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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0008086</IdentifierUrn>
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      <Title language="de">Familienfreundlichkeit in der medizinischen Aus- und Weiterbildung</Title>
      <TitleTranslated language="en">Family-friendliness in Medical Under- and Postgraduate Training</TitleTranslated>
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        <Address language="de">Universit&#228;tsklinikum Ulm, Kinder- und Jugendpsychiatrie&#47;Psychotherapie, Steinh&#246;velstra&#223;e 5, 89075 Ulm, Tel: &#43;49 (0)731&#47;500-61601, Fax: &#43;49 (0)731&#47;500-61602, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Ulm, Kinder- und Jugendpsychiatrie &#47; Psychotherapie, Ulm, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Address language="en">University Hospital Ulm, Department of Child and Adolescent Psychiatry&#47;Psychotherapy, Steinh&#246;velstra&#223;e 5, 89075 Ulm, Phone: &#43;49 (0)731&#47;500-61602, Fax: &#43;49 (0)731&#47;500-61602, Germany<Affiliation>University Hospital Ulm, Department of Child and Adolescent Psychiatry&#47;Psychotherapy, Ulm, Germany</Affiliation></Address>
        <Email>joerg.fegert&#64;uniklinik.ulm.de</Email>
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    <DateReceived>20110321</DateReceived>
    <DateRevised>20110406</DateRevised>
    <DateAccepted>20120116</DateAccepted>
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    <DatePublished>20120423</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
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        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Tagungsband Familienfreundlichkeit in der Medizin</IssueTitle>
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    <ArticleNo>38</ArticleNo>
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    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Leitartikel">
      <MainHeadline>Leitartikel</MainHeadline><Pgraph>Der vorliegende Sonderband der Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung entstand auf der Basis einer Tagung zum Thema &#8222;Familienfreundlichkeit in der medizinischen Aus- und Weiterbildung&#8220; am 14. und 15. Oktober 2010 in Stuttgart. Diese wurde anl&#228;sslich der Darstellung der Ergebnisse der durch die Klinik f&#252;r Kinder- und Jugendpsychiatrie&#47;Psychotherapie des Universit&#228;tsklinikum Ulm durchgef&#252;hrten und durch das Ministerium f&#252;r Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-W&#252;rttemberg gef&#246;rderten Studie zum Familienfreundlichen Studium in der Medizin in Baden-W&#252;rttemberg veranstaltet. Anregung zu dieser Studie gab wiederum die 2008&#47;2009 durch das Studiendekanat Medizin der Universit&#228;t Ulm initiierte Pilotstudie zu Teilzeitm&#246;glichkeiten im Medizinstudium. Wir freuen uns, in diesem Heft die Ergebnisse dieser Studien darstellen und somit einen Beitrag zu einer familienfreundlichen Studienorganisation in der Medizin leisten k&#246;nnen. Unsere Kooperationspartner nehmen mit dieser Ver&#246;ffentlichung ebenfalls die M&#246;glichkeit wahr, ihre Vorschl&#228;ge f&#252;r L&#246;sungen in der Praxis darzustellen.</Pgraph><Pgraph>Im ersten Beitrag des Heftes beschreibt die Parlamentarische Staatssekret&#228;rin Frau Widmann-Mauz die Aktivit&#228;ten des Bundesgesundheitsministeriums, das 2010 einen Runden Tisch &#8222;Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen&#8220; eingerichtet hat. Die langfristige Bindung von medizinischen und pflegerischen Nachwuchs im Gesundheitswesen bedarf konkreter familienf&#246;rdernder Ma&#223;nahmen aber auch flexible Rahmenbedingungen, die beispielsweise in Weiterbildungsordnungen oder Mutterschutzregelungen sichtbar und operationalisierbar werden.</Pgraph><Pgraph>Im zweiten Beitrag stellt Herr Ministerialdirektor Tappeser (Ministerium f&#252;r Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-W&#252;rttemberg) die Bedeutung der Chancengleichheit von Frauen und M&#228;nnern in der Wissenschaftspolitik insbesondere in der Gesundheitsforschung heraus. Die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie geh&#246;rt zu den wichtigsten S&#228;ulen der Gleichstellungspolitik des Wissenschaftsministeriums in Baden-W&#252;rttemberg. Dazu geh&#246;ren einerseits eine familienfreundliche Infrastruktur an den Hochschulen, andererseits karriere- und familienf&#246;rdernde Programme, die einen Karriereknick von &#196;rztinnen verhindern.