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    <Identifier>lab000007</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/lab000007</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-lab0000071</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Ergebnisse der bakteriologisch-infektionsserologischen INSTAND-Ringversuche 2008: Ein zusammenfassender Bericht &#8211; Beitrag der Qualit&#228;tssicherungskommission der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Hygiene und Mikrobiologie (DGHM)</Title>
      <TitleTranslated language="en">Results of the 2008 INSTAND proficiency testing trials for bacteriologic infection serology: a summary report</TitleTranslated>
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          <AcademicTitle>Dipl- Chem.</AcademicTitle>
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        <Address>Zentrallabor, Krankenhaus Nordwest, Steinbacher Hohl 2-26, 60488 Frankfurt am Main, Deutschland, Tel.: 069&#47;7601-4270<Affiliation>INSTAND e. V. D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation><Affiliation>Zentralinstitut f&#252;r Laboratoriumsmedizin, Krankenhaus Nordwest, Frankfurt am Main, Deutschland</Affiliation></Address>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">external quality assessment</Keyword>
      <Keyword language="en">bacteriologic infection serology</Keyword>
      <Keyword language="en">microbiology</Keyword>
      <Keyword language="de">Ringversuch</Keyword>
      <Keyword language="de">externe Qualit&#228;tskontrolle</Keyword>
      <Keyword language="de">bakteriologische Infektionsserologie</Keyword>
      <Keyword language="de">Mikrobiologie</Keyword>
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    <DatePublished>20111228</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1869-4241</ISSN>
        <Volume>3</Volume>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift zur F&#246;rderung der Qualit&#228;tssicherung in medizinischen Laboratorien</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Forder Qualitatssich Med Lab</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>02</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Infektionsserologische Tests kommen im Routinelabor h&#228;ufig dann zum Einsatz, wenn bakterielle Erreger schwer anz&#252;chtbar oder nicht mehr direkt nachweisbar sind. Ringversuche haben sich in diesem Bereich der Laboratoriumsmedizin als unabh&#228;ngiges Mittel der Qualit&#228;ts&#252;berpr&#252;fung solcher Verfahren durchgesetzt. Diese Arbeit fasst die Ergebnisse der INSTAND-Ringversuche f&#252;r die bakteriologische Infektionsserologie aus dem Jahr 2008 zusammen. Die Resultate f&#252;r die meisten Parameter lagen dabei erwartungsgem&#228;&#223; im Bereich der schon in den Vorjahren beschriebenen Ergebnisse. Es zeigte sich, dass die serologischen Nachweisverfahren f&#252;r seltene Erreger wie Mycoplasmen, Coxiellen Yersinien oder Bordetella noch einen niedrigeren Grad der Standardisierung aufweisen als die Diagnostik klassischer Erreger wie <Mark2>T. pallidum</Mark2> oder <Mark2>B. burgdorferi. </Mark2></Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Infection serological tests are prevalently applied in the medical laboratory, when bacterial pathogens are difficult to be grown or no longer directly detectable. External quality assessment schemes (EQUAS) have proven to be an independent instrument of quality control for such methods in this area of laboratory medicine. This work outlines the results of the 2008 EQUAS for bacteriologic infection serology performed by INSTAND Germany. As expected the results for most of the analysed parameters was within the range of our previously described findings. As revealed in this investigation, serological testing for rare pathogens like mycoplasma, coxiella, yersinia and bordetella clearly shows a lower level of standardisation than for classical parameters of infection serology such as <Mark2>T. pallidum</Mark2> or <Mark2>B. burgdorferi.</Mark2></Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Einleitung">
      <MainHeadline>1 Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Ringversuche dienen der Qualit&#228;tssicherung im Labor <TextLink reference="1"></TextLink> und haben sich als unabh&#228;ngiges Kriterium der Qualit&#228;ts&#252;berpr&#252;fung f&#252;r die Leistungen medizinischer Labors durchgesetzt. Sie tragen deshalb dazu bei, diagnostische Leistungen einzelner Labors zu verbessern und leisten zugleich einen Beitrag, die Weiterentwicklung diagnostischer Verfahren anzusto&#223;en. Immunologische Nachweisverfahren der bakteriologischen Infektionsserologie befassen sich mit dem Nachweis von Antigenen bestimmter Krankheitserreger oder der Untersuchung auf vom Immunsystem des K&#246;rpers im Rahmen von Infektionen gebildeter spezifischer Antik&#246;rper. Als Untersuchungsmaterial dient dabei zumeist Serum. Es k&#246;nnen aber auch andere K&#246;rperfl&#252;ssigkeiten wie Liquor, Urin oder respiratorische Sekrete untersucht werden. Die meisten dieser Verfahren sind als biologische Assays konzipiert und insofern wenig standardisiert, zumal in vielen Bereichen internationale Referenzpr&#228;parationen fehlen. So wird bei der mikrobiologischen Diagnostik bakterieller Infektionen in der Regel die Kultur oder der Direktnachweis mittels molekularbiologischer Verfahren zur Diagnostik des Erregers eingesetzt. Viele Erreger sind jedoch schwer anz&#252;chtbar oder zum Zeitpunkt der Verdachtsdiagnose durch antibiotische Vortherapie oder den schon l&#228;nger zur&#252;ckliegenden Infektionszeitpunkt mit konventionellen kulturellen oder anderen Direktnachweisverfahren nicht mehr nachzuweisen. Auch bei reaktiven Folgeerkrankungen l&#228;sst sich das ausl&#246;sende bakterielle Agens h&#228;ufig nicht mehr direkt diagnostizieren. Gerade in diesen F&#228;llen kommen bevorzugt serologische Tests zum Einsatz, zumal gerade Serum als Untersuchungsmaterial leicht zu gewinnen ist und pr&#228;analytisch wenig Probleme bereitet. Auch bei der Impftiterbestimmung nach Schutzimpfungen wird auf serologische Verfahren zur&#252;ckgegriffen. Allein 2004 wurden auf dem europ&#228;ischen Markt insgesamt <TextGroup><PlainText>6,9 Mrd. &#8364;</PlainText></TextGroup> mit infektionsserologischen Tests umgesetzt <TextLink reference="2"></TextLink>. Die steigende Zahl der derzeit im Bereich der Infektionsserologie auf dem Markt befindlichen Testsysteme und die systemimmanente Schwierigkeit bei der Standardisierung biologischer Assays f&#252;hren allerdings zu einer erheblichen Heterogenit&#228;t derartiger Untersuchungsergebnisse im klinischen Alltag. Besonders im Hinblick auf die &#220;berpr&#252;fung wenig standardisierter Testverfahren, die zum Teil in der bakteriellen Infektionsserologie tagt&#228;glich zum Einsatz kommen, sind Ringversuche als Instrument der externen Qualit&#228;tskontrolle daher von besonderer Bedeutung, um die angewandten Methoden herstellerunabh&#228;ngig evaluieren und im Hinblick auf ihre diagnostische Wertigkeit besser beurteilen zu k&#246;nnen <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>In der vorliegenden Arbeit werden in Form eines Jahresberichts die Ergebnisse der Ringversuche in der bakteriologischen Infektionsserologie aus dem Jahre 2008 zusammengefasst, metaanalytisch dargestellt und bewertet. Detaillierte individuelle Auswertungen, &#220;bersichten und Kommentare bei bestimmten Versuchsteilen sind den Versuchsteilnehmern bereits im Vorfeld zugegangen und k&#246;nnen ebenso wie herstellerspezifische Analysen jederzeit unter <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.instand-ev.de&#47;">http:&#47;&#47;www.instand-ev.de&#47;</Hyperlink> abgerufen werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 Methoden">
