252;tzliche Funktion an: einfach bis zu 20 Medikamente eines Patienten eingeben und das Programm berechnet s&#228;mtliche Interaktionen; man ist oft &#252;berrascht, was man solcherma&#223;en noch dazulernen kann. Bis vor kurzem integrierte ePocrates auch noch deutsche Handelsnamen, leider wurde dies k&#252;rzlich aufgegeben. Dennoch ist ePocrates ein &#8222;must have&#8220; auf dem Mediziner-PDA: &#220;ber Internet-Synchronisation werden stets neueste Pr&#228;parate auf den PDA &#252;berspielt, dazu steht eine &#8222;MedNews&#8220; Sektion bereit und zahlreiche Taschenrechner- und Algorithmen-Funktionen.</Pgraph>
      <Pgraph>&#192; propos Taschenrechner: Programme wie z.B. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;medcalc.tschopp.biz&#47;">MedCalc</Hyperlink> oder <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.skyscape.com&#47;estore&#47;ProductDetail.aspx&#63;ProductId&#61;227">Archimedes</Hyperlink> er&#252;brigen nicht nur Kopfrechnungen wie &#8222;Body Mass Index&#8220;, Konversion von Ma&#223;einheiten oder welche Dosis bei welchem Gewicht in wie viel NaCl infundiert werden muss, nein, auch komplexe kardiologische, nephrologische oder an&#228;sthesiologische etc. Formeln und Risk Scores stehen zur Verf&#252;gung. Was ist das Risiko f&#252;r diesen 47-j&#228;hrigen Raucher mit Hypertonie und Diabetes, einen Myokardinfarkt zu erleiden, gem&#228;&#223; Framingham Risk Score&#63; Mit einem PDA hat man die Antwort in wenigen Augenblicken zur Hand.</Pgraph>
      <Pgraph>Nun schwindet leider mit der Zeit das Wissen des Mediziners &#252;ber Erkrankungen in anderen Fachgebieten, oder man wird konfrontiert mit selteneren Leiden. Wie z.B. in einer internistischen oder chirurgischen Notfall-Ambulanz an einem arbeitsintensivem Wochenende, wenn der Oberarzt nachts um 3 Uhr lieber nicht mehr angerufen werden sollte. Abhilfe k&#246;nnen hier eine Reihe von eleganten Programmen bieten.</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Beispiel <Hyperlink href="http:&#47;&#47;books.mcgraw-hill.com&#47;medical&#47;diagnosaurus&#47;index.html">Diagnosaurus</Hyperlink>: Dies ist ein kostenfreies Programm, welches, je nach Symptom, Organsystem oder Erkrankung, Differentialdiagnosen in absteigender H&#228;ufigkeit nennt. Was k&#246;nnte dieser Patient mit epigastrischem Schmerz noch haben, wenn die g&#228;ngigen Verdachtsdiagnosen ersch&#246;pft sind&#63; Was ist die Differentialdiagnose des Hodenschmerzes&#63; Was ist die m&#246;gliche &#196;tiologie der Eisenmangel-An&#228;mie&#63; Gerade f&#252;r den Mediziner in der Facharzt-Weiterbildungszeit ist Diagnosaurus sehr wertvoll.</ListItem>
          <ListItem level="1">Beispiel <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.uptodate.com&#47;home&#47;help&#47;manual&#47;sysreq&#47;index.html">UpToDate</Hyperlink>: Dies ist das wohl ausf&#252;hrlichste PDA-Nachschlagewerk (englischsprachig). Vielleicht kennt es mancher Leser, denn an gro&#223;en Universit&#228;tskliniken wird UpToDate sehr gerne eingesetzt, da es medizinische Themen mit aktuellsten evidenzbasierten Erkenntnissen von Experten in ihrem Fachgebiet beschreibt. Der Fokus liegt klar auf Innerer Medizin und Intensivmedizin, aber auch Allgemeinmedizin, Neurologie oder Gyn&#228;kologie sowie P&#228;diatrie werden abgedeckt. Wie ist die Wahrscheinlichkeit, dass der S&#228;ugling in der Notaufnahme, der auf den Kopf gefallen ist und zweimalig erbrochen hat, eine intrazerebrale Blutung hat&#63; Was ist der Stellenwert adjuvanter Strahlentherapie in der Behandlung des Glioblastoms&#63; UpToDate liefert Antworten auf solche Fragen, zur Hand auf dem PDA in der Kitteltasche wenn man sie braucht, und nicht erst auf dem Computer im Arztzimmer im 3. Stock. Es gibt Hinweise zur ad&#228;quaten Diagnostik und Therapie, die &#8211; UpToDate ist ein amerikanisches Produkt &#8211; nicht eins zu eins auf die europ&#228;ische Situation zu &#252;bertragen sind, dennoch ist es als umfassendes, aktuelles Nachschlagewerk un&#252;bertroffen.</ListItem>
          <ListItem level="1">Andere Beispiele f&#252;r empfehlenswerte, von mir gern genutzte Nachschlagewerke sind <Hyperlink href="http:&#47;&#47;clinicalmedconsult.com&#47;">Clinical Medicine Consult</Hyperlink>, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.unboundmedicine.com&#47;store&#47;harrisons&#95;practice&#95;pda&#95;wireless&#95;web">Harrison&#39;s Internal Medicine</Hyperlink>, die <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.skyscape.com&#47;estore&#47;searchresults.aspx&#63;s&#61;1&#38;saw&#61;5&#43;minute&#43;consult">5-Minute Consult</Hyperlink>-Serie von Skyscape oder das <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.merckmedicus.com&#47;pp&#47;us&#47;hcp&#47;templates&#47;tier2&#47;PDAtools.jsp">Merck Manual</Hyperlink> mit seinem integrierten &#8222;Pocket Guide to Diagnostic Tests&#8220;. Der auf dem deutschsprachigen Markt &#228;u&#223;erst beliebte <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.herold-innere-medizin.de&#47;index.htm&#63;ebook.htm&#38;0">Herold &#8211; Innere Medizin</Hyperlink> ist ebenfalls als eBook erh&#228;ltlich.