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    <Identifier>mbi000077</Identifier>
    <ArticleType>Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">VMC Graz &#8211; eine e-Learning Umgebung wird 5 Jahre alt</Title>
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          <Lastname>Staber</Lastname>
          <LastnameHeading>Staber</LastnameHeading>
          <Firstname>Reinhard</Firstname>
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        <Address>Medizinische Universit&#228;t Graz - Abteilung Virtueller Medizinischer Campus, Graz, &#214;sterreich<Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Graz - Abteilung Virtueller Medizinischer Campus, Graz, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>reinhard.staber&#64;meduni-graz.at</Email>
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          <Lastname>Smolle</Lastname>
          <LastnameHeading>Smolle</LastnameHeading>
          <Firstname>Josef</Firstname>
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          <AcademicTitle>Univ.-Prof. Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Medizinische Universit&#228;t Graz - Abteilung Virtueller Medizinischer Campus, Graz, &#214;sterreich<Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Graz - Abteilung Virtueller Medizinischer Campus, Graz, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
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          <Lastname>Bauer</Lastname>
          <LastnameHeading>Bauer</LastnameHeading>
          <Firstname>Pamela</Firstname>
          <Initials>P</Initials>
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          <Lastname>Hye</Lastname>
          <LastnameHeading>Hye</LastnameHeading>
          <Firstname>Florian</Firstname>
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          <AcademicTitle>DI (FH)</AcademicTitle>
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        <Address>Medizinische Universit&#228;t Graz - Abteilung Virtueller Medizinischer Campus, Graz, &#214;sterreich<Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Graz - Abteilung Virtueller Medizinischer Campus, Graz, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
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          <Lastname>Thallinger</Lastname>
          <LastnameHeading>Thallinger</LastnameHeading>
          <Firstname>Sigrid</Firstname>
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          <AcademicTitle>DI (FH)</AcademicTitle>
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        <Address>Medizinische Universit&#228;t Graz - Abteilung Virtueller Medizinischer Campus, Graz, &#214;sterreich<Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Graz - Abteilung Virtueller Medizinischer Campus, Graz, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
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          <Lastname>Reibnegger</Lastname>
          <LastnameHeading>Reibnegger</LastnameHeading>
          <Firstname>Gilbert</Firstname>
          <Initials>G</Initials>
          <AcademicTitle>Vizerektor Univ.-Prof. Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Medizinische Universit&#228;t Graz - Abteilung Virtueller Medizinischer Campus, Graz, &#214;sterreich<Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Graz - Abteilung Virtueller Medizinischer Campus, Graz, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung 2007</SectionHeading>
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    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20070921</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>7</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Nationallizenzen</IssueTitle>
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    <ArticleNo>25</ArticleNo>
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  <OrigData>
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      <MainHeadline>Abstract</MainHeadline>
      <Pgraph>Vor dem Hintergrund der Einf&#252;hrung neuer Studienpl&#228;ne im Wintersemester 2002&#47;2003 f&#252;r die Curricula f&#252;r Humanmedizin und Zahnmedizin an der Medizinischen Universit&#228;t Graz entstand ein Lerninformationssystem, der Virtuelle Medizinische Campus (VMC) Graz.</Pgraph>