      <MainHeadline>2 Methoden</MainHeadline><SubHeadline>2.1 Probengewinnung</SubHeadline><Pgraph>F&#252;r die serologischen Ringversuche wurde Serum verwendet, das nach Einverst&#228;ndnis aus Vollblutspenden von gesunden Erwachsenen oder von Probanden nach durchgemachter Infektion hergestellt und wie beschrieben <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink> weiterverarbeitet wurde. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r den <Mark2>Chlamydia trachomatis</Mark2>-Antigen-Nachweis aus Urin sowie den <Mark2>Chlamydia trachomatis</Mark2>-IFT-Direktnachweis auf pr&#228;parierten Objekttr&#228;gern wurden inaktivierte Zellkultur-&#220;berst&#228;nde einer <Mark2>Chlamydia trachomatis</Mark2>-Kultur (Stamm B, bereitgestellt vom Institut f&#252;r Medizinische Mikrobiologie, Universit&#228;t Jena, Direktor Prof. Dr. med. Eberhard Straube) verwendet <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>2.2 Durchf&#252;hrung der Ringversuche</SubHeadline><Pgraph>F&#252;r jeden Einzelringversuch im Rahmen der Ringversuche zur bakteriellen Infektionsserologie wurden zwei Proben an die teilnehmenden Laboratorien verschickt. Die meisten der Ringversuche wurden 2008 halbj&#228;hrlich (April und November) angeboten, f&#252;r Yersinien-, <TextGroup><PlainText>Pertussis-,</PlainText></TextGroup> Mycoplasmen- und Coxiellen-Serologie wurde nur ein Ringversuch im Jahr durchgef&#252;hrt (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>).</Pgraph><Pgraph>Die Proben mussten innerhalb der Bearbeitungszeit von zehn Werktagen mit kommerziellen oder &#8222;in-House&#8220;-Testsystemen analysiert und diagnostisch bewertet werden. Der Umfang der dabei geforderten Angaben ergibt sich aus der momentan g&#252;ltigen Praxis zur Auswertung der bei INSTAND durchgef&#252;hrten bakteriologisch-infektionsserologischen Ringversuche <TextLink reference="7"></TextLink> und kann dem Richtlinienentwurf f&#252;r infektionsserologische Ringversuche in der Mikrobiologie <TextLink reference="8"></TextLink> entnommen werden. </Pgraph><Pgraph>Den Teilnehmern stand f&#252;r jeden Parameter (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>) ein eigener Protokollbogen zur Verf&#252;gung, auf dem die Ergebnisse dokumentiert und Angaben zu Hersteller, Reagenz, Charge, Methode und Ger&#228;t in kodierter Form vermerkt werden konnten. Fachlaboratorien waren aufgefordert, bei bestimmten Methoden zus&#228;tzlich zu den qualitativen auch quantitative Ergebnisse als Titer oder Einheiten zu dokumentieren <TextLink reference="5"></TextLink>. Die Angaben der Teilnehmer wurden anschlie&#223;end EDV-technisch erfasst und in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur F&#246;rderung der Qualit&#228;tssicherung in medizinischen Laboratorien e. V. (INSTAND e. V.), D&#252;sseldorf, statistisch ausgewertet und gegebenenfalls zertifiziert <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>2.3 Ermittlung der Zielwerte und Bewertungsrichtlinien</SubHeadline><Pgraph>Die f&#252;r die Bewertung zugrunde gelegten Zielwerte wurden nach den Vorgaben der Richtlinie der Bundes&#228;rztekammer zur Qualit&#228;tssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen <TextLink reference="1"></TextLink> und der Verfahrensanweisung von INSTAND e. V. f&#252;r die Durchf&#252;hrung infektionsserologischer Ringversuche <TextLink reference="8"></TextLink> ermittelt. Die Ermittlung der Sollwerte beruht dabei auf einem Konsensergebnis von drei bis sieben Zielwertlaboratorien. Eine aktualisierte Zusammenstellung der Zielwertlaboratorien der Bacteriologic Infection Serology Study Group of Germany (BISSGG) wurde zuletzt 2009 publiziert <TextLink reference="3"></TextLink>. F&#252;r die Bewertung der qualitativen Ergebnisse wurde als Zielwert der Modal und f&#252;r die quantitativen Ergebnisse der Median der Ergebnisse der Zielwertlaboratorien festgelegt. Falls f&#252;r eine Analysenmethode weder Referenzmethodenwert noch methodenabh&#228;ngige Sollwerte ermittelt werden konnten, wurde im Regelfall der Median aller f&#252;r die Ringversuchsprobe bestimmten methodenabh&#228;ngigen Teilnehmerergebnisse als Zielwert verwendet (siehe unten). Testmethoden wurden allerdings aus statistischen Gr&#252;nden erst ab einer Kollektivgr&#246;&#223;e von mindestens 10 Teilnehmern zertifiziert <TextLink reference="5"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Angaben zu den unter Ringversuchsbedingungen geltenden Grenzwerten waren im Begleitheft zum Ringversuch und auf den Protokollb&#246;gen vermerkt und wurden bereits mehrfach als &#220;bersicht publiziert <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>. Existierten keine speziellen Vorgaben, wie bei qualitativen ELISA-Nachweisen, so kamen die Grenzwerte des jeweiligen Reagenzienherstellers zur Anwendung. Bei voller &#220;bereinstimmung zwischen dem Teilnehmerergebnis und dem Zielwert galt ein Ringversuchsparameter als bestanden.</Pgraph><Pgraph>Quantitative Resultate klassischer Titertests (IFT, IHAT, KBR etc.) galten als bestanden, wenn das Teilnehmerergebnis im Bereich von &#177;2 Titerstufen um den Zielwert lag. Quantitative ELISA-Ergebnisse wurden regul&#228;r bei der Impftiterbestimmung f&#252;r Antik&#246;rper gegen Tetanus- und Diphtherie-Toxoid bewertet und zertifiziert. Hier war bei positiven Proben eine Abweichung von &#177;40&#37; um den Zielwert zul&#228;ssig. Alle anderen quantitativen ELISA-Ergebnisse wurden zwar z. T. erfasst, eine Zertifizierung erfolgte wegen der unzureichenden Vergleichbarkeit verschiedener Hersteller untereinander jedoch nicht. F&#252;r die quantitative Bestimmung von Procalcitonin, Rheumafaktor, Streptokokken-O-Lysin und Streptodornase wurde der methodenabh&#228;ngige Median der Teilnehmerergebnisse als Zielwert festgelegt. Der Bewertungsbereich lag f&#252;r positive Proben bei &#177;27&#37; um den so ermittelten Zielwert. F&#252;r negative Proben wurden feste Bewertungsbereiche von 0 bis zum methodenabh&#228;ngigen Cut-off zugelassen <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>. Beim <Mark2>Chlamydia trachomatis</Mark2> Direktnachweis mittels IFT diente der Modal aller Teilnehmerergebnisse als Zielwert f&#252;r die Zertifizierung.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Ergebnisse">
