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    <IdentifierDoi>10.3205/zma000873</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0008733</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Kommentar</ArticleType>
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      <Title language="de">Der Ars legendi-Fakult&#228;tenpreis f&#252;r exzellente Lehre in der Medizin: W&#252;rdigung und Karrieresprungbrett</Title>
      <TitleTranslated language="en">The Ars legendi-faculty award for excellent teaching in medicine: honour and career stepping stone</TitleTranslated>
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          <Lastname>Harendza</Lastname>
          <LastnameHeading>Harendza</LastnameHeading>
          <Firstname>Sigrid</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
          <AcademicTitleSuffix>MME (Bern)</AcademicTitleSuffix>
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        <Address language="de">Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, III. Medizinische Klinik, Arbeitsbereich Ausbildungsforschung und -entwicklung, Martinistra&#223;e 52, 20246 Hamburg, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0)40&#47;7410-54167, Fax: &#43;49 (0)40&#47;7410-40218<Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, III. Medizinische Klinik, Hamburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Address language="en">University Hospital Hamburg-Eppendorf, III. Department of Internal Medicine, Section for Educational Research and Development, Martinistra&#223;e 52, 20246 Hamburg, Germany, Phone: &#43;49 (0)40&#47;7410-54167, Fax: &#43;49 (0)40&#47;7410-40218<Affiliation>University Hospital Hamburg-Eppendorf, III. Department of Internal Medicine, Hamburg, Germany</Affiliation></Address>
        <Email>harendza&#64;uke.de</Email>
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      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20130704</DateReceived>
    <DateRevised>20130707</DateRevised>
    <DateAccepted>20130708</DateAccepted>
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    <DatePublished>20130815</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>30</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>30</ArticleNo>
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    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Ehre f&#252;r die Lehre">
      <MainHeadline>Ehre f&#252;r die Lehre</MainHeadline><Pgraph>Seit dem Jahr 2006 vergibt der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft den &#8222;Ars legendi-Preis f&#252;r exzellente Hochschullehre&#8220; in j&#228;hrlich wechselnden F&#228;chern als Auszeichnung f&#252;r die besondere Leistung eines Hochschullehrers&#47;einer Hochschullehrerin, um &#8222;die Qualit&#228;t der Lehre als wesentliches Exzellenzkriterium f&#252;r Hochschulen zu etablieren&#8220; &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.stifterverband.info&#47;wissenschaft&#95;und&#95;hochschule&#47;lehre&#47;ars&#95;legendi&#95;fakultaetenpreis&#47;">http:&#47;&#47;www.stifterverband.info&#47;wissenschaft&#95;und&#95;hochschule&#47;lehre&#47;ars&#95;legendi&#95;fakultaetenpreis&#47;</Hyperlink>&#93;. Den Anfang machte im Jahr 2006 die Medizin mit den Preistr&#228;gern Prof. Dr. med. Sigrid Harendza, MME (Bern), Universit&#228;t Hamburg, und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Reinhard Putz, Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen. Aus diesem Konzept der Auszeichnung, mit dem einerseits die Qualit&#228;t der Lehre als zentrales G&#252;tekriterium einer Hochschule gew&#252;rdigt und andererseits ein karrierewirksamer Anreiz f&#252;r den akademischen Nachwuchs geschaffen wurde, ist ab dem Jahr 2010 der &#8222;Ars legendi-Fakult&#228;tenpreis&#8220; entstanden. Auch hier machte die Medizin den Anfang. Der &#8222;Ars legendi-Fakult&#228;tenpreis f&#252;r exzellente Lehre in der Medizin&#8220; wird seither j&#228;hrlich gemeinsam vom Stifterverband f&#252;r die Deutsche Wissenschaft und dem Medizinischen Fakult&#228;tentag (MFT) der Bundesrepublik Deutschland vergeben (bisherige Preistr&#228;gerinnen und Preistr&#228;ger siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>). </Pgraph><Pgraph>Der &#8222;Ars legendi-Fakult&#228;tenpreis f&#252;r exzellente Lehre in der Medizin&#8220; nimmt eine besondere Stellung im Gef&#252;ge der Preise zur Verbesserung der Qualit&#228;t der Lehre ein. In den vergangenen Jahren wurden bereits innerhalb der medizinischen Fakult&#228;ten in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz an vielen Standorten sogenannte &#8222;Teacher of the Year&#8220; Preise eingerichtet, die zum &#252;berwiegenden Teil aufgrund der Bewertung von