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<GmsArticle>
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    <Identifier>lab000003</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/lab000003</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-lab0000033</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Internationale Standardisierung bei ISO und CEN und Ringversuche</Title>
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          <Lastname>Reinauer</Lastname>
          <LastnameHeading>Reinauer</LastnameHeading>
          <Firstname>Hans</Firstname>
          <Initials>H</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
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        <Address>INSTAND e.V., Ubierstr. 20, 40223 D&#252;sseldorf, Deutschland, Tel.: 0211-159 213 20, Fax: 0211-159 213 30<Affiliation>INSTAND e.V., D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>reinauer&#64;instand-ev.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20091020</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>not yet available</ISSN>
        <Volume>1</Volume>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift zur F&#246;rderung der Qualit&#228;tssicherung in medizinischen Laboratorien</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Forder Qualitatssich Med Lab</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>03</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>In der Europ&#228;ischen Union wurde die Standardisierung auf nationaler Ebene zugunsten der Standardisierung auf europ&#228;ischer oder internationaler Ebene beendet.</Pgraph>
      <Pgraph><Mark2>DIN, als nationale Standardisierungsorganisation</Mark2>, ist Mitglied in den internationalen Standardisierungsgremien, unterh&#228;lt Spiegelgremien zu Standardisierungsarbeiten auf internationaler Ebene, koordiniert die Standardisierungsarbeiten auf nationaler Ebene (Beh&#246;rden, wissenschaftliche Fachgesellschaften und Industrieverb&#228;nde), erstellt aber keine DIN-Normen mehr. DIN kann u.a. auch das zentrale Sekretariat f&#252;r Technical Committees von ISO (Internationale Organisation f&#252;r Standardisierung) oder CEN (European Committee for Standardization) &#252;bernehmen, wie es j&#252;ngst f&#252;r CEN&#47;TC 140 erfolgreich geschehen ist. </Pgraph>
      <Pgraph>Um die Ziele der internationalen Standards von ISO und CEN bei der externen Qualit&#228;tssicherung in medizinischen Laboratorien und deren Verbindlichkeit zu verstehen, sollen in K&#252;rze die Aktivit&#228;ten der beiden Standardisierungsorganisationen dargestellt werden.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="ISO &#8211; Internationale Organisation f&#252;r Standardisierung">
      <MainHeadline>ISO &#8211; Internationale Organisation f&#252;r Standardisierung</MainHeadline>
      <Pgraph>ISO nahm seine T&#228;tigkeit 1947 auf. Die Zahl der Mitgliedsl&#228;nder ist seither massiv angestiegen, und 2006 waren bereits 158 L&#228;nder mit ihren nationalen Standardisierungsorganisationen an der ISO-Arbeit beteiligt (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Das Ziel von ISO ist die Erstellung von internationalen Normen, die Produkte, Dienstleistungen, Analyseverfahren, Konformit&#228;tsbewertungen,  organisatorische und Managementstandards betreffen (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Die ISO-Struktur besteht, wie in der Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/> dargestellt, aus der Generalversammlung, aus dem Council, dem Zentralen Sekretariat in Genf. Die wesentlichen Arbeiten zur Erstellung von Standards werden in den Technical Committees und unter dieser Koordination in den einzelnen Arbeitsgruppen (Working-Groups) durchgef&#252;hrt.</Pgraph>
