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    <Identifier>dgkh000010</Identifier>
    <ArticleType>Übersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Mikrobiologische Probenahme bei chronischen Wunden</Title>
      <TitleTranslated language="en">Microbiological sampling in chronic wounds</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Daeschlein</Lastname>
          <LastnameHeading>Daeschlein</LastnameHeading>
          <Firstname>Georg</Firstname>
          <Initials>G</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt Universität, Walther-Rathenau-Str. 49a, 17489 Greifswald<Affiliation>Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald, Deutschland</Affiliation>
</Address>
        <Email>georg.daeschlein@uni-greifswald.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Kramer</Lastname>
          <LastnameHeading>Kramer</LastnameHeading>
          <Firstname>Axel</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Walther-Rathenau-Str. 49 a, 17489 Greifswald<Affiliation>Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald, Deutschland</Affiliation>
</Address>
        <Email>kramer@uni-greifswald.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>Düsseldorf, Köln</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="de">Wunderreger</Keyword>
      <Keyword language="de">mikrobiologische Probenahme</Keyword>
      <Keyword language="de">Abstrich</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
<DatePublished>20060830</DatePublished>
</DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>not yet available</ISSN>
        <Volume>1</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplinär</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Krankenhaushyg Interdiszip</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Die infizierte Problemwunde</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>10</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
<Pgraph>Die mikrobiologische Untersuchung stellt speziell bei chronischen Wunden besondere Anforderungen an die Zusammenarbeit von Untersucher und mikrobiologischem Labor. Fehlerhafte Befunde entstehen hauptsächlich bei fehlerhafter Präanalytik und ungeeigneter Probenahmetechnik. Für die Routineuntersuchung (chronischer Wunden) ist ein Wundabstrich unter leichtem Andruck über dem infektionsverdächtigem Areal der Wunde für die meisten Wunden Mittel der Wahl. Die Abstriche werden von einer definierten Fläche entnommen, z.B. 1 cm x 1 cm, so dass die Erreger im Befund semiquantitativ als KbE/cm<Superscript>2</Superscript> angegeben werden können. Im Rahmen der Präanalytik sind lange Lagerungszeiten und lange Transportwege unbedingt zu vermeiden. Die Proben sollten innerhalb 1 h im Labor eintreffen und unmittelbar mikrobiologisch verarbeitet werden. Jeder Abstrich muss unmittelbar bei der Probenahme in geeignetes Transportmedium verbracht werden. </Pgraph>
</Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
<Pgraph>Particularly in the case of chronic wounds, microbiological testing places special demands on the cooperation between the examiner and the microbiological laboratory. Faulty findings arise chiefly in flawed pre-analyses and unsuitable sampling technique. For routine testing (of chronic wounds), a wound smear taken under slight pressure across the area of the wound suspected of being infected is the method of choice for most wounds. The smears are taken from a defined area, for instance, 1 cm x 1 cm, so that any pathogens found can be given semi quantitatively in KbE/cm<Superscript>2</Superscript>. During the pre-analytical phase, it is imperative to avoid long storage periods and long transport distances. The samples should reach the laboratory within 1 hr and be microbiologically processed immediately. Immediately after sample taking every swab must be put into a suited transport medium.</Pgraph>
