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    <IdentifierDoi>10.3205/iprs000017</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-iprs0000174</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">State of the Art der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie aus Sicht der Gyn&#228;kologie</Title>
      <TitleTranslated language="en">State of the art of plastic-reconstructive surgery in gynecology</TitleTranslated>
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          <Lastname>Nestle-Kr&#228;mling</Lastname>
          <LastnameHeading>Nestle-Kr&#228;mling</LastnameHeading>
          <Firstname>Carolin</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Sana Krankenhaus D&#252;sseldorf-Gerresheim, Abteilung f&#252;r Senologie, Graeulinger Stra&#223;e 120, 40625 D&#252;sseldorf, Deutschland<Affiliation>Sana Krankenhaus D&#252;sseldorf-Gerresheim, Abteilung f&#252;r Senologie, D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>carolin.nestle-kraemling&#64;sana.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">breast augmentation</Keyword>
      <Keyword language="en">mastopexy</Keyword>
      <Keyword language="en">tuberous breast</Keyword>
      <Keyword language="en">breast reconstruction</Keyword>
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      <Keyword language="en">vulvovaginal reconstruction</Keyword>
      <Keyword language="en">labioplasty</Keyword>
      <Keyword language="de">Brustvergr&#246;&#223;erung</Keyword>
      <Keyword language="de">Mastopexie</Keyword>
      <Keyword language="de">tubul&#228;re Brust</Keyword>
      <Keyword language="de">Brustrekonstruktion</Keyword>
      <Keyword language="de">Abdominoplastik</Keyword>
      <Keyword language="de">vulvovaginale Rekonstruktion</Keyword>
      <Keyword language="de">Labioplastie</Keyword>
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    <DatePublished>20121211</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>2193-8091</ISSN>
        <Volume>1</Volume>
        <JournalTitle>GMS Interdisciplinary Plastic and Reconstructive Surgery DGPW</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Interdiscip Plast Reconstr Surg DGPW</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>17</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>In der Gyn&#228;kologie in Deutschland werden plastisch-rekonstruktive Operationstechniken sowohl aus &#228;sthetischen Gr&#252;nden als auch zur Korrektur bei Fehlbildungen oder zur Rekonstruktion bzw. Defektdeckung nach onkologischen Eingriffen im Bereich des &#228;u&#223;eren Genitales, des Abdomens und der Mamma durchgef&#252;hrt. Die Entwicklung der plastisch-rekonstruktiven Operationen in der Gyn&#228;kologie umfasst in den vergangenen 3 Jahrzehnten das gesamte Spektrum allogener und autologer Techniken zur &#228;sthetischen und rekonstruktiven Chirurgie in den genannten gyn&#228;kologisch behandelten Organbereichen.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>In Germany plastic-reconstructive techniques are used in gynecology for aesthetic reasons as well as for correction of congenital malformations, reconstructive surgery or defect coverage after tumour resection in the genital area, in the abdominal region and in breast surgery. The evolution of plastic and reconstructive surgery in gynecology comprises the hole spectrum of allogenic and autologous techniques in the field of aesthetic and reconstructive surgery.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="1 &#196;sthetische und rekonstruktive Chirurgie im Bereich der Mamma">