      <MainHeadline>3 Ergebnisse</MainHeadline><Pgraph>Insgesamt wurden Proben von durchschnittlich 811 Teilnehmern bewertet, die an mindestens einem der Ringversuche teilgenommen hatten, davon 664 aus Deutschland und 147 aus dem europ&#228;ischen Ausland (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>). Die Proben 31 und 32 stammten aus dem Ringversuch von April 2008 und Probe 62 und 63 aus dem vom November 2008 und wurden in Zusammenarbeit mit INSTANT e. V. D&#252;sseldorf ausgewertet.</Pgraph><SubHeadline>3.1 Antik&#246;rper gegen Tetanus-Toxoid (310)</SubHeadline><SubHeadline2>3.1.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Alle Proben stammten von klinisch gesunden Blutspendern. Beim Spender von Probe 31 lag die letzte Tetanusimpfung l&#228;nger als 15 Jahre zur&#252;ck.</Pgraph><SubHeadline2>3.1.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Als Zielwert galt der Modal der qualitativen bzw. der Median der quantitativen Ergebnisse aller Zielwertlaboratorien. Zielwerte, Bewertungsbereiche und Bestehensquoten sind in Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/> dargestellt. F&#252;r die Proben 32, 61 und 62 wurde als Bewertungsbereich eine Schwankungsbreite von &#177;40&#37; um den ermittelten Zielwert zugelassen. F&#252;r Probe 31 wurde ein fester Bewertungsbereich mit einer Konzentration von 0 bis 0,099 IU&#47;ml gew&#228;hlt.</Pgraph><SubHeadline2>3.1.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>F&#252;r den Spender von Probe 31 bestand kein ausreichender Immunschutz. Bei allen anderen Proben lie&#223; sich ein ausreichender Immunschutz feststellen. F&#252;r Probe 62 sollte eine Auffrischungsimpfung fr&#252;hestens in 2 bis 5 Jahren erfolgen, bei Probe 61 und 32 konnte eine Auffrischung fr&#252;hestens in 5 bis 10 Jahren empfohlen werden. </Pgraph><Pgraph>Alle Teilnehmer nutzten f&#252;r die Analytik ELISA-Testsysteme. Insgesamt lagen die Bestehensquoten 2008 f&#252;r die Analytik zwischen 79,4&#8211;99,1&#37;, f&#252;r die diagnostische Bewertung zwischen 91,5&#8211;98,4&#37; und somit im Bereich vergangener Ringversuche (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>) <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Die gr&#246;&#223;ten Schwierigkeiten machte dabei weiterhin die Bestimmung von Antik&#246;rperkonzentrationen hochpositiver Proben (Probe 61), die h&#228;ufiger unterbewertet wurden. Das liegt vor allem daran, dass die Proben nicht gen&#252;gend vorverd&#252;nnt wurden, um im optimalen Messbereich der verwendeten ELISA-Tests zu liegen.</Pgraph><SubHeadline>3.2 Antik&#246;rper gegen Treponema pallidum (311)</SubHeadline><SubHeadline2>3.2.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Probe 31 und 61 stammten von klinisch gesunden Blutspendern, w&#228;hrend Probe 32 von einem Patienten mit Lues Infektion im Stadium II bis III drei Monate nach suffizienter Therapie gewonnen wurde. Probe 62 wurde einem klinisch unauff&#228;lligen Patienten entnommen, der im Rahmen einer Blutspende mit einer positiven Lues-Serologie auffiel, sich jedoch an eine Infektion oder spezifische Therapie nicht erinnern konnte.</Pgraph><SubHeadline2>3.2.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Als qualitativer Zielwert diente der Modal, als quantitativer Zielwert der Median der von den Zielwertlaboratorien ermittelten Testergebnissen. Zielwerte, Bewertungsbereiche (&#177;2 Titerstufen) sowie Bestehensquoten k&#246;nnen <TextGroup><PlainText>Tabelle 3</PlainText></TextGroup> <ImgLink imgNo="3" imgType="table"/> entnommen werden.</Pgraph><SubHeadline2>3.2.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Bei den Spendern von Probe 31 und 61 lag serologisch kein Hinweis auf eine Infektion vor, ihr Blut ist also zur Transfusion geeignet. Die Befundkonstellation von Probe 32 spricht f&#252;r eine behandlungsbed&#252;rftige Syphilis (Suchteste positiv, IgG-, IgM-Antik&#246;rpernachweis und VRDL-Test positiv), eine Therapiekontrolle in 3 bis 6 Monaten wird empfohlen. Die positive Probe 62 zeichnete sich durch eine serologische Konstellation aus (Suchteste positiv, IgG-Antik&#246;rpernachweis und VDRL-Test positiv, IgM-Antik&#246;rpernachweis grenzwertig), die ohne Kenntnis des weiteren Titerverlaufs oder der Klinik des Spenders nicht eindeutig interpretierbar war. Es h&#228;tte sich um eine Seronarbe nach therapierter Luesinfektion, eine latente Syphilis oder um eine frische Reinfektion handeln k&#246;nnen. Eine Kontrolle in circa 2 Wochen zur Bewertung des Titerverlaufs w&#228;re hier angezeigt. Da aber auch an eine Therapie bei Lues latens oder Reinfektion zu denken war, wurde die diagnostische Bewertung hier gro&#223;z&#252;gig ausgelegt. Spender von Probe 32 und 62 sollten nicht als Blutspender f&#252;r Transfusionen zugelassen werden. Die Bestehensquoten der verschiedenen serologischen Testverfahren lagen zwischen 73,1&#8211;100&#37;, die der klinischen Bewertung zwischen 85,7 und 99,3&#37; und sind somit im Vergleich zu den Vorjahren gleichbleibend gut <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Es sei au&#223;erdem hervorgehoben, dass vor allem die &#228;lteren Testverfahren (TPHA, TPPA, VDRL und KBR) einen hohen Standardisierungsgrad haben und insbesondere der VDRL-Test auch bei der quantitativen Auswertung wie schon in den vorangegangenen Jahren <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink> herstellerunabh&#228;ngig eine gro&#223;e Vergleichbarkeit der Ergebnisse erreicht, was sich in durchschnittlichen Bestehensquoten von &#252;ber 90&#37; niederschl&#228;gt.</Pgraph><SubHeadline>3.3 Antik&#246;rper gegen Chlamydia trachomatis (312)</SubHeadline><SubHeadline2>3.3.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Probe 32, 61 und 62 stammen von gesunden Spendern ohne Hinweis auf Chlamydieninfektion in der Anamnese. Probe 31 stammt von einem jungen m&#228;nnlichen Patienten mit PCR gesicherter <Mark2>Chlamydia trachomatis</Mark2> Infektion <TextGroup><PlainText>10 Wochen</PlainText></TextGroup> nach suffizienter Therapie.</Pgraph><SubHeadline2>3.3.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Die qualitativen und quantitativen Zielwerte der Tests wurden aus dem Modal bzw. Median der Ergebnisse der Zielwertlaboratorien ermittelt. Zielwerte, Bewertungsbereiche und Bestehensquoten sind Tabelle 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="table"/> zu entnehmen.</Pgraph><SubHeadline2>3.3.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>In den Proben 32, 61 und 62 fand sich kein Hinweis auf eine Infektion mit <Mark2>Chlamydia trachomatis.</Mark2></Pgraph><Pgraph>Bei Probe 31 ist die serologische Konstellation nicht eindeutig (KBR positiv (Titer: 20), IgG-Nachweis positiv, IgA-Nachweis grenzwertig positiv und IgM-Nachweis negativ). Sie ist sowohl mit einer akuten als auch einer abgelaufenen Infektion vereinbar. Die Bestehensquoten f&#252;r die Analytik waren insgesamt erfreulich und f&#252;r die diagnostische Bewertung mit 88&#8211;98&#37; Bestehen gut. Schwierigkeiten machte diesmal der IgA-Nachweis mittels MIFT bei der positiven Probe 31 mit Bestehensquoten von nur 53,8&#37; (qualitativ) bzw. 55,0&#37; (quantitativ), was darauf hindeutet, dass die entsprechenden Assays nicht ausreichend sensitiv eingestellt waren.</Pgraph><SubHeadline>3.4 Chlamydia trachomatis Direktnachweis (ELISA&#47;Sondenhybridisierung&#47;Enzym-Nachweise) (313)</SubHeadline><SubHeadline2>3.4.1 Probeninformation</SubHeadline2><Pgraph>Die Proben 32 und 62 in diesem Ringversuch bestanden aus f&#252;r <Mark2>Chlamydia trachomatis</Mark2> negativ getestetem sterilen Urin. Die positiven Proben 31 und 61 wurden mit 4x10<Superscript>4</Superscript> IFUs bzw. 9x10<Superscript>3</Superscript> IFUs aus einer inaktivierten<Mark2> Chlamydia trachomatis</Mark2> Kultur (Prof. Straube, Uni Jena) versetzt.</Pgraph><SubHeadline2>3.4.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Die Ermittlung der qualitativen Zielwerte erfolgte mithilfe der von den Zielwertlaboratorien (N&#61;3&#8211;4) gemessenen Werte. Es wurden in diesem Ringversuch nur noch Verfahren zertifiziert, die ohne DNA-Amplifikationstechniken auskommen. Zielwerte und Bestehensquoten k&#246;nnen Tabelle 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="table"/> entnommen werden.</Pgraph><SubHeadline2>3.4.