<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>

<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>mbi000093</Identifier>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">&#196;rztliche Zentralbibliothek &#8211; Mitgestalterin einer elektronischen Lernumgebung am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf</Title>
      <TitleTranslated language="en">Central Medical Library (&#196;rztliche Zentralbibliothek) &#8211; participating in the development of an e-learning environment at the University Medical Centre Hamburg-Eppendorf</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Rohde</Lastname>
          <LastnameHeading>Rohde</LastnameHeading>
          <Firstname>Eva</Firstname>
          <Initials>E</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>&#196;rztliche Zentralbibliothek, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland<Affiliation>&#196;rztliche Zentralbibliothek, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>rohde&#64;aezb.uke.uni-hamburg.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Sunderbrink</Lastname>
          <LastnameHeading>Sunderbrink</LastnameHeading>
          <Firstname>Norbert</Firstname>
          <Initials>N</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>&#196;rztliche Zentralbibliothek, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland<Affiliation>&#196;rztliche Zentralbibliothek, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>sunderbrink&#64;aezb.uke.uni-hamburg.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">academic library</Keyword>
      <Keyword language="en">e-learning</Keyword>
      <Keyword language="en">services</Keyword>
      <Keyword language="en">communication tools</Keyword>
      <Keyword language="de">wissenschaftliche Bibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">E-Learning</Keyword>
      <Keyword language="de">Serviceleistungen</Keyword>
      <Keyword language="de">interne Kommunikation</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20071219</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>7</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Ulm 2007: "Medizinbibliotheken mitten im Zentrum von (E-)Learning, Forschung und Patientenversorgung"</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>41</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Mit E-Learning entstehen den Bibliotheken als Informationsdienstleister vielf&#228;ltige neue Aufgaben. Am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf hat die &#196;rztliche Zentralbibliothek seit 2006 eine aktive Rolle bei der konzeptionellen Entwicklung einer E-Learning-Plattform eingenommen. In einer fakult&#228;tsnahen E-Learning-Projektgruppe sind die Aufgaben der &#196;ZB, f&#252;r die Einhaltung der Standards zu sorgen, aktuelle Entwicklungen zu ber&#252;cksichtigen, sowie den 1st-Level-Support f&#252;r die Nutzung der E-Learning-Plattform und bei der Erstellung von Lernmodulen zu &#252;bernehmen. Mit einem Schulungskonzept, das den Dozenten in der Nutzungsphase helfen soll, E-Learning-Module zu erstellen, bietet die &#196;ZB abgestufte Schulungsangebote sowie punktuelle Unterst&#252;tzung (Hotline) an. In dem Artikel wird die E-Learning-Plattform &#8222;Mephisto&#8220; am UKE mit den Dienstleistungen der &#196;ZB vorgestellt.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Lernmanagementsystem ist zudem ein geeignetes Instrument f&#252;r die t&#228;gliche Bibliotheksarbeit. Zur Verbesserung des internen Informationsflusses und zur strukturierten Bereitstellung von Arbeitsmaterialien wurde von der Bibliothek ein eigenes E-Learning-Modul entwickelt. Im Umgang lernen die Bibliotheksmitarbeiter neue Web-Technologien kennen und werden dadurch gleichzeitig kompetenter bei Nutzungsfragen. Nach einer Testphase ist eine Weiternutzung des Konzeptes als Pilotmodul f&#252;r UKE-weite Anwendungen als Abteilungs- oder Institutsinterne Kommunikationsr&#228;ume denkbar.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The development of e-learning has brought new tasks to libraries as a providers of information services. The Central Medical Library (&#196;ZB) has played an active part in the development of the concept for an e-learning platform at the University Medical Centre Hamburg-Eppendorf (UKE) since 2006. The responsibilities of the &#196;ZB within the faculty&#39;s e-learning project are: to ensure the compliance with standards, to integrate recent developments, to provide first level support to users and creators of e-learning modules. The &#196;ZB developed a modular concept for training and assisting teachers in the creation of e-learning modules as well as on the spot hotline support. This article presents the e-learning platform &#8222;Mephisto&#34; at the University Medical Centre Hamburg-Eppendorf including the services provided by the Central Medical Library (&#196;ZB).</Pgraph>