      <MainHeadline>1 &#196;sthetische und rekonstruktive Chirurgie im Bereich der Mamma</MainHeadline><Pgraph>Plastische Operationen im Bereich der weiblichen Brust aus &#252;berwiegend &#228;sthetischen Gr&#252;nden werden in der Gyn&#228;kologie mit dem Ziel der Vergr&#246;&#223;erung, Straffung oder Verkleinerung der Brust durchgef&#252;hrt. Nicht selten ist auch eine Kombination von Straffung und Augmentation notwendig bzw. gew&#252;nscht und im Einzellfall aufgrund der damit verbundenen h&#246;heren Komplikationsrate  sorgf&#228;ltig zu indizieren. </Pgraph><SubHeadline>1.1 Mammaaugmentation</SubHeadline><Pgraph>Aktuelle Operationstechniken zur Mammaaugmentation umfassen einen differenzierten operativen Zugang der &#252;berwiegend in der Inframamm&#228;rregion geplant wird. Grunds&#228;tzlich kommen in absteigender H&#228;ufigkeit und abh&#228;ngig von individuellen Gegebenheiten und W&#252;nschen der Patientinnen auch der periareol&#228;re Zugang oder ein axill&#228;rer Zugang mit endoskopischer Pr&#228;paration der Implantatloge in Frage <TextLink reference="1"></TextLink>. Vorteilhaft ist dabei ein periareol&#228;rer Zugang insbesondere bei simultan geplanter Liftingoperation und gro&#223;er Areola. Ein axill&#228;rer Zugang erscheint hinsichtlich der &#220;bersichtlichkeit des Operationsgebietes, der korrekten Platzierung der Implantate sowie der eingeschr&#228;nkten Interventionsm&#246;glichkeiten bei Komplikationen und Implantatwechsel deutlich seltener geeignet.</Pgraph><Pgraph>Die Platzierung von Brustimplantaten erfolgt am h&#228;ufigsten in einer partiell subpektoralen Implantatloge, die unter Sicht z.B. mithilfe eines Leuchthakens durch die Abpr&#228;paration des M. pectoralis major an seinem kaudalen und kaudal-medialen Ansatz geschaffen wird. Vorteilhaft ist hierbei eine eher niedrigere Kapselfibroserate als bei subglandul&#228;rer Einlage sowie eine nat&#252;rlichere Abdeckung besonders im Decolleteebereich. </Pgraph><Pgraph>Die Auswahl der Implantate erfolgt stets nach pr&#228;operativer individueller Abmessung von Brustbasis und geplanter Brustprojektion, wobei h&#228;ufig anatomische Implantate mit k&#246;h&#228;sivem Silikongel und moderater oder voller Projektion zum Einsatz kommen. Je nach Brustform f&#252;hren auch runde Implantate zu sehr guten &#228;sthetischen Ergebnissen und sind nicht mit dem potentiellen Risiko einer Implantatrotation verbunden. Diese wird bei anatomischen Implantaten bis zu 14&#37; angegeben <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Unter dem Aspekt der Patienten-Sicherheit hat gerade die &#228;sthetische Brustchirurgie mit der langj&#228;hrigen Diskussion um die Sicherheit von Silikonimplantaten und dem aktuellen Skandal der Verwendung minderwertigen Silikons in Brustimplantaten der Firma PIP jeweils gr&#246;&#223;te mediale Aufmerksamkeit. Bei einer drastisch erh&#246;hten Ruptur- und Silikongel-Bleeding-Rate von bis zu 33&#37; <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>, wurde im Januar 2012 erstmalig vom Bundesinstitut f&#252;r Arznei- und Medizinprodukte BfArM die Empfehlung zur Entfernung der betroffenen Silikonimplantate (PIP, Rofil, Tibreeze) ausgesprochen. Es bleibt die relevante Problematik lokaler Komplikationen wie der Kapselfibrose und Silikonleakage, die prinzipiell alle Implantathersteller betrifft. Es ist zu erwarten, dass die aktuellen Implantate der vierten Generation mit koh&#228;sivem Gel und verst&#228;rkter Silikonumh&#252;llung die lokalen Komplikationen reduzieren <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>. Aufgrund der trotz aller &#228;rztlichen Sorgfalt m&#246;glichen schicksalshaften Komplikationen, die selten auch zur individuellen Katastrophe werden k&#246;nnen ist aber gerade bei &#228;sthetischen Operationen der Anspruch an die Aufkl&#228;rung besonders hoch. Die Gespr&#228;chsdauer zur Aufkl&#228;rung sollte zeitlich dokumentiert mehr als 30 Minuten umfassen. In jedem Fall muss sich der Operateur in ausf&#252;hrlichen Gespr&#228;chen von den Zielvorstellungen der Patientin und ihrer speziellen Motivation ein m&#246;glichst genaues Bild machen. Eine pr&#228;- und postoperative Fotodokumentation ist Standard.