</Abstract>
    <TextBlock name="Kolonisation oder Infektion und Zielsetzung der mikrobiologischen Wunduntersuchung" linked="yes">
      <MainHeadline>Kolonisation oder Infektion und Zielsetzung der mikrobiologischen Wunduntersuchung</MainHeadline>
<Pgraph>Chronische Wundinfektionen entwickeln sich im tieferen Wundgewebe unter der Oberfläche des Wundbetts <TextLink reference="6"/>. Sie nehmen ihren Ausgang über Erregerinvasion und -vermehrung in vitalem, d.h. durchblutetem Gewebe und manifestieren sich je nach Abwehrlage und Therapieintervention als lokale Gewebeschädigung mit der Gefahr der Ausbreitung bis zur Sepsis. Erreger im nekrotischen Gewebe sind entweder eingeschleppte Kontaminanten oder überlebende Infektionserreger nach Behandlung/im Heilungsverlauf. Speziell chronische Wunden und Brandwunden <TextLink reference="8"/>, <TextLink reference="9"/> werden typischerweise und fast in jedem Fall innerhalb weniger Wochen von einer Vielzahl verschiedener Bakterienspecies kolonisiert, wobei typische Hautflora aber auch potentiell pathogene Erreger wie P.aeruginosa und E.coli vorkommen <TextLink reference="13"/>. Diese Kolonisation ist leicht durch Abstriche vom Oberflächenbereich der Wunden (Wundrand oder -grund) nachweisbar <TextLink reference="5"/>.</Pgraph>
<Pgraph>Wenn der behandelnde Arzt eine mikrobiologische Probe im Rahmen einer verdächtigten Wundinfektion anfordert, benötigt er hauptsächlich Daten zu Art und Menge des/der ursächlichen Erreger sowie die entsprechenden Resistenzeigenschaften. Diese Daten sind die wichtigste Grundlage der Therapieoptimierung. Weiterhin können für den Infektionsverlauf wichtige Pathogenitätsfaktoren wie z.B. Toxine nachgewiesen werden. In besonderen Fällen können Schnelltests wie die PCR sowie Färbungen und Antigen/Antikörperreaktionen (z.B. direkte Immunfluoreszenz) wichtige Hinweise zur Therapie liefern. Von spezieller Bedeutung sind die mikrobiologischen Proben im Rahmen der Surveillance nosokomialer Infektionen. Hierbei geht es sowohl um die Differentialdiagnose Besiedlung vs. Infektion als um den Nachweis und die Verlaufsbeobachtung der Trägerschaft von Erregern mit speziellen Resistenzen nach §23 IfSG wie MRSA und VRE.</Pgraph>
</TextBlock>
    <TextBlock name="Zur Problematik der mikrobiologischen Wunddiagnostik" linked="yes">
      <MainHeadline>Zur Problematik der mikrobiologischen Wunddiagnostik</MainHeadline>
<Pgraph>Anders als mikrobiologische Proben sonstiger Gebiete stellen Wunduntersuchungen wegen der u. U. schwierig erreichbaren Infektionserreger und der typischen Mischflora einschließlich Anaerobier besonders bei chronischen Wunden ein besonderes Problem für die Wertigkeit der Befunde dar. Das Problem der Mischflora besteht darin, dass die Erreger je nach Art und Umgebungsbedingungen in ihrem Wachstum unproportional zu den Ausgangsbedingungen gehemmt oder gefördert werden, was zu unbrauchbaren Befunden führt. Die Wundinfektionsdiagnostik wird zusätzlich erschwert, wenn keine infektionstypischen Symptome auftreten oder bei eingeschränkter Kommunikation mit dem Patienten (Wachkoma, Querschnittssyndrome mit eingeschränkter Sensibilität) nicht adäquat kommunizierbar sind. </Pgraph>
</TextBlock>
    <TextBlock name="Auswahlprinzipien  zur mikrobiologischen Wunddiagnostik" linked="yes">
      <MainHeadline>Auswahlprinzipien  zur mikrobiologischen Wunddiagnostik</MainHeadline>