</Pgraph><Pgraph>In dem dritten Beitrag zeigen wir die grunds&#228;tzliche Problematik und Notwendigkeit f&#252;r mehr Familienfreundlichkeit in der Medizin auf, indem aktuelle statistische Daten, bildungs- und gesundheitspolitische Handlungsfelder, aber auch Aufgaben f&#252;r die Universit&#228;tsmedizin und f&#252;r das Gesundheitswesen insgesamt beschrieben werden.</Pgraph><Pgraph>Im vierten Beitrag er&#246;rtert Herr Stutzer von der Familienforschung Baden-W&#252;rttemberg die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Zukunftsf&#228;higkeit des Gesundheitswesens und die daraus resultierenden Handlungsnotwendigkeiten. Er legt dar, dass Familienfreundlichkeit und gute Vereinbarkeitsl&#246;sungen Faktoren f&#252;r eine erfolgsversprechende Personalpolitik sein m&#252;ssen. Dies belegt er an Beispielen aus dem Gesundheitswesen.</Pgraph><Pgraph>Im f&#252;nften Beitrag stellen Niehues, et al. ausgew&#228;hlte Ergebnisse der baden-w&#252;rttembergischen Studie zur Familienfreundlichkeit im Medizinstudium vorstellen. Die Studie, in diesem Band als Originalarbeit vorgelegt, gibt u.a. Einblick in &#220;berlegungen zum geringen Anteil studierender Eltern in der Medizin. Durch besondere Vereinbarkeitsproblematiken herausgefordert, kommen die Befragten aller f&#252;nf baden-w&#252;rttembergischen Medizinischen Fakult&#228;ten zu dem Schluss, dass Familienfreundlichkeit an ihrer Universit&#228;t derzeit nur mittelm&#228;&#223;ig zu bewerten ist. Der Beitrag zeigt anhand der empirischen Daten Problemfelder und L&#246;sungsoptionen f&#252;r die Universit&#228;ten auf.</Pgraph><Pgraph>Im sechsten Beitrag stellen Liebhardt et al. praktische Ans&#228;tze f&#252;r ein familienfreundliches Medizinstudium der Universit&#228;t Ulm vorstellen. Neben dem zentralen Familienservice geh&#246;rt zur effektiven Beratung studierender Eltern ein systematisch vernetztes Beratungswesen mit flankierenden Instrumenten wie z.B. Studienverlaufsmonitoring, Elternpass oder Ausbildungsvertrag. </Pgraph><Pgraph>Im siebten Beitrag erl&#228;utert Frau Leiblein, Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin des Studentenwerks Heidelberg, die Dienstleistungen der Studentenwerke, insbesondere der Kinderbetreuungsangebote, am Beispiel des Studentenwerks Heidelberg. </Pgraph><Pgraph>In den folgenden Kurzbeitr&#228;gen wird die Podiumsdiskussion zum Thema &#8222;Wie viel Familienfreundlichkeit braucht die Medizin&#8220; der Tagung zur Familienfreundlichkeit in der medizinischen Aus- und Weiterbildung des 14.&#47;15.10.2010 rekapituliert. Die Stellungnahmen der Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer Prof. Bitter-Suermann vom Medizinischen Fakult&#228;tentag (MFT), Frau Struck vom Bundesministerium f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), PD Dr. Benninger von der Landes&#228;rztekammer, Prof. M&#252;ller-Schilling als Vertreterin der Lehrenden, Herr Strehl vom Verband Universit&#228;tsklinika Deutschland e.V. (VUD), Herr Sch&#252;tze vom Ministerium f&#252;r Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-W&#252;rttemberg und Frau Heinemann von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd), die vor der Tagung von diesen verfasst wurden, k&#246;nnen hier im Tagungsband nachgelesen werden.</Pgraph><Pgraph>Im neunten Beitrag fasst Dr. De Ridder von der CHE Consult GmbH als Moderatorin der Tagung die Ergebnisse zusammen und pointiert sieben Handlungsfelder, die u.a. am Tagungsworkshop intensiv diskutiert wurden. Sie kommt zum Schluss, dass es eine ver&#228;nderte Sicht auf die Notwendigkeit einer familienorientierten Studien- und Arbeitsorganisation an Medizinischen Fakult&#228;ten, Kliniken und (Ausbildungs-)Krankenh&#228;usern braucht, sodass &#8222;Family Life&#8220; wirklicher Teil der &#8222;Work-Life-Balance&#8220; werden kann. </Pgraph><Pgraph>Der zehnte Beitrag stellt ein Interview dar, das Frau Dr. De Ridder w&#228;hrend der Tagung mit Frau Struck, der Referatsleiterin f&#252;r Mutterschutz des Bundesministeriums f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Bedeutung des Mutterschutzes gef&#252;hrt hat. </Pgraph><Pgraph>Im elften Beitrag beschreiben Frau Iden, Dr. Dittrich, Prof. N&#252;rnberger und Dr. Sader, vom Studiendekanat der Medizinischen Fakult&#228;t der Goethe-Universit&#228;t Frankfurt, das Frankfurter Modell einer &#8222;Individuellen Studienbegleitung&#8220; und erl&#228;utern mittels einer kritischen Literaturanalyse und anhand qualitativ ausgewerteter Leitfadeninterviews die Situation studierender Eltern in der Medizin. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Studienverl&#228;ufe insbesondere von studierenden Eltern passgenau organisiert und unterst&#252;tzt werden m&#252;ssen, damit die Dropout-Quote gering gehalten wird sowohl im Studium als auch bei der Facharztausbildung.</Pgraph><Pgraph>Im zw&#246;lften Beitrag werden Dr. Jerg-Bretze, Gleichstellungsbeauftragte der Universit&#228;t Ulm und Frau Limbrecht des Gleichstellungsreferates zusammentragen, welche Schwierigkeiten sich &#196;rztinnen und &#196;rzte mit Familienwunsch einerseits und potentielle Arbeitgeber andererseits stellen m&#252;ssen. </Pgraph><Pgraph>Die folgenden f&#252;nf Beitr&#228;ge schildern die aktuelle Situation in den f&#252;nf baden-w&#252;rttembergischen Medizin f&#252;hrenden Universit&#228;ten, die sich an der Studie zur Familienfreundlichkeit im Medizinstudium beteiligt haben. Die Studienergebnisse wurden standortspezifisch ausgewertet und in lokalen Workshops pr&#228;sentiert und diskutiert. Die Studiendekane bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Studiendekanate bzw. einige Gleichstellungsb&#252;ros erl&#228;utern auf der Grundlage der Ergebnisse &#220;berlegungen und Ma&#223;nahmen, die f&#252;r die jeweilige Standortsituation relevant sind.</Pgraph><Pgraph>Eine Bilddokumentation rundet den Tagungsband visuell ab.</Pgraph><Pgraph>Als Fazit der Tagung und der hier vorliegenden publizierten Beitr&#228;ge l&#228;sst sich zusammenfassen, dass die Diskussion von mehr Vereinbarkeit und Familienfreundlichkeit im Gesundheitswesen breiter wird. Gerade in der medizinischen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind ganz unterschiedliche Schritte und Ma&#223;nahmen erforderlich. Fast &#252;berall ist erkannt worden, dass noch gr&#246;&#223;ere Anstrengungen f&#252;r einrichtungsnahe Kinderbetreuung unternommen werden m&#252;ssen. Allerdings darf sich die Debatte um Familienfreundlichkeit nicht auf den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen begrenzen. Angesto&#223;en durch die gesellschaftlichen Wertever&#228;nderungen im Familienverst&#228;ndnis aber auch den steigenden Frauenanteil in der Medizin, setzen junge Arztfamilien heute deutliche Priorit&#228;ten bei der Qualit&#228;t des Familienlebens und eine ausgewogene Work-Life-Balance. Diese l&#228;sst sich allerdings nicht dadurch steigern, dass die Kinder ausschlie&#223;lich in Fremdbetreuung abgegeben werden. Junge &#196;rzte und &#196;rztinnen wollen nicht mehr nur ausschlie&#223;lich f&#252;r ihren Beruf leben, vielmehr braucht es im Arztberuf grunds&#228;tzliche Strukturver&#228;nderungen hinsichtlich besseren Zeitmanagements im klinischen Alltag. Diese Forderung beginnt bereits in der familiengerechteren Organisation des Medizinstudiums und m&#252;ndet in einer verl&#228;sslichen &#220;bergabekultur auf Station, Ambulanz sowie im Operationssaal. Arbeitszeitreduzierte Modelle im Arztberuf sind immer noch eher eine Seltenheit und prim&#228;r Frauen- bzw. M&#252;ttersache, gerade weil in der &#228;rztlichen Arbeitsorganisation derzeit keine Rahmenbedingungen daf&#252;r geschaffen werden .Familienfreundlichkeit in der Universit&#228;tsmedizin, wie allgemein im Krankenhaus muss zur F&#252;hrungsaufgabe werden, denn alle Beitr&#228;ge belegen, dass, wenn sich nicht in absehbarer Zeit hier einiges ver&#228;ndert, die Medizin ein massives Nachwuchsproblem haben wird.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Editorial">
      <MainHeadline>Editorial</MainHeadline><Pgraph>This special issue of the Journal of Medical Education came to be as a result of a conference on &#8220;Family-Friendliness in Medical Under- and Postgraduate Education&#8221; on 14<Superscript>th</Superscript> and 15<Superscript>th</Superscript> October 2010 in Stuttgart. This event was held to present the results of the study on family-friendly medical studies in Baden-W&#252;rttemberg conducted by the Department of Child and Adolescent Psychiatry&#47;Psychotherapy, University Hospital Ulm and funded by the Ministry of Science, Research and Arts of Baden-W&#252;rttemberg. The study itself was inspired in 2008&#47;2009 by the Dean of Studies Medicine at the University of Ulm who initiated a pilot study on part-time opportunities in medical school. We are pleased to present the results of these studies in this issue and thus to make a contribution to family-friendly organisation of medical studies. Our cooperation partners are also taking the opportunity of presenting their proposals for practical solutions in this issue.