<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>

<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>mbi000050</Identifier>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Kommerzielle Open Access Publishing-Gesch&#228;ftsmodelle auf dem Pr&#252;fstand</Title>
      <TitleAlternative>&#246;konomische Zwischenbilanz der &#34;Gold Road to Open Access&#34; an drei &#246;sterreichischen Universit&#228;ten</TitleAlternative>
      <TitleTranslated language="en">Benchmark test for commercial business models of Open Access Publishing</TitleTranslated>
      <TitleTranslatedAlternative>economic interim results of the &#34;Gold Road to Open Access&#34; at three Austrian universities</TitleTranslatedAlternative>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Bauer</Lastname>
          <LastnameHeading>Bauer</LastnameHeading>
          <Firstname>Bruno</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, W&#228;hringer G&#252;rtel 18-20, A-1097 Wien, Tel: &#43;43 (0) 1 40400-1082, Fax: &#43;43 (0) 1 40400-1086<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, Wien, &#214;sterreich</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;ub.meduniwien.ac.at&#47;</WebPage></Address>
        <Email>bruno.bauer&#64;meduniwien.ac.at</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Open Access Publishing</Keyword>
      <Keyword language="en">paradigm shift</Keyword>
      <Keyword language="en">journal expenditure</Keyword>
      <Keyword language="de">Open Access Publishing</Keyword>
      <Keyword language="de">Paradigmenwechsel</Keyword>
      <Keyword language="de">Kosten</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20070130</DatePublished>
      <DateRepublished>20070911</DateRepublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>6</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Jena 2006 "Medizinbibliotheken: Innovationen im Alltag"</IssueTitle>
        <VolumeDescriptor>2006</VolumeDescriptor>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>32</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20070911</DateLastCorrection>Volumedescriptor gesetzt. ISSN erg&#228;nzt.</Correction>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Open Access Publishing wird von vielen, auch Bibliothekaren, als Ausweg aus der Bibliotheks- und Zeitschriftenkrise gesehen. Open Access Publishing k&#246;nnte aber f&#252;r die Universit&#228;ten zu h&#246;heren Kosten f&#252;hren, auch wenn Zeitschriftenabonnements und -lizenzen nicht mehr finanziert werden m&#252;ssten.</Pgraph>
      <Pgraph>Es gibt kaum publizierte Detailstudien &#252;ber die Tragf&#228;higkeit der Gesch&#228;ftsmodelle von BioMed Central und PLoS, aber auch der hybriden Open Access-Varianten der etablierten kommerziellen Verlage. Die aktuellen Gesch&#228;ftsmodelle f&#252;r Open Access Publishing bringen keine Entlastungen f&#252;r die Zeitschriftenetats der Bibliotheken.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Fachbeitrag werden die finanziellen Auswirkungen eines Paradigmenwechsels am Beispiel von drei &#246;sterreichischen Universit&#228;ten dargestellt. Unter Ber&#252;cksichtigung der j&#228;hrlichen Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen und der Zahl der pro Jahr publizierten Zeitschriftenartikel durch die Universit&#228;tsangeh&#246;rigen werden die m&#246;glichen finanziellen Folgen eines radikalen Paradigmenwechsels hin zu Open Access-Gesch&#228;ftsmodellen dargestellt.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>Librarians amongst many others point towards Open Access Publishing  as being the loophole in the current library and journal crisis. However, Open Access Publishing could entail higher costs for the university as a whole even though spendings for journals will cease.</Pgraph>
      <Pgraph>There is only a small number of published studies on BioMed Central&#39;s and PloS&#39; business models. The same lack is valid for established commercial publishers with their hybrid models of Open Access Publishing. In common current business models of Open Access Publishing will not reduce stress on a libraries&#39; journal budget.</Pgraph>
      <Pgraph>Financial consequences of a paradigm shift to Open Access Publishing will be presented for three Austrian universities by way of example. Journal expenditure (print and online) and numbers of published papers by university members will be taken into account to point out the aftermaths of a total shift towards Open Access Publishing.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Bibliotheks- und Zeitschriftenkrise">
      <MainHeadline>Bibliotheks- und Zeitschriftenkrise</MainHeadline>
      <Pgraph><Mark2>Open Access Publishing</Mark2> ist in j&#252;ngster Zeit das wohl am meisten strapazierte gemeinsame Thema von Wissenschaftlern, Verlegern und Bibliothekaren. F&#252;r letztere stellt insbesondere die Bibliotheks- und Zeitschriftenkrise ein besonders starkes Motiv dar, sich mit innovativen Publikationsmodellen im Verlagswesen auseinanderzusetzen.  Charakterisiert wird die Bibliotheks- und Zeitschriftenkrise durch unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig hohe Preissteigerungen der Verlage und nur geringf&#252;gig steigende bzw. sogar sinkende Etats der Bibliotheken, was zu j&#228;hrlichen Abbestellaktionen bzw. Umschichtungen von Mitteln aus dem Monographienerwerb f&#252;hrt. W&#228;hrend etwa sehr teure Zeitschriften, wie <Mark2>Brain Research</Mark2> oder <Mark2>Journal of Comparative Neurology</Mark2> zwischen 1995 und 2005 Teuerungsraten von 132&#37; bzw. 136&#37; aufzuweisen hatten, wurde z.B. an der gr&#246;&#223;ten &#246;sterreichischen medizinischen Fachbibliothek im selben Zeitraum der Etat nur um 19&#37; erh&#246;ht <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein weiteres sehr anschauliches Beispiel f&#252;r die Bibliotheks- und Zeitschriftenkrise bietet eine Resolution der <Mark2>University of California</Mark2> zu den Zeitschriften aus dem Elsevier-Verlag, die am 24. Oktober 2003 ins Internet gestellt worden ist. Die <Mark2>University of California</Mark2> gibt f&#252;r Zeitschriften dieses Verlages ca. 50&#37; des Zeitschriftenbudgets aus, w&#228;hrend sie f&#252;r diese Titel nur ca. 25&#37; der Nutzung zu verzeichnen hat. In der Resolution wurde auch darauf hingewiesen, dass eine sehr gro&#223;e Zahl von Mitarbeitern der <Mark2>University of California</Mark2> als Autoren, Reviewer oder Herausgeber an <Mark2>Elsevier</Mark2>-Zeitschriften mitarbeitet. Diese wurden aufgefordert, alternative Publikationsformen, insbesondere die M&#246;glichkeiten von <Mark2>PLoS</Mark2> und <Mark2>BioMed Central</Mark2>, zu nutzen <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Den Bibliotheken, die sich aufgrund hoher Zeitschriftenpreise und beschr&#228;nkter Literaturetats unter starkem finanziellen Druck befinden, stehen Verlage gegen&#252;ber, die in ihren Bilanzen regelm&#228;&#223;ig hohe Gewinne ausweisen. In einer Meldung in <Mark2>heise online</Mark2> vom 18. April 2006 konnte man &#252;ber den bereits genannten Wissenschaftsverlag <Mark2>Elsevier</Mark2> lesen: <Mark2>&#8222;Mit 7300 Mitarbeitern brachte er es im abgelaufenen Gesch&#228;ftsjahr auf einen Reingewinn von 655 Millionen Euro, was bei einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro einer Umsatzrendite von 31 Prozent entspricht&#8220;</Mark2> <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Wegen dieser Entwicklung, die auch detailliert in einem von der <Mark2>Europ&#228;ischen Kommission</Mark2> initiierten und 2006 ver&#246;ffentlichtem Report &#8222;<Mark2>Study on the economic and technical evolution of the scientific publication markets in Europe</Mark2>&#8220; <TextLink reference="4"></TextLink> dargestellt worden ist, kann man berechtigter Weise davon sprechen, dass es sich weniger um eine Bibliotheks- und Zeitschriftenkrise, sondern vielmehr um eine Verlags- und Zeitschriftenkrise handelt, die man nur durch &#196;nderung der Strukturen des wissenschaftlichen Publikationswesens &#252;berwinden kann.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Publikations- aufkommen &amp; Zeit- schriftenabonne- ments und -lizenzen am Beispiel von drei &#246;sterreichischen Universit&#228;ten">
      <MainHeadline>Publikationsaufkommen &amp; Zeitschriftenabonnements und -lizenzen am Beispiel von drei &#246;sterreichischen Universit&#228;ten</MainHeadline>
      <Pgraph>F&#252;r die vorliegende Untersuchung wurden die <Mark2>Medizinische Universit&#228;t Wien</Mark2>, die <Mark2>Technische Universit&#228;t Wien</Mark2> und die <Mark2>Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien</Mark2> ausgew&#228;hlt. Neben der Verf&#252;gbarkeit der ben&#246;tigten Daten an den drei genannten Institutionen war f&#252;r deren Auswahl ma&#223;geblich, dass es sich um Universit&#228;ten mit fachlichem Schwerpunkt im STM-Bereich handelt, in dem wissenschaftliche Fachzeitschriften traditionell einen sehr hohen Stellenwert genie&#223;en und die Auswirkungen der Bibliotheks- und Zeitschriftenkrise deshalb als besonders gravierend empfunden werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Folgenden wurde die Zahl der Fachartikel, die an den betreffenden Universit&#228;ten im Jahr 2005 verfasst worden sind, in Relation zu den Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements bzw. -lizenzen der jeweiligen Universit&#228;tsbibliotheken gesetzt. Im Fall der <Mark2>Medizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> standen nur die Publikationszahlen f&#252;r 2004 zur Verf&#252;gung und wurden f&#252;r die vorliegende Untersuchung verwendet (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>); dies ist insofern gerechtfertigt, als sich, wie ein l&#228;ngerfristiger Vergleich des Publikationsaufkommens zeigt, diese Werte nur geringf&#252;gig ver&#228;ndern.</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">2005 wurden von Mitarbeiterin der <Mark2>Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> 320 wissenschaftliche Fachartikel publiziert; demgegen&#252;ber standen Ausgaben der Universit&#228;tsbibliothek f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen in H&#246;he von &#8364; 280.000. Somit wurden an der <Mark2>Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t</Mark2> pro ver&#246;ffentlichtem Fachartikel eines Mitarbeiters f&#252;r Zeitschriftenabonnements bzw. -lizenzen &#8364; 875 investiert. </ListItem>
          <ListItem level="1">Von Mitarbeitern der <Mark2>Technischen Universit&#228;t</Mark2> wurden 3100 Beitr&#228;ge in wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert, w&#228;hrend an der Universit&#228;tsbibliothek Zeitschriftenabonnements und -lizenzen im Wert von  &#8364; 1.490.000 finanziert worden sind. Folglich wurden an der <Mark2>Technischen Universit&#228;t Wien</Mark2> pro publiziertem Zeitschriftenartikel eines Mitarbeiters f&#252;r die Zeitschriftenabonnements und -lizenzen &#8364; 486 ausgegeben.</ListItem>
          <ListItem level="1">2004 wurden von Mitarbeitern der <Mark2>Medizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> 3450 Beitr&#228;ge in Zeitschriften ver&#246;ffentlicht, w&#228;hrend die Universit&#228;tsbibliothek 2005 f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen &#8364; 1.200.000 aufgewendet hat. Pro ver&#246;ffentlichtem Zeitschriftenartikel eines Mitarbeiters wurden demzufolge an der <Mark2>Medizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> f&#252;r die Finanzierung von Zeitschriften &#8364; 347 ausgegeben.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Paradigmenwechsel im wissenschaftlichen Publikationswesen">
      <MainHeadline>Paradigmenwechsel im wissenschaftlichen Publikationswesen</MainHeadline>