      <Pgraph>E-learning systems are primarily seen as teaching aids but they can also be turned into useful instruments for the daily work of a library. The &#196;ZB developed its own e-learning module in order to enhance the internal flow of information and the structured provision of materials. By using these modules, staff come in contact with new web-based technologies and their enhanced understanding will also improve the support of users. After the test phase the concept developed by the &#196;ZB could be used as a template for Medical Centre wide applications on the departmental or institute level.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einf&#252;hrung">
      <MainHeadline>Einf&#252;hrung</MainHeadline>
      <Pgraph>In der Hochschullehre sind elektronische Lehr- und Lernangebote wichtiger Bestandteil geworden. Gerade in der Medizin sind durch die starke visuelle Orientierung (Anatomie, Histologie, bildgebende Verfahren, etc.) vielf&#228;ltige E-Learning-Produkte entwickelt worden. Die sonst nur durch direkte Beobachtung oder &#252;ber technische Hilfsmittel wahrzunehmenden Bewegungsabl&#228;ufe lassen sich durch die Kombination von Bild, Ton und Lehrtext veranschaulichen. Fallbasierte Unterrichtsprogramme, wie etwa CASUS, erm&#246;glichen die problemorientierte Simulation von diagnostischen und therapeutischen Entscheidungsprozessen. Einen weiteren Aspekt stellt die Pr&#252;fungsvorbereitung durch Tests zur Lernerfolgskontrolle dar. Sofern die M&#246;glichkeiten vorhanden sind, k&#246;nnen die Pr&#252;fungen computergest&#252;tzt abgenommen werden, wodurch sich eine Ann&#228;herung von Lehrmethoden und Pr&#252;fungssituation erreichen l&#228;sst.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="E-Learning-Plattform">
      <MainHeadline>E-Learning-Plattform</MainHeadline>
      <SubHeadline>E-Learning-F&#246;rderung und Ausgangssituation</SubHeadline>
      <Pgraph>Am Universit&#228;tsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) gab es im Sommer 2006 nur vereinzelte E-Learning-Angebote. In wenigen F&#228;chern wurden Web Based Trainings (WBTs), wie etwa der interaktive H&#228;matoogie-Atlas HemoSurf, den Pr&#228;senzunterricht erg&#228;nzend eingesetzt. Lediglich f&#252;r zwei F&#228;cher wurden Kurse mit F&#246;rdermitteln des hochschul&#252;bergreifenden E-Learning-Consortiums Hamburg (ELCH) im Lernmanagementsystem (LMS) der Universit&#228;t Hamburg eingerichtet. Die positiven Beispiele an anderen medizinischen Hochschulstandorten r&#252;ckten aber elektronische Lehr-Lernmethoden zunehmend ins Blickfeld f&#252;r die medizinische Ausbildung am UKE. Zudem waren die Studieninformationen der einzelnen F&#228;cher un&#252;bersichtlich auf den Webseiten der jeweiligen Kliniken und Institute verteilt, an denen die Lehrleistung erbracht wird. An der Medizinischen Fakult&#228;t wurde der Wunsch nach einer zentralen Lernplattform gr&#246;&#223;er, auf der Lerninhalte und Studieninformationen in einer am Curriculum orientierten Struktur allen Lehrenden- und Lernenden zug&#228;nglich gemacht, weiterentwickelt und aktualisiert werden. Zu diesem Zweck wurde ein E-Learning-Projekt aus Fakult&#228;tsmitteln zur Verbesserung der Lehre, dem F&#246;rderfonds Lehre, finanziert. Mitarbeiter dieser 2006 gegr&#252;ndeten Projektgruppe sind im Bereich E-Learning engagierte Dozenten und Studierende, sowie aus dem Institut f&#252;r Medizinische Informatik und der &#196;rztlichen Zentralbibliothek. </Pgraph>
      <SubHeadline>E-Learning-Infrastruktur</SubHeadline>
      <Pgraph>Bereits in der Konzeptionsphase stellte sich die Frage, wie die Bibliothek diesen Prozess erfolgreich unterst&#252;tzen kann. An Hochschulen kommen in der Regel drei Einrichtungen in Frage, um eine Infrastruktur f&#252;r E-Learning aufzubauen: Bibliotheken, Rechenzentren und Multimediazentren. Der Wissenschaftsrat hat bereits 2001 empfohlen, &#8222;dass die Hochschulen ein professionelles und auf die lokalen Bedingungen und Bed&#252;rfnisse abgestimmtes Informationsmanagement in den Hochschulen als Einheit aufbauen, das aus der Sicht der Studierenden und Lehrenden alle integrierten Dienstleistungen anbietet.&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 39).</Pgraph>
