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    <Identifier>mbi000074</Identifier>
    <ArticleType>Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Deutsche Medizin im neunzehnten Jahrhundert erforschen &#8211; das Beispiel des David Paul von Hansemann (1858-1920)</Title>
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          <LastnameHeading>Peterson</LastnameHeading>
          <Firstname>Mary F.</Firstname>
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        <Address>Royal Adelaide Hospital, South Australia<Affiliation>Royal Adelaide Hospital, South Australia</Affiliation></Address>
        <Email>mary.peterson&#64;imvs.sa.gov.au</Email>
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          <Lastname>Bignold</Lastname>
          <LastnameHeading>Bignold</LastnameHeading>
          <Firstname>Leon P.</Firstname>
          <Initials>LP</Initials>
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          <Affiliation>Royal Adelaide Hospital, South Australia</Affiliation>
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          <Lastname>Jersmann</Lastname>
          <LastnameHeading>Jersmann</LastnameHeading>
          <Firstname>Hubertus P.A.</Firstname>
          <Initials>HPA</Initials>
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          <Affiliation>University of Adelaide, South Australia</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung 2007</SectionHeading>
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      <DatePublished>20070921</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>7</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Nationallizenzen</IssueTitle>
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    <ArticleNo>22</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Abstract</MainHeadline>
      <Pgraph>Von 1830 an ging die Vorherrschaft in der medizinischen Forschung von Frankreich an Deutschland &#252;ber. Dieses kann im wesentlichen den deutschen Universit&#228;ten zugeschrieben werden, die sich hochgradig auf Forschung konzentrierten. Ebenfalls dazu beigetragen haben aber auch die Erfolge der deutschen Industrie, im besonderen der Fertigung hochwertiger Mikroskope. W&#228;hrend des gesamten neunzehnten Jahrhunderts wurden immer deutsche Textb&#252;cher ins englische &#252;bersetzt. Zum Beispiel haben die Sydenham Gesellschaften, und sp&#228;ter die neuen Sydenham Gesellschaften solche Serien ver&#246;ffentlicht.</Pgraph>
      <Pgraph>Erst k&#252;rzlich wurde das Lebenswerk des David Paul von Hansemann (1858-1920), der eine der ersten Theorien &#252;ber den Ursprung des Krebses formulierte, kritisch gew&#252;rdigt. Ein Buch ist jetzt erschienenen, welches die &#220;bersetzung seiner relevanten deutschsprachigen Texte ins Englische enth&#228;lt, aber auch den Hintergrund und die Bedeutung seiner Theorien untersucht und diskutiert <TextLink reference="1"></TextLink>. Die Recherchen zum Verfassen dieses Buches zeigten die St&#228;rken und auch Schw&#228;chen des Internets auf.</Pgraph>
      <Pgraph>Wir hatten Zugang zu vielen Ver&#246;ffentlichungen von Hansemann und anderer in unseren eigenen Bibliotheken in Australien, lokal oder durch sogenannte &#8216;Inter-Library Loans&#8217;. Andere Texte fanden wir in internationalen Sammlungen und B&#252;chereien via Fernleihe, und manchmal sogar durch Online-Kauf in Antiquariaten in Europa, Gro&#223;britannien oder den USA. Es war trotzdem relativ schwierig die Details des Lebens von Hansemann und seinen Wirkungsst&#228;tten zu beleuchten. Der Enkelsohn von Hansemann (Wolfgang) konnte zwar Familienphotos zur Verf&#252;gung stellen, wusste aber sonst nur wenige Einzelheiten. Wir mussten den Geburtsort Eupen (heute Belgien) und seine Wirkungsst&#228;tten, das Institut f&#252;r Pathologie an der Charit&#233; in Berlin, das pathologische Institut im Krankenhaus Friedrichshain und die Rudolf Virchow Krankenanstalten (heute Campus Virchow Klinikum) pers&#246;nlich aufsuchen.</Pgraph>
      <Pgraph>In diesen Instituten war allerdings kein nennenswertes Archivmaterial &#252;ber Hansemann greifbar. Der Hauptgrund unserer Auffassung nach war, das die Information, obwohl teilweise vorhanden, entweder nicht katalogisiert war oder zumindest nicht &#252;ber das Internet gefunden werden konnte.</Pgraph>
      <Pgraph>Unsere Arbeit zeigt anhand einer Fallbearbeitung, welche M&#246;glichkeiten das Internet er&#246;ffnet. Wir diskutieren aber auch die Schwierigkeiten und Grenzen, auf die man st&#246;&#223;t, wenn man derartige medizingeschichtliche Forschung betreibt und machen Vorschl&#228;ge, wie man diese &#252;berwinden kann.</Pgraph>
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      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Bignold LP</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefBookTitle>David Paul Hansemann, contributions to oncology &#8211; context, comments and translations</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Bignold LP et al. David Paul Hansemann, contributions to oncology &#8211; context, comments and translations. Basel: Birkh&#228;user; 2007. http:&#47;&#47;www.springer.com&#47;dal&#47;home&#47;birkhauser&#47;biosciences&#63;SGWID&#61;1-40293-22-173696933-0</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.springer.com&#47;dal&#47;home&#47;birkhauser&#47;biosciences&#63;SGWID&#61;1-40293-22-173696933-0</RefLink>
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