      <Pgraph>Was bedeutet <Mark2>Open Access Publishing</Mark2>&#63; Die in der Literatur verwendete aktuelle Definition orientiert sich an den sogenannten <Mark2>BBB</Mark2>-Erkl&#228;rungen, die das Ziel verfolgen, das wissenschaftliche Publikationswesen radikal zu ver&#228;ndern: <Mark2>Budapest Open Access Initiative</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.soros.org&#47;openaccess&#47;g&#47;read.shtml">http:&#47;&#47;www.soros.org&#47;openaccess&#47;g&#47;read.shtml</Hyperlink>), <Mark2>Bethesda Statement on Open Access Publishing</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.earlham.edu&#47;&#126;peters&#47;fos&#47;bethesda.htm">http:&#47;&#47;www.earlham.edu&#47;&#126;peters&#47;fos&#47;bethesda.htm</Hyperlink>), <Mark2>Berliner Erkl&#228;rung &#252;ber offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.mpg.de&#47;pdf&#47;openaccess&#47;BerlinDeclaration&#95;dt.pdf">http:&#47;&#47;www.mpg.de&#47;pdf&#47;openaccess&#47;BerlinDeclaration&#95;dt.pdf</Hyperlink>). Diese Proklamationen nennen als wesentliches Kriterium f&#252;r <Mark2>Open Access</Mark2> die Sicherung der Qualit&#228;t durch <Mark2>Peer Review</Mark2>, die unmittelbare und kostenfreie Zug&#228;nglichkeit &#252;ber das Internet, die Archivierung auf einem &#246;ffentlichen Server und den Verbleib des Copyrights beim Autor. F&#252;r die Erreichung des Ziels <Mark2>Open Access</Mark2> f&#252;r wissenschaftliche Publikationen werden zwei Wege vorgeschlagen: die Selbstarchivierung von Dokumenten in fachlichen oder institutionellen Repositorien (&#8222;<Mark2>Green Road</Mark2>&#8220;) bzw. die Publikation in eigenen <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschriften (&#8222;<Mark2>Gold Road</Mark2>&#8220;) <TextLink reference="5"></TextLink>. Die vorliegende Untersuchung beschr&#228;nkt sich auf die j&#252;ngste Entwicklung der &#8222;<Mark2>Gold Road</Mark2>&#8220;, wobei der Fokus auf dem Segment der kommerziellen Anbieter von <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschriften liegt. </Pgraph>
      <Pgraph>Einen &#220;berblick &#252;ber die<Mark2> Open Access</Mark2>-Zeitschriften vermittelt das <Mark1><Mark2>D</Mark2></Mark1><Mark2>irectory of </Mark2><Mark1><Mark2>O</Mark2></Mark1><Mark2>pen </Mark2><Mark1><Mark2>A</Mark2></Mark1><Mark2>ccess </Mark2><Mark1><Mark2>J</Mark2></Mark1><Mark2>ournals</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.doaj.org">http:&#47;&#47;www.doaj.org</Hyperlink>), das derzeit ca. 2500 Titel verzeichnet. Angef&#252;hrt werden darin auch viele Zeitschriften von Universit&#228;ten bzw. Institutionen, die <Mark2>Open Access</Mark2> (bisher) im Wesentlichen aus &#246;ffentlichen F&#246;rdermitteln finanzieren. In diesem Zusammenhang sind f&#252;r Deutschland <Mark1><Mark2>D</Mark2></Mark1><Mark2>igital </Mark2><Mark1><Mark2>P</Mark2></Mark1><Mark2>eer </Mark2><Mark1><Mark2>P</Mark2></Mark1><Mark2>ublishing NRW</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.dipp.nrw.de">http:&#47;&#47;www.dipp.nrw.de</Hyperlink>) und <Mark1><Mark2>G</Mark2></Mark1><Mark2>erman </Mark2><Mark1><Mark2>M</Mark2></Mark1><Mark2>edical </Mark2><Mark1><Mark2>S</Mark2></Mark1><Mark2>cience</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.egms.de">http:&#47;&#47;www.egms.de</Hyperlink>) als bedeutende Projekte zu nennen.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein wesentliches Kriterium von <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> ist der unmittelbare und kostenfreie Zugang zur wissenschaftlichen Fachinformation, welcher mit dem bisherigen Finanzierungsmodell (<Mark2>Reader-Pays</Mark2> bzw. seine Bibliothek) nicht mehr kompatibel ist. Mittlerweile haben sich vier alternative Gesch&#228;ftsmodelle f&#252;r <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> etabliert: <Mark2>Author-Pays</Mark2>, Mitgliedschaften, hybride Modelle und andere Einkommensquellen (F&#246;rdergelder, Stiftungen, Spenden, Werbung) <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>&#220;ber etablierte Gesch&#228;ftsmodelle nach dem Grundsatz <Mark2>Author-Pays</Mark2> bzw. Abschluss einer Mitgliedschaft durch jene Institution, an der der Autor besch&#228;ftigt ist, verf&#252;gen die international besonders renommierten <Mark2>Open Access</Mark2>-Verlagsunternehmen <Mark2>PLoS</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;biology.plosjournals.org">http:&#47;&#47;biology.plosjournals.org</Hyperlink>), ein Non-Profit-Unternehmen, das mittlerweile bereits sechs <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschriften mit zum Teil bereits sehr hohem <Mark2>Impact Factor</Mark2> herausgibt <TextLink reference="7"></TextLink>, und das kommerzielle Unternehmen <Mark2>BioMed Central</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.biomedcentral.com">http:&#47;&#47;www.biomedcentral.com</Hyperlink>), das ca. 160 biologische und medizinische Zeitschriften betreibt, wovon 41 &#252;ber einen <Mark2>Impact Factor</Mark2> verf&#252;gen <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph><Mark2>BioMed Central</Mark2> hat bei der Entwicklung eines kommerziellen Gesch&#228;ftsmodells f&#252;r <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> eine f&#252;hrende Rolle &#252;bernommen. 2003 hat <Mark2>Jan Velterop</Mark2> (bis Sommer 2005 Verleger bei <Mark2>BioMed Central</Mark2>, seither beim <Mark2>Springer</Mark2>-Verlag), in einem Interview die Ziele von <Mark2>BioMed Central</Mark2> beschrieben:</Pgraph>
      <Pgraph>&#8222;<Mark2>Eines unserer Motive und Ziele ist es zu beweisen, dass der offene Zugang zu Forschungsergebnissen nicht allein von Subventionen abh&#228;ngig ist, sondern auch mit einem kommerziellen Gesch&#228;ftsmodell verwirklicht werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Art des Zugangs bestehen bleibt, ist in der Tat viel gr&#246;&#223;er, wenn man einen entsprechenden Gesch&#228;ftsplan umsetzt, weil Subventionen inh&#228;rent unbest&#228;ndig sind und politischen Entscheidungen unterliegen. Wir haben bereits bewiesen, dass ein offenes Zugangssystem (Open Access) vom technischen und prozeduralen Standpunkt (Tausende Artikeln wurden in diesem offenen Zugangsmodell begutachtet und herausgegeben) sowie auch vom logischen Standpunkt aus (die Unterst&#252;tzung f&#252;r die zugrundeliegende Philosophie und die &#246;konomische Sinnhaftigkeit des Modells ist weit verbreitet) m&#246;glich ist. Jetzt besteht nur mehr die Notwendigkeit der Erweiterung um eine vern&#252;nftige wirtschaftliche Ebene zu erreichen. Das Geld ist jedenfalls vorhanden, wenn wir davon ausgehen, dass die akademische Welt die wissenschaftliche Kommunikation bezahlt. Sie zahlt ja schon jetzt - nur wird das Geld in die falsche Richtung kanalisiert.</Mark2>&#8220; <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Sowohl <Mark2>PLoS</Mark2> als auch <Mark2>BioMed Central</Mark2> bieten jeweils auch das Modell der institutionellen Mitgliedschaft an, das besonders nach der <Mark2>Berliner Erkl&#228;rung</Mark2> im November 2003 auf gro&#223;es Interesse bei vielen Universit&#228;ten und auch Bibliothekskonsortien gesto&#223;en ist. War bis 2005 die Zahl der institutionellen Mitgliedschaften bei <Mark2>BioMed Central</Mark2> tendenziell steigend, so wurden wegen einer deutlichen Erh&#246;hung der Mitglieds- bzw. Ver&#246;ffentlichungsbeitr&#228;ge mit Jahreswechsel 2005&#47;06 zahlreiche Mitgliedschaften storniert. In Deutschland reduzierte sich die Zahl der <Mark2>BioMed Central</Mark2>-Mitglieder innerhalb eines Jahres von 48 auf 37; ihre Mitgliedschaften beendet haben mit der <Mark2>Charit&#232; Berlin</Mark2>, der <Mark2>Universit&#228;t K&#246;ln</Mark2>, der <Mark2>Universit&#228;t Heidelberg</Mark2> und dem <Mark2>DKFZ Heidelberg</Mark2> auch vier jener zehn Institutionen, deren Mitarbeiter bis Jahresende 2005 am h&#228;ufigsten in <Mark2>BioMed Central</Mark2> publiziert hatten <TextLink reference="10"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>In Gro&#223;britannien wurden nach dem Auslaufen des F&#246;rderprogramms f&#252;r alle 180 Universit&#228;ten des Landes nur 31 <Mark2>BioMed Central</Mark2>-Mitgliedschaften verl&#228;ngert, in den USA reduzierte sich die Zahl der Mitglieder von 192 auf 123. Auf der Website von <Mark2>BioMed Central</Mark2> sind s&#228;mtliche 644 Institutionen verzeichnet, die Mitglied sind bzw. es gewesen sind. 372 aktiven Mitgliedschaften in 32 L&#228;ndern stehen 272 <Mark2>Former Members</Mark2> gegen&#252;ber <TextLink reference="11"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Diese Entwicklung belegt das Dilemma, dass gerade an jenen Institutionen, wo die Akzeptanz f&#252;r <Mark2>Open Access</Mark2>-Publikationen besonders hoch ist, die von der Bibliothek bzw. der betreffenden Institution zu tragenden Publikationskosten in einem besonders starken Ausma&#223; ansteigen, und dieses Gesch&#228;ftsmodell f&#252;r <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> - parallel zu den Abonnement- und Lizenzkosten f&#252;r die Zeitschriften der traditionellen Verlage - kaum finanzierbar ist. Realistisch ist eine von vielen <Mark2>Open Access</Mark2>-Proponenten erwartete Kostenreduktion als L&#246;sung der Bibliotheks- und Zeitschriftenkrise &#252;berhaupt nur dann denkbar, wenn das derzeit etablierte Abonnement- und Lizenzierungsmodells komplett durch ein <Mark2>Open Access</Mark2>-Modell substituiert werden k&#246;nnte.  Auch bei einem solchen sehr unwahrscheinlichen Szenario m&#252;sste in einer &#220;bergangsphase von einer Institution, die <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> forcieren will, jedenfalls doppelt bezahlt werden, einerseits f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen der traditionellen Verlage, um die Informationsversorgung der eigenen Wissenschaftler zu sichern, andererseits f&#252;r die Publikation der Angeh&#246;rigen der eigenen Institution in <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschriften. Erst am Ende, wenn der angestrebte Paradigmenwechsel tats&#228;chlich realisiert w&#228;re, k&#246;nnten eventuell Einsparungen erzielt werden, sollte sich das <Mark2>Open Access</Mark2>-Modell tats&#228;chlich kosteng&#252;nstiger erweisen als das etablierte Zeitschriftenpublikationsmodell.</Pgraph>
      <Pgraph>Allerdings bleibt auch f&#252;r diesen Fall zun&#228;chst die Frage unbeantwortet, ob eine Einsparung tats&#228;chlich erzielt werden k&#246;nnte, oder ob ein Paradigmenwechsel nicht im konkreten Fall f&#252;r eine bestimmte Institution bzw. den universit&#228;ren Bereich eines einzelnen Landes h&#246;here Kosten verursacht als derzeit im jeweils zuzuordnenden Bibliotheksbereich f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen ausgegeben wird. Bereits 2004 wurde im Bericht eines <Mark2>UK Parliament&#96;s Science &#38; Technology Committee</Mark2> f&#252;r den britischen Hochschulsektor eine pessimistische Einsch&#228;tzung abgegeben, was die zu erwartenden Kostenentwicklung bei einer radikalen Umstellung vom etablierten Zeitschriftenpublikationssystem auf <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> f&#252;r den Universit&#228;tssektor in Gro&#223;britannien betrifft <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink>.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kommerzielles Open Access Publishing">
      <MainHeadline>Kommerzielles Open Access Publishing</MainHeadline>