</Pgraph><Pgraph>Die Arbeitsgemeinschaft f&#252;r &#228;sthetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gyn&#228;kologie  hat seit Ende 2011 ein webbasiertes Implantat- und Netzregister etabliert <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.awogyn-implantatregister.de&#47;">http:&#47;&#47;www.awogyn-implantatregister.de&#47;</Hyperlink>, um den Einsatz und die Komplikationen einer Vielzahl von Produkten und Herstellern im Zusammenhang mit &#228;sthetischer wie rekonstruktiver Brustchirurgie &#252;berblicken zu k&#246;nnen. </Pgraph><SubHeadline>1.2 Korrektur der tubul&#228;ren Brust und Anisomastie</SubHeadline><Pgraph>Mammaaugmentationen werden auch einseitig bei einer ausgepr&#228;gten Anisomastie zur Angleichung oder im Zusammenhang mit der Korrektur einer tubul&#228;ren Brustdeformit&#228;t  (&#8222;R&#252;sselbrust&#8220;) (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>) durchgef&#252;hrt. Bei dieser angeborenen Fehlbildung der Brust findet sich in unterschiedlichen Auspr&#228;gungen ein Areolaprolaps, ein inframamm&#228;rer fibr&#246;ser Schn&#252;rring und eine Volumendefizienz am h&#228;ufigsten der beiden unteren Quadranten, die jeweils zu korrigieren sind. Bei der nicht selten gleichzeitig bestehenden Mammahypoplasie muss neben weiteren komplexen Korrekturen wie der Dr&#252;senumverteilung von kranial nach kaudal, der Neuanlage der Inframamm&#228;rfalte und der Korrektur des Areolaprolapses die Betonung der unteren Quadranten der Brust durch ein anatomisches Implantat mit niedriger H&#246;he und voller Projektion ausgeglichen werden. Aufgrund der gleichzeitig vorzunehmenden epipektoralen Dr&#252;senmobilisationen erfolgt dann in der Regel die Implantateinlage subglandul&#228;r. Bei einer extremen Auspr&#228;gung des inframamm&#228;ren Schn&#252;rrings ist eine zweizeitige Korrektur mit prim&#228;rer Expandereinlage notwendig <TextLink reference="9"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>1.3 Mastopexie und Mammareduktionsplastik</SubHeadline><Pgraph>Insbesondere f&#252;r die Mammareduktionsplastik ist in vielen F&#228;llen auch eine medizinische Indikation gegeben, der Wunsch einer Patientin aber ist ausschlaggebend. Die &#220;berg&#228;nge zwischen &#252;berwiegend &#228;sthetisch motivierter Mastopexie bis zur Reduktionsplastik wegen symptomatischer Makromastie sind dabei flie&#223;end. </Pgraph><Pgraph>Die Operationstechniken zur klassischen Mastopexie und Reduktion umfassen heute narbensparende Techniken mit nur periareol&#228;rer Straffung &#252;berwiegend bei kleinen Reduktionen oder Mastopexien, mit vertikaler Narbe wie z.B. nach Lejour (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>) oder am h&#228;ufigsten durchgef&#252;hrt die klassische Inzision &#252;ber ein invertiertes T.  Narbensparende Techniken basieren auf einer periareol&#228;ren oder vertikalen Raffnaht, die Technik mit invertiertem T erm&#246;glicht auch gr&#246;&#223;ere Hautresektionen. </Pgraph><Pgraph>Unabh&#228;ngig von der Hautinzision ist die Technik der Mamillenstielung oder seltener der freie Mamillentransfer &#252;ber Vollhauttransplantation bei hohem Risiko einer Mamillennekrose zu planen. Dabei k&#246;nnen unterschiedliche Techniken von Hautinzision und Mamillenstielung kombiniert werden. Bei Auswahl der jeweils sichersten Vorgehensweise liegt die Mamillennekroserate als schwerste  Komplikation unter 1&#37; <TextLink reference="10"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Aufgrund der M&#246;glichkeit zur Resektion gro&#223;er Dr&#252;senareale mit &#228;sthetischer Neuformung des Dr&#252;senk&#246;rpers werden die unterschiedlichen Stielungs- und Inzisionstechniken der Mammareduktionsplastik auch als sogenannte tumoradaptierte Reduktionsplastik zur Tumorresektion beim Mammakarzinom eingesetzt.