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Es muss jedoch nicht immer das teure Produkt mit klanghaftem Namen sein. So kann man sich z.B. mit <TextGroup><PlainText>etwas</PlainText></TextGroup> T&#252;ftelei (Beschreibung siehe <Hyperlink href="http:&#47;&#47;pda-medicus.de&#47;AnleitungiSiloX.htm">http:&#47;&#47;pda-medicus.de&#47;AnleitungiSiloX.htm</Hyperlink>) HTML-Webseiten in ein PDA-Format konvertieren und so immer zur Hand haben, auch ohne Internet-Zugang. Ein Beispiel w&#228;re z.B. eine Seite mit diversen Fraktur-Klassifikationen und R&#246;ntgen-Beispielen (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.mevis-research.de&#47;&#126;hhj&#47;TraumaRad&#47;TraumaRadHiRes.htm">TraumaRad</Hyperlink>).</Pgraph>
      <Pgraph>Ein sehr praktisches Feature eines PDAs ist die Notizzettel-Funktion (&#8222;Memo&#8220;). Hier kann man entweder &#252;ber den PDA selbst oder &#252;ber die Computer-Software und dann per Kabel-Synchronisation jegliche Art von Information auf dem Ger&#228;t festhalten. Beispiele hierf&#252;r sind Medikamentendosierungen, Zusammenfassungen eines gerade gelesenen Fachartikels, Studienergebnisse, Differentialdiagnosen, therapeutisches Procedere, wichtige private Passw&#246;rter etc. Der Kreativit&#228;t sind hier keine Grenzen gesetzt. Ich habe parallel zum Studium meine eigenen Memos f&#252;r bestimmte Erkrankungen konstant ausgebaut und so eine Art Lehrbuch zusammengebastelt, in dem ich selbst immer wieder nachschlage. Mit der Such-Funktion lassen sich die Memos ganz einfach durchsuchen und notwenige Information auffinden. So wird der PDA zur pers&#246;nlichen Wissens-Datenbank, zum &#8222;peripheral brain&#8220;.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Bild- und Video-Funktion eines PDAs kann man im gleichen Sinne nutzen. Hat man ein n&#252;tzliches Schema als Bilddatei oder die Durchf&#252;hrung einer bestimmten medizinischen Prozedur als Video (Beispiel: <Hyperlink href="http:&#47;&#47;content.nejm.org&#47;misc&#47;videos.shtml&#63;ssource&#61;recentVideos">NEJM Videos in Clinical Medicine</Hyperlink>), so kann man diese auf den PDA als tragbare Multimedia-Datenbank transferieren. Auch Podcasts und Audio-Dateien sind mit entsprechender Software auf dem PDA verwendbar.</Pgraph>
      <Pgraph>Manche Literaturverwaltungsprogramme, wie zum Beispiel EndNote, bieten als kostenlosen Teil des Programm-Paketes eine PDA-Software an, womit sich s&#228;mtliche Eintr&#228;ge der pers&#246;nlichen Literatur-Bibliothek in Kurzform auch auf dem PDA lesen lassen &#8211; f&#252;r wissenschaftlich t&#228;tige &#196;rzte vielleicht von besonderem Interesse.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r den niedergelassenen Mediziner, der regelm&#228;&#223;ig Hausbesuche durchf&#252;hrt oder im Notarzt-Dienst  arbeitet, k&#246;nnte sich eine in den PDA integrierte Navigations-Software wie z.B. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.tomtom.com&#47;products&#47;category.php&#63;ID&#61;2&#38;Language&#61;3">TomTom</Hyperlink> anbieten.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline>
      <Pgraph>Zusammenfassend l&#228;sst sich festhalten, dass ein PDA zahlreiche Optionen bietet, derer sich viele Mediziner nicht bewusst sind. Zumeist wird der PDA nur f&#252;r Adressverwaltung und Kontakte benutzt. </Pgraph>
      <Pgraph>Zahlreiche Beispiele zeigen aber, wie man unter Zuhilfenahme eines PDAs und entsprechender Software eine qualitativ hochwertige, evidenzbasierte medizinische Versorgung anbieten k&#246;nnte &#8211; mit der richtigen Information zur Hand, zum richtigen Zeitpunkt am Ort der Patientenversorgung, ob in der Klinik oder in der Praxis.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline>
      <Pgraph>Wolfgang Offenberger, Jahrgang 1979, ist Assistenzarzt im 2. Weiterbildungsjahr zum Facharzt f&#252;r Allgemeinmedizin. Auf seiner Website <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.pda-medicus.de&#47;">http:&#47;&#47;www.pda-medicus.de&#47;</Hyperlink> listet er eine Vielzahl von medizinischen PDA-Programmen auf &#8211; die meisten davon gratis im Internet verf&#252;gbar. Trotz medizinischem Alltag versucht er, die Webseite weiterhin in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden zu aktualisieren. F&#252;r Kritik und Software-Vorschl&#228;ge ist er sehr dankbar und steht gerne f&#252;r Fragen per Email zur Verf&#252;gung. Er nutzt einen Palm TX. F&#252;r das Erstellen dieses Manuskripts hat er keine Zahlungen von in diesem Artikel beschriebenen Anbietern erhalten.</Pgraph>
    </TextBlock>
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