</Pgraph><Pgraph>In the first article of this issue the Parliamentary State Secretary Mrs. Widmann-Mauz describes the activities of the Federal Health Ministry, which set up a round table on the &#8220;Reconciliation of Family and Career in Healthcare&#8221; in 2010. The long-term retention of junior medical and care professionals requires both concrete support for families operations and a flexible framework which can be seen, for example, in the implementation of postgraduate study regulations or maternity leave regulations.</Pgraph><Pgraph>In the second contribution Ministerial Director Tappeser (Ministry of Science, Research and Art, Baden-W&#252;rttemberg) stresses the importance of gender equality in science policy, especially in health research. Being able to reconcile career and family is one of the most important pillars of the equal opportunities policy of the Ministry of Science of Baden-W&#252;rttemberg. On the one hand this includes family-friendly infrastructure at the universities and on the other hand, programs promoting career and family, which prevent female doctors from taking family-related career breaks.</Pgraph><Pgraph>In the third article, we address fundamental problems and the need for more family friendliness in medicine by presenting current statistical data, areas of health education and policy in need of action but also challenges for medical schools and health care in general.</Pgraph><Pgraph>In the fourth article Mr. Stutzer from Family Research Baden-W&#252;rttemberg discusses the impact of demographic change on the sustainability of health services and the resulting need for action. He argues that family-friendliness and solutions to reconciling family and career must be part of successful human resources policies, using examples from current healthcare industry.</Pgraph><Pgraph>In the fifth contribution, Niehues et al. present selected results of the Baden-W&#252;rttemberg study on family-friendliness in medical school. This research article presented here includes insights into the reasons for the small proportion of student parents in medicine. In the light of special compatibility issues, the respondents of all five medical schools in Baden-W&#252;rttemberg came to the conclusion that family-friendliness at their university at present is only mediocre at the moment. Using empirical data this contribution describes problem areas and possible solutions for the universities.</Pgraph><Pgraph>The sixth contribution by Liebhardt et al. presents practical approaches for a family-friendly medical school at the University of Ulm. Apart from a central family service, effective advice services for student parents are part of systematically interlinked advice services with accompanying mechanisms such as monitoring of study progress, parent passports or training contracts.</Pgraph><Pgraph>In the seventh article Mrs. Leiblein, director of the Student Union of Heidelberg, explains the services offered by the student unions, in particular the provision of childcare, using the example of the student union of Heidelberg.</Pgraph><Pgraph>The following short papers sum up the panel discussion on &#8220;How much Family-Friendliness does Medical School Need&#63;&#8221; of the conference on Family-Friendliness in Medical Under- and Postgraduate Education which was held 14&#47;15 Oct 2010. The views of the panellists, Prof. Bitter-Suermann of the Medical Faculties&#8217; Day (MFT), Mrs Struck from the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth (BMFSFJ), Dr. Benninger from the State Medical Association, Prof. M&#252;ller-Schilling representing the teaching staff, Mr Strehl from the Association of University Hospitals of Germany (VUD), Mr Sch&#252;tze from the Ministry of Science, Research and Arts of Baden-W&#252;rttemberg and Mrs Heinemann of the National Association of Medical Students in Germany (bvmd), which were penned by them prior to the conference can be found here in the conference proceedings.</Pgraph><Pgraph>In the ninth article Dr. De Ridder from CHE Consult GmbH, as a conference moderator, summarizes the results and identifies seven areas for action, some of which had been discussed vigorously at the conference workshop. She comes to the conclusion that attitudes must change towards the need for family-friendly study and work organisation in medical schools, hospitals and (training) hospitals, so that family life can become an integral part of the work-life balance.