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    <IdentifierDoi>10.3205/lab000048</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-lab0000485</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Marktversagen in der In-vitro-Diagnostik &#8211; kann ein &#246;konomisches Gedankenspiel dabei helfen, Potentiale und Probleme zu identifizieren&#63;</Title>
      <TitleTranslated language="en">Market failure in in vitro diagnostics &#8211; can an economic thought experiment help to identify potentials and problems&#63;</TitleTranslated>
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          <Lastname>Weiss</Lastname>
          <LastnameHeading>Weiss</LastnameHeading>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>INSTAND e.V., Gesellschaft zur F&#246;rderung der Qualit&#228;tssicherung in medizinischen Laboratorien e.V., Ubierstr. 20, 40223 D&#252;sseldorf, Deutschland<Affiliation>INSTAND e.V., Gesellschaft zur F&#246;rderung der Qualit&#228;tssicherung in medizinischen Laboratorien e.V., D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation></Address>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <Keyword language="en">market failure</Keyword>
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      <Keyword language="en">in vitro diagnostics</Keyword>
      <Keyword language="en">laboratory medicine</Keyword>
      <Keyword language="de">Marktversagen</Keyword>
      <Keyword language="de">Modelle</Keyword>
      <Keyword language="de">In-vitro-Diagnostika</Keyword>
      <Keyword language="de">Laboratoriumsmedizin</Keyword>
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    <DatePublished>20240205</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1869-4241</ISSN>
        <Volume>15</Volume>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift zur F&#246;rderung der Qualit&#228;tssicherung in medizinischen Laboratorien</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Forder Qualitatssich Med Lab</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>01</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Der Gesundheitssektor ist ein wichtiger Markt f&#252;r Deutschland und machte im Jahr 2021 etwa 13,2&#37; des gesamten Bruttoinlandprodukts aus. Auch wenn die Laborleistungen nur sechs Prozent der Ausgaben im Gesundheitssektor stellten, h&#228;ngen von diesem Bereich wichtige medizinische Entscheidungen wie Diagnosestellung und Therapie&#252;berwachung ab, die die anderen Sektoren massiv beeinflussen k&#246;nnen. Neben qualit&#228;tsrelevanten Merkmalen wie Sensitivit&#228;t und Spezifit&#228;t eines Tests spielen auch &#246;konomische Faktoren eine Rolle bei der Entscheidung f&#252;r die Anschaffung und Verwendung eines Tests oder Verfahrens im Bereich der Laboratoriumsmedizin. Im Rahmen dieser Arbeit soll das &#246;konomische Modell des Marktversagens, also der Abweichung des realen Markts vom idealen Markt, auf den Spezialbereich In-vitro-Diagnostika angewandt werden. Es wird erl&#228;utert, an welcher Stelle gel&#228;ufige Kennzeichen des Marktversagens, wie beispielsweise Markteintrittsbarrieren und Monopole, wirken und welchen Einfluss sie haben k&#246;nnen. Zum Schluss wird ein kurzer Ausblick gegeben, wie diese Faktoren genutzt werden k&#246;nnen, um Probleme f&#252;r den Bereich der Laboratoriumsmedizin zu identifizieren, und L&#246;sungsans&#228;tze diskutiert.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The healthcare sector is an important market for Germany and accounted for around 13.2&#37; of the total gross domestic product in 2021. Even though laboratory services only accounted for six percent of expenditure in the healthcare sector, important medical decisions such as diagnosis and therapy monitoring depend on this area and can have a massive impact on other sectors. In addition to quality-relevant characteristics, such as the sensitivity and specificity of a test, economic factors also play a role in the decision to purchase and use a test or procedure in the field of laboratory medicine. In this paper, the economic model of market failure, i.e. the deviation of the real market from the ideal market, will be applied to the special field of in vitro diagnostics. It is explained at which point common characteristics of market failure, such as market entry barriers and monopolies, have an effect and what influence they can have. Finally, a brief outlook is given on how these factors can be used to identify problems in the field of laboratory medicine and possible solutions are discussed.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Einleitung">