      <Pgraph>Welche Kosten werden von den etablierten <Mark2>Open Access</Mark2>-Anbietern <Mark2>BioMed Central</Mark2> und <Mark2>PLoS</Mark2> f&#252;r die Publikation eines Beitrages verrechnet&#63; Im Sinne einer gr&#246;&#223;eren Transparenz wurde bei der folgenden Darstellung bewusst darauf verzichtet, sowohl (variable) Konsortialrabatte als auch Steuern (die von Land zu Land unterschiedlich sind) zu ber&#252;cksichtigen. W&#228;hrend in den meisten <Mark2>Open Access</Mark2>-Gesch&#228;ftsmodellen die Autorengeb&#252;hren in USD verrechnet werden, werden im vorliegenden Beitrag erg&#228;nzend dazu die jeweiligen Kosten auch in EUR angef&#252;hrt. Als Umrechnungsschl&#252;ssel wurde <Mark2>FXConverter&#47;Foreign Exchange Currency Converter</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.oanda.com&#47;convert&#47;classic&#63;lang&#61;de">http:&#47;&#47;www.oanda.com&#47;convert&#47;classic&#63;lang&#61;de</Hyperlink>) mit Stichtag 21.12.2006 verwendet.</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>BioMed Central</Mark1> <LineBreak></LineBreak>Bis 2005 kostete die Ver&#246;ffentlichung eines Beitrages in einer von <Mark2>BioMed Central</Mark2> herausgegeben <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschrift einheitlich &#36; 500 (&#8364; 379). Seit Juli 2005 wird je nach Titel eine Autorengeb&#252;hr zwischen &#8364; 375 (&#36; 495) und &#8364; 1415 (&#36; 1870) verlangt, die durchschnittliche Standardgeb&#252;hr betr&#228;gt ca. &#8364; 1100 (&#36; 1453) <TextLink reference="14"></TextLink>; die entsprechenden Betr&#228;ge sind in GBP, EUR und USD auf der Website von <Mark2>Biomed Central</Mark2> angef&#252;hrt (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.biomedcentral.com&#47;info&#47;about&#47;apcfaq">http:&#47;&#47;www.biomedcentral.com&#47;info&#47;about&#47;apcfaq</Hyperlink> How much is BioMed Central charging&#63;).  F&#252;r 1. Januar 2007 wurde eine weitere Preissteigerung angek&#252;ndigt.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>PLoS</Mark1> <LineBreak></LineBreak>Nachdem <Mark2>PLoS</Mark2> 2005 den Autoren Kosten in H&#246;he von &#36; 1500 (&#8364; 1135) in Rechnung gestellt hat, gab es auch hier eine deutliche Preissteigerung, sodass seit 2006 eine Ver&#246;ffentlichung in <Mark2>PLoS Biology</Mark2>, <Mark2>PLoS Medicine</Mark2> bzw. <Mark2>PLoS Clinical Trials</Mark2> &#36; 2500 (&#8364; 1892), in <Mark2>PLoS</Mark2> <Mark2>Computational Biology</Mark2>, <Mark2>PLoS Genetics</Mark2> bzw. <Mark2>PLoS Pathogens</Mark2> &#36; 2000 (&#8364; 1514) kostet <TextLink reference="15"></TextLink>; die Website von <Mark2>PloS</Mark2> f&#252;hrt s&#228;mtliche Betr&#228;ge in USD an (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.plos.org&#47;journals&#47;pubfees.html">http:&#47;&#47;www.plos.org&#47;journals&#47;pubfees.html</Hyperlink>).</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>Hybride Open Access-Gesch&#228;ftsmodelle</Mark1> <LineBreak></LineBreak>Mit der aktuellen Preisentwicklung der beiden etablierten <Mark2>Open Access</Mark2>-Anbieter <Mark2>BioMed Central</Mark2> und <Mark2>PLoS</Mark2> gibt es eine Ann&#228;herung an die finanziellen Vorstellungen der traditionellen Verlage, die in j&#252;ngster Zeit hybride <Mark2>Open Access</Mark2>-Gesch&#228;ftsmodelle entwickelt haben. Auch wenn die hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Gesch&#228;ftsmodelle nicht alle Kriterien f&#252;r <Mark2>Open Access</Mark2> erf&#252;llen <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>, so haben sie sich mittlerweile zu einer wichtigen Facette der aktuellen <Mark2>Open Access</Mark2>-Diskussion entwickelt. Im Folgenden wird nicht das theoretische Konzept der hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Anbieter analysiert, sondern der &#246;konomische Aspekt der hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Gesch&#228;ftsmodelle wird in Relation zu den etablierten <Mark2>Open Access</Mark2>-Anbietern <Mark2>BioMed Central</Mark2> und <Mark2>PloS</Mark2> gesetzt.<LineBreak></LineBreak>Ein Autor kann gegen Bezahlung veranlassen, dass sein Beitrag auch in einer Zeitschrift freigeschaltet wird, die grunds&#228;tzlich nur f&#252;r Abonnenten bzw. Lizenzenten verf&#252;gbar ist. Es handelt sich dabei nicht um eine <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschrift, sondern um einen <Mark2>Open Access</Mark2>-Fachartikel. Die Palette diesbez&#252;glicher Angebote reicht von <Mark2>Springer&#47;Open Choice</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.springer.com&#47;openchoice">http:&#47;&#47;www.springer.com&#47;openchoice</Hyperlink>), &#252;ber <Mark2>Blackwell&#47;Online Open</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.blackwellpublishing.com&#47;static&#47;onlineopen.asp">http:&#47;&#47;www.blackwellpublishing.com&#47;static&#47;onlineopen.asp</Hyperlink>), <Mark2>Elsevier&#47;Sponsored Articels</Mark2> bis zu <Mark2>Oxford University Press&#47;OxfordOpen</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.oxfordjournals.org&#47;oxfordopen&#47;">http:&#47;&#47;www.oxfordjournals.org&#47;oxfordopen&#47;</Hyperlink>).<LineBreak></LineBreak>Warum bieten traditionelle Verlage nunmehr auch <Mark2>Open Access</Mark2>-Publikationsmodelle an&#63; - Die Ursache liegt nicht darin, dass die Verlage des traditionellen Publikationswesens pl&#246;tzlich von <Mark2>Open Access</Mark2> &#252;berzeugt w&#228;ren. Vielmehr entstand in den letzten Monaten durch die <Mark2>Open Access Policies</Mark2> wichtiger Institutionen gro&#223;er Handlungsbedarf. Bedeutende Forschungsf&#246;rderungseinrichtungen, wie <Mark2>National Institutes of Health</Mark2> <TextLink reference="18"></TextLink>, <Mark2>Wellcome Trust</Mark2> <TextLink reference="19"></TextLink> oder <Mark2>DFG</Mark2> <TextLink reference="20"></TextLink> haben angek&#252;ndigt, als Auflage f&#252;r die finanzielle Unterst&#252;tzung von Forschungsprojekten die Publikation der Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift zu fordern, die den Standards von <Mark2>Open Access</Mark2> entspricht, oder zumindest nach sechs Monaten frei zug&#228;nglich ist. Die hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Modelle der kommerziellen Verlage sind demnach nicht als &#252;berzeugende Initiativen f&#252;r <Mark2>Open Access</Mark2> zu sehen, sondern als Versuch, auch in Zukunft einer bestimmten Autorengruppe, die entsprechende <Mark2>Open Access Policies</Mark2> zu ber&#252;cksichtigen hat, etablierte Verlagszeitschriften als Publikationsplattform anbieten zu k&#246;nnen und damit den Fortbestand dieser Titel abzusichern. Wer &#246;ffentliche Forschungsgelder bekommt, kann etwa z. B. trotzdem weiterhin in einer <Mark2>Springer</Mark2>-Zeitschrift publizieren, weil er den entsprechenden Beitrag &#252;ber <Mark2>Open Choice</Mark2> freikaufen kann. <LineBreak></LineBreak>Die wesentlichen Unterschiede zwischen den hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Modellen der verschiedenen Verlage liegen abgesehen von der Namensgebung darin, dass alle oder nur einzelne Titel den jeweiligen Gesch&#228;ftsmodellen unterliegen, sowie in der Kostenfrage, wobei Preise zwischen &#36; 1500 (&#8364; 1135) bei <Mark2>Oxford University Press</Mark2> und &#36; 3145 (&#8364; 2381) beim <Mark2>British Medical Journal</Mark2> berechnet werden.<LineBreak></LineBreak>Gr&#246;&#223;te Bekanntheit unter den hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Publikationsangeboten hat bisher <Mark2>Open Choice</Mark2> von <Mark2>Springer</Mark2> erlangt, das im Juli 2004 als erstes Hybrid-Modell eines gro&#223;en Verlages vorgestellt worden ist. Eine Besonderheit liegt darin, dass es, vorausgesetzt der Autor zahlt &#36; 3000 (&#8364; 2271) pro Artikel, f&#252;r alle Zeitschriften des <Mark2>Springer</Mark2>-Verlages gilt (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Generell ist festzustellen, dass zumeist jene Facetten von <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> in den Mittelpunkt von Fachpublikationen, Weblogeintr&#228;gen und Konferenzbeitr&#228;gen gestellt werden, deren Vorteile evident sind, wie Beschleunigung des Publikationsprozesses, die gr&#246;&#223;ere Zitierh&#228;ufigkeit sowie der ungehinderte Zugang zur wissenschaftlichen Information <TextLink reference="21"></TextLink>, <TextLink reference="22"></TextLink>. W&#228;hrend im angels&#228;chsischen Raum einige Studien &#252;ber die &#246;konomischen Auswirkungen von <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> f&#252;r Bibliotheken bzw. Universit&#228;ten erstellt worden sind <TextLink reference="23"></TextLink>, <TextLink reference="24"></TextLink>, <TextLink reference="25"></TextLink>, liegen f&#252;r den deutschsprachigen Raum kaum vergleichbare Arbeiten zu den finanziellen Auswirkungen vor, wenn man <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> institutionell st&#228;rker forcieren w&#252;rde. Gerne wird zwar auch von Bibliothekaren auf die hohen Kosten f&#252;r die Zeitschriftenabonnements und -lizenzen der kommerziellen Verlage als wichtiges Argument f&#252;r <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> hingewiesen, ohne allerdings konkret belegen zu k&#246;nnen oder zu wollen, wie hoch ein etwaiges Einsparungspotential ist bzw. ob &#252;berhaupt ein Einsparungspotential vorhanden ist. Dieses in der <Mark2>Open Access</Mark2>-Diskussion seit Jahren st&#228;ndig wiederkehrende Argument hat etwa <Mark2>Ulrich Herb</Mark2> in einem am 14. September 2006 in <Mark2>Telepolis</Mark2> unter dem Titel &#8222;<Mark2>Sch&#246;ne neue Welt des Open Access</Mark2>&#8220; erschienenen Beitrag wieder aufgegriffen:</Pgraph>
      <Pgraph>&#8222;<Mark2>Da das Hindernis im Zugang zu den wissenschaftlichen Informationen in den Lizenzkosten f&#252;r wissenschaftliche Journale gesehen wird, die sich Hochschulen in Zeiten sinkender Etats (bei meist steigenden Lizenzkosten) nicht mehr leisten k&#246;nnen, r&#252;ckt bei der Rechtfertigung des Open Access auch der monet&#228;re Faktor in den Vordergrund. Diese Argumentation findet heftige Zustimmung bei denjenigen, die trotz fehlender Mittel Wissenschaftlern Zugang zu Informationen erkaufen m&#252;ssen: den Hochschulbibliotheken. Nicht zuf&#228;llig finden sich einige der st&#228;rksten Open-Access-Advokaten unter Vertretern wissenschaftlicher Bibliotheken, die auch &#228;u&#223;erst aktiv darin sind, Open-Access-Angebote zu entwickeln.</Mark2>&#8220; <TextLink reference="26"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r das hypothetisch angenommene Szenario einer kompletten Systemumstellung im wissenschaftlichen Bibliothekswesen, bei dem das <Mark2>Open Access</Mark2>-Publikationsmodell das etablierte Publikationsmodell vollst&#228;ndig abl&#246;st, und einer daraus zu folgernden Finanzierung nach dem Grundsatz <Mark2>Author-Pays</Mark2> bzw. die Institution, an der der Autor besch&#228;ftigt ist, ergibt sich eine breite Palette m&#246;glicher Kosten pro publiziertem Zeitschriftenartikel.</Pgraph>
      <Pgraph>W&#228;hrend <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> von dessen Proponenten h&#228;ufig als Ausweg aus der Zeitschriften- und Bibliothekskrise dargestellt wird, zeigt die Preisentwicklung bei <Mark2>PLoS</Mark2> und <Mark2>BioMed Central</Mark2> in j&#252;ngster Zeit mit mehr als 50&#37; Preissteigerung innerhalb eines Jahres, wie fatal es ist, die kommerziellen <Mark2>Open Access</Mark2>-Modelle kritiklos als Ausweg aus der Zeitschriften- und Bibliothekskrise zu sehen, und insbesondere die jeweils gerade g&#252;ltigen Kostenmodelle f&#252;r mittel- und langfristige Planungen heranzuziehen.</Pgraph>
