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<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000058</Identifier>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Sichtbarkeit von Bibliotheken durch Non-Profit-Marketing</Title>
      <TitleTranslated language="en">High-profile for libraries through non-profit-marketing</TitleTranslated>
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          <Lastname>Buzinkay</Lastname>
          <LastnameHeading>Buzinkay</LastnameHeading>
          <Firstname>Mark</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
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        <Address>MB Informationsdesign, Grabenweg 4b, 6850 Dornbirn, &#214;sterreich<Affiliation>MB Informationsdesign, Dornbirn, &#214;sterreich</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.buzinkay.net</WebPage></Address>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">marketing</Keyword>
      <Keyword language="en">ibrary</Keyword>
      <Keyword language="en">web2.0</Keyword>
      <Keyword language="en">blog</Keyword>
      <Keyword language="de">Marketing</Keyword>
      <Keyword language="de">Bibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Web2.0</Keyword>
      <Keyword language="de">Blog</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20070726</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>7</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Marketing 2.0 f&#252;r Medizinbibliotheken</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>06</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Versch&#228;rfte budget&#228;re Bedingungen und wachsende Konkurrenz auf dem Informationsmarkt zwingen Bibliotheken, sich vermehrt mit dem Thema &#8222;Sichtbarkeit und Wahrnehmung&#8220; der eigenen Leistungen zu besch&#228;ftigen. Werkzeuge aus dem Web 2.0 Umfeld, insbesondere Blogs, bieten effiziente und effektive M&#246;glichkeiten. </Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>Tight budgets and an increasing competition in the information market force libraries to rethink their &#8222;awareness&#8220; strategies. Therefore, Marketing iis an essential tool to address this topic. Tools from the Web 2.0 (blogs and others) universe offer an efficient and effective way to approach such strategy.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Sichtbarkeit von Bibliotheken durch Non-Profit-Marketing">
      <MainHeadline>Sichtbarkeit von Bibliotheken durch Non-Profit-Marketing</MainHeadline>
      <Pgraph>Dass auch Bibliotheken <Mark1>Marketing als essentielles Werkzeug</Mark1> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.buzinkay.net&#47;bib-marketing.html">http:&#47;&#47;www.buzinkay.net&#47;bib-marketing.html</Hyperlink>) entdecken, ist zumeist eine Folge versch&#228;rfter budget&#228;rer Bedingungen: die &#246;ffentliche Hand fordert einen h&#246;heren Eigenfinanzierungsanteil oder streicht schlichtweg Gelder. Zumindest befindet sich die Bibliothek in einem Rechtfertigungsgefecht: nicht was mit den Geldern geschieht, sondern welche Wirkung sie erzielen. </Pgraph>
      <Pgraph>Hier kommt also Marketing aus zweierlei Betrachtungsgr&#252;nden ins Spiel: zum einen in der Funktion der Selbstvermarktung gegen&#252;ber dem Geldgeber, zum anderen als praktikables Werkzeug zur Ankurbelung der eigenen Absatzleistung. Es spielt also f&#252;r die Frage des Einsatzes von Marketing per se keinerlei Rolle, ob wir es mit einer Non-Profit-Organisation wie einer &#246;ffentlichen Bibliothek oder eines Gewinn-orientierten Unternehmen zu tun haben: Marketing hat grunds&#228;tzliche Berechtigung in unserer Wirtschaftsordnung. </Pgraph>
      <Pgraph>Was bedeutet also Marketing praktisch f&#252;r uns als Organisation&#63; Marketing hat etwas mit dem Markt zu tun, also mit unseren Kunden, die unsere Produkte und Dienstleistungen erwerben (sollen). Idealerweise hat sich also eine Organisation auf die Kunden auszurichten &#8211; das ist Marketing. Wir erarbeiten eine derartige Marketingstrategie in einem Mix aus verschiedenen Elementen: das Produktdesign, die Preisgestaltung, die Vertriebswege aber auch die Kan&#228;le der Kommunikation zum Kunden. Dieser letzte Punkt ist vielleicht der am besten Etablierteste innerhalb der Bibliotheksszene. Mails werden ausgeschickt, Programmhefte an Kunden verteilt, Plakate in Schulen aufgeh&#228;ngt. Diese kurze Auswahl lie&#223;e sich mannigfaltig fortf&#252;hren. </Pgraph>