      <MainHeadline>1 Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Der Gesundheitssektor ist mit 13,2&#37; Anteil am Bruttoi<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>landsprodukt ein bedeutender Wirtschaftszweig in Deutschland mit einem Volumen von etwa 474,1 Milliarden Euro im Jahr 2021. Dies entspricht einer Steigerung von 7,5&#37; im Vergleich zum ersten Coronajahr 2020 <TextLink reference="1"></TextLink>. Etwa 2,6&#37; (12,3 Milliarden Euro) dieser Ausgaben entfallen auf Laborleistungen <TextLink reference="2"></TextLink>, die neben der Testung des Probenmaterials auch pr&#228;analytische Schritte wie die Begutachtung des Probenmaterials sowie postanalytische Aufgaben wie die Erstellung der Befunddokumentation beinhalten <TextLink reference="3"></TextLink>. Laut Sch&#228;tzung des Verbands der Diagnostica-Industrie (VDGH) fielen 6,3 Milliarden Euro auf den Bereich der In-vitro-Diagnostika (IVD). Ein wesentlicher Anteil daran stellten die IVD zum Nachweis des Coronav<TextGroup><PlainText>i</PlainText></TextGroup>rus dar (4,1 Milliarden Euro) <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>1.1 Der &#246;konomische Markt und die Besonderheiten des Gesundheitsmarkts</SubHeadline><Pgraph>Die direkten Kosten von IVD sind auf den ersten Blick nur ein kleiner Teil der gesamten Gesundheitsausgaben, dennoch hat die Qualit&#228;t dieser einen enormen Einfluss. Ohne eine korrekte Diagnose, die oft von einem diagnostischen Test unterst&#252;tzt wird, ist eine effektive Behandlung nicht m&#246;glich. Und falsche Behandlungen f&#252;hren zu unn&#246;tigem Leid beim Patienten und h&#246;heren Kosten im Gesundheitssystem f&#252;r Folgeuntersuchungen und Verschlimmerung der eigentlichen Krankheit. Weitere Einsatzgebiete neben der Unterst&#252;tzung der Initialdiagnose sind Krankheits- und Therapie&#252;berwachung. So weisen beispielsweise die Symptome einer Syphiliserkrankung auf mehr als eine Differentialdiagnose hin <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink> oder sind unauff&#228;llig, sodass die Erkrankung sogar unerkannt bleibt <TextLink reference="7"></TextLink>. Dies f&#252;hrt dazu, dass die meisten Syphilise<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>kra<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>kungen mithilfe des serologischen Nachweises spezifischer Antik&#246;rper identifiziert werden <TextLink reference="8"></TextLink>. Sp&#228;t oder unbehandelte Syphilis kann zu schweren Gesund<TextGroup><PlainText>h</PlainText></TextGroup>eitsfo<TextGroup><PlainText>l</PlainText></TextGroup>gen wie beispielsweise Totgeburten oder Neurosyphilis f&#252;hren <TextLink reference="9"></TextLink>. Dies macht die In-vitro-Diagnostika zu einem interessanten Teil des Gesundheitsmarktes mit mehr Einfluss als der erste Eindruck vermuten l&#228;sst. </Pgraph><Pgraph>Um das Konzept des Marktversagens auf diesen Bereich anwenden zu k&#246;nnen, muss zun&#228;chst erst einmal der Begriff &#8222;Markt&#8220; definiert werden: Das &#246;konomische Konzept des Markts beschreibt das Aufeinandertreffen von Konsumenten und Anbietern (Produzenten) von Waren und Dienstleistungen. Dabei wollen die K&#228;ufer m&#246;glichst wenig bezahlen und die Verk&#228;ufer das Gut zu einem m&#246;glichst hohen Preis verkaufen <TextLink reference="10"></TextLink>.  </Pgraph><Pgraph>Der ideale oder auch vollkommene Markt ist dabei ein Modell, in dem es viele Marktteilnehmer gibt, ohne dass ein einzelner einen signifikanten Anteil an diesem hat. Eine weitere wichtige Voraussetzung ist die Abwesenheit aller Pr&#228;ferenzen, sodass Marktteilnehmer ausschlie&#223;lich preis- und mengenoptimierend agieren. Weitere notwendige Rahmenbedingungen sind nach Horst L&#246;chel </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">&#8222;vollkommene Markttransparenz&#8220;,</ListItem><ListItem level="1">&#8222;vollst&#228;ndige Mobilit&#228;t und Teilbarkeit von G&#252;tern und Produktionsverfahren&#8220;,</ListItem><ListItem level="1">eine &#8222;unmittelbare Anpassung bei Marktungleichge<TextGroup><PlainText>wich</PlainText></TextGroup>ten&#8220;,</ListItem><ListItem level="1">&#8222;keine Transaktionskosten, keine Marktzutritts- bzw. Marktaustrittsschranken, sowie keine Markteingriffe des Staates&#8220; und</ListItem><ListItem level="1">das &#8222;Maximerungsverhalten aller Wirtschaftssubjekte&#8220; (<TextLink reference="11"></TextLink>, S. 126&#8211;47).</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Cunningham geht sogar so weit, einen vollkommenen Markt als beste Wahl f&#252;r die Allokation knapper G&#252;ter zu beschreiben <TextLink reference="12"></TextLink>. Pareto andererseits bezeichnet einen Markt als optimal, &#8222;wenn kein Individuum mehr besser gestellt werden kann, ohne die Nutzenposition eines anderen Individuums zu verschlechtern&#8220; <TextLink reference="13"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Ein idealer Markt ist in der Realit&#228;t unwahrscheinlich, kann aber trotzdem als eine gute Approximation zur B<TextGroup><PlainText>e</PlainText></TextGroup>schreibung realer Marktprozesse dienen (<TextLink reference="11"></TextLink>, <TextGroup><PlainText>S. 1</PlainText></TextGroup>26&#8211;47).</Pgraph><Pgraph>Der Gesundheitsmarkt ist ein besonderer Markt, weil es den Konsumenten (Patienten) prim&#228;r nicht darum geht, die Bed&#252;rfnisse oder den eigenen Nutzen kosteng&#252;nstig zu maximieren. Stattdessen m&#246;chten sie m&#246;glichst gesund bleiben oder gesund werden, auch wenn der Weg dahin oft mit Unwohlsein und Schmerzen verbunden ist. Gesundheit ist dabei kein klassisches Produkt, da die Gesundheit eines Individuums nicht mit der eines anderen ausgetauscht werden kann <TextLink reference="14"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Eine Besonderheit des deutschen Gesundheitsmarkts im Vergleich zu anderen M&#228;rkten (z.B. Lebensmittelmarkt) ist, dass die Leistungsempf&#228;nger (Patienten) f&#252;r viele Leistungen oder Produkte nicht direkt zahlen m&#252;ssen, da die Kosten&#252;bernahme durch die Krankenversicherungen geschieht, f&#252;r die allgemeine Beitr&#228;ge erhoben werden. </Pgraph><Pgraph>Ebenfalls hervorzuheben ist, dass, um einen hohen Qualit&#228;tsstandard zu halten, ein klassischer Wettbewerb bzw. die Teilnahme am Gesundheitsmarkt durch verschiedene Reglementierungen erschwert wird. So m&#252;ssen beispielsweise &#196;rzte eine definierte Ausbildung durchla<TextGroup><PlainText>u</PlainText></TextGroup>fen, bevor sie praktizieren d&#252;rfen. </Pgraph><Pgraph>Im Bereich der IVD wurde wiederum auf EU-Ebene im Jahr 2017 die neue In-vitro-Diagnostika-Richtlinie (IVDR) beschlossen, die nach einer f&#252;nfj&#228;hrigen &#220;bergangszeit im Mai 2022 in Kraft getreten ist <TextLink reference="15"></TextLink>. Die IVDR legt &#8222;Regeln f&#252;r das Inverkehrbringen, die Bereitstellung auf dem Markt und die Inbetriebnahme von f&#252;r den menschlichen Gebrauch bestimmten <Mark2>In-vitro</Mark2>-Diagnostika und deren Zubeh&#246;r in der Union&#8220; fest (<TextLink reference="15"></TextLink>, S. 12).</Pgraph><SubHeadline>1.2 Marktversagen</SubHeadline><Pgraph>Das Konzept des &#8222;Marktversagens&#8220; ist in der Literatur nicht eindeutig definiert: Francis Bator beschreibt Marktversagen als St&#246;rfaktoren, die in der Preis-Markt-Institution den Erhalt w&#252;nschenswerter Aktivit&#228;ten behindern und unerw&#252;nschte Handlungen nicht unterbinden <TextLink reference="16"></TextLink>. David Butler definiert Marktversagen als Prozesse, welche die f&#252;r den idealen Markt notwendigen Konditionen verletzen <TextLink reference="17"></TextLink>. Zusammengefasst kann Marktve<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>sa<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>en auch als Nicht-Anwendbarkeit der (idealen) Marktmechanismen angesehen werden. </Pgraph><Pgraph>Zu den m&#246;glichen Ursachen des Marktversagens geh&#246;ren unter anderem </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Monopole,</ListItem><ListItem level="1">Markteintrittsbarrieren,</ListItem><ListItem level="1">Informationsasymmetrie und -m&#228;ngel,</ListItem><ListItem level="1">externe Effekte,</ListItem><ListItem level="1">angebotsinduzierte Nachfrage sowie</ListItem><ListItem level="1">Moral Hazard und Trittbrettfahrerverhalten <TextLink reference="14"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>, <TextLink reference="19"></TextLink>, <TextLink reference="20"></TextLink>.