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Die Bestehensquoten f&#252;r die negativen Proben 32 und 62 sowie die hochpositive Probe 31 war f&#252;r alle Verfahren mit 88,9&#8211;100&#37; sehr gut. Nur der Antigennachweis mittels ELISA in der niedrig positiven Probe 61 fiel mit 72,2&#37; Bestehen wie in den Vorjahren etwas ab <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink> und war vor allem im Vergleich zum Verfahren des Antigennachweises mittels Sondenhybridisierung, das in allen Proben einen Bestehensquote von 100&#37; aufwies, schlechter.</Pgraph><SubHeadline>3.5 Chlamydia trachomatis Direktnachweis mittels IFT (316)</SubHeadline><SubHeadline2>3.5.1 Probeninformation</SubHeadline2><Pgraph>Die Objekttr&#228;ger von Probe 32 und 61 wurden mit nicht infizierten Zellen aus Zellkultur (HL-60-Zellen) beschichtet. Bei den positiven Proben 31 und 62 wurden die Objekttr&#228;ger mit Zellen aus Zellkultur versetzt mit <Mark2>Chlamydia trachomatis</Mark2> aus Kultur&#252;berstand (Prof. Straube, Uni Jena) beschichtet. F&#252;r Probe 31 befanden sich ca. 4x10<Superscript>4</Superscript> IFUs, bei Probe 62 9x10<Superscript>3</Superscript> IFUs auf den Objekttr&#228;gern. Alle Objekttr&#228;ger wurden vor dem Versand fixiert, um eine ausreichende Stabilit&#228;t zu gew&#228;hrleisten.</Pgraph><SubHeadline2>3.5.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Als qualitativer Zielwert diente der Modal aller Teilnehmerergebnisse. Zielwert und Bestehensquoten k&#246;nnen Tabelle 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="table"/> entnommen werden.</Pgraph><SubHeadline2>3.5.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Die Bestehensquoten waren f&#252;r die Analytik mit 98&#37; und die klinische Bewertung mit 84 bis 100&#37; sehr gut.</Pgraph><SubHeadline>3.6 Antik&#246;rper gegen C. pneumoniae (314)</SubHeadline><SubHeadline2>3.6.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Alle Proben stammen von gesunden Blutspendern ohne Krankheitssymptome, beim Spender von Probe 32 ergab die Anamnese einen bronchialen Infekt in den Wintermonaten.</Pgraph><SubHeadline2>3.6.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>F&#252;r die qualitativen und quantitativen Zielwerte wurde der Modal bzw. Median der Testergebnisse der Zielwertlaboratorien verwendet (Tabelle 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="table"/>).</Pgraph><SubHeadline2>3.6.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Bei Probe 31 erbrachte die Analytik keinen Hinweis auf <Mark2>C. pneumoniae</Mark2> Infektion. Die Befundkonstellation f&#252;r Probe 32 und 61 erlaubte sowohl die Interpretation &#8222;serologischer Hinweis auf abgelaufene Infektion&#8220; als auch &#8222;Hinweis auf bestehende <Mark2>C. pneumoniae</Mark2> Infektion&#8220;, wobei die Anamnese f&#252;r eine Seronarbe spricht. </Pgraph><Pgraph>Da bei Probe 62 in den verschiedenen spezifischen IgG-Testungen (ELISA, MIFT, Immunoblot) sowohl negative, grenzwertige als auch positive Befunde als Ergebnis zul&#228;ssig waren, w&#228;hrend die anderen Antik&#246;rpertestungen (IgM, IgA) negativ ausfielen (Tabelle 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="table"/>), wurde hier eine diagnostische Bewertung &#8222;kein Hinweis f&#252;r eine Infektion&#8220; und &#8222;serologischer Hinweis auf eine abgelaufene Infektion&#8220; f&#252;r die Zertifizierung akzeptiert. </Pgraph><Pgraph>Die Bestehensquoten f&#252;r die Analytik waren insgesamt mit 71,4&#8211;100&#37; sehr gut. </Pgraph><Pgraph>Eine Ausnahme bildete der IgA-Nachweis mittels Immunoblot bei der grenzwertig&#47;positiven Probe 32, der nur von 39&#37; der Teilnehmer richtig bewertet wurde. Viele Teilnehmer bewerteten die Probe f&#228;lschlicherweise als IgA-negativ, was an der weniger sensitiven Einstellung des Immunoblots im Vergleich zum ELISA liegen k&#246;nnte. Bei einer Teilnehmerzahl von 23 l&#228;sst sich hier aber noch kein Trend ableiten. Auch zeigten sich wie schon h&#228;ufig beobachtet im Vergleich zur IgG Bestimmung gr&#246;&#223;ere Schwierigkeiten in der Bestimmung spezifischer IgA-Antik&#246;rper (vor allem bei Probe 61), da diese Verfahren weniger gut standardisiert sind. Die diagnostische Bewertung war mit einer Bestehensquote von 93&#8211;98&#37; wie im Vorjahr sehr gut <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>3.7 Antik&#246;rper gegen Yersinien (315)</SubHeadline><SubHeadline2>3.7.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Probe 32 stammt von einem gesunden Blutspender, w&#228;hrend Probe 31 einem Spender mit einer Monarthrose entnommen wurde.</Pgraph><SubHeadline2>3.7.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Die Festlegung der qualitativen Zielwerte erfolgte mittels Modal der Ergebnisse der Zielwertlaboratorien und kann zusammen mit den Bestehensquoten Tabelle 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="table"/> entnommen werden. Bei den negativen Proben wurde f&#252;r die quantitativen Angaben im WIDAL ein Bewertungsbereich von 0 bis zum Cutoff-Titer von 50 zugelassen.</Pgraph><SubHeadline2>3.7.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Den f&#252;r beide Proben negativen Antik&#246;rpernachweis mittels Widal-Testung bestanden 75&#8211;100&#37; der Teilnehmer. Auch f&#252;r die spezifischen Antik&#246;rpernachweise mittels ELISA bzw. Immunoblot lie&#223;en sich &#228;hnliche Bestehensraten (75&#8211;100&#37;) feststellen. F&#252;r Probe 32 ergab sich kein Hinweis auf eine Infektion, die Befundkonstellation f&#252;r Probe 31 mit negativem WIDAL-Test, hochpositivem IgG- und IgA-Nachweis im ELISA und Immunoblot und negativem IgM-Nachweis spricht f&#252;r eine l&#228;nger als 3 Monate zur&#252;ckliegende Infektion und ergibt den Hinweis auf eine m&#246;gliche Folgeerkrankung. </Pgraph><Pgraph>Die diagnostische Gesamtbewertung zeigte sich mit einer Bestehensquote f&#252;r Probe 31 mit 70&#37; und f&#252;r Probe 32 mit 82&#37; im Vergleich zu den Vorjahren leicht verbessert <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>, ist jedoch weiterhin nicht zufriedenstellend. Viele Teilnehmer bewerteten Probe 31 als akute Infektion, vermutlich wegen des positiven IgA-Nachweises, dies ist aber bei hier negativem WIDAL-Test und negativem IgM-Nachweis nicht korrekt. Bei Probe 32 war ein Teil der IgG-Tests falsch positiv, was auch in der diagnostischen Bewertung zu unbefriedigenden Ergebnissen f&#252;hrte.</Pgraph><SubHeadline>3.8 Antik&#246;rper gegen Bordetella pertussis (317)</SubHeadline><SubHeadline2>3.8.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Die positive Probe 61 wurde einem klinisch gesunden Spender mit Impfanamnese f&#252;r Pertussis entnommen. Probe 62 war negativ und stammte von einem nicht geimpften Probanden ohne eine Pertussiserkrankung in der Anamnese und ohne schwere oder langwierige respiratorische Erkrankung in den letzten Jahren.</Pgraph><SubHeadline2>3.8.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Die qualitativen Zielwerte der Tests wurden aus dem Modal der Ergebnisse der Zielwertlaboratorien ermittelt (Tabelle 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="table"/>), zus&#228;tzlich ging noch die Analyse des Referenzzentrums f&#252;r <Mark2>Bordetella</Mark2> (Prof. Wirsing von K&#246;nig, Klinikum Krefeld) mit ein. Quantitative Angaben wurden nicht zertifiziert. </Pgraph><SubHeadline2>3.8.