      <Pgraph>Die neuen Curricula zielen auf fr&#252;hen Patientenbezug, Entwicklung kommunikativer F&#228;higkeiten, vernetztes Wissen und themenzentrierten, f&#228;cher&#252;bergreifenden Unterricht ab. Themenorientierte, f&#228;cher&#252;bergreifende 5-w&#246;chige Module l&#246;sten den streng f&#228;cherzentrierten Unterricht ab. Damit konnten herk&#246;mmliche B&#252;cher und Lernunterlagen dem Unterricht nicht l&#228;nger gerecht werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Der VMC sollte als integratives Lehr-&#47;Lernsystem mit elektronischen Medien Studierenden das Lernen im neuen Curriculum erleichtern und das Erkennen von Zusammenh&#228;ngen f&#246;rdern, aber auch Lehrenden eine f&#228;cher&#252;bergreifende Orientierungshilfe geben und diese in ihrer t&#228;glichen Arbeit unterst&#252;tzen.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Jahr 2002 wurden die damals am Markt befindlichen Lernplattformen evaluiert. Der &#8222;Vision VMC&#8220; gen&#252;gte kein Produkt und die Idee einer Eigenentwicklung war geboren. F&#246;rderungen des Bundesministeriums f&#252;r Bildung, Wissenschaft und Kunst sowie im Rahmen des EU-Interreg IIIA erm&#246;glichten die Realisierung.</Pgraph>
      <Pgraph>Von Anfang an wurde auf eine strikte Kongruenz zwischen Pr&#228;senzlehre und den bereitgestellten elektronischen Lernobjekten geachtet. In einer ersten Phase wurden vorhandene Inhalte eingepflegt, danach wurde bewusst darauf geachtet, &#8222;just in time&#8220; Inhalte zur Verf&#252;gung zu stellen. </Pgraph>
      <Pgraph>Als Autorentools stehen ein Online-Editor, sowie ein Web-based-Training-Tool, das die Generierung interaktiver tutorieller Systeme erm&#246;glicht, zur Verf&#252;gung. Ein weiteres spezifisches Werkzeug ist das virtuelle Mikroskop, mit dem realit&#228;tsnahes Mikroskopieren im virtuellen Raum m&#246;glich ist. Zus&#228;tzlich gibt es eine wachsende Zahl interaktiver Simulationen. </Pgraph>
      <Pgraph>Im Jahr 2005 sah sich die Medizinische Universit&#228;t Graz, bedingt durch ein EuGh-Urteil mit mehr als 3000 StudieninteressentInnen f&#252;r Human- und Zahnmedizin konfrontiert. Es war rasch klar, dass &#252;bliche Pr&#228;senzlehre hier nicht m&#246;glich sein w&#252;rde und so wurde der Entschluss gefasst, das erste Semester ausschlie&#223;lich virtuell abzuhalten. W&#228;hrend der Sommermonate wurde in Anbetracht des zu erwartenden elektronischen Ansturms eine kr&#228;ftige Aufr&#252;stung von Hard- und Software durchgef&#252;hrt. So entstand aus der Projektplattform ein beliebig skalierbares Hochleistungssystem, welches w&#228;hrend des &#8222;Virtuellen Semesters&#8220; mehr als 1 Million Lernobjektaufrufe, bis zu 90 &#8222;Klicks&#8220; pro Sekunde, 123.000 Web-based-Training-Absolvierungen und etwa 3 Mb Download pro UserInnen-Session ohne einen einzigen Ausfall bew&#228;ltigte. </Pgraph>
      <Pgraph>Mittlerweile haben wir unsere Studierenden in das 5. Studienjahr begleitet; allein im Studiengang Humanmedizin finden sich mehr als 4500 Lernobjekte, in allen Studieng&#228;ngen zusammen sind es etwa 7500 (Stand Juli 2007). Die Nutzung durch die Studierenden erreicht knapp 70.000 Zugriffe pro Monat. Im August 2007 &#246;ffnete der 11. Studiengang seine virtuellen Pforten. Damit versorgt der VMC Graz vier Universit&#228;ten in 2 europ&#228;ischen Staaten sowie einen internationalen Universit&#228;tslehrgang mit einem e-Learning-System.</Pgraph>
      <Pgraph>Das &#8222;Projektteam&#8220; des VMC wurde als Abteilung VMC in der Organisationseinheit f&#252;r Studium und Lehre etabliert, E-Learning wird als Abhaltungsm&#246;glichkeit im Studienplan dezidiert ausgewiesen, eine Professur f&#252;r Neue Medien in der medizinischen Wissensvermittlung und &#8211;verarbeitung am Institut f&#252;r Medizinische Informatik wurde installiert und die Medizinische Universit&#228;t Graz f&#246;rdert &#8222;Virtuelle Lehre&#8220; mit einem speziellen Honorierungssystem.</Pgraph>
      <Pgraph>Zum 5-j&#228;hrigen &#8222;Geburtstag&#8220; des VMC im Herbst 2007 erfolgt mit der Version VMC 2.0 ein &#8222;Relaunch&#8220; als Web 3.0 &#8211; Semantic Web Environment. </Pgraph>
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