      <Pgraph>Um E-Learning nachhaltig in der Lehre zu verankern sind an den Hochschulen in den letzten Jahren zunehmend Kompetenzzentren eingerichtet worden, die mit unterschiedlichen Dienstleistungsans&#228;tzen die Lehrenden beim Einsatz von digitalen Lehrmethoden unterst&#252;tzen. Dabei sind je nach Ausgangslage verschiedene Organisationsmodelle verfolgt worden. Es wurden entweder die Aufgabenbereiche von bestehenden Einrichtungen erweitert (HU Berlin, MLZ), teils neue Arbeitsstellen oder zentrale Einrichtungen gegr&#252;ndet (TU Dresden). Teilweise wurden auch bestehende Einrichtungen &#8211; Bibliotheken, Multimediazentren, hochschuldidaktische Zentren, Rechenzentren &#8211; miteinander vernetzt (Uni Bremen, ZMML). Die jeweiligen Dienstleistungsans&#228;tze differieren dabei stark <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Am UKE sind durch die spezifische Ausgangslage verschiedene Akteure kooperativ t&#228;tig geworden, um eine Infrastruktur f&#252;r E-Learning aufzubauen. In dem Projekt <Mark2>Fachgebundene E-Learning-Module als Pilotprojekte f&#252;r ein &#8220;blended learning&#8221; im Rahmen einer einheitlichen E-Learning-Plattform f&#252;r das UKE</Mark2> sind das Institut f&#252;r Medizinische Informatik, das Institut f&#252;r Biochemie II und die &#196;ZB im Zentralprojekt vertreten (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Die an diesen Organisationseinheiten arbeitenden Projektmitarbeiter sind f&#252;r die technische Entwicklung und Bereitstellung der Plattform sowie f&#252;r die Konzeption und Dokumentation umfassender Supportstrukturen verantwortlich. Gemeinsam mit den Mitgliedern aus den F&#228;chern der Pilotprojekte wurde eine bedarfsnahe Infrastruktur aufgebaut. Der Gesch&#228;ftsbereich Informationstechnologie betreibt die Mailserver f&#252;r Studierende und Lehrende, deren Zugangskennungen auch f&#252;r die Authentifizierung auf der Lernplattform genutzt werden.</Pgraph>
      <SubHeadline>Lernplattform</SubHeadline>
      <Pgraph>Zu Beginn der Zusammenarbeit stand die Evaluierung der verschiedenen Lernmanagementsysteme (LMS) hinsichtlich ihrer Eignung f&#252;r das UKE. In die engere Wahl gezogen wurden die an den Hamburger Hochschulen eingesetzten LMS: Blackboard (fr&#252;her WebCT) der Universit&#228;t Hamburg, ILIAS, an der TU Hamburg-Harburg und der Helmut Schmidt Universit&#228;t sowie Moodle an der Fakult&#228;t Life Sciences der Hochschule f&#252;r Angewandte Wissenschaften. Neben den Funktionalit&#228;ten der verschiedenen LMS waren die M&#246;glichkeiten zur Anpassung an lokale Bed&#252;rfnisse und Vernetzung mit anderen Systemen wie der Studierendenverwaltung wichtige Kriterien <TextLink reference="3"></TextLink>. Nicht zuletzt wegen der sehr einfachen Bedienbarkeit wurde die Open Source Software Moodle (Modular Object-Oriented Dynamic Learning Environment) ausgew&#228;hlt <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph>
      <SubHeadline>Contententwicklung</SubHeadline>
      <Pgraph>In den F&#228;chern Biochemie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, Orthop&#228;die und Medizinische Informatik wurden erste Module entwickelt und sind seit dem WS 2006&#47;07 den Studierenden auf der E-Learning-Plattform zug&#228;nglich. Den Studierenden stehen Tests zur Lernerfolgskontrolle, klinische Falldarstellungen und Simulationen, Visiten am &#8220;virtuellen Krankenbett&#8221;, eine orthop&#228;dische Bildergalerie, Lernmodule zur medizinischen Bildbearbeitung sowie weitere Angebote zur zeit- und ortsunabh&#228;ngigen Vertiefung von Lerninhalten zur Verf&#252;gung. Die Module aus den f&#252;nf Teilprojekten sind die Basis f&#252;r einen kontinuierlichen Ausbau der Inhalte f&#252;r das gesamte medizinische Curriculum. Einzelne Bestandteile sind in einem &#246;ffentlichen Bereich exemplarisch dargestellt (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;selbsttest.uke.uni-hamburg.de&#47;moodle&#47;course&#47;view.php&#63;id&#61;3">http:&#47;&#47;selbsttest.uke.uni-hamburg.de&#47;moodle&#47;course&#47;view.php&#63;id&#61;3</Hyperlink>).</Pgraph>
      <Pgraph>Zus&#228;tzlich wurde das lizenzierte E-Book-Angebot der &#196;ZB (Thieme, Springer, LWW Clinical Choice Collection) und frei im Internet verf&#252;gbarer Content (Keldamed, LRSMed, NCBI Virtual Bookshelf) fachbezogen in die virtuelle Lernumgebung integriert.</Pgraph>
      <SubHeadline>&#214;ffentlichkeitsarbeit</SubHeadline>
      <Pgraph>Im Anschluss an die Pilotphase sollte eine fl&#228;chige Verbreitung und Akzeptanz von E-Learning am UKE erreicht werden. Um die Bekanntheit zu erh&#246;hen wurde ein Artikel in den UKE-News, sowie weitere in dem E-Learning-Newsletter der Universit&#228;t Hamburg ver&#246;ffentlicht. Au&#223;erdem wurde ein Namenswettbewerb f&#252;r die neue E-Learning-Plattform ausgerichtet und die besten drei Vorschl&#228;ge pr&#228;miert. Die E-Learning-Plattform am UKE hei&#223;t seit diesem Fr&#252;hjahr &#8222;Mephisto&#8220; &#8211; im ersten Wortteil ein Akronym f&#252;r Medizinisches E-Learning-Portal Hamburg.</Pgraph>
