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    <Identifier>mbi000037</Identifier>
    <ArticleType>Mitteilung</ArticleType>
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      <Title language="de">SFX und der Weg zum Volltext - Erfahrungen an der Bibliothek der Tierärztlichen Hochschule Hannover</Title>
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          <Lastname>Rump</Lastname>
          <LastnameHeading>Rump</LastnameHeading>
          <Firstname>Friedhelm</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Bibliothek der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Postfach 71 11 80, 30545 Hannover, Deutschland, Tel.: +49 511 953 7110, Fax: +49 511 953 7119<Affiliation>Bibliothek der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Hannover, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>Friedhelm.Rump@tiho-hannover.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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<DatePublished>20060914</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <Volume>6</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>

        <IssueTitle>Medizinbibliotheken &amp; Internet</IssueTitle>
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    <ArticleNo>19</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <TextBlock name="SFX und der Weg zum Volltext" linked="yes">
      <MainHeadline>SFX und der Weg zum Volltext</MainHeadline>
<Pgraph>Ein Linkresolver ist eine durch die Benutzer von Datenbanken sehr nachgefragte Lösung. Es bestehen allerdings starke Meinungsunterschiede darüber, was ein Linkresolver leisten soll. So beinhaltet die Demoversionen eines Anbieters die Möglichkeit der Übersetzung mit Babelfish, was bei einem Wissenschaftler nur Kopfschütteln hervorrufen kann. Bei den Benutzern der Bibliothek der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) stand und steht der Wunsch nach dem direkten Link vom Zitat zum Volltext an erster Stelle. Diesem musste entsprochen werden. Die Beschaffung eines Volltextes über Direktlieferdienste, der Nachweis der gedruckten Version und weitere Optionen sind erst dann interessant, wenn die elektronische Version nicht am Ort verfügbar ist. Es galt demnach, verschiedene Fallgruppen zu unterscheiden und diese in eine Rangfolge zu bringen, die der Linkresolver wiedergeben kann. Diese verschiedenen Fallgruppen liegen zwischen den Extrema: nur gedruckte Version existiert, jedoch nicht an der eigenen Bibliothek - elektronische Version existiert in einem einzigen Format, das auch an der eigenen Bibliothek / im eigenen LAN verfügbar ist. Die Konfiguration des Linkresolvers führt im einen Fall zu einem Katalog oder auch mehreren und zu einem Direktlieferdienst, im anderen nur zum Volltext, etwa einer pdf-Datei. Ein Link zum Katalog der eigenen Bibliothek erübrigt sich. - Die Lösungen und Menüs für die verschiedenen Fallgruppen wurden in SFX realisiert.</Pgraph>
<SubHeadline>Ausgangslage</SubHeadline>
<Pgraph>Die Entscheidung für einen Linkresolver hängt von mehreren Randbedingungen ab:</Pgraph>
<Pgraph>
<UnorderedList withBullet="yes">
<ListItem level="1">Was erwarten wir von einem Linkresolver und wofür wollen wir ihn einsetzen?</ListItem>
<ListItem level="1">Ausgangssituation: mehrere Anbieter, Entscheidung für welchen nach folgenden Kriterien?<LineBreak/>- Effizienz des Linkresolvers <LineBreak/>- Administration: Handhabbarkeit<LineBreak/>- Unterstützung durch Hersteller<LineBreak/>- Preis</ListItem>
</UnorderedList>
</Pgraph>
<Pgraph>An der Bibliothek der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover war der Einsatz in folgenden Datenbanken geplant:</Pgraph>
<Pgraph>
<UnorderedList withBullet="yes">
<ListItem level="1">Web of Science</ListItem>
<ListItem level="1">CABI Datenbanken</ListItem>
<ListItem level="1">SCOPUS</ListItem>
</UnorderedList>
</Pgraph>
<Pgraph>Dabei sollte die Anwendung hauptsächlich auf E-Zeitschriften, aber auch Druckversionen (Nachweis) erfolgen. Im Einzelnen handelte es sich dabei um:</Pgraph>
<Pgraph>
<UnorderedList withBullet="yes">
<ListItem level="1">Kleinere Anzahl von Einzeltiteln</ListItem>
<ListItem level="1">(Konsortial)-Pakete:<LineBreak/>- ACS-Journals<LineBreak/>- Blackwell-Scientific<LineBreak/>- Cambridge University Press<LineBreak/>- DeGruyter<LineBreak/>- Elsevier (5 aktuellste Jg.)<LineBreak/>- Karger<LineBreak/>- Kluwer<LineBreak/>- Open Access Journals<LineBreak/>- Oxford University Press<LineBreak/>- RCS<LineBreak/>- Springer<LineBreak/>- Wiley</ListItem>
</UnorderedList>
</Pgraph>
<Pgraph>Welche Funktionalität erwartet der Benutzer, meist Wissenschaftler von einem Linkresolver? Er wünscht den direkten Weg zum Volltext, evtl. Zwischenstufe Abstract.</Pgraph>
<Pgraph>Was bietet der nicht speziell administrierte Linkresolver? Nicht immer Brauchbares (Ein Anbieter bot: Google, Babelfish, OPAC-Gesamtschau).</Pgraph>
<SubHeadline>Kaufentscheidung</SubHeadline>
<Pgraph>Als Konsequenz aus diesen Vorüberlegungen wählten wir folgenden Linkresolver nach Verfügbarkeit und weiteren aus Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> ersichtlichen Randbedingungen. Die Entscheidung fiel nach Prüfung der obengenannten Auswahlkriterien und der Funktionalitäten für sfx (sfx Overview (Internet-Produktinformation): <Hyperlink href="http://www.exlibrisgroup.com/sfx.htm">http://www.exlibrisgroup.com/sfx.htm</Hyperlink>). </Pgraph>
