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    <Identifier>zma000861</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000861</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0008617</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Tagungsbericht</ArticleType>
    <ArticleType language="en">meeting report</ArticleType>
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      <Title language="de">Symposium: Klinische Kompetenzentwicklung - Forschungs- und Entwicklungsherausforderungen in Deutschland am 7. und 8. M&#228;rz 2013 im Charit&#233;CrossOver</Title>
      <TitleTranslated language="en">Symposium on &#8220;Developing Clinical Competences - Research and Development Challenges in Germany&#8221; March 7 and 8, 2013, Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin, Charit&#233;CrossOver</TitleTranslated>
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          <AcademicTitle>Dr. phil.</AcademicTitle>
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        <Address>Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin, Institut f&#252;r Medizin-, Pflegep&#228;dagogik und Pflegewissenschaften, Campus Virchow-Kliniken, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0)30&#47;450529-030, Fax: &#43;49 (0)30&#47;450529-900<Affiliation>Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin, Institut f&#252;r Medizin-, Pflegep&#228;dagogik und Pflegewissenschaften, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>dorothea.tegethoff&#64;charite.de</Email>
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          <LastnameHeading>Bergjan</LastnameHeading>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20130313</DateReceived>
    <DateRevised>20130313</DateRevised>
    <DateAccepted>20130402</DateAccepted>
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    <DatePublished>20130515</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>30</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>18</ArticleNo>
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    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Symposium">
      <MainHeadline>Symposium</MainHeadline><Pgraph>Am 7. und 8. M&#228;rz 2013 trafen sich auf Einladung des Instituts f&#252;r Medizin-, Pflegep&#228;dagogik und Pflegewissenschaft der Charit&#233;-Universit&#228;tsmedizin Berlin zahlreiche deutsche und europ&#228;ische Experten und Expertinnen im Bereich der klinischen Kompetenzentwicklung in Pflege, Medizin und anderen Gesundheitsberufen. Ziel des Symposiums war die Entwicklung von Forschungs- und Entwicklungsperspektiven zu Fragen der klinischen Kompetenzentwicklung und die Vernetzung und Koordination entsprechender Forschungsaktivit&#228;ten.</Pgraph><Pgraph>Er&#246;ffnet wurde das Symposium durch Prof. Michael Ewers (Charit&#233;), der in seinem Eingangsvortrag das Thema &#8222;klinische Kompetenzentwicklung&#8220; ausleuchtete. Seine Ausf&#252;hrungen strukturierten das Feld der klinischen Kompetenzentwicklung in die Schwerpunkte: Lernstrategien, Assessment und Feedback, Akteure im Lernprozess und Lernumgebungen. Diese Struktur des Themas begleitete die Teilnehmer und Teilnehmerin durch das gesamte Symposium.</Pgraph><Pgraph>Keynote-Speaker Prof. Madeleine Abrandt-Dahlgren aus Link&#246;ping beleuchtete  einen &#252;bergreifenden Aspekt der klinischen Kompetenzentwicklung, n&#228;mlich das interprofessionelle Lernen. Sie berichtete &#252;ber die Erfahrungen, Forschungsergebnisse und Entwicklungen, die in den letzten Jahrzehnten an der Universit&#228;t Link&#246;ping mit dem interprofessionellen Lernen gemacht wurden. </Pgraph><Pgraph>Unter anderem versorgen die Studierenden verschiedener Studieng&#228;nge in Link&#246;ping auf &#8222;interprofessional educational units&#8220; gemeinsam unter Supervision Patientinnen und Patienten. Die Ergebnisse dieser Lehr- und Lernformen werden positiv bewertet.</Pgraph><Pgraph>Analog der vorgestellten Struktur fand eine aktive Auseinandersetzung zu den vier Arbeitsschwerpunkten Lernstrategien, Assessment und Feedback, Akteure im Lernprozess und Lernumgebungen statt, wobei jeder Programmschwerpunkt durch ein Impulsreferat eines Experten bzw. einer Expertin er&#246;ffnet wurde. In engagierten Diskussionen entwickelten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die jeweiligen Themen weiter.