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 Beispiele f&#252;r Marktversagen im Gesundheitssystem mit Fokus auf IVD">
      <MainHeadline>2 Beispiele f&#252;r Marktversagen im Gesundheitssystem mit Fokus auf IVD</MainHeadline><Pgraph>Der Gesundheitsmarkt kann als ein Musterbeispiel f&#252;r die Abweichung vom idealen Markt gesehen werden, da alle der aufgef&#252;hrten Ursachen des Marktversagens in der ein oder anderen Form zu finden sind. Diese werden nun im folgenden Kapitel anhand von Beispielen aus dem Gesundheitsmarkt mit Schwerpunkt der Laborleistungen und IVD erl&#228;utert. </Pgraph><SubHeadline>2.1 Monopole</SubHeadline><Pgraph>Wenn es nur einen Anbieter f&#252;r ein Produkt oder eine Dienstleistung gibt, spricht man von einem Monopol, bei wenigen (gro&#223;en) Anbietern von einem Oligopol. </Pgraph><Pgraph>Monopole sind keine Seltenheit bei IVD, da sie auftreten, sobald ein neuer Analyt oder ein neues Verfahren zur Diagnostik etabliert wurde. Bis andere Produzenten nachziehen, kann sich der neue Test so stark etabliert haben, dass es f&#252;r neue Methoden schwer sein kann, auf diesen Markt vorzudringen. Dies spielt insbesondere eine Rolle, wenn die Nachfrage nach dem IVD nicht sehr gro&#223; ist, wie bei seltenen Erkrankungen. Zudem m&#252;ssen die nachfolgenden Tests immer beweisen, dass sie mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar besser sind.</Pgraph><Pgraph>Ein weiterer Punkt, in dem sich Monopole in kleinem Ma&#223;stab bilden, sind die (gro&#223;en) Laborautomaten, bei denen alle wesentlichen Arbeitsschritte der Analytik im Ger&#228;t selbst stattfinden <TextLink reference="21"></TextLink>. Analysen konnten zeigen, dass die Einf&#252;hrung der Automation die Kosten im Labor senkt, bei gleichzeitig steigender Produktivit&#228;t und Qualit&#228;t der Analysen <TextLink reference="22"></TextLink>. Allerdings legen sich die Labore mit der Anschaffung dieser oft vollautomatisierten Systeme auf einen Anbieter fest, da die Ger&#228;te eine gro&#223;e Investition darstellen. Dazu kommen Probleme bei der Installation und Wartung der komplexen Technik, die ebenfalls eine Abh&#228;ngigkeit von dem Hersteller des Ger&#228;ts erzeugen k&#246;nnen <TextLink reference="23"></TextLink>. Dies f&#252;hrt letzten Endes zu einem lokalen Monopol eines Anbieters, das sich sogar auf die anwendbaren Tests auswirken kann, wenn das Labormesssystem nur Assays von bestimmten Herstellern verarbeiten kann. </Pgraph><SubHeadline>2.2 Markteintrittsbarrieren</SubHeadline><Pgraph>Markteintrittsbarrieren behindern den kompetitiven Charakter, der f&#252;r einen idealen Markt n&#246;tig ist, da sie Vorschriften f&#252;r den Markteintritt vorgeben. F&#252;r die Diagnostik von Krankheiten ist ein gewisser Qualit&#228;tsstandard der Leistungen vonn&#246;ten, um eine optimale Patientenversorgung gew&#228;hrleisten zu k&#246;nnen. Auf die IVD bezogen k&#246;nnen Tests, die keine klare Aussage &#252;ber den Gesundheitsstatus eines Individuums treffen k&#246;nnen, zu gr&#246;&#223;erem Schaden bei den Patienten und zu h&#246;heren Kosten im Gesundheitssystem durch Folgetests oder einer zu sp&#228;t erkannten Erkrankung f&#252;hren <TextLink reference="24"></TextLink>, <TextLink reference="25"></TextLink>. Um die Qualit&#228;t der IVD weiter zu erh&#246;hen, wurde von der Europ&#228;ischen Union die IVDR beschlossen <TextLink reference="15"></TextLink>. Ein wichtiger Punkt in der IVDR ist die ausf&#252;hrliche Leistungsbewertung inklusive klinischem Nachweis f&#252;r die IVD (<TextLink reference="15"></TextLink>, Artike<TextGroup><PlainText>l 5</PlainText></TextGroup>6). Diese Auflage ist unter Umst&#228;nden von kleinen Firmen nur schwer