      <Pgraph>Wer etwa Antworten auf die Frage der Kosten f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung in den <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschriften von <Mark2>Biomed Central</Mark2> oder <Mark2>PLoS</Mark2> in der Literatur &#252;ber <Mark2>Open Access</Mark2> sucht, die vor 2006 erschienen ist, wird zu einer v&#246;llig anderen Einsch&#228;tzung gelangen als jemand, der sich auf aktuelle Zahlen bzw. Darstellungen zu <Mark2>Open Access</Mark2> st&#252;tzt.  So wurden in einem im Januar 2004 erschienen Aufsatz die Kosten f&#252;r eine weltweite Umstellung auf ein <Mark2>Open Access</Mark2>-Publikationsmodell genannt; bei Kosten von &#36; 500 pro Artikel und einem j&#228;hrlichen Publikationsvolumen von ca. 2 Mio. Fachartikel wurden die weltweiten Publikationskosten f&#252;r wissenschaftliche Fachartikel mit &#36; 1 Milliarde beziffert <TextLink reference="27"></TextLink>. Mittlerweile w&#228;re diese Summe aufgrund des ver&#228;nderten Kostenmodells bei <Mark2>BioMed Central</Mark2> mehr als doppelt so hoch zu veranschlagen.</Pgraph>
      <Pgraph>Um die Problematik der Kurzlebigkeit von Aussagen &#252;ber die finanziellen Auswirkungen von <Mark2>Open Access</Mark2> darstellen zu k&#246;nnen, werden in der Folge die Gesch&#228;ftsmodelle sowohl f&#252;r 2005 als auch f&#252;r 2006 ber&#252;cksichtigt bzw. dargestellt.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Auswirkungen am Beispiel von drei &#246;sterreichischen Universit&#228;ten">
      <MainHeadline>Auswirkungen am Beispiel von drei &#246;sterreichischen Universit&#228;ten</MainHeadline>
      <Pgraph>Dass der von den <Mark2>Open Access</Mark2>-Bef&#252;rwortern gew&#252;nschte Paradigmenwechsel im wissenschaftlichen Publikationswechsel die Bibliotheken bzw. deren &#252;bergeordnete Organisationen in gro&#223;e &#246;konomische Schwierigkeiten bringen k&#246;nnte, wird derzeit nur gelegentlich und am Rande der <Mark2>Open Access</Mark2>-Diskussion angemerkt. Die Problematik der im Vergleich zu den Bibliotheksausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen deutlich h&#246;heren Publikationskosten f&#252;r forschungs- bzw. publikationsintensive Institutionen war allerdings bereits 2004 in der zitierten Untersuchung des <Mark2>UK Parliament&#96;s</Mark2> <Mark2>Science &#38; Technology Committee</Mark2> zur Sprache gekommen. Gro&#223;britannien h&#228;tte 2004, zum Zeitpunkt der Untersuchung, f&#252;r das <Mark2>Open Access</Mark2>-Modell &#163; 150 Mio. (&#8364; 291 Mio.) bezahlen m&#252;ssen, w&#228;hrend im selben Jahr auf der Basis des Subskriptions- und Lizenzmodells f&#252;r Zeitschriften &#163; 87 Mio. (&#8364; 130 Mio.) aufgewendet werden mussten.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r &#214;sterreich liegt bisher keine der britischen Studie vergleichbare Untersuchung vor. Deshalb wurde das theoretische Szenario eines kompletten Umstiegs auf das <Mark2>Open Access</Mark2>-Modell exemplarisch f&#252;r drei &#246;sterreichische Universit&#228;ten angenommen und hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen &#252;berpr&#252;ft. </Pgraph>
      <Pgraph>Auch wenn in den Gesch&#228;ftsmodellen f&#252;r <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> vom Prinzip <Mark2>Author-Pays</Mark2> gesprochen wird, so wird der Gro&#223;teil der Geb&#252;hren vielfach von Institutionen und F&#246;rdereinrichtungen &#252;bernommen. Eine Bereitschaft, f&#252;r die Ver&#246;ffentlichungen in einer<Mark2> Open Access</Mark2>-Zeitschrift zu bezahlen, zeigen laut Umfragen nur 50&#37; der Autoren. Nachdem nur 5&#37; mehr als &#36; 1000 zahlen w&#252;rden, muss f&#252;r einen Paradigmenwechsel, der ohne die anderen 95&#37; der Autoren nicht m&#246;glich ist, ein alternatives Finanzierungsszenario entwickelt werden <TextLink reference="28"></TextLink>, <TextLink reference="29"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Unter der Annahme eines vollst&#228;ndigen Wechsels vom etablierten Publikationsmodell zu einem <Mark2>Open Access</Mark2>-Modell, bei dem die Publikationskosten von jener Institution getragen werden, an der die Autoren besch&#228;ftigt sind, k&#246;nnten s&#228;mtliche, derzeit f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen ausgegebenen Mittel f&#252;r die Finanzierung von <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschriften umgeschichtet werden. Dieser hypothetische Ansatz, Finanzmittel, die der Universit&#228;tsbibliothek f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen zur Verf&#252;gung stehen, innerhalb der Universit&#228;t f&#252;r Zeitschriftenpublikationen umzuschichten scheint plausibler, als die von manchen gehegte Hoffnung, dass bei einem Paradigmenwechsel zu <Mark2>Open Access</Mark2> Publishing die Bibliothek wieder mehr Mittel f&#252;r den Monographienerwerb zur Verf&#252;gung haben wird. Die Universit&#228;t als Gesamtinstitution stellt auch <Mark2>T. Scott</Mark2> in seinem Weblog-Eintrag zum Thema &#8222;<Mark2>Funding Open Access</Mark2>&#8220; in den Mittelpunkt seiner &#220;berlegungen:</Pgraph>
      <Pgraph>&#8222;<Mark2>Many librarians seem happy to get on the OA bandwagon, as long as somebody else is going to pay.  Take it from funding agencies, or take it from the research budget, or take it from a society&#39;s membership fees - just don&#39;t take it from my budget&#33; OA is a great and wonderful thing - as long as somebody else is paying for it.</Mark2><LineBreak></LineBreak><Mark2>Frankly, I don&#39;t understand this.  It&#39;s not my money, it&#39;s not the library&#39;s money - it&#39;s the institution&#39;s money.</Mark2>&#8221; <TextLink reference="30"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>In den drei oben skizzierten Beispielen <Mark2>Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien</Mark2>, <Mark2>Technische Universit&#228;t Wien</Mark2> und <Mark2>Medizinische Universit&#228;t Wien</Mark2> wurde ermittelt, dass pro <Mark2>Open Access</Mark2>-Publikation &#8364; 875, &#8364; 486 bzw. &#8364; 347 aus dem Zeitschriftenanteil der jeweils zust&#228;ndigen Universit&#228;tsbibliotheken umgeschichtet werden k&#246;nnten. Setzt man diese Summen in Relation zu den Publikationskosten, die in den verschiedenen <Mark2>Open Access</Mark2>-Gesch&#228;ftsmodellen verrechnet werden, zeigt sich, inwieweit ein Paradigmenwechsel im Publikationswesen f&#252;r einzelne Institutionen tats&#228;chlich Einsparungen bei den &#8222;Zeitschriftenkosten&#8220; m&#246;glich machen w&#252;rde. F&#252;r die folgenden Berechnungen wurden die Gesch&#228;ftsmodelle von <Mark2>Biomed Central</Mark2> 2005 (&#36; 500) bzw. 2006 (&#36; 1453) und <Mark2>Springer Open Choice</Mark2> 2006 (&#36; 3000) herangezogen (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>), (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>BioMed Central 2005</Mark1><LineBreak></LineBreak>2005 kostete die Ver&#246;ffentlichung eines Beitrages in einer von <Mark2>BioMed Central</Mark2> herausgegebenen Zeitschrift &#36; 500 (&#8364; 379).<LineBreak></LineBreak>H&#228;tten die Mitarbeiter der <Mark2>Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> alle 320 im Jahr 2005 publizierten Fachbeitr&#228;ge bei <Mark2>BioMed Central</Mark2> ver&#246;ffentlicht,  so h&#228;tte dies &#36; 160.000 (&#8364; 121.000) gekostet. Die Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen betrugen im selben Jahr &#8364; 280.000.<LineBreak></LineBreak>F&#252;r die 3100 Beitr&#228;ge der <Mark2>Technischen Universit&#228;t Wien</Mark2> h&#228;tte 2005 eine Ver&#246;ffentlichung bei <Mark2>BioMed Central</Mark2> &#36; 1.550.000 (&#8364; 1.173.000) gekostet. F&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen wurden 2005 &#8364; 1.490.000 ausgegeben.<LineBreak></LineBreak>W&#228;ren alle an der <Mark2>Medizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> im Jahr 2004 publizierten 3450 Zeitschriftenartikel bei <Mark2>BioMed Central</Mark2> erschienen, h&#228;tte dies Kosten von &#36; 1.725.000 (&#8364; 1.305.000) verursacht. Dem standen im selben Jahr Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen in H&#246;he von &#8364; 1.200.000 gegen&#252;ber.<LineBreak></LineBreak>Demnach h&#228;tte f&#252;r die <Mark2>Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2>  und die <Mark2>Technische Universit&#228;t Wien</Mark2> beim Gesch&#228;ftsmodell von <Mark2>BioMed Central</Mark2> f&#252;r 2005 tats&#228;chlich ein Einspatzungspotential bei den Zeitschriftenkosten erzielt werden k&#246;nnen; f&#252;r die <Mark2>Medizinische Universit&#228;t Wien</Mark2> h&#228;tten sich bereits bei diesem g&#252;nstigsten <Mark2>Open Access</Mark2>-Kostenmodell (das mittlerweile nicht mehr gilt) im Vergleich zu den etablierten Subskriptions- und Lizenzmodellen h&#246;here Kosten ergeben. </ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>BioMed Central 2006</Mark1><LineBreak></LineBreak>Mitte 2005 hat <Mark2>BioMed Central</Mark2> sein Finanzierungsmodell umgestellt; anstelle eines Einheitspreises von &#36; 500 (&#8364; 379) werden f&#252;r die einzelnen Zeitschriften unterschiedlich hohe Autorengeb&#252;hren verrechnet, 2006 k&#246;nnen somit durchschnittlich &#36; 1453 (&#8364; 1100) pro publiziertem Zeitschriftenartikel veranschlagt werden.<LineBreak></LineBreak>Bei diesen Durchschnittskosten w&#252;rde die Publikation aller 320 Zeitschriftenbeitr&#228;ge der Angeh&#246;rigen der <Mark2>Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> &#36; 464.960 (&#8364; 352.000) kosten. Diese Summe liegt deutlich &#252;ber den Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen in H&#246;he von &#8364; 280.000. Demzufolge w&#228;re mit der j&#252;ngsten Preissteigerung bei <Mark2>BioMed Central</Mark2> auch an der <Mark2>Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> mit deutlich h&#246;heren Kosten zu rechnen.<LineBreak></LineBreak>Die Ver&#246;ffentlichung der 3100 Zeitschriftenbeitr&#228;ge der <Mark2>Technischen Universit&#228;t Wien</Mark2> bei <Mark2>BioMed Central</Mark2> 2006 w&#252;rde mit &#36; 4.504.000 (&#8364; 3.410.000) zu Buche schlagen, w&#228;hrend derzeit f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen &#8364; 1.490.000 ausgegeben werden.<LineBreak></LineBreak>Noch eklatanter w&#228;ren die Auswirkungen f&#252;r die <Mark2>Medizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2>, wenn die 3450 Zeitschriftenartikel 2006 bei <Mark2>BioMed Central</Mark2> erschienen w&#228;ren, weil dies &#36; 5.013.000 (&#8364;  3.795.000) gekostet h&#228;tte, w&#228;hrend f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen &#8364; 1.200.000 ausgegeben worden ist.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>Open Choice 2006</Mark1><LineBreak></LineBreak>F&#252;r die Umsetzung von hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Modellen w&#228;re mit noch h&#246;heren Kosten zu rechnen. Die folgende Darstellung geht von der Hypothese aus, dass alle traditionellen Verlage hybride <Mark2>Open Acces</Mark2>-Modelle anbieten, und orientiert sich an der aktuellen Preisgestaltung der gro&#223;en Verlage <Mark2>Springer</Mark2> (<Mark2>Open Choice</Mark2>) bzw. <Mark2>Elsevier</Mark2> (<Mark2>Sponsored Articles</Mark2>), bei denen Kosten von &#36; 3000 (&#8364; 2271) pro Artikel verrechnet werden.<LineBreak></LineBreak>H&#228;tten die Angeh&#246;rigen der <Mark2>Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> alle 320 Publikationen bei einem hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Anbieter zu Preisen von durchschnittlich &#36; 3000 (&#8364; 2271) ver&#246;ffentlicht,  so w&#228;ren daf&#252;r Kosten von &#36; 960.000 (&#8364; 727.000) entstanden. Die Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen betrugen im selben Jahr &#8364; 280.000.<LineBreak></LineBreak>F&#252;r die 3100 Beitr&#228;ge der <Mark2>Technischen Universit&#228;t Wien</Mark2> h&#228;tte eine Ver&#246;ffentlichung 2006 bei einem hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Anbieter &#36; 9.300.000 (&#8364; 7.040.000) gekostet. 2005 wurden f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen  &#8364; 1.490.000 ausgegeben.<LineBreak></LineBreak>W&#228;ren alle an der <Mark2>Medizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> im Jahr 2005 publizierten 3450 Zeitschriftenartikel bei einem hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Anbieter erschienen, h&#228;tte dies Kosten von &#36; 10.350.000 (&#8364; 7.835.000) verursacht. Dem standen im selben Jahr Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen in H&#246;he von &#8364; 1.200.000 gegen&#252;ber.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r die <Mark2>Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien</Mark2> w&#228;ren f&#252;r die Finanzierung der Zeitschriftenpublikationen bei einem kompletten Paradigmenwechsel, je nach <Mark2>Open Access</Mark2>-Gesch&#228;ftsmodell, zwischen &#8364; 352.000 (<Mark2>BioMed Central &#39;06</Mark2>) und &#8364; 727.000 (<Mark2>Springer Open Choice</Mark2>) erforderlich. Das w&#252;rde gegen&#252;ber den aktuellen Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen in H&#246;he von &#8364; 280.000 einen zus&#228;tzlichen Finanzierungsbedarf zwischen 26&#37; und 160&#37; f&#252;r den Zeitschriftenbereich bedeuten.</Pgraph>
