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    <Identifier>dgkh000092</Identifier>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Interaktion von Antiseptika und Antibiotika &#8211; Grundlagen und erste Ergebnisse in vitro</Title>
      <TitleTranslated language="en">Interaction of antiseptics and antibiotics &#8211; principles and first in vitro results</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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        <PersonNames>
          <Lastname>H&#252;bner</Lastname>
          <LastnameHeading>H&#252;bner</LastnameHeading>
          <Firstname>Nils-Olaf</Firstname>
          <Initials>NO</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Greifswald, Walther-Rathenau-Stra&#223;e 49a, 17489 Greifswald, Deutschland<Affiliation>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Greifswald, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>nhuebner&#64;uni-greifswald.de</Email>
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          <Lastname>Assadian</Lastname>
          <LastnameHeading>Assadian</LastnameHeading>
          <Firstname>Ojan</Firstname>
          <Initials>O</Initials>
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        <Address>
          <Affiliation>Klinisches Institut f&#252;r Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, Medizinische Universit&#228;t, Wien, &#214;sterreich</Affiliation>
        </Address>
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          <Lastname>Sciermoch</Lastname>
          <LastnameHeading>Sciermoch</LastnameHeading>
          <Firstname>Katharina</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Greifswald, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Kramer</Lastname>
          <LastnameHeading>Kramer</LastnameHeading>
          <Firstname>Axel</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Walther-Rathenau-Stra&#223;e 49 a, 17489 Greifswald<Affiliation>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Greifswald, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>kramer&#64;uni-greifswald.de</Email>
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    <PublisherList>
      <Publisher>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">minimal inhibitory concentration MIC</Keyword>
      <Keyword language="en">index of fractional inhibitory concentration IFIC</Keyword>
      <Keyword language="en">antiseptic</Keyword>
      <Keyword language="en">antibiotic</Keyword>
      <Keyword language="en">resistance testing</Keyword>
      <Keyword language="en">interaction</Keyword>
      <Keyword language="de">Minimale Hemmkonzentration MHK</Keyword>
      <Keyword language="de">Index der fraktionalen Inhibitionskonzentration</Keyword>
      <Keyword language="de">Antiseptikum</Keyword>
      <Keyword language="de">Antibiotikum</Keyword>
      <Keyword language="de">Resistenztestung</Keyword>
      <Keyword language="de">Interaktion</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20071228</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1863-5245</ISSN>
        <Volume>2</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplin&#228;r</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Krankenhaushyg Interdiszip</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Die infizierte Problemwunde 2007 - The infected problem wound 2007</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>59</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Antibiotika und Antiseptika werden im klinischen Alltag h&#228;ufig kombiniert eingesetzt, obwohl wenig &#252;ber die m&#246;glichen Interaktionen bekannt ist. Die Autoren gehen auf die Grundlagen der Beschreibung von Interaktionen ein und zeigen an in vitro-Ergebnissen, dass eine Kombinationstherapie nicht zwangsweise zu einer potenzierten Wirkung der Einzelsubstanzen f&#252;hren muss. Es wird ein Ausblick auf neue Ans&#228;tze gegeben, mit denen die Probleme der klassischen Ans&#228;tze umgangen werden k&#246;nnten.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>While knowledge of possible interactions of antimicrobial substances is limited, combined use of antiseptics and antibiotics is clinical practice. The authors address the basic concepts and problems in interaction testing and show that the combination of microbiocidal substances does not necessarily lead to an synergistic effect <Mark2>in vitro</Mark2>. New approaches to avoid problems of existing methods are shown.