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Da bei Probe 61 neben einem positiven IgG-und negativem IgM-Nachweis f&#252;r IgA ein negatives oder grenzwertiges Ergebnis als richtige Bewertung zugelassen wurde, war f&#252;r die klinische Bewertung sowohl der Hinweis auf eine akute Infektion als auch auf abgelaufene Infektion bzw. Impfung zul&#228;ssig. Bei Probe 62 bot die serologische Konstellation keinen Hinweis auf Kontakt mit <Mark2>B. pertussis.</Mark2></Pgraph><Pgraph>Die Bestehensquoten f&#252;r die positive Probe 61 waren f&#252;r die Analytik mit 79&#8211;100&#37; und f&#252;r die klinische Bewertung mit 98&#37; zufriedenstellend. Die negative Probe 62 wurde wie im Vorjahr <TextLink reference="4"></TextLink> von einem erheblichen Teil der Teilnehmer in den verschiedenen IgG-Tests und diesmal zum Teil sogar in den IgA-Tests positiv bewertet, weshalb eine Bestehensquote von nur 77&#37; in der diagnostischen Bewertung zu verzeichnen war. Die Rate an falsch positiven Ergebnissen war stark test- und herstellerabh&#228;ngig, was zeigt, dass die Antik&#246;rpertestung auf <Mark2>B. pertussis </Mark2>weiterhin nicht gen&#252;gend standardisiert ist.</Pgraph><SubHeadline>3.9 Antik&#246;rper gegen Diphterietoxoid (318)</SubHeadline><SubHeadline2>3.9.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Alle Proben stammen von gesunden klinisch unauff&#228;lligen Blutspendern. Beim Spender von Probe 61 lag die letzte Impfung l&#228;nger als 20 Jahre, bei Probe 31 und 32 ca. 10 Jahre und bei Probe 62 ca. 1 Jahr zur&#252;ck.</Pgraph><SubHeadline2>3.9.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Als qualitativer bzw. quantitativer Zielwert galt der Modal bzw. Median der Ergebnisse der Zielwertlaboratorien. Zielwerte, Bewertungsbereiche und Bestehensquoten sind in Tabelle 9 <ImgLink imgNo="9" imgType="table"/> dargestellt. F&#252;r die Proben 31, 32 und 62 wurde als Bewertungsbereich eine Schwankungsbreite von &#177;40&#37; um den ermittelten Zielwert zugelassen. F&#252;r Probe 61 wurde ein fester Bewertungsbereich mit Konzentrationen von 0 bis 0,1 IE&#47;ml gew&#228;hlt.</Pgraph><SubHeadline2>3.9.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Bei Probe 61 konnte kein ausreichender Immunschutz ermittelt werden. Bei allen anderen Proben war ein ausreichend hoher Impftiter vorhanden, eine Impfung sollte fr&#252;hestens in 5 Jahren (Probe 31, 32, 62) bzw. in 5 bis 10 Jahren (Probe 62) empfohlen werden. Die Bestehensquoten f&#252;r die qualitativen Ergebnisse und die klinische Bewertung waren mit 95 bis 99&#37; sehr gut. Die quantitative Analytik fiel mit einer Bestehensquote von 71&#8211;97&#37; wie schon in den Vorjahren etwas schlechter aus <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>3.10 Procalcitonin (320)</SubHeadline><SubHeadline2>3.10.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Die negativen Proben 32, 61 und 62 stammen von gesunden Blutspendern. Probe 31 wurde aus dem Serum eines gesunden Blutspenders mit der R&#252;ckstellprobe eines Sepsispatienten gepoolt.</Pgraph><SubHeadline2>3.10.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Als qualitative bzw. quantitative Zielwerte wurde der Modal bzw. Median der Teilnehmerergebnisse verwendet. F&#252;r die positive Probe 31 und die negative Probe 61 (mit messbaren Werten, die allerdings unterhalb des Cutoffs lagen) war ein Bewertungsbereich von 27&#37; um den Zielwert zul&#228;ssig, f&#252;r die Proben 32 und 62 ein Bereich von 0 bis zum Cutoff-Wert von 0,5 ng&#47;ml (Tabelle 10 <ImgLink imgNo="10" imgType="table"/>).</Pgraph><SubHeadline2>3.10.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Die Werte f&#252;r die Proben 32, 61 und 62 lie&#223;en die Schlussfolgerung zu, dass eine lokale bakterielle Infektion m&#246;glich, eine systemische Infektion (Sepsis) aber unwahrscheinlich ist. F&#252;r Probe 31 waren aufgrund des Bewertungsbereiches zwei Kommentare zul&#228;ssig: &#8222;Systemische Infektion (Sepsis) ist wahrscheinlich, sofern keine anderen Gr&#252;nde bekannt sind&#8220; bzw. &#8222;Ausgepr&#228;gte systemische Entz&#252;ndungsreakion, nahezu ausschlie&#223;lich infolge einer schweren bakteriellen Sepsis oder eines Schocks&#8220;. </Pgraph><Pgraph>Die Teilnehmerzahl bei diesem Ringversuch hat im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>, was die zunehmende Verbreitung des Parameters in der mikrobiologischen Labordiagnostik widerspiegelt. Die Bestehensquoten der qualitativen Tests waren insgesamt gut. Bei den quantitativen Analysen gab es bei der positiven Probe 31 und der niedrigtitrig negativen Probe 61 unerwartet herstellerabh&#228;ngige Schwierigkeiten bei der korrekten Konzentrationsbestimmung, was sich in schlechten Bestehensquoten zeigt und zugleich Ausdruck einer ungen&#252;genden Vergleichbarkeit der derzeit verf&#252;gbaren Assays ist.</Pgraph><SubHeadline>3.11 Antik&#246;rper gegen Streptokokken (321)</SubHeadline><SubHeadline2>3.11.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Probe 32 und 61 stammen von klinisch unauff&#228;lligen Blutspendern. Die f&#252;r Anti-Streptolysin O positive Probe 31 wurde aus Serum eines gesunden Spenders und eines Patienten mit einer Streptokokken-Angina sechs Wochen nach Therapie gepoolt und die f&#252;r Anti-Streptodornase hochpositive Probe 62 wurde aus dem Serum eines gesunden Spenders und eines Patienten mit Erysipel zwei Wochen nach suffizienter Behandlung hergestellt.</Pgraph><SubHeadline2>3.11.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Dieser Ringversuch besch&#228;ftigt sich mit der qualitativen und quantitativen Bestimmung von Antik&#246;rpern gegen Streptolysin O und Streptodornase (DNAse B). Die Auswertung erfolgte dabei methodenabh&#228;ngig. Als qualitativer bzw. quantitativer Zielwert wurde dabei f&#252;r jede Methode einzeln der Modal bzw. Median der Teilnehmerergebnisse verwendet und bei positiven Proben ein Bewertungsbereich von &#177;27&#37; um den Zielwert zugelassen (Tabelle 11 <ImgLink imgNo="11" imgType="table"/>).</Pgraph><SubHeadline2>3.11.3 Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Die Bestehensquoten lagen bis auf wenige Ausnahmen mit 74 bis 100&#37; Bestehen im Bereich der Vorjahre <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Die Streptodornasebestimmung mittels Latex-Partikel-agglutination (Methode 1) f&#252;r Probe 31 wies herstellerabh&#228;ngig stark unterschiedliche Bestehensquoten auf (von 13,3&#37; bis 100&#37; Bestehen), was insgesamt zu einer Bestehensquote von nur 59,4&#37; f&#252;hrte. Es ist au&#223;erdem anzumerken, dass wie in den Jahren zuvor <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink> f&#252;r die Streptolysin-O Bestimmung mittels kinetischer Nephelometrie (Methode 3) niedrigere Werte gemessen wurden, als mit den anderen Methoden, was im Laboralltag bei niedrig positiven Proben durchaus zu diskrepanten Ergebnissen f&#252;hren kann.</Pgraph><SubHeadline>3.12 Rheumafaktor (323)</SubHeadline><SubHeadline2>3.12.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Die positiven Proben 32 und 62 stammen von Patienten mit rheumatoider Arthritis jeweils gepoolt mit dem Serum eines gesunden Spenders. Probe 31 und 61 stammen von gesunden Blutspendern ohne rheumatoide Vorerkrankung.</Pgraph><SubHeadline2>3.12.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Die Bewertung des Ringversuchs erfolgte methodenabh&#228;ngig. Die qualitativen bzw. quantitativen Zielwerte wurden f&#252;r die einzelnen Methoden aus Modal bzw. Median der Teilnehmerergebnisse berechnet und bei positiven Proben ein Bewertungsbereich von &#177;27&#37; um den Zielwert zugelassen (Tabelle 12 <ImgLink imgNo="12" imgType="table"/>).