      <Pgraph>Bei einem &#252;ber das Kalenderjahr gleichm&#228;&#223;ig verteilten Publikationsaufkommen w&#252;rde man an der <Mark2>Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> mit dem j&#228;hrlich zur Verf&#252;gung stehenden Zeitschriftenetat der Universit&#228;tsbibliothek im g&#252;nstigsten Fall bis Oktober (<Mark2>BioMed Central &#39;06</Mark2>), im widrigsten Fall bis Mai (<Mark2>Springer Open Choice</Mark2>) f&#252;r die von Mitarbeitern publizierten Zeitschriftenartikeln <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> finanzieren k&#246;nnen.</Pgraph>
      <Pgraph>An der <Mark2>Technischen Universit&#228;t Wien</Mark2> w&#252;rde ein Paradigmenwechsel zwischen &#8364; 3.410.000 (<Mark2>BioMed Central</Mark2>) und &#8364; 7.040.000 (<Mark2>Springer Open Choice</Mark2>) kosten, sodass zus&#228;tzlich zu den aktuellen Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen in H&#246;he von &#8364; 1.490.000 ein Finanzierungsbedarf zwischen 129&#37; und 372&#37; der Zeitschriftenkosten gegeben w&#228;re.</Pgraph>
      <Pgraph>An der <Mark2>Technischen Universit&#228;t Wien</Mark2> k&#246;nnte man, unter der Annahme eines &#252;ber das Kalenderjahr gleichm&#228;&#223;ig verteilten Publikationsaufkommens, mit dem j&#228;hrlich zur Verf&#252;gung stehenden Zeitschriftenetat der Universit&#228;tsbibliothek im g&#252;nstigsten Fall bis Juni (<Mark2>BioMed Central &#39;06</Mark2>), im ung&#252;nstigsten Fall bis M&#228;rz (<Mark2>Springer Open Choice</Mark2>) f&#252;r die von Mitarbeitern publizierten Zeitschriftenartikeln <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> finanzieren.</Pgraph>
      <Pgraph>Besonders hohe Kosten w&#252;rden bei einem Paradigmenwechsel f&#252;r die <Mark2>Medizinische Universit&#228;t</Mark2> Wien anfallen, die bei einem Umstieg auf eines der beschriebenen <Mark2>Open Access</Mark2>-Gesch&#228;ftsmodelle f&#252;r die Zeitschriftenpublikationen zwischen &#8364; 3.795.000 und &#8364; 7.835.000 zu bezahlen h&#228;tte, w&#228;hrend f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen derzeit &#8364; 1.200.000 ausgegeben werden. Somit w&#228;re ein zus&#228;tzlicher Finanzierungsaufwand zwischen 216&#37; und 553&#37; gegen&#252;ber den aktuellen Zeitschriftenkosten gegeben&#33;</Pgraph>
      <Pgraph>Unter der Annahme eines &#252;ber das Kalenderjahr gleichm&#228;&#223;ig verteilten Publikationsaufkommens w&#252;rde man an der <Mark2>Medizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2> mit dem j&#228;hrlich zur Verf&#252;gung stehenden Zeitschriftenetat der Universit&#228;tsbibliothek im g&#252;nstigsten Fall bis April (<Mark2>BioMed Central &#39;06</Mark2>), im widrigsten Fall bis Februar (<Mark2>Springer Open Choice</Mark2>) f&#252;r die von Mitarbeitern publizierten Zeitschriftenartikeln <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> finanzieren k&#246;nnen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Res&#252;mee">
      <MainHeadline>Res&#252;mee</MainHeadline>
      <Pgraph>In der bereits erw&#228;hnten Resolution der <Mark2>University of California</Mark2> hatte man sich von den alternativen <Mark2>Open Access Publishing</Mark2>-Modellen, namentlich von <Mark2>PLoS</Mark2> und <Mark2>BioMed Central</Mark2>, eine finanzielle Entlastung des Zeitschriftenbereichs erwartet: &#8222;<Mark2>&#91;...&#93; the University of California also provides tangible support for new scholary publishing initiatives that promise high-quality peer-reviewed content at affordable prices, including the Public Library of Science and BioMed Central.</Mark2>&#8220; <TextLink reference="31"></TextLink>. Diese Einsch&#228;tzung mag f&#252;r 2003, das Jahr der Ver&#246;ffentlichung dieser Resolution plausibel gewesen sein, aufgrund der in j&#252;ngster Zeit erfolgten Preiserh&#246;hungen bei <Mark2>PLoS</Mark2> und <Mark2>BioMed Central</Mark2> ist eine kritiklose Perpetuierung dieser Einsch&#228;tzung, wie sie <Mark2>Ulrich Herb</Mark2> in seinem bereits zitierten Beitrag &#8222;<Mark2>Sch&#246;ne neue Welt des Open Access</Mark2>&#8220; in <Mark2>Telepolis</Mark2> beschreibt, nicht mehr gerechtfertigt. Insbesondere die aktuellen Gesch&#228;ftsmodelle der kommerziellen <Mark2>Open Access Publisher</Mark2> stellen - sp&#228;testens seit 2006 - keine L&#246;sung aus der Zeitschriften- und Bibliothekskrise dar. In einer Pressemitteilung hat <Mark2>BioMed Central</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.biomedcentral.com&#47;info&#47;about&#47;pr-releases&#63;pr&#61;20061220">http:&#47;&#47;www.biomedcentral.com&#47;info&#47;about&#47;pr-releases&#63;pr&#61;20061220</Hyperlink>) am 20. Dezember 2006 eine weitere Preiserh&#246;hung f&#252;r 2007 um durchschnittlich 13&#37; angek&#252;ndigt <TextLink reference="32"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Keine G&#252;ltigkeit mehr hat auch die Aussage von <Mark2>S&#246;ren Wurch</Mark2>, der in einem Beitrag im <Mark2>Open Source Jahrbuch 2005</Mark2> geschrieben hat: &#8222;<Mark2>Das Open-Access-Modell zum wissenschaftlichen Publizieren k&#246;nnte eine L&#246;sung f&#252;r das Problem der Bibliothekenkrise darstellen. Wie das Beispiel von BioMed Central zeigt, l&#228;sst sich die Frage der Finanzierung selbst f&#252;r kommerzielle Publikationen praktikabel beantworten.</Mark2>&#8220; <TextLink reference="33"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Die <Mark2>Open Access Publishing</Mark2>-Finanzierunsmodelle des kommerziellen Verlages <Mark2>BioMed Central</Mark2>, der Non-Profit-Organisation <Mark2>PLoS</Mark2>, aber auch die hybriden <Mark2>Open Access</Mark2>-Publishing-Modelle der etablierten kommerziellen Verlage - von <Mark2>Open Choice</Mark2> bis <Mark2>Sponsored Articles</Mark2> - bringen f&#252;r forschungs- und publikationsstarke Universit&#228;ten bzw. deren Bibliotheken keine finanzielle Entlastung, selbst wenn das Publikationswesen durch einen radikalen Paradigmenwechsel vom <Mark2>Reader-Pays</Mark2>-Modell zu einem <Mark2>Author-Pays</Mark2>-Modell komplett umgestellt werden k&#246;nnte und in Zukunft keine Abonnement- und Lizenzkosten zu bezahlen sein w&#252;rden. </Pgraph>
      <Pgraph>Ein in der <Mark2>Open-Access</Mark2>-Diskussion nur wenig beachtetes Thema ist der Ausfall der Abonnements und Lizenzen aus dem Pharma- und Industriebereich, wo zwar viel gelesen, aber deutlich weniger geforscht und publiziert wird als an den staatlichen Universit&#228;ten und Forschungsinstitutionen. Auch die Problematik fehlender oder deutlich geringerer Anzeigeneinnahmen bei der Umstellung auf das bei vielen <Mark2>Open Access</Mark2>-Projekten praktizierte <Mark2>e-Only</Mark2>-Modell bildet eine weitere Finanzierungsschwierigkeit. In einer 2005 ver&#246;ffentlichten Studie wurde ermittelt, dass 41&#37;  der reinen <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschriften nicht kostendeckend arbeiten <TextLink reference="34"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Gespannt sein darf man, ob die derzeit schwerpunktm&#228;&#223;ig noch mit &#246;ffentlichen Mitteln finanzieren Initiativen und Projekte tragf&#228;hige und g&#252;nstigere Gesch&#228;ftsmodelle f&#252;r <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> entwickeln werden k&#246;nnen <TextLink reference="35"></TextLink>, <TextLink reference="36"></TextLink>. In der Mehrzahl der im <Mark2>DOAJ</Mark2> erfassten Zeitschriften kann derzeit noch kostenlos publiziert werden, weil sich diese auf institutionelle Infrastruktur und andere Finanzierungswege st&#252;tzen, w&#228;hrend nur ca. 47&#37; Publikationsgeb&#252;hren einheben <TextLink reference="37"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Unabh&#228;ngig vom gew&#228;hlten Publikationsmodell m&#252;ssen f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung eines Zeitschriftenartikels bestimmte Fixkosten finanziert werden. In einem 2004 erstellen Report des <Mark2>Wellcome Trust</Mark2>, in dem von &#8222;<Mark2>First-copy costs</Mark2>&#8220; die Rede ist, werden diese Kosten, je nach Zeitschrift, zwischen &#36; 250 und &#36; 2000 eingesch&#228;tzt <TextLink reference="38"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Jedenfalls sind in einer &#220;bergangsphase zu den Kosten f&#252;r das <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> auch die Zeitschriftenabonnements und -lizenzen der etablierten kommerziellen Verlage zu finanzieren, wof&#252;r zus&#228;tzliche Mittel ben&#246;tigt werden, wie <Mark2>Birgit Schmidt</Mark2> zu Recht festh&#228;lt: &#8222;<Mark2>Da jedoch derzeit sowohl subskriptionsbasierte wie auch OA-Gesch&#228;ftsmodelle parallel verfolgt werden, kann sich zun&#228;chst mitnichten eine Entlastung des Erwerbungsetats von Bibliotheken ergeben</Mark2>.&#34; <TextLink reference="39"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Unabh&#228;ngig davon, welche Position Bibliotheken in der aktuellen <Mark2>Open Access</Mark2>-Debatte auch einnehmen und welchen Weg sie beschreiten wollen, sollte man bei seinen Entscheidungen den lateinischen Spruch <Mark2>&#8222;Quidquid agis, prudenter agas et respice finem&#8220;</Mark2> auf jeden Fall ber&#252;cksichtigen. F&#252;r Wissenschaftler finanzstarker Hochschulen und Forschungseinrichtungen, an denen Mittel zur Finanzierung der Artikelgeb&#252;hren ausreichend vorhanden sind, ist es gewiss attraktiv, die Vorteile von <Mark2>Open Access Publishing</Mark2> nutzen zu k&#246;nnen. &#8222;<Mark2>Allerdings darf sich das &#8222;Autor zahlt&#8220;-Modell auf keinen Fall in derselben Weise entwickeln wie das Abonnement- bzw. Subskriptionsmodell, indem steigende Artikelgeb&#252;hren die Ver&#246;ffentlichung von Artikeln verhindern.</Mark2>&#8220;, wie <Mark2>Heike Andermann</Mark2> und <Mark2>Andreas Degkwitz</Mark2> in einem aktuellen Beitrag &#252;ber <Mark2>Open Access</Mark2> festhalten <TextLink reference="40"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Bibliotheken, die derzeit noch institutionelle Mitgliedschaften aus ihrem Zeitschriftenetat finanzieren, um die <Mark2>Open Access</Mark2>-Idee zu unterst&#252;tzen, &#8222;<Mark2>sollten daher an der Forderung festhalten, dass die derzeitige L&#246;sung nur eine vor&#252;bergehende sein kann und die Publikationsmittel letztlich von Universit&#228;ten und Forschungsf&#246;rderorganisationen bereitzustellen sind, da der Publikationsprozess mit seinen Aufwendungen ein integraler Bestandteil der Forschungst&#228;tigkeit ist - und daher die Publikationskosten an die Forschungsmittel zu koppeln sind</Mark2>.