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>So h&#228;ufig, wie Antibiotika und Antiseptika im klinischen Alltag (z. B. bei der Wundbehandlung, Lavage oder pr&#228;operativen Antibiotikagabe) kombiniert eingesetzt werden, so wenig ist &#252;ber die Interaktionen von Antibiotika und Antiseptika bekannt. Vergleicht man die Wirkprinzipien von Antibiotika und Antiseptika (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>), wird deutlich, warum in der Praxis so h&#228;ufig gleichzeitig verschiedene antimikrobielle Substanzen verwendet werden. Dabei werden diese im Normalfall nicht direkt miteinander kombiniert, sondern es kommt zu einer unbeabsichtigten Interaktion, z. B. bei gleichzeitiger antibiotischer und antiseptischer Behandlung von invasiven Wundinfektionen.</Pgraph>
      <Pgraph>Leider l&#228;sst sich in der Literatur keine Antwort auf die Frage finden, ob die Hoffnung nach einer zumindest additiven, wenn nicht potenzierten Wirkung beim kombinierten Einsatz von Substanzen beider Gruppen gerechtfertigt ist. F&#252;r Antiseptika und Antibiotika sind nicht nur pharmakokinetische (durch gegenseitige physikalische oder chemische Beeinflussung), sondern auch pharmakodynamische Interaktionen denkbar. Diese k&#246;nnen sowohl auf chemischer als auch auf molekularbiologischer Ebene ablaufen. Eine systematische Literaturrecherche in der National Library of Medicine mit den Schl&#252;sselw&#246;rtern &#8222;antiseptic &#43; antibiotic &#43; interaction&#8220; sowie nach &#8222;Octenidin&#47;Chlorhexidin&#47;Polihexanid&#47;PVP-Iodine &#43; interaction&#8220; ergab 464 Literaturstellen, von denen jedoch nur vier zielf&#252;hrend zur Fragestellung waren <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Bei allen vier wurde die Interaktion von Chlorhexidin mit verschiedenen anderen Substanzen untersucht. Zu den anderen Antiseptika fehlen solche Studien. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Definition der Interaktion">
      <MainHeadline>Definition der Interaktion</MainHeadline>
      <Pgraph>Klassischer Weise wird die Synergie, d. h. ein &#252;beradditiver Effekt, vom Antagonismus als subadditiver Effekt unterschieden. Dazwischen steht die Nicht-Interaktion bei einem rein additiven&#47;unabh&#228;ngigen Effekt. </Pgraph>
      <Pgraph>Modelle zur Beschreibung der Interaktion zweier Substanzen stammen von Bliss und von Loewe. Das Modell von Bliss beruht auf der unabh&#228;ngigen Wirkung zweier Substanzen an verschiedenen Wirkorten (Bliss-Independence, similar and independent) <TextLink reference="5"></TextLink>. Loewe&#39;s Modell geht dagegen von gleichem Wirkort und gleichem Wirkungsmechanismus aus (Loewe-Additivit&#228;t) <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>. Von Loewe wurde 1953 das Isobologramm zur Beschreibung der Interaktion zweier Stoffe eingef&#252;gt. In diesem wird die Wirkung der Substanzen in Kombination als Funktion der Konzentration der beiden Stoffe dargestellt. Isobolen verbinden Punkte gleicher Wirkst&#228;rke miteinander <TextLink reference="8"></TextLink>. Eine &#220;bersicht zur mathematischen Modellbildung f&#252;r die Bewertung von Stoffgemischen zeigt das Dilemma des Fehlens einer allgemein anerkannten standardisierten Methode zur Bewertung von Kombinationseffekten auf <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Um die Interaktion von Antibiotika zu beschreiben, wird klassischer Weise die Fraktionale Inhibitorische Konzentration (FIC &#61; fractional inhibitory concentration) verwendet. Diese errechnet sich aus der Minimalen Inhibitorischen Konzentration (MIC) des Antibiotikums in Kombination, geteilt durch die MIC des Antibiotikums allein. Die IFIC, also der Index der FICs, der durch Addition der beiden FICs gebildet wird, dient als Ma&#223; f&#252;r die Interaktion. Eine IFIC &#62;1 ist Ausdruck eines antagonistischen Effekts, eine IFIC kleiner 1 ist Ausdruck eines synergistischen Effekts <TextLink reference="10"></TextLink>. Das Problem der IFIC liegt in den Bewertungsgrenzen f&#252;r Synergie oder Antagonismus. Je nach Publikation werden Werte &#60;0,7 bis 0,4 als synergistisch, Werte &#62;4 als antagonistisch bewertet. Das erschwert eine statistische Bewertung oder einen Vergleich verschiedener Publikationen. Zudem setzt die FIC lineare Dosis-Wirkungs-Beziehungen der Einzelsubstanzen voraus. Trotz diesen und weiteren Nachteilen ist die FIC ein etabliertes Ma&#223; zur Interaktionstestung von Antibiotika <TextLink reference="11"></TextLink>. </Pgraph>