zu stemmen, weil das Kapital f&#252;r gr&#246;&#223;ere Investitionen fehlt. Auch m&#246;glich w&#228;re, dass sich eine gr&#246;&#223;ere Investition, z.B. in die Entwicklung eines diagnostischen Tests f&#252;r eine seltene Erkrankung, dann nicht mehr lohnen w&#252;rde. Somit k&#246;nnte die neue Richtl<TextGroup><PlainText>ini</PlainText></TextGroup>e langfristig zu Monopolen durch gro&#223;e Firmen f&#252;hren, die diese Ausgaben besser stemmen k&#246;nnen. Zus&#228;tzlich besteht kein Bestandsschutz f&#252;r bereits etablierte Tests, bei denen eine derartige Leistungsbewertung nach der alten IVD-Direktive nicht notwendig war <TextLink reference="26"></TextLink>. Dies kann zus&#228;tzlich zu der Verringerung der Zahl neuer Markteinsteiger zu einer Reduktion bereits am Markt beteiligter Akteure f&#252;hren, weil die Produzenten die Kosten dieser zus&#228;tzlichen Pr&#252;fung nicht mehr aufbringen k&#246;nnen. Dies konnte bereits im Falle des TPPA-Tests von Fujirebio beobachtet werden. Die Firma zog den Test vom EU-Markt zur&#252;ck <TextLink reference="27"></TextLink>, <TextLink reference="28"></TextLink>, obwohl der Test in Europa weitl&#228;ufig verwendet wurde. Dies f&#252;hrt auch dazu, dass die Labore neue Tests etablieren mussten <TextLink reference="29"></TextLink>, <TextLink reference="30"></TextLink>, was mit Personal- und Kostenaufwand einhergeht.</Pgraph><SubHeadline>2.3 Informationsasymmetrie</SubHeadline><Pgraph>Eine weithin anerkannte Ursache f&#252;r Marktversagen im Gesundheitssystem ist die Asymmetrie der Informationen <TextLink reference="31"></TextLink>, <TextLink reference="32"></TextLink>, <TextLink reference="33"></TextLink>. Dabei verf&#252;gt eine der Parteien nur &#252;ber unzureichendes Wissen &#252;ber das Produkt oder die Dienstleistung und ist somit nicht in der Lage, eine rationale und nutzenmaximierende Entscheidung zu treffen <TextLink reference="20"></TextLink>, <TextLink reference="34"></TextLink>. Hier wird h&#228;ufig das Arzt-Patientenverh&#228;ltnis aufgef&#252;hrt. Ausschlie&#223;lich der Arzt verf&#252;gt &#252;ber das n&#246;tige Fachwissen, um die n&#246;tigen Produkte und Dienstleistungen f&#252;r die Gesundheit des Patienten auszuw&#228;hlen. Zudem ist eine Qualit&#228;tsbeurteilung durch den Patienten schwierig, da er keine oder wenige M&#246;glichkeiten zum Vergleich hat <TextLink reference="35"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Dies trifft auch auf den Bereich der Laborleistungen zu: Ohne das n&#246;tige Fachwissen ist es f&#252;r den Patienten und zum Teil auch f&#252;r den behandelnden Arzt schwer, einen Test zu interpretieren. Gleichzeitig m&#252;ssen Testergebnisse durch eine ausreichende Anamnese durch den Arzt gest&#252;tzt werden, bevor zu den Ergebnissen eine klare Aussage getroffen werden kann. Ein Exempel hierf&#252;r ist der Serumnachweis von spezifischen IgE-Antik&#246;rpern gegen Allergene wie beispielsweise Tierhaare. Das Vorhandensein dieser Antik&#246;rper besagt lediglich, dass der K&#246;rper sensibilisiert wurde, nicht aber, dass allergische Symptome auftreten werden <TextLink reference="36"></TextLink>. Dementsprechend rechtfertigt ein positiver IgE-Nachweis ohne klinische Symptome keine Intervention, da es zu keiner Gesundheitsf&#246;rderung kommen wird.</Pgraph><SubHeadline>2.4 Externe Effekte</SubHeadline><Pgraph>Von externen Effekten ist die Rede, wenn der Konsum oder die Herstellung eines Produkts auch positive oder negative Auswirkungen auf Personen hat, die nicht direkt am Handelsgeschehen beteiligt sind. Es entstehen also externe Kosten oder Nutzen f&#252;r Au&#223;enstehende <TextLink reference="20"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Die Labordiagnostik kann sowohl positive als auch negative externe Effekte verursachen: </Pgraph><Pgraph>Ein positiver Effekt geschieht beispielsweise durch Screeninguntersuchungen von Blutspenden. So f&#252;hrt die &#220;berpr&#252;fung der Blutkonserven nicht nur dazu, dass die Gefahr einer &#220;bertragung der respektiven Krankheitse<TextGroup><PlainText>rre</PlainText></TextGroup>ger von Spender zum Empf&#228;nger reduziert wird, sondern es werden auch potenziell infizierte Individuen