<Pgraph>Prinzipiell stehen 5 unterschiedliche Methoden zur bakteriologischen Untersuchung von Wunden zur Wahl (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>):</Pgraph>
<Pgraph>
<UnorderedList withBullet="yes">
<ListItem level="1">konventioneller Wundabstrich (Tupferabstrich über verdächtigem Areal) </ListItem>
<ListItem level="1">"Z-Abstrich" mit Wundabstrich über definiertem zickzackförmigen Bereich zur Erfassung größerer Areale (z.B. 5 cm+5 cm+5 cm)</ListItem>
<ListItem level="1">Abstrich unter leichtem Andruck (Wundsekretexprimat) über 1x1 cm Wundfläche ("Levine-Abstrich", <TextLink reference="10"/>)</ListItem>
<ListItem level="1">Biopsie oder Exzision</ListItem>
<ListItem level="1">Spültechnik (Erregerbestimmung aus Spüllösung über einem definierten Wundareal).</ListItem>
</UnorderedList>
</Pgraph>
<Pgraph>Da die am meisten zur Wundinfektionsdiagnostik und unabhängig von der Art der Wunde eingesetzte Methode, der "konventionelle" Wundabstrich, bezüglich der Infektionsdiagnostik und insbesondere bei chronischen Wunden <TextLink reference="12"/>, <TextLink reference="14"/> wenig aussagefähig ist, andererseits die Biopsie mit mikrobiologischer Untersuchung als Methode der Wahl aufwändig und schmerzhaft und daher nicht routinemäßig anwendbar ist, muss von einer hohen diagnostischen Fehlerquote mit entsprechenden Folgen ausgegangen werden <TextLink reference="11"/>. Weitere Alternativen zur konventionellen Abstrichtechnik sind die Wundspülung sowie weitere spezielle Abstrichtechniken, die Spezialwissen und besondere Übung erfordern und vornehmlich wissenschaftlichen Fragestellungen vorbehalten sind.</Pgraph>
<Pgraph>Ein weiterer Grund für unzureichende bakteriologische Ergebnisse von Wundproben (alle Arten von Proben) liegt in der fehlerhaften Präanalytik, besonders häufig sind Lagerung und Transport bei ungeeigneten Temperaturen.</Pgraph>
<Pgraph>Aus den genannten Gründen sind Methoden einzusetzen, die einerseits bakteriologisch möglichst sichere Befunde liefern, schmerzarm sind und wenig Aufwand erfordern, andererseits größtmögliche präanalytische Sicherheit gewährleisten. In Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/> sind die häufigsten Fehlermöglichkeiten aufgelistet.</Pgraph>
</TextBlock>
    <TextBlock name="Optimierung von mikrobiologischer Probenahme und Präanalytik" linked="yes">
      <MainHeadline>Optimierung von mikrobiologischer Probenahme und Präanalytik</MainHeadline>
<Pgraph>Folgende Fragen sollten vor der Entscheidung zur Probenahme geklärt werden:</Pgraph>
<Pgraph>
<UnorderedList withBullet="yes">
<ListItem level="1">Wozu dient die Probenahme in erster Linie (Infektionsdiagnostik oder Besiedlungsmonitoring)?</ListItem>
<ListItem level="1">Welcher Aufwand soll betrieben werden?</ListItem>
<ListItem level="1">Was soll dem Patienten zugemutet werden?</ListItem>
<ListItem level="1">Soll das Verfahren routinemäßig angewendet werden? </ListItem>
</UnorderedList>
</Pgraph>
<Pgraph>Der gewöhnliche Wundabstrich ist am einfachsten und außerdem in der Regel schmerzfrei durchführbar, ist aber nur zur Untersuchung der oberflächlichen Besiedlung geeignet. Die Biopsie erfordert speziellen Untersuchungsaufwand bei der Abnahme und im Labor, bedeutet immer eine Belastung für den Patienten und ist nicht routinemäßig anwendbar <TextLink reference="1"/>, <TextLink reference="2"/>. Sie bleibt speziellen Fragestellungen sowie Forschungsaufgaben vorbehalten. Die Spültechnik ermöglicht eine sensitive und direkte quantitative Bestimmung der Erregerzahl auf besiedelten Haut- und Wundflächen. Bei zerklüfteten Wunden ist sie nicht anwendbar. Sie ist eine wichtige Methode z.B. bei der Wirkstoffprüfung. </Pgraph>