</Pgraph><SubHeadline>1.4 Brustrekonstruktion nach Mastektomie</SubHeadline><SubHeadline2>1.4.1 Mastektomietechniken</SubHeadline2><Pgraph>Die Umschneidungsfigur der Standardmastektomie verl&#228;uft wetzsteinf&#246;rmig oder auch sichelf&#246;rmig zur Vermeidung von dog ears und orientiert sich ggf. an einer hautnahen Tumorlokalisation. Auch bei der Standardmastektomie kann ein Teil des gesunden Hautmantels und damit die Brustkontur inklusive der Inframamm&#228;rfalte erhalten werden um eine sp&#228;tere zu erleichtern. Sofern eine Sofortrekonstruktion der Brust von der Patientin gew&#252;nscht wird und medizinisch sinnvoll bzw. vertretbar erscheint, kann die Mastektomie haut- und narbensparend oder auch bei ausreichendem Abstand zum Nippel-Areola-Koplex nippelsparend erfolgen. So resultieren kaum sichtbare periareol&#228;re oder inframamm&#228;re Narben und erm&#246;glichen eine optimal nat&#252;rliche Wiederherstellung der Brust (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Bei einer ptotischen Brust kann die Mastektomie &#252;ber eine entsprechend ausgew&#228;hlte Reduktionsfigur mit vertikaler Narbe oder invertierter T- Narbe bzw. &#252;ber eine individuell tumoradaptierte Reduktionsfigur als sogenannte &#8222;Reduktionsmastektomie&#8220; in Kombination mit einer Sofortrekonstruktion durchgef&#252;hrt werden. Die onkologische Sicherheit der hautsparenden und nippelsparenden Mastektomie ist bei sorgf&#228;ltiger Durchf&#252;hrung derjenigen der Standardmastektomie gleichwertig <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>. Bei der Sonderform der prophylaktischen Mastektomie zur Mammakarzinompr&#228;vention bei Frauen mit sehr hohem Risiko, im speziellen bei Tr&#228;gerinnen einer BRCA-Mutation sollte nach Entfernung des Dr&#252;senk&#246;rpers auch auf die ggf. separate Entfernung kleinster subkutaner Dr&#252;senreste geachtet werden.</Pgraph><SubHeadline2>1.4.2 Operationsverfahren zur Brustrekonstruktion</SubHeadline2><SubHeadline3>1.4.2.1 Expander- bzw. Implantatrekonstruktion (heterologe Rekonstruktion)</SubHeadline3><Pgraph>Die sofortige oder auch sekund&#228;re Implantatrekonstruktion ist grunds&#228;tzlich als Standardverfahren mit dem geringsten operativen Aufwand verbunden und erscheint gut geeignet zur Rekonstruktion einer kleinen bis mittelgro&#223;en Brust. Es werden heute &#252;berwiegend hochkoh&#228;sive anatomische Silikonimplantate verwendet, die in sehr variablen Gr&#246;&#223;en hinsichtlich Basis, Projektion und Volumen erh&#228;ltlich sind. Bei der zweizeitigen Rekonstruktion nach Mastektomie muss &#252;ber eine subpektorale Expanderimplantateinlage nach sukzessiver perkutaner Auff&#252;llung mit Kochsalzl&#246;sung nach etwa 6 Monaten der Wechsel auf ein definitives Implantat erfolgen. Probleme besonders bei der Verwendung anatomischer Implantate k&#246;nnen trotz texturierter Oberfl&#228;che eine fehlende Implantatadh&#228;renz sein, z.B. bei persistierender Serombildung mit nachfolgender Implantatrotation oder Dislokation.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r eine optimale Weichteilabdeckung des einzubringenden Implantates wird die subpectorale Platzierung empfohlen. Der M. pectoralis major muss hierzu kaudal und kaudal-medial von seinem Rippen- und Sternumansatz abgel&#246;st werden. Bei einem relevanten Haut&#252;berschuss z.B. aufgrund einer Makromastie kann im Rahmen einer Sofortrekonstruktion die Reduktionsmastektomie geplant werden und die kaudale Implantat- Abdeckung &#252;ber einen an die kaudale Pektoraliskante fixierten, deepithelisierten Dermis-Lappen durchgef&#252;hrt werden (siehe <TextGroup><PlainText>Abbildung 4 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). Im Fall einer einzeitigen Sofortrekonstruktion im Rahmen einer Haut- oder Nippel sparenden Mastektomie z.B. bei kleiner oder mittelgro&#223;er Brust und fehlendem Haut&#252;berschuss, kann heute &#252;ber unterschiedliche Netze oder Gewebmatrices eine sofortige komplette zweite Abdeckung des Implantates erfolgen. Hierbei werden die in den vergangenen Jahren entwickelten Materialien wie titanisierte oder teilresorbierbare Kunststoffnetze <TextLink reference="13"></TextLink> oder azellul&#228;re biologische Gewebematrices (humane, porcine oder bovine Kollagenmatrix) <TextLink reference="14"></TextLink>, <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink> (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>) an die kaudale Pektoraliskante fixiert. Der mobilisierte Pektoralismuskel kann so &#252;ber dem Implantat ausgebreitet und Netz bzw. Gewebematrix in der Inframamm&#228;rfalte fixiert werden. Gleichzeitig wird damit das Implantat nach kaudal und lateral stabilisiert. Die Auswahl von Netz oder Gewebematrix orientiert sich u.a. an der subkutanen Schichtdicke mit Pr&#228;ferenz der biologischen Gewebematrix bei ausged&#252;nntem Haut-Weichteilmantel.