<SubHeadline>Erwerb und Installation</SubHeadline>
<Pgraph>Es ergaben sich folgende Arbeitsschritte:</Pgraph>
<Pgraph>
<UnorderedList withBullet="yes">
<ListItem level="1">Erwerb</ListItem>
<ListItem level="1">Freischaltung für das Hochschulnetz</ListItem>
<ListItem level="1">Nennung des Targets an Datenbankbetreiber</ListItem>
<ListItem level="1">Setzen eines Links mit individueller Schaltfläche durch Datenbankbetreiber</ListItem>
<ListItem level="1">Administration (Verknüpfung von Datenbanken mit Ressourcen)</ListItem>
</UnorderedList>
</Pgraph>
<SubHeadline>Funktionalität</SubHeadline>
<Pgraph>Die Funktionalität wird anhand der folgenden Recherchebeispiele erläutert.</Pgraph>
<Pgraph>Die Suche nach dem Autor Leibold im Web of Science ergibt eine größere Treffermenge, deren erste vier angezeigten Treffer wir mit sfx weiterverfolgen wollen. Der erste in Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/> rot markierte Treffer wird mit sfx gemäß Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/> zur Besitzinformation an den OPAC der TiHo-Bibliothek weiter, um dann in Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/> eine mehrdeutige Information anzuzeigen. Dies erklärt sich daraus, dass sfx so an der Bibliothek der Tierärztlichen Hochschule als letzte Möglichkeit immer den OPAC befragt, der allerdings keinen entsprechenden Eintrag aufwies.</Pgraph>
<Pgraph>Treffer 2 in Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/> führt mit sfx in Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/> in der ersten Zeile - die weiteren Zeilen sind überflüssig und sollen bereinigt sein - tatsächlich zum Volltext, welcher in Abbildung 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/> mit der ersten Seite angezeigt ist.</Pgraph>
<Pgraph>Treffer 3 (Abbildung 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/>) hat ähnlich wie Treffer 1 trotz gegenteiliger sfx-Anzeige (Abbildung 9 <ImgLink imgNo="9" imgType="figure"/>) keinen Besitznachweis im TiHo-OPAC, jedoch besteht die Möglichkeit der Dokumentlieferung durch subito (Abbildung 10 <ImgLink imgNo="10" imgType="figure"/>).</Pgraph>
<Pgraph>Treffer 4 (Abbildung 11 <ImgLink imgNo="11" imgType="figure"/>) wird mit sfx (Abbildung 12 <ImgLink imgNo="12" imgType="figure"/>) auf den Volltext in 2 Formaten (Abbildung 13 <ImgLink imgNo="13" imgType="figure"/>) und TiHo-OPAC sowie den subito-Bestelldienst verlinkt; letztere beide bedürfen der Bereinigung.</Pgraph>
<SubHeadline>Bestandsaufnahme, Auswertung, Konsequenzen</SubHeadline>
<Pgraph>Die gezeigten Beispiele sind typisch für eine noch nicht ausgereifte Konfiguration. Es müssen weitere Anpassungen vorgenommen werden, um in jedem Fall auf die tiefstmögliche Erschließungsebene zu gelangen. Dazu sind nötig:</Pgraph>
<Pgraph>
<UnorderedList withBullet="yes">
<ListItem level="1">Nachbearbeitung von Inkonsistenzen bei Verlagsservern</ListItem>
<ListItem level="1">Migrationen, z. B. von Zss-Plattform auf Verlagsseite nachvollziehen</ListItem>
<ListItem level="1">Erschließungstiefe auf Verlagsserver berücksichtigen</ListItem>
</UnorderedList>
</Pgraph>
<Pgraph>Letzteres wird aus einer Aufstellung von Ex Libris zu den sfx-Targets (<Hyperlink href="http://www.exlibrisgroup.com/sfx_targets.htm">http://www.exlibrisgroup.com/sfx_targets.htm</Hyperlink>) deutlich. Die einzelnen Targets sind von unterschiedlicher Erschließungstiefe, wie Abbildung 14 <ImgLink imgNo="14" imgType="figure"/> zeigt.</Pgraph>
<Pgraph>Die Verwendung von Crossref/DOI (crossref.org DOIs for research content: <Hyperlink href="http://www.crossref.org/">http://www.crossref.org/</Hyperlink>), auf dessen technische Einzelheiten hier nicht weiter eingegangen werden soll, ist eine weitere effiziente Möglichkeit der direkten Verlinkung von Zitat mit Aufsatzebene. </Pgraph>
<SubHeadline>Fazit</SubHeadline>
<Pgraph>Erwerb und Installation eines Linkresolvers sind erste Schritte, dann beginnt  die Arbeit oder es beginnen sogar die Probleme. Ein Linkresolver bedarf der Konfiguration. Es muss die Erschließungstiefe auf Verlagsservern berücksichtigt werden. Besuche von Seminaren des Herstellers helfen bei der Problembewältigung</Pgraph>
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<Mark1>Abbildung 1</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 2</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 3</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 5</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 7</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 8</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 10</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 11</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 14</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 4</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 6</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 9</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 12</Mark1>
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<Mark1>Abbildung 13</Mark1>
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