erfasst, bevor ihre Krankheit symptomatisch wird. Auf diese Weise ist nicht nur eine Gesundheitssurveillance m&#246;glich <TextLink reference="37"></TextLink>, <TextLink reference="38"></TextLink>, sondern die Kosten f&#252;r das Gesundheitssystem werden durch fr&#252;hzeitige, meist g&#252;nstigere Behandlungen reduziert. </Pgraph><Pgraph>Negative Effekte entstehen, wenn ein Test keine wirksame Aussage &#252;ber den Krankheits- oder Gesundheitsstatus des Patienten geben kann. Hier sind die IgG4-Detektionen im Zusammenhang mit einer m&#246;glichen Nahrungsmittelunvertr&#228;glichkeit bzw. -allergie zu nennen. Tats&#228;chlich haben Studien ergeben, dass ein erh&#246;hter IgG4-Wert nicht mit einer Unvertr&#228;glichkeit oder Nahrungsmittela<TextGroup><PlainText>ller</PlainText></TextGroup>gie einhergeht, sondern die Werte auch bei ganz gesunden Menschen nach Verzehr des entsprechenden Lebensmittels erh&#246;ht sein k&#246;nnen <TextLink reference="39"></TextLink>. IVD dieser Art erzeugen beim Patienten h&#246;here Kosten, weil weiterer Schaden durch eine unn&#246;tige Di&#228;t entstehen k&#246;nnte oder gegebenenfalls weitere Tests zur &#8222;Diagnosesicherung&#8220; folgen. Auch k&#246;nnten durch diese Ergebnisse zu vermeintlichen Therapien geraten werden, die im besten Fall keinen Nutzen bringen.</Pgraph><SubHeadline>2.5 Angebotsinduzierte Nachfrage</SubHeadline><Pgraph>Angebotsinduzierte Nachfrage tritt auf, wenn der Produzent den Bedarf einer Leistung durch sein Angebot beeinflussen kann. Exemplarisch f&#252;r den Bereich der Laborleistungen sind zus&#228;tzliche Screeningtests zur Detektion einer Krankheit, obwohl diese (noch) nicht n&#246;tig sind, weil die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung gering ist. </Pgraph><Pgraph>Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) sind eine weitere Form der angebotsinduzierten Nachfrage. Diese fallen nicht unter die Verg&#252;tung der Krankenversicherungen, sondern m&#252;ssen vom Patienten selbst getragen werden, was diese Leistungen f&#252;r den anbietenden Arzt lukrativ macht <TextLink reference="40"></TextLink>. Der Nachweis spezifischer IgG4-Antik&#246;rper bei Verdacht auf Nahrungsmittelunvertr&#228;glichkeit kann hier erneut als Beispiel herangef&#252;hrt werden <TextLink reference="39"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Staatliche und nicht-staatliche Interventionen, die aus dem Konzept des Marktversagens abgeleitet werden k&#246;nnen">
      <MainHeadline>3 Staatliche und nicht-staatliche Interventionen, die aus dem Konzept des Marktversagens abgeleitet werden k&#246;nnen</MainHeadline><SubHeadline>3.1 Staatliche Interventionen</SubHeadline><Pgraph>Fritsch beschreibt Marktversagen als einen Zustand, in dem staatliche Interventionen in den Markt zu einem besseren Ergebnis f&#252;hren als wenn die Marktakteure frei wirken k&#246;nnten <TextLink reference="13"></TextLink>. Der Autor geht davon aus, dass die staatliche Intervention zu einer besseren Allokation der (Gesundheits-)G&#252;ter f&#252;hrt. Die Autoren Zerbe und M<TextGroup><PlainText>cC</PlainText></TextGroup>urdy wiederum weisen darauf hin, dass eine staatl<TextGroup><PlainText>i</PlainText></TextGroup>che Intervention nur gerechtfertigt sein darf, wenn die daraus resultierenden Gewinne die Gefahren des Marktversagens &#252;bersteigen <TextLink reference="41"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>M&#246;gliche staatliche Interventionen sind unter anderem Steuern, Subventionen, Marktein- und -austrittsbarrieren sowie staatliche Projekte. </Pgraph><Pgraph>All diese Interventionen sollen den realen Markt m&#246;glichst nah an die Effekte des idealen Markts heranbringen, der laut Definition von L&#246;chel nicht durch staatliche Interventionen beeinflusst werden darf (<TextLink reference="11"></TextLink>, S. 126&#8211;47).