</Pgraph><SubHeadline3>1.4.2.2 Eigengewebsrekonstruktion der Brust</SubHeadline3><Pgraph>Die M&#246;glichkeiten der autologen Brustrekonstruktion durch gestielten oder freien Lappentransfer erweitern das Indikationsspektrum gerade f&#252;r Patientinnen mit ung&#252;nstigen Bedingungen f&#252;r eine reine Expander- bzw. Implantatrekonstruktion wie z.B. nach Post-Mastektomie-Bestrahlung, nach extensiver Hautresektion oder Pektoralisatrophie bei insgesamt ungen&#252;genden Haut-Weichteilverh&#228;ltnissen. Dar&#252;berhinaus erm&#246;glicht die autologe Rekonstruktion zumeist die Wiederherstellung einer nat&#252;rlicheren Brustform und macht seltener angleichende Operationen der kontralateralen Seite notwendig. So werden nach Sekund&#228;rrekonstruktion mit einer Eigengewebsrekonstruktion vom Unterbauch in ca. 60&#37; und nach Sofortrekonstruktion mit einer hautsparenden Mastektomie nur in ca. 20&#37; Angleichungsoperationen durchgef&#252;hrt <TextLink reference="18"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Insgesamt erscheint die Patientinnen-Zufriedenheit nach komplikationsloser Brustrekonstruktion hoch und liegt bei Patientinnen nach Eigengewebsrekonstruktion signifikant h&#246;her als nach Expander- Implantatrekonstruktion <TextLink reference="19"></TextLink>, <TextLink reference="20"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Der <Mark1>gestielte Lappentransfer</Mark1> entspricht einem bew&#228;hrten Standard und erm&#246;glicht die autologe Rekonstruktion  durch Unterbauchgewebe (Transverser Rectus abdominis Myocutan-Lappen &#8211; TRAM-Lappen) oder mit Gewebe aus dem R&#252;ckenbereich (Latissimus dorsi-Lappen). Da im R&#252;ckenbereich lokal deutlich weniger Fettgewebe als aus dem Unterbauchbereich zu gewinnen ist, muss hierbei in der Regel die Kombination mit einem Implantat erfolgen, was auch die Nachteile beider Rekonstruktionstechniken (Lappenkomplikationen, Kapselfibrose) mit sich bringt. Daher erscheint die ausschlie&#223;lich autologe Rekonstruktion aus dem Unterbauch gegen&#252;ber einer kombiniert autolog-heterologen Rekonstruktion von Vorteil. Die Lappenpr&#228;paration vom Unterbauch umfasst nach Pr&#228;paration des Empf&#228;ngerareals im Brustbereich die Pr&#228;paration der transversen Haut-Unterhaut-Fett-Insel, die Pr&#228;paration des kranialen Rektusstieles mit Schonung der Vasa epigastrica superior und Durchtrennung der Vasa epigastrica inferior. Der mobilisierte TRAM-Lappen wird dann in den Mastektomiebereich eingeschwenkt und eingepasst und das abdominale Spenderareal im Sinne einer Abdominoplastik mit Neuimplantation des Nabels in die gestraffte Bauchdecke &#228;sthetisch verschlossen (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>). Die Operationsdauer liegt bei ca. 2 bis 4 Stunden, der Blutverlust ist auch bei ausgedehnten Wundfl&#228;chen kontrollierbar so dass heute nur in Ausnahmef&#228;llen bzw. bei Komplikationen eine Bluttransfusion erfolgen muss. Spezifische relevante Komplikationen des gestielten Lappentransfers vom Abdomenbereich umfassen partielle Lappennekrosen, Narbenhernien im Unterbauchbereich der Faszienentnahme sowie Bulgebildungen im Oberbauchbereich des Muskelstieldurchtritts. Kontraindikationen f&#252;r eine TRAM-Rekonstruktion sind in extensiven Voroperationen im Bauchbereich mit eventueller L&#228;sion der vasa epigastrica superior bzw. deren Perforatoren zu sehen. Eine erh&#246;hte Komplikationsfrequenz hinsichtlich partieller Lappennekrosen ist au&#223;erdem bei ausgepr&#228;gter Adipositas und Nikotinabusus zu erwarten. Spezifische Komplikationen der Latissimusrekonstruktion sind &#252;ber eventuelle Implantatkomplikationen hinaus eine h&#228;ufige Serombildung im Hebeareal, die narbenbedingten Bewegungseinschr&#228;nkungen oder Schmerzen im R&#252;ckenbereich.  