Lehrenden durch Studierende zustande kommen. Eine Untersuchung aus Kanada, wo solche Fakult&#228;tenpreise schon l&#228;nger etabliert sind, zeigt, dass sich 45&#37; der Empf&#228;ngerinnen und Empf&#228;nger solcher Preise inspiriert f&#252;hlten, ihre Lehre weiter zu verbessern, w&#228;hrend die Abteilungsdirektoren der Preistr&#228;gerinnen und Preistr&#228;ger einen solchen Preis eher als wesentlich f&#252;r das Prestige der Abteilung als f&#252;r die Qualit&#228;t der Lehre ansahen <TextLink reference="1"></TextLink>. Eine k&#252;rzlich in den USA durchgef&#252;hrte Metaanalyse &#252;ber durch Fakult&#228;ten vergebene Lehrpreise konnte unter anderem die folgenden wesentlichen Aspekte herausarbeiten <TextLink reference="2"></TextLink>: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Die Haltung der Institution hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie Lehrqualit&#228;t wertgesch&#228;tzt, gef&#246;rdert und wahrgenommen wird. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Lehrpreise k&#246;nnen auch nicht intendierte negative Effekte haben, wenn sich die Empf&#228;ngerinnen oder Empf&#228;nger dadurch isoliert f&#252;hlen und ihre Lehrexpertise nicht mit anderen teilen k&#246;nnen. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Wenn Lehrepreise zur Bef&#246;rderung eingesetzt werden, sollte darauf geachtet werden, dass die Bef&#246;rderungskriterien und die Preisvergabekriterien &#252;bereinstimmen.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>&#220;ber die internen Fakult&#228;tenpreise hinaus gibt es in Deutschland au&#223;erdem verschiedene Lehrepreise f&#252;r Hochschulen innerhalb eines Bundeslandes oder innerhalb verschiedener medizinischer Fachgesellschaften &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.uni-hamburg.de&#47;campuscenter&#47;lehrpreis.html">http:&#47;&#47;www.uni-hamburg.de&#47;campuscenter&#47;lehrpreis.html</Hyperlink>&#93;, <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Preise f&#252;r exzellente Lehre und deren Publikation in renommierten Fachzeitschriften haben innerhalb von Fachgesellschaften in den USA eine noch l&#228;ngere Tradition <TextLink reference="5"></TextLink> und tragen in der Fachgesellschaft zur Reputation der Preistr&#228;gerinnen und Preistr&#228;ger bei. In wie weit sich Lehrpreise insgesamt auf die weitere Verbesserung der Lehre und insbesondere auf besseres Lernen der Studierenden auswirken, ist bisher wenig untersucht. Eine 30 Jahre alte Studie konnte keinen Unterschied im Lehrverhalten zwischen Lehrpreistr&#228;gerinnen&#47;-preistr&#228;gern und Lehrpersonen ohne Auszeichnungen f&#252;r die Lehre finden <TextLink reference="6"></TextLink>. Hier f&#252;llt der &#8222;Ars legendi-Fakult&#228;tenpreis f&#252;r exzellente Lehre in der Medizin&#8220; eine entscheidende L&#252;cke.</Pgraph><Pgraph>Der &#8222;Ars legendi-Fakult&#228;tenpreis f&#252;r exzellente Lehre in der Medizin&#8220; wird Kriterien-basiert vergeben und ber&#252;cksichtigt bei der Bewertung der Lehrleistungen sowohl qualitatives Engagement in der eigenen Lehre als auch Leistungen im Rahmen der &#252;bergeordneten Curriculums- und Fakult&#228;tsentwicklung. Damit sind unter den Ausgezeichneten sowohl Personen, deren Lebensleistung im Bereich der Lehre honoriert wurde als auch Personen aus dem sogenannten Mittelbau, deren Hochschulkarrieren sich noch weiter entwickeln werden. In den Laudationes der Preistr&#228;gerinnen und Preistr&#228;ger wurden als besondere Schwerpunkte f&#252;r die individuellen Auszeichnungen hervorgehoben: die Anregung zum Einsatz digitaler Lehrmittel an vielen Standorten durch innovative Konzepte (J&#252;rgen Sch&#228;fer), die Entwicklung eines interdisziplin&#228;ren und praxisbezogenen Reformcurriculums (Peter Dieter), die Einf&#252;hrung von Kommunikationstrainings und Einrichtung eines Kompetenzzentrums f&#252;r Pr&#252;fungen in der Medizin (Jana J&#252;nger), die Verbesserung der Auswahlverfahren zum Medizinstudium (Wolfgang Hampe), die multidisziplin&#228;re Verankerung der Bereiche Klinik und Lehrforschung (Tobias Raupach) und  schlie&#223;lich die Einrichtung eines interdisziplin&#228;ren Trainingszentrums f&#252;r medizinische Ausbildung (Stefan Beckers und Sa&#353;a Sopka).