&#8220; <TextLink reference="41"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Eine ad&#228;quate Bereitstellung der f&#252;r den Paradigmenwechsel ben&#246;tigten zus&#228;tzlichen Mittel scheint aber gerade in Zeiten, in denen nicht nur die Bibliotheken unter der Verlags- und Zeitschriftenkrise leiden, sondern auch die nationalen Volkswirtschaften drastische Sparprogramme fahren m&#252;ssen, illusorisch. W&#228;hrend die Proponenten von <Mark2>Open Access</Mark2> beteuern, dass die Publikationskosten als Teil der Forschungskosten zu sehen und zu finanzieren sind, kommen Bildungspolitiker zu einer v&#246;llig anderen Einsch&#228;tzung der Situation, wie etwa bei <Mark2>Richard Sietmann</Mark2> in einem Bericht &#252;ber die Er&#246;ffnungsrede von <Mark2>Johanna Wanka</Mark2> (Brandenburgs <Mark2>Ministerium f&#252;r Wissenschaft, Forschung und Kultur</Mark2>) bei der <Mark2>Berlin 4 Open Access Konferenz </Mark2>in Golm bei Potsdam nachzulesen ist: &#8222;<Mark2>&#91;...&#93; Hinzu komme, dass Wissen fast immer von der &#246;ffentlichen Hand finanziert wird. Der Staat finanziert einen gro&#223;en Teil der wissenschaftlichen Forschung, bezahle die Geh&#228;lter der Autoren und m&#252;sse anschlie&#223;end die Kosten f&#252;r die Abonnements der wissenschaftlichen Zeitschriften aufbringen. &#8222;Eigentlich bezahlen wir f&#252;r die Publikation dreimal&#8220;, meint die Ministerin, deshalb sei f&#252;r sie eine Kostenreduktion durch Open Access Publishing &#8222;unbedingt auch im Interesse der &#246;ffentlichen Kassen.</Mark2>&#8220; <TextLink reference="42"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Drei Jahre nach der <Mark2>Berliner Erkl&#228;rung</Mark2> betr&#228;gt der Anteil der <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschriften am wissenschaftlichen Zeitschriftenmarkt erst knapp 8&#37; <TextLink reference="43"></TextLink>. Mittlerweile ist es auch nicht mehr die &#8222;<Mark2>Gold Road to Open Access</Mark2>&#8220;, die Herausgabe von <Mark2>Open Access</Mark2>-Zeitschriften, die von den Vorreitern der <Mark2>Open Access</Mark2>-Bewegung in den Vordergrund gestellt wird, sondern die &#8222;<Mark2>Green Road to Open Access&#8220; </Mark2>- die Selbstarchivierung der Publikationen durch die Autoren und das Einbringen in fachliche und institutionelle Repositorien . Einen &#220;berblick &#252;ber den aktuellen Status der Repositorien bietet das <Mark1><Mark2>D</Mark2></Mark1><Mark2>irectory of </Mark2><Mark1><Mark2>O</Mark2></Mark1><Mark2>pen </Mark2><Mark1><Mark2>A</Mark2></Mark1><Mark2>ccess </Mark2><Mark1><Mark2>R</Mark2></Mark1><Mark2>epositories&#47;OpenDOAR</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.opendoar.org">http:&#47;&#47;www.opendoar.org</Hyperlink>). Deshalb ist <Mark2>Heike Andermann</Mark2> und <Mark2>Andreas Degkwitz</Mark2> zuzustimmen, wenn sie in ihrer 2004 verfassten &#220;berblicksarbeit &#252;ber &#8222;<Mark2>Neue Ans&#228;tze in der wissenschaftlichen Informationsversorgung</Mark2>&#8220; <TextLink reference="44"></TextLink> festhalten: &#8222;<Mark2>Der Aufbau fachlicher und institutioneller Repositorien bietet mittelfristig das gr&#246;&#223;te Potential zur Reformierung des wissenschaftlichen Publikationswesens</Mark2>.&#8220; Auch aus der Sicht zum Jahreswechsel 2006&#47;07 scheint die &#8222;<Mark2>Green Road</Mark2>&#8220; deutlich gr&#246;&#223;ere Chancen auf Realisierung zu bieten als die &#8222;<Mark2>Gold Road</Mark2>&#8220;. Keinesfalls handelt es sich bei der &#8222;<Mark2>Green Road</Mark2>&#8220; um &#8222;<Mark2>Open Access-Light</Mark2>&#8220; <TextLink reference="45"></TextLink>, vielmehr sind der Aufbau und der Betrieb eines institutionellen Repositoriums eine gro&#223;e Herausforderung, die als logische Fortsetzung der traditionellen Aufgaben einer Bibliothek zu sehen ist: &#8222;<Mark2>Libraries are now faced with the demands and necessities of their own new developments. Policies, attitudes and services have to be revised and follow the new trends. Furhtermore, European libraries and information centers need to cooperate and develop common policies in order to face the global information market. Information science education should also play a key role in preparing the information professionals of the future.</Mark2>&#8221; <TextLink reference="46"></TextLink>.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Danksagung">
      <MainHeadline>Danksagung</MainHeadline>
      <Pgraph>Der vorliegende Beitrag stellt die &#252;berarbeitete Fassung einer Pr&#228;sentation dar, die im Rahmen einer Sitzung der <Mark2>Arbeitsgemeinschaft der Bibliotheksdirektor&#47;-innen &#214;sterreichs</Mark2> am 9. November 2006 an der <Mark2>Universit&#228;tsbibliothek Wien</Mark2> gezeigt worden ist. F&#252;r die Bereitstellung statistischer Auswertungen bez&#252;glich Publikationszahlen und Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen bedankt sich der Autor bei <Mark2>Dr. Peter Kubalek</Mark2>, Leiter der Universit&#228;tsbibliothek der <Mark2>Technischen Universit&#228;t Wien</Mark2>, und <Mark2>Dr. G&#252;nther Olenky</Mark2>, Leiter der Universit&#228;tsbibliothek der <Mark2>Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Mark2>.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Bauer B</RefAuthor>
        <RefTitle>Open Access Publishing - Trends in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz: Initiativen, Projekte, Stellenwert</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefBookTitle>&#214;sterreichisches Online-Informationstreffen, 12. &#214;sterreichischer Dokumentartag: &#34;Zugang zum Fachwissen&#34;, Bolzano-Bozen</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Bauer B. Open Access Publishing - Trends in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz: Initiativen, Projekte, Stellenwert. Delivered at ODOK &#96;05:11. &#214;sterreichisches Online-Informationstreffen, 12. &#214;sterreichischer Dokumentartag: &#34;Zugang zum Fachwissen&#34;, Bolzano-Bozen. Presentation. 2005. http:&#47;&#47;eprints.rclis.org&#47;archive&#47;000060000&#47;.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>University of California</RefAuthor>
        <RefAuthor>Committee on the Library</RefAuthor>
        <RefTitle>Resolution on Ties with Elsevier Journals</RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefTotal>University of California, Committee on the Library. Resolution on Ties with Elsevier Journals. October 8, 2003. http:&#47;&#47;senate.ucsc.edu&#47;col&#47;res.1405.pdf.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Sietmann R</RefAuthor>
        <RefTitle>Riesengewinne mit wissenschaftlichen Publikationen</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefTotal>Sietmann R. Riesengewinne mit wissenschaftlichen Publikationen. heise online: news. 18.04.2006. http:&#47;&#47;www.heise.de&#47;newsticker&#47;meldung&#47;72062.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Dewatripont M</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>Study of the economic and technical evolution of the scientific publication markets in Europe: final report</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Dewatripont M, et al. Study of the economic and technical evolution of the scientific publication markets in Europe: final report. Commissioned by DG-Research, European Commission. Brussels: European Commission, Directorate Genereal for Research, Information and Communication Unit. January 2006. http:&#47;&#47;www.gbv.de&#47;du&#47;services&#47;gLink&#47;2.1&#47;514159847&#47;999&#47;http:&#47;&#47;ec.europa.eu&#47;research&#47;science-society&#47;pdf&#47;scientific-publication-study&#95;en.pdf</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>Harnad S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Brody T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Valli&#232;res F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Carr L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hitchcock S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Gringras Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Oppenheim C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Stamerjohanns H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hilf E</RefAuthor>
        <RefTitle>The green and the gold roads to Open Access</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>Nature</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Harnad S, Brody T, Valli&#232;res F, Carr L, Hitchcock S, Gringras Y, Oppenheim C, Stamerjohanns H, Hilf E. The green and the gold roads to Open Access. Nature (web focus) 2004. http:&#47;&#47;www.nature.com&#47;nature&#47;focus&#47;accessdebate&#47;21.html,</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Schmidt B</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>Open Access. Freier Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen - das Paradigma der Zukunft&#63;</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Schmidt B. Open Access. Freier Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen - das Paradigma der Zukunft&#63; (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft 144). Berlin: Institut f&#252;r Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universit&#228;t  zu Berlin. 2006.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="7">
        <RefAuthor>Obst O</RefAuthor>
        <RefTitle>First impact factor for PloS Biology</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>medinfo</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Obst O. First impact factor for PloS Biology. medinfo. Informationen aus Medizin, Bibliothek und Fachpresse. 30.05.2005. http:&#47;&#47;medinfo.netbib.de&#47;archives&#47;2005&#47;06&#47;30&#47;624</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="8">
        <RefAuthor>Obst O</RefAuthor>
        <RefTitle>BioMed Central&#96;s 100th independent journal</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>medinfo</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Obst O. BioMed Central&#96;s 100th independent journal. medinfo. Informationen aus Medizin, Bibliothek und Fachpresse. 14.11.2005. http:&#47;&#47;medinfo.netbib.de&#47;archives&#47;2006&#47;11&#47;14&#47;1689</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="9">
        <RefAuthor>Bauer B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Velterop J</RefAuthor>
        <RefTitle>BioMed Central: Ein kommerzielles Publikationsmodell f&#252;r den offenen Zugang zu Forschungsergebnissen. 10 Fragen von Bruno Bauer an Jan Velterop, Verleger von BioMed Central</RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefJournal>medizin - bibliothek - information</RefJournal>
        <RefPage>36-9</RefPage>
        <RefTotal>Bauer B, Velterop J. BioMed Central: Ein kommerzielles Publikationsmodell f&#252;r den offenen Zugang zu Forschungsergebnissen. 10 Fragen von Bruno Bauer an Jan Velterop, Verleger von BioMed Central. medizin - bibliothek - information. 2003;3(3):36-9.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="10">
        <RefAuthor>Bauer B</RefAuthor>
        <RefTitle>Open Access Publishing - Trends in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz: Initiativen, Projekte, Stellenwert</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefBookTitle>ODOK &#96;05: 11. &#214;sterreichisches Online-Informationstreffen, 12. &#214;sterreichischer Dokumentartag: &#34;Zugang zum Fachwissen&#34;, Bozen. Tagungsband.</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Bauer B. Open Access Publishing - Trends in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz: Initiativen, Projekte, Stellenwert. Delivered at ODOK &#96;05: 11. &#214;sterreichisches Online-Informationstreffen, 12. &#214;sterreichischer Dokumentartag: &#34;Zugang zum Fachwissen&#34;, Bozen. Tagungsband. 2005. http:&#47;&#47;www.uibk.ac.at&#47;voeb&#47;odok2005&#47;tagungsband&#47;bauer.pdf</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="11">