Grunds&#228;tzlich besteht bei dem Verfahren die M&#246;glichkeit der bilateralen Brustrekonstruktion, aufgrund der nach bilateraler Muskelstielung resultierenden Muskeldefizienz im Abdomenbereich ist hier allerdings immer der bilaterale,  muskelschonende freie Lappentransfer anzubieten &#8211; auch wenn in einer Untersuchung zur Lebensqualit&#228;t kein nennenswerter Unterschied zwischen freier und gestielter Technik gefunden werden konnte <TextLink reference="18"></TextLink>, <TextLink reference="21"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Ein <Mark1>freier Lappentransfer</Mark1> erfolgt heute in der Regel in Form von Perforatorlappen (DIEP-deep inferior epgastric artery perforator, S-GAP Superior-Gluteal artery perforator, I-GAP inferior gluteal, Gracilis-Lappen). Vorteile einer Perforator-basierten mikrochirurgischen Rekonstruktion besonders aus dem Unterbauch sind neben der Schonung der Rektusmuskulatur auch die hierdurch gew&#228;hrleistete Symmetrie des Abdomens gerade bei schlanken Frauen, sowie die Vermeidung einer Bulgebildung im Oberbauchbereich. Zudem wird aufgrund der Versorgung durch die h&#228;ufiger dominanten  Vasa epigastrica inferior und den k&#252;rzeren Gef&#228;&#223;stiel durch die bessere Perfusion eine geringere Rate an Fettgewebsnekrosen berichtet <TextLink reference="19"></TextLink>. Nachteilig ist die abh&#228;ngig von der Erfahrung und Zusammensetzung des Operationsteams deutlich l&#228;ngere Operationsdauer von 4 bis 6 oder mehr Stunden und die grunds&#228;tzliche Problematik einer kompletten Lappennekrose bei Anastomosenproblemen. Falls im Unterbauchbereich kein ausreichendes Eigengewebe zur Verf&#252;gung steht oder anderweitig Kontraindikationen bestehen, sind mit Perforatorlappen aus anderen geeigneten Spenderregionen wie der Glutealregion (S-GAP-flap: Superior guteal artery Perforator flap) noch gute Ergebnisse erreichbar <TextLink reference="20"></TextLink>. Aufgrund der anspruchsvollen Pr&#228;paration und mikrochirurgischen Anastomosentechnik mit der m&#246;glichen Komplikation einer totalen Lappennekrose insbesondere beim S-GAP-Lappen sollten diese Techniken nur in hochspezialisierten Fach-Abteilungen durchgef&#252;hrt werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 &#196;sthetische und rekonstruktive Chirurgie im Bereich des Abdomens und des &#228;u&#223;eren Genitale">
      <MainHeadline>2 &#196;sthetische und rekonstruktive Chirurgie im Bereich des Abdomens und des &#228;u&#223;eren Genitale</MainHeadline><Pgraph>&#196;sthetische bis hin zu medizinischen Indikationen zur Abdominoplastik ergeben sich in der Gyn&#228;kologie bei einer Haut- bzw. Fettsch&#252;rzenbildung z.B. nach drastischer Gewichtsabnahme, bei einziehenden Pfannenstiel- oder L&#228;ngs-Laparatomienarben nach gyn&#228;kologischen Eingriffen  im Unterbauch oder bei ausgepr&#228;gter wenn auch seltener Gerodermie z.B. nach Mehrlingsschwangerschaften. Die Operationstechnik umfasst im Rahmen einer kompletten Bauchdeckenplastik die quere und spindelf&#246;rmige Resektion der &#252;bersch&#252;ssigen Unterbauchhaut und der Subkutanschicht bis zur Faszie und bis knapp &#252;ber den Nabel reichend und ist mit der epifaszialen Mobilisation bis in H&#246;he des Rippenbogens sowie der Neuimplantation des Nabels verbunden. Eine blo&#223;e Fettsch&#252;rzenresektion unterhalb des Nabels sollte wegen der m&#246;glichen Nabelverziehung nur zur&#252;ckhaltend in entsprechenden Situationen vorgenommen werden. In der Gyn&#228;kologie werden Abdominoplastiken immer wieder auch auf einen entsprechenden Patientinnenwunsch hin als &#8222;Gelegenheits-Abdominoplastik&#8220; im Rahmen einer notwendigen Unterbauchoperation geplant. Aufgrund der damit verbundenen zus&#228;tzlichen ausgedehnten Wundfl&#228;chen und m&#246;glichen  schwerwiegenden Wundheilungsst&#246;rungen bis hin zu ausgedehnten Haut- und Fettnekrosen ist die Indikation aber streng zu stellen.