</Pgraph><SubHeadline2>3.1.1 Steuern</SubHeadline2><Pgraph>Steuern werden als effektives Mittel angesehen, um negativen externen Effekten zu begegnen. Dies wird u.a. beim Rauchen angewandt, da hier der Passivrauch die Gesundheit der Mitmenschen gef&#228;hrdet. Auch anfallende Umweltverschmutzung durch die Produktion eines Produkts k&#246;nnten mit einer Steuer bepreist werden, um die zus&#228;tzlichen externen Kosten, die so indirekt durch dieses Produkt entstehen, an Preis kenntlich zu machen <TextLink reference="42"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>In Bezug auf das oben genannte Beispiel des negativen externen Effekts durch einen Test ohne diagnostische Aussagekraft k&#246;nnten IVD, deren klinischer Nutzen nicht durch wissenschaftliche Studien ausreichend belegt ist, mit h&#246;heren Steuern versehen werden. </Pgraph><Pgraph>Das Problem einer Besteuerung von m&#246;glichen Ursachen des Marktversagens ist, dass f&#252;r die Absch&#228;tzung der n&#246;tigen Ausgleichssteuer Personal eingestellt werden muss. Wenn an dieser Stelle eine Informationsasymmetrie aufseiten der Regierungsmitarbeiter vorliegt oder sogar Bestechung angenommen werden kann, kann dieses Werkzeug schnell gr&#246;&#223;eren Schaden als Nutzen anrichten <TextLink reference="42"></TextLink>. Auch eine Einstellung von weiterem Personal zur &#220;berwachung und Unterbindung m&#246;glicher Bestechung sorgt letzten Endes zu einer verst&#228;rkten Allokation der Ressourcen Geld und Personal f&#252;r die &#220;berwachung. Dies kann im schlimmsten Fall nicht nur dazu f&#252;hren, dass das Geld bei der Behandlung der Patienten fehlt, sondern es k&#246;nnte eine gr&#246;&#223;ere &#246;konomische Last als durch den externen Effekt erzeugt werden. </Pgraph><SubHeadline2>3.1.2 Markteintrittsbarrieren</SubHeadline2><Pgraph>Das Verfahren von Markteintrittsbarrieren ist bereits im vorherigen Kapitel anhand der neuen IVDR diskutiert worden. Zusammenfassend l&#228;sst sich sagen, dass die staatlichen Interventionen in Form zu hoher Markteintrittsh&#252;rden und der damit verbundenen Kosten nicht zu einem Effizienzverlust des Marktes f&#252;hren darf (<TextLink reference="43"></TextLink>, <TextGroup><PlainText>S. 2</PlainText></TextGroup>23). Dieser k&#246;nnte sich in fehlenden Investitionen in neue Forschung oder dem Angebot bereits etablierter Tests ausdr&#252;cken, da Ausgaben klein gehalten werden m&#252;ssen. Auch wenn die Intention hinter dieser Markteintrittsbarriere eine gute gewesen sein mag, indem nur funktionierende Teste auf den Markt gelassen werden sollen, so f&#252;hrte das zu einer &#220;berregulation des Marktes mit negativem Einfluss auf die Labore und letzten Endes die Patienten.</Pgraph><SubHeadline2>3.1.3 Subventionen</SubHeadline2><Pgraph>Der Staat besitzt die M&#246;glichkeit, kleine Firmen oder selten genutzte Produkte wie IVD zur Detektion seltener Erkrankungen staatlich zu subventionieren. Dies wird bereits im Bereich der Arzneimittel erfolgreich angewendet: Bei  Zulassungsverfahren der Europ&#228;ischen Arzneimittelagentur (EMA) werden die Zulassungsgeb&#252;hren f&#252;r Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen sowie f&#252;r Medikamente f&#252;r sogenannte <Mark2>orphan diseases</Mark2> (sehr seltene Erkrankung) durch Zusch&#252;sse der EU gef&#246;rdert <TextLink reference="44"></TextLink>. Im Jahr 2020 betrugen diese Zusch&#252;sse etwa 13&#37; der gesamten Einnahmen der EMA durch Zulassungsverfahren <TextLink reference="45"></TextLink>. Mit Subventionen k&#246;nnten auch die Entwicklung neuer oder Verbesserung alter IVD gef&#246;rdert werden, um beispielsweise diagnostische L&#252;cken zu f&#252;llen, die aufgrund neuer Markteintrittsbarrieren entstanden sind, wie im Beispiel der Syphilisdiagnostik durch TPPA.</Pgraph><Pgraph>Subventionen k&#246;nnen auch in Form von Zusch&#252;ssen f&#252;r Screeninguntersuchungen von Infektionskrankheiten geschehen. Solange die Pr&#228;valenz der Erkrankung hoch ist, k&#246;nnen diese Zusch&#252;sse die Effizienz des Marktes erh&#246;hen, da weniger Ausgaben in die Behandlung der Krankheit gesteckt werden, wenn diese fr&#252;h erkannt und Infektionsketten unterbrochen werden. Um die Effizienz des Marktes aber aufrecht zu erhalten, m&#252;ssen diese Subventionen aufh&#246;ren, wenn das Krankheitsgeschehen weitestgehend verschwunden ist, da der Screeningau<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>wand keinen zus&#228;tzlichen Nutzen mehr bringt (<TextLink reference="43"></TextLink>, <TextGroup><PlainText>S. 1</PlainText></TextGroup>82).