      <Pgraph>Es gibt 185 aktive Technical Committees bei ISO, und in den zahlreichen Working-Groups sind mittlerweile 17.000 Normen entstanden (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). Das zentrale Sekretariat in Genf hat 155 Mitarbeiter, die diese Standardisierungsbem&#252;hungen  koordinieren und f&#246;rdern. J&#228;hrlich entstehen etwa 1000 neue Standards, was eine erhebliche administrative und koordinierende Arbeit erfordert.</Pgraph>
      <Pgraph>Die <Mark1>erste</Mark1> Frage: Was ist ein&#47;e Standard&#47;Norm und wozu brauchen wir diese gro&#223;e Zahl von internationalen Normen&#63; Eine m&#246;gliche Antwort ist in der Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/> zusammengestellt. Es geht um die F&#246;rderung der Globalisierung des Handels, der Dienstleistungen und des Vertriebes von Produkten. Es geht auch wesentlich um Verbraucher- und Umweltschutz und die Standardisierung von neuen Technologien sowie Innovationen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die <Mark1>zweite</Mark1> Frage: Was ist eine Norm und welche Verbindlichkeit haben die Normen f&#252;r die Mitgliedsl&#228;nder&#63;</Pgraph>
      <Pgraph>In der Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/> ist die Definition der Norm bzw. des Standards dargestellt. Es ist ein &#246;ffentlich zug&#228;ngliches Dokument, das unter Beteiligung aller interessierten Gremien und Parteien und  auf dem letzten Stand der Wissenschaft und Technik erstellt worden ist.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein wesentliches Statement zu den ISO-Normen ist: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>ISO-Normen sind technische Leitlinien, deren Verwendung freiwillig ist</Mark1> (Abbildung 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/>).</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Verbindlichkeit erhalten ISO-Normen dann, wenn nationale Gesetze oder Verordnungen eine oder mehrere dieser Normen zum Bestandteil von nationalen Regelwerken erkl&#228;ren. So ist zum Beispiel ISO 15189 in wesentlichen Teilen verbindlich geworden durch Teil A der neuen Richtlinie der Bundes&#228;rztekammer zur Qualit&#228;tssicherung, die ein Qualit&#228;tsmanagement-System f&#252;r die medizinischen Laboratorien vorschreibt.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Philosophie der ISO-Standardisierung zielt prim&#228;r auf <Mark2>horizontale Standards</Mark2> ab, die fundamentale Konzepte, Prinzipien und Anforderungen betreffen (Abbildung 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Im Gegensatz zu den horizontalen Normen sind <Mark2>vertikale Standards</Mark2> in der Regel nicht der Gegenstand von Standardisierungsbem&#252;hungen bei ISO (Abbildung 9 <ImgLink imgNo="9" imgType="figure"/>). </Pgraph>
      <Pgraph>Unter vertikalen Standards versteht man detaillierte Darstellungen von Produkten und Prozessen, auch von analytischen Verfahren. In diese Klasse w&#252;rden u.a. die Referenzmessverfahren f&#252;r Enzyme, die Standards f&#252;r die Durchf&#252;hrung von Gerinnungsanalysen fallen. Erst 2009 ist der Antrag zur &#220;berarbeitung der Referenzmethode f&#252;r die Analyse von H&#228;moglobin (Ferricyanid Methode) von ISO&#47;TC 212 abgelehnt worden, weil es ein typischer vertikaler Standard ist.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Initiative zur Erstellung eines Standards geht in der Regel &#252;ber die nationale Standardisierungsorganisation, in Deutschland &#252;ber DIN.</Pgraph>
      <Pgraph>DIN leitet die nationale Initiative von Beh&#246;rden, wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Industrieverb&#228;nden weiter an CEN oder ISO, wo das zust&#228;ndige Technical Committee dar&#252;ber abstimmt, ob eine Working Group zur Erstellung eines Standards eingerichtet werden soll oder nicht. So war zum Beispiel durch Initiative von INSTAND e.V. auf nationaler Ebene ein Konsens erzielt worden, die Beschreibung von Referenzmessverfahren zu standardisieren. In diesem Fall war  die Initiative zun&#228;chst  bei CEN gelandet und wurde danach ISO 15193.</Pgraph>