      <Pgraph>Plattform und Serviceleistungen wurden auch im Rahmen der &#196;rztlichen Fortbildung direkt an den Kliniken und Instituten vorgestellt. Inzwischen sind neben den Pilotprojekten f&#252;r viele F&#228;cher weitere Angebote und Kurse entstanden.</Pgraph>
      <Pgraph>Nutzungszahlen von Mephisto&#47;UKE im Oktober 2007:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">100 Kurse aktiv, weitere 80 Kurse sind in Vorbereitung</ListItem>
          <ListItem level="1">1700 aktive Nutzer</ListItem>
          <ListItem level="1">5500 Mediendateien</ListItem>
          <ListItem level="1">1.000.000 page hits, 90.000 pdf-downloads</ListItem>
          <ListItem level="1">15.000 Emails und Mitteilungen</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Die Zahlen f&#252;r einen Monat verdeutlichen die hohe Relevanz von Mephisto&#47;UKE f&#252;r das Studium. Auch erste Evaluationsergebnisse belegen das sehr eindr&#252;cklich <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Kurse werden &#252;berwiegend zur studienbegleitenden Information- und Kommunikation genutzt. Die Entwicklung von hochwertigen E-Learning-Modulen, bleibt abh&#228;ngig von weiteren F&#246;rdermitteln.</Pgraph>
      <SubHeadline>Serviceleistungen</SubHeadline>
      <Pgraph>F&#252;r die Dozenten ist der Einsatz multimedialer Methoden mit einem zus&#228;tzlichen Aufwand verbunden. Es ist daher ein weiteres Ziel des Zentralprojekts, m&#246;glichst effiziente Supportstrukturen mit einem abgestuften Schulungs- und Beratungsangebot an der &#196;rztlichen Zentralbibliothek und dem Institut f&#252;r Medizinische Informatik (IMI) aufzubauen, um die Dozenten bei der Erstellung von Kursangeboten zu unterst&#252;tzen. In einer groben Trennung &#252;bernimmt der Projektmitarbeiter am IMI Aufgaben, die typischerweise von Rechen- und Medienzentren wahrgenommen werden. Das beinhaltet vor allem den technischen Support und individuelle Beratung bei der Entwicklung von E-Learning-Angeboten. </Pgraph>
      <Pgraph>Die verl&#228;ssliche Bereitstellung von Dienstleistungen war besonders in der Startphase ein wichtiger Faktor. Bibliotheken bieten durch ihre traditionelle Nutzern&#228;he eine gute Voraussetzung, um Services zu etablieren <TextLink reference="6"></TextLink>. Mit t&#228;glich bis zu 1200 Benutzern ist die &#196;ZB erste Anlaufstelle auch f&#252;r Fragen zum E-Learning geworden. Das Serviceportfolio der &#196;rztlichen Zentralbibliothek wurde f&#252;r Aufgaben im 1st-Level-Support erweitert. Anfragen k&#246;nnen &#252;ber eine Hotline oder per Email an den Support gerichtet werden. H&#228;ufig handelt es sich dabei um Zugangsprobleme. Ist eine weitere Bearbeitung erforderlich, werden die Anfragen an den 2nd-Level-Support geleitet.</Pgraph>
      <Pgraph>Zu Beginn des Semesters werden die Zugangsdaten zusammen mit dem Bibliotheksausweis an die etwa 400 Studienanf&#228;nger der Human- und Zahnmedizin ausgegeben. In der daran anschlie&#223;enden <Mark2>Einf&#252;hrung in die Bibliotheksbenutzung</Mark2> wird der Umgang mit den zus&#228;tzlichen Lernmaterialien auf der E-Learning-Plattform gezeigt, sodass sie als selbstverst&#228;ndlicher Bestandteil des Studiums wahrgenommen wird.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r die Lehrenden wurde eine Schulung konzipiert, die seit der Einf&#252;hrung etwa zweimal im Monat in der &#196;ZB angeboten wird. In der etwa 1,5 bis 2 Stunden dauernden Veranstaltung werden grundlegende Kenntnisse zur Erstellung von Kursangeboten vermittelt. Dazu geh&#246;rt die allgemeine Kurseinrichtung mit der Verwendung von Foren zur Kommunikation, einrichten eines Downloadverzeichnisses f&#252;r Unterrichtsmaterialien, und eines Werkzeugs zur Evaluation ihrer Lehrveranstaltungen. Die Schulungen werden von den Dozenten in einem Feedback-Modul sehr gut bewertet. Auf Anfrage k&#246;nnen sie auch an den Instituten und Kliniken stattfinden. In einem gemeinsam mit dem IMI erarbeiteten Trainerhandbuch, werden die Techniken weiterf&#252;hrend beschrieben, erg&#228;nzt und aktualisiert. Schulung und Handbuch bilden gleichzeitig die Grundlage f&#252;r die Einarbeitung und Ausbildung von studentischen Hilfskr&#228;ften zu E-Tutoren. Sie unterst&#252;tzen die Fachvertreter vor Ort bei der Planung und Einrichtung von Kursen. Den stark in den Klinikbetrieb eingebundenen Lehrenden kommt der Support im Wortsinne entgegen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die neue Lernplattform hat auch Bedeutung f&#252;r die Au&#223;enwahrnehmung des UKE als Hochschulstandort. Durch die Studiengeb&#252;hren steigen die Erwartungen der Studierenden an ihre Ausbildung. Mit der Projektbeteiligung der &#196;ZB ist die Entwicklung von bedarfsnahen Serviceleistungen gegeben. Nicht alle Aufgaben, die teilweise von der Projektgruppe gemeinsam wahrgenommen werden, sind hier aufgef&#252;hrt. </Pgraph>