</Pgraph><SubHeadline2>3.12.3 Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Die Bestehensquoten waren in der Regel auch f&#252;r die quantitativen Angaben mit &#252;ber 82&#37; sehr gut und folgen damit dem Trend der letzten Jahre <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Eine Ausnahme bildete diesmal die Auswertung von Probe 62 mittels Latex-Partikelagglutination (Methode 1). Hier lagen im Gegensatz zu den anderen Proben, bei denen sehr gute Bestehensquoten erzielt wurden, das Bestehen nur bei 40&#37; f&#252;r die qualitative und 25&#37; f&#252;r die quantitative Auswertung, woraus bei einer Teilnehmerzahl von 20 bzw. 8 jedoch noch kein Trend abgeleitet werden kann. Auch die niedrige Bestehensquote von Methode 5 (ELFA&#47;ELISA), die zum ersten Mal in die Bestehensstatistik&#47;Zertifizierung mit einbezogen wurde, hat mit einer Teilnehmerzahl von 8 nur eine geringe statistische Aussagekraft.</Pgraph><SubHeadline>3.13 Antik&#246;rper gegen Mycoplasma pneumoniae (324)</SubHeadline><SubHeadline2>3.13.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Probe 61 stammt von einem gesunden Blutspender, das Serum f&#252;r Probe 62 wurde aus Blut eines Spenders mit respiratorischem Infekt vor 3 Monaten gewonnen.</Pgraph><SubHeadline2>3.13.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Zur Festlegung der qualitativen bzw. quantitativen Zielwerte der zertifizierten Tests wurde der Modal bzw. Median der Testergebnisse der Zielwertlaboratorien herangezogen. Zielwerte, Bewertungsbereiche und Bestehensquoten sind in Tabelle 13 <ImgLink imgNo="13" imgType="table"/> dargestellt.</Pgraph><SubHeadline2>3.13.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Die Teilnehmerzahl von 38 f&#252;r diesen neuen 2007 zum ersten Mal durchgef&#252;hrten Ringversuch ist noch relativ niedrig. Die Bestehensquoten f&#252;r die Analytik waren dabei mit 67&#8211;100&#37; wie im Vorjahr zufriedenstellend, schwanken jedoch noch stark und bed&#252;rfen einer besseren Standardisierung. Bei der klinischen Bewertung war f&#252;r Probe 61 der Kommentar &#8222;Kein Hinweis f&#252;r eine Infektion&#8220; oder &#8222;Hinweis f&#252;r eine zur&#252;ckliegende Infektion&#8220; zul&#228;ssig, was alle Teilnehmer richtig bewerteten. Bei Probe 62 wurde nur der Kommentar &#8222;Hinweis f&#252;r eine zur&#252;ckliegende Infektion&#8220; akzeptiert, was nur 54&#37; korrekt bewerteten. Dies liegt vermutlich daran, dass in den spezifischen ELISAs jeweils ca. ein Drittel der Teilnehmer falsch negative (IgG-ELISA) bzw. falsch positive (IgA- und IgM-ELISA) Ergebnisse ermittelten, was die korrekte Interpretation der Ergebnisse erschwerte. Die Mykoplasmenserologie mittels IFT oder Blot wurde aufgrund zu geringer Teilnehmerzahlen noch nicht zertifiziert.</Pgraph><SubHeadline>3.14 Antik&#246;rper gegen Coxiella burnetii (325)</SubHeadline><SubHeadline2>3.14.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Probe 61 stammt von einem gesunden Blutspender ohne klinische Auff&#228;lligkeiten. Die positive Probe 62 stammt von einem Patienten mit einer ca. 3 Monate zur&#252;ckliegenden akuten <Mark2>C. burnetii</Mark2>-Infektion und wurde vom Konsiliarlabor f&#252;r Q-Fieber in Stuttgart (Landesgesundheitsamt Baden-W&#252;rttemberg, Frau Dr. Wagner-Wiening, Prof. Dr. Kimmig) zur Verf&#252;gung gestellt.</Pgraph><SubHeadline2>3.14.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Zur Festlegung der qualitativen bzw. der quantitativen Zielwerte der zertifizierten Tests wurde der Modal bzw. der Median der Testergebnisse der Zielwertlaboratorien herangezogen. Die Zielwerte, Bewertungsbereiche und Bestehensquoten sind in Tabelle 14 <ImgLink imgNo="14" imgType="table"/> dargestellt.</Pgraph><SubHeadline2>3.14.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Bei Probe 61 fand sich kein Hinweis f&#252;r eine Infektion. Bei Probe 62 mit einem KBR-Titer von 160 (Median), IgG-Phase-II-Titern von 2560 (Median IFT) und IgG-Phase-I-Titern von 320 (Median IFT) bei grenzwertigen IgM Nachweisen wurde f&#252;r die klinische Bewertung serologischer Hinweis sowohl auf akute als auch zur&#252;ckliegende Infektion akzeptiert. Mit einer Bestehensquote von 80&#8211;100&#37; f&#252;r die Analytik und 90&#8211;95&#37; f&#252;r die klinische Bewertung fiel dieser zum zweiten Mal durchgef&#252;hrte Ringversuch bei allerdings geringer Teilnehmerzahl sehr gut aus. </Pgraph><SubHeadline>3.15 Antik&#246;rper gegen Salmonellen (331)</SubHeadline><SubHeadline2>3.15.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Alle Proben stammen von klinisch unauff&#228;lligen, negativ vorgetesteten Patienten ohne Hinweise auf gastrointestinale Erkrankungen oder reaktive Folgekrankheiten innerhalb des letzten Jahres.</Pgraph><SubHeadline2>3.15.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Zur Festlegung der qualitativen bzw. quantitativen Zielwerte der zertifizierten Tests wurde der Modal bzw. Median der Testergebnisse der Zielwertlaboratorien herangezogen. Zielwerte, Bewertungsbereiche und Bestehensquoten sind in Tabelle 15 <ImgLink imgNo="15" imgType="table"/> dargestellt.</Pgraph><SubHeadline2>3.15.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>In diesem Ringversuch waren alle Proben negativ, weshalb bei der klinischen Bewertung &#8222;kein Hinweis f&#252;r eine Infektion&#8220; als korrekter Kommentar erwartet wurde. Die Bestehensquoten f&#252;r die Einzelantigenbestimmungen mittels WIDAL-Testung waren mit 93&#8211;100&#37; Bestehen sehr gut. Probleme machten diesmal nur die ELISA-Testsysteme, bei denen es vor allem bei Probe 62 einige grenzwertige oder gar positive Ergebnisse gab, weshalb bei allerdings geringer Teilnehmerzahl die Bestehensquoten hier entsprechend schlecht waren und wodurch auch die diagnostische Bewertung mit 78&#37; Bestehen etwas abfiel.</Pgraph><SubHeadline>3.16 Antik&#246;rper gegen Borrelia burgdorferi (332)</SubHeadline><SubHeadline2>3.16.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Die Proben 31 und 62 stammen von klinisch gesunden Blutspendern ohne Zeckenstich in der Anamnese. Probe 32 stammt von einer Patientin mit klinisch und liquordiagnostisch gesicherter Neuroborreliose (M. Bannwarth) 12 Wochen nach Therapie. Probe 61 wurde einer aktuell klinisch asymptomatischen Spenderin mit gesichertem Borrelien-Lymphozytom vor einem Jahr entnommen.</Pgraph><SubHeadline2>3.16.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Zur Festlegung der qualitativen bzw. quantitativen Zielwerte der zertifizierten Tests wurde der Modal bzw. Median der Testergebnisse der Zielwertlaboratorien herangezogen. Zielwerte, Bewertungsbereiche und Bestehensquoten sind in Tabelle 16 <ImgLink imgNo="16" imgType="table"/> zusammengefasst. Die Aufschl&#252;sselung der Bandenmuster f&#252;r die IgG- und IgM-Immunoblots kann Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>, Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>, Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/> und Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/> entnommen werden.</Pgraph><SubHeadline2>3.16.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Die serologischen Ergebnisse der Proben 31 und 62 erbrachten keinen Hinweis f&#252;r eine Infektion. Eine Erkrankung im Fr&#252;hstadium ist dennoch m&#246;glich, weshalb bei klinischem Verdacht eine Kontrolluntersuchung in 2 bis 3 Wochen erfolgen sollte. Die Bewertung dieser negativen Proben bereitete keine Probleme.