</Pgraph><Pgraph>Dr. Kai Schnabel MME (Universit&#228;t Bern) stellte am Beispiel &#8222;clinical skills&#8220; die Entwicklung von Lernstrategien in der medizinischen Ausbildung dar. So berichtete er, dass inzwischen nahezu alle medizinischen Fakult&#228;ten &#252;ber &#8222;skillslabs&#8220; verf&#252;gen und mit Simulationen als Lernstrategie arbeiten. Herr Schnabel stellte zudem die &#252;bergreifenden Aktivit&#228;ten zur Konsentierung von Kompetenzmodellen auf nationaler Ebene dar. In der Diskussion wurde vor allem die Frage nach dem konkreten Transfer von im gesch&#252;tzten Setting gelernten &#8222;skills&#8220; in die Praxis aufgeworfen.</Pgraph><Pgraph>Prof. Ingrid Darmann-Finck von der Universit&#228;t Bremen erl&#228;uterte M&#246;glichkeiten und Grenzen der Kompetenzmessung &#252;ber die reine Performanzmessung praktischer Fertigkeiten hinaus, indem sie die theoretische Fundierung des Kompetenzbegriffes in den Mittelpunkt stellte. Ihre Ausf&#252;hrungen zeigten sowohl die Notwendigkeit der Qualifikationsforschung mit Blick auf die Verwertbarkeit von Gelerntem als auch die Bedeutung von Bildung als grunds&#228;tzlich nicht zweckgebundene und kaum messbare Entwicklung der Pers&#246;nlichkeit. </Pgraph><Pgraph>Der erste Tag des Arbeitssymposiums klang im &#8222;Fenster der Wissenschaften&#8220; des Charit&#233;CrossOver bei einem Empfang aus.</Pgraph><Pgraph>Am 8. M&#228;rz berichtete Dr. Anne Simmenroth-Nayda unter dem Stichwort &#8222;Akteure im Lernprozess&#8220; von Ergebnissen aus der Arbeit mit Simulationspatienten, die sie an der Universit&#228;t G&#246;ttingen leitet. Simulationspatienten erm&#246;glichen Studierenden die Erfahrung von &#8222;fast echten&#8220; klinischen Situationen, die standardisiert sind und supervidiert werden. In der Diskussion wurde unter anderem der Frage nachgegangen, welche Erkenntnisse  &#252;ber Simulationen gewonnen werden k&#246;nnen, die den &#8222;patient as teacher&#8220; auch in der klinischen Wirklichkeit st&#228;rken.</Pgraph><Pgraph>Dr. Manuela Bergjan (Charit&#233;) stellte zum Schwerpunkt &#8222;Lernumgebungen&#8220; die traditionell klinischen Ausbildungs- und Studienphasen ins Zentrum der Diskussion. Dabei betonte sie die Bedeutung des sozialen Bedingungsgef&#252;ges der Praxisgemeinschaft vor dem Hintergrund des situierten Lernens sowie die Notwendigkeit der Evaluation dieses Gef&#252;ges. Mit der Vorstellung des international etablierten Evaluationsinstuments &#8222;Clinical learning environment and supervision and nurse teacher scale (CLES&#43;T scale) wurde u.a. &#252;ber die M&#246;glichkeiten und Grenzen einer systematischen Evaluation sozialer Komponenten des Lernens diskutiert. </Pgraph><Pgraph>Schlie&#223;lich erl&#228;uterte Prof. Rebecca Spirig aus Z&#252;rich in ihrem Abschlussvortrag ein Karrieremodell f&#252;r die Pflege, das im Universit&#228;tsspital Z&#252;rich zur Anwendung kommt. Sie zeigte, angelehnt an das Kompetenzmodell von Benner, wie eine Gesundheitsprofession auf unterschiedlichen Kompetenzniveaus arbeiten kann: &#8222;nicht alle sind gleich&#8220;, aber &#8222;alle sind gleich wichtig&#8220;.</Pgraph><Pgraph>In einer abschlie&#223;enden Diskussionsrunde wurden die dringendsten Forschungsdesiderate diskutiert. Es zeigt sich, dass die Forschungsl&#252;cken in allen genannten Bereichen in Deutschland erheblich sind und vielfach grunds&#228;tzliche Arbeiten, wie die Entwicklung von Kompetenzprofilen f&#252;r die Gesundheitsprofessionen noch ausstehen.</Pgraph><Pgraph>Das Symposium bot Gelegenheit f&#252;r zahlreiche Kontakte und soll Auftakt eines Dialogs und einer Reihe von koordinierten Forschungsaktivit&#228;ten sein.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Symposium">
      <MainHeadline>Symposium</MainHeadline><Pgraph>International and national experts in the field of clinical competences in nursing, medicine and other health professions met on March 7 and 8 following the invitation from the Charit&#233; Institute of Health Science Education and Nursing Science. The aim of the symposium was to identify perspectives of research and development concerning clinical competences and to coordinate and network corresponding research activities.