      <SubHeadline>Ausblick</SubHeadline>
      <Pgraph>Von der Medizinischen Fakult&#228;t wurde ein Antrag auf F&#246;rderung an das E-Learning Consortium Hamburg (ELCH) gestellt. Durch  den Antrag &#8222;eLUKE&#34; (eLearning am UKE) sollen dauerhafte Strukturen und Zust&#228;ndigkeiten am UKE etabliert werden. Die bisher von der E-Learning-Projektgruppe geleistete Koordination soll an eine Arbeitsgruppe des Dekanates der medizinischen Fakult&#228;t verlagert werden, um eine verbindliche Integration von E-Learning in das medizinische Curriculum zu erreichen. Die &#196;ZB &#252;bernimmt verst&#228;rkt Service- und Beratungsaufgaben und bleibt wichtiger Akteur bei der Einf&#252;hrung und Etablierung von &#8222;Mephisto&#47;UKE&#8220;. Ein weiteres Antragsziel ist die bisher nur im Rahmen eines Projekts der &#196;ZB entwickelten Lehrveranstaltungen zur Vermittlung von Informationskompetenz dauerhaft im Curriculum zu verankern. Dazu sollen auf den student-life-cycle ausgerichtete Lehrveranstaltungen konzipiert und durch E-Learning-Module erg&#228;nzt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die &#196;ZB ist auch in ein weiteres E-Learning-Projekt eingebunden. Unter Federf&#252;hrung der Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Hamburg (SUB) werden die &#196;ZB und andere wissenschaftliche Bibliotheken Hamburgs in den kommenden zwei Jahren eine innovative Rechercheplattform aufbauen. Benutzer werden zur Erschlie&#223;ung und Kommentierung der verzeichneten Literatur aufgerufen. Empfehlungsdienste helfen bei der Ermittlung relevanter Quellen. In eigenen Benutzerkonten gespeicherte Literaturlisten k&#246;nnen &#246;ffentlich sichtbar gemacht werden. Der herk&#246;mmliche Bibliothekskatalog erh&#228;lt damit eine soziale Funktion und wird au&#223;erdem mit einer offenen Schnittstelle zum Export von bibliografischen Daten in andere Umgebungen, zum Beispiel E-Learning-Plattformen, Weblogs oder Social-Bookmarking-Dienste, ausgestattet. Das Projekt mit dem Arbeitstitel &#34;Beluga&#34; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;beluga.sub.uni-hamburg.de&#47;">http:&#47;&#47;beluga.sub.uni-hamburg.de&#47;</Hyperlink>) wird ebenfalls aus ELCH-Mitteln finanziert.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Interne &#196;ZB-Kommunikations- plattform">
      <MainHeadline>Interne &#196;ZB-Kommunikationsplattform</MainHeadline>
      <Pgraph>Ein weiterer Gewinn aus der Mitarbeit von &#196;ZB-Mitarbeitern an dem UKE-E-Learning-Projekt ist ein Spezial- und Detailwissen in der Anwendung der LMS-Software Moodle. &#220;bertragen auf die t&#228;gliche Bibliotheksarbeit resultierte daraus das E-Learning-Modul:<Mark2> Interne &#196;ZB-Kommunikationsplattform</Mark2>. Diese beinhaltet eine neue Startseite f&#252;r Mitarbeiter und Studenten, die zentral verschiedene Werkzeuge bereitstellt, um den internen Informationsfluss und die t&#228;gliche Bibliotheksarbeit zu unterst&#252;tzen.</Pgraph>
      <SubHeadline>Ausgangssituation</SubHeadline>
      <Pgraph>Die &#196;ZB war in einer relativ kurzen Zeitspanne von einer Bibliothek mit einer Handvoll Mitarbeitern zu einer gro&#223;en Zentralbibliothek im UKE in einem 4-st&#246;ckigen Geb&#228;ude mit nunmehr 28 Mitarbeitern herangewachsen. Was man sonst &#8222;schnell &#252;ber den Flur&#8220; erledigen konnte, funktionierte nicht mehr von Etage zu Etage. Der Wunsch der Mitarbeiter nach mehr Informationsfluss, nach einem entsprechenden Informationsmedium war dr&#228;ngend. Dabei war die Problematik die zahlreichen Teilzeitkr&#228;fte auf den Stand der Dinge zu bringen nur ein Teilaspekt.</Pgraph>
      <Pgraph>Weiterhin ergab die Bibliotheksarbeit eine gro&#223;e Anzahl von Arbeitsanleitungen, Formularen, Prozessbeschreibungen, Protokollen der Dienstbesprechungen, die in den verschiedenen physischen und digitalen Ordnern und Verzeichnissen nur jeweils einem Teil der Belegschaft zug&#228;nglich war. Der Bedarf diese Dokumente allen Mitarbeitern, jederzeit, mit einer einfachen Suche verf&#252;gbar zu machen, f&#252;hrte zum Aufbau einer Datenbank.</Pgraph>
      <SubHeadline>Wie konnte man das in einem E-Learning-Modul realisieren&#63;</SubHeadline>
      <Pgraph>Bei der Realisierung des Moodle-Moduls &#196;ZB-Kommunikationsplattform lag der Schwerpunkt auf der Einrichtung einer Seite, die alle zur t&#228;glichen Bibliotheksarbeit n&#246;tigen Links, Werkzeuge und Dokumente enth&#228;lt oder darauf verweist. Diese sollte als Startseite auf jedem Mitarbeiter-PC integriert sein und ein zentraler Ausgangspunkt f&#252;r jede Art von Recherche und Kommunikation innerhalb der Bibliothek werden. Den besonderen Mehrwert eines E-Learning-Moduls, interaktive Einheiten bereitzustellen, wurde genutzt, um die Mitarbeiter in einen kontinuierlichen Aufbau der Inhalte einzubeziehen. Jeder Mitarbeiter hat nun die M&#246;glichkeit eigene Datenbankeintr&#228;ge zu erstellen oder die seiner Kollegen zu kommentieren. Gefragt ist auch die Mitarbeit bei der Weiterf&#252;hrung der FAQs und beim inhaltlichen Aufbau der abteilungsspezifischen Bereiche. Dieses Modul lebt und w&#228;chst durch die Nutzung der zur Verf&#252;gung gestellten Werkzeuge.</Pgraph>