        <RefAuthor>BioMed Central</RefAuthor>
        <RefTitle>BioMed Central Members, BioMed Central&#96;s Former Members</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefTotal>BioMed Central Members, BioMed Central&#96;s Former Members. &#91;18-Dec-2006&#93; http:&#47;&#47;www.biomedcentral.com&#47;inst&#47;</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="12">
        <RefAuthor>House of Commons</RefAuthor>
        <RefAuthor>Science and Technology Committee</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefBookTitle>Scientific Publications: Free for all&#63; Tenth Report of Session 2003-04</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>House of Commons, Science and Technology Committee. Scientific Publications: Free for all&#63; Tenth Report of Session 2003-04. Vol I: Report. HC 399-I. 20 July 2004. http:&#47;&#47;www.publications.parliament.uk&#47;pa&#47;cm200304&#47;cmselect&#47;cmsctech&#47;399&#47;399.pdf</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="13">
        <RefAuthor>Bauer B</RefAuthor>
        <RefTitle>UK Parliament&#96;s Science &#38; Technology Committee Inquiry. Britische Politiker stellen an 23 Vertreter von Verlagen, Fachgesellschaften, Bibliotheken, Wissenschaften und Forschungsorganisationen 428 Fragen &#252;ber die Zukunft des wissenschaftlichen Publikationswesens</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>medizin - bibliothek - information</RefJournal>
        <RefPage>38-43</RefPage>
        <RefTotal>Bauer B. UK Parliament&#96;s Science &#38; Technology Committee Inquiry. Britische Politiker stellen an 23 Vertreter von Verlagen, Fachgesellschaften, Bibliotheken, Wissenschaften und Forschungsorganisationen 428 Fragen &#252;ber die Zukunft des wissenschaftlichen Publikationswesens. medizin - bibliothek - information. 2004;4(2):38-43.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="14">
        <RefAuthor>Obst O</RefAuthor>
        <RefTitle>Biomed Central erh&#246;ht Article Charge drastisch</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>medinfo</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Obst O. Biomed Central erh&#246;ht Article Charge drastisch. medinfo. Informationen aus Medizin, Bibliothek und Fachpresse. 7.11.2005. http:&#47;&#47;medinfo.netbib.de&#47;archives&#47;2005&#47;11&#47;07&#47;890</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="15">
        <RefAuthor>Obst O</RefAuthor>
        <RefTitle>PLoS erh&#246;ht Publication Feeds</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>medinfo</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Obst O. PLoS erh&#246;ht Publication Feeds. medinfo. Informationen aus Medizin, Bibliothek und Fachpresse. 16.6.2006. http:&#47;&#47;medinfo.netbib.de&#47;archives&#47;2006&#47;06&#47;16&#47;1383</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="16">
        <RefAuthor>SPARC</RefAuthor>
        <RefTitle>Springer launches its Open Choice program</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefBookTitle>SPARC Open Access Newsletter</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Springer launches its Open Choice program. SPARC Open Access Newsletter. Issue 76. August 2, 2004. http:&#47;&#47;www.earlham.edu&#47;&#126;peters&#47;fos&#47;newsletter&#47;08-02-04.htm&#35;springer</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="17">
        <RefAuthor>Obst O</RefAuthor>
        <RefTitle>Velterop geht zu Springer - Nachtrag</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefBookTitle>medinfo</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Obst O. Velterop geht zu Springer - Nachtrag. medinfo. Informationen aus Medizin, Bibliothek und Fachpresse. 23.8.2005. http:&#47;&#47;medinfo.netbib.de&#47;archives&#47;2005&#47;08&#47;23&#47;756</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="18">
        <RefAuthor>Department of Health and Human Services</RefAuthor>
        <RefAuthor>National Institutes of Health (NIH)</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefBookTitle>Policy on Enhancing Public Access to Archived Publications Resulting from NIH-Funded Research</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Department of Health and Human Services, National Institutes of Health (NIH). Policy on Enhancing Public Access to Archived Publications Resulting from NIH-Funded Research. May 2, 2005. http:&#47;&#47;grants.nih.gov&#47;grants&#47;guide&#47;notice-files&#47;NOT-OD-05-022.html</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="19">
        <RefAuthor>Wellcome Trust</RefAuthor>
        <RefTitle>Wellcome Trust position statement in support of open and unrestricted access to published research</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefTotal>Wellcome Trust: Wellcome Trust position statement in support of open and unrestricted access to published research. May 19, 2005. http:&#47;&#47;www.wellcome.ac.uk&#47;doc&#95;WTD002766.html</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="20">
        <RefAuthor>Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)</RefAuthor>
        <RefTitle>DFG verabschiedet Open Access Richtlinien</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>Informationen f&#252;r die Wissenschaft</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). DFG verabschiedet Open Access Richtlinien. Informationen f&#252;r die Wissenschaft. 30. Januar 2006. http:&#47;&#47;www.dfg.de&#47;aktuelles&#95;presse&#47;information&#95;fuer&#95;die&#95;wissenschaft&#47;andere&#95;verfahren&#47;infowissenschaft&#95;04&#95;06.html</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="21">
        <RefAuthor>Harnad S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Brody T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Vallieres F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Carr L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hitchcock S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Gringras Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Oppenheim C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Stamerjohanns H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hilf E</RefAuthor>
        <RefTitle>The Access &#47; Impact Problem and the Green and Gold Roads to Open Access</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>Serials Review</RefJournal>
        <RefPage>310-4</RefPage>
        <RefTotal>Harnad S, Brody T, Vallieres F, Carr L, Hitchcock S, Gringras Y, Oppenheim C, Stamerjohanns H, Hilf E. The Access &#47; Impact Problem and the Green and Gold Roads to Open Access. Serials Review. 2004;30(4):310-4.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="22">
        <RefAuthor>Lossau N</RefAuthor>
        <RefAuthor>Horstmann W</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mittler E</RefAuthor>
        <RefTitle>Neue Publikationsformen &#47; Open Access.</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>BLK - Bund-L&#228;nder-Kommission f&#252;r Bildungsplanung und Forschungsf&#246;rderung. Neuausrichtung der &#246;ffentlich gef&#246;rderten Informationseinrichtungen. Abschlussbericht</RefBookTitle>
        <RefPage>13823-6</RefPage>
        <RefTotal>Lossau N, Horstmann W, Mittler E. Neue Publikationsformen &#47; Open Access. BLK - Bund-L&#228;nder-Kommission f&#252;r Bildungsplanung und Forschungsf&#246;rderung. Neuausrichtung der &#246;ffentlich gef&#246;rderten Informationseinrichtungen. Abschlussbericht. (Materialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsf&#246;rderung.) 2006;13823-6.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="23">
        <RefAuthor>Davis PM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ehling T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Habicht O</RefAuthor>
        <RefAuthor>How S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Saylor JM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Walker K</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefBookTitle>Report of the CUL Task Force on Open Access Publishing</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Davis PM, Ehling T, Habicht O, How S, Saylor JM, Walker K. Report of the CUL Task Force on Open Access Publishing. Ithaca, New York: Cornell University Library. 2004. http:&#47;&#47;techreports.library.cornell.edu:8081&#47;Dienst&#47;UI&#47;1.0&#47;Display&#47;cul.lib&#47;2004-3</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="24">
        <RefAuthor>Schwartz CA</RefAuthor>
        <RefTitle>Reassessing Prospects for the Open Access Movement</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>College &#38; Research Libraries</RefJournal>
        <RefPage>488-95</RefPage>
        <RefTotal>Schwartz CA. Reassessing Prospects for the Open Access Movement. College &#38; Research Libraries. 2005;66(7):488-95.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="25">
        <RefAuthor>Walters WH</RefAuthor>
        <RefTitle>Institutional Journal Costs in an Open Access Environment</RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefJournal>Journal of the American Society for Information Science and Technology</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Walters WH. Institutional Journal Costs in an Open Access Environment. Forthcoming, Journal of the American Society for Information Science and Technology. http:&#47;&#47;www.acrldvc.org&#47;programs&#47;WWalters.pdf</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="26">
        <RefAuthor>Herb U</RefAuthor>
        <RefTitle>Sch&#246;ne neue Welt des Open Access</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>Telepolis</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Herb U. Sch&#246;ne neue Welt des Open Access. Telepolis. 14.09.2006. http:&#47;&#47;www.heise.de&#47;tp&#47;r4&#47;artikel&#47;23&#47;23513&#47;1.html</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="27">
        <RefAuthor>Holmstr&#246;m J</RefAuthor>
        <RefTitle>The Cost per Article Reading of Open Access Articles</RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefJournal>D-Lib Magazine</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Holmstr&#246;m J. The Cost per Article Reading of Open Access Articles. D-Lib Magazine. 1004;10(1).</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="28">
        <RefAuthor>Cozzarelli NR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fultion KR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sullenberger DM</RefAuthor>
        <RefTitle>Results of a PNAS author survey on an Open Access option for Publication</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>Proceedings of the National Academy of Sciences</RefJournal>
        <RefPage>1111</RefPage>
        <RefTotal>Cozzarelli NR, Fultion KR, Sullenberger DM. Results of a PNAS author survey on an Open Access option for Publication. Proceedings of the National Academy of Sciences. 2004;101(5):1111.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="29">
        <RefAuthor>Over A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Maiworm F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schelewsky</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefBookTitle>Publikationsstrategien im Wandel - Ergebnisse einer Umfrage zum Publikations- und Rezeptionsverhalten unter besonderer Ber&#252;cksichtigung von Open Access, Studie</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Over A, Maiworm F, Schelewsky. Publikationsstrategien im Wandel - Ergebnisse einer Umfrage zum Publikations- und Rezeptionsverhalten unter besonderer Ber&#252;cksichtigung von Open Access, Studie. Bonn: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Weinheim: Wiley VCH. 2005.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="30">