</Pgraph><Pgraph>Offenbar u.a. parallel mit der zunehmend offenen Darstellung rasierter Schamregionen in den Medien scheint ein diesbez&#252;gliches Sch&#246;nheitsideal vom weiblichen &#228;u&#223;eren Genitale verbreitet und fixiert zu sein, das eine drastisch steigende Nachfrage nach &#228;sthetischen Korrektureingriffen am &#228;u&#223;eren Genitale nach sich gezogen hat. </Pgraph><Pgraph>Die Zahl wissenschaftlicher Publikationen zu Techniken und Komplikationen solcher Eingriffe zur Korrektur der Labia minora und Vagina sind in der Fachpresse dagegen eher verhalten. Der &#220;bergang zwischen &#228;sthetisch st&#246;renden wie z.B. subjektiv zu gro&#223; erscheinenden Labia minora und einer medizinischen Indikation bei symptomatischer Labienhyperplasie mit Problemen bei sportlicher Aktivit&#228;t oder Tragen bestimmter Kleidungsst&#252;cke ist h&#228;ufig flie&#223;end. Die Verkleinerung der Labia minora stellt dabei zwar h&#228;ufig einen komplikationsarmen und mit kaum sichtbaren Narben abheilenden kleinen Eingriff dar und erfolgt entweder durch keilf&#246;rmige Exzision mit konsekutiver querer Narbe oder &#252;ber eine Resektion der Labienl&#228;nge entlang der Kante um die anatomische Bedeckung durch die Labia majora wieder herzustellen. (Abbildung 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/>) Allerdings k&#246;nnen Komplikationen mit Wundheilungsst&#246;rungen und Defektheilung oder auch asymmetrische Abheilung oder partielle Amputationen ausgepr&#228;gte Folgebeschwerden inklusive ausgepr&#228;gter psychischer Beeintr&#228;chtigungen zur Folge haben <TextLink reference="22"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die <Mark1>rekonstruktive Chirurgie zur Wiederherstellung von Vagina und &#228;u&#223;erem Genitale</Mark1> nach ausgedehnten Tumoroperationen oder auch bei Vaginalaplasie im Rahmen eines Mayer-Rokitansky-K&#252;ster-Hauser-Syndroms basiert im Wesentlichen auf lokalen bzw. lokoregionalen Transpositions- oder Rotationslappen sowie  myokutanen gestielten Lappen aus der Region. </Pgraph><Pgraph>Zur Vaginalrekonstruktion bei angeborener Fehlbildung wird die laparaskopisch unterst&#252;tzte Vecchietti-Operation als Standardvorgehen angesehen. Es erfolgt hierbei der schrittweise Durchzug einer im Septum zwischen Rektum und Urethra fixierten Kunststoffolive nach kranial &#252;ber zwei mit der Olive verbundene F&#228;den. Diese werden endoskopisch pr&#228;peritoneal  getunnelt nach suprapubisch ausgeleitet, auf einen Spannautomaten gef&#252;hrt und angezogenen werden. Der mit der Kranialw&#228;rtswanderung der Olive entstehende Kanal wird durch ein aufsteckbares Platzhaltersystem offengehalten und epithelisiert langsam. Andere Techniken basieren auf der Epithel-Auskleidung eines operativ pr&#228;parierten Vaginalkanals durch Peritoneallappen (Davidov-Scheide) <TextLink reference="23"></TextLink>. Auch hier kann heute eine laparaskopische Pr&#228;paration des Peritoneums erfolgen <TextLink reference="24"></TextLink> oder zwei m&#246;glichst d&#252;nn pr&#228;parierte Singapure-flaps aus der Inguinalregion, die zu einem Scheidenrohr geformt werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Nach Tumoroperation entstandene, h&#228;ufig tiefergehende Defekte</Mark1> m&#252;ssen mit individuell ausgew&#228;hlten Lappentechniken  versorgt werden. Je nach Defektlokalisation kommen bei ventralen Defekten im Mons pubis-, Klitoris- oder Vulvabereich myokutane Lappen von der Oberschenkel-Innenseite (Singapor-flap), Oberschenkel-Au&#223;enseite (Tensor fasiae latae-Lappen) oder im Sinne von Y-Lappen aus der Mons Pubis-Region zum Einsatz <TextLink reference="25"></TextLink>. Bei zentral oder dorsal lokalisierten Defekten k&#246;nnen neben dem eher volumin&#246;sen myokutanen Glutaeus Maximus-Lappen oder dem Gracilis-lappen auch Fasziokutane Lappen aus der Pofaltenregion (gluteal fold flap) pr&#228;pariert werden. F&#252;r die Deckung  gro&#223;er Defekte z.B. nach Exenteration, in Rezidivsituationen mit vorausgegangener Bestrahlung und multiplen Voroperationen in der Region ist die ideale Spenderregion im Abdomen gegeben. Als inferior gestielter vertikaler Rektuslappen (VRAM) ist der auch gut formbare, ausgedehnte myokutane Lappen in einer L&#228;nge von Unterbauch bis in das Epigastrium zu heben und auch in zeitlicher Abfolge nacheinander auf beiden Seiten noch verwendbar.