      <SubHeadline>Eingangsseite</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Eingangsseite (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>) enth&#228;lt 3 Themenbl&#246;cke: In der linken Spalte findet man neben der speziellen &#196;ZB-Linksammlung auch weitere Bl&#246;cke mit der Auflistung aller Kursteilnehmer (&#61;Mitarbeiter) und einer Zusammenfassung aller Aktivit&#228;ten. Die mittlere Spalte enth&#228;lt die eigentlichen Inhalte wie Zugang zu allen Foren, Links zu den Dienstpl&#228;nen, den FAQs in der &#196;ZB, die Interne Arbeitsdokumentesammlung und weitere Themenbl&#246;cke zu den einzelnen Abteilungen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die rechte Spalte informiert &#252;ber Termine, neueste Forenbeitr&#228;ge und enth&#228;lt den RSS-Feed der SUB und von MedInfo. </Pgraph>
      <SubHeadline>Werkzeuge im Einzelnen</SubHeadline>
      <Pgraph>Zur Organisation und Verst&#228;rkung des Informationsflusses bietet die &#196;ZB-Kommunikationsplattform folgende Werkzeuge an:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Nachrichtenforum</ListItem>
          <ListItem level="1">Foren zum Austausch unter den Kollegen</ListItem>
          <ListItem level="1">Abstimmungen&#47;Meinungsbildung</ListItem>
          <ListItem level="1">RSS-Feeds </ListItem>
          <ListItem level="1">Blogs (noch nicht genutzt)</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Jedes dieser Werkzeuge allein erreicht keinen umfassenden Informationsgrad, aber jeder Mitarbeiter bekommt die M&#246;glichkeit an den Diskussionen passiv oder aktiv teilzuhaben. Aktuelle Meldungen k&#246;nnen &#252;ber das Nachrichtenforum versandt werden. Und der Blick &#252;ber den Tellerrand der eigenen Bibliothek kann tagesaktuell &#252;ber RSS-Feeds aus dem Blog der SUB und MedInfo erfolgen. </Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r einige Mitarbeiter war das Verfassen von Forenbeitr&#228;gen zun&#228;chst mit Schwellenangst verbunden, bis die Vorz&#252;ge der Foren, Informationen unkompliziert zu verbreiten, Projekte und Tagesordnungen vorzubereiten und mit ganzen Abteilungen unabh&#228;ngig von deren Dienstzeiten zu kommunizieren, in der t&#228;glichen Arbeit deutlich wurden. Hierf&#252;r ist auf der einen Seite ein allgemeines Nachrichtenforum eingerichtet worden und f&#252;r die Spezialthemen jeweils ein abteilungsspezifisches Forum. Alle Beitr&#228;ge der Foren werden zudem direkt an den E-Mail-Account der Teilnehmer weitergeleitet. So ist gew&#228;hrleistet, dass auch nicht eingeloggte Adressaten &#252;ber aktuelle Nachrichten informiert werden (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <SubHeadline>Datenbank &#8211; Dokumentesammlung mit Volltextsuche</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Datenbank &#8222;Interne Arbeitsdokumente&#8220; dient der Zusammenf&#252;hrung aller bislang an verschiedenen Stellen aufbewahrten bibliotheksinternen Dokumente. Diese werden dort erfasst, kategorisiert, verschlagwortet und abgelegt. &#220;ber eine Volltextsuche sind alle Dateien voll durchsuchbar und mit einem Stichwort k&#246;nnen Dokumente aus unterschiedlichen Sachzusammenh&#228;ngen zu einem Gesamtbild zusammengef&#252;hrt werden. Geplant ist zuk&#252;nftig auch wichtige, nur in Papierform vorhandene Dokumente zu digitalisieren und in die Datenbank zu integrieren. Jeder Mitarbeiter kann in der Datenbank suchen und eigene Dokumente einf&#252;gen. Die Struktur der Datenbankeintr&#228;ge umfasst Felder wie Kategorie und freies Schlagwort zur inhaltlichen Erschlie&#223;ung, auch Formalia wie Protokoll oder Formular werden erfasst und suchbar gemacht. Die Einzelansicht gestattet die Sicht auf das gesamte Dokument und bietet den Link zur Originaldatei.</Pgraph>
      <SubHeadline>FAQ in der &#196;ZB</SubHeadline>
      <Pgraph>Erg&#228;nzend zu der Datenbank, mit zum Teil sehr ausf&#252;hrlichen Informationen, beruht das Angebot in den FAQs in Leihstelle und Auskunft auf der Idee, zu schwierigen oder neuen Begriffen eine kurze Definition und die Besonderheiten im Umgang damit in der &#196;ZB zu dokumentieren. Besonderen Nutzen soll das Glossar bei Anfragen in der Leihstelle und Auskunft erbringen, da man darin schnell eine passende Antwort findet. </Pgraph>