      <Pgraph>Soll die kombinierte Wirkung von Antibiotika und Antiseptika beschrieben werden, sind jedoch weitere Probleme zu l&#246;sen. W&#228;hrend die antimikrobielle Wirkung von Antibiotika normalerweise &#252;ber die minimale Hemmkonzentration (MHK, MIC) bzw. &#252;ber die minimale bakteriozide Konzentration (MBK&#47;MBC) beschrieben wird, wird die antimikrobielle Wirkung von Antiseptika typischerweise im quantitativen Suspensionsversuch gepr&#252;ft. Auf dieser Grundlage ist keine direkte Vergleichbarkeit der antimikrobiellen Wirkung von Antiseptika und Antibiotika m&#246;glich. Die in der Vergangenheit hierzu vorgenommen Testungen wurden ausschlie&#223;lich auf der Basis der Bestimmung von MHK-Werten im gleichen Testsystem vorgenommen, d.h. entweder als Verd&#252;nnungsreihe in fl&#252;ssigen Medien, als Diffusionstest in festen Medien, als Inkorporationstest in festen Medien oder als Kombination von Diffusions- und Inkorporationsmethoden <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Methoden">
      <MainHeadline>Methoden</MainHeadline>
      <Pgraph>Durch Assadian et al. wurden zur Erfassung der Interaktion von Antibiotika und Antiseptika in einem ersten Schritt <Mark2>in vitro</Mark2> f&#252;r ausgew&#228;hlte Antiseptika MICs f&#252;r 8 Staphylococcus aureus St&#228;mme nach der Mikrodilutionsmethode bestimmt. Auf Grundlage dieser Daten erfolgte dann die Interaktionstestung mit Antibiotika nach der g&#228;ngigen Schachbrettmethode zur Bestimmung der IFIC <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink>. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ergebnisse">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline>
      <Pgraph>Bei aller Vorsicht vor endg&#252;ltigen Schlussfolgerungen zeigten sich bereits in diesen ersten Versuchen deutliche Unterschiede im Interaktionspotential verschiedener Antiseptika und Antibiotika (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>). </Pgraph>
      <Pgraph>Die Ergebnisse zeigen, dass z.B. Chlorhexidin die Wirkung von Gentamicin verringert (Antagonismus), w&#228;hrend Octenidin die Wirkung verst&#228;rkt (Synergismus).</Pgraph>
      <Pgraph>Das l&#228;sst vermuten, dass die simple Formel &#8222;Antiseptikum &#43; Antibiotikum &#61; doppelte Wirkung&#8220; nicht generell zutreffen muss, sondern f&#252;r jede Kombination einzeln zu bestimmen ist. Genauere Aussagen zu Interaktionen erhoffen sich die Autoren durch einen neuen Assay, indem zeitliche und Konzentrationsverl&#228;ufe beschrieben werden k&#246;nnen, die eine bessere Modellierung der Ergebnisse &#252;ber den gesamten Wirkungsbereich erlauben. Derartige In-vitro-Ergebnisse k&#246;nnen die Grundlage f&#252;r weitere Studien sein und einen ersten Anhalt f&#252;r eine effizientere Behandlung von Infektionen bilden. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Schlussfolgerung">
      <MainHeadline>Schlussfolgerung</MainHeadline>
      <Pgraph>Aufgrund der hohen klinischen Relevanz ist die Erforschung der Interaktion von Antiseptika und Antibiotika von gro&#223;er Bedeutung. Weitere Studien zur Interaktion und die Entwicklung neuer Untersuchungsmethoden sind dringend notwendig, weil nur die optimale Kombination antimikrobieller Substanzen zum bestm&#246;glichen Therapieerfolg f&#252;hren kann.</Pgraph>
    </TextBlock>
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    <Media>
      <Tables>
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          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Tabelle 2: Kombinationseffekte von Gentamycin mit Octenidin und Chlorhexidin &#91;12&#93;</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
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              <Mark1>Tabelle 1: Wirkprinzipien von Antibiotika und Antiseptika</Mark1>
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