</Pgraph><SubHeadline>3.2 Nicht-staatliche Interventionen</SubHeadline><SubHeadline2>3.2.1 Externe Qualit&#228;tskontrolle durch unabh&#228;ngige Referenzinstitution</SubHeadline2><Pgraph>Auch wenn wie eingangs erw&#228;hnt viele Quellen das Eingreifen des Staats als Gegenma&#223;nahme zu einem Marktversagen als gerechtfertigt ansehen, so gibt es auch die M&#246;glichkeit der Interventionen von nicht-staatlichen Stellen.</Pgraph><Pgraph>Im Bereich der Laborleistungen legt die Richtlinie der Bundes&#228;rztekammer zur Qualit&#228;tssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiLiB&#196;K) &#8222;die Anforderungen an das Qualit&#228;tsmanagement und die Qualit&#228;tssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen in der Heilkunde fest&#8220; <TextLink reference="46"></TextLink>. Im Rahmen dieser Richtlinie m&#252;ssen Labore an externen Qualit&#228;tskontrollen ihrer Leistungsparameter bei einer unabh&#228;ngigen, von der Bundes&#228;rztekammer (B&#196;K) berufenen Referenzinstitution durchf&#252;hren. Diese Referenzinstitutionen m&#252;ssen nach der DIN EN ISO 17043 <TextLink reference="47"></TextLink> akkreditiert sein, die ihnen eine umfassende Transparenz vorschreibt. Durch die unabh&#228;ngige Qualit&#228;tskontrolle erhalten Labore und auch Nicht-Labormitarbeiter einen &#220;berblick &#252;ber die Performance der Laborleistungen auf verschiedenen Gebieten wie der Infektionsserologie, der klinischen Chemie oder der Genomanalytik. Dies wirkt sich positiv auf Informat<TextGroup><PlainText>i</PlainText></TextGroup>onsasymmetrien aus, was wiederum zu einer verbesserten Diagnostik und damit zu weniger Kosten aufgrund unzureichender Laborleistungen und Patientenversorgung f&#252;hren kann. Voraussetzung daf&#252;r ist, dass die Informationen den Personen von Interesse zur Verf&#252;gung gestellt werden, beispielsweise durch Publikationen, was durch die Ringversuchsorganisationen auch erfolgt <TextLink reference="48"></TextLink>, <TextLink reference="49"></TextLink>, <TextLink reference="50"></TextLink>, <TextLink reference="51"></TextLink>, <TextLink reference="52"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 Schlussfolgerung">
      <MainHeadline>4 Schlussfolgerung</MainHeadline><Pgraph>Die Frage nach dem Marktversagen im Gesundheitssy<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>tem ist ein viel diskutiertes Thema, sowohl in wissenschaftlichen Fachartikeln als auch in lehrbuchf&#252;llender Ausf&#252;hrlichkeit. Der Bereich der Laborleistungen ist bisher weniger beleuchtet worden, obwohl auch hier klare Strukturen des Marktversagens wie Informationsasymmetrie, Monopole und Markteintrittsbarrieren eine Rolle spielen. </Pgraph><Pgraph>Es ist aber wichtig anzumerken, dass es sich bei dem Konzept des Marktversagens um Abweichungen von einem idealisierten Model, dem vollkommenen Markt, handelt. Modelle dieser Art sind n&#252;tzlich, um Zusammenh&#228;nge in Systemen zu erkennen und zu verstehen, aber die optimalen Zust&#228;nde sind nicht zwingend auf die Realit&#228;t &#252;bertragbar. Aus diesem Grund w&#228;re es kritisch zu sehen, wenn mit allen Mitteln versucht werden w&#252;rde, den m&#246;glichen Gr&#252;nden f&#252;r ein Marktversagen entgegenzusteuern. Es k&#246;nnte zu leicht geschehen, dass in guter Absicht &#252;ber das Ziel hinausgeschossen und letztendlich sogar mehr Schaden angerichtet wird, wie beispielsweise bei den Markteintrittsbarrieren beobachtet werden konnte. </Pgraph><Pgraph>Trotzdem k&#246;nnen das Konzept des Marktversagens und die Identifikation der Ursachen hilfreich sein, m&#246;gliche Probleme der Ressourcenallokation zu erkennen. Diese Identifikation und Diskussion der Unzul&#228;nglichkeiten hat ein h&#246;heres Potenzial zur Verbesserung der Ressourcennutzung als ungerichtete Ma&#223;nahmen durch unzureichend begr&#252;ndbare Entscheidungen oder eine Verteilung nach dem Gie&#223;kannenprinzip. Gerade Letzteres kann dazu f&#252;hren, dass nur jene einen Nutzen beziehen, die am besten auf sich aufmerksam machen k&#246;nnen oder am besten vernetzt sind.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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