</Pgraph><Pgraph>Grunds&#228;tzlich ist bei fehlenden Alternativen zur Vaginalrekonstruktion bei Fehlbildung oder nach Tumorchirurgie wie z.B. bei ausgepr&#228;gter Vaginalverk&#252;rzung nach Wertheim-Operation die Pr&#228;paration einer Sigmascheide m&#246;glich. Allerdings kann besonders die persistierende Schleimabsonderung eine f&#252;r die Patientin inakzeptable Folgeerscheinung sein und f&#252;hrt dann nicht selten zur Resektion der Sigmascheide.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Operative Ausbildung und Spezialisierung in der Gyn&#228;kologie">
      <MainHeadline>3 Operative Ausbildung und Spezialisierung in der Gyn&#228;kologie</MainHeadline><Pgraph>Die Kenntnis und F&#228;higkeit zur Durchf&#252;hrung &#228;sthetischer und rekonstruktiver Operationen in der Gyn&#228;kologie ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb der fachspezifischen Weiterbildung im Schwerpunkt gyn&#228;kologische Onkologie. Nur unter Kenntnis und Einbeziehung aller zur Verf&#252;gung stehenden M&#246;glichkeiten kann die operative Therapie optimal geplant werden. Eine individuelle spezialisierte operative Ausbildung ist in jedem Fall Voraussetzung und wird in den heute zertifizierten Genitalkrebszentren angeboten. F&#252;r den Bereich der Mammachirurgie ist dar&#252;ber hinaus eine seit 2006 durch die Arbeitsgemeinschaft f&#252;r &#228;sthetische, plastische und wiederherstellende Operationen in der Gyn&#228;kologie (AWOgyn) etablierte freiwillige, strukturierte und auditierte Weiterbildung zum Brustoperateur m&#246;glich. Derzeit finden sich auf der Webseite der AWOgyn.com &#252;ber 90 zertifizierte Brustoperateure.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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          <MediaNo>1</MediaNo>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Korrektur einer beidseitigen tubul&#228;ren Brust (&#8220;R&#252;sselbrust&#8221;) &#252;ber periareol&#228;rer Korrektur des Areolaprolaps, Aufteilung des Dr&#252;senk&#246;rpers von kranial nach kaudal, Neuanlage der Unterbrustfalte durch Rayenn&#228;hte und epipektorale Augmentation mit einem Implantat niedriger H&#246;he und voller Projektion</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Pr&#228;- und postoperative Situation nach narbensparender Reduktionsplastik mit vertikaler Narbe nach Lejour</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Beidseitige prophylaktische nippelsparende Mastektomie &#252;ber inframamm&#228;re Narbe (3A) nach netzunterst&#252;tzter Implantatrekonstruktion. Einseitige hautsparende Mastektomie links mit Sofortrekonstruktion durch TRAM-Lappen (3B).</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Beidseitige prophalyktische Mastektomie mit Sofortrekonstruktion durch partiell subpektorale, Dermislappen unterst&#252;tzte Implantatrekonstruktion (&#8222;Dual Plane&#8220;) &#252;ber invertierte T-Inzision</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>5</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbbildung 5: Beidseitige prophylaktische nippelsparende Mastektomie &#252;ber vertikale Mastopexie-Narbe mit Sofortrekonstruktion durch partiell subpektorale, Gewebmatrix-unterst&#252;tzte (hier Strattice</Mark1><Mark1><Superscript>&#174;</Superscript></Mark1><Mark1> &#8211; porcine azellul&#228;re Gewebematrix) Implantatrekonstruktion</Mark1>.</Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: Planung und postoperatives Ergebnis nach sekund&#228;rer TRAM-Rekonstruktion mit ipsilateraler Stielung</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 7: Korrektur einer asymmetrischen, bilateralen Labia minora Hypeplasie &#252;ber Labienkantenresektion</Mark1></Pgraph></Caption>
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