      <Pgraph>Mit dem Aufkommen des Web 2.0 bieten sich der Bibliothek im Rahmen ihrer Marketing-Strategie (und hier wieder im speziellen im Bereich der Kommunikation zum Kunden) sehr preiswerte und effektive Anwendungen. Ich m&#246;chte hier das Ph&#228;nomen &#8222;Weblog&#8220; herausgreifen, als Beispiel f&#252;r eine &#252;berall verf&#252;gbare, an keine finanziellen Ressourcen gebundene und trotzdem an Bibliotheken kaum genutzte M&#246;glichkeit der Werbung. </Pgraph>
      <Pgraph>Weblogs, kurz Blogs, sind dynamische, chronologisch geordnete Webseiten, mit einem &#228;u&#223;erst einfachen, aber flexiblen Content Management System (CMS). Ihre Popularit&#228;t im Web belegt diese Aussage. Blogs sind nicht nur Kommunikationsmittel nach au&#223;en &#8211; sei es von Einzelpersonen oder von Unternehmen, sondern auch ein Mittel der internen Kommunikation, z.B. als triviale Intranet-Option.</Pgraph>
      <Pgraph>Wie steht es nun um Blogs bei den einzelnen Bibliotheken&#63; In &#214;sterreich beispielsweise ist die Adaption dieser Technologie bei den gr&#246;&#223;eren Universit&#228;tsbibliotheken nicht vorhanden, mit wenigen Ausnahmen. Genauso im Bereich der &#246;ffentlichen Bibliotheken. Das ist nicht nur unverst&#228;ndlich (die Technik ist selbst f&#252;r Laien unmittelbar einsichtig, die Kosten de facto keine), sondern auch im Sinne des Marketing beinahe fahrl&#228;ssig. Nicht nur, dass hier ein wichtiger Kommunikationskanal zu der immer gr&#246;&#223;er werdenden Gruppe der Computer Natives nicht genutzt wird, sondern dass auch immense Einsparungspotentiale in Punkte Werbebudget und Arbeitszeit unrealisiert bleiben. </Pgraph>
      <Pgraph>Die rasch wachsende Wahrnehmung des Themas &#8222;Web 2.0&#8220; in der Bibliotheksszene wird Blogs aber weiter thematisieren und schlie&#223;lich zu einer, wenn auch versp&#228;teten, Anwendung dieser Technik im Rahmen von Bibliotheksdiensten f&#252;hren. Auch wenn &#8222;Web 2.0&#8220; quasi &#252;ber die Hintert&#252;r &#8211; Bibliotheken nehmen die neuen Informationsdienste als Bedrohung war &#8211; auf den Cheftisch kommt, ist dies im Falle des Marketing positiv zu beurteilen: die Bibliothek lernt, was andere vorexerzieren. Und das kann im Bereich Marketing nur helfen. </Pgraph>
      <Pgraph>Aber nochmals: das beste Bibliotheksangebot bringt nichts, wenn niemand dar&#252;ber bescheid wei&#223;. Kommunikation nach au&#223;en, sprich zu den LeserInnen, ist daher auch f&#252;r eine Bibliothek unumg&#228;nglich. Kommunikation, Werbung, &#214;ffentlichkeitsarbeit: egal wie wir es nennen, es ist ein Werkzeug, welches auf uns aufmerksam machen und von anderen Anbietern unterscheiden soll. Bibliotheken sind nicht die einzigen Anbieter von Information; im Gegenteil: Bibliotheken befinden sich in einem versch&#228;rften Wettbewerb mit Einzelpersonen (Beratern, Info-Brokern), Buchh&#228;ndlern und den Anbietern, die sich in der Sph&#228;re der virtuellen Dienste (aka Internet) bewegen. Die Zukunft bringt hier noch mehr und nicht weniger an potentiellen Wettbewerbern, weil sich die Technologie ver&#228;ndert. Zieht hier die Bibliothek nicht mit, bleibt sie zur&#252;ck. </Pgraph>
      <Pgraph>Neben dieser direkten Konkurrenz befinden sich Bibliotheken auch im Wettbewerb mit anderen NPOs um &#246;ffentliche Gelder. Eine gr&#246;&#223;ere Medienpr&#228;senz als auch eine gr&#246;&#223;ere Lesergemeinde f&#246;rdern den Anspruch auf &#246;ffentliche Zusch&#252;sse. Auch hier k&#246;nnen Blogs einen wesentlichen Beitrag zur besseren &#246;ffentlichen Wahrnehmung und Vermittlung der eigenen Leistungen leisten. </Pgraph>
      <Pgraph>Sichtbarkeit ist also entscheidend, und Blogs als Kommunikationsmittel k&#246;nnen dies f&#246;rdern. Noch mehr: sie lassen eine Community um die Bibliothek entsteht, die in einer virtuellen Interaktion mit ihr steht. So wird die Bibliothek auch &#8222;verf&#252;gbarer&#8220;. Zumal die Bibliothek wieder mehr und besser &#252;ber die Bed&#252;rfnisse ihrer Kunden lernt und erf&#228;hrt. Hier schlie&#223;t sich der Kreislauf: die Ausrichtung auf die W&#252;nsche des Marktes. </Pgraph>
    </TextBlock>
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