</Pgraph><Pgraph>Mit einer Ausnahme sind alle Preistr&#228;gerinnen und Preistr&#228;ger des &#8222;Ars legendi-Fakult&#228;tenpreises f&#252;r exzellente Lehre in der Medizin&#8220; Mitglieder der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) und engagieren sich in deren Aussch&#252;ssen. Die meisten  haben ein berufsbegleitendes postgraduelles Master of Medical Education (MME) Studium &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;mme.iml.unibe.ch">http:&#47;&#47;mme.iml.unibe.ch</Hyperlink>&#93;, &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.mme-de.de&#47;">http:&#47;&#47;www.mme-de.de&#47;</Hyperlink>&#93; abgeschlossen. Hierdurch ergibt sich eine vernetzende Wirkkraft ihrer Aktivit&#228;ten und ein Multiplikatoreneffekt f&#252;r alle medizinischen Fakult&#228;ten in Deutschland und dar&#252;ber hinaus. Diese Impulse sind ganz wesentlich f&#252;r die Weiterentwicklung der Curricula an den verschiedenen Hochschulstandorten und f&#252;r die medizinischen Lehr- und Pr&#252;fungsmethoden. Die Auszeichnung durch den &#8222;Ars legendi-Fakult&#228;tenpreis f&#252;r exzellente Lehre in der Medizin&#8220; macht die Preistr&#228;gerinnen und Preistr&#228;ger au&#223;erdem als Mitglieder in der eigenen Hochschule oder bei Bewerbungen an anderen Hochschulen f&#252;r Weiterentwicklungen der Qualit&#228;t der medizinischen Lehre attraktiv. Zus&#228;tzlich kann der &#8222;Ars legendi-Fakult&#228;tenpreis f&#252;r exzellente Lehre in der Medizin&#8220; Ansporn f&#252;r andere Hochschullehrende sein, sich in der Lehre an den medizinischen Fakult&#228;ten in Deutschland zu engagieren. Dies d&#252;rfte ebenfalls ein wesentliches Interesse des MFT und des Stifterverbandes sein und liegt nicht zuletzt in unser aller Interesse, denn die jetzigen Studierenden sind diejenigen, die uns sp&#228;ter als &#196;rztinnen und &#196;rzte behandeln werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Appreciation of teaching">
      <MainHeadline>Appreciation of teaching</MainHeadline><Pgraph>Since 2006 the Donors&#8217; Association of the Promotion of Humanities and Sciences in Germany awards the &#8220;Ars legendi award for excellent academic teaching&#8221; every year in a different faculty to honour the outstanding performance of an academic teacher in &#8220;establishing the quality of teaching as a fundamental criterion of excellence at universities&#8221; &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.stifterverband.info&#47;wissenschaft&#95;und&#95;hochschule&#47;lehre&#47;ars&#95;legendi&#95;fakultaetenpreis&#47;">http:&#47;&#47;www.stifterverband.info&#47;wissenschaft&#95;und&#95;hochschule&#47;lehre&#47;ars&#95;legendi&#95;fakultaetenpreis&#47;</Hyperlink>&#93;. The list started in 2006 with the faculty of medicine with the awardees professor Sigrid Harendza, MD, MME (Bern), University of Hamburg, and professor Reinhard Putz, MD, Ludwig-Maximilians-University of Munich. Starting in 2010, the &#8220;Ars legendi-faculty award&#8221; originated from this concept of rewarding the quality of teaching as a central concept of the quality of a university on the one hand and an incentive for a career move to young academics. Medicine took the lead again. Since then the &#8220;Ars legendi-faculty award for excellent teaching in medicine&#8221; is awarded every year by the Donors&#8217; Association of the Promotion of Humanities and Sciences in Germany together with the German Medical Faculty Association (MFT) (for previous see table 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>).</Pgraph><Pgraph>The &#8220;Ars legendi-faculty award for excellent teaching in medicine&#8221; has its specific place within the framework of prices for improvement of the quality of teaching. In recent years, so called &#8220;Teacher of the Year&#8221; awards have been established at many medical faculties in Germany, Austria, and Switzerland, which are awarded for the most part based on teacher evaluation by students. A study from Canada, where such faculty awards have been established for quite some time, shows that 45&#37; of the recipients of such awards feel inspired to further enhance the quality of their teaching while department chairs largely regarded such awards mainly as prestigious for their departments rather than for the quality of teaching <TextLink reference="1"></TextLink>. A recently published meta-analysis from the US on faculty awards for exemplary teaching identified the following main aspects <TextLink reference="2"></TextLink>: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Institutional attitudes influence the perception how excellent teaching is valued, fostered, and recognized. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Teaching awards can have unintended negative consequences if recipients feel isolated and excluded from sharing their teaching expertise with others. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">When teaching awards are used for promotion, the alignment of promotion criteria with award criteria should be observed.