</Pgraph><Pgraph>The tenth article is an interview held during the conference betwenn Dr. De Ridder and Mrs. Struck, Head of Unit on maternity protection in the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth on the importance of maternity protection. </Pgraph><Pgraph>In the eleventh article Mrs. Iden, Dr. Dittrich, Prof. N&#252;rnberger and Dr. Sader from the Dean&#8217;s Office of the Medical Faculty of the Goethe-University Frankfurt, describe Frankfurt&#8217;s model of &#8220;individual study support&#8221; and through a critical analysis of the literature and based on a qualitative analysis of structured interviews outline the situation of student parents in medicine. The authors conclude that in particular student parents must organize study progression precisely and that they require support in doing so in order to maintain a low dropout rate, both in undergraduate studies and postgraduate specialisation.</Pgraph><Pgraph>In the twelfth article Dr. Jerg Bretzke, Equal Opportunity Officer of the University of Ulm and Mrs. Limbrecht from the Equal Opportunity Office will summarise what difficulties doctors who want to have a family and their potential employers must face.</Pgraph><Pgraph>The following five papers describe the current situation at the five leading medical universities in Baden-W&#252;rttemberg who participated in the study on Family-Friendliness in Medical School. The study results were evaluated for each site and presented and discussed in local workshops. On the basis of the results, the Deans, their staff and a number of equality offices explain ideas and measures, which are relevant to the conditions of each site.</Pgraph><Pgraph>A photographic documentation provides a visual round-up to the conference proceedings.</Pgraph><Pgraph>The conclusion of the conference and these articles can be summarised by saying that the discussion of more family-friendliness and greater compatibility in the health services is becoming more wide-ranging. Especially medical under- and postgraduate education and CPD require very different steps and measures. There is a realisation almost everywhere that more efforts must be made to provide childcare in locations near to the relevant institutions. However, the debate about family-friendliness should not be limited to the expansion of childcare facilities. Prompted by changes to the concept of the family in society but through the increasing proportion of women in medicine, young medical families today regard the quality of family life and a healthy work-life balance as clear priorities. This cannot be increased only by leaving the children in the care of a third party. Young doctors no longer want to live exclusively for their career and instead, fundamental structural changes in the medical profession are needed with regard to better time management in clinical practice. This requirement begins with family-friendly organisation of medical studies and culminates in a reliable handover culture on the ward, outpatient care and in the operating theatre. Part-time models in the medical profession are still a rarity and primarily utilised by women or mothers, especially because currently the organisation of labour in medical professions has not yet created conditions for change. Family-friendliness in university medicine, similar to the current situation in hospitals, must become a task for the management as all contributions show that unless change happens in the foreseeable future, the medical profession will soon suffer serious shortages of junior staff.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Danksagung">
      <MainHeadline>Danksagung</MainHeadline><Pgraph>Wir danken dem Ministerium f&#252;r Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-W&#252;rttemberg, welches diese Arbeit erm&#246;glicht hat Besonderer Dank gilt allen Autorinnen und Autoren f&#252;r Ihre Textbeitr&#228;ge und der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung f&#252;r die Bereitschaft zur Publikation dieses Themenheftes.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Acknowledgement">
      <MainHeadline>Acknowledgement</MainHeadline><Pgraph>We would like to thank the Ministry of Science, Research and Arts of Baden-W&#252;rttemberg, which has made possible. Special thanks to all authors for their contributions and the Society for Medical Education for their willingness to publish this special issue.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenskonflikt">
      <MainHeadline>Interessenskonflikt</MainHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel haben. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The authors declare that they have no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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