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    <Identifier>dgkh000116</Identifier>
    <ArticleType>Editorial</ArticleType>
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      <Title language="de">Editorial zum Beitrag &#8222;Wirtschaftlichkeitsanalyse der dezentralen Bettenaufbereitung im Vergleich zur zentralen Bettenaufbereitung und Schlussfolgerungen zur Optimierung in einem Krankenhaus der Maximalversorgung&#8220;</Title>
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          <Lastname>Sonntag</Lastname>
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          <Firstname>Hans-G&#252;nther</Firstname>
          <Initials>HG</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. Dr. h.c.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;t Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 346 (B&#252;ro des Dekans), 69120 Heidelberg, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;t Heidelberg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>hanssonntag&#64;web.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20080528</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1863-5245</ISSN>
        <Volume>3</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplin&#228;r</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Krankenhaushyg Interdiszip</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>18</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Editorial</MainHeadline>
      <Pgraph>W&#228;hrend aus der historischen Betrachtungsweise heraus die Bettenaufbereitung eigentlich grunds&#228;tzlich zentral durchgef&#252;hrt wurde &#8211; noch im &#8222;Lehrbuch der Hygiene&#8220; <TextLink reference="1"></TextLink> wird allein die zentrale Aufbereitung beschrieben &#8211; weisen die einschl&#228;gigen hygienischen Taschenb&#252;cher der neunziger Jahre (u.a. <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>) unter Bezugnahme auf die Richtlinie zur Krankenhaushygiene und Infektionspr&#228;vention des damaligen BGA auf die M&#246;glichkeiten der teilzentralen und dezentralen Bettenaufbereitung hin, wobei allerdings der zentralen Aufbereitung noch der klare Vorzug vor den anderen beiden Verfahren gegeben wird. Als wesentliche Argumente gegen die teil- und dezentrale Bettenaufbereitung werden u.a. angef&#252;hrt: die &#220;bertragung dieser pflegefremden Aufgabe an das Stationspersonal, die m&#246;gliche Erregerverbreitung, verbunden mit der Infektionsgef&#228;hrdung von Patienten bei der Aufbereitung im Patientenzimmer, der fehlende Stauraum f&#252;r aufbereitete Betten f&#252;r den schnellen Zugriff auf der Station und die unkontrollierbare Desinfektion des Bettgestells. </Pgraph>
      <Pgraph>Bedingt durch die Entwicklung der Krankenhausfinanzierung und der damit verbundenen &#214;konomisierung aller Krankenhausprozesse, aber auch der technischen Komplexit&#228;t der Krankenhausbetten ist vor allem in den letzten Jahren die zentrale Bettenaufbereitung und hier vor allem die Ausnutzung automatischer Reinigungs- und Desinfektionsverfahren zur Bettgestellaufbereitung einer kritischen  Hinterfragung unterzogen worden. Durch das Fehlen valider Daten standen dabei emotional gepr&#228;gte Argumente f&#252;r die Entscheidungsfindung h&#228;ufig im Vordergrund. Von Winkelmann, Fle&#223;a und Kramer ist nunmehr eine fundierte und umfassende Wirtschaftlichkeitsanalyse f&#252;r alle drei Verfahren der Bettenaufbereitung vorgelegt worden, die eine exzellente Entscheidungsgrundlage f&#252;r die verschiedensten Krankenhausarten darstellt. Dabei wird nicht nur der &#246;konomische Vorteil der dezentralen Bettenaufbereitung begr&#252;ndet, sondern es werden auch klare Standards f&#252;r die Umsetzung einer solchen Ma&#223;nahme formuliert. </Pgraph>
      <Pgraph>Neben dieser nunmehr vorliegenden Entscheidungsgrundlage gibt diese Analyse auch Anlass, die Wertigkeit und Funktionalit&#228;t des Krankenhausbetts an sich zu &#252;berdenken. So stellen die Autoren bereits die Frage, ob die notwendige Mobilit&#228;t des Patienten im Krankenhaus nicht durch andere Verfahren (Stretchersysteme, Mobilos) wesentlich einfacher umgesetzt werden kann und damit das Krankenbett, bis vielleicht auf wenige Ausnahmen, im Patientenzimmer verbleibt. Auch sollte die Industrie motiviert werden, erregerdichte Abdecksysteme zu entwickeln, die das technisch komplizierte Bettgestell (einschlie&#223;lich Matratze) vor Kontaminationen sch&#252;tzen, so dass zum einen die Reinigung und Desinfektion entfallen oder zumindest reduziert und zum anderen alles, was sich oberhalb dieses Abdecksystems befindet, einer einfachen thermischen Aufbereitung (Krankenhausw&#228;sche) zugef&#252;hrt werden kann.</Pgraph>
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        <RefAuthor>Gundermann KO</RefAuthor>
        <RefAuthor>R&#252;den H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sonntag HG</RefAuthor>
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        <RefYear>1991</RefYear>
        <RefBookTitle>Lehrbuch der Hygiene</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Gundermann KO, R&#252;den H, Sonntag HG. Lehrbuch der Hygiene. Stuttgart: Fischer Verlag; 1991.</RefTotal>
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      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Steuer W</RefAuthor>
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        <RefYear>1992</RefYear>
        <RefBookTitle>Krankenhaushygiene</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Steuer W. Krankenhaushygiene. 4., neubearb. Aufl. Stuttgart: Fischer Verlag; 1992.</RefTotal>
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      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Hingst V</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sonntag HG</RefAuthor>
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        <RefYear>1997</RefYear>
        <RefBookTitle>Hygienema&#223;nahmen in Krankenhaus und Praxis</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Hingst V, Sonntag HG. Hygienema&#223;nahmen in Krankenhaus und Praxis. Stuttgart: WVG; 1997.</RefTotal>
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