<Pgraph>Zur bakteriologischen Untersuchung von Wunden stellt die Methode nach Levine die akzeptabelste Lösung dar. Hierbei wird unter nicht zu starkem Druck ein angefeuchteter Abstrichtupfer über einer Fläche 1 cm x 1 cm der Wunde abgerollt. Der Andruck provoziert den Austritt von Wundexsudat und ermöglicht so den Nachweis von Infektionserregern aus tieferen Gewebeschichten. Voraussetzung ist, dass der Abstrich über vitalem Gewebe erfolgt. Vorteile: Im Vergleich zur Biopsie nicht-invasive Technik mit geringerer Schmerzerzeugung sowie ohne erhöhten Aufwand durchführbar. Die Eignung zur mindestens semiquantitativen Beurteilung wurde in Vergleichsuntersuchungen mit invasiven Techniken nachgewiesen <TextLink reference="3"/>, <TextLink reference="4"/>. Nachteile: Nicht repräsentatives Ergebnis, wenn nicht direkt oberhalb des fraglichen infizierten Bereichs abgenommen oder kein Sekret exprimierbar ist. Nicht geeignet, wenn Areal verschorft bzw. stark belegt ist (vorherige Reinigung erforderlich, Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>), Unterrepräsentation von Anaerobiern im Vergleich zu invasiven Methoden.</Pgraph>
<Pgraph>Zusammenfassend  lassen sich folgende Empfehlungen ableiten:</Pgraph>
<Pgraph>
<UnorderedList withBullet="yes">
<ListItem level="1">Wundabstriche nur durchführen, wenn aus den Befunden Konsequenzen gezogen werden können</ListItem>
<ListItem level="1">Für jeden Wundabstrich die geeignete Methode festlegen: für die Routinediagnostik bei chronischen Wunden sind Abstriche unter Andruck über dem verdächtigten Areal (nach Levine <TextLink reference="10"/>) geeignet, Biopsien sind zur Entscheidungsfindung operativer Interventionen (z.B. Entscheidung zur plastischen Deckung bzw. zum Wundverschluß) indiziert</ListItem>
<ListItem level="1">mikrobiologische Proben innerhalb 1 h ins Labor bringen und unmittelbar verarbeiten</ListItem>
<ListItem level="1">Proben bis zur Verarbeitung im Labor kühlen (4°C) und Transport in Kühlbox</ListItem>
<ListItem level="1">Wichtige Proben immer telefonisch im Labor ankündigen und abstimmen</ListItem>
<ListItem level="1">Grundsätzlich Transportmedien verwenden, für den Anaerobiernachweis sind spezielle (reduzierende) Medien erforderlich</ListItem>
<ListItem level="1">Keine Routinediagnostik mit suboptimalen Methoden.</ListItem>
</UnorderedList>
</Pgraph>
<Pgraph>Der gesamte Ablauf von der Indikationsstellung über die Probenahme bis zur Verarbeitung im mikrobiologischen Labor sollte in Form einer SOP erstellt und mit allen in die Abläufe eingebundenen Mitarbeitern abgestimmt und trainiert werden.</Pgraph>
</TextBlock>
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      <Tables>
        <Table format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
<Pgraph>
<Mark1>Tabelle 1: Eignung unterschiedlicher Methoden zur mikrobiologischen Beprobung von Wunden </Mark1>
</Pgraph>
</Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption>
<Pgraph>
<Mark1>Tabelle 2: Häufige Fehler bei der mikrobiologischen Untersuchung von Wunden</Mark1>
</Pgraph>
</Caption>
        </Table>
        <NoOfTables>2</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure width="473" height="369" format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
<Pgraph>
<Mark1>Abbildung 1: Typisches Decubitalulcus mit schmierigem Belag. Ein Teil der Wunde wurde zur mikrobiologischen Probenahme gereinigt (Pfeil). 52 jährige Patientin mit apallischem Syndrom (Neurologische Frührehabilitation)</Mark1>
</Pgraph>
</Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>1</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
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