      <Pgraph>Szenario: Ein Student fragt in der Leihstelle, ob er seinen USB-Stick in der Bibliothek nutzen kann. Unter dem Stichwort USB-Stick findet der Mitarbeiter eine kurze Definition und die Information, dass USB-Sticks in der &#196;ZB zum download von Dateien genutzt werden k&#246;nnen, aber keine Office-Programme zum Weiterbearbeiten auf den Benutzerpl&#228;tzen vorhanden sind.</Pgraph>
      <Pgraph>Die FAQ k&#246;nnen durchsucht werden oder nach den Kriterien &#8222;Alphabet&#8220;, &#8222;Kategorie&#8220;, &#8222;Datum&#8220; und &#8222;Autor&#47;in&#8220; gelistet werden. Jeder Mitarbeiter kann mit der Funktion &#8222;Neuen Eintrag anlegen&#8220; ihm wichtig erscheinende Begriffe hinzuf&#252;gen oder bestehende Eintr&#228;ge kommentieren.</Pgraph>
      <SubHeadline>Dateien und Links</SubHeadline>
      <Pgraph>Elementar ist die Einbindung einer <Mark1>Linksammlung</Mark1> mit den f&#252;r alle Mitarbeitern relevantesten Direktlinks und das Angebot direkt auf grundlegende Dateien zuzugreifen wie <Mark1>Dienstplan</Mark1>, <Mark1>Urlaubsplan</Mark1> usw. Zur Vervollst&#228;ndigung des Angebotes geh&#246;rt auch eine <Mark1>Adressdatenbank</Mark1> mit den Kontaktdaten der am h&#228;ufigsten frequentierten Bibliotheken oder anderer Gesch&#228;ftspartner. </Pgraph>
      <SubHeadline>Kalender (allgemein, pers&#246;nlich)</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Funktionen des Kalenders werden genutzt um allgemeine Termine, Interne &#196;ZB-Kommunikationstermine, Abteilungstermine oder pers&#246;nliche Termine f&#252;r alle Mitarbeiter &#246;ffentlich zu machen und seine eigenen Termine zu verwalten. Z.B. die Reservierungen des Multi-Media-Raumes, in dem die meisten Schulungen und Pr&#228;sentationen stattfinden, werden &#252;ber die Kalenderfunktion get&#228;tigt. So entsteht aus UKE-weiten, &#196;ZB-weiten, abteilungsrelevanten und pers&#246;nlichen Terminen f&#252;r jeden Mitarbeiter ein ma&#223;geschneiderter Terminplan. </Pgraph>
      <SubHeadline>Abteilungsspezifische Themenbl&#246;cke</SubHeadline>
      <Pgraph>Um auch f&#252;r die einzelnen Abteilungen und deren besondere Anliegen Raum in der &#196;ZB-Kommunikationsplattform zu schaffen, wurde innerhalb der mittleren Spalte f&#252;r jede Abteilung ein abteilungsspezifischer Themenblock eingerichtet, in dem ein Abteilungsforum, Links auf wichtige Dokumente oder Datenbanken (z.B. Adressendatenbank im Block Auskunft) eingestellt werden k&#246;nnen. Die Abteilungsleiter k&#246;nnen auch redaktionell in die Gestaltung dieser Bl&#246;cke eingreifen und folgende Aktivit&#228;ten integrieren:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Foren </ListItem>
          <ListItem level="1">spezielle Links </ListItem>
          <ListItem level="1">spezielle Dateien</ListItem>
          <ListItem level="1">Wikis </ListItem>
          <ListItem level="1">Sitzungsvorbereitung</ListItem>
          <ListItem level="1">Abstimmungen</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>Erfahrungen und Aussichten </SubHeadline>
      <Pgraph>F&#252;r einige Mitarbeiter ist die Schwellenangst sich derart &#246;ffentlich in einem E-Learning-Kurs zu bewegen und Aussagen oder Kommentare zu machen noch sehr gro&#223;. Um diesem entgegen zu wirken, sind sehr fr&#252;hzeitig Schulungen zum Kennenlernen der neuen M&#246;glichkeiten durchgef&#252;hrt worden. Danach sind s&#228;mtliche Neuerungen, Nachrichten und Informationen &#252;ber die &#196;ZB-Kommunikationsplattform verbreitet worden. In diesem Moment fingen auch die ersten Diskussionen in den Foren an. Und die Kommunikationsplattform fing an zu wachsen.</Pgraph>
      <Pgraph>Prinzipiell ist es g&#252;nstig den Personalrat sehr fr&#252;hzeitig in die Planung mit einzubeziehen, da dieser grunds&#228;tzlich bei der Einrichtung neuer Arbeitswerkzeuge mitbestimmungspflichtig ist. Das erbringt den Vorteil, dass man eventuellen Problemen fr&#252;hzeitig ausweichen kann. Eine gemeinsam erarbeitete Dienstvereinbarung regelt dann auch die Rechte und Pflichten der Vorgesetzten und Mitarbeiter beim Umgang mit einer solchen Kommunikationsplattform.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein wunderbarer Nebeneffekt der Nutzung der Kommunikationsplattform ist eine Schulung und &#220;bung f&#252;r die Bibliotheksmitarbeiter im LMS. Sie lernen grundlegende Web 2.0-Techniken kennen und werden dadurch auch kompetenter in den Ausk&#252;nften zur Nutzung von &#8222;Mephisto&#47;UKE&#8220;.</Pgraph>
      <Pgraph>Es ist vorstellbar, dass die Interne &#196;ZB-Kommunikationsplattform als ein UKE-weites Pilotprojekt f&#252;r andere Institute, Kliniken und Forschungsgruppen (eventuell auf einer seperaten Moodle-Instanz) fungieren kann.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Wissenschaftsrat</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2001</RefYear>