      <Pgraph>Wenn das zust&#228;ndige Technical Committee dem Projekt zugestimmt und die Finanzierung gekl&#228;rt ist, beginnt die Arbeit in einer Working Group, zu der sich Vertreter aus den nationalen Standardisierungsorganisationen melden k&#246;nnen.</Pgraph>
      <Pgraph>Sie w&#228;hlen aus ihrer Reihe einen Koordinator (Convenor). Die Arbeiten in der Working Group laufen &#252;ber mehrere Jahre und das Produkt, ein schriftliches Dokument, erh&#228;lt in Abh&#228;ngigkeit vom Entwicklungsstadium, verschiedene Abk&#252;rzungen, die erkennen lassen, auf welcher Stufe der Bearbeitung das Dokument ist. In Abbildung 10 <ImgLink imgNo="10" imgType="figure"/> sind diese Abk&#252;rzungen dargestellt. </Pgraph>
      <Pgraph>Das Endergebnis ist ein ISO-Standard, abgek&#252;rzt IS, dem alle Beteiligten nationaler Standardisierungsorganisationen mehrheitlich zugestimmt haben.</Pgraph>
      <Pgraph>Neben den internationalen Standards werden bei ISO auch andere abgestimmte Dokumente erstellt, zum Beispiel technische Spezifikationen (Abbildung 11 <ImgLink imgNo="11" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Eine typische technische Spezifikation (TS) ist ISO&#47;DTS 25680 &#8222;Medical Laboratories: Calculation and expression of measurement uncertainty&#8220;.</Pgraph>
      <SubHeadline>ISO&#47;TC 212</SubHeadline>
      <Pgraph>F&#252;r die <Mark2>medizinischen Laboratorien</Mark2> ist das Technical Committee TC 212 zust&#228;ndig. </Pgraph>
      <Pgraph>TC 212 befasst sich mit Analysen in klinischen Laboratorien und mit in-vitro-Diagnostik-Systemen. Das Sekretariat von ISO&#47;TC 212 ist bei CLSI. Die Zahl der teilnehmenden L&#228;ndern ist 32. Genaue Zielsetzung von ISO&#47;TC 212 ist in Abbildung 12 <ImgLink imgNo="12" imgType="figure"/> dargestellt. Derzeit sind 4 Working Groups bei ISO&#47;TC 212 etabliert (Abbildung 13 <ImgLink imgNo="13" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Aus diesen Working Groups  sind wichtige internationale Standards hervorgegangen, wie aus Abbildung 14 <ImgLink imgNo="14" imgType="figure"/> ersichtlich wird.</Pgraph>
      <SubHeadline>Ringversuche</SubHeadline>
      <Pgraph>Zur <Mark2>Organisation von Ringversuchen</Mark2> sind bei ISO mehrere Dokumente erstellt worden, so zum Beispiel ISO Guide 43-1, ISO Guide 43-2. Diese werden zur Zeit zusammengefasst in einem ISO&#47;TC  0063 mit der Dokumenten Nr. DIN&#47; EN &#47;ISO&#47;IEC 17043.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="CEN&#47;CENELEC">
      <MainHeadline>CEN&#47;CENELEC</MainHeadline>
      <Pgraph>In der Europ&#228;ischen Union sind eigene Europ&#228;ische Standardisierungsorganisationen entstanden, das European Committee for Standardization (CEN) und das European Committee for Electrotechnical Standardization (Abbildung 15 <ImgLink imgNo="15" imgType="figure"/>). Das Sekretariat von CEN und CENELEC ist in Br&#252;ssel. Die Standardisierungsarbeiten in der EU werden ebenfalls in Technical Committees organisiert. F&#252;r die medizinischen Laboratorien zust&#228;ndig ist CEN&#47;TC 140. Bei CEN&#47;TC 140 sind 9 Working Groups t&#228;tig (Abbildung 16 <ImgLink imgNo="16" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Auch bei CEN und bei CENELEC werden Analog den ISO-Normen u.a. freiwillige Standards erstellt. Daneben gibt es mandardierte harmonisierte Normen, die eine Verbindung zur In-vitro Diagnostic Medical Device Directive (98&#47;79 EC) haben (vgl. Article 11) und somit eine regulative Funktion haben.