        <RefAuthor>Scott T</RefAuthor>
        <RefTitle>Funding Open Access</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefTotal>Scott T. Funding Open Access. Weblog. June 27, 2006. http:&#47;&#47;tscott.typepad.com&#47;tsp&#47;2006&#47;06&#47;funding&#95;open&#95;ac.html</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="31">
        <RefAuthor>University of California</RefAuthor>
        <RefAuthor>Committee on the Library</RefAuthor>
        <RefTitle>Resolution on Ties with Elsevier Journals</RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefTotal>University of California, Committee on the Library. Resolution on Ties with Elsevier Journals. October 8, 2003. http:&#47;&#47;senate.ucsc.edu&#47;col&#47;res.1405.pdf</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="32">
        <RefAuthor>Obst O</RefAuthor>
        <RefTitle>BioMed Central erh&#246;ht Preise zu 2007</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>medinfo</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Obst O. BioMed Central erh&#246;ht Preise zu 2007. medinfo. Informationen aus Medizin, Bibliothek und Fachpresse. 24.12.2006. http:&#47;&#47;medinfo.netbib.de&#47;archives&#47;2006&#47;12&#47;24&#47;1730</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="33">
        <RefAuthor>Wurch S</RefAuthor>
        <RefTitle>Das wissenschaftliche Publikationswesen auf dem Weg zu Open Access.  Lutterbeck B, B&#228;rwolff M, Gehring RA (Hg)</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefBookTitle>Open Source Jahrbuch</RefBookTitle>
        <RefPage>329-36</RefPage>
        <RefTotal>Wurch S. Das wissenschaftliche Publikationswesen auf dem Weg zu Open Access.  In: Lutterbeck B, B&#228;rwolff M, Gehring RA (Hg). Open Source Jahrbuch. 2005:329-36.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="34">
        <RefAuthor>Herrmannstorfer M</RefAuthor>
        <RefTitle>Open Access-Journale mit Startschwierigkeiten</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>heise online: news</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Herrmannstorfer M. Open Access-Journale mit Startschwierigkeiten. heise online: news. 09.02.2006. http:&#47;&#47;www.heise.de&#47;newsticker&#47;meldung&#47;64911</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="35">
        <RefAuthor>Bauer B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Richter L</RefAuthor>
        <RefTitle>German Medical Science: Das E-Journal der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (ISSN 1612-3174). 10 Fragen von Bruno Bauer an Ludwig Richter, Projektleiter von gms</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>medizin - bibliothek - information</RefJournal>
        <RefPage>28-30</RefPage>
        <RefTotal>Bauer B, Richter L. German Medical Science: Das E-Journal der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (ISSN 1612-3174). 10 Fragen von Bruno Bauer an Ludwig Richter, Projektleiter von gms. medizin - bibliothek - information. 2004;4(2):28-30.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="36">
        <RefAuthor>Neumann J</RefAuthor>
        <RefTitle>Auf dem Weg zu einem Open-Access-Gesch&#228;ftsmodell - Erfahrungsbericht German Medical Science. Lutterbeck B, B&#228;rwolff M, Gehring RA (Hg)</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>Open Source Jahrbuch</RefBookTitle>
        <RefPage>329-36</RefPage>
        <RefTotal>Neumann J. Auf dem Weg zu einem Open-Access-Gesch&#228;ftsmodell - Erfahrungsbericht German Medical Science. In: Lutterbeck B, B&#228;rwolff M, Gehring RA (Hg). Open Source Jahrbuch. 2006:329-36.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="37">
        <RefAuthor>The Association of Learned and Professional Society Publishers (ALPSP)</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefBookTitle>The facts about Open Access</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>The Association of Learned and Professional Society Publishers (ALPSP). The facts about Open Access. A study of the financial and non-financial effects of alternative business models for scholary journals. Research Report. 24 October 2005. http:&#47;&#47;www.alpsp.org&#47;publications&#47;FAOAcompleteREV.pdf</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="38">
        <RefAuthor>SQW Limited</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefBookTitle>Costs and business models in scientific research publishing</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>SQW Limited. Costs and business models in scientific research publishing. A report commissioned by the Wellcome Trust. April 2004. http:&#47;&#47;www.wellcome.ac.uk&#47;assets&#47;wtd003184.pdf</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="39">
        <RefAuthor>Schmidt B</RefAuthor>
        <RefTitle>Open Access. Freier Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen - das Paradigma</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefBookTitle>Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Schmidt B. Open Access. Freier Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen - das Paradigma. In: Umlauf K, Hobohm HC. (Hrsg.). Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen. Hamburg: Verlag Dash&#246;fer. 2002ff (Stand: November 2005).</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="40">
        <RefAuthor>Andermann H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Degkwitz A</RefAuthor>
        <RefTitle>Zirkulation wissenschaftlicher Information in elektronischen R&#228;umen</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>Wissen und Eigentum</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Andermann H, Degkwitz A. Zirkulation wissenschaftlicher Information in elektronischen R&#228;umen. Bundeszentrale f&#252;r Politische Bildung (Hg.). Wissen und Eigentum. Bonn, 2006. (im Erscheinen).</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="41">
        <RefAuthor>Schmidt B</RefAuthor>
        <RefTitle>Gesch&#228;ftsmodelle des Open Access-Publizierens: Welche Perspektiven bieten sich hier f&#252;r Bibliotheken&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>Bibliothek Forschung und Praxis</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Schmidt B. Gesch&#228;ftsmodelle des Open Access-Publizierens: Welche Perspektiven bieten sich hier f&#252;r Bibliotheken&#63; Bibliothek Forschung und Praxis. 2007. (Preprint-Artikel)</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="42">
        <RefAuthor>Sietmann R</RefAuthor>
        <RefTitle>Informationsversorgung an den Hochschulen immer schwieriger zu erf&#252;llen</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>heise online: news</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Sietmann R. Informationsversorgung an den Hochschulen immer schwieriger zu erf&#252;llen. heise online: news. 29.03.2006. http:&#47;&#47;www.heise.de&#47;newsticker&#47;meldung&#47;71428</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="43">
        <RefAuthor>Woll C</RefAuthor>
        <RefTitle>Optimierungspotentiale bei der praktischen Umsetzung von Open Access. Proceedings Knowledge eXtended. Die Kooperation von Wissenschaftlern, Bibliothekaren und IT-Spezialisten. (Schriften des Forschungszentrums J&#252;lich. Reihe Bibliothek&#47;Library 14)</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefBookTitle>Schriften des Forschungszentrums J&#252;lich. Reihe Bibliothek&#47;Library 14</RefBookTitle>
        <RefPage>135-51</RefPage>
        <RefTotal>Woll C. Optimierungspotentiale bei der praktischen Umsetzung von Open Access. Proceedings Knowledge eXtended. Die Kooperation von Wissenschaftlern, Bibliothekaren und IT-Spezialisten. (Schriften des Forschungszentrums J&#252;lich. Reihe Bibliothek&#47;Library 14). J&#252;lich. 2005:135-51.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="44">
        <RefAuthor>Andermann H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Degkwitz A</RefAuthor>
        <RefTitle>Neue Ans&#228;tze in der wissenschaftlichen Informationsversorgung. Ein &#220;berblick &#252;ber Initiativen und Unternehmungen auf dem Gebiet des elektronischen Publizierens</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>Bibliothek</RefJournal>
        <RefPage>35-59</RefPage>
        <RefTotal>Andermann H, Degkwitz A. Neue Ans&#228;tze in der wissenschaftlichen Informationsversorgung. Ein &#220;berblick &#252;ber Initiativen und Unternehmungen auf dem Gebiet des elektronischen Publizierens. Bibliothek. 2004;28(1):35-59.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="45">
        <RefAuthor>Ball R</RefAuthor>
        <RefTitle>Green Road - Golden Road: Open Access - The Road to Hell&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>B.I.T online</RefJournal>
        <RefPage>125-9</RefPage>
        <RefTotal>Ball R. Green Road - Golden Road: Open Access - The Road to Hell&#63; B.I.T. online. 2006;9(2):125-9.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="46">
        <RefAuthor>Kyriaki-Manessi D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Challeplioglou A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Vasilakaki E</RefAuthor>
        <RefTitle>The Impact of Open Access Policies on Libraries: The New Era in Publishing Industry</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>INFORUM 2006: 12th Conference on Profession Information Resources</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Kyriaki-Manessi D, Challeplioglou A, Vasilakaki E. The Impact of Open Access Policies on Libraries: The New Era in Publishing Industry. INFORUM 2006: 12th Conference on Profession Information Resources. Prague, May 23-25, 2006. http:&#47;&#47;www.inforum.cz&#47;inforum2006&#47;pdf&#47;Kyriaki&#95;Manessi&#95;Daphne.pdf</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="542" width="765">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1 setzt die Zeitschriftenkosten (Zeitschriftenabonnements und -lizenzen) am Beispiel von drei &#246;sterreichischen Universit&#228;ten (Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien, Technische Universit&#228;t Wien, Medizinische Universit&#228;t Wien) in Relation zum Publikationsaufkommen an den drei Universit&#228;ten.</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="576" width="785">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 2 bringt einen &#220;berblick &#252;ber hybride Open Access-Gesch&#228;ftsmodelle kommerzieller Verlage.</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="565" width="772">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 3 bringt einen Vergleich der bei kommerziellen Open Access Publishing-Gesch&#228;ftsmodellen pro ver&#246;ffentlichtem Artikel in Rechnung gestellten Autorengeb&#252;hren und der Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen an drei &#246;sterreichischen Universit&#228;ten (Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien, Technische Universit&#228;t Wien, Medizinische Universit&#228;t Wien).</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="558" width="786">
          <MediaNo>4</MediaNo>
          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 4 zeigt die Ausgaben f&#252;r Zeitschriftenabonnements und -lizenzen an drei &#246;sterreichischen Universit&#228;ten (Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien, Technische Universit&#228;t Wien, Medizinische Universit&#228;t Wien). Dem werden die m&#246;glichen Kosten eines Paradigmenwechsels auf der Basis der kommerziellen Open Access Publishing-Gesch&#228;ftsmodelle (Biomed Central 2005 bzw. 2006, PLoS 2005 bzw. 2006, Springer Open Choice) gegen&#252;bergestellt.</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>4</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>