        <RefBookTitle>Empfehlungen zur digitalen Informationsversorgung durch Hochschulbibliotheken</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Wissenschaftsrat. Empfehlungen zur digitalen Informationsversorgung durch Hochschulbibliotheken. 2001. http:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;texte&#47;4935-01.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.wissenschaftsrat.de&#47;texte&#47;4935-01.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Kleimann B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wannemacher K</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefBookTitle>E-Learning an deutschen Hochschulen: von der Projektentwicklung zur nachhaltigen Implementierung</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Kleimann B, Wannemacher K. E-Learning an deutschen Hochschulen: von der Projektentwicklung zur nachhaltigen Implementierung. Hannover: HIS; 2004.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Breiter A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fischer A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kubicek H</RefAuthor>
        <RefTitle>E-Learning braucht E-Administration</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>Hochschulwesen</RefJournal>
        <RefPage>175-80</RefPage>
        <RefTotal>Breiter A, Fischer A, Kubicek H. E-Learning braucht E-Administration. Hochschulwesen. 2005;5:175-80.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Wollatz M</RefAuthor>
        <RefAuthor>M&#252;nch-Harrach D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sunderbrink N</RefAuthor>
        <RefAuthor>Peimann CJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Handels H</RefAuthor>
        <RefTitle>Einf&#252;hrung einer E-Learning-Plattform f&#252;r die medizinische Lehre am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Inform Biom Epidemiol</RefJournal>
        <RefArticleNo>24</RefArticleNo>
        <RefTotal>Wollatz M, M&#252;nch-Harrach D, Sunderbrink N, Peimann CJ, Handels H. Einf&#252;hrung einer E-Learning-Plattform f&#252;r die medizinische Lehre am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf. GMS Med Inform Biom Epidemiol. 2006;2(3):Doc24. Online verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;en&#47;journals&#47;mibe&#47;2006-2&#47;mibe000043.shtml.</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;en&#47;journals&#47;mibe&#47;2006-2&#47;mibe000043.shtml</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>Riemer M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hampe W</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wollatz M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Peimann C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Handels H</RefAuthor>
        <RefTitle>Erste Erfahrungen mit der eLearning-Plattform Moodle im Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf - Evaluationsergebnisse im Querschnittsfach Medizinische Informatik und der Biochemie</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefBookTitle>eLearning in der Medizin</RefBookTitle>
        <RefPage>235-46</RefPage>
        <RefTotal>Riemer M, Hampe W, Wollatz M, Peimann C, Handels H. Erste Erfahrungen mit der eLearning-Plattform Moodle im Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf - Evaluationsergebnisse im Querschnittsfach Medizinische Informatik und der Biochemie. In: Kundt G, Bernauer J, Fischer M, Haag M, Klar R, Leven J, Matthies H, Puppe F, Hrsg. eLearning in der Medizin. Proceedings, CBT 2007, Rostock. 2007. S. 235-46.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Degkwitz A</RefAuthor>
        <RefTitle>Neue Organisations- und Gesch&#228;ftsmodelle f&#252;r die Informations- und Medienversorgung</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefBookTitle>95. Deutscher Bibliothekartag in Dresden 2006</RefBookTitle>
        <RefPage>193-203</RefPage>
        <RefTotal>Degkwitz A. Neue Organisations- und Gesch&#228;ftsmodelle f&#252;r die Informations- und Medienversorgung. In: L&#252;lfing D, Hrsg. 95. Deutscher Bibliothekartag in Dresden 2006. Netzwerk Bibliothek. Frankfurt am Main: Klostermann; 2007. S. 193-203.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="578" width="948">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1: Infrastruktur</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="601" width="988">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 2: Eingangsseite der Kommunikationsplattform</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="400" width="1004">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 3: Diskussionsforum</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>3</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>