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Standardisierung von Ringversuchen ist in CEN&#47;TC 140, Working Group 9, bearbeitet worden. Aus diesen Arbeiten ist eine Europ&#228;ische Norm EN 14136:2004 hervorgegangen (Abbildung 17 <ImgLink imgNo="17" imgType="figure"/>). Das Mandat zu dieser EN-Norm wurde von der EC erteilt (Abbildung 18 <ImgLink imgNo="18" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Diese EN-Norm entstand zum Vollzug des Artikels 11 der IVMD-Richtlinie (Beobachtungs- und Meldeverfahren). Den Ringversuchsorganisationen kommt eine besondere Rolle bei der Marktbeobachtung von IVMDs zu. Daher wurde von der EC das  Mandat an CEN erteilt, eine harmonisierte Norm mit dem Titel:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark1>&#8222;Use of external quality assessment schemes in the assessment of the performance in vitro diagnostic examination procedures&#8220;.</Mark1>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Die wesentlichen Inhalte dieser EN-Norm sind in Abbildung 19 <ImgLink imgNo="19" imgType="figure"/> zusammengefasst. </Pgraph>
      <Pgraph>In dieser Norm ist auch festgelegt, dass die Ringversuchsorganisation ein Qualit&#228;tsmanagement einrichten und pflegen sollen.</Pgraph>
      <Pgraph>Da die IVDMD-Direktive in das Medizin-Produktegesetz &#252;bernommen worden ist, gibt es im &#167; 8 MPG auch eine nationale Regelung zu harmonisierten Normen in der EU (Abbildung 20 <ImgLink imgNo="20" imgType="figure"/>). </Pgraph>
      <Pgraph>Damit werden zwei verschiedene internationale Normen &#252;ber Ringversuche nebeneinander bestehen, wobei ISO&#47;CASCO&#47;EC 17043 eine reine Empfehlung darstellt, w&#228;hrend EN 14136 aufgrund der Mandatierung und Harmonisierung regelnden Charakter hat.</Pgraph>
      <Pgraph>Die juristische Deutung dieser Normen mag schwierig sein, es bleibt aber festzuhalten, dass EN 14136 eine gewisse Verbindlichkeit in der EU hat.</Pgraph>
      <Pgraph>Es gibt einige wesentliche Unterschiede in der Formulierung zwischen EN 14136 und ISO&#47;IEC DIS 17043. So ist die Passage &#252;ber die Anforderungen an die Ringversuchsorganisationen unterschiedlich, wie in Abbildung 21 <ImgLink imgNo="21" imgType="figure"/> dargestellt.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Hintergrund dieser unterschiedlichen Formulierungen ist auf die Aktivit&#228;t der EDMA (European Diagnostic Manufacturers Association) zur&#252;ckzuf&#252;hren, die nicht akzeptieren wollen, dass die Ringversuchsorganisationen unabh&#228;ngig von kommerziellen, finanziellen und anderen Interessen sein sollen. Letztlich geht es darum, ob die Hersteller von Medizinprodukten als Ringversuchsorganisationen zugelassen werden k&#246;nnen.</Pgraph>
      <Pgraph>Diesem steht zumindest in der Europ&#228;ischen Union die EN 14136 entgegen. Nicht nur EN 14136, sondern auch ILAC&#47;G-13 (International Laboratory Accreditation Cooperation) stellt fest, dass die Ringversuchsorganisation nicht kommerziell ausgerichtet sein soll.</Pgraph>
      <Pgraph>In der BRD fordert auch die Richtlinie der Bundes&#228;rztekammer, dass die Ringversuchsorganisationen unabh&#228;ngige, gemeinn&#252;tzige, wissenschaftliche Organisationen sein m&#252;ssen, die von der Bundes&#228;rztekammer benannt und &#252;berwacht werden. </Pgraph>
      <Pgraph>Eigent&#252;mlicherweise nimmt die Richtlinie der Bundes&#228;rztekammer bisher keinen Bezug zu EN 14136:2004, was aber sicherlich noch nachgeholt werden k&#246;nnte.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zusammenfassung">
      <MainHeadline>Zusammenfassung</MainHeadline>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Die nationale Normungsarbeit in den L&#228;ndern der EU ist beendet. Normungsprojekte k&#246;nnen nur bei <Mark1>ISO</Mark1> oder <Mark1>CEN</Mark1> bearbeitet werden.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Die Normungsinitiative erfolgt &#252;ber die nationale Standardisierungsorganisation, und die Spiegelgremien sind bei <Mark1>DIN</Mark1>.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Alle ISO-Normen und viele EN-Normen sind keine verbindlichen Dokumente.