</Pgraph><Pgraph>Prof. Michael Ewers (Charit&#233;) opened the symposium by giving an overview of the topic &#8220;Developing Clinical Competences&#8221;. In his address, he emphasised the following features: learning strategies, assessment and feedback, actors in the learning process, and learning environments. These strands were followed during the whole symposium. They were first introduced by an expert&#8217;s presentation followed by an audience discussion, which picked up the issues and generated further ideas.</Pgraph><Pgraph>Keynote speaker Prof. Madeleine Abrandt-Dahlgren from Link&#246;ping, Sweden, highlighted interprofessional learning as the most important aspect in the development of clinical competences. She reported experiences, research results and developments from interprofessional learning at Link&#246;ping University over the last few decades. Students from different programmes at Link&#246;ping University were involved, for example, care for patients in &#8220;Interprofessional Educational Units&#8221; under supervision. The results of this learning strategy were positively assessed.</Pgraph><Pgraph>Dr. Kai Schnabel, MME (University of Berne, Switzerland), presented the development of learning strategies in medical education based on the example of clinical skills. He reported that nearly all medical schools have &#8220;Skills Labs&#8221; at their disposal and use simulation as a learning strategy. In addition, Dr. Schnabel presented national activities to find generally accepted competence models. The audience especially debated the possibilities of practice transfer from skills labs to real-life conditions.</Pgraph><Pgraph>Prof. Ingrid Darmann-Finck (University of Bremen) focused on the theoretical foundation of competence and explained possibilities as well as limitations of competence assessment, which is, she argued, rather assessing performance in practical skills. According to her statements, qualifications research concerning usability is required in addition to a view of &#8220;Bildung&#8221; as a development of the individual without considerations as to its measurability or usefulness.</Pgraph><Pgraph>The participants concluded the first day of the symposium with a reception in the Charit&#233;&#8217;s &#8220;Window of Science&#8221;.</Pgraph><Pgraph>A presentation was given by Dr. Anne Simmenroth-Nayda on March 8 about results and experiences from the work with simulation patients she supervises at the University of G&#246;ttingen. Through the cooperation with simulation patients, students can be trained in &#8220;near real life&#8221; situations, which are standardised and supervised. The participants discussed the results regarding the &#8220;patient as teacher&#8221; in real clinical settings.</Pgraph><Pgraph>Referring to &#8220;learning environments&#8221;, Dr. Manuela Bergjan (Charit&#233;) put the traditional clinical training up for discussion. With regard to situated learning, she stressed the meaning of complex social relations in the community of practice, as well as the requirement of evaluation of learning environments. Dr. Bergjan presented the &#8220;Clinical learning environment and supervision and nurse teacher scale&#8221; (CLES&#43;T scale), which is an internationally accepted instrument. The possibilities and limitations of the measuring of social components of learning were thereafter discussed by the audience.</Pgraph><Pgraph>Finally, Prof. Rebecca Spirig from Zurich, Switzerland, presented a career model for nurses applied in the University Hospital Zurich. Referring to Benner&#8217;s competence model, she explained ways to work on different levels of competence in a health profession: &#8220;Not all are equal, but all are equally important&#8221;.</Pgraph><Pgraph>During the final discussion, the most urgent research desiderata were debated. It was pointed out that there are gaps in research in all of the areas mentioned in Germany. Many fundamental tasks need to be addressed, for example, the development of models of competence for the health professions.</Pgraph><Pgraph>The symposium provided an opportunity for research networking and aimed to be a kick-off point for interprofessional dialogue and diverse, coordinated research activities in medical and health professions education.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel haben. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The authors declare that they have no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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