</Pgraph><Pgraph>Die Befundkonstellation von Probe 32 mit positivem IgG- und IgM-Nachweis und relativ schmalem Bandenmuster bei fehlender p100-Bande im IgG- und IgM-Immunoblot (IgG-Blotbanden: VlsE, p41, p17&#47;18; IgM-Blotbanden: OspC) (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> und Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>) entspricht am ehesten einem fr&#252;hen Stadium der Infektion und ist in Kenntnis der Klinik der Spenderin mit einer Neuroborreliose Stadium II zu vereinbaren. Obwohl die Bestehensquoten in der Analytik hier gut waren, fiel die diagnostische Bewertung dieser Probe mit 71&#37; Bestehensquote etwas ab, wobei eine Reihe von Teilnehmern das Ergebnis f&#228;lschlicherweise als Sp&#228;tstadium interpretierten.</Pgraph><Pgraph>Die Analyse von Probe 61 (IgG-Nachweis positiv, IgM-Nachweis negativ bzw. IgM-IFT negativ&#47;grenzwertig; IgG-Immunoblot positiv mit breitem Bandenmuster: p100, VlsE, p41, p41 (internes Fragment), p39, p17&#47;18; IgM-Immunoblot p41) ist am ehesten mit einem sp&#228;ten Stadium der Infektion (symptomatisch oder asymptomatisch) zu vereinbaren und kann bei bekannter Klinik und Anamnese der Spenderin als Seronarbe interpretiert werden. Analytik und Bewertung dieser serologisch eindeutigen Probe bereiteten keine Schwierigkeiten und die Bestehensquoten waren insgesamt sehr gut.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die neuen Methoden CLIA und Line-Blot ist eine steigende Zahl an Ringversuchsteilnehmern zu verzeichnen. Die Bestehensquoten lagen mit 92&#8211;100&#37; f&#252;r den Line-Blot, 100&#37; f&#252;r den CLIA-IgG und 92&#8211;100&#37; f&#252;r den CLIA-IgM im Bereich der etablierten Testsysteme. F&#252;r eine abschlie&#223;ende Beurteilung dieser Tests ist die Datenlage allerdings noch nicht ausreichend.</Pgraph><Pgraph>Zu erw&#228;hnen ist, dass &#228;hnlich der vergangenen Jahre nur durchschnittlich 28&#37; der Teilnehmer einen TPHA&#47;TPPA begleitend zur Borrelienserologie dokumentierten. In der MIQ Lyme Borreliose <TextLink reference="9"></TextLink> wird dies jedoch bei auff&#228;lliger Borrelienserologie empfohlen, da Kreuzreaktivit&#228;ten mit Treponemen bekannt sind, sodass falsch positive Borrelienbefunde bei stattgehabter Syphilis erkannt werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Die grafische Darstellung der herstellerabh&#228;ngigen Wiederfindungsraten der Immunoblotbanden von Probe 32 und 61 kann den Abbildungen 1&#8211;4 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/> <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/> <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/> entnommen werden. Sie wurden aufgrund der gro&#223;en Heterogenit&#228;t der Teilnehmerangaben nicht zertifiziert. Man erkennt, dass die Wiederfindungsrate der f&#252;r die Interpretation besonders wichtigen Banden p100 und VlsE im Gegensatz zu den Vorjahren <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink> herstellerunabh&#228;ngig relativ hoch ist, wohingegen die Detektion der anderen Banden stark schwankt. </Pgraph><SubHeadline>3.17 Antik&#246;rper gegen Helicobacter pylori (334)</SubHeadline><SubHeadline2>3.17.1 Klinische Information</SubHeadline2><Pgraph>Die negativ vorgetesteten Proben 31 und 62 stammen von Spendern ohne klinische Symptome einer <Mark2>H. pylori</Mark2> Infektion. Probe 32 und 61 wurden Spendern mit asymptomatischer <Mark2>H. pylori</Mark2> Besiedlung entnommen.</Pgraph><SubHeadline2>3.17.2 Ermittlung der Zielwerte</SubHeadline2><Pgraph>Als qualitative Zielwerte dienten die aus dem Modal der Zielwertlaboratorien ermittelten Testergebnisse. Zielwerte und Bestehensquoten k&#246;nnen Tabelle 17 <ImgLink imgNo="17" imgType="table"/> entnommen werden.</Pgraph><SubHeadline2>3.17.3 Diagnostische Gesamtbewertung und Kommentar zu den Testergebnissen</SubHeadline2><Pgraph>Die Proben 31 und 62 boten keinen Hinweis f&#252;r eine Infektion, w&#228;hrend in den Proben 32 und 61 <Mark2>H. pylori</Mark2> spezifische IgG-Antik&#246;rper und in Probe 61 z. T. auch IgA-Antik&#246;rper nachgewiesen werden konnten. Hier bot sich also ein Hinweis auf Infektion&#47;Kolonisation und eine weitere diagnostische Abkl&#228;rung war zu empfehlen. Die Bestehensquoten waren mit 76&#37; bis 100&#37; f&#252;r die Analytik und 80&#37; bis 97&#37; f&#252;r die klinische Bewertung befriedigend. Auch der spezifische IgA-Nachweis, welcher in der Vergangenheit <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink> Probleme bereitete, war mit 76&#37; bis 100&#37; Bestehensquote diesmal akzeptabel.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 Res&#252;mee und Diskussion">
      <MainHeadline>4 Res&#252;mee und Diskussion</MainHeadline><Pgraph>Die Bewertung der unterschiedlichen infektionsserologischen Ringversuche im Jahr 2008 lag f&#252;r die meisten Parameter im Bereich der bereits in den Vorjahren gemachten und im Rahmen unserer Jahresberichte publizierten Erfahrungswerte. F&#252;r die allermeisten Parameter sind zwar immer wieder gewisse Schwankungen in den Bestehensquoten in Abh&#228;ngigkeit zum eingesetzten klinischen Material, der H&#246;he der gemessenen spezifischen Analytkonzentrationen und der Variabilit&#228;t in der Wiederfindung durch die individuell eingesetzten Testsysteme zu beobachten. Die Ergebnisse f&#252;r die Borrelien- und Syphilis-Serologie zeigen jedoch exemplarisch, dass infektionsserologische Methoden auch im modernen mikrobiologischen Routinelabor ihren festen Stellenwert haben und eine vern&#252;nftige Qualit&#228;t aufweisen. Interessant ist die zunehmende Diversifizierung der eingesetzten Testmethoden sowie die stetige Zunahme neuer Assays im Teilnehmerfeld in fast allen Bereichen der bakteriologischen Infektionsserologie, welche Ausdruck der in dieser Hinsicht relativ geringen medizinisch fachlichen Regulierung des europ&#228;ischen Marktes sind. Beispielhaft erw&#228;hnt sei hier der zunehmende Einsatz von Line-blots oder Chemo-Luminiszenz Assays (CLIA). </Pgraph><Pgraph>Gerade im Bereich seltener oder schwer anz&#252;chtbarer Erreger (Yersinien, Mycoplasmen, Coxiellen und Bordetellen) aber zeigt sich, dass &#8211; auch wenn hier noch nicht ausreichend viele Ringversuchsergebnisse &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitpunkt vorliegen &#8211; die Standardisierung der diagnostischen Tests in diesen Bereichen der bakteriologischen Infektionsserologie einen niedrigeren Stand aufweist, als bei den oben genannten klassischen Erregern. Auff&#228;llig sind vor allem erhebliche Variabilit&#228;ten zwischen den verschiedenen Testherstellern und der Qualit&#228;t der spezifischen Nachweise f&#252;r die unterschiedlichen Antik&#246;rperklassen (insbesondere IgA und IgM). Hier kommt es zu starken Schwankungen in der Ergebnisqualit&#228;t, was zu einer zum Teil deutlich unterschiedlichen Interpretation der Testsysteme f&#252;hrt. H&#228;ufig entsprechen die Testformate noch nicht den im Rahmen der einschl&#228;gigen Richtlinien vorgeschriebenen Anforderungen und die eingesetzten Testantigene sind im Hinblick auf ihre Komposition sehr unterschiedlich. Exemplarisch sei hier die Pertussis-Serologie erw&#228;hnt, die trotz einschl&#228;giger Richtlinien und internationaler Referenzpr&#228;parationen nach wie vor Anlass f&#252;r stark unterschiedliche Testergebnisse und Ergebnisbewertungen im Ringversuch gibt. In der Salmonellen-Serologie hat die Einf&#252;hrung neuer ELISA-Tests dazu gef&#252;hrt, dass sich in einem nicht unerheblichen Prozentsatz auch bei Widal-negativen Ringversuchsproben Antik&#246;rpernachweise f&#252;hren lassen, die wenngleich klinisch h&#228;ufig irrelevant, die Bewertung der Ringversuche verkompliziert. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r eine ganze Reihe der von uns durchgef&#252;hrten relativ neuen Ringversuche liegen allerdings noch nicht ausreichend fundierte Daten vor, um weitergehende Beurteilungen oder Empfehlungen abgeben zu k&#246;nnen. Gerade die recht erfreulichen Ergebnisse in der Coxiellen-Serologie zeigen aber, dass auch mit klassischen Testsystemen beim serologischen Antik&#246;rpernachweis seltener Erreger durchaus erfreuliche und qualitativ gute Ergebnisse in der Analytik und Bewertung zu erzielen sind. Die Erfahrungen der kommenden Versuche werden zeigen, in welche Richtung sich die Qualit&#228;t der bakteriologischen Infektionsserologie im freien Spiel der Kr&#228;fte auf dem Europ&#228;ischen Diagnostikamarkt fortentwickeln wird.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Autorenschaft</SubHeadline><Pgraph>Die beiden erstgenannten Autoren haben gleicherma&#223;en erstverantwortlich zum Artikel beigetragen.</Pgraph><SubHeadline>Danksagung</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren bedanken sich auch im Namen der beteiligten Fachgesellschaften herzlich f&#252;r die kontinuierliche und fachlich hoch qualifizierte Mitarbeit der Mitglieder und Zielwertlaboratorien der &#8222;Bacteriologic Infection Serology Study Group of Germany (BISSGG). F&#252;r n&#228;here Informationen siehe Literaturangabe <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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        <Table format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: INSTAND-Ringversuche in der bakteriologischen Infektionsserologie</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Tetanus ELISA: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben aus dem Jahr 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 3: Syphilis-Diagnostik: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>4</MediaNo>
          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 4:</Mark1><Mark1><Mark2> Chlamydia trachomatis</Mark2></Mark1><Mark1> Ak-Nachweis: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>5</MediaNo>
          <MediaID>5</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 5: </Mark1><Mark1><Mark2>Chlamydia trachomatis</Mark2></Mark1><Mark1> Direktnachweis: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>6</MediaNo>
          <MediaID>6</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 6: </Mark1><Mark1><Mark2>Chlamydophila pneumoniae</Mark2></Mark1><Mark1> Ak-Nachweis: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>7</MediaNo>
          <MediaID>7</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 7: Yersinien-spezifischer Ak-Nachweis: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>8</MediaNo>
          <MediaID>8</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 8: </Mark1><Mark1><Mark2>Bordetella pertussis</Mark2></Mark1><Mark1>-spezifischer Ak-Nachweis: Darstellung der qualitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>9</MediaNo>
          <MediaID>9</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 9: Diphtherie-Toxoid-Ak: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>10</MediaNo>
          <MediaID>10</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 10: Procalcitonin: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>11</MediaNo>
          <MediaID>11</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 11: Streptokokken-Serologie: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>12</MediaNo>
          <MediaID>12</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 12: Rheumafaktor-Bestimmung: Darstellung der qualitativen und quantitativen methodenabh&#228;ngigen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>13</MediaNo>
          <MediaID>13</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 13: </Mark1><Mark1><Mark2>Mycoplasma pneumoniae</Mark2></Mark1><Mark1> Antik&#246;rper-Bestimmung: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>14</MediaNo>
          <MediaID>14</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 14: </Mark1><Mark1><Mark2>Coxiella burnetii</Mark2></Mark1><Mark1> Antik&#246;rper Bestimmung: Darstellung der qualitativen und quantitativen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>15</MediaNo>
          <MediaID>15</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 15: Salmonellen-Serologie: Darstellung der qualitativen und quantitativen methodenabh&#228;ngigen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>17</MediaNo>
          <MediaID>17</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 17: Helicobacter-Serologie: Darstellung der qualitativen methodenabh&#228;ngigen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>16</MediaNo>
          <MediaID>16</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 16: Borrelien-Serologie: Darstellung der qualitativen und quantitativen methodenabh&#228;ngigen Zielwerte sowie der Bestehensquoten f&#252;r die Ringversuchsproben des Jahres 2008</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <NoOfTables>17</NoOfTables>
      </Tables>
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          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Borrelien-Serologie: Prozentuale herstellerabh&#228;ngige Wiederfindungsrate der dokumentierten IgG-Immunoblotbanden f&#252;r Probe 32. N: Teilnehmerzahl der dargestellten Hersteller. Hersteller sind anonymisiert durch einen Zweibuchstabencode abgek&#252;rzt (ER bis VT). Mit &#42; markiert sind die durch die Zielwertlaboratorien ermittelten zu erwartenden Banden.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="435" width="749">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Borrelien-Serologie: Prozentuale herstellerabh&#228;ngige Wiederfindungsrate der dokumentierten IgM-Immunoblotbanden f&#252;r Probe 32. N: Teilnehmerzahl der dargestellten Hersteller. Hersteller sind anonymisiert durch einen Zweibuchstabencode abgek&#252;rzt (ER bis VT). Mit &#42; markiert ist die durch die Zielwertlaboratorien ermittelten zu erwartende Bande.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="437" width="752">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Borrelien-Serologie: Prozentuale herstellerabh&#228;ngige Wiederfindungsrate der dokumentierten IgG-Immunoblotbanden f&#252;r Probe 61. N: Teilnehmerzahl der dargestellten Hersteller. Hersteller sind anonymisiert durch einen Zweibuchstabencode abgek&#252;rzt (ER bis VT). Mit &#42; markiert sind die durch die Zielwertlaboratorien ermittelten zu erwartenden Banden.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="436" width="749">
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Borrelien-Serologie: Prozentuale herstellerabh&#228;ngige Wiederfindungsrate der dokumentierten IgM-Immunoblotbanden f&#252;r Probe 61. N: Teilnehmerzahl der dargestellten Hersteller. Hersteller sind anonymisiert durch einen Zweibuchstabencode abgek&#252;rzt (ER bis VT). Mit &#42; markiert ist die durch die Zielwertlaboratorien ermittelten zu erwartende Bande.</Mark1></Pgraph></Caption>
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