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Normen k&#246;nnen verbindlich werden, wenn nationale Institutionen mit Entscheidungsbefugnis diese Normen im Rahmen eines <Mark2>Regelwerkes</Mark2> vorschreiben.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Verbindlich sind in der EU die <Mark2>mandatierten</Mark2> und <Mark2>harmonisierten</Mark2> Normen. Sie erg&#228;nzen die EU-Richtlinie 98&#47;79 EC &#252;ber in vitro Diagnostika (vgl. &#167; 8 MPG).</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6."><Mark1>EN 14136:2004</Mark1> ist eine mandatierte und harmonisierte Norm und sollte daher in den nationalen Regelungen &#252;ber Ringversuche verankert werden.</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
    </TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>ISO</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefBookTitle>ISO&#47;IEC 17000:2004. Conformity assessment &#8211; Vocabulary and general principles</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>ISO&#47;IEC 17000:2004. Conformity assessment &#8211; Vocabulary and general principles. 2004.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Anonym</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2009</RefYear>
        <RefBookTitle>DIN EN ISO&#47;IEC 17043:2009: Konformit&#228;tserkl&#228;rung &#8211; Allgemeine Anforderungen an Eignungspr&#252;fungen (ISO&#47;IEC DIS 17043:2008)</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>DIN EN ISO&#47;IEC 17043:2009: Konformit&#228;tserkl&#228;rung &#8211; Allgemeine Anforderungen an Eignungspr&#252;fungen (ISO&#47;IEC DIS 17043:2008). 2009.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>ISO</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>ISO&#47;DTS 25680. Medical Laboratories &#8211; Calculation and expression of measurement uncertainty. ISO&#47;TC 212&#47;N231</RefBookTitle>
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        <RefTotal>ISO&#47;DTS 25680. Medical Laboratories &#8211; Calculation and expression of measurement uncertainty. ISO&#47;TC 212&#47;N231.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>CEN</RefAuthor>
        <RefTitle>EN 14136:2004. Use of external quality assessment schemes in the assessment of the performance in vitro diagnostic examination procedures</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>Official Journal of the European Union</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>EN 14136:2004. Use of external quality assessment schemes in the assessment of the performance in vitro diagnostic examination procedures. Official Journal of the European Union; 15.11.2006.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Bundes&#228;rztekammer</RefAuthor>
        <RefTitle>Richtlinie der Bundes&#228;rztekammer zur Qualit&#228;tssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen</RefTitle>
        <RefYear>2008</RefYear>
        <RefJournal>Dtsch &#196;rztebl</RefJournal>
        <RefPage>A341-355</RefPage>
        <RefTotal>Bundes&#228;rztekammer. Richtlinie der Bundes&#228;rztekammer zur Qualit&#228;tssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen. Dtsch &#196;rztebl 2008;105:A341-355.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
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              <Mark1>Abbildung 1</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 2</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 10</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 11</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 12</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 13</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 14</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 15</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 18</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 19</Mark1>
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