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Furthermore, beyond internal faculty awards different teaching awards for universities are established within certain states or within different scientific associations in Germany &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.uni-hamburg.de&#47;campuscenter&#47;lehrpreis.html">http:&#47;&#47;www.uni-hamburg.de&#47;campuscenter&#47;lehrpreis.html</Hyperlink>&#93;, <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Awards for excellent teaching and their publication in renowned scientific journals have an even longer tradition in scientific associations in the US <TextLink reference="5"></TextLink> and promote the reputation of the awardees within the respective scientific association. Hardly any data are available whether teaching awards have an impact on further improvement of teaching and on improved student learning in particular. A 30-year-old study did not find any difference in teaching behaviours of recipients of teaching awards compared with teachers without having received a teaching award <TextLink reference="6"></TextLink>. The &#8220;Ars legendi-faculty award for excellent teaching in medicine&#8221; fills an important gap in this respect.</Pgraph><Pgraph>The &#8220;Ars legendi-faculty award for excellent teaching in medicine&#8221; is award based on criteria which take qualitative commitment in individual teaching as well as achievements in general curricular and faculty development into consideration for evaluation of teaching quality. Therefore, individuals whose life time achievements in the field of teaching are honoured as well as individuals from the so called mid-level faculty whose university careers are still to be developed. In the laudations for the awardees the following special foci for their individual work were emphasized: the initiation of the use of digital media at many sites by innovative concepts (J&#252;rgen Sch&#228;fer), the development of an interdisciplinary and practice-oriented reform curriculum (Peter Dieter), the implementation of communication training and the establishment of a centre of excellence for assessment in medicine (Jana J&#252;nger), the improvement of the selection procedures for medical students (Wolfgang Hampe), the multi-disciplinary bracing of the areas clinical work and educational research (Tobias Raupach), and finally the establishment of an interdisciplinary centre for skills training in medical education (Stefan Beckers und Sa&#353;a Sopka).</Pgraph><Pgraph>With one exemption all awardees of the &#8220;Ars legendi-faculty award for excellent teaching in medicine&#8221; are members of the Society of Medical Education (GMA) and are engaged in its committees. Most of them have completed postgraduate Master of Medical Education (MME) studies &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;mme.iml.unibe.ch">http:&#47;&#47;mme.iml.unibe.ch</Hyperlink>&#93;, &#91;<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.mme-de.de&#47;">http:&#47;&#47;www.mme-de.de&#47;</Hyperlink>&#93;. This leads to a cross-linking effect of their activities and to a multiplier effect for all medical faculties in Germany and beyond. These impulses are very relevant for the advancement of curricular development at the different university locations and for medical teaching and assessment methods. The decoration with the &#8220;Ars legendi-faculty award for excellent teaching in medicine&#8221; increases the attractiveness of the awardees as a member of their respective university or when applying for positions for the development of medical teaching quality at other universities. Additionally, the &#8220;Ars legendi-faculty award for excellent teaching in medicine&#8221; can be a stimulus for other academic professionals to get involved with teaching at the medical faculties in Germany. This may also lie in the MFT&#8217;s and the Donors&#8217; Association&#8217;s interest and last, but not least, in everyone&#8217;s interest, because the students from today are the physicians who will treat us tomorrow.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel hat. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The author declares that she has no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefTitle>The significance and impact of a faculty teaching award: disparate perceptions of department chairs and award recipients</RefTitle>
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          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Preistr&#228;ger&#47;innen des &#8222;Ars legendi-Fakult&#228;tenpreis f&#252;r exzellente Lehre in der Medizin&#8220;</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Table 1: